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Singles - Was ist ein Single?

SinglesSingles sind in erster Linie Leute, die solo sind, alleine leben und trotzdem glücklich sind, oder Leute auf Partnersuche. Wer einen Partner sucht, ist meist ein nicht ganz so glücklicher Single, denn er hat das Singleleben satt und sehnt sich danach, dass jemand das Zuhause mit ihm teilt, den Klodeckel offen lässt und die Socken wild in der Wohnung verstreut.

Singles können aktiv oder passiv sein, je nachdem, ob sie gerade verlassen wurden oder ihr Singledasein geniessen. Der passive Single braucht unbedingt Freunde in der Not, die ihm zeigen, wie wunderbar das Leben ohne Partner sein kann. Verlassene Singles fallen nämlich gerne in ein Loch, in welchem sie sich dann ewig und drei Tage vergraben. Der glückliche Single hingegen gönnt sich etwas und geniesst seine Freiheiten.

Singles sind attraktiv, schön anzusehen, kreativ, sinnlich, haben Charme und Ausstrahlung, sind kommunikativ und lechzen nach Liebe, Aufmerksamkeit und Lebensfreude. Sie müssen sich immerhin ins Zeug legen, um einen neuen Partner zu finden, da stylt man sich gerne auf wie eine fein polierte Brezel, zieht sich das perfekte Outfit an, setzt sein schönstes Sonntagslächeln auf und geht mitten ins Leben hinein. Eine wahre Erscheinung, eine Augenweide, und so manch ein Single übertreibt es und erscheint sogar beim Arzt overdressed, nur um zu gefallen.

Singles Definition

Was ist ein Single? Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet alleine sein. Es ist eine alleinstehende Person, die ohne einen Partner lebt und auch oft ohne feste Beziehung gut über die Runden kommt. Singles sind in der Regel zwar ständig auf Partnersuche, aber da der Mensch wählerisch ist, nimmt er nicht alles und jeden. So häufen sich die glücklichen Singles, die lockere Dates ansteuern, jedoch im Leben oft lieber alleinstehend bleiben und ihren Alltag facettenreich und luxuriös ausleben, weil ohne eine feste Partnerschaft muss man keine Kompromisse eingehen. Dennoch ist jeder Single zufrieden, wenn er einen wirklich tollen Partner gefunden hat, mit welchem er sein Leben teilen will.

Als Single bezeichnet man auch einen Song, die Musik, ein Lied, und hier boomen vorwiegend Liebeslieder, Kuschelsongs und Musik über die Liebe. Wahrlich, eine Verknüpfung zum Alleinsein ist hier bestimmt gegeben. Wir besingen die Liebe und sehnen uns nach einem Traumpartner, der uns die Sterne vom Himmel holt, und wenn es nur symbolisch in Form einer Sterntaufe ist.

Singles bezeichnet auch einen amerikanischen Spielfilm, in welchem das Thema Einsamkeit eine grosse Rolle spielt, denn man kann auch gemeinsam, zu zweit und inmitten einer intakten Beziehung einsam sein. Single steht nämlich für alles Einsame, sei es im Sport, in der Naturwissenschaft, in der Mathematik, in der Liebe, im täglichen Leben.

Der aktive Single

Der aktive Single achtet auf seinen Körper, treibt Sport, geht ins Fitnessstudio, pflegt sich und gönnt sich ein ausgiebiges Anti-Aging Programm, denn als Single muss man stets darauf achten, faltenfrei und jung auszusehen. Der aktive Single geht in die Disco und lernt dort den Partner fürs Leben, oder zumindest für eine Nacht kennen. Hier spielt die Optik eine grosse Rolle, während im Internet die Interessen, der Beruf und der Lifestyle im Fokus stehen. Online kann man nur aufgrund von Fotos und Videos entscheiden, offline kann man zusätzlich aufgrund des Geruchs, der Ausstrahlung, der Sympathie und der vollen Präsenz entscheiden, ob man den richtigen Partner gefunden hat, oder weiterhin als Single unterwegs ist.

Der verlassene Single

Der frisch gebackene, oft auch verlassene Single ist eher passiv. Das Schild mit der Aufschrift - Wer will mich - ist aber auf jeden Fall fehl am Platz. Der verlassene Single, der seiner alten Beziehung nachtrauert, hat es schwer, einen neuen Partner zu finden. Nach einem Beziehungsende hat man ohnehin nur den Blick für Vergleichsobjekte, denn so wie der frühere Partner war, so soll der nächste wieder sein. Das ist eine schlimme Phase, in der uns kein Mensch etwas Recht machen kann, denn einen Klon finden wir selten bis nie. Die gute Nachricht ist, diese Phase geht vorbei, auch wenn man es in den ersten Monaten des Verlassen worden seins nicht glauben möchte. Nach dieser Phase lernt man entweder einen vollkommen neuen Partner kennen, oder man geniesst einfach einmal das Single Leben, ohne das symbolische Verkupplungsschild auf der Stirn zu tragen.

Der glückliche Single

Die wirklich glücklichen Singles sind mit sich so zufrieden, dass sie diese Zufriedenheit ausstrahlen und automatisch andere Menschen anziehen. Singles haben mehr Zeit für sich selbst, können sich intensiver mit Mode, Äusserlichkeiten, Sport und Bildung, dem Freundeskreis und dem inneren Wachstum befassen. Dadurch wächst der Mensch. Glückliche Singles strahlen eine positive Aura aus, sodass sie sofort wieder einen neuen Partner kennenlernen könnten, ohne sich grossartig anstrengen zu müssen.

Können Singles eher dement werden?

Für Singles steigt im Alter das Risiko für Demenz, und zwar bis zu 40% gegenüber Paaren. Das liegt daran, dass sie im Alter vorwiegend alleine sind, oft nicht genügend Gesprächspartner und Freunde zur Verfügung haben und deshalb verstummen. Bei Paaren ist im Alter immer etwas los, denn der Partner ist als Gesprächspartner stets vorhanden. Deshalb können sich Paare gehirntechnisch im Alter oft besser weiterentwickeln als Singles. Unser Gehirn benötigt nämlich Aufmerksamkeit und Abwechslung, Herausforderung und Sprachtraining, damit die Synapsen in Schwung bleiben. Falls ich im Alter Single bin, schliesse ich mich einem vitalen Seniorenclub an oder gehe in ein rüstiges Seniorenheim, damit mir noch der eine oder andere Seniorenstift begegnet. Falls mein Partner noch im Alter bei mir bleibt, grenzt mein Gehirn an seine verbale Oberleitschiene, denn es grenzt ja auch an ein Wunder, dass mich jemand so lange aushält, weil ich doch eine richtig streitbare Person bin, deren Launen niemand unbeschadet übersteht. Aber an eine Demenz will ich jetzt noch gar nicht denken, ich spreche noch. Ausserdem kann ich mir eine Verstummung nicht vorstellen, da ich sogar mit mir selber spreche, wenn ich verbal in meine inneren Monologe vertieft bin.

 


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Elisabeth Putz

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