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Wie gesund ist Barfuss-laufen?

BarfussLaufen Sie auch gerne barfuss? Manche Leute rennen permanent mit nackten Füssen auf dem harten Fussboden in der Wohnung umher, besonders in Zeiten des Home-Office, und dabei bekommen Sie Fussverformungen, kalte Füsse, Erkältungen und Fussschmerzen. Hier helfen spezielle Laufsocken mit Noppen, damit man nicht ausrutscht. Manche Leute aben einen Teppichboden, der jedoch nicht mehr zeitgemäss ist, oder sie legen Teppiche aus, besitzen eine moderne Bodenheizung mit integriertem Thermostat, damit der Boden nicht zu heiss wird, sonst drohen Besenreisser und Venenprobleme an den Beinen.

Wer viel barfuss durch die Gegend rennt, verleiht seinen Füssen die Geschmeidigkeit rasch wachsender Hornhaut, sogenannte Zweitschuhe, aber die kann man ja wieder abraspeln, wenn man sie nicht mehr benötigt. Die Füsse werden barfuss besser durchblutet, die Fussreflexzonen werden aktiviert und es ist ein Hochgefühl für die Gesundheit der Venen.

Wer seine Fussreflexzonen ankurbeln will, kann auch barfuss auf die Pedalen des hauseigenen Hometrainers treten, denn hier spürt man richtig, wie sich die Noppen der Pedalen in die Fusssohlen bohren. Dieser Effekt ist angenehm, solange man keine überempfindlichen Nerven besitzt.

Barfuss laufen - aber wo?

An unseren Füssen befinden sich spezielle Zonen und Punkte, die für unsere Gesundheit wichtig sind, die Fussreflexzonen. Sie werden in einem stabilen Schuh nicht richtig aktiviert und sind quasi arbeitslos. Wenn man barfuss unterwegs ist und keine gröbere Fehlstellung des Fusses hat, werden die Fussreflexzonen beansprucht. Übrigens bekommt man in einem fest sitzenden Schuh genauso dicke Hornhaut an manchen Stellen des Fusses, weil ein Schuh nie so elastisch ist, dass er den Fuss vollkommen entlastet. Schuhe drücken sich an den Fuss an, hinterlassen kleine Druckstellen, die im Laufe eines langen Arbeitstages zur Verdichtung der Haut führen, und das bedeutet Hornhaut.

Der nackte Fuss neigt nur deshalb zur Bildung von Hornhaut, weil die Fusssohle wiederstandsfähig werden möchte, um dem harten Boden zu trotzen. Was haben wir für Untergründe, auf welchen wir uns vorwiegend bewegen? Es sind Steinböden, Fliessenböden, vorwiegend harte Untergründe. Da muss der Fuss förmlich eine Schutzschicht dagegen aufbauen.

Wir sollten ja nicht überall barfuss laufen, denn auf offener Strasse zieht sogar der Hund Schuhe an, um nicht versehentlich in Glasscherben zu treten.

Am Strand im feinen Sand, im Meer, im See, auf Äckern und Wiesen, auf einer weichen Bodenmatte, im Heu und im Stroh, auf kleinen Kieselsteinen, da kann man blossfüssig laufen, wenn man nicht gerade auf ein stechendes oder beissendes Insekt tritt. Auch muss man aufpassen, dass man im Gras keine Biene zertritt, am Strand auf keine offene Muschel tritt, und keinen Seeigel, keine Qualle und keine giftigen Algen erwischt.

Wer im hohen Gras spaziert, sollte auf Zecken achten. Sie sind von März bis Ende Oktober unterwegs, sind nachtaktiv, lieben schattige Stellen, das Unterholz im Wald, oder hohe Gräser, auf denen sie lauernd sitzen und auf einen Wirt warten. Sie können weit springen, riechen uns Menschen, und eine Zeckenschutzimpfung ist quasi Pflicht, wenn man nicht an einer Hirnhauterkrankung leiden will. Wer im Wald blossfüssig läuft, sollte aufpassen, dass er auf keinen spitzen Ast tritt, keine Eicheln in die Fusshaut eintritt, und dass der Waldboden nicht zu feucht und nicht zu kalt ist. Allgemein ist Waldbaden jedoch gesund.

Barfuss laufen stärkt den Fuss

Früher rannten wir viel öfters barfuss umher. Unsere Haut wurde stabiler, unser Immunsystem war weitgehend in Ordnung, Krampfadern und schmerzhafte Wenenveränderungen in den Beinen waren nicht so häufig anzutreffen, und trotzdem waren unsere Füsse, die Beine und das gesamte Aussehen unterhalb des Bauchumfangs optisch herzeigbar. Barfuss laufen ist zu einem Evolutionsproblem geworden, denn wir praktizieren es immer seltener. Heute laufen wir in High-Heels oder Plastikschuhen umher, leiden unter Fusserkrankungen und Beinschmerzen, können unsere Beine optisch oft nicht herzeigen und verstecken sie in langen Hosen und Strumpfhosen. Genau hier liegt das Problem vergraben. Wenn wir die warme Jahreszeit wieder nutzen würden, um barfuss zu laufen, hätten unsere Füsse und unsere Gesundheit Freude dran, da es der Durchblutung gut tut und uns abhärtet. Und bitte treten Sie nicht versehentlich auf einen Skorpion.

Barfuss laufen und Kneipp Kuren

Sebastian Kneipp war wohl der grösste Befürworter der Barfüssigkeit. Die Kneipp Kuren sind zwar für viele Leute eine wahre Überwindung, zu anstrengend, aber es gibt Menschen, die haben Freude daran.

Empfehlenswert sind Kneipp-Kuren zur körpereigenen Abhärtung, zur Vorbeugung gegen Schnupfen und Erkältung, gegen grippale Infekte und die Sommergrippe. Das Wassertreten in eiskalten Bächen, das Grastreten in taufrischen Wiesen früh am Morgen, und das Schneetreten im Winter gehören dazu. Bitte, spätestens beim Schneetreten bekommt so manch einer doch den ersten Schnupfen.

Übrigens verhindert man beim barfuss laufen einen Senkfuss, einen Spreizfuss oder den viel belächelten Plattfuss. Voraussetzung dafür sind jedoch geeignete Böden und Unterlagen.

Die Füsse stehen gesundheitstechnisch auch mit unserer Wirbelsäule in Verbindung. Deshalb kaschiert man mit der Barfüssigkeit den schmerzenden Bandscheibenvorfall. Voila, und schon haben die Chirurgen weniger zu tun, denn die Krampfadern sagen Adios.

Wer nicht ganz mit nackten Füssen durch die Gegend laufen will, zieht Barfuss-Schuhe an, da der Barfuss-Schuh fast so weich und unsichtbar ist wie blossfüssig laufen. Es ist ein elastischer, kaum wahrnehmbarer Wellness-Schuh, der den einzelnen Zehen die Beinfreiheit beschert und nicht wie ein herkömmlicher Schuh drückt.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, keinen Schmutz leiden kann, der besucht einen Barfuss-Park, denn die Barfuss-Parks bieten Auslauf für den gehobenen Stil. Dies sind eigens für die blossen Füsse gezüchtete Grünflächen, sogenannte Gesundheitsparks, in denen man seine Füsse in Freiheit laufen lassen kann.

Barfüssigkeit früher und heute

Stellen Sie sich vor, Sie würden im Mittelalter leben und hätten keine Schuhe. Dann wären Sie ein Mitbewohner des armen Fussvolkes, denn früher konnten sich nur reiche Leute, der Adel, Kaufleute und gut betuchte Bürger Schuhe leisten, der Rest der Füsse spazierte barfuss durchs Leben, schusterte sich im Winter gegebenenfalls Laufuntergründe aus Tierfellen und Abfällen zusammen, damit die Füsse nicht froren.

Schuhe wurden selten gekauft, noch seltener getragen, denn die Herstellung eines Schuhs war extrem aufwendig, sodass man damit sparsam umgehen musste.

Heute laufen die Leute vorwiegend am Land, in ländlichen Regionen barfuss dahin. In der Stadt gilt dies als non konforme Gepflogenheit. Übrigens laufen in der Stadt manche Leute aus esoterischer Überzeugung barfuss am Gehsteig, zwischen klebenden Kaugummis und zerbrochenen Glasflaschen, zwischen liegengebliebenen Hundehaufen und Zigarettenstummeln umher. Man kann sich ja anschliessend seine Füsse mit Rosenöl eincremen.

Kinder geniessen heute in ländlichen Gebieten noch die Vorteile der Barfüssigkeit, wenn sie im Frühling, Sommer und Herbst mit nackten Füssen laufen. So baut sich eine gewisse Schicht an Hornhaut an den Füssen auf. Bitte, Hornhaut in einem gesunden Ausmass kann durchaus gesund für die Stabilität des Fusses sein.

Barfuss laufen aus religiösen Gründen

Barfüssigkeit gilt in der Religion als Zeichen der Frömmigkeit, der Opferdarbringung, der Unterwerfung, des Glaubens, der Reinheit und der Dehmut. Und so betreten viele Menschen aus religiösen Gründen ein Gotteshaus barfuss.

Der Muslime, der traditionelle Gläubige betet normalerweise barfuss auf seinem Gebetsteppich, der Buddhist und Hinduist betritt seine heiligen Stätten nur mit blossen Füssen, und manche Christen praktizieren das Ritual der barfuss laufenden Wallfahrten. Pilger laufen barfuss auf Berge, um für Gesundheit und Wohlstand zu beten. Übrigens gibt es Mönche und Ordensschwestern, die nur barfuss laufen. Ja, der Glaube aus religiöser Sicht macht uns gesund.

Barfuss laufen hilft gegen Venenschwäche

Wer bis ins hohe Alter hinein schöne Füsse haben möchte, läuft am besten oft und lange barfuss. Die Beinvenen werden gestärkt, die Durchblutung wird durch das ständige Pumpen beim Barfusslaufen angeregt, Krampfadern werden gelindert oder gar verhindert, und das gesamte Bein bleibt hübsch. Besonders Frauen in den Wechseljahren leiden unter Fuss- und Beinschmerzen. Hier kann man bereits in seiner Jugend vorbeugen, indem man den ganzen Sommer über barfuss läuft.


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Elisabeth Putz

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