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Hyaluronsäure macht jung und glättet die Haut

Die Hyaluronsäure wird in der Anti-Aging Industrie in zahlreichen Bereichen eingesetzt, als Creme, zur Unterspritzung und in vielen kosmetischen Behandlungen. Sie sorgt für ein rasches Zellwachstum, ist sozusagen für die Zellproliferation und die Zellmigration verantwortlich, strafft das Bindegewebe und sorgt allgemein für ein reges Gewebewachstum. Leider ist sie auch für viele Tumorbildungen verantwortlich, und so sollte man sie nicht im Übermass seinem Körper zuführen, auch wenn sie als natürlicher Faltenbekämpfer gilt.

Was ist die Hyaluronsäure? Sie ist eine zähflüssige Substanz, die viel Wasser binden kann, da sie aus Zuckermolekülen besteht, und Zucker kann Wasser binden. Sie kommt im menschlichen Körper vor, sorgt für zahlreiche Funktionen und wird deshalb gerne als Allrounder in der Anti-Age Medizin eingesetzt.

Mann kann damit Brüste modellieren und vergrössern, indem man anstatt ganzer Brustimplantate nur die Hyaluronsäure unterspritzt, genau zwischen Brustbein und Muskel. Man kann damit seinen Po aufpeppen, schlaffes Bindegewebe glätten, Cellulite bekämpfen, Dellen, Falten und Furchen am gesamten Körper straffen, eingefallenes Narbengewebe reparieren, Beulen nach Fettabsaugungen in Form bringen, Lippen aufspritzen, die Wangen modellieren, Gesicht, Hände, Hals und Füsse verschönern, und sogar die Nase neu modellieren. Die Wirkung hält zwischen 1 bis 3 Jahren an.

Die Hyaluronsäure wirkt Wasser-bindend, ist in unserem Körper unter anderem im Glaskörper des Auges vorhanden, dient als Schmiermittel für unsere Gelenke, wird gegen Arthrose eingesetzt, regelt zahlreiche biochemische Prozesse in unserem Organismus und dient als Jungbrunnen.

Wie wirkt eine Hyaluronsäure Behandlung?

Die Hyaluronsäure wird vorteilhaft in der Faltenbekämpfung eingesetzt, wobei die Laserbehandlungen gute Erfolge erzielen. Es existieren jedoch auch Risiken und Nachteile. Tierisch gewonnene Hyaluronsäure kann zu schweren allergischen Reaktionen führen, hingegen kommt es bei natürlicher Hyaluronsäure kaum zu Allergien. Eine Unterspritzung kann allgemein zu blauen Flecken, Rötungen, Schwellungen, Hautausschlägen, Juckreiz, oder zu unerwünschten Verformungen führen. Deshalb sollte man sich vor einer Behandlung über das Produkt, die Komplikationen und eventuelle unerwünschte Auswirkungen informieren.

Eine Behandlung muss fachgerecht vom Schönheitschirurgen oder einer medizinisch geschulten Kosmetikerin durchgeführt werden. Das Produkt darf nicht in die Arterien gelangen, sonst ist die Durchblutung gefährdet, und es darf nicht in oberflächlich verlaufende Gefässe gespritzt werden, sonst verstopfen die Gefässe. Sogenannte Seminare, in denen Kosmetikerinnen und Fusspfleger lernen, das Produkt zu spritzen, sollte man nicht als Probant besuchen. Im schlimmsten Fall bekommt man einen Hautinfarkt, und wenn dieser nicht rechtzeitig erkannt und mit einem Gegenmittel behandelt wird, stirbt die ganze Haut ab.

Hyaluronprodukte für die äussere Anwendung

Normalerweise flüchtet sich die Hyaluronsäure überall dort hinein, wo Zellen im Körper zu altern beginnen. Trotzdem hat die äussere Anwendung kaum bis keinen grossen Effekt. Cremes, Salben, Seren, Lotions, Duschgels, Haarshampoo und Seifen wirken nur kurzfristig, für einige Stunden. In den gängigen Nahrungsergänzungsmitteln ist zu wenig Hyaluronsäure enthalten, daher bringen sie selten den erwünschten Erfolg. Nur eine Unterspritzung bringt den ersehnten Erfolg.

Die Hyaluron-Party

Zunehmend boomen Hyaluron-Partys, welche als Alternative zur Botox Party dienen. Man feiert in elitärem Kreis, ein Schönheitschirurg wird eingeladen, der sämtliche Falten unterspritzt, welche sich anbieten, und man muss sehr viel Geld für so eine Party bezahlen. Es bestehen erhöhte Risiken, da die sterile Umgebung fehlt und der Champagner fliesst.   


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Elisabeth Putz

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