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So führen Sie ein glückliches Singleleben

Das Singleleben ist schnell wie ein PorscheWie führt man ein Singleleben, und was ist für Singles wichtig? Der eingefleischte, glückliche Singe pflegt Freundschaften Plus. Das heisst, er steigt mit seinen potentiellen Freunden ins Bett, trinkt mit seinem Freundschafts-Date einen heissen Kaffee, diniert süsse Muffins oder verspielte Cup-Cakes dazu, und wenn der Orgasmus gut, also heiss wie der Kaffee war, trifft man sich erneut zum Schäferstündchen. Dazwischen macht man Fitness, trifft seine Freunde auf Partys, geht mit ihnen zum Squashen, zum Waldbaden,in die Sauna, ins Schwimmbad, verreist mit ihnen, oder man trifft sich auf Facebook zum Chatten.

Heute boomen Singlehaushalte. Kleine Appartments und Singlewohnungen sind begehrt, kosten dementsprechend mehr und werden zunehmend zu richtigen Luxuswohnungen umgebaut. Der moderne Single wohnt hochwertig, lebt im Luxusloft und gönnt sich eine grosszügige Dachterrasse im Penthouse. Und so steigen die Preise für diese kleinen Wohnungen rasant an.

Der Arbeitsmarkt hat sich auf Singles eingestellt, die flexibel sind, den 12 Stunden Tag nicht scheuen, eine Position im höheren Management anstreben und hart dafür arbeiten. Auf Kinder braucht der Arbeitsmarkt hier keine Rücksicht zu nehmen, was uns leider zu einer zunehmend kinderarmen Gesellschaft macht, wenn wir alle solo durchs Leben gehen und unser Ego befriedigen.

Singles gehen gerne zum Shopping, gönnen sich hochwertige Kosmetik, kaufen kleine Portionen bei Lebensmitteln ein, achten zunehmend auf Qualität und Gesundheit, und entscheiden sich für hochwertige Produkte mit wenig Inhalt. Sie achten nicht auf den Preis, und so hat sich der Handel zunehmend auf teure Singleprodukte eingestellt.

Alleinstehende gönnen sich ein ausgiebiges Freizeitangebot. Die Märkte haben sich darauf eingestellt und bieten Wellnessurlaub, Singlereisen, Hotels für Singles, Singlepartys und ganze Freizeitangebote an, in denen man sich näherkommen kann. Man befreundet sich, geniesst zusammen das Liebesspiel, und anschliessend trinkt man einen freundschaftlichen Kaffee, ohne Angst zu haben, dass man sich gleich verlieben oder binden muss.

Wie leben aktive und passive Singles?

Singles können aktiv oder passiv sein, je nachdem, ob sie gerade verlassen wurden oder ihr Singledasein geniessen. Der passive Single braucht unbedingt Freunde in der Not, die ihm zeigen, wie wunderbar das Leben ohne Partner sein kann. Verlassene Singles fallen nämlich gerne in ein Loch, in welchem sie sich dann ewig und drei Tage vergraben. Der einsame Single schaut fern, liegt unglücklich am Sofa und surft im Internet, chattet und tauscht sich mit anderen Einsamen aus, weil er introvertiert und schüchtern ist.

Der frisch gebackene, verlassene Single ist eher passiv und trägt das obligatorische Schild -Wer will mich- auf der Stirn. Er trauert seiner verflossenen Beziehung nach und igelt sich ein. Nach einem Beziehungsende entwickelt man ohnehin nur den Blick für Vergleichsobjekte, denn so wie der frühere Partner war, so soll der nächste wieder sein. Das ist eine schlimme Phase, in der uns kein Mensch etwas Recht machen kann, denn einen Klon zu finden, das ist schwer. Die gute Nachricht ist, diese Phase geht vorbei, auch wenn man es in den ersten Monaten des Verlassen worden seins nicht glauben möchte. Nach dieser Phase lernt man entweder einen vollkommen neuen Partner kennen, oder man geniesst einfach einmal das Leben, ohne das symbolische Verkupplungsschild auf der Stirn zu tragen.

Der aktive Single ist in der Regel attraktiv, schön anzusehen, kreativ, sinnlich, hat Charme und Ausstrahlung, ist kommunikativ und lechzt nach Liebe, Aufmerksamkeit und Lebensfreude. Er muss sich immerhin ins Zeug legen, um einen neuen Partner zu finden, da stylt man sich gerne auf wie eine fein polierte Brezel, zieht sich das perfekte Outfit an, setzt sein schönstes Sonntagslächeln auf und geht mitten ins Leben hinein. Eine wahre Erscheinung, eine Augenweide, und so manch ein Single übertreibt es und erscheint sogar beim Arzt overdressed.

Der aktive Single achtet auf seinen Körper, treibt Sport, geht ins Fitnessstudio, pflegt sich und gönnt sich ein ausgiebiges Anti-Aging Programm, denn als Single muss man stets darauf achten, faltenfrei und jung auszusehen.

Die glücklichen Singles geniessen ihre Freiheiten und sind mit sich selbst so zufrieden, dass sie diese Zufriedenheit ausstrahlen und automatisch andere Menschen anziehen. Alleinstehende haben mehr Zeit für sich selbst, können sich intensiver mit Mode, Äusserlichkeiten, Sport und Bildung, dem Freundeskreis und dem inneren Wachstum befassen, wodurch sie in ihrer Persönlichkeit wachsen. Sie strahlen eine positive Aura aus, sodass sie sofort wieder einen neuen Partner kennenlernen könnten, ohne sich grossartig anstrengen zu müssen.

Der glückliche Single geht in die Disco und lernt dort den Partner fürs Leben, oder zumindest für eine Nacht kennen. Hier spielt die Optik eine grosse Rolle, während im Internet die Interessen, der Beruf und der Lifestyle im Fokus stehen. Online kann man nur aufgrund von Fotos und Videos entscheiden, offline kann man zusätzlich aufgrund des Geruchs, der Ausstrahlung, der Sympathie und der vollen Präsenz entscheiden, ob man fündig geworden ist.

Arm dran sind ältere Alleinstehende, denn für sie steigt im Alter das Risiko für Demenz, und zwar bis zu 40% gegenüber Paaren. Das liegt daran, dass sie im Alter vorwiegend alleine sind, oft nicht genügend Gesprächspartner und Freunde zur Verfügung haben und deshalb verstummen. Bei Paaren ist im Alter immer etwas los, denn der Partner ist als Gesprächspartner stets vorhanden. Deshalb können sich Paare gehirntechnisch im Alter oft besser weiterentwickeln als Singles. Unser Gehirn benötigt nämlich Aufmerksamkeit und Abwechslung, Herausforderung und Sprachtraining, damit die Synapsen in Schwung bleiben.

Wie sieht der perfekte Singlehaushalt aus?

Das Singleleben ist schnell wie ein PorscheWie sieht der perfekte Singlehaushalt aus, und woran erkennt man, dass ein Single im Haushalt lebt? Entweder man betritt eine spartanische, fast schon minimalistisch wirkende Wohnung, ein Luxusappartment, welches klein aber fein ist, oder man betritt ein absolutes Chaos, in welchem jegliche Ordnung ein Fremdwort darstellt. Beides ist möglich. Männliche Singles verzichten meist auf Bilder an den Wänden, dafür kleben Bilder von Essensresten an den Tellern, und der Single Mann verzichtet auf Nippes, denn die Staubfänger stehen bloss im Weg herum. Die weibliche Singlefrau verzichtet auf Technik, hortet ihre Puppensammlung in der Vitrine und achtet darauf, dass man ihre Wohnung nicht versehentlich mit Strassenschuhen betritt. Aber der Klodeckel beherbergt eine flauschige Ummantelung.

Wie lebt man in einem Singlehaushalt? Singles führen einen anderen Lebensstil als Familien. Sie leben hochwertig, leisten sich kleine aber feine Luxuswohnungen, gehen gerne shoppen, kaufen Singleprodukte, gönnen sich mehr Pflege und mehr Freizeit. Der typische Singlehaushalt ist chaotisch, besonders bei alleinstehenden Männern, vollgepflastert mit bequemer Technik, und er spiegelt den kleinen Egoismus in uns wieder, denn wir binden uns zunehmend ungern.

So erkennen Sie einen Singlehaushalt

Wie erkennt man einen Singlehaushalt? Manche Singles leben so ausführlich, dass man sie bereits beim Betreten der Wohnung, des Hauses erkennt. Sie verstreuen ihre Sachen in der Wohnung, lieben das Chaos, die unübersichtliche, nicht unbedingt aufgeräumte Atmosphäre, und sie lassen alles liegen, sogar ihre Klamotten. Da weiss man sofort, welche Reizwäsche erwartet werden darf, wenn das Bett gewärmt wird.

Andere Singles lieben gerade wenn sie solo sind, eine ordentliche Atmosphäre in der Wohnung. Es gibt womöglich keine Kinder, kein umhertümpelndes Kinderspielzeug, nur die Modelleisenbahn fährt durchs Wohnzimmer, oder die Carrerabahn ist in Betrieb, denn gerade männliche Singles lieben die verspielte Aura des kindlichen inneren Ichs, das Ego des Mannes eben. Manche Singles horten Soldaten, Waffenatrappen, Erotikfilme und Pornos, und besonders die Single-Frau liebt ihre Puppen, Barbies und rosaroten Accessoires. Bitte, da ist die Wohnung pink bis kreativ.

Alleinstehende wohnen oft chaotisch. Frauen leben mit unzähligen Puppen und Kuscheltieren zusammen, obwohl sie keine Kleinkinder mehr sind. Männer wohnen inmitten ihrer Bierdosen, obwohl Malz, Hopfen und Weizen ihre ganz speziellen Gerüche entfalten. Solo Lebende lassen ihre schmutzige Wäsche liegen, spülen das Geschirr nicht, und sie lagern den Müll in der Wohnung. Nichts ist schlimmer, als dass man sich einander näher kommt, zärtlich miteinander schmust und Durst auf Kaffee bekommt. Man geht nichtsahnend mit seinem neuen Flirt in die Küche, und dort kommt einem der Geruch der alten, halb gegessenen Pizza entgegen, gefolgt von einem Müllhaufen voller schmutziger Tassen und Teller.


Elisabeth Putz

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