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Körperkult für den perfekten Luxuskörper

Schöner Körper
Der perfekte Body benötigt einen gewissen Kult, der ihn prägt. Was bedeutet Körperkult eigentlich? Es ist das aufwendige Stylen des eigenen Körpers, das Trainieren und Pflegen des Bodys, bis er zum Luxuskörper mutiert. Man verschönert, optimiert und formt seinen Körper so lange, bis er etwas Besonderes darstellt.

Tattoos, Piercing, Körperbemalung, Cutting, Schönheitsoperationen, kosmetische Behandlungen und Eingriffe, alles dient dazu, den Körper so zu stylen, dass er von der Norm abweicht und einzigartig wird. Auch das Bodybuilding gehört zu einem gelungenen Körperkult dazu. Es gibt Bodybuilder, die übertreiben es zwar mit ihrem Kult und machen ihren Körper damit im schlimmsten Fall kaputt, aber wer den Kult nicht übertreibt, kann damit seinen Körper nach Lust und Laune formen und das beste aus ihm herausholen.

Wie bekommt man eine perfekte Körperform?

Der gut geformte Körper ist weder zu mager, noch zu dick, die Proportionen müssen stimmen. Unser Körper hält so einiges an Strapazen aus. Wenn wir zunehmen, dehnt sich die Haut, und wenn wir wieder abspecken, zieht sie sich zusammen. Dies funktioniert jedoch nur bis zu einem bestimmten Grad. Wer viel abnimmt, muss nachher mit unschönen Falten und überschüssiger Haut leben. Da hilft oft nur noch das Skalpell. Besser ist es, man wird niemals zu dick. Zu mager sollte man auch nicht werden, sonst ruiniert man genauso seine Körperform. Essen Sie über den Tag hindurch verteilt so viel, dass Sie 1200 Kalorien nicht überschreiten, oder passen Sie Ihren Essensplan an Ihr Fitnessprogramm an.

Ob der Körper schlank, mittelschlank oder mollig ist, spielt keine Rolle, solange er gesund ist. Wer allerdings zu dick wird, kämpft automatisch mit zu hohen Blutfettwerten, einer fettigen Haut, eventuellen Pickeln und zu viel Bauchfett. Da dies unser Leben verkürzen kann, sollte man Sport trreiben, gesund essen und darauf achten, das Fett abzubauen. Dies funktioniert am besten mit einem Fitness- und Ernährungs-Coach, der ein individuelles Abspeckprogramm zusammenstellt.

Wie bekommt man makellose Haut?

Wer Körperkult betreibt, achtet auf sein Hautbild. Wir sollten mit unserer Haut behutsam umgehen. Keine zu langen Sonnenbäder geniessen, keinen Alkoholgenuss und keine Zigaretten. Die Haut merkt sich alles und reagiert darauf. Sie rötet sich sogar bei emotionaler Erregung, reagiert auf Stress und Umwelteinflüsse, und sie altert schneller, wenn wir sie mit Chemie überlasten. Die natürliche Körperpflege hält uns genauso in Schuss, hält uns jung und strapaziert die Haut nicht. Greifen Sie zum Bio-Duschgel, wenn Se jünger werden wollen.

Wie betreibt man Körperkult von innen?

Wir können unseren Körper zwar von aussen stylen, pflegen, reinigen und dekorieren, aber das können wir grösstenteils auch von innen erledigen. 3 Liter Wasser am Tag ist der reinste Jungbrunnen für den Körper, besonders im Sommer und bei sportlichen Aktivitäten. Und wer seinen Body von innen nähren will, der verspeist zu jeder Mahlzeit ein wenig Gemüse, das macht uns schon beim Essen schöner.

Wie betreibt man Körperkult von aussen?

Wichtig ist die Körperhygiene, denn ohne Hygiene verkümmert die Haut. Experimente haben gezeigt, dass ohne Duschen und Waschen nicht nur unangenehmer Körpergeruch entsteht, sondern die Haut auch zu Unreinheiten, Pickeln, Hautausschlag und Krankheiten neigt. Unser westlicher Lebensstil ist geprägt von Umweltgiften und Abgasen, sodass wir die Haut nicht mit Wasser alleine reinigen können. Nur die Menschen, die sich ein Leben möglichst fernab der Zivilisation aufbauen, viel in der Wildnis leben, brauchen nur reines Wasser und sonst nichts für ihre Körperhygiene.

Wie bekommt man einen Luxuskörper?

Der Luxuskörper benötigt eine Basispflege mit Duschgel, Bodylotion, eine reinliche Rasur, ein gutes und lang anhaltendes Deo, die gründliche Zahnhygiene, Hand- und Fusspflege, die sanfte Gesichtshygiene, hin und wieder ein Peeling, damit die Poren frei von Fett und Rückständen werden, und gepflegtes Haar. Die Körperhygiene ist bei uns eines der wichtigsten Faktoren, um gesellschaftlich zu punkten, denn wir lieben es, gut zu duften, scheuen den intensiven Eigengeruch und tun einiges für unseren Luxuskörper. Für schöne Beine, eine straffe Brust und einen prallen Po sind Massagen ideal, denn sie durchbluten die Haut und stärken das Bindegewebe.

Der Luxuskörper benötigt regelmässige Sonne, im Winter vorzugsweise aus dem Solarium, eine tägliche Portion dekadent teure Anti-Aging Creme mit Hyaluronsäure, Koffein, Vitaminen und Collagen, regelmässige Massagen mit hochwertigen Körperölen, einen eigenen Fitness-Coach zum Trainieren, ein sündteures Parfum, welches immer gut duftet, egal zu welcher Tageszeit, und er benötigt mehr Aufmerksamkeit als ein Körper, der nur mit Hilfe der Natur am Leben erhalten wird. Luxusprodukte für die Körperpflege können mehrere hundert Euro kosten, aber aus Angst, vorzeitig zu altern, verwenden wir sie dennoch, solange die Kreditkarte Geld ausspuckt.

Wie bekommt man den perfekten Körper?

Wie sieht der perfekte Körper aus? Er zeichnet sich durch einige Faktoren aus, welche dem Schönheitsbild unserer Gesellschaft entsprechen, und dieses Idealbild ist von Models und der Werbung geprägt. So besitzt laut Werbebotschaften ein perfekt gestylter Körper eine schlanke Figur, wobei hier die extreme Schlankheit eher im Vordergrund steht, als die gesunde Figur.

Trotzdem sind laut Umfragen jene Menschen attraktiv, die gesund aussehen, und nicht jene, die abgemagert sind. Wir tendieren zunehmend zu einem gesundheitsbewussten Lifestyle, auch wenn man diesen bei vielen Menschen noch nicht erkennt, aber vegetarische und vegane Ernährung, Fitness und Bewegung, Entspannung und ein ausgeglichenes Leben, sowie ein gesundes Selbstbewusstsein sind am Vormarsch, und das sieht man auch am Körperbau. Laut wissenschaftlichen Berechnungen ist das Model Kelly Brook eine Frau mit einem perfekten Körper, weil ihre Kurven stimmig sind.

Der perfekte Körper besitzt ideale Proportionen

Die Proportionen müssen stimmen, damit ein Körper als schön eingestuft wird. Arme, Hände, Po, Hüften, Taille, Beine und Füsse müssen in einem ganz bestimmten Verhältnis, welches sich mathematisch errechnen lässt, zum Rumpf stehen. Zu lange Arme, zu kurze Beine, zu grosse Hände und Füsse, ein zu kleiner Rumpf, ein hängender Po, hängende Brüste, ein zu dicker Bauch, dies wurde in den Umfragen als unattraktiv eingestuft. Auch abstehende Ohren, eine zu grosse Nase und ein zu breiter Mund fanden keinen Anklang, da sie die Symmetrie des Menschen empfindlich stören.

Grosse Menschen gelten laut Statistik als schöner, wobei hier bei Männern die Grösse eine Rolle spielt, und bei Frauen eher die weiblichen Rundungen und die zierliche Figur im Fokus stehen. Ein Mann gilt als schön, wenn er mindestens 180 cm gross ist. Eine Frau gilt als schön, wenn sie eine Körpergrösse von 180 cm nicht überschreitet, wobei die Models eine Ausnahme bilden.

Der perfekte Körper besitzt Ausstrahlung

Die reine Perfektion und Makellosigkeit spielen bei einem schönen Körper eher eine untergeordnete Rolle, obwohl makellose Haut sehr wichtig ist. Die gesunde Ausstrahlung, die Natürlichkeit und die Symmetrie des Körpers sind hingegen eindeutige Schönheitsfaktoren. Ein zu dicker oder ein zu magerer Körper sind jedoch bis heute kein herausragendes, alleiniges Schönheitsmerkmal, da wir dies nicht mit einem gesunden Lebensstil in Verbindung bringen. Attraktiv muss er sein, hübsch anzusehen muss er sein, eine gewisse Ausstrahlungskraft braucht er, und vor Gesundheit muss er strotzen, der gelungene Körper.

Der perfekte Körper ist sexy

Wer seinen Körper trimmt und stylt, möchte sexy aussehen und posiert gerne vor dem Spiegel. Das Posieren stärkt das Selbstwertgefühl und sorgt für mehr Sexappeal. Eine Umfrage bestätigt, dass ein sexy Körper als schön empfunden wird. Sexappeal ist also doch gefragt. Hierzu zählen rote, geschmeidige Lippen, ein sogenannter Kussmund, grosse Augen, die mit Blicken tiefgründig alles erkunden, lange Beine in schönen kurzen Shorts, High-Heels bei Frauen, denn sie machen den Fuss kurviger, und die üppige Brust, gefolgt vom prallen Po, sind ein wahrer Hingucker. Der Hintern symbolisiert ohnehin Sexappeal pur, denn er regt die Fantasie im Bett an, steht für Fruchtbarkeit und Ausdauer. Durch Tanzen bekommt man Sexappeal, denn der Tanz ist ein Mittel, seinen Körper sexy zu bewegen. Richtig aufregende Tänze wirken so erotisch, dass man jeden Makel am Körper übersieht, wenn man sich nur gut genug bewegt.

Das Sonnenbad für den perfekten Körper

Wer Körperkult betreibt, sonnt sich regelmässig, im Solarium, in der natürlichen Sonne, oder er gönnt sich die Sonne in Form von Selbstbräuner aus der Tube, die mittlerweile auch mit Vitamin D bestückt ist. Unser Körper benötigt Vitamin D, welches über die Haut aufgenommen wird. Hierzu benötigen wir Sonne, aber nicht zu viel, höchstens eine viertel Stunde täglich im natürlichen Sonnenlicht. Das Solarium kann die Haut vorzeitig altern lassen, zu Hautschäden und trockenen Stellen führen, sodass im Extremfall die Haut sogar platzt, aber aus Angst vor nobler Blässe bräunen wir uns dennoch. Achten Sie darauf, dass das Sonnenstudio eine professionelle Hautberatung aufweist, und bräunen Sie sich nicht länger als 2 bis 5 Minuten in der Woche, je nach Hauttyp. Der sensible Typ darf überhaupt nicht unters Solarium.

Nach dem Sonnenbaden müssen Sie die Haut gut eincremen, am besten mit Aloevera, Olivenöl, Sheabutter oder einer speziellen After-Sun-Lotion. Und wenn Sie koffeinhaltige Körperprodukte verwenden, denken Sie darüber nach, vielleicht als natürliche Alternative den kalten Kaffeesatz auf die Haut zu geben, das macht auch schön. Eventuelle Dellen sollten Sie regelmässig mit Massagen behandeln, damit sich die Orangenhaut wieder glättet. Es ist nämlich leider Fakt, dass die Sonne durch ihren oxidativen Stress enorm zur Hautalterung beiträgt.

Die richtige Fitness für den Körper

Unser Körper will trainiert werden, am besten täglich. Wer jeden Tag Sport treibt, altert langsamer und tut seiner Haut viel Gutes. Fitnessübungen für den Po, den Bauch, die weibliche Brust, das männliche Sixbag, die Muskulatur an Armen und Beinen, Fitness für die Hüften und die Oberschenkel, das macht uns schöner, strafft die Haut und lässt sie frischer aussehen. Die Durchblutung muss angekurbelt werden. Radeln Sie täglich 20 Minuten am Heimtrainer, treten Sie 10 Minuten am Crosstrainer, machen Sie anschliessend ein paar Sit-Ups und kneifen Sie die Pobacken zusammen. Mit diesem Fitnessprogramm versorgen Sie den gesamten Körper mit Energie und einer guten Durchblutung. Nach dem Training dürfen Sie sich massieren lassen, damit die Muskeln geglättet werden und schön aussehen, denn ein glatter Muskel ist ästhetischer als ein runder.

Zusätzlich zum Fitnessprogramm können Sie laufen. Hierzu braucht man gute, hochwertige Laufschuhe, damit der Fuss weich auftritt und die Kniegelenke geschont werden. Es gibt Leute, die trainieren gerne am Trampolin. Bitte, hier verbindet man Spass und Sport. Und wer zu faul für alles ist, schafft sich am besten einen Hund an, mit dem er Gassigehen muss. So kommt man an die frische Luft und muss laufen, damit man mit dem Hund Schritt-halten kann. Ein Garten ist übrigens auch ideal, denn Gartenarbeit ist gesund, pflegt die Hände mit hochwertigen Erde-Bakterien, und ein Garten macht glücklich. Glückliche Menschen strahlen ihre Körper-Schönheit geradezu aus, wenn sie von innen heraus strahlen.

Die richtige Ernährung für den Körper

Wer intensiven Körperkult betreibt, achtet streng auf seine Ernährung, und viele Leute ernähren sich vegan, um Luxusqualität für ihren Body zu erreichen. Eine Diät verschönert unseren Körper nicht. Sie laugt ihn aus, macht ihn dürr und lässt ihn anschliessend wieder dick werden, weil er Hunger verspürt. Wichtig beim Essen sind geregelte Mahlzeiten, zwei am Tag, oder drei kleinere Mahlzeiten. Verzichten sollte man möglichst auf zu viele Kohlenhydrate wie Nudel, Brot und Reis, Weizenmehl und Fastfood, Fertiggerichte und schnelle Zuckermahlzeiten. Zucker macht die Haut kaputt, und das sieht man an trockener, rissiger und geröteter Haut. Zucker verursacht Pickel, Fettpölsterchen und Dellen auf der Haut.

Besser ist es, man trinkt viel pures Wasser, Kräutertee, Grüntee, und man ernährt sich von Fisch, Garnelen, Pflanzen aller Art, Gemüse, magerem, weissen Fleisch, Kräutern und Superfood. Nüsse, Samen und Beeren machen den Körper schöner.

Wieviel Schlaf braucht ein schöner Körper?

Ein schöner Körper braucht viel Schlaf. Manche Menschen kommen mit 5 Stunden Schlaf aus, aber man merkt an ihnen, wie ihr Körper im Laufe der Zeit leidet, denn 5 Stunden laugen den Körper langfristig aus. 6 bis 8 Stunden täglicher Schlaf ist ideal. Noch wichtiger als die Schlafdauer ist allerdings die Schlafqualität. Man muss fest und gut durchschlafen. Menschen mit Schlafstörungen werden oft dick und träge, weil sie zum Ausgleich dafür viel essen und sich wenig bewegen. Sport kann den Schlaf verbessern, aber auch ein ausgeglichener Melatonin und Serotonin Spiegel im Blut fördern den Schlaf. Lassen Sie doch einmal ihren Hormonspiegel samt Progesteron, Östrogen, Testosteron, Cortisol, Melatonin, Serotonin, etc. messen. Oft sind es auch zu hohe Cortisolwerte, die den Schlaf stören. Wir brauchen unseren Schönheitsschlaf, im gesunden Bett, im gut belüfteten Raum, ohne Störfaktoren. Wer gut schläft, verschönert sein Hautbild und seine Blutwerte.

Der Körperkult in den Medien

Körperkult wird in den Medien, in der Werbung und in der Modeindustrie, sowie in der Kosmetikindustrie und in der Anti-Aging Medizin so gross geschrieben, dass man fast alles dafür tut, um Makellosigkeit zu präsentieren. In der Modeindustrie geht man intensive Wege, da beschränkt man sich hauptsächlich auf die extrem schlanke Figur, möglichst mager und androgyn, weil an ihr die Kleider besser aussehen. Laut Umfragen wurde jedoch ein androgyner Körper nicht unbedingt als schön eingestuft. Im Grunde trägt man seine Schönheit ohnehin im Kopf und nicht am Po und auf der Brust. Wer allerdings für Duschgel, Kosmetik und Körperpflegeprodukte wirbt, benötigt einen makellosen Körper. Und wer sich vor der Kamera in den Medien zeigt, möchte ohnehin makellos glänzen, denn die Medien sind unbarmherzig.

Bodypainting

Bodypainting ist Kunst und Schönheitskult am bemalten Körper. Mit reiner Körperbemalung wirkt man im ausgezogenen Zustand angekleidet genug, um sich in der Öffentlichkeit nicht verstecken zu müssen. Bei Wettbewerben gewinnen meist die aufwendigsten Kunstgestaltungen. Ein Bodypainting Model sollte unempfindliche Haut haben und ein gutes Stehvermögen aufweisen, da man stundenlang bemalt wird. Der High-Tech Bodypainter verwendet Airbrush, Siebtechnik, Glitzereffekte und Spezialeffekte, da die Ansprüche immer höher werden.

Cutting

Cutting nennt man die Scarifizierung der Haut, so oft, bis die Wunden immer wieder neu abheilen und ganz eigenständige Muster bilden. Wer sich mit dem Skalpell bearbeiten lässt, riskiert Infektionen und Komplikationen, nur damit er eine Narbenpracht vorweisen kann. In anderen Kulturen gehört das Cutting zu Alltagsritualen, bei uns ist es ein reines Schönheitsritual, das geschmacklich verwirrend ist, aber Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Tattoo

Welches Tattoo passt zu Ihnen? Bei einer Tätowierung für die Ewigkeit sollte man sich vorab die geeignete Körperstelle und das Motiv genau überlegen. Mama ist die Beste, oder der volle Name der aktuellen Freundin könnten eines Tages peinlich aussehen, wenn sie quer über den Unterarm tätowiert sind. Wir hätten jedoch auch das Bio-Tattoo für zwischendurch, welches nach einiger Zeit verblasst, wenn man Glück hat.


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Elisabeth Putz

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