Beauty Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Anti-Aging

Körper

Kosmetik

Schönheit

Styling

Was muss man bei Selbstbräuner beachten?

SelbstbräunerBraune Haut ist nicht nur im Sommer schön, sie sorgt auch im Winter dafür, dass uns die Gesellschaft als gesund einstuft. Ein gebräunter Teint sieht einfach einladender aus, da hat die noble Blässe kaum Chancen dagegen. Braune Haut altert aber auch in der Regel schneller, wenn sie permanent dem UV-Licht ausgesetzt ist, und so bauen viele Leute auf den Selbstbräuner.

Man unterscheidet zahlreiche Bräunungsprodukte, die chemisch zusammengesetzt, einen Bräunungseffekt der Haut erzeugen, ohne dass man den UV-Strahlen ausgesetzt ist. Lotions, Sprays, Cremes, Schaum, Gel, Emulgatoren, mit und ohne Alkohollösung versehen, und man kann sich für die Bräunungsfarbe und die Bräunungsintensität entscheiden. Spezielle Selbstbräuner fürs Gesicht sind oftmals schonender, da unsere Gesichtshaut empfindlicher ist. Für Allergiker sind die meisten Produkte leider ungeeignet, da der chemisch erzeugte Bräunungseffekt Hautreizungen, Juckreiz, Rötungen und schlimmere Allergien auslösen kann.

Im Selbstbräuner ist der Wirkstoff Dihydroxyaceton, Monosaccharid enthalten, der durch chemische Reaktion für die Bräunung sorgt. In einigen Produkten sind andere zuckerartige Substanzen enthalten, welche sich mit Proteinen und Aminosäuren verbinden und zu einer Hautbräunung führen. Dieser chemische Prozess entspricht in etwa dem natürlichen, körpereigenen Bräunungsprozess, und so verschwindet die Bräune nach einiger Zeit wieder, wenn sich die Haut erneuert. Mein damals verwendeter Selbstbräuner hielt meistens ein bis zwei Wochen, danach sah ich zunehmend wieder aus wie die weisse Wand in meinem Wohnzimmer.

Welcher Selbstbräuner wirkt am besten?

Bei Selbstbräuner unterscheiden wir zahlreiche Produkte mit unterschiedlicher Qualität. Das Karottenöl wirkt natürlich und macht die Haut sanft braun, es kann jedoch auch etwas orange wirken, wenn man ein Produkt mit schlechter Qualität wählt. Man kann es sehr gut in die Haut einmassieren, aber es kann vorkommen, dass Streifen hinterlassen werden. Die Bräune hält bis zu drei Tagen an, wobei sie mit häufigem Duschen verblasst. Das Karottenöl ist für den eher trockenen Hauttyp geeignet, da es auf fettiger Haut schnell wie ein Fettfilm aussieht. Das Bräunungsmousse lässt sich auch leicht auftragen, aber ein billiges Mousse wirkt schnell gelblich bis orange auf der Haut. Es ist auch für den fettigen Hauttyp geeignet und hält bis zu drei Tagen an. Mit Bräunungstüchern sollte man eher vorsichtig umgehen, da sie schnell Streifen und Schlieren auf der Haut hinterlassen, aber der Profi weiss damit umzugehen. Allergiker sollten keine Bräunungscremes etc. verwenden, und auch Menschen mit unreiner Haut, die zu Pickeln und Entzündungen neigt, sollten die Produkte nicht verwenden, sondern lieber ein wenig in die Sonne gehen.

Selbstbräuner richtig auftragen

Wie trägt man Selbstbräuner richtig auf? Eine Frau verwendete eine Malerrolle und strich den Selbstbräuner wie beim Wandanstrich auf ihre Haut. Der Spezialbräuner wirkte besser als erwartet, denn sie war nachher fast schwarz. Wer die Bräunungscreme oder Lotion perfekt auftragen möchte, muss zuerst ein Ganzkörper-Peeling machen, damit die Haut ebenmässig aussieht, die grossen Poren verschlossen sind, und kleine Hautunreinheiten beseitigt werden. Danach cremt man sich mit einer Feuchtigkeitscreme ein, damit keine trockenen Stellen am Körper entstehen. Dann darf man den Selbstbräuner sanft, gleichmässig und vor allem grossflächig auf die Haut auftragen. Mir gelingt dies mit den Händen am besten, und die Handinnenflächen reinige ich mit Seife und einem Abschminktuch.

Bei Selbstbräuner sollte man darauf achten, dass man keine Allergien gegen die Inhaltsstoffe hat, nicht zu viel Chemie auf die Haut kommt, und dass man hochwertige Produkte verwendet. Mein letzter Selbstbräuner hinterliess einen üblen Geruch, bräunte mich nicht direkt, zauberte mir jedoch dafür rote Flecken auf die Haut. Nicht alle Produkte passen zu jedem Hauttyp. Ich wende Selbstbräuner nur noch selten an, da ich so wenig Chemie wie möglich konsumiere und meine Hautpigmentierung lieber der Natur überlasse.

Im Bräunungsstudio kann man sich notfalls per Sprühdusche braune Haut aneignen, wobei man sich hier die Farbe aussuchen darf. Bräunungsduschen sind zwar nie so intensiv, lassen jedoch das Hautbild ebenmässig glatt aussehen. Auch bei der Bräunungsdusche sollte man vorsichtig sein, wenn man empfindliche Haut besitzt, denn auch hier wird mit Chemie gearbeitet.

Tipps für den Selbstbräuner

Selbstbräuner sollte man niemals in die Augen bekommen, da er zu Reizungen des Auges führen kann. Ich spare die Augenpartie immer grosszügig aus, so weit es eben ohne sichtbare, optisch unvorteilhafte Effekte geht. Die Kleidung leidet manchmal unter dem Bräunungseffekt der Haut, denn es werden unter Umständen hässliche gelbe Flecken hinterlassen, besonders, wenn man schwitzt. Ich ziehe mir ein bis zwei Tage nach einer Anwendung immer kräftig farbige Kleidung an, da sieht man die Flecken nicht so deutlich. Bei weisser Kleidung sieht man die gelben Flecken unheimlich stark. Sogar mein Badetuch ist nach dem Duschen gelb bis braun, wenn sich der Selbstbräuner wieder in sich selbst auflöst, wenn die Haut sich erneuert. Meine abgeschuppte Haut finde ich dann immer sichtbar im Badetuch wieder. Ich schwöre, es hat alles seine Nachteile, wenn man über den optisch gelungenen Vorteil hinweg ist.

Ein Selbstbräuner schützt nicht vor UV-Strahlung, eine herkömmliche Sonnencreme hingegen schon. Allerdings werden heute in manche Produkte schon UV-Schutz und Lichtschutzfaktoren eingebaut. Diese findet man auch in getönter Tagescreme, falls man sich für so ein Produkt entscheidet. Einige Studien sagen, dass der integrierte UV-Schutz nicht unbedingt gesund für die Haut ist, und so kann ich mir vorstellen, dass der hoch chemische Selbstbräuner mit integriertem UV-Schutz auch nicht sonderlich gesund sein könnte. Wer seine vorgebräunte Haut in der Sonne röstet, sollte doch lieber noch extra zu einer Sonnencreme greifen. Übrigens sind kurze Aufenthalte in der natürlichen Sonne gut für die Vitamin D Zufuhr, und dieses Hormon benötigen wir ja auch.

Selbstbräuner lässt sich zwar mit viel Übung und Geschick ziemlich gleichmässig auf die Haut auftragen, die Ellenbogen und Kniekehlen sind trotzdem ein Problem. Hier ist die Hornschicht der Haut dicker, und der Bräuner reagiert stärker mit der Haut, sodass man an diesen Körperstellen oft bräuner aussieht und sich irgendwie ein ungleichmässiges Bräunungsbild ergibt. Bitte, da helfen weder Knieschoner noch Ellenbogenschützer.

Selbstbräuner wieder entfernen

Manchmal geht etwas daneben, oder die Bräunungsfarbe passt überhaupt nicht zum persönlichen Typ. Dann muss man das Ergebnis mit optimaler Kleidung so gut es geht verstecken, oder man entfernt ihn mit so manch fragwürdigen und effektiven Mitteln. Ein gutes Mittel ist der professionelle Selbstbräuner-Entferner, kein Hausmittel, aber er wirkt, zumindest sollte er wirken. Der Selbstbräuner verschwindet im Grunde ohne Entferner in wenigen Wochen, nur so lange möchte niemand warten, dessen Hautfarbe ein gewöhnungsbedürftiges Erscheinungsbild zeigt.

Weiters kann man kleine Stellen mit Zitrone, Zitronenscheiben, Zitronensaft, mit aufhellender Zahncreme, oder sogar mit Aceton, Nagellack-Entferner verschwinden lassen. Diese Mittel sind etwas aggressiv zur Haut. Ich würde die Zitrone bevorzugen, da sie für mich noch das natürlichste Produkt darstellt. Und danach braucht man unbedingt eine gute Feuchtigkeitscreme, da die Haut sonst stark austrocknet. Man kann auch Babyöl verwenden, um das Bräunungsergebnis blasser zu machen, oder ein Peeling auftragen.

Meine Erfahrungen mit Selbstbräuner

Es ist einige Zeit her, da verwendete ich regelmässig Selbstbräuner. Ich wusste zwar, dass der darin enthaltene Stoff zur Braunfärbung der Haut eine unangenehme Reaktion, nämlich die Entstehung von Formaldehyd auslösen kann, aber ich dachte, meine Haut ist zäh, die merkt nichts davon. Ich verwendete Creme, da sie für mich gut in der Hand lag, sich optimal verteilen liess und keine Flecken auf der Haut bildete.

Während der Einwirkzeit wickelte ich mich jedes Mal in ein Handtuch ein, sah fern oder arbeitete am PC, damit die Zeit schneller verging. Mit dem irgendwie unangenehm duftenden Geruch war ich gerne mit mir alleine und öffnete nicht einmal dem Postboten die Türe. Ich duschte mich nach der vollen Einwirkzeit kurz ab und fertig war das Ergebnis. Ich schwor, im nächsten Leben werde ich von Natur aus ein dunkler Hauttyp, dann erspare ich mir diese Prozedur.

Lange Jahre ging es gut. Meine Haut war stets gebräunt, Ich ging nicht mehr so oft ins Solarium, legte mich nicht mehr lange in die Sonne, sparte mir stundenlange Sonnenbäder und war trotzdem schön braun. Eines Tages, als ich das Produkt wieder wie üblich auftrug, reagierte meine Haut sonderbar. Ich stank regelrecht, die chemischen Prozesse verselbständigten sich, und ich wurde rot anstatt braun. Mein Körper muss wohl über die Jahre hinweg eine allergische Reaktion gebildet haben. Ich wechselte viermal das Produkt, aber ich wurde nie wieder braun damit. Und so hörte ich mit den Selbstbräunern wieder auf, legte mich kurz in die Sonne, erntete leichte Bräune dabei, und im Winter war ich tapfer und trug meine noble Blässe mit mir herum.

Ich muss sagen, Selbstbräuner ist eine gute Idee für unempfindliche Haut, für zwischendurch, aber man sollte seinen Körper nicht mit Chemie überladen. Einige Selbstbräuner können sogar schädliche Inhaltsstoffe beinhalten, und der hyper sensible Hauttyp sollte lieber die Finger davon lassen. Allerdings habe ich auch Bio-Selbstbräuner entdeckt, die vielleicht milder zur Haut sind.

 


Beauty

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Werbung