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Der perfekte Scheitel zum Gesicht

HaarspangenDer Scheitel kann aus einem Menschen optisch gesehen ein Zauberwerk der Kunst bilden, er kann den selben Menschen aber auch verunstalten, wenn er nicht zum Gesicht passt. Im Grunde unterscheiden wir zwei Arten von Scheitel, den anatomischen, der uns aufgrund unseres Menschseins in die Wiege gelegt wurde, und den künstlich erzeugten, den wir selber gestalten, oder der Friseur unseres Vertrauens zieht. Die Haare bekommen mit dem richtigen Scheitel eine individuelle Ausdruckskraft, sozusagen ein eigenständiges Selbstbewusstsein.

Man verwendet nicht umsonst das Sprichwort: Vom Scheitel bis zur Sohle, wenn man einen Menschen ganzheitlich beschreiben möchte. Der Scheitel teilt uns symbolisch gesehen in Zonen ein, trennt die verschiedenen Zonen voneinander und vereint sie wieder zu einem ganzheitlichen Bild. Hübsch sieht man aus, wenn die Frisur exakt nach einem gewissen Muster aufgebaut ist, professionell aussieht und zu den Gesichtszügen passt. Irgendwie durcheinander und chaotisch sieht man aus, wenn der Scheitel nicht exakt gerade gezogen ist, denn dann können die Haare noch so gut gekämmt sein, man erkennt ein gewisses Chaos drin.

Früher trug ich einen Seitenscheitel, da mir die Stirnhaare ständig abgebrochen sind und ich aussah, als ob eine Maus an meinen Haaren geknabbert hätte. Heute trage ich einen eleganten Mittelscheitel, bin sozusagen in Balance und schone meine Haare, indem ich sie nicht mehr färbe. Der richtige Scheitel kann sogar die Persönlichkeit ändern und einen vollkommen neuen Typ aus uns machen.

Welcher Scheitel passt zum Gesicht?

Ein Mittelscheitel ist für herzförmige oder etwas breitere Gesichter geeignet, denn mit ihm fallen die Haare links und rechts wie ein Herz gleichmässig zur Seite. Ein extremer Seitenscheitel ist für schmale Gesichter geeignet, denn er verbreitert optisch die obere Gesichtspartie. Mit einem Stielkamm lässt sich der Scheitel exakt ziehen, weil niemand möchte eine Zick-Zack Frisur haben, die mit den Fingern schnell durchs Haar gezogen wurde.

Was bedeutet der Scheitel?

Da unsere linke Kopfseite psychologisch dem sachlich kompakten Verstand, der Ordnung und der Mathematik zugeordnet ist, bedeutet ein Linksscheitel, dass man aufgeschlossen, mit offenen Augen und hoch konzentriertem Hirn durch die Welt geht, eben der sachliche Typ ist, der überall mitreden kann und nirgends aneckt.

Die rechte Kopfseite wird dem emotionalen, kreativen Gehirn zugeordnet, sodass der Rechtsscheitel Träger gefühlsbetont, emotional in Hochform, verträumt und sinnlich durch die Welt geht. Der Träger des Mittelscheitels ist unentschlossen, weder sachlich noch emotional überdimensionalisiert, er ist von allem etwas, lässt sich jede Freiheit offen und ist sozusagen in seiner Mitte.

Der Scheitel bei Männern

Ein Mann will stark sein, den Macho heraushängen lassen, eine symbolisch breite Schulter aufweisen und den Frauen gefallen. Da Männer oft ein markantes, teilweise eckiges Gesicht besitzen, könnte es von Vorteil sein, einen rechten oder linken Seitenscheitel zu tragen. Entweder den sachlichen Linksscheitel, oder den gefühlsbetonten Rechtsscheitel, wobei viele Männer zu ersterem tendieren, weil dies die Männlichkeit wahrscheinlich besser zur Geltung bringt.

Der Scheitel bei Frauen

Frauen tragen gerne einen Mittelscheitel, sind klug, anlehnungsbedürftig, sachlich und emotional zugleich, möchten aber ihre feinen, etwas rundlichen Gesichtszüge zur Geltung bringen. Ein verspieltes lockiges Haar, mit Dauerwelle oder kleinen verspielten Löckchen könnte gut einen Seitenscheitel vertragen, denn damit wirkt die Frau hoch sensibel und anlehnungsbedürftig.

Ein glatter Haarschnitt, der lang und gerade ausfällt, könnte gut mit einem Mittelscheitel wirken, da er so märchenhaft und sinnlich wirkt. Ein markanter Haarschnitt, der zu den Gesichtszügen einer selbstbewussten Frau passt, könnte gut mit einem Zick-Zack Scheitel wirken, wobei hier die Linien exakt gezogen werden müssen, damit kein Chaos entsteht.

Wie zieht man den Scheitel?

Den perfekten Scheitel zieht man mit einem langen Stielkamm, denn die normalen Kämme sind zu breit und zu kurz dafür. Das Haar muss exakt gezogen werden, sodass man eine einheitliche Linie sieht. Danach kann man die Frisur mit Haarfestiger fixieren, damit sie nicht durcheinander gerät. Dies ist besonders beim Seitenscheitel und beim Zick-Zack Scheitel wichtig, da sonst die Haare immer wieder durcheinander geraten, weil sie in ihre ursprüngliche, anatomisch vorgesehene Form zurückfallen. Ich verwende für meinen Mittelscheitel kein Haarspray, da meine Haare lang genug sind und ihre Form beibehalten. Festiger sollte man nur so wenig wie nötig verwenden, da er unter Umständen feines Haar schädigen kann.

Der Kreuzscheitel ist eine besondere Variante, um eine Frisur zu gestalten. Er wird vorne wie ein Mittelscheitel gezogen, und am Hinterkopf, an den Ohren quer gezogen, sodass die Frisur wie ein Kreuz aussieht. Man kann damit schöne Flechtfrisuren zaubern, man kann damit auch Zöpfe bilden, oder einen Kurzhaarschnitt mit Spangen fixieren. Kleine Spangen sind ohnehin für jeden Scheitel vorteilhaft, da man so den chemischen Haarfestiger umgeht. Viel Erfolg beim neuen Scheitel, er wird Ihre Persönlichkeit prägen und einen neuen Typ aus Ihnen machen.

 


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Elisabeth Putz

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