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Pflege für die Haarspitzen

Schere zum Haare schneidenHaarspitzen haben es nicht leicht am Kopf. Entweder sie hängen an den Schultern entlang, stossen sich an den Kleidungsstücken, oder sie sind von vorne herein zum Sterben verurteilt. Meine Haarspitzen haben bereits derart gelitten, dass ich mir überlegte, sie ganz abzuschneiden. Das Ergebnis waren 10 cm Haarschnitt, und mein Haupt rebellierte, denn 10 cm lang ist keine Haarspitze der Welt. Ich musste damals so viele Haare lassen, weil ich mich nie um die Spitzen gekümmert hatte.

Die Haarspitzen spalten sich, wenn sie nicht gepflegt werden. Sie reissen ein, es entsteht Haarspliss, und so kann es vorkommen, dass kaputte Haarspitzen bis zu 10 cm abgeschnitten werden müssen. Wie entsteht dieser Spliss, abgesehen von mangelnder Aufmerksamkeit? Die Haarspitzen sind die am längsten am Kopf verweilenden Haare, denn das neue Haar wächst aus der Kopfhaut heraus. Je nach Haarstruktur und Gesundheitszustand der Haare halten die Spitzen kürzer oder länger durch. Spliss entsteht, wenn das Haar nicht lang genug ist und sich an den Schultern abstützt. Ein Haarschnitt, der genau am Ansatz der Schultern endet, ist hervorragend für gespaltene Haarspitzen geeignet. Übrigens sind Dauerwellen und Haarfärbungen auch Gift für die Spitzen.

Was macht man gegen trockene, kaputte Haarspitzen: Bitte, die ganz harten sagen, die Spitzen müssen weg, abschneiden. Ich kann dies nicht ganz verantworten, denn von lang auf kurz, das hält nicht jede Frauenseele durch, wenn man jahrelang seine lange Mähne gezüchtet hat. Ich denke, man sollte alle 6 bis 8 Wochen die untersten, dünn und fransig gewordenen Haarspitzen abschneiden. Bitte, konsequent muss man bleiben. Ich habe mir bei meinem Friseur sogar extra für meine Spitzen eine Terminerinnerung eingerichtet.

Übrigens mache ich für meine Haarspitzen mehr als nur schneiden. Ich habe mir von La Biostetique ein Haarspitzenfluid gekauft, da scheint nur Natur drin zu sein. Die Haarspitzenprodukte von Rausch finde ich auch gut, und hin und wieder verwende ich ein Haaröl für die Spitzen, ein Kokosnussöl extra für die Haare.

Es gibt 5 Arten von Haarspliss

Bei kaputten Haarspitzen unterscheiden wir 5 Arten von Spliss, die sich unterschiedlich aufs Haar auswirken. Die erste Form ist eine leichte und nennt sich Kerze. Hier wird nur die äussere Haarstruktur angegriffen, sodass ein Haaröl genügt, um den Spliss zu reparieren. Die zweite Form nennt sich Knoten. Sie tritt gehäuft bei dauergewelltem und lockigem Haar auf. Es bilden sich kleine Knötchen in den Spitzen, die leicht brechen können. Hier sollte man für genügend Feuchtigkeit im Haar sorgen und täglich etwas Öl anwenden. Wir unterscheiden weiters den Ast, die Gabel und den Baum beim Spliss. Der Ast teilt sich in zwei Teile. Die Gabel teilt sich in mehrere Teile, und der Baum sieht struppig und rissig aus. Es ist die schlimmste Form von Spliss. Hier hilft nur noch ein guter Haarschnitt, damit die kaputten Haarspitzen nicht weiter nach oben wachsen. Wenn Sie Ihren Haarspliss behandeln lassen, gehen Sie zum Friseur und lassen sich beraten, denn der Profi sieht, um welche Form es sich handelt.

Ursachen für kaputte Haarspitzen

Haarspitzen werden trocken, brüchig, reissen ein, spalten sich, werden fransig und splissig. Dafür muss man jedoch auch einiges tun, denn dieser Effekt kommt nicht alleine zu Stande. Wie gesagt machen Dauerwellen, Haarfärbungen und andere chemische Einsätze am Kopf das Haar samt Spitzen kaputt. Bitte, das zu heisse Fönen schädigt die Haarstruktur ebenfalls. Und letzten Sommer lag ich ständig bei 38 Grad Hitze in der Sonne, liess mich und mein Haar braten, streckte alle Viere von mir und leckte anschliessend meine Wunden, denn meine Haarspitzen sahen aus wie dürres Gras. Ich hätte ein für Hitze geeignetes Pflegeprodukt anwenden können, aber mein naturfanatischer Dickkopf war klüger.

Übrigens werden Haarspitzen auch durch Haarspangen und Gummibänder geschädigt. Ich verwende nur noch mit Stoff ummmantelte Haarbänder, weich und samtig, am liebsten satiniert und glatt. Ich besitze eine glitzernde, richtig edel aussehende Haarspange, die ich mir einst in einem meiner Kaufräusche angeeignet hatte. Als ich wieder nüchtern war, meinen verkaterten Kaufrausch revue passieren liess, fiel mir ein, dass meine Haarspange dem Haar nur wehtut. Sie residiert jetzt in meiner Schmuckschatulle, denn da drin kann sie wenig Schaden anrichten.

Haarspitzen werden durch Glättungscremes, Haarglätter und Lockenstäbe geschädigt. Heisse Zeiten kommen da auf die Haare zu. Ich rate Ihnen, vorher eine hitzeabweisende Pflegecreme ins Haar zu geben, bevor Sie mit Lockenstab oder Glätteisen Ihre eleganten Runden am Kopf drehen. Bitte, einen Vorteil sehe ich, beides gleichzeitig werden Sie nie anwenden. Ach ja, eine trockene Kopfhaut, zu wenig fetthaltige Ernährung, quasi der dürre Hungerknochen, das sorgt auch für Haarspliss, denn dort wo trockene Dürre herrscht, ist die Katastrophe nicht fern.

Wie repariert man kaputte Haarspitzen?

Abschneiden, das ist die wirksamste Methode, und danach regelmässig Spitzenschneiden. Bitte, es ist erwiesen, dass sämtliche Haarspitzenprodukte, Fluids und Haaröle das Haar nur optisch glätten. Nach der Haarwäsche haben wir das gleiche Salatbüschel am Kopf. Haarspitzen werden von Natur aus nicht gesünder, wenn sie krank sind, da hilft nur die Schere. Wenn ich das meiner Seele erzähle, stirbt sie, die bekommt glatt einen Herzinfarkt. Bitte, pflegen muss man sein Haar trotzdem, denn die richtige Haarpflege beugt ja dem lästigen Spliss vor.

Mein Friseur verwendet beispielsweise die Schwarzkopf Produkte. Ja, die wirken auch kurzfristig gegen Spliss. Übrigens sollte man die Haare mit dem Handtuch nur kurz trocken tupfen, viel Conditioner verwenden, die Haarspitzen versiegeln, feucht halten, und man sollte die Haare im nassen Zustand nicht übermässig kämmen. Wussten Sie, dass sich Haare extrem dehnen, wenn man sie nass kämmt? Mein Friseur verwendet auch Haarkuren und Reparaturcocktails für kaputte Spitzen. Na dann Prost aufs Haar.

Haarspliss mit dem Splisstrimmer bekämpfen

Wer unter Spliss in den Haarspitzen leidet, kann sich jetzt mit einem speziellen Splisstrimmer seine Haarspitzen schneiden. Manche Leute sagen, er schneidet mehr Haare weg, als nötig, aber den Spliss bekämpft er. Kaputte Haarspitzen spalten sich, sehen dünn und matt aus, werden sogar manchmal grau bis weiss, wenn der Spliss nicht entfernt wird. Mit einer scharfen, gut schneidenden Schere und regelmässigem Haarspitzenschneiden bekämpft man die kaputten Spitzen ebenfalls. Und man sollte sie mit einem Haaröl pflegen, damit sie nicht nach oben wandern. Ein spezielles Haarshampoo gegen Spliss muss Feuchtigkeit, Öl und Proteine enthalten, damit es wirkt.

 


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Elisabeth Putz

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