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Tipps für Singles
Fakt ist, wer sein Zuhause nicht verlässt, auch nicht online lebt, nur vor dem Fernseher sitzt und schweigt, hat gute Chancen, Single zu bleiben. Wer jedoch sein Haus verlässt, zwischendurch im Internet nette Leute kennenlernt, auf Partys und Veranstaltungen geht, tanzt, lacht und singt, sich mit seinen Freunden trifft und ausgelassen lebt, hat gute Chancen, sein Singleleben zu beenden und in einer Partnerschaft aufzuwachen. Heute findet man die meisten Singles in Grossstädten und Ballungszentren vor. Sie leben frei und ungezwungen, finden dort ein umfangreiches Singleangebot vor, wälzen sich in den Singlemärkten und lieben es, solo zu sein. Am Land findet man weniger Singles, da hier die Tradition hoch lebt, Bräuche und Sitten gepflegt werden, das Heiraten an der Tagesordnung steht und die Hochzeit ein gesellschaftliches Hochfest der Liebe darstellt. Das gesamte Dorf ist eingeladen und freut sich auf den Hochzeitsschmaus. Neben dem Stadt-Land Gefälle prägen unsere gesellschaftlichen und kulturellen Normen das Singledasein, aber auch die Demographie sorgt für zunehmend mehr Singles, denn zunehmend findet man Singles ab 50, 60, oder 70 Jahren. Wir werden älter, bevorzugen Lebensabschnittspartner, binden uns nicht mehr lebenslänglich stationär, sondern bevorzugen die ambulante Liebe, welche es erlaubt, den Lebensabschnittspartner zu wechseln, wenn die Zeit hierfür reif genug ist. Und so entscheiden sich immer mehr Menschen dazu, ihr Leben zeitweise solo zu verbringen, weil sie es als angenehmer empfinden, als in einer Beziehung Kompromisse auszuleben, die am Ego kratzen und den Weg in die Freiheit einschränken. Viele Leute bevorzugen ein Leben als Single, weil sie nicht krisenfest sind, lieber dem Spassfaktor nachlaufen, als in einer Partnerschaft Probleme zu zweit zu wälzen, und dadurch entsteht eine Kultur der Beziehungsfluktuation. Hinzu kommt die finanzielle Unabhängigkeit, denn wenn das Geld die Welt regiert, braucht man es nicht zu zweit anzusparen, man kann es im Alleingang ausgeben, nach Belieben damit haushalten, ohne dass der spiessige Partner jammert, weil das Sparschwein nicht gefüttert wird. Frauen sind finanziell gutgestellt, sie benötigen keinen Ernährer mehr, und Männer gönnen sich mehrere Geliebte, weil die Casual-Liebe boomt und der Kaffee danach so gut schmeckt, wenn er nach verantwortungsbefreiter Wildnis duftet. Natürlich gibt es weitere Gründe, warum viele Menschen solo sind. Die hohen Ansprüche ans Leben, an den passenden Partner, an eine perfekte Beziehung hemmen die Kompromissbereitschaft, was bei Frauen viel höher als bei Männern ausgeprägt ist. Die reife Frau ist gebildet, selbständig, steht mit beiden Beinen im Leben und will einen möglichst aktiven, eher jüngeren Mann haben, während der reife Mann nach einer blutjungen Frau Ausschau hält, die mit den Reizen ihrer Figur nicht zu geizen braucht. Ausserdem lebt man heute gerne in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, da diese Art der Partnerschaft endlich Anerkennung in unserer Gesellschaft gefunden hat. Und so fallen viele Leute aus dem Suchraster heraus, weil sie nicht dem Stereotyp des idealen Partners entsprechen. Viele Leute sind als Singles unterwegs, weil sie schüchtern, unsicher im Selbstwertgefühl, zu introvertiert, zu exotisch, oder neurotisch sind. Für den Neurotiker gibt es sogar in den Singlebörsen keinen passenden Partner, da seine Persönlichkeit einen Schwierigkeitsgrad übersteigt, den ein Partner nicht erklimmen kann. Manche Singles fühlen sich zu arm, zu minderwertig, zu dumm, um einem Partner gerecht zu werden, und so leiden die Schüchternen an ihrer eigenen Persönlichkeit. Das könnte man jedoch mit einer guten Psychotherapie oder einem Flirttraining ändern, weil man das eigene Unterbewusstsein umprogrammieren und in eine positive Richtung hin lenken kann. Zahlreiche Leute bleiben Singles, weil sie den Beruf, ihre Berufung, die Karriere und ihre tausenden Nebenjobs als überdimensional wichtig einstufen. Man arbeitet ehrenamtlich, widmet seine gesamte Zeit dem Chefsessel, pflegt viele Freundschaften und noch mehr Bekanntschaften, und man ist stolz darauf, es im Leben geschafft zu haben, was man an der prallen Geldbörse erkennt. Eine zweisame Lebensrichtung einzuschlagen, in welcher das Prestige, die Karriereleiter, das gute Image und die gesellschaftliche Anerkennung schwinden, ist der Tod für den Chefsessel. Immerhin, in manchen konservativen Kreisen ist es Pflicht, einen Partner zu haben, dann hat man es geschafft, geliebt, gelobt und gepriesen zu werden, besonders dann, wenn man verheiratet ist. Wussten Sie eigentlich, lieber Besucher, dass jeder zweite Single kein Spiesser mehr ist? Das bedeutet, die Frau zahlt selbst, lässt sich ungern einladen, ist emanzipiert und zückt ihre Geldbörse, und der Mann hält der Dame nicht mehr jede Türe auf, was aber dazu führen kann, dass man klotzig bis desinteressiert wirkt. Viele Singles recherchieren im Internet ihr neuestes Date, und so ist es heute üblich, dass man online bereits aussortiert werden könnte, wenn das Foto samt Persönlichkeitsprofil nicht stimmt, eventuelle nackte Tatsachen breitgetreten werden, oder man nicht gut genug rüberkommt. Je weniger Daten man online preisgibt, desto geringer ist die Chance, in einem schlechten Licht dazustehen, denn das Internet ist ein kluges Hirn, es vergisst nichts. Und all diese modernen Gründe führen dazu, dass man lieber Single bleibt, dann kommen keine Missverständnisse auf. Singles sind zwar ausdauernd, üben sich im Glücklichsein, aber es gibt genderspezifische Unterschiede. Frauen sind geübter im Singledasein als Männer. Sie geniessen das Leben mit ihren Freundinnen, während Männer nach einer Trennung eher leiden und sich schnellstmöglich wieder binden möchten, um bloss nicht alleine zu sein. Einsamkeit ist jedoch ein schlechter Beziehungskleister, denn er hält nicht so lange, weil die Kompromisse zu ausgeprägt sind. Liebe ist ein guter Beziehungskleister, der hält bombenfest. Natürlich spielen neben der Liebe andere Faktoren eine Rolle, beispielsweise die Treue, der Humor, Ehrlichkeit, tiefe Gefühle, miteinander reden und kuscheln, gemeinsame Lebensziele, und wenn alles stimmig ist, findet sich der Single in einer glücklichen Beziehung. wieder, in welcher er auch seine Freiheiten geniessen darf, solange die Leine kurz genug ist, um nicht fremdzugehen. Was ist ein Single?Ein Single ist einzeln, kommt selten zu zweit, ist alleine glücklich und muss niemandem gefallen, selbst wenn die meisten Singles auf ihr äusseres Erscheinungsbild achten, wie auf einen Augapfel. Single zu sein bedeutet, alleinstehend, ohne Partner, verlassen, geschieden, verwitwet, getrennt, in Trennung lebend, einfach ohne einen zweiten Menschen im Leben zu existieren, der mit einem die Bettdecke schwingt, das Leben geniesst, oder es zumindest zu meistern versucht. Singles sind Alleinstehende, solo Menschen, die trotzdem glücklich sind, weil sie ihr Singleleben geniessen. Sobald sie sich jedoch auf Partnersuche begeben, sind sie meist unglücklich, weil sie das Singledasein satt haben und ungeduldig auf den Idealpartner warten. Wer einen Partner sucht, ist meist nicht ganz so glücklich, denn er sehnt sich danach, dass jemand das Zuhause mit ihm teilt, den Klodeckel offen lässt und die Socken wild in der Wohnung verstreut. Das Wort Single stammt aus dem Englischen und bedeutet solo, alleine sein. Das einzelne Individuum ist geprägt von einer Solo-Persönlichkeit, welche kein zweites Individuum an seiner Seite duldet, oder welches einfach kein zweites Ego hat, um sich gemeinschaftlich in Leben einzufügen. Und deshalb ist alles, was man als Single bezeichnet, alleine, einzeln, ohne Gegenstück, ohne zweite Seele, ohne zweites Ego, ohne zweites Ich. Dies betrifft Personen, Tiere, Pflanzen, Dinge, sämtliche Gegebenheiten, welche wir als einzeln betrachten. Und wenn man den einzelnen Single in einer Gruppe erlebt, in welcher Gleichgesinnte ihr Singledasein ausleben, dann spricht man in der Mehrzahl von Singles, während man in der Einzahl von Single spricht. Single ist das einzelne IndividuumSingle steht für alles Einzelne, sei es im Sport, in der Naturwissenschaft, in der Mathematik, in der Liebe, im täglichen Leben. Wenn eine Blume alleine auf der Wiese steht, denkt man versehentlich, der Winter steht vor der Türe, der Frühling ist noch nicht ganz da, die Wiese sei nicht gesund, verschmutzt oder vermüllt, aber man sieht die einzelne Single-Blume nicht als vollständiges Individuum mit ausgezeichneter Persönlichkeit an. Und so sehen wir Singles im täglichen Leben auch oberflächlich betrachtet als Suchende, als Partnersuchende an, die erst vollständig sind, wenn sie ein zweites Gegenstück, einen Lebenspartner, einen Seelenpartner, oder zumindest eine Dualseele gefunden haben, mit welcher sie sich vollständig fühlen, denn Dualseelen besitzen die Eigenschaft, ständig auf der Suche nach dem losgelösten Stück Seele zu sein, welches sie schliesslich vervollständigt. Dieses Verhalten kommt daher, weil wir seit jeher im Rudel, in Gruppen, in Gesellschaft leben und der einzelne Mensch auf Dauer in seiner Einsamkeit krank wird. Ich habe versucht, alles Einzelne als Ganzheitselement zu betrachten, und so fällt mir auch die einzelne Blüte auf, die auf meinem Salatteller liegt und gegessen werden will, weil sie nicht schnell genug weglaufen kann. Das Single-Individuum ist im Grunde nicht unvollständig, es lebt genauso glücklich, wie das Rudel, welches es umgibt. Der Maulwurf gräbt den Garten des Nachbarn um, der Christbaum steht im Wohnzimmer und wartet auf seine Familie, der Tannenzweig schmückt den Gabentisch, das Wurstblatt legt sich sanft aufs Brötchen, und die Sonne geht einsam und alleine auf, wenn sich der Mond zu Bett begibt. Nur die Hosenbeine sind zu zweit, denn sonst wären sie versehentlich ein Rock. Der aktive und der passive Single
Entweder ist der frisch gebackene Single aktiv, geniesst sein Leben in vollen Zügen, gönnt sich hin und wieder einen köstlichen Casual-Sex-Partner, oder er ist passiv, sitzt zu Hause und ist unglücklich, weil er sich nach einem Partner sehnt. Fakt ist, die meisten Singles wollen ein Leben zu zweit, notfalls zu dritt, zu viert, wenn die Polyamorie ausgeprägt genug ist, und sie wollen geliebt werden. Und dann gibt es die wenigen überzeugten Singles, die alleine mehr Spass im Leben haben, aber Studien haben gezeigt, dass man, je älter man wird, lieber in einer festen Partnerschaft leben will, anstatt Single zu sein. Im deutschsprachigen Raum, besonders in den Ballungszentren und Grossstädten leben heute mehr Singles als Paare mit Familien, und das heisst, der Singlemarkt boomt, die Singlebörsen florieren, und der eingefleischte Single gönnt sich Freundschaft-Plus, den guten Sex vorher und den obligatorischen Kaffee danach, so lange, bis er vom Singledasein die Nase voll hat und auf Tinder einen potentiellen Partner herbeiwischt, während er die unpassenden Partner wegwischt. Der aktive SingleDer aktive Single lebt sein Liebesglück so aus, als wäre er ständig in wechselnden Partnerschaften, oder er lebt so, als bräuchte er niemanden, um glücklich zu sein. Er geht aus, besucht die Diskothek samt lauter Musik, tanzt und feiert, geht zum Shopping, pflegt seine tausend und mehr Bekanntschaften, lädt seine Freunde zu sich ein, und er kauft sich im Supermarkt teure Single-Produkte, obwohl die Familienpackungen immer billiger sind. Der aktive Single lachtdie meiste Zeit über, weint dafür selten, heult sich bei engen Freunden aus, verliert keine unnötige Träne an eventuellen Liebeskummer, weil hierfür sind die Taschentücher zu schade. Er ist fasziniert von Menschen, Völkern, Kulturen, liebt es zu reisen, und so manch ein aktiver Single ist bereits mit dem Reisekoffer zur Welt gekommen, denn die Wechselwäsche ist immer dabei, wenn er es sich in einer neuen Stadt gemütlich macht. Der aktive Single wechselt oft die Stadt, spätestens dann, wenn ihm sein schlechter, unter der Gürtellinie vorauseilender Ruf einholt, und er wechselt somit auch öfters den Beruf, den Job, seine Arbeitsstelle, denn jedes Büro wird ihm eines Tages zu eng. Er ist weltweit zu Hause, liebt seine Karriere, lebt privat manchmal ein richtiges Lotterleben, aber die Fertigpizza schmeckt ihm immer, solange noch Feuer im Ofen ist. Die eingefleischten Singles lernen leicht neue Leute kennen, online und offline, da sie sich unter anderem mit den exotischsten Menschen umgeben. Wenn man eine Kontaktanzeige, sei es für einen Freizeitpartner, Sportpartner oder Lebenspartner im Internet aufgibt, lernt man die schrägsten Typen kennen, mit denen man die wahnwitzigsten Dinge unternehmen kann. Da wird die Nacht zum Tag und der Tag zur Schlafstätte. Hin und wieder kommt es vor, dass man inmitten dieser Leute den richtigen Partner findet, dann wird man vom aktiven Single zum aktiven Partner, sodass zu Hause die Fetzen fliegen, wenn jeder seinen Sturkopf durchsetzen will. Der passive SingleDer passive Single sitzt zu Hause am Sofa und wartet, bis sich die Welt wandelt, eine Zeitenwende eintritt, ein Single vor seiner Türe steht und fragt, ob er zufällig auch Solo ist. Im Grunde sind passive Singles nicht unglücklich, sie sehnen sich bloss nach einem Partner, und genau dieser Zustand lässt sie unglücklich bis gelähmt wirken. Wenn die Tüte Chips der einzige Partner und Freund im Leben ist, wird man immer dicker, jedoch kein Stück klüger, und schon gar nicht gemeinsamer, nur ständig einsamer. Und so frisst so manch passiver Single seinen Liebeskummer mit Fett und Zucker in sich hinein, bis der Cholesterinspiegel aus allen Nähten platzt. Hier muss man raus, das ist Fakt, denn dieses Lebensmodell ist ungesund. Wenn man vom Gesundheitsmodell der sieben Säulen ausgeht, so steht eine der Säulen für eine stabile, intakte, glückliche Partnerschaft, und genau diese Säule versucht der passive Single mit seiner Gedankenkraft zu erklimmen. Diese Säule wird jedoch in den meisten Fällen unerklimmbar sein, denn die traurigen, suchenden Gedanken erzeugen einen Mangel, und nur wer in der Fülle lebt, findet schnell wieder einen Partner, mit dem er sein Glück teilen darf. Deshalb ist es besser, vor die Haustüre zu gehen, sich mit Freunden zu treffen, das Leben mit all seinen Facetten zu sehen, es zu geniessen, es anzunehmen wie es eben ist, und dann strahlt man eine positive Persönlichkeit aus, welche andere Menschen anzieht, und dann findet man einen Partner, der das Single-Dasein beendet. Genau aus diesem Grund finden die aktiven Singles schneller einen Partner als die passiven. Der glückliche und der unglückliche SingleFür den unglücklichen Single sind schmusende Paare eine Qual. Für den glücklichen Single sind sie ein Anreiz, selbst einen Partner im Arm zu halten, oder einfach nur ein belangloses Hintergrundrauschen, wenn er sein Solo-Dasein liebt. Fakt ist, der frisch gebackene Single benötigt Hobbies, Freunde, Abwechslung, und er braucht ein strukturiertes Leben, welches er mit sich und seiner Freude ausfüllen kann, denn die Freude am Leben ist es, die das Singledasein schön, oder wenigstens erträglich macht. Man erkennt die glücklichen und die unglücklichen Singles bereits an ihrer Ausstrahlung, sogar per Mail, im Chat und an Hand der selbst erstellten Profile in den Singlebörsen. Der glückliche Single lacht auf dem Profilfoto, er schreibt positiv über seinen Alltag, er lacht und nimmt das Leben mit Humor. Der unglückliche Single sieht aus, als ob er jeden Moment zu heulen anfängt, er geht etwas gekrümmt, weil ihm das Leben schwer auf den Schultern sitzt, er schreibt in den Mails über seine Einsamkeit, über seine seelischen Probleme, und er schüttet gleich beim Chatten seinem Gegenüber sein Herz samt dem Schmerz aus. Jeder wird verstehen, dass der glückliche Single tausend Angebote bekommt, während der unglückliche Single kaum jemanden findet, der sein Herz säubert und anschliessend wärmt. Der fanatische Single
Der Neurotiker, der Frauenheld, der Männervernascher, die Freiheitsstatue, der Eremit, all diese Wesen sind fanatische Singles, geniessen das Bettgeflüster so lange stöhnend unter der Bettdecke, bis es langweilig oder schmerzhaft ist, und dann ziehen sie weiter, denn andere Betten sind auch schön warm. Wenn man inmitten einer Kurzzeitbeziehung bemerkt, dass man verlassen wird, weil alles keinen Sinn ergibt, ist man zwar traurig, aber glücklich zugleich, denn jedes Beziehungsende kann ein neuer Anfang sein. Manche Singles sind dauersolo, weil sie eine längst vergangene Liebelei mit jedem potentiellen Partner vergleichen, und keiner kommt an die nostalgisch romantische, direkt erotomanische Vergangenheitsliebe heran. In solchen Fällen ist man verdammt, als Dauersingle durch die Welt zu gehen, oder man heult sich beim Psychiater aus, denn psychotherapeutische Hilfe hat noch niemandem geschadet. Eine fanatisch markante Persönlichkeit des Singles ist der Eremit. Es ist ein Einsiedler, ein Wüsten- und Waldbewohner, der es bevorzugt, als Einzelindividuum in Einsamkeit sein Leben zu verbringen. Manche Eremiten erschrecken sogar vor der eigenen Stimme, wenn sie nach wochenlangem Schweigen wieder laut sprechen und etwas reden möchten. Eremiten sind grösstenteils aus religiösen oder fanatisch geprägten Gründen, aber auf jeden Fall ohne Zwang von aussen alleinstehend, und sie leiden nicht unbedingt unter ihrer Einsiedelei. Sie widmen ihr Leben Gott, und so sind Single-Eremiten Partner Gottes, also grundsätzlich doch nicht ständig alleine. Sie leben ein einfaches, minimalistisch geprägtes Leben, bauen ihre Lebensmittel grösstenteils selber an, verbringen den Tag mit Beten, Essen, Schlafen, Arbeiten und vor allem Schweigen. Das gesprochene Wort ist nicht unbedingt ihr Ding, aber trotzdem überleben sie und werden selten bis nie krank. An den Eremiten sieht man schön, dass die freiwillige Einsamkeit nicht krank macht, und so sieht man an den freiwilligen Singles, dass sie förmlich aufblühen, weil sie sich selbst in den Mittelpunkt des Lebens stellen und auf das verzweifelte Partnersuche-Schild auf der Stirn verzichten. Nicht jeder ist ein geborener Eremit. Single zu sein kann zwar beglückend sein, aber in einer Beziehung zu leben, ist in den meisten Fällen schöner, weil man mit jemandem das Bett wärmt, dem man bedingungslos vertraut. Spätestens dann, wenn das gebaute Eigenheim auf seinen vier Mauern steht, der Haushund das Haus bewacht, der Baum im Garten gepflanzt ist und die Schrödingergleichung gelöst wird, kann man Kinder in die Welt setzen, die den Baum pflegen, das Haus umgestalten und den Hund am Schwanz ziehen. Viele Leute bezeichnen diese Lebensform als Glück, während andere sie als einengend und spiessig einstufen. Die Single in der Welt der MusikÜbrigens bezeichnet man als Single auch einen Song, ein Lied, und hier boomen vorwiegend Liebeslieder, Kuschelsongs und Musik über die Liebe. Wir besingen die Liebe und sehnen uns nach einem Traumpartner, der uns die Sterne vom Himmel holt, und wenn es nur symbolisch in Form einer Sterntaufe ist. Und hier sieht man schön, dass es im Leben immer und überall um die Liebe, um die Zweisamkeit geht, aber dass das Single Individuum als einzelner Faktor mehr Aufmerksamkeit geniesst, vollends wahrgenommen wird, weil es als Einzelindividuum gesehen wird. Paare gibt es nur im Zweierpack, sie teilen sich die Aufmerksamkeit, Singles gibt es in der Einzelpackung, und sie sind verwöhnt vom Schein der Aussenwelt, welche sie hofiert und umgarnt. Die einzelne Single geniesst in der Musi die volle Brillanz der Öffentlichkeit, während sich mehrere Songs gemeinsam diese Aufmerksamkeit teilen müssen. Und trotzdem kaufen die Leute ungern eine Single, wenn sie das ganze Album haben können, denn es ist effektiver, voluminöser, abwechslungsreicher und billiger. Singles - Der FilmSingles bezeichnet auch einen amerikanischen Spielfilm, in welchem das Thema Einsamkeit eine grosse Rolle spielt, denn man kann auch gemeinsam, zu zweit, inmitten einer intakten Beziehung einsam sein. Und genau dieser Film zeigt, wie unsere moderne Gesellschaft tickt. Man lebt nebeneinander her, jeder lebt für sich und sein ausgeprägtes Ego, und trotzdem sehnt sich jeder danach, seine Partnerseele zu finden, welche er glücklich machen kann, und mit welcher er glücklich ist. Oft ist es das Single Ego, welches uns den Weg zu einem erfüllten Leben zu zweit versperrt, denn man geht ungern Kompromisse ein, scheut schlechte Zeiten, will nur die guten Zeiten miteinander geniessen, und so kommt es des öfteren vor, dass man sich vor Gott das Ja-Wort gibt, in guten und in schlechten Zeiten, dieses bedingungslose Ja-Wort jedoch im Alltag nicht auslebt. Bitte, das Ego ist ein innerer Schweinehund, der mental verhungert, wenn er nicht gefüttert wird, der jedoch auch riesengross werden kann, wenn er täglich seine Ego-Nahrung bekommt. Wie führt man ein glückliches Singleleben?Wie führt man ein Singleleben, und was ist für Singles wichtig? Der eingefleischte, glückliche Singe pflegt Freundschaften Plus. Das heisst, er steigt mit seinen potentiellen Freunden ins Bett, trinkt mit seinem Freundschafts-Date einen heissen Kaffee, diniert süsse Muffins oder verspielte Cup-Cakes dazu, und wenn der Orgasmus gut, also heiss wie der Kaffee war, trifft man sich erneut zum Schäferstündchen. Dazwischen macht man Fitness, trifft seine Freunde auf Partys, geht mit ihnen zum Squashen, zum Waldbaden,in die Sauna, ins Schwimmbad, verreist mit ihnen, oder man trifft sich auf Facebook zum Chatten. Heute boomen Singlehaushalte. Kleine Appartments und Singlewohnungen sind begehrt, kosten dementsprechend mehr und werden zunehmend zu richtigen Luxuswohnungen umgebaut. Der moderne Single wohnt hochwertig, lebt im Luxusloft und gönnt sich eine grosszügige Dachterrasse im Penthouse. Und so steigen die Preise für diese kleinen Wohnungen rasant an. Der Arbeitsmarkt hat sich auf Singles eingestellt, die flexibel sind, den 12 Stunden Tag nicht scheuen, eine Position im höheren Management anstreben und hart dafür arbeiten. Auf Kinder braucht der Arbeitsmarkt hier keine Rücksicht zu nehmen, was uns leider zu einer zunehmend kinderarmen Gesellschaft macht, wenn wir alle solo durchs Leben gehen und unser Ego befriedigen. Singles gehen gerne zum Shopping, gönnen sich hochwertige Kosmetik, kaufen kleine Portionen bei Lebensmitteln ein, achten zunehmend auf Qualität und Gesundheit, und entscheiden sich für hochwertige Produkte mit wenig Inhalt. Sie achten nicht auf den Preis, und so hat sich der Handel zunehmend auf teure Singleprodukte eingestellt. Alleinstehende gönnen sich ein ausgiebiges Freizeitangebot. Die Märkte haben sich darauf eingestellt und bieten Wellnessurlaub, Singlereisen, Hotels für Singles, Singlepartys und ganze Freizeitangebote an, in denen man sich näherkommen kann. Man befreundet sich, geniesst zusammen das Liebesspiel, und anschliessend trinkt man einen freundschaftlichen Kaffee, ohne Angst zu haben, dass man sich gleich verlieben oder binden muss. Wie leben aktive und passive Singles?Singles können aktiv oder passiv sein, je nachdem, ob sie gerade verlassen wurden oder ihr Singledasein geniessen. Der passive Single braucht unbedingt Freunde in der Not, die ihm zeigen, wie wunderbar das Leben ohne Partner sein kann. Verlassene Singles fallen nämlich gerne in ein Loch, in welchem sie sich dann ewig und drei Tage vergraben. Der einsame Single schaut fern, liegt unglücklich am Sofa und surft im Internet, chattet und tauscht sich mit anderen Einsamen aus, weil er introvertiert und schüchtern ist. Der frisch gebackene, verlassene Single ist eher passiv und trägt das obligatorische Schild -Wer will mich- auf der Stirn. Er trauert seiner verflossenen Beziehung nach und igelt sich ein. Nach einem Beziehungsende entwickelt man ohnehin nur den Blick für Vergleichsobjekte, denn so wie der frühere Partner war, so soll der nächste wieder sein. Das ist eine schlimme Phase, in der uns kein Mensch etwas Recht machen kann, denn einen Klon zu finden, das ist schwer. Die gute Nachricht ist, diese Phase geht vorbei, auch wenn man es in den ersten Monaten des Verlassen worden seins nicht glauben möchte. Nach dieser Phase lernt man entweder einen vollkommen neuen Partner kennen, oder man geniesst einfach einmal das Leben, ohne das symbolische Verkupplungsschild auf der Stirn zu tragen. Der aktive Single ist in der Regel attraktiv, schön anzusehen, kreativ, sinnlich, hat Charme und Ausstrahlung, ist kommunikativ und lechzt nach Liebe, Aufmerksamkeit und Lebensfreude. Er muss sich immerhin ins Zeug legen, um einen neuen Partner zu finden, da stylt man sich gerne auf wie eine fein polierte Brezel, zieht sich das perfekte Outfit an, setzt sein schönstes Sonntagslächeln auf und geht mitten ins Leben hinein. Eine wahre Erscheinung, eine Augenweide, und so manch ein Single übertreibt es und erscheint sogar beim Arzt overdressed. Der aktive Single achtet auf seinen Körper, treibt Sport, geht ins Fitnessstudio, pflegt sich und gönnt sich ein ausgiebiges Anti-Aging Programm, denn als Single muss man stets darauf achten, faltenfrei und jung auszusehen. Die glücklichen Singles geniessen ihre Freiheiten und sind mit sich selbst so zufrieden, dass sie diese Zufriedenheit ausstrahlen und automatisch andere Menschen anziehen. Alleinstehende haben mehr Zeit für sich selbst, können sich intensiver mit Mode, Äusserlichkeiten, Sport und Bildung, dem Freundeskreis und dem inneren Wachstum befassen, wodurch sie in ihrer Persönlichkeit wachsen. Sie strahlen eine positive Aura aus, sodass sie sofort wieder einen neuen Partner kennenlernen könnten, ohne sich grossartig anstrengen zu müssen. Der glückliche Single geht in die Disco und lernt dort den Partner fürs Leben, oder zumindest für eine Nacht kennen. Hier spielt die Optik eine grosse Rolle, während im Internet die Interessen, der Beruf und der Lifestyle im Fokus stehen. Online kann man nur aufgrund von Fotos und Videos entscheiden, offline kann man zusätzlich aufgrund des Geruchs, der Ausstrahlung, der Sympathie und der vollen Präsenz entscheiden, ob man fündig geworden ist. Aktive Singles leben extrovertiert. Casual-Sex nennt sich der potenzstarke Faktor, der im Leben eines glücklichen Singles eine grosse Rolle spielt, denn man liebt sich, quatscht miteinander, und nach dem obligatorischem Glas Champagner geht jeder wieder seine eigenen Wege, schläft in seiner eigenen Wohnung und hat keinerlei Verantwortung für einen potentiellen Partner. Freundschaft-Plus heisst das Zauberwort, welches den eingefleischten Single glücklich sein lässt, denn so hat man enge Busenfreunde, die sogar am Busen interessiert sind, während man sein Solo-Leben in vollen Zügen geniessen kann. Positive Momente verbringt man zusammen, in den negativen Stunden wird man nicht grossartig belästigt, und für die wirklichen Probleme findet man schnell einen guten Psychiater, auf dessen Couch man sich rekeln darf. Bitte, für mich sind diese lockeren Gepflogenheiten die reinste Qual, denn ich liebe es, wenn man gegenseitige Liebe, Zuneigung und Verantwortung zeigt, aber für viele Singles ist dies die neueste Mode im Singleleben. Und genau diese glücklichen Singles sind es, die leichter einen Partner finden als die schwermütigen Singles, denn sie gehen mit wachem Blick durch die Welt. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man in ihrer oberflächlichen Brillanz lauter glückliche Singles, die ihr Leben voll auskosten und geniessen, als gäbe es kein Morgen mehr. Wenn man tiefer blickt, entdeckt man die unglücklichen Alleinstehenden, die indirekt auf Partnersuche sind, dies jedoch nicht zugeben. Oft flüchtet man sich in einen One-Night-Stand, geniesst Freundschaft-Plus für den Augenblick, nur um nachher festzustellen, dass man sich nach einem festen Partner sehnt. Arm dran sind ältere Alleinstehende, denn für sie steigt im Alter das Risiko für Demenz, und zwar bis zu 40% gegenüber Paaren. Das liegt daran, dass sie im Alter vorwiegend alleine sind, oft nicht genügend Gesprächspartner und Freunde zur Verfügung haben und deshalb verstummen. Bei Paaren ist im Alter immer etwas los, denn der Partner ist als Gesprächspartner stets vorhanden. Deshalb können sich Paare gehirntechnisch im Alter oft besser weiterentwickeln als Singles. Unser Gehirn benötigt nämlich Aufmerksamkeit und Abwechslung, Herausforderung und Sprachtraining, damit die Synapsen in Schwung bleiben. Wie sieht der perfekte Singlehaushalt aus?
Wie lebt man in einem Singlehaushalt? Singles führen einen anderen Lebensstil als Familien. Sie leben hochwertig, leisten sich kleine aber feine Luxuswohnungen, gehen gerne shoppen, kaufen Singleprodukte, gönnen sich mehr Pflege und mehr Freizeit. Der typische Singlehaushalt ist chaotisch, besonders bei alleinstehenden Männern, vollgepflastert mit bequemer Technik, und er spiegelt den kleinen Egoismus in uns wieder, denn wir binden uns zunehmend ungern. So erkennen Sie einen SinglehaushaltWie erkennt man einen Singlehaushalt? Manche Singles leben so ausführlich, dass man sie bereits beim Betreten der Wohnung, des Hauses erkennt. Sie verstreuen ihre Sachen in der Wohnung, lieben das Chaos, die unübersichtliche, nicht unbedingt aufgeräumte Atmosphäre, und sie lassen alles liegen, sogar ihre Klamotten. Da weiss man sofort, welche Reizwäsche erwartet werden darf, wenn das Bett gewärmt wird. Andere Singles lieben gerade wenn sie solo sind, eine ordentliche Atmosphäre in der Wohnung. Es gibt womöglich keine Kinder, kein umhertümpelndes Kinderspielzeug, nur die Modelleisenbahn fährt durchs Wohnzimmer, oder die Carrerabahn ist in Betrieb, denn gerade männliche Singles lieben die verspielte Aura des kindlichen inneren Ichs, das Ego des Mannes eben. Manche Singles horten Soldaten, Waffenatrappen, Erotikfilme und Pornos, und besonders die Single-Frau liebt ihre Puppen, Barbies und rosaroten Accessoires. Bitte, da ist die Wohnung pink bis kreativ. Alleinstehende wohnen oft chaotisch. Frauen leben mit unzähligen Puppen und Kuscheltieren zusammen, obwohl sie keine Kleinkinder mehr sind. Männer wohnen inmitten ihrer Bierdosen, obwohl Malz, Hopfen und Weizen ihre ganz speziellen Gerüche entfalten. Solo Lebende lassen ihre schmutzige Wäsche liegen, spülen das Geschirr nicht, und sie lagern den Müll in der Wohnung. Nichts ist schlimmer, als dass man sich einander näher kommt, zärtlich miteinander schmust und Durst auf Kaffee bekommt. Man geht nichtsahnend mit seinem neuen Flirt in die Küche, und dort kommt einem der Geruch der alten, halb gegessenen Pizza entgegen, gefolgt von einem Müllhaufen voller schmutziger Tassen und Teller. Alleinerziehende Singles auf PartnersucheAlleinerziehende Mütter und Väter, sogenannte Single-Mütter und Single-Väter haben es oftmals nicht leicht, den richtigen Partner zu finden. Sie haben meist eine Beziehung oder Ehe hinter sich, haben Kinder und können sich nicht ausschliesslich aufgrund der Optik und der Gemeinsamkeiten auf einen neuen Partner einlassen. Die Kinder sind auch noch da und haben ein Wort mitzureden. Kinder möchten sich geliebt fühlen, sind präsent und stören sich oft daran, dass ihre Eltern wieder neue Partner haben. Es ist ein langer Prozess, bis sich alleinerziehende Mütter und Väter dazu entschliessen, ihr Leben mit einem neuen Partner zu teilen, und es ist ein noch längerer Prozess, bis die Kinder soweit sind, einen neuen Menschen im Leben ihrer Eltern zu akzeptieren. Da entsteht oft unbegründete Eifersucht, die Kinder sind zickig, und der neue Partner muss sich anstrengen, um in die Familie hineinzuwachsen. Gerade darauf haben viele Singles keine Lust, und deshalb ist es schwierig für alleinerziehende Mütter und Väter, den richtigen Partner zu finden. Zuerst sollte man sich darüber klar werden, ob man noch an seinem Ex-Partner hängt, denn immerhin ist es die Mutter oder der Vater des eigenen Kindes. Es verbindet einfach unheimlich, wenn sich zwei Menschen trennen, die Kinder haben, da hat oft ein neuer Partner keine Chance. Toleranz sollte man mitbringen, wenn man sich auf eine ganze Familie einlässt, und Geduld muss man aufbringen, bis man die Kinder von seinen Qualitäten überzeugt hat, wenn man als Single in eine bereits vorhandene Familie hereinplatzt, denn die Kinder empfinden es meist als sogenanntes Hereinplatzen. Am ehesten funktionieren neue Beziehungen in sogenannten Patchwork-Familien, wenn beiderseits Kinder vorhanden sind, die sich auf neue Geschwister freuen. Da kommt nicht ein Einzelner und bricht in die Gemeinsamkeit zwischen Kind und Elternteil herein, sondern es kommen gleich mehrere, die das Leben berauschen und endlich für einen neuen Wind sorgen. Diese Patchwork-Familien werden zunehmend mehr, da unsere Gesellschaft Scheidungen und Trennungen nicht mehr so eng sieht. Mütter auf Partnersuche haben es allerdings immer noch schwerer als Väter auf Partnersuche. Das liegt daran, dass der Single-Mann gerne eine eigene Familie gründet und ungern fremde Verantwortung übernimmt. Die Frau ist interessant, die Mutter mit Kind schreckt oft ab. Alleinerziehende Mütter und Väter sollten gesellschaftliche Events wahrnehmen, bei denen ihre Kinder auch anwesend sind. Der Elternsprechtag in der Schule, Partys und Veranstaltungen im Kindergarten, vielleicht kirchliche Feste, Sommerfeste für Kinder, und auch Spielplätze sind geeignete Orte, um andere Mütter und Väter kennenzulernen. In manchen Städten gibt es Selbsthilfegruppen für alleinerziehende Väter und Mütter, die ihre Partner verloren haben. Auch dies sind wahre Singlebörsen. Man sollte offen für eine neue Beziehung sein, dann läuft man nicht an den neuen Partnern vorbei, denn dann legt man endlich seine Scheuklappen ab. Der Langzeit-SingleWas muss ein Langzeit-Single beachten? Er sollte anfangen, seine Wohnung aufzuräumen, sein Ego zu zügeln und sich langsam darauf einstellen, einen Partner an seiner Seite zu begrüssen, sonst vereinsamt er. Wer schon lange Zeit als eingefleischter Single am Menschenmarkt unterwegs ist, hat seine Eigenheiten und muss erst wieder lernen, auf einen Partner einzugehen, auf ihn zu reagieren. Singles leben ihr ausgedehnt freies, freizügig ausgelegtes Leben. Sie haben ihre Freunde, ihre Hobbies, gegebenenfalls ihren Hund, und während der Woche arbeiten sie. Am Wochenende gehen sie aus, stylen sich lange und geniessen den ruhigen Schlaf im Einzelbett, oder sie vergnügen sich mit einem kurzen Date im Doppelbett. Ich habe gehört, Casual-Sex ist wieder gross in Mode. Wenn nun so ein Langzeit-Single einen neuen Partner in sein Leben lässt, wird das Einzelbett gegen ein Doppelbett eingetauscht und die Probleme beginnen. Man muss einen gemeinsamen Nenner finden, denn das ausgedehnte Hobby und das Feiern mit Freunden muss mit dem Partner kombiniert werden. Nach einer Weile sieht man bei vielen Paaren, wie sie gemeinsam Freunde treffen und ihre Interessen teilen. Beim Langzeit-Single dauert es eben etwas länger. Die berufstätige Single MutterJetzt ist es beinahe amtlich, jede achte Mutter, die ein Kind im Grundschulalter hat, ist alleinerziehend. Wo sind die Väter? Das Problem sind nicht die fehlenden Väter, sondern die fehlenden Krippenplätze und Kindergartenplätze für die Kinder. Kleine Kinder sind eben keine platzsparenden Gartenzwerge, die man einfach so ins Grüne stellen kann. Um Mütter zu entlasten, müsste man das Betreuungsangebot für Kinder erhöhen. Ein weiteres Problem sind die Halbtagsschulen ohne Mittagessen, wo doch Kinder regelmässig ihre kulinarischen Streicheleinheiten benötigen, damit sie sich nicht in die Fastfood Läden verirren. Ein anderes System bei Schulen und Kindergärten könnte dafür sorgen, dass alleinerziehende Mütter seltener artgerechte Arbeitsplätze mit flexiblen Arbeitszeiten brauchen, denn auch der Arbeitgeber ist nur ein Mensch, der seine Brötchen verdienen muss. Wenn Mütter entlastet werden und bessere Chancen am Arbeitsmarkt hätten, könnten sie sich mehr Freizeit gönnen, welche sie auf Partnersuche ohnehin bräuchten. Der berufstätige Single VaterAlleinerziehende Väter haben es leichter, denn die Frau ist von Natur aus gefühlsmässig auf Kinder und Kinderbetreuung, auf Fürsorge und mütterliche Intuition getrimmt worden. Sie kommt in einer Mutterrolle besser zurecht, selbst wenn es nicht ihre eigenen Kinder sind. Auch haben viele Väter nicht das alleinige Sorgerecht, sehen ihre Kinder nur am Wochenende, sind freier und haben daher mehr Zeit, sich auf Partnersuche zu begeben.
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