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Welche Antifaltencreme hilft wirklich?

Eine Antifaltencreme ist eine spezielle Creme für die Haut ab 40. Sie strafft, glättet, verjüngt uns, und die meisten Cremes sind sauteuer.

Bei Antifaltencremes kann man kaum etwas falsch machen, da man sie äusserlich anwendet, nur die Hautoberfläche und die oberen Hautschichten geglättet werden, und somit die Risiken und Nebenwirkungen gering sind. Dennoch sollte man sich für eine Creme entscheiden, welche zum Hauttyp und zum Hautbild passt. Machen Sie einen Hautcheck, bevor Sie sich für eine neue Creme entscheiden, denn Sie könnten Hautreizungen und Allergien bekommen. Testen Sie jede Creme zuerst am Handrücken, sehen Sie sich die Inhaltsstoffe an und entscheiden Sie sich für ein möglichst natürliches Antifaltenprodukt. Im Reformhaus sind Bio-Cremes für die reife Haut erhältlich, die wenig bis keine Chemie enthalten.

Einen guten hautstraffenden Effekt erzielt man, wenn man eine Feuchtigkeitscreme oder eine Fettcreme anwendet, denn die Feuchtigkeit verleiht unserem Körper ausreichend Elastizität. Je nach Hauttyp wirken Fett und Feuchtigkeit wahre Wunder, selbst wenn man Melkfett verwendet, was nicht so teuer in seiner Anschaffung ist.

Der trockene Hauttyp sollte rückfettende Cremes verwenden, der fettige Hauttyp und Menschen mit Mischhaut sollten eher feuchtigkeitsspendende Cremes verwenden. Wenn Koffein in einer Creme enthalten ist, so könnte sie dem fettigen Hauttyp helfen, während sie für trockene Haut eher ungeeignet ist, aber Koffein glättet unser Gesicht richtig gut. Wenn Aloevera in einer Creme enthalten ist, tut sie dem trockenen Hauttyp gut, da sie viel Feuchtigkeit an die Haut abgibt.

Spezielle Antifaltencremes speichern und binden die Feuchtigkeit in der Haut, enthalten Feuchtigkeitsbinder und sorgen dafür, dass der Wasserhaushalt gesichert ist. Wer viel Wasser trinkt, erzielt ähnliche Effekte. Glycerin, Hyaluronsäure, Algenextrakt, Panthenol, Milchsäure, Urea und einige weitere Stoffe, welche die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, sind in den Cremes enthalten und straffen das Hautbild, welches im Laufe unseres Lebens immer trockener wird, wenn man nicht nachhilft.

In einigen Anti-Age Produkten stecken natürliche Betäubungsstoffe, welche die Haut lähmen und dadurch straffend wirken. Man verwendet beispielsweise Bienengift, pflanzliche Betäubungsmittel oder natürliche Proteine. Die Bienencreme enthält Toxine, welche der Haut ein Wärmegefühl verleihen und hautstraffend wirken. Durch die rein pflanzlichen Betäubungscremes wird die Haut ebenfalls gestrafft, fühlt sich jedoch danach ein wenig gelähmt an, und durch die Proteincreme wird der Haut Feuchtigkeit und Fett zurückgegeben. Wer diese Cremes ausprobiert, sollte zuvor sicherstellen, dass er nicht allergisch auf die natürlichen Toxine reagiert, und besonders sensible Menschen sollten lieber ein harmloseres Produkt verwenden. Diese Cremes straffen kleine bis mittlere Fältchen, für die tiefen Furchen braucht man wahrscheinlich den Schönheitschirurgen.

Die faltenfreie Steigerung ist die Botox-Wundercreme. Sie enthält eine kleine Menge des Nervengifts Botulinum Toxin, welches lähmend wirkt, aber auch extrem hautstraffend. Damit lässt sich beispielsweise die Zornesfalte auf der Stirn kurzfristig glätten. Man sollte diese Creme jedoch nicht permanent, und nicht flächendeckend anwenden, sonst entstehen grosszügige Lähmungen im Gesicht. Übrigens spannt die Haut danach ein wenig, wenn man sie nach 10 Minuten Einwirkzeit ordnungsgemäss abwäscht, aber für die nächste Party ist man optimal gerüstet.

Eine merkwürdige, jedoch effektive Methode, seine Haut makellos jung zu trimmen, ist Schneckenschleim, welcher in einigen Antifaltencremes verwendet wird. Die Schnecke sondert einen hochwirksamen, wertvollen Schleim ab, den wir in der Kosmetik für Hautverjüngung und vitales Aussehen einsetzen können. Da die Schnecke diesen Schleim aufwendig produziert, sind die Cremes und Behandlungen meist teuer, aber manche Leute schwören drauf. Man kann damit Akne, Pickel, Warzen und Hautunreinheiten behandeln, aber auch Falten und alternde Haut bekämpfen.

In manchen Antifaltenprodukten ist das Enzym Telomerase enthalten. Es kurbelt die Zellteilung an und wirkt allgemein als hautstraffender Jungbrunnen. Man sollte diese Cremes und Präparate jedoch nur kurzfristig anwenden, nicht im täglichen Gebrauch einsetzen, da die Nebenwirkungen zu heftig sein können. Im Grunde sollte man solche Cremes meiden und auf natürliche Kosmetik umsteigen. Wer sichergehen will, dass das Enzym in keiner Creme enthalten ist, die er anwendet, muss sich die Inhaltsstoffe seiner Antifaltencreme genau durchlesen. Wer jedoch kurzfristig auf einer Party glatte Haut haben will, der kann zu so einer Creme greifen.

Wer als Jugendlicher mit Hautunreinheiten und Pickeln zu kämpfen hatte, bleibt im Alter länger jung und benötigt hierzu keine Telomerase-Produkte. Fettige Haut und Mischhaut neigen dazu, nicht so schnell auszutrocknen. Die Telomere dieser Menschen sind länger, das körpereigene hautstraffende Fett, die Hyaluronsäure und das gute Bindegewebe bleiben länger erhalten, und die Haut altert langsamer. Die Zellen bleiben länger geschützt, und die Haut bildet länger Kolagen.Fettige Haut sollte nur mit milden Naturprodukten wie einer Aloevera-Creme behandelt werden, damit sie im Alter noch jung aussieht. Wer allerdings seine Haut ständig mit alkoholischen, austrocknenden und aggressiven Cremes gegen Pickel behandelt, bekommt auch schneller Falten, weil das körpereigene Fett immer wieder angegriffen wird.

Gut gegen Falten ist die Vitamin A Creme. Vitamin A als einzelner Wirkstoff kann einen guten straffenden Effekt erzielen, aber in den meisten Ländern ist dieser Wirkstoff nicht in ausreichender Dosis erlaubt. Zu viel Vitamin A wirkt toxisch. Das Pro-Retinol A hat übrigens auch eine hautstraffende Wirkung, es kommt aber immer darauf an, ob der Wirkstoff ausreichend in der Creme vorhanden ist, denn er muss sich in der Haut auch anreichern können. Vitamin A Säure kann bei empfindlichen Menschen zu Hautreizungen, Rötungen, Pusteln und Allergien führen. Wer diese Creme dennoch bevorzugt, bestellt sie am besten im Internet oder in einer Online-Apotheke, da sie in den USA erhältlich ist.

Die meisten Antifaltencremes sind mit Antioxidantien ausgestattet wie beispielsweise Flavonoide, Coenzym Q-10, Polyphenole, Vitamin A, C und E, oder mit Pflanzen wie Aloevera, Granatapfel, Schwarztee, grüner Tee, die Kaffeebohne oder Soja. Sie schützen die Haut vor freien Radikalen. Diesen Effekt erzielt man auch mit Superfood.

Es gibt umstrittene Kombi Cremes, sogenannte Antifalten Sonnencremes mit integriertem UVA und UVB Schutzfilter, welche die Haut gleichzeitig glätten und vor Sonnenlicht schützen. Diese Cremes sollte man jedoch nicht permanent verwenden, da eine gute Sonnencreme besser wirkt und die Haut nicht so stark belastet. UVB Strahlung schädigt die tieferen Hautschichten und lässt uns vorzeitig altern. Sie sorgt aber auch dafür, dass genügend Vitamin D in den Körper gelangt, und dieses hormonelle Vitamin ist wichtig für unsere Gesundheit. Kurze Spaziergänge in der Sonne kann man auch ohne diese Spezialcreme machen, der helle Hauttyp sollte sich aber immer mit einer guten Sonnencreme versorgen.

Spezielle Antifaltencremes wirken wie eine richtige Behandlung, straffen auch die unteren Hautschichten und sind richtig effektiv, aber sie enthalten viel Chemie und eventuelle Gifte, welche der Körper mit Hilfe der Leber und der Nieren abbauen muss. Die meisten Antifaltenprodukte wirken durch Feuchtigkeit, Fett, Koffein, Betäubungsmittel, vereinzelt auch durch Nervengifte, oder durch natürliche Inhaltsstoffe, Antioxidantien und regenerierende Substanzen. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe, Mineralsalze, Öle und viel Wasser. In den Tests der Hersteller sind zwar oft nur minimale hautstraffende Ergebnisse sichtbar, die nur unter dem Mikroskop, nicht aber mit blossem Auge bemerkbar sind, aber sie wirken trotzdem. Man tut etwas für seine Haut, und das ist oft schon ausreichend, um sie zu glätten.

Stiftung Warentest hat einige Antifaltencremes getestet und ist zu einem ernüchternden Ergebnis gelangt. Die meisten Cremes helfen nur kurzfristig, müssen mehrmals täglich aufgetragen werden, und oft bleibt der langfristige Erfolg aus. Sie sind teuer, sodass man manchmal den gleichen hautstraffenden Effekt mit einer billigen Feuchtigkeitscreme oder Fettcreme erreicht.

Anti-Aging Cremes wirken oft erst nach 6 Monaten, und so lange sollte man ein Produkt auch verwenden, wenn es für die tägliche Anwendung gedacht ist. Unsere Haut muss sich erst an ein Produkt gewöhnen, und hierfür benötigt sie Zeit. Wenn eine Antifaltencreme jedoch Probleme auf der Haut bereitet und man nicht zufrieden mit der Konsistenz der Creme ist, sollte man sie nicht über 6 Monate hindurch verwenden und sich durchkämpfen, denn die Psyche und das angenehme Hautgefühl spielen eine wesentliche Rolle beim Genesungsprozess. Wenn man allerdings aus lauter Frust über ausbleibende Kurzzeit-Effekte seine Antifaltencreme andauernd wechselt, erzielt man kaum bis keine sichtbaren Verjüngungseffekte.


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Elisabeth Putz

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