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Wie funktioniert die perfekte Ehe?

Mann und Frau in der EheDie Ehe bedeutet genaugenommen Ewigkeit, bis dass der Tod die Eheleute scheidet. Gesetzlich bedeutet sie eine rechtlich verbindliche Partnerschaft, die durch eine Heirat zu Stande kommt. Kirchliche Ehen scheidet der Tod, standesamtliche Ehen scheidet unter anderem der Streit, woraufhin die Scheidungsanwälte tätig werden und dafür sorgen, dass möglichst niemand finanziell gesehen leer ausgeht. Eine Scheidung oder gar eine Eheaufhebung ist bei uns nichts Seltenes.

Warum sollte man heiraten? Normalerweise heiratet man aus Liebe, unterschreibt keinen knebelnden Ehevertrag, gründet gemeinsam eine Familie, ein gemeinsames Leben, streitet sich bei der Scheidung ums Haus, um die Kinder, die Katze und den Hund, kann jedoch nach einer Scheidung trotzdem glücklich werden und ein zweites, drittes, viertes Mal heiraten. Dennoch heiraten einige Leute aus Vernunftsgründen, weil Firmenimperien und Familien zusammengeführt werden, weil ein Baby unterwegs ist, oder aus steuerlichen Gründen. Ob diese Ehen glücklicher sind, länger halten und Ziel einer Heirat sein sollten, bezweifle ich, aber geschieden werden diese Ehen seltener, da uns das liebe Geld zusammenhält.

Bei uns darf man nur einen Menschen heiraten und nicht mehrere gleichzeitig, da wir die Monogamie aus ethischen und kulturellen Gründen lieben. In einigen Ländern ist jedoch die Polygamie und somit auch die Mehrfachehe erlaubt. Ob Frauen wirklich restlos glücklich sind, wenn sie in einem Harem dienen, weiss nur jede Frau selber, die sich für so ein Ehemodell entscheidet.

Was jedoch bei uns seit dem 20. Jahrhundert gültig ist, sind die gleichgeschlechtlichen Ehen, die rechtlich gesehen mehr wert sind als eine eingetragene Lebenspartnerschaft. Früher durften nur Mann und Frau heiraten, da dies aus fortpflanzungstechnischen Gründen als normales und einzig gültiges Modell der Verbindung zweier Menschen angesehen wurde. Heute atmen viele Menschen auf, weil sie eine Seele heiraten und das Geschlecht egal ist.

Die Ehe bedeutet in rechtlicher, religiöser, kultureller und nationaler Hinsicht, dass eine Bindung zwischen zwei Menschen stattfindet. Welche Auswirkungen diese Verbindung hat, ist jedoch hinsichtlich von Religion, Kultur und Nationalität unterschiedlich geregelt. Normalerweise erntet man einen gemeinsamen Zugewinn und behält alles, was man sich vor der Eheschliessung erarbeitet hat, für sich, oder man knebelt sich mit einem Ehevertrag, der manchmal eine Scheidung unmöglich macht.

Bei uns dürfen beide Ehepartner ihre Familiennamen behalten, oder sie entscheiden sich, den Nachnamen des Ehepartners anzunehmen, was jedoch einiges an bürokratischem Aufwand bedeutet, da sogar der Reisepass geändert werden muss und man ab diesem Moment auf einen anderen Namen hört. Heute gehen jedoch nicht mehr so viele Menschen die traditionelle Ehe ein, leben in wilder Ehe, im Konkubinat zusammen und ersparen sich alles, die aufwendige Hochzeit, die unterschiedliche Verwandtschaft und die bösen Blicke beider Familien, falls die Verbindung nicht gewünscht ist.

In manchen Kulturkreisen gilt die Endogamie, eine Ehe, die nur innerhalb einer sozialen Schicht, einer Gemeinschaft oder einer religiösen Gruppe geschlossen wird. Bei der Exogamie heiraten unterschiedliche soziale Gesellschaftsschichten und Gruppen, was jedoch in manchen Kreisen verboten ist. Sogar bei uns finden wir das Modell der Endogamie vor, wenn die Eltern reicher Familien für ihre Kinder einen standesgemässen Ehepartner suchen, der möglichst viel Geld mitbringt und in die Creme de la Creme hineinpasst. Wenn sich die Kinder wehren, wird oft mit Enterbung gedroht.

Im Allgemeinen ist die Ehe jedoch etwas, das man verehren und nicht mit Füssen treten sollte. Die Liebe ist das höchste Gut, welches wir besitzen, und so sollte man sein Ja-Wort nicht leichtsinnig, aus Zwang oder aus finanziellen Gründen vergeben, sondern auf sein Herz hören. Im Laufe einer Ehe tritt nämlich der Alltag ins Leben ein und verlangt, dass man seinen Partner nach jedem Streit wieder liebt, ihn achtet, bewundert und mit ihm gemeinsam etwas aufbaut. Nichts ist schlimmer als eine lieblose Ehe, in der man sich nichts mehr zu sagen hat, schweigt wie zwei Gräber und nebeneinander herlebt. Viele Leute werden in so einer lieblosen Ehe krank, weil die Seele leidet.

Die Frau in der Ehe

Frauen lieben die Harmonie in einer Ehe. Es ist bewiesen, dass Frauen sich in einer harmonischen Ehe wohl fühlen und mehr Zärtlichkeiten mit ihrem Partner austauschen, als wenn eine Ehe in Stress ausartet. Frauen lieben die Harmonie und blühen in der Harmonie besser auf. Besonders wenn die Frau ihre Tage hat, ist sie extrem empfindlich und sehnt sich nach lieben Worten und Aufmerksamkeit. Ein aufmerksamer Ehepartner weiss, dass seine Frau manchmal schwierig ist und liebt sie gerade deshalb.

Eine Frau verzichtet in ihrer Ehe auf so manches egoistische oder Ego bezogene Glück, verwirklicht sich nicht immer, sondern hält dem Mann den Rücken frei. Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Bitte, hinter mir steht mein Lebenspartner, und er ist so gross, dass er mich doppelt und dreifach überragt. Er ist fast 2m gross, und ich bin ein kleiner Laufmeter.

Der Mann in der Ehe

Männer sehen die Ehe oftmals als Investition an, zeugen einen Stammhalter, bauen ein Haus, pflanzen einen Baum, gehen mit ihren Kumpels auf ein Feierabendbier, schwärmen von ihren Kindern und ziehen sich zu Hause in die Höhle zurück. Achtung an alle Frauen. Wenn es wieder einmal so weit ist, und der Mann sich zurückzieht, dann ist das nichts Schlimmes.

Männer sind Bären und ziehen sich von Zeit zu Zeit gerne in ihre Höhle zurück. Deshalb besitzt der Mann auch einen Hobbykeller und gegebenenfalls viele Haare auf seiner Bärenbrust. Viele Frauen denken, ihr Mann habe eine Geliebte, aber das ist Unsinn, dafür gibt es andere Anzeichen. Sehen Sie vorsichtig in der Höhle des Mannes nach Ihrem Bären, stören Sie ihn nicht und warten Sie ab, bis er von alleine wieder heraus kommt. Wenn der Mann plötzlich wieder seine Ehe schätzt und die Frau umgarnt, ist der Hobbykeller für die nächsten Tage hinfällig geworden.

Wie rettet man eine langweilige Ehe?

Manche Ehen, besonders die Langzeitehen, arten in Langeweile aus. An einer guten Ehe muss ständig gearbeitet werden, wenn der Alltag kommt. Manch eine Ehe ist ohnehin eine ewige Baustelle, auf der man einen schützenden Helm benötigt, damit man im Streit nicht von einem Teller erschlagen wird. Viele Leute sehen eine Ehe als ewige Ruhestätte an, lehnen sich zurück, lassen sich gehen, werden dick und träge, legen die Beine hoch und warten, bis das Abendessen fertig ist. Mit dieser Einstellung arbeitet man zielgerichtet auf eine Scheidung hin, aber dies wollen die meisten Menschen nicht wahrhaben.

Kennen Sie den besten Beziehungskiller? Sobald die Sendung mit der Maus kommt, ist die Partnerschaft in Gefahr. Ist Ihre Partnerschaft noch in Takt, lodert das Feuer noch in Ihrer Ehe, oder leben Sie mit Ihrem Partner liebestechnisch auf Sparflamme? Die Sendung mit der Maus bindet beide Partner ans Sofa vor den Fernseher, belebt die Kindlichkeit in den Herzen, und löscht das Feuer, wenn gerade keine Kinder geplant sind. Verbannen Sie den Fernseher aus dem Schlafzimmer, verabreden Sie sich zärtlich, treffen Sie sich aufgestylt im Bett und lieben Sie sich ausführlich, dann retten Sie die langweiligste Ehe.

Damit die Ehe nicht langweilig wird, braucht sie Abenteuer. Machen Sie Ihrem Partner Komplimente, schreiben Sie ihm Liebesbriefe, kochen Sie ein romantisches Dinner, zünden Sie Kerzen zum Abendessen an, besuchen Sie gemeinsam ein Konzert, stylen und pflegen Sie sich, nehmen Sie gemeinsam ein romantisches Vollbad, aber machen Sie getrennt Urlaub. Besonders in einer Langzeitehe ist der getrennte Urlaub eine willkommene Gelegenheit, um seinen Partner zu vermissen, um die Ehe wieder neu schätzen zu lernen. Oft gehen Ehen im Urlaub auseinander, weil man den Alltag nicht loslassen kann und sich streitet.

Das verflixte 7. Ehejahr

Normalerweise ist es ja das verflixte 7. Ehejahr, welches die meisten Scheidungen hervorruft. Neue Studien haben jedoch ergeben, dass es auch das verflixte 4. Jahr, das 6. Jahr oder das 13. Jahr sein kann, in welchem es Scheidungen wie Hunde und Katzen vom Himmel regnet. Nur 11 von 1000 Ehen werden im 7. Jahr geschieden, mehr sind es jedoch in den anderen Jahren.

Im verflixten 7. Jahr passt man unbewusst besser auf seine Ehe auf, sorgt sich um seinen Partner, umgarnt ihn liebevoll und achtet besonders darauf, dass die Ehe nicht in die Brüche geht. Nach 3 bis 4 Jahren kann die Liebe jedoch vorbei sein, denn wir besitzen von Natur aus Hormone und Botenstoffe, die eine Verliebtheit bis zu 4 Jahren anhalten lässt und darüber hinaus noch für 1 bis 2 Jahre eine tiefergehende Liebe in uns aufflammen lässt. Wenn es allerdings nicht der richtige Partner fürs Leben ist, bemerken wir dies in dieser Zeit und lassen uns oftmals wieder scheiden. Wenn eine Ehe nach vielen Jahren in einen Dauerzustand der Monotonie übergeht, lässt man sich im 13. Jahr oder später scheiden. Wahrlich, die Natur sorgt für uns alle, man darf das Eheglück geniessen, die Scheidungsanwälte werden nie arbeitslos, und die Konkurrenz schläft nicht.

Ist die Ehe ein Auslaufmodell?

Eine Umfrage hat ergeben, dass 4 von 10 jungen Leuten die Ehe als nicht mehr relevant einstuft. Ohne Trauschein zusammenzuleben, seine Freiheit zu geniessen und ungebunden zu sein, das scheint bei jungen Leuten anzukommen. Ältere Menschen heiraten aber dennoch gerne und finden es gut, Verantwortung zu übernehmen, eine Familie zu gründen und sich das Ja-Wort zu geben. Der Ring am richtigen Finger sagt zwar heute nichts mehr über die Bindungsqualität und die Sicherheit aus, aber wer seine Herzensliebe öffentlich zeigen möchte, für den ist ein Trauschein immer noch das Richtige. Allerdings können wir froh sein, dass die Emanzipation so weit fortgeschritten ist, sodass finanzielle Sicherheit kein Grund mehr ist, um zu heiraten.

Die Ehe bekommt eine zweite Chance

Laut neuesten Umfrageergebnissen bekommt die alte, traditionell angehauchte Ehe eine zweite Chance. Man heiratet heute zwar nicht mehr so jung wie früher, man lässt sich dafür jedoch nicht mehr so schnell scheiden. Die Scheidungsrate ist um ein Drittel zurückgegangen. Der Sinn nach einer eigenen Familie steht uns wieder vermehrt ins Gesicht geschrieben. Wir wollen wieder eigene Kinder bekommen, zwar erst dann, wenn die Karriere stimmt, aber immerhin bis zum 40. Lebensjahr. Und wir geben uns wieder gerne das Ja-Wort, nicht aus finanziellen Gründen der Sicherheit, sondern weil wir uns nach emotionaler Sicherheit sehnen.

 


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