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Welche Antifaltencreme hilft wirklich?

Antiaging CremeBei Antifaltencremes kann man kaum etwas falsch machen, da man sie äusserlich anwendet, nur die Hautoberfläche und die oberen Hautschichten geglättet werden, und somit die Risiken und Nebenwirkungen gering sind. Dennoch sollte man sich für eine Creme entscheiden, welche zum Hauttyp und zum Hautbild passt. Machen Sie einen Hautcheck, bevor Sie sich für eine neue Creme entscheiden, denn Sie könnten Hautreizungen und Allergien bekommen. Testen Sie jede Creme zuerst am Handrücken, sehen Sie sich die Inhaltsstoffe an und entscheiden Sie sich für ein möglichst natürliches Antifaltenprodukt. Im Reformhaus sind Bio-Cremes für die reife Haut erhältlich, die wenig bis keine Chemie enthalten.

Die hautfreundliche Antifaltencreme

Einen guten hautstraffenden Effekt erzielt man, wenn man eine Feuchtigkeitscreme oder eine Fettcreme anwendet, denn die Feuchtigkeit verleiht unserem Körper ausreichend Elastizität. Je nach Hauttyp wirken Fett und Feuchtigkeit wahre Wunder, selbst wenn man Melkfett verwendet, was nicht so teuer in seiner Anschaffung ist.

Der trockene Hauttyp sollte rückfettende Cremes verwenden, der fettige Hauttyp und Menschen mit Mischhaut sollten eher feuchtigkeitsspendende Cremes verwenden. Wenn Koffein in einer Creme enthalten ist, so könnte sie dem fettigen Hauttyp helfen, während sie für trockene Haut eher ungeeignet ist, aber Koffein glättet unser Gesicht richtig gut. Wenn Aloevera in einer Creme enthalten ist, tut sie dem trockenen Hauttyp gut, da sie viel Feuchtigkeit an die Haut abgibt.

Die feuchtigkeitsbindende Antifaltencreme

Spezielle Antifaltencremes speichern und binden die Feuchtigkeit in der Haut, spenden viel Feuchtigkeit und wirken dadurch glättend. Die Pflege der Haut steht hier im Mittelpunkt. Die Cremes beinhalten Feuchtigkeitsbinder, welche dafür sorgen, dass der Wasserhaushalt der Haut gesichert ist. Wer viel Wasser trinkt, tut seiner Haut ohnehin viel Gutes. Glycerin, Hyaluronsäure, Algenextrakt, Panthenol, Milchsäure, Urea und einige weitere Stoffe, welche die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, sind in den Cremes enthalten. Die Hautschichten speichern Wasser und Fett. Mit zunehmendem Alter werden diese Hautschichten jedoch immer dünner und können ihre Aufgaben der Speicherung nicht mehr wie ein Jungbrunnen erfüllen, da braucht man ja förmlich kleine Helfer in der Not.

Antifaltencremes mit natürlicher Betäubung

In einigen Anti-Age Produkten stecken natürliche Betäubungsstoffe, welche die Haut lähmen und dadurch straffend wirken. Man verwendet beispielsweise Bienengift, pflanzliche Betäubungsmittel oder natürliche Proteine. Die Bienencreme enthält Toxine, welche der Haut ein Wärmegefühl verleihen und hautstraffend wirken. Durch die rein pflanzlichen Betäubungscremes wird die Haut ebenfalls gestrafft, fühlt sich jedoch danach ein wenig gelähmt an, und durch die Proteincreme wird der Haut Feuchtigkeit und Fett zurückgegeben. Alle drei Cremes wirken mittelprächtig gut. Kleine Fältchen lassen sich damit glätten, tiefe Furchen bleiben aber konstant erhalten. Den Schönheitschirurgen erspart man sich damit nicht. Wer diese Cremes ausprobiert, sollte zuvor sicherstellen, dass er nicht allergisch auf die natürlichen Toxine reagiert, und besonders sensible Menschen sollten lieber ein harmloseres Produkt verwenden.

Anti Aging mit Schneckenschleim

Eine merkwürdige, jedoch effektive Methode, seine Haut makellos jung zu trimmen, ist Schneckenschleim. Die Schnecke sondert einen hochwirksamen, wertvollen Schleim ab, den wir in der Kosmetik für Hautverjüngung und vitales Aussehen einsetzen können. Da die Schnecke diesen Schleim aufwendig produziert, sind die Cremes und Behandlungen meist teuer, aber manche Leute schwören drauf. Man kann damit Akne, Pickel, Warzen und Hautunreinheiten behandeln, aber auch Falten und alternde Haut bekämpfen.

Die Botox-Wundercreme gegen Falten

Mittlerweile existiert eine Antifaltencreme, die wahre Wunder wirkt. Wer sie verwendet, kann in fünf bis zehn Minuten sichtbare hautstraffende Ergebnisse ernten. Sie ist zwar teuer, wenn man sie mit herkömmlichen Anti-Aging Cremes vergleicht, sie strafft jedoch die Haut sichtlich. Eine Frau, welche als Probandin diente und sie ausprobierte, war vom Ergebnis begeistert, denn sie sah gleich um Jahre jünger damit aus.

Die sogenannte Wundercreme gegen Falten hat Vorteile, die sich sehen lassen. Man trägt sie auf, lässt sie ungefähr 10 Minuten einwirken und kann sich sofort sehen lassen. Während der Einwirkzeit sollte man keine Grimassen schneiden, da sonst die Haut nicht genug gestrafft wird, aber wer brav still hält und die Prozedur über sich ergehen lässt, fühlt sich danach jünger. Die Creme wirkt sofort, nicht erst nach mehreren Anwendungen oder mehreren Wochen, und so ist sie wie ein Erste-Hilfe-Instrument gegen das Altern.

Bitte, diese Antifaltencreme hat auch Nachteile, die man nicht verwerfen sollte. Die Haut fühlt sich nach der Einwirkzeit wie ein straffes Leintuch an, welches man über eine Matratze gespannt hat, da sie auf der Haut ein Spannungsgefühl hinterlässt. Manche Leute sagen, man fühlt sich nachher wie aufgeblasen, wie ein Luftballon, der gleich platzt. Der hautstraffende Effekt hält nur einige Stunden an, sodass man beispielsweise auf einer längeren Party am Ende aussieht, als ob man seinen verdienten Schönheitsschlaf benötigt. Und die Creme ist teuer, was viele Leute vom Kauf abschreckt. Übrigens ist sie im Internet erhältlich und sollte von Allergikern lieber gemieden werden.

Wer die Chemie liebt, wird Freude mit dieser Wundercreme haben, denn in ihr steckt ein wenig Botox, und das Nervengift ist ja bekannt für seine straffende Wirkung. Es sind Silikate und Farbstoffe drin enthalten, sodass der Allergiker keine Freude damit hat, denn vereinzelt führt sie zu allergischen Reaktionen der Haut. Da man Botox nicht grossflächig langfristig täglich anwenden sollte, ist diese Antifaltencreme nur etwas für kleine Hautstellen, und nur für zwischendurch, wenn man eine besonders lästige Falte verbergen möchte. Wer auf der nächsten Party jung aussehen will, für den gehört sie zum Anti-Aging Programm dazu, da die Zornesfalte auf der Stirn für wenige Stunden fast unsichtbar wird.

Die Vitamin A Creme glättet Falten

Vitamin A als einzelner Wirkstoff kann einen guten straffenden Effekt erzielen, aber in den meisten Ländern ist dieser Wirkstoff nicht in ausreichender Dosis erlaubt. Da muss man schon in den USA konsumieren, um in diesen Genuss zu kommen. Zu viel Vitamin A wirkt ja irgendwie toxisch und kann nicht gesund sein. Das Pro-Retinol A hat übrigens auch eine hautstraffende Wirkung, es kommt aber immer darauf an, ob der Wirkstoff ausreichend in der Creme vorhanden ist, denn er muss sich in der Haut auch anreichern können. Vitamin A Säure kann bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen, Rötungen, Pusteln und Allergien führen.

Antifaltencreme mit Antioxidantien

Die meisten Antifaltencremes sind mit Antioxidantien ausgestattet wie beispielsweise Flavonoide, Coenzym Q-10, Polyphenole, Vitamin A, C und E. Sie schützen die Haut vor freien Radikalen. Diesen Effekt erzielt man auch mit Superfood, mit gesunder, funktionaler Ernährung, denn die Haut schützt sich auch von innen. Pflanzen wie Aloe Vera, Granatapfel, Schwarztee, grüner Tee, die Kaffeebohne oder Soja besitzen auch eine hautstraffende Wirkung.

Antifaltencreme mit UVA und UVB Sonnenschutz

Es gibt Cremes, welche einen hautstraffenden Effekt erzielen, wenn man in der Sonne liegt. Sie sind spezielle Sonnencremes mit integriertem UVA und UVB Filter, denn gerade die UVB-Strahlen lassen unsere Haut vorzeitig altern. Nur die Kombicremes, welche hochdosierte Anti-Age Stoffe und zusätzlich einen UVA und UVB Schutz besitzen, sollte man lieber meiden und besser eine richtige Sonnencreme auftragen, denn die schützt umfangreich vor zu viel Sonnenlicht. Ein UVB Lichtschutzfaktor schützt uns vor der vorzeitigen Hautalterung, lässt jedoch kein oder nur kaum Vitamin D auf die Haut, was wiederum kontraproduktiv ist, wenn man sich nur kurz in der Mittagspause in der Sonne aufhält, weniger als 15 Minuten das Sonnenlicht geniesst, denn wir benötigen Vitamin D für zahlreiche Prozesse im Körper. Helle Hauttypen und Menschen mit empfindlicher Haut müssen sich aber unbedingt eincremen, und Sonnenallergiker sollten das Sonnenlicht ohnehin meiden und Vitamin D lieber als Nahrungsergänzung einnehmen.

Wie wirken Antifaltencremes?

Spezielle Antifaltencremes wirken wie eine richtige Behandlung, straffen auch die unteren Hautschichten und sind richtig effektiv, aber sie enthalten viel Chemie und eventuelle Gifte, welche der Körper mit Hilfe der Leber und der Nieren abbauen muss. Die meisten Antifaltenprodukte wirken durch Feuchtigkeit, Fett, Koffein, Betäubungsmittel, vereinzelt auch durch Nervengifte, oder durch natürliche Inhaltsstoffe, Antioxidantien und regenerierende Substanzen. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Mineralsalze, Öle und viel Wasser. In den Tests der Hersteller sind zwar oft nur minimale hautstraffende Ergebnisse sichtbar, die nur unter dem Mikroskop, nicht aber mit blossem Auge bemerkbar sind, aber sie wirken trotzdem. Man tut etwas für seine Haut, und das ist oft schon ausreichend, um sie zu glätten.

Welche Antifaltencreme hilft wirklich?

Stiftung Warentest hat einige Antifaltencremes getestet und ist zu einem ernüchternden Ergebnis gelangt. Die meisten Cremes helfen nur kurzfristig, müssen mehrmals täglich aufgetragen werden, und oft bleibt der langfristige Erfolg aus. Sie sind teuer, sodass man manchmal den gleichen hautstraffenden Effekt mit einer billigen Feuchtigkeitscreme oder Fettcreme erreicht.

Einige Cremes, wie beispielsweise die Botox-Wundercreme, die Schlangengift-Creme, die Hyaluroncreme, Cremes mit Tocopherol und Coenzym-Q10 oder die Schneckenschleim-Creme helfen kurzfristig richtig intensiv, sind jedoch nicht für den Allergiker oder für sensible Haut geeignet. Die Vitamin A Creme wirkt auch glättend, muss jedoch gut dosiert aufgetragen werden, damit keine toxischen Hautschäden entstehen. Und oft ist es nur der reine Placebo-Effekt, der pure Glaube an die Wirkung einer Creme, welcher die Falten glättet.

Ab wann wirkt eine Antifaltencreme?

Anti-Aging Cremes wirken oft erst nach 6 Monaten, und so lange sollte man ein Produkt auch verwenden, wenn es für die tägliche Anwendung gedacht ist. Unsere Haut muss sich erst an ein Produkt gewöhnen, und hierfür benötigt sie Zeit. Nach etwa 6 Monaten ist die Eingewöhnungsphase vorbei, das Produkt kann intensiv wirken und erste Erfolge werden sichtbar. Wenn eine Antifaltencreme jedoch Probleme auf der Haut bereitet und man nicht zufrieden mit der Konsistenz der Creme ist, sollte man sie nicht über 6 Monate hindurch verwenden und sich durchkämpfen, denn die Psyche und das angenehme Hautgefühl spielen eine wesentliche Rolle beim Genesungsprozess. Wenn man allerdings aus lauter Frust über ausbleibende Kurzzeit-Effekte seine Antifaltencreme andauernd wechselt, erzielt man kaum bis keine sichtbaren Verjüngungseffekte.

 


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Elisabeth Putz

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