Business Ratgeber

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

Was muss man beim Geld beachten?

Geld ist ein wichtiges Zahlungsmittel, selbst wenn wir heute nebenher mit Bitcoins und alternativen Zahlungsmitteln unseren Lebensunterhalt bestreiten. Fakt ist, hinter jedem alternativen Tauschmittel steckt symbolisch gesehen ein gewisser Geldwert, denn wir bemessen fast alles, was käuflich ist, mit Geldscheinen oder Geldmünzen, wobei der Geldschein heute höher im Kurs liegt als die edle Münze.

Geld ist eine Art Speziallegierung aus Gold, Silber, Kupfer und verschiedenen Edelmetallen geprägt, auch wenn es heute eher in Papierform, in Form der Plastikkarte, der Kreditkarte und in Form von Aktien produziert wird. Früher wurde es wenigstens noch durch Gold abgedeckt, aber heute hätten die Aktionäre das Nachsehen, wenn wir die Geldscheine in Goldbarren messen würden und weiterhin auf einen Goldstandard beharren. Heute ist aufgrund der hohen Inflation viel mehr Geld als Gold im Umlauf, und die Zentralbank druckt so viel Geld, dass es schon schmerzt, wenn man sich den Verfall dieser schnellen Geldscheine anschaut.

Der Begriff des Geldes entstammt aus dem Wort Vergeltung, Vergütung, Einkommen und Wert. Sozusagen sind wir oberflächlich betrachtet so viel wert, wie unsere Geldbörse an trockenen Scheinen ausspuckt. Früher war Geld ehrlicher als heute, denn man bezahlte in Pfeilspitzen, in Reis und in Gold, bis der Ablasshandel kam und man sich mit Gold irdisch freikaufen konnte, von jeglicher Schuld und Sünde, was aus heutiger Sicht reine Sünde darstellt. Immerhin, man war gewappnet fürs Jenseits.

Geld ist so begehrt, dass man eine eigene Sprache dafür entwickelte. So nennt man es beispielsweise: Cash, Kies, Marie, Knete, Zaster, Moneten, oder gar Asche. Wenn man sich den Spruch -Asche auf mein Haupt- wortwörtlich auf der finanziell angehauchten Zunge zergehen lässt, so würde man im Geldstaub versinken, auch wenn viele Leute sagen, das Geld würde stinken. Übrigens stinkt Geld nicht, im Gegenteil, es duftet verführerisch gut, und ein kreativer Künstler kreierte sogar ein Parfum, welches den elitären Duft von Geldscheinen versprüht. Das Parfum ist langfristig kaum auf der Haut zu ertragen, aber kurzfristig wirkt es begehrenswert, anziehend und blumig.

Unser Geld dient als Tauschmittel und Zahlungsmittel zugleich, da man Waren, Papier oder wiederum Geld dafür erhält. Es gibt Bargeld, das echte, wahre Geldmittel für altmodisch geprägte Menschen, die einen guten Überblick bewahren möchten. Es existieren Geldmünzen, Banknoten, Buchgeld zwischen den Bankinstituten, Giralgeld, landesspezifische Währungen, und es existiert die chronisch leere Geldbörse.

Geld ist ein Mittel, um den Tauschhandel anzukurbeln, um das Bruttosozialprodukt zu steigern, um das Leben in finanzieller Hinsicht zu strukturieren. Im Grunde ist es bedrucktes Papier, aber wir sehen es als wertvolles Papier an, weil es uns beim Überleben hilft. Es bietet uns nämlich den sicheren Boden unter den Füssen, wenn wir rechtzeitig darauf achten, dass wir genügend Geld besitzen, falls wir es brauchen.

Geld ist ein Mittel zum Zweck, mit dem man sein Leben bei Bedarf steuern kann. Es dient zum Bezahlen, zum Tauschen, zum Ausgeben, zum Angeben, und es steht für Reichtum, Luxus, Prestige und Karriere. Es steht auch für finanzielle Freiheit und Sicherheit im Leben. Die reine Geldgier macht es zu einem unbeliebten Unding, der Aussteiger weiss nichts damit anzufangen, aber der solide Sparer liebt es.

Die Geschichte des Geldes

Wer hat das Geld erfunden? Im Grunde gibt es keinen einzelnen Erfinder, es hat sich nämlich im Laufe der Zeit entwickelt. Zuerst gab es das Tauschgeld in Form von Tauschgeschäften, das Warengeld. Man tauschte Güter gegen Güter und bezahlte mit Gütern, mit Silber, Gold, Metall, Edelmetallen, mit Gewürzen und edlen Sachgütern. Im Mittelalter wurde dann das sogenannte Gewichtsgeld bevorzugt eingesetzt, indem man Waren, Gold und Silber abwog und miteinander aufwog. Es gab bereits Münzen, wobei die Silbermünzen für kleine und die Goldmünzen für teure Güter verwendet wurden. Mit Gold bezahlte man auch die ausländischen Handelspartner.

Die Chinesen waren uns weit voraus, denn sie hatten bereits im 11. Jahrhundert Papiergeld. Und auch der Schuldschein boomte, denn man konnte sein immaterielles Geld auf Papier festhalten und zur Bank bringen oder damit seine Schulden begleichen. Nach und nach tummelten sich die ersten Banknoten, sogar in Europa, und diese wurden durch Gold abgedeckt, sodass aus dem Silberstandard ein Goldstandard wurde. So entwickelte sich das Geld bis hin zu unserem heutigen, kaum mehr sichtbaren Plastikgeld, aber die Kreditkarte liegt gut in der Hand.

Wie kann man ohne Geld leben?

Wie lebt man ohne Geld? Man schnorrt sich durch, und das kann ganz schön anstrengend sein. Studien zeigen, je weniger Geld man besitzt, desto weniger nimmt man am kulturellen und sozialen Gesellschaftsleben teil, man verliert Freunde, sein Prestige, das Image und die Anerkennung, und das Ego stirbt an Einsamkeit. Die Studien zeigen auch, dass man eher krank und labil ist, wenn der finanzielle Rahmen nicht stimmt. Es geht auch anders. Eiserne Sparer kommen minimalistisch mit weniger als 100 Dingen aus und brauchen kaum bis kein Geld. Und es gibt Leute, die schnorren und betteln sich durch, machen Urlaub auf Kosten der Allgemeinheit, finden überall Freunde, die gerne geben, und so kann man selbst ohne Geld im Luxus leben, wenn man einen potentiellen Big-Spender findet. Ausserdem kann man den Wegwerfmüll anderer Leute nutzen, denn er könnte wertvoll sein. Es kommt auf die Lebenseinstellung an, denn während der eine sein Geld liebt, kann der andere wenig damit anfangen und ist auch geldlos glücklich.

Geld ist gesund. Man muss die Scheine ja nicht unbedingt in den Mund stecken, da dies ungesunde Folgen mit sich bringen kann, denn nichts ist so schmutzig wie unser Geld.

Man muss nicht reich sein, erben oder reich heiraten, und nicht nur sehnsüchtig in den Luxusmagazinen blättern, man kann heute den kleinen Luxus für wenig Geld erwerben, wenn man nicht gerade an der Dekadenz hängt. In den normalen Modeboutiquen kleidet man sich wie eine Prinzessin ein, wenn man ein wenig Geschmack und Sinnlichkeit für das Schöne und Edle mitbringt. Das tut dem Geldbeutel auch weniger weh. Selbst im Textildiscounter findet man edle Schnäppchen, wenn man zwischen den Klamotten sucht.

Ausserdem können Sie unbeobachtet und anonym in einen Second Hand Laden für hochwertige Designermode gehen. Hier geben Prominente und reiche Leute ihre zumeist nur ein- oder zweimal getragene Kleidung ab, welche Sie dann günstiger kaufen können. Die meisten Leute behaupten, sie geben nur Kleider ab, aber hin und wieder kann man beobachten, dass hier doch gerne auch gekauft wird, natürlich sehr diskret. In diversen Auktionshäusern kann man gebrauchte Luxusuhren ersteigern, und den Maybach gibt es auch als Modellauto im Maßstab 1:18. Sie sehen, mit ein wenig Phantasie können Sie sich luxuriös geben, auch wenn bei Ihnen zu Hause der Kuckuck auf dem neuen Flachbildfernseher und der teuren Stereoanlage klebt.

Wer den grossen, pompösen Luxus nicht braucht, kann auch mit wenig oder mit gar keinem Geld ziemlich dekadent leben. Urlaub kann man mit etwas Glück gewinnen, oder man schnorrt sich durch die vielen Last-Minute und Super-Last-Minute Angebote durch. Am Urlaubsort selber kann man dreißt schnorren, durch kleine Arbeiten ein tägliches Taschengeld verdienen, indem man sich am Strand, in Bars oder im Service nützlich macht, und das Hotelzimmer kann man sich schönreden, wenn es nicht unbedingt der 5 Sterne Kategorie angehört. Hauptsache man urlaubt, liegt am Strand und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen.

Ohne Geld kann man auch leben, wenn man einen Gönner, einen Sponsor findet, der das gesamte Leben finanziert. Hierzu existieren sogar Partnervermittlungsagenturen, Sponsorenportale und Big-Spender Partys, auf denen man den Gönner kennenlernen darf. Hier treffen sich schöne Frauen, sogenannte Trophäenfrauen und reiche Männer, aber auch Gigolos und reiche Frauen, die verwöhnt werden wollen.

Einige Leute entscheiden sich, vom Wegwerfmüll der Reichen zu leben, essen delikate Speisen aus Überproduktion, fischen Luxusgüter aus dem Müll und leben in verlassenen Häusern, die einfach so leerstehen. Wir leben im Überfluss, nur dass dieser Materialismus nicht gleichmässig auf alle Menschen verteilt ist, sondern nur wenigen Superreichen zuteil wird. Dieses System kann man nutzen.

Mit Geld richtig umgehen und haushalten lernen

Wie geht man mit Geld richtig um? Man muss es mögen, man sollte es nicht als schlecht oder verderblich ansehen, und man darf nicht davon ausgehen, dass Geld den Charakter verdirbt. Man kann sparen, oder man verdient viel Geld mit guten Ideen, sodass man unter Umständen ins Big-Business einsteigen kann. Geld reagiert auf positive Energie, und so könnte man es energetisch gesehen in der Geldbörse vermehren, wenn man immer einige Geldscheine in der Brieftasche unsortiert mit sich trägt. Für den Ordnungsfanatiker ist dies die reinste Katastrophe, denn er hortet sein Geld gut sortiert absteigend oder aufsteigend, sodass jeder Schein richtig in der Börse liegt. Schlimm sind leere Geldbörsen, denn sie symbolisieren immer einen gewissen Mangel.

Das Geldverleiht uns Sicherheit, innerhalb und ausserhalb der Geldbörse, solange man es hortet und darauf hofft, es möge sich vermehren. Sobald es jedoch aufgrund von hoher Inflation oder sogenannter Gierflation schrumpft, schwindet auch die Sicherheit, sodass man in Anlageformen wie Kunst, Aktien, Gold, Edelmetalle und seltene Erden, Rohstoffe und nachhaltige Produkte flüchtet. Hier boomen die breit gestreuten Hedgefonds, welche jedoch in den seltensten Fällen mit Nachhaltigkeit zu tun haben, da sie auch Rüstungsaktien, Ölaktien und schadstoffhaltige Produkte enthalten. Je geringer ein Hedgefond gestreut ist, desto teurer ist er in seiner Erhaltung, denn die Wartung nachhaltiger Fonds kostet unter Umständen viel Geld.

Während der Draufgänger in hoch spekulative Fonds investiert, irgendwelche Aktien kauft und neue Geschäftsmodelle ausprobiert, legt der sparsame Spiesser sein Geld in sichere Anlagen an und baut aufs Bausparen. Nerven wie Drahtseile muss man haben, wenn man beispielsweise auf Venture-Capital, lose Internetplattformen, Bitcoins, oder auf schwindlige .com Firmen setzt, die nur im Internet existieren, oder wenn man auf Schiffsaktien setzt, welche niemand so richtig versteht. Auch Fremdwährungskredite können lukrativ und böse zugleich sein, wenn man nicht rechtzeitig aussteigt. Aber der gute alte Sparstrumpf ist immer sicher, solange ihn kein Dieb findet.

Wie geht man heute mit Geld um?

Heute geht man mit Geld anders um als vor der ersten Finanzkrise. Einerseits haften die Staaten mehr oder weniger für die Spareinlagen des Normalverbrauchers, andererseits haben viele Investmentbanken nichts dazugelernt und investieren immer noch in hoch spekulative Produkte. Die Geldgier kennt eben keine Grenzen. Während der kleine Sparer inzwischen sorgsam mit seinem Geld umgeht, platzen grosse Banken aus allen Nähten. Die Credit Suisse musste aufgekauft werden, und die Schweiz haftet mit Unsummen für diese Pleitebank, aber die Boni wurden noch rechtzeitig ausgezahlt. Diese Schieflage am Finanzmarkt macht den kleinen Sparer zurecht wütend, und so werden sich wohl eines Tages die Banker verstecken müssen, um nicht einer Revolution zum Opfer zu fallen.

Geld ist heute nach wie vor für viele Leute eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, auch wenn man es nicht essen sollte. Es riecht übel, hinterlässt jedoch im Ego einen gut duftenden, parfumierten Nachgeschmack, und es brennt gut. Geld ist wichtig, auch wenn immer mehr Leute anderer Meinung sind. Oft sagen die Superreichen, sie würden kein Geld mehr benötigen, um zu leben, alles andere sei wichtiger, aber wenn man ihnen das Geld entziehen würde, wäre es wieder wichtig.

Wir leben auch heute noch im Grunde sparsam, wenn wir kein Geld haben, gönnen uns etwas, wenn wir mehr Geld haben und schimpfen über die Leute, die Geld im Überfluss besitzen. Sehen Sie sich die Lottogewinner an. Die meisten haben nach wenigen Jahren keinen Cent mehr, und manche verschulden sich sogar. Fakt ist, wer viel Geld besitzt, pflegt einen anderen Lebensstil als jener, der am Hungertuch nagt, und wenn man plötzlich reich wird, übersteigt man unbewusst das finanzielle Lebenslimit und fragt sich, was die Welt wohl kostet.

Mit Geld muss man lernen, richtig umzugehen. Schulden sind keine Lösung, Kredite sind nur kurzfristig das Heilmittel des dominanten Egos, und Sparsamkeit ist das Allerheilsmittel, welches dem Seelenfrieden dient. Nur wer derart eisern spart, dass es bereits wehtut, weil der festgehaltene Cent zwischen den Fingern schmerzt, lebt ungesund, denn er gönnt sich nichts und baut vollends auf eine mögliche, finanziell abgesicherte Zukunft, die eintreten kann, aber nicht eintreten muss. Vorsorge ist wichtig, aber man sollte darüber hinaus das aktuelle Leben in der Gegenwart nicht vernachlässigen. Man könnte zwei Drittel des Geldes ausgeben und monatlich ein Drittel sparen, das müsste langfristig gesund sein.

Wie geht man mit Taschengeld richtig um?

Taschengeld ist wichtig, nicht nur für Teenager oder Kinder, auch für Erwachsene, welche auf Taschengeld angewiesen sind, beispielsweise Studenten. Ein fleissiger Student arbeitet nebenher, ein fauler feiert, bekommt von seinen Eltern Taschengeld, studiert nebenher und schläft viel. Irgendwann kommt jedoch für jeden die Zeit, in welcher man lernt, mit seinem Geld, und sei es auch das Taschengeld, richtig hauszuhalten, damit man nicht permanent ausgehalten werden muss. Wenn junge Leute lange oder überhaupt kein Taschengeld bekommen, werden sie sich wahrscheinlich im Erwachsenenleben lange bei ihren Eltern, Freunden, Verwandten und dem Partner durchfüttern lassen, weil sie zu spät lernen, mit Geld umzugehen. Und deshalb ist Taschengeld so wichtig für unsere Entwicklung.

Kinder und Jugendliche bekommen in der Regel Taschengeld, falls nichts dazwischenkommt und nichts schief läuft. Mit einer gelungenen Taschengeld-App, welche sich aktuell am Markt tummelt, kann man die geeignete Geldsumme, die in etwa in Ordnung ist und altersgerecht eingesetzt werden kann, bestimmen, wobei man hier auch die möglichen und unmöglichen finanziellen Belange mit einrechnen muss, damit man nicht über seine Verhältnisse hinaus lebt, nur damit der Sprössling genug Taschengeld bekommt. Die am Markt verfügbaren Anbieter dieser Taschengeld-Apps verfügen über einen guten Datenschutz, sind sicher und leicht anwendbar, und die Eltern müssen zuerst ein Konto eröffnen, um ihren Kindern das nötige Taschengeld zukommen zu lassen. So ist jedes kindgerechte Konto mit jenem der Eltern verknüpft. Die Eltern können jederzeit in das Taschengeld-Geschehen eingreifen, das Geld einfrieren, das Konto sperren, die Geldsumme reduzieren, erhöhen oder stornieren, was eher einem Helikopter-Eltern-Prinzip gleicht, aber ein gewisser Schutz ist nie falsch am Platz, wenn es ums liebe Geld geht. Die Kinder sollen mit der App sparen und haushalten lernen, wobei man ihnen möglichst viel eigenen Freiraum lassen sollte, sonst lernt das Kind nie, wie man mit Geld umgeht. Bitte, ich bekam lange kein Taschengeld von meinen Eltern, aber dafür bekam ich alles, was ich mir wünschte, nur den Mann meiner Träume, den konnten sie mir in meiner Jugend nicht besorgen. Und so lernte ich erst spät mit Geld richtig zu wirtschaften, bekam erst spät den Mann meiner Träume, wenn auch nicht jenen aus meiner Jugend, und bis heute bin ich mir nicht sicher, ob ich mit Geld gut umgehen kann. Sicher bin ich mir jedoch, dass man Kinder so früh wie möglich in die Wirtschaftswelt integrieren sollte, ihnen Geld geben muss, damit sie den Umgang damit lernen, und ihnen beibringen darf, wie man mit Pleiten, Pech und Pannen in der finanziell dominanten Welt umgeht, um das Überleben zu sichern. Die Taschengeld-App ist nicht kostenlos, aber die Preismodelle variieren von Anbieter zu Anbieter. Entweder man bezahlt pro Kind, oder erst fürs zweite Kind, oder man zahlt für ein Rudel Kinder einen monatlichen Pauschalpreis, aber dafür kann man sämtliche Funktionen nutzen, inklusive einer Community, welche aus lauter verzweifelten Eltern besteht, die sich über die grossen Summen an Taschengeld aufregen, weil ihnen die Kinder die Haare vom Kopf fressen. Ich könnte schwören, Eltern zu sein macht Spass.

Der richtige Umgang mit Geld macht uns reich

Wer gut mit seinem Geld umgeht, sammelt unter günstigen Umständen Reichtum an. Und wie schafft man das? Zuerst sollte man seine Finanzen regeln, so lange, bis man überschüssiges, unnötiges Geld besitzt, mit welchem man spekulieren kann, denn jede Investition kann auch zum Verlust führen. Aktien und Wertpapiere sind etwas für Zocker, die den Nervenkitzel brauchen. Spekulieren Sie niemals an der Börse mit geliehenem Geld, und spielen Sie auch nicht mit Geld im Casino, wenn Sie es zum Leben benötigen. Es kann sich vermehren, es kann aber auch restlos verschwinden und die Schulden erhöhen. Ausserdem machen Börsengeschäfte und Casinobesuche süchtig, das sollte man immer im Hinterkopf behalten, falls man solche Aktionen anstrebt.

Vermeiden Sie die Geldgier, denn sie endet im Sammelwahn, sodass man nicht mehr darauf achtet, ob man es auf gutem oder schlechtem Weg, oder sogar auf dem Rücken anderer Leute generiert. Geld macht glücklich, wenn es nicht in eine Art Gier mündet. Von den Millionären kann man zwar lernen, wenn man sich ihre Arbeitsweise anschaut, aber oft stösst man an die Grenzen des guten Geschmacks, wenn man die Big-Player auf ihrem luxuriösen Lebensweg begleitet, während die Kinder in Afrika nichts zu essen haben. Und immer wieder fragt man sich, warum Millionäre und Milliardäre unglücklich sind, wo sie doch alles haben, ihnen die Türen des Lebens mit Kusshand geöffnet werden, sie hofiert und chauffiert werden, aber leider ist Geld nicht alles auf Erden, und ich könnte schwören, Liebe ist besser.

Wer das Glück hat, in einer wohlhabenden Familie aufzuwachsen, könnte erben, aber davor muss jemand sterben. Der Beruf des Alleinerben ist verlockend, und dennoch kommt es darauf an, was und wieviel man erbt. Schlösser und Burgen, Familienbetriebe und Firmen müssen betrieben und rentabel weitergeführt werden, falls sie nicht verkaufsfähig sind, und die kleine Erbschaft ist schnelles Geld, welches zwischen den Fingern dahin fliesst, weil man es nicht selbst verdient hat. Fakt ist, von einer Erbschaft kann man so lange profitieren, bis sie verschleudert ist. Lieber Leser, lassen Sie vor Antritt einer Erbschaft die Vermögenslage checken, denn unter ungünstigen Umständen erbt man versteckte Schulden, und dann muss man reich heiraten, auch wenn man den potentiellen Partner nicht riechen kann. Es gibt Häuser, die lassen sich nicht verkaufen, liegen wie Blei auf der Verwaltungstasche und liegen nicht am Herzen, sondern nur im Magen. Übrigens könnte man auch ein wenig vorsichtig sein, wenn man eine Erbengemeinschaft bildet, denn hier will jeder etwas anderes, und das bedeutet im Regelfall Streit.

Mit Geld richtig haushalten

Mit seinem Geld sollte man gut haushalten, wenn man die Sicherheit bevorzugt. Geld zu sparen ist eine Kunst, wenn man wenig davon hat, aber es macht das Leben manchmal leichter, denn man braucht sich um den Reichtum keine Sorgen mehr zu machen. Sparen ist Kult, solange man an den richtigen Ecken sparen darf. Und wer nicht sparsam leben muss, kann spenden, denn Studien haben ergeben, dass Wohltätigkeit das Gewissen beruhigt und sogar zu einem gewissen Teil die Gesundheit sichert.

Wir müssen das Geld nicht unbedingt zum Fenster hinauswerfen, wenn unterm Fenster niemand steht, um es in Empfang zu nehmen. Wir sollten uns bei jedem Kauf fragen, ob wir das Ding in unser Leben hineinlassen möchten. Der Minimalist fragt sich dies unentwegt und lebt mit weniger als 100 Dingen. Der Maximalist kauft alles, ist laufend damit beschäftigt, seinen Materialismus zu managen und wird zunehmend unglücklich damit. Nur wenn wir das Geld mit anderen Menschen teilen, macht es uns auch glücklich.

Geld zu verdienen ist auch eine Kunst, wenn man nicht in der glücklichen Position des Vorstandes, des Managers, des Privatiers, des reichen Mannes mit Prestige und Anerkennung ist. Natürlich entscheiden sich zahlreiche Leute dafür, den Reichtum im Herzen zu tragen und machen sich nichts aus Geld. Der traditionelle Tauschhandel gewinnt wieder an Bedeutung, man teilt und tauscht Waren aller Art, aber der Grossteil misst sein Leben am Geld. In Deutschland versteckt man seine Yacht vor dem Neid der Anderen, im Ausland zeigt man sein gut und fleissig verdientes Geld und stellt die Yacht im Hafen ab. Immerhin hat man für sein Wohl gearbeitet, und deshalb braucht man sich dafür nicht zu schämen, sondern kann stolz auf seine Arbeitsleistung sein.

Geld ausgeben oder sparen?

In unsicheren, wirtschaftlich instabilen Zeiten horten die Leute ihr liebes Geld am Bankkonto und hoffen, die Inflation möge sie nicht auffressen. Da würde auch kein staatlich finanzierter Zuschuss helfen, wenn er nicht in Gutscheinen ausgeteilt wird, denn die Leute würden die Zuschüsse horten anstatt auszugeben. Nur eine hohe Inflation, gute Wirtschaftsprogramme und finanzielle Stabilität sorgen dafür, dass das Geld im Umlauf ist, wobei die hohe Inflation wiederum dafür sorgt, dass die Wirtschaftslage in Schieflage gerät.

Um der Inflation zuvor zu kommen, muss Geld ausgegeben werden, um den Konsum anzukurbeln. Wenn man sein Erspartes in schicke Kleider, tolle Urlaube, teure Autos, Immobilien, Schmuck, edles Gourmet-Essen und Luxusgüter investiert, bleibt zumindest ein visionärer, seelisch befriedigender Wert erhalten, denn dann weiss man, wofür man es ausgegeben hat. Wer Aktien kauft, lebt wie am Roulette-Tisch, ständig im Glücksrausch, bis die Aktie ihren Wert verliert und als Klopapier verwendet werden kann. Aber gerade in Wirtschaftskrisen reagieren die Börsen oft unerwartet positiv, und die Anleger investieren wie wild. Dies zeigen Modelle wie Bit-Coins, die Höhenflüge und Talfahrten erlebten.

Wenn der Leitzins im Keller ist, die Kredite günstig sind, am Sparbuch kaum noch Zinserträge möglich sind und sich die Banken untereinander nicht mehr vertrauen, lohnt es sich, Geld auszugeben und in wertsteigernde Produkte zu investieren. Billiges Geld muss wandern, damit die Konjunktur wieder angekurbelt wird. Teures Geld darf schlummern, damit es sich vermehrt.

Unternehmer fürchten in wirtschaftlichen Flauten das hohe Risiko und kündigen lieber Mitarbeiter anstatt zu investieren. Die Sparer sind unsicher und plündern lieber ihre Sparkonten, damit sie wenigstens noch am Konsum Freude haben. Da hängt man sich lieber eine goldene Halskette ins Dekollete, denn dann weiss man, wie teuer der Hals ist, weil der Goldpreis erholt sich immer wieder, wenn man genügend Sitzfleisch besitzt und lange Zeit abwarten kann.

Jede Art von Geld ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Wer von einer sicheren Geldanlage spricht, meint im Grunde nur, dass es sich um ein minimiertes Risiko gegenüber anderen Geldanlagen handelt. Und so muss jeder für sich entscheiden, ob er sein Geld hortet oder ausgibt. Auf jeden Fall sollte man sich ein gewisses finanzielles Polster zurückhalten, damit man in der Not noch einen Cent zum Umdrehen besitzt.

Wann gibt man viel Geld aus?

Mit durchschnittlich 31 Jahren gibt man am meisten Geld aus. Das erste Baby ist da, und die Kinderausstattung kostet Geld. Der erste eigene grössere Wagen steht vor der Türe, das Eigenheim wird errichtet, die Hochzeit mit dem Traumpartner kostet Geld, und man gönnt sich etwas. Die Hobbies und Freizeitaktivitäten werden kostspieliger, aus dem Campingurlaub wird eine Kreuzfahrt, man fliegt viel, will die Welt sehen, ganze Kontinente bereisen, und man verdient endlich gut, weil man Karriere macht und den richtigen Job gefunden hat. Die Kleidung wird edler, die ersten Anti-Aging-Behandlungen und kosmetischen Eingriffe kosten Geld, und man gönnt sich teure Uhren und echten Schmuck, überteuerte Accessoires und noch teurere Schuhe. Man ernährt sich bewusster, gesünder, und das vegane Essen kostet mehr Geld als der billige Burger. So gibt man in seiner Hochblüte des Lebens am meisten Geld aus und lebt ins Saus und Braus, bis einem bewusst wird, dass das Alter vor der Türe steht, man sich absichern muss und fürs Rentenalter sparen sollte. Wahrlich, das Leben kostet etwas.

Wieviel Geld haben wir in der Brieftasche?

Manche Geldbörsen sind prall gefüllt, während andere nur mit Kreditkarten und Bankautomatenkarten ausgestattet sind. Im Durchschnitt haben wir 103 Euro in der Brieftasche, wobei Männer durchschnittlich um 17 Euro mehr haben. Ältere Leute haben mehr Geld in der Geldbörse als junge Leute, da sie Bargeld bevorzugen, während die Jungen eher mit Chip, mit Plastikgeld, mit Kreditkarte oder sogar berührungslos per App, Handy und Code bezahlen. Immer wieder entflammt eine Diskussion darüber, ob das Bargeld weiterhin Bestand hat, und es existieren mittlerweile vereinzelte Läden, die kein Bargeld mehr annehmen, aber das Geld wird immer ein Bestandteil unserer Gesellschaft bleiben, selbst wenn es sich wandelt. Es gibt auch Leute, die haben kein Geld in ihrer Brieftasche, weil der Monat immer länger andauert, als das Geld anhält.

Wie wichtig ist Geld?

Geld stinkt nicht, obwohl es voller Keime steckt. Man muss es ja nicht gleich in den Mund stecken. Bargeld ist bei vielen Leuten so beliebt wie Plastikgeld, und deshalb sollte man es nicht verbannen. Wichtig ist der richtige Umgang mit Geld, denn er sichert uns die finanzielle Zukunft. Das Sparschwein darf geschlachtet werden, wenn es aus allen Nähten platzt, aber das Sparbuch ist derzeit nicht mehr gesellschaftstauglich, solange die Zinsen im Keller flachliegen..

Man kauft sich heute gerne alles für Geld, sogar Freunde, sämtliche Dienstleistungen und auch Anerkennung. Im Internet kann man Onlinefreunde auf Auktionsplattformen ersteigern, im täglichen Leben könnte man theoretisch auf Freunde verzichten, da Assistenzleistungen und persönliche Assistenzen sogar die sozialen Kontakte ersetzen, und das Privatleben dreht sich zunehmend um finanzielle Wertsteigerung und Wohlstand. In Zeiten hoher Inflation geht man shoppen und macht sich das Geldausgeben zum Hobby. Einige Leute kaufen sich ihren Partner aus einem Hiratskatalog, aus einer kostenpflichtigen Singlebörse oder am osteuropäischen Partnervermittlungsmarkt. Man bezahlt für die exotischsten Dienstleistungen, für Alibi-Agenturen, für Wunsch-Agenturen, für Promis, die man zu sich nach Hause einlädt, sogar für Fantasiepässe, wenn man ein freier Weltbürger sein will und auf den Staat pfeift. Windige Geschäftsmacher verkaufen ihre Seele für ein bisschen Bargeld.

Geld ist wichtig, solange man etwas Wertvolles damit macht. Wir müssen uns ernähren, Lebensmittel einkaufen, wir brauchen ein Dach überm Kopf, Kleidung, und wir benötigen Geld, um am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Selbst die Charity Veranstaltung ist ein finanzielles Event, bei dem man sieht, gibt und gesehen wird. Haben Sie schon einmal die vielen Diven auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung beobachtet? Sie sind alle gut gelaunt, gut gekleidet, der Pelzmantel sitzt wie angegossen, denn finanzielle Freiheit macht irgendwie glücklich.

Wo ist unser Geld sicher?

Wer sein Geld zu Hause kreativ absichern möchte, der kann neue Tools und Techniken nutzen. Es gibt Minitresore in Form von Batterien, Dosen, Büchern und Alltagsgegenständen. Hier ist das Geld nicht direkt als Wert sichtbar, da man nicht annimmt, dass es in soliden Gegenständen versteckt ist. Manche Leute nähen ihr Geld auch in die Matratze oder in Stofftiere ein. Und man kann das Geld in zahlreiche Accessoires hineinlegen und hineinstecken, beispielsweise in Schuhsohlen, in den Schlüsselanhänger, ins Innenfutter von Taschen und Klamotten, in die Schranktüren, oder man klebt es unter den Tisch, oder man legt es unter den Fussboden. Allerdings wissen auch Diebe über diese kreativen Verstecke Bescheid, und so ist derzeit unser Geld auf dem Bankkonto immer noch am sichersten.

Das Geld unter der Matratze horten

Nirgends ist das Geld so unsicher wie unter der Matratze, obwohl alle Leute davon sprechen, hier ist es sicher aufbewahrt. Meine Mutter hat ihre Matratzengeschäfte und Matratzeneinlagen längst aufgegeben, denn sie schläft so schlecht auf diesem Geld. Neulich musste sie unerwartet ins Krankenhaus. Und voila, die Gefahr lauerte in Form von fremden Leuten, die plötzlich Zutritt zu ihrem Haus hatten, da sie ja einfach so mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde und ihr die Sachen hinterher gebracht wurden.

Die Matratze ist der erste Ort, an dem nach Geld gesucht wird, glauben Sie mir, das wurde bereits in alten Zeiten gemacht und hat bis heute seinen Reiz nicht verloren. Trotzdem liegen unter den heimischen Matratzen so viele Geldscheine wie noch nie, denn die Leute vertrauen den Banken nicht mehr. Aber wie viele Häuser sind so abgesichert, dass man sie mit einem Bankinstitut vergleichen könnte?

Macht Geld glücklich?

Geld macht glücklich, solange man nicht zu wenig und nicht zu viel davon hat. Forscher fanden heraus, dass Geld nur dann glücklich macht, wenn man es mit anderen teilen darf, seinen Reichtum mitteilen darf, wenn man spendet, es in gute Projekte steckt und Hilfe leistet. Es macht auch nur dann glücklich, wenn man mehr Geld besitzt als der Nachbar. Wir messen uns gerne mit anderen, und so muss erst jemand weniger Geld haben als der andere, damit es uns glücklich macht und wir spenden dürfen.

Was macht man gegen Geldgier?

Geldgier bedeutet Habgier, Geldsucht, eine überdimensionale Gier nach materiellem Wohlstand, die Sucht, Geldscheine horten zu müssen, das Verlangen nach Bargeld, das übermässige Beobachten der Zahlungseingänge auf dem Konto, und es ist auch der Geiz, denn man gibt vor lauter Geldgier kein Geld aus, sondern rafft es unter der Matratze zusammen. Wer ist geldgierig? Es sind oft die Reichen und Superreichen, denn von ihnen lernt man sparen. Es sind Menschen, die kontrollsüchtig, machtgierig und habgierig sind. Es kann aber genauso gut der gut bürgerliche Spiesser sein, der sich in seinem Reihenhaus versteckt und sein Geld im Tresor hortet. Geldgierige Menschen zählen gerne ihr Bargeld, schauen sich ihre Goldmünzen an und sind ständig in Angst, jemand könnte ihnen etwas wegnehmen. Durch die Geldgier ist bereits vieles in unserer kapitalistischen Turbogesellschaft in Schieflage geraten. Das soziale Gleichgewicht, die Löhne und Gehälter, der stabile Lebensstandard, alles bewegt sich durch geldgierige Leute mit möglichst grossem Einfluss in Politik und Wirtschaft, im Ungleichgewicht. Der Manager verdient oft das Hundertfache als ein Angestellter, und so wird der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen immer grösser, denn der Mittelstand fühlt sich langsam bedroht. Wahrlich, die Geldgier kann ganze Generationen zerstören.

Brauchen wir eine Umverteilung des Geldes?

Wir leben seit Jahren, fast seit Jahrzehnten in einer Art auseinanderklaffender Schere, die von bettelarm bis superreich auseinandertriftet. Und dazwischen lebt eine bis jetzt ziemlich stabile Mittelschicht, die plötzlich zu zerfallen scheint. Auf der einen Seite stehen die Aktionäre, die so viel Geld besitzen, dass ihnen ein Börsencrash wenig ausmachen würde, und auf der anderen Seite steht der Normalbürger, der ebenfalls in Aktien und Hedge-Fonds investiert, weil er damit sein Erspartes absichert und eine gewisse Rente generiert. Ihm würde ein Börsencrash auf den Kopf fallen, und hier wäre die Bewusstlosigkeit noch der harmlosere Schaden, denn bewusst mitzuerleben, wie das eigene Geld nichts mehr wert ist, das ist fast tödlich. Trotzdem müssen meiner Meinung nach die Weltmärkte bereinigt werden, und ich finde, ein anderes Wirtschaftssystem, ein anderes Finanz- Geld- und Zinssystem sollte etabliert werden. Bitte, ich bin ein optimistischer, realitätsferner Idealist, der mit einem Helfersyndrom ausgestattet ist, aber immer wieder nach dem eigenen Ego sucht, und deshalb wäre für mich eine Umverteilung des Geldes sinnvoll, damit arme Menschen wieder ohne finanzielle Ängste leben können. Was nützt es der Allgemeinheit, wenn wenige Superreiche an den Börsen der Welt noch reicher werden? Ich lernte einen Amerikaner kennen, der meinte, seine Spekulationsgier an der Börse hat nichts mit tatsächlichem Geld zu tun, es ist eine Art Nervenkitzel, wenn er zuschaut, wie sich die Zahl am Computerbildschirm bewegt, wenn er die Märkte beobachtet, und er braucht diesen nervenkitzel. Ich könnte schwören, andere Leute brauchen Geld für Lebensmittel.

Bargeld oder Plastikgeld?

Bargeld oder Plastikgeld, was ist besser? Natürlich ist beides zu empfehlen, je nachdem, wieviel man ausgibt. Und dennoch stellt man sich die Frage: Stirbt das Bargeld aus? Falls es so ist, geht uns ein Stück Freiheit verloren, denn mit dem gängigen Plastikgeld und mit dem Smartphone in der Hand weiss jeder, wo und wieviel man Geld ausgegeben hat. Bargeld kann man horten, Plastikgeld nicht. Und wer seine Kreditkarte nicht im Überblick behält, gibt oft mehr Geld aus, als er möchte. Dies sieht man leider erst später, wenn die Kreditkartenabrechnung bedrohlich näher rückt. Wir haben durchschnittlich, je nach sozialer Schicht und Einkommen, etwa 50 bis 100 Euro in der Geldbörse, und wir kaufen uns vorrangig Lebensmittel und Kleinigkeiten mit Bargeld, denn für alles andere gibt es die Kreditkarte, momöglich die Karte des Partners oder der Eltern, falls man glücklich und reich verheiratet, oder Sohn und Tochter von Beruf ist.

Geldentwertung

Viele Menschen fürchten sich vor einer eventuellen Geldentwertung. Regelrechte Panik tritt auf, wenn eine hohe Inflation droht. Bitte, wir sorgen ja mit unserem Zinseszinssystem dafür, dass das Geld schleichend entwertet wird. Aber man kann sich davor schützen. Gold, Edelmetalle, seltene Erden, Immobilien, all dies sind relativ sichere Geldanlagen, die man in Erwägung ziehen kann, um sein Geld zu schützen. Nach der Corona Krise und dem darauf folgenden Ukraine-Russland Krieg, welchen bestimmt jeder normal denkende Mensch verteufelt, stieg die Inflation in astronomische Höhen auf, und mündete teilweise in eine Art Gierflation, denn einige Firmen profitierten stark von der Geldentwertung. Banken, Energiekonzerne, grosse Produktionsfirmen und Aktionäre waren die Profiteure der Gierflation. Staaten versuchten verzweifelt, die Inflation in den Griff zu bekommen, und der kleine Bürger konnte sich teilweise seine Lebensmittel nicht mehr leisten. Leider befinden wir uns immer noch im freien Fall, weil das Geld schleichend weniger wird. Die Gierflation führt zwangsweise in eine Deflation, was zur totalen Geldentwertung führen kann, aber das Prinzip Hoffnung stirbt nie.

Geld generieren

Wie vermehrt man sein Geld? Zuerst sollte man seine gesamte Gedankenkraft mental auf das Geldgenerieren richten, mit täglichen Affirmationen imaginär darauf hinarbeiten, dann gelangt man zu Ideen, die reich machen. Geld generiert man auch mit gezielten Sparmodellen, Finanzmodellen, mit guten Investments, kreativen Jobs, und für zwischendurch gibt es mittlerweile eine Handy-App, die kleine Jobs und Verdienstmöglichkeiten anzeigt, welche man sofort wahrnehmen kann. Manche Leute generieren Geld im Schlaf und nennen es Passiveinkommen, denn das passive Geld vermehrt sich vorzugsweise über Nacht, wenn die Downline im Strukturbetrieb stimmt und das MLM-Marketing gut arbeitet. Solche Schneeballsysteme sollte man jedoch meiden, denn so ein Schneeball kann so gross werden, dass er wie eine Lawine wirkt und uns überrollt, wenn man keine neuen Mitglieder mehr für sein Passiveinkommen gewinnt. Fakt ist, Geld reagiert auf positive Energie, und wenn man es hin und wieder ausgibt, vermehrt es sich eventuell. Dagobert Duck hortet sein Geld im Gelsspeicher, umgibt sich damit, badet in den Geldscheinen und behandelt seinen Neffen nicht gerade fein, aber er geht gut mit seinem Geld um, und deshalb besitzt er auch viel davon. Das zeigt uns, dass auch wir gut mit unserem Geld umgehen sollten, um davon zu profitieren.

Geldklammer

Was ist eine Geldklammer, und wofür braucht man sie? Die Geldscheinklammer ist die edle Alternative zur Geldbörse. Man zeigt, was man hat, offen auf dem Präsentierteller, wenn man mit seinen Geldscheinen in der Geldklammer winkt. Schicke Geldscheinklammern erhöhen das Prestige, sorgen für ein gutes Image, und sie verleihen uns Anerkennung, da man automatisch zur Creme de la Creme der High Society gehört. Der Hipster liebt die Geldklammer, weil er sich dadurch von der Masse der Normalverbraucher abhebt, und das tut ihm gut. Und wenn man keine Geldbörse in seiner zu engen Lederhose erträgt, steckt man eine Geldscheinklammer ein, das glättet die Wogen.

Geld sparen

Wie spart man Geld und lebt billiger? Man sollte nachhaltig und umweltfreundlich leben, seine gekauften Produkte restlos verbrauchen, bevor man neue kauft, man sollte nicht immer nur Markenartikel fürs Image kaufen, da die No-Name-Produkte die gleichen Funktionen besitzen, und man sollte seinen Alltag von unnötigen Dingen, die nur Strom fressen, befreien. Man spart Geld, indem man natürliche Ressourcen nutzt. Der Minimalist spart viel Geld, denn er kommt mit weniger als 100 Dingen in seinem Leben aus.

Geld verdienen

Wie verdient man sein Geld im Schlaf? Kreative Verdienstmöglichkeiten mit Eigenvermarktung und pfiffigen Ideen, Heimarbeit, Arbeiten von zu Hause aus, Geld verdienen im Internet, beim Shopping, mit Produkttests, Umfragen und Produktproben, der ideale Nebenjob, Minijobs, Geld verdienen mit dem Smartphone, mit Videos, Fotos und zahlreichen Dienstleistungen. Man kann sogar als Matratzentester und mit Warten sein Geld verdienen, aber direkt im Schlaf vermehrt es sich nur, wenn man zuvor gearbeitet hat. Fakt ist, man sollte flexibel sein, auch hin und wieder gewillt sein, seinen Standort zu wechseln, denn die Arbeit kommt nicht zu uns, wir müssen zur Arbeit kommen, ausser man sitzt im Home-Office und lässt es sich gut gehen.

 


Elisabeth Putz

Impressum

Datenschutz

Business