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So cremen Sie Ihr Gesicht richtig ein

GesichtscremeDas Gesicht sollte man morgens und abends nach der Reinigung gut eincremen, damit die Haut nicht vorzeitig altert oder faltig wird. Wichtig beim Eincremen ist es, dass man gründlich cremt, nicht nur schnell durchs Gesicht fährt, denn die Haut will massiert und verwöhnt werden. Sanfte Klopfbewegungen rund um die Augenpartie herum, kreisende Bewegungen an den Wangen, massierende Handgriffe an den Nasenflügeln, an der Stirn, am Kinn und um den Mund herum, am Hals und an den Ohren entlang, lassen die Haut straffer werden. Eine Gesichtscreme muss tief in die Haut einmassiert werden und braucht Zeit, um einzuwirken. Wärme kann hier entscheidend weiterhelfen, beispielsweise mit einer Rotlichtlampe, mit welcher man das Gesicht nach dem Eincremen für 2 bis 3 Minuten bei geschlossenen Augen bestrahlt.

Bei einer Gesichtscreme ist die Qualität wichtig, denn die richtigen Inhaltsstoffe sorgen für eine ausgewogene Nährstoffzufuhr. Fett und Feuchtigkeit sollten in jeder Gesichtscreme enthalten sein, wobei zu viel Fett jedoch nur dem trockenen Hauttyp gut tut, der fettige Hauttyp sieht damit aus, als ob man eine Olive aus dem Olivenöl gezogen hätte. Die meisten Gesichtscremes besitzen neben diesen Faktoren weitere Inhaltsstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und leider auch Konservierungsmittel, die nicht unbedingt förderlich für unsere Haut sind. Mit Konservierungsstoffen in den Cremes muss man leben, es sei denn, man macht sich eine Gesichtscreme selber. Die frisch zubereiteten Cremes, oft aus Joghurt, Sahne, Milch, Pflanzen, Obst und Gemüse bestehend, sind für Allergiker oft ungeeignet, und sie müssen täglich neu angerührt werden, da sie nur wenige Stunden haltbar sind. Das exotischste Beispiel für eine selbstgemachte Gesichtscreme ist die Verwendung von Harnstoff, auf welchen vereinzelte Leute für einen hautstraffenden Effekt schwören, der jedoch bei fast allen Menschen Unbehagen auslöst.

Bei Gesichtscremes sollte man weiters darauf achten, dass kein Palmöl darin enthalten ist. Zwar ist Palmöl keine Chemie, aber es wird billig hergestellt, ist nicht unbedingt gesund, und es schadet der Umwelt mehr als es hilft. Palmöl wird oft nur deshalb verwendet, weil es ein Produkt geschmeidig, cremig und gleitfähig macht. Auch sollte man darauf achten, dass sich keine Bakterien und Keime in der Creme bilden. Bei Creme aus der Tube ist dies nicht so problematisch, da drückt man drauf und berührt den Inhalt nicht direkt in der Tube mit den Fingern. Bei Tiegeln und Töpfen greift man hingegen jedes Mal mit der Hand direkt in den Inhalt, und so können sich Hautkeime und Bakterien leichter vermehren. Naturkosmetik sollte man ohnehin schnell verbrauchen und nicht auf Vorrat einkaufen.

Gesichtscreme für trockene Haut

Eine Creme für trockene Haut muss rückfettend und feuchtigkeitsspendend sein, da sich sonst die Haut schuppt und vor lauter Trockenheit rissig wird. Eine Creme mit Sheabutter, Arganöl, Kakaobutter, Kokosöl, Jojoba, Avocado oder Olivenöl ist fetthaltig genug, um trockener Haut gerecht zu werden.

Gesichtscreme für fettige Haut

Die fettige Gesichtshaut benötigt leichte Produkte, eher eine Lotion, die schnell in die Haut einzieht und sie nicht belastet, denn fettige Haut ist schnell überlastet mit Pflegestoffen. Feuchtigkeit ist gut, Fett ist hier allerdings fehl am Platz. Ein Aloevera-Gel, sowie fruchtige Cremes und Lotions sind für den fettigen Hauttyp gut geeignet, Orange, Mandarine, Apfel, Ananas, Melone, da die Fruchtsäure für einen erfrischenden Effekt auf der Haut sorgt. Pflanzliche Lotions, beispielsweise Rose oder grüner Tee sorgen auch für Erfrischung und mattieren das Hautbild ein wenig. Übrigens kann der fettige Hauttyp notfalls auf Gesichtspflegetücher umsteigen, die ein wenig Zitrone beinhalten, welche den überschüssigen Talg reduzieren.

Schüssler Salben fürs Gesicht

Wer unter einem Mineralstoffmangel leidet, der könnte Schüssler Salben ausprobieren. In der Apotheke kann man sich beraten lassen, sein Hautbild analysieren, und sich die passende Gesichtscreme zusammenmischen lassen. Die verschiedenen Schüssler Salze regenerieren die Haut und nähren sie von aussen.

Granatapfel-Creme für die reife Gesichtshaut

Laut zahlreicher Tests schneiden die gängigen Antifaltenmittel nicht gerade gut ab, wenn es um einen Anti-Aging Effekt geht. Eine Gesichtscreme mit Granatapfel wirkt jedoch wahre Wunder für die alternde Haut, denn ab 40 sehnt sich das Hautbild nach einem straffenden Effekt. Die Creme kann man zusätzlich mit einem eiskalten Bügeleisen in die Haut hineinbügeln, denn das kalte Bügeleisen glättet das Gesicht an der Oberfläche.

Gesichtscreme mit UV Schutz

Es gibt Cremes mit integriertem UVA und UVB Filter, was im Sommer durchaus Vorteile hat, wenn das Gesicht nackt der Sonne ausgesetzt ist. Der UVB Schutz sorgt dafür, dass unsere Haut durch die Sonneneinstrahlung nicht vorzeitig altert, und der gängige Lichtschutzfaktor schützt uns vor Sonnenbrand und Hautkrebs. Allerdings lassen diese Lichtschutzcremes kein Vitamin D auf die Haut, was wiederum Nachteile haben kann, da das Vitamin D unser Ummunsystem stärkt und für zahlreiche Vorgänge im Körper unterstützend verantwortlich ist. In letzter Zeit bekamen die Gesichtscremes mit integriertem UV-Schutz einen schlechten Ruf, da sie mit zu viel Chemie versehen sind. Die Haut reagiert oftmals allergisch darauf, denn die Chemie greift in den Hormonhaushalt ein, bringt das Hormonsystem durcheinander, führt zu Hautreizungen, Hautausschlägen und Pigmentstörungen. Besser ist es, wenn man eine natürliche Tagescreme benutzt und zusätzlich einen Bio-UV-Schutz aufträgt. Achten Sie beim Kauf einer Creme darauf, ob chemische Sonnenschutzmittel darin enthalten sind.

Avocado fürs Gesicht

Besonders trockene Haut kann man mit einer Avocado pflegen. Man schneidet hierfür eine Avocado auf, entnimmt das Fruchtfleisch, rührt es zu einem Brei und gibt es für 10 Minuten auf die Gesichtshaut. Die Avocado spendet Fett und Feuchtigkeit, ist für den fettigen Hauttyp ungeeignet, aber bei trockener Haut wirkt sie wahre Wunder. Spezielle Gesichtscremes mit Avocado kann man auch den ganzen Tag auf der Haut belassen, nur die selbstgemachte Creme muss abgewaschen werden, da sie Bakterien enthält.


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Elisabeth Putz

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