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Geister und ihre Energie

GeistAls ich das letzte Mal an den Spuk eines wirklich bösen Geistes geglaubt habe, war es der Weingeist, den ich abends zuvor getrunken hatte und der mir tags darauf Kopf und Magen in eine Richtung drehte, die ich nicht haben wollte. Geister sind im Grunde gute Wesen, man darf sie nur nicht reizen, sonst spuken Sie im geistreichen Gehirn herum, treiben in der Psyche des Menschen ihr Unwesen und spucken uns direkt ins sachlich kompakte Gehirn hinein, sodass wir zunehmend an sie glauben.

Geister sind unter anderem märchenhafte Wesen, Übrigbleibsel aus dem unterirdisch ausbeutendem Bergbauwesen der alten Zeiten, die bereits kleinen Kindern zu einem eingravierten Begriff werden, sobald sie Schneewittchen vorgelesen bekommen. Bitte, die böse Stiefmutter im Märchen war doch auch so ein Geist, ein Poltergeist.

Geister sind auch ein Begriff aus den Sagen und Erzählungen alter Burgen und Schlösser. Damals im Mittelalter, als das hemmungslose Rittertum seine Höhepunkte in den Burgen feierte, waren die Winter lang und im Sommer hatte man die Solartechnik auch noch nicht gekannt, welche eine Burg erwärmt hätte. Die Leute waren stark im Aberglauben verankert, wie Schiffsschrauben, wenn die Schiffe im Hafen Halt finden. So sah man hinter jedem damals unerklärlichen Windhauch einen Geist. Heute sind Winde und deren Wirkung wissenschaftlich erklärbar, aber wenn ich im Auge eines Orkans gefangen wäre, würde ich auch wieder an Geister glauben, an den Weingeist, der mich so benebelt, dass ich den Wirbelsturm ohne psychischen Schaden überstehen würde.

Geister sind auch Trugbilder unseres alles wahrnehmenden Gehirns. Man sieht Gespenster, wenn man Phänomene erblickt, welche für andere Augen unsichtbar bleiben. Jedes Gehirn nimmt die Aussenwelt in all ihren Bildern anders wahr. Ich hatte einst eine Visitenkarte für meine Künstlervermittlung fertigen lassen. Ich nahm eine Rose mit Stiel als Wahrzeichen meiner Vermittlungstätigkeiten, damit gleich jeder Galerist wusste, hier ist eine Frau am unvollendeten Werk. Einer meiner damaligen Augenärzte erkannte in der Rose das männliche Fortpflanzungsorgan und meinte, das passt genau zu mir. Bitte, so ein kleiner Lauselümmel und ich, eine Frechheit, wenn wir zusammenpassen sollten!

Und so erkennen manche Leute im puren Nichts eines Windhauchs einen Geist. Wenn die Türe unerwartet zufällt, glaubt man an Geister, obwohl irgendwo im Haus ein geöffnetes Fenster diese Türe in ihre Schranken wies. Bitte, ich muss auch oft in meine Schranken gewiesen werden, denn ich übertrete mit meinen bewaffneten, verbal angespitzten Wörtern manchmal Grenzen, wie mit einem bösen Speer. Da geistert es förmlich in meiner rechten Gehirnhälfte.

Meine Geister - Mutter und Vater als Gespenster

Einst erkannte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn sogar in meiner Mutter einen Geist. Ich kam damals in den frühen Morgenstunden betrunken nach Hause. Der Weingeist war schuld, denn ich trug schon damals das blütenweisse, kurze, eng am Körper anliegende Kleid der Unschuld, bitte, mit Strasssteinen versehen. Ich bin ja ein weiblicher Geist.

Ach ja, meine Mutter stand in ihrem breiten, die Hüften kaschierenden Nachthemd in der geöffneten Haustüre und überlegte sich die passenden Worte für meine Standpredigt. Sie setzte sich nicht hin, sonst wäre es eine harmlose Sitzpredigt geworden. Bitte, mit einer Bergpredigt hatte ihre Wortwucht nichts mehr zu tun, denn ich hoffte, ein durch Gespenster hervorgerufener Windstoss würde die Haustüre schliessen und die voluminöse Stimme meiner Mutter dämpfen. Nein, meine Mutter hatte schon immer ein lautes Löwenorgan, da fährt nicht einmal die Dampflock drüber, wenn sie in Fahrt kommt.

Als mein Vater jedoch gestorben war, dachte ich anfangs andauernd, er würde in meiner Nähe mit einem Fächer meinen neu erworbenen Parfumduft wegwehen, denn ich spürte immer wiederkehrende Windstösse, angenehme Winde, wenn ich mich durch einen Raum bewegte. Vielleicht verweilte mein Vater wirklich als Gespenst auf der Erde, denn genau zu dieser Zeit erkannte ich eine Tatsache, die mir niemals ohne diese frischen Winde in den Sinn gekommen wäre. Ich lies mir mein Blond aus den Haaren schneiden, hörte auf, Barbie sein zu wollen, blickte der weltlichen Realität tatsachentreu in die braunen Rehaugen und handelte ein einziges Mal in meinem Leben mit bewusster Kühlheit. Ich forderte die Patientenunterlagen meiner Augenoperationen an und bemühte meinen Anwalt mit der unangenehmen Sachlage, damit ich mit meinen Sinn für Nächstenliebe nicht das ganze Geschehen versehentlich selbst unter den Teppich kehren konnte. Ich war zwar blind geworden, aber die Geister in meinem Kopf öffneten mir doch ein wenig die Augen.

Bitte, der Geist eines verstorbenen Menschen ruht oft tagelang nach dessen Tod in unserer Mitte. Manche Menschen sind sensibel genug, um diesen Geist wahrzunehmen. Und ich wehre mich dagegen, wenn unsensible Menschen über diese verrückten Tatsachen lästern, nur weil sie die kleinen versteckten Geistwesen nicht bewusst wahrnehmen.

Die Kraft der Hausgeister und Poltergeister

Wohnen Sie noch, oder verstecken Sie sich schon in den Ritzen Ihres Parkettbodens? Was tut man eigentlich, wenn es im Haus geistert? Sie sehen schon, wir befinden uns mitten in der Esoterikecke, aber da müssen wir jetzt durch. Es gibt Geisterjäger. Gut, dass Sie dies jetzt wissen, denn sonst würden Sie eines Tages in den Ritzen Ihres Parkettbodens verschwinden.

Ich habe gehört, dass manche Menschen unter Geisterhäusern leiden. Das kann verschiedene Ursachen haben. Wir bestehen ja aus Schwingungen. Wenn wir uns in einem Raum bewegen, nehmen wir verschiedene Schwingungen und Magnetfelder wahr. Genau das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Besonders sensible Leute spüren Schwingungen aller Art und nehmen diese intensiv wahr.

Manchmal ist es auch nur der Wind, den man als Geist wahrnimmt. Wenn es aber windstill ist, brauchen Sie vielleicht doch einen Geisterjäger, der wie eine Putzfrau Ihr Haus von Dämonen säubert. Übrigens habe ich neulich einen Grashalm wachsen gehört, und als ich mitten in unserem Hausflur stand, schreckte ich zurück, da ich glaubte, ich würde in eine nicht vorhandene Person hineinlaufen.

Aber die Geschichte mit dem Grashalm war gut, was! Lieber Besucher, wenn es in Ihrem Haus spukt, ist es manchmal einfach ratsam, die Möbel zu verstellen, sich für helle Farben und viel Licht zu entscheiden, denn Energien arbeiten Tag und Nacht um uns herum, übrigens auch in uns.

Eine Schocktherapie wäre, wenn Sie aus Ihrem Haus ausziehen müssten, womöglich in ein Etablissement, in dem es nur weiche Wände und zu knapp geratene Jäckchen gibt. Bevor dieser Zustand eintritt, suchen Sie sich doch lieber einen Geisterjäger, einen Auspendler oder einen guten Psychiater. Ich bin gerade auf der Suche nach Letzterem, da sich mein Leben erschreckend oft um mich selber dreht.

Gibt es den Poltergeist?

Wer an Geister glaubt, der glaubt auch an die Existenz des Poltergeistes. Und in manchen Wohnungen, besonders in alten Häusern spukt es wirklich, weil die Bausubstanz langsam zerfällt, oder weil der Wind durch die Räume weht. In den meisten Fällen existiert kein Poltergeist. Wer jedoch überzeugt davon ist, dass es in seinem Zuhause spukt, der sollte sich an einen Geisterjäger wenden. Als ich einst im Sommer ein Gartenhaus aus Holz bewohnte, hörte ich nachts unheimliche Geräusche. Das Duschwasser ging von alleine an, das Nachtkästchen bewegte sich ständig um wenige Millimeter, die Zeitung rutschte vom Tisch, und die Kaffeemaschine ging einmal ohne Kaffeeinhalt und Wasser alleine in Betrieb, sodass die Kaffeeplatte dauerbeheizt wurde. Die Ursache fand ich nach zwei Tagen heraus, als ich endlich begriff, woran es lag. Die Bahn fuhr knapp am Holzhaus vorbei, und immer wenn ein Güterzug entlangfuhr, bebte das Holzhaus merklich, sodass die Erschütterungen diese Reflexe auslösten. Und weil ich so mit der Aussenwelt beschäftigt war, fiel mir der Lärm vorher gar nicht auf. Erst als ich achtsam und bewusst alle Geräusche in mich aufsog, bemerkte ich das Treiben. Als intensiver Grossstadtmensch hört man am Land den eventuellen Lärm nicht so bewusst. Der Spuk hörte auf, als ich wieder nach Hause in meine Grossstadt zog.

Erdgeister und Erdzwerge

Welche Kräfte besitzen Erdgeister und Erdzwerge? Sie sind teilweise quirlige, teilweise ruhige und manchmal auch sehr nachdenkliche Wesen, vertreiben negative Schwingungen, strahlen positive Energie aus und können zu kleinen, symbolischen Helfern werden. Man kann sie als Liebesgeister, als Schutzgeister oder als Glückswesen einsetzen. Wer sich einen Erdgeist als esoterisches Accessoire zulegt, sollte ihn gut pflegen, ihn Aufmerksamkeit und Liebe schenken und ihm einen angenehmen Platz in der Wohnung geben.

 


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Elisabeth Putz

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