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Was muss man bei Sonnencreme beachten?

SonnencremeSonnencreme ist wichtig, besonders im Urlaub, am Strand, am See, bei ausgedehnten Sonnenbädern. Sie schützt uns vor Krebs, vor Hautalterung, vor unnötigen UV-Strahlen, und sie schützt die Haut vor dem Austrocknen. Wir unterscheiden die mineralische und die chemische Sonnencreme, wobei erstere zwar einen Sonnenschutz bietet, aber nicht unbedingt einen hohen, und sie hinterlässt weisse Spuren auf der Haut. Ich bevorzuge trotzdem diese mineralische Creme, da sie naturbelassen ist und einen Fettfilm auf der Haut bildet, der Feuchtigkeit spendet.

Die chemische Sonnencreme war früher bedenklich, weil sie zu viel Chemie enthielt. Heute ist sie so gut, dass kaum noch unangenehme chemische Reaktionen auf der Haut auftreten und nur noch der empfindliche Hauttyp sowie der Allergiker vorsichtig sein müssen. Sie bildet einen regelrechten Schutzfilm auf der Haut, wirkt intensiver und zuverlässiger. Heute werden mineralische und chemische Sonnencremes miteinander vermischt, damit die besten Ergebnisse erzielt werden.

Trotz bester Sonnencreme sollten dunkle Hauttypen nur 15 Minuten ungeschützt in der Sonne liegen, helle Hauttypen nur ein bis zwei Minuten, und besonders hellhäutige und empfindliche Menschen überhaupt nicht ohne Schutz, da sich die Haut jeden Sonnenstrahl merkt. Es gibt Hauttypen, die sollten die Sonne trotz hohem Lichtschutzfaktor meiden, da ihre Haut so empfindlich reagiert, dass bereits die ersten Sonnenstrahlen schaden können.Sie leiden nur unnötig, werden sofort knallrot und sollten ihren Urlaub im Schatten verbringen.

Man sollte mit der Sonnencreme nicht sparsam umgehen. Eine viertel Tube verbraucht man nämlich im Durchschnitt, um perfekt eingecremt zu sein. Ohren, Nacken, Gesicht samt Nase, die Innenflächen der Arme, Rücken, die gesamten Beine, den Po, die Füsse samt Fusssohlen, und natürlich die weibliche Brust müssen eingecremt werden. Selbst mir passiert es immer wieder, dass ich im Urlaub auf einige Körperstellen vergesse und abends meine Wunden lecke, weil die Haut brennt. Die Hände müssen mehrmals gut eingecremt werden, da man mit ihnen vieles anfasst, sie zwischendurch wäscht und die Creme sich verflüchtigt. Wer übrigens ins Wasser geht, muss sich nachher erneut eincremen, selbst bei wasserfester Sonnencreme, denn die Creme löst sich automatisch im Laufe eines Wasserbades von der Haut, sodass nicht mehr ausreichend Schutz vorhanden ist.

Sogar die Haare benötigen einen extra Sonnenschutz. Hierfür existieren Haarsprays und Haarcremes, Haaröle und Haarlotions mit integriertem Sonnenschutz. Ob man auf der Haut Milch, Spray, Creme oder Lotion bevorzugt, ist eine individuelle Angelegenheit, aber der Lichtschutzfaktor sollte zwischen 15 und 20 liegen, da die UV-Strahlung immer aggressiver wird. Ich bevorzuge eine schnell einziehende Lotion, verwende nur im Urlaub einen hohen Lichtschutzfaktor und bewege mich nur so kurzzeitig in der Sonne, wie es mein Hauttyp erlaubt.

Welche Sonnencreme schmiert am besten?

Welche Sonnencreme schmiert und wirkt besonders gut? Die herkömmliche Creme oder Lotion wirkt gut, zieht schnell in die Haut ein und lässt sich gut auf der Haut verteilen. Das Sonnenspray ist eher eine Modeerscheinung, wirkt nicht zuverlässig genug, ist viel zu dünn und hinterlässt auf der Haut gerne einen Fettfilm. Das Spray muss man nach dem Aufsprühen einwirken lassen, was unhandlich und zeitraubend ist. Daher bevorzuge ich die Creme oder Lotion.

Im Trend liegt jetzt ein Roller, eine Art Deoroller mit Sonnenschutzfaktor. Der Roller ist praktischer als das Spray, muss jedoch auch aufwendig angewendet werden. Man benötigt nämlich eine gute Portion Sonnencreme, damit die Haut ausreichend geschützt ist. Mit dem Roller rollt man am besten mehrmals über den gesamten Körper drüber, lässt die Creme gut einwirken und zieht sich dann erst die Badebekleidung an.

Sonnencreme für Allergiker

Bei Sonnencreme müssen Allergiker vorsichtig sein, da zu viele Zusatzstoffe, Hilfsstoffe und Parfumstoffe in den Cremes Allergien auslösen können. Am besten, man verwendet duftfreie Sonnencremes, vielleicht aus der Apotheke oder aus dem Reformhaus, da diese grösstenteils besser geprüft und frei von allergieauslösenden Stoffen sind. Übrigens muss man nicht gleich eine fetthaltige Creme verwenden, die einen Fettfilm auf der Haut hinterlässt, man kann auch ein durchsichtiges Sonnenspray nehmen, wenn man es sorgfältig auf der Haut verteilt. Der fettige Hauttyp, der zu Pickeln und Mitessern neigt, sollte das durchsichtige Spray verwenden. Allergiker sollten die starke Mittagssonne meiden, nie zu lange in der Sonne verweilen, auch zwischendurch leichte Kleidung anziehen, welche den Körper bedeckt, und man muss bedenken, dass eine Sonnencreme nicht das Allerheilsmittel ist, welches immer zuverlässig wirkt. UV-Strahlung kann trotz des sorgfältigen Eincremens auf die Haut gelangen, weil wir schwitzen, ins Wasser gehen, uns bewegen, und weil unsere Haut ein biologisch lebendes Produkt ist. Nur der absolute Schatten ist ein wenig sicherer und schützt vor zu viel Sonne. Normalerweise müsste man sich durchgängig in eine Plastikfolie einhüllen, um der UV-Strahlung zu entkommen, aber dies wäre wohl einer der ungesündesten Alternativen.

Sonnencreme für Tattoos

Wer sich für ein Tattoo entscheidet, sollte es acht Wochen lang nicht dem Sonnenlicht aussetzen, gut abdecken, desinfizieren und erst nach dem Urlaub zur Schau stellen, denn frisch gestochene Tattoos sind empfindlich. Es gibt eine spezielle Sonnencreme extra für Tätowierungen. Sie ist etwas teurer, intensiv und wirkt gut auf farbigen Hautstellen.

Wer Tattoos besitzt, muss ohnehin aufpassen, dass er die farbigen Hautstellen gut eincremt, denn besonders hier sieht man einen eventuellen Sonnenbrand kaum. Im Laufe der Zeit verblasst ein Tattoo zwar, dennoch sollte man gerade hier Sonnencremes für Babys und Kleinkinder verwenden, mit einem hohen Lichtschutzfaktor, mit pflegenden Substanzen, Vitamin A und E, denn die tätowierte Haut ist empfindlich.

Sonnencreme in der Kleidung

So gut uns auch die Sonnencreme schützt, so fetthaltig ist sie, und wenn sie erst einmal in der Kleidung klebt, kann man die Klamotten meterweit riechen. Mit speziellen Fettlösern lässt sich die Sonnencreme aus der Kleidung entfernen, etwa mit Spülmittel, oder mit spezieller fettlösender Seife. Bitte, danach sieht die Kleidung wieder wie neu aus. Um Wasserflecken zu vermeiden, sollte man beim punktuellen Reinigen destilliertes Wasser verwenden und einen Fön zum Trocknen.

 


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Elisabeth Putz

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