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Erotik - Was ist erotisch?

Rote High Heels sind erotischErotik ist ästhetisch und schmutzig zugleich. Erotisch ist alles, was uns antörnt, uns geil macht und unsere Körpertemperatur ansteigen lässt, wenn wir daran denken. Optische Reize sind erotisierend fürs Auge, akustische Reize verwöhnen das Ohr, und mit unserem Tastsinn erklimmen wir alles Erotische, was sich anfassen lässt. So können wir einem Pärchen beim Sex zuschauen, es hören und uns dabei selbst befriedigen, aber bitte, religiös ist dies nicht. Und so findet in einigen Kulturen fast keine Erotik statt, obwohl sie von Natur aus in uns schlummert.

Erotische Frauen sind attraktiv, ästhetisch und wirken anziehend. Erotische Männer sind meist muskulös, gut gebaut und haben jede Menge Sexappeal. Aber vereinheitlichen kann man dies nicht, denn je nach Kultur findet man extrovertierte, ausgezogene, oder leicht bekleidete Menschen, und dann wieder zugeknöpfte, introvertierte, stark bekleidete Menschen erotisch. Sexualität sollte nämlich intim bleiben und nicht als Massenware ausgelebt werden. Nur dann ist sie auch gesund.

Mehr Sex bekommt man übrigens, wenn man auf den Partner eingeht, ihn streichelt, liebkost und langsam auf den Höhepunkt hinarbeitet. Bei Frauen hilft die Mithilfe im Haushalt, ein Diamant und ein schönes Kleid, teure Schuhe und eine schicke Halskette. Bei Männern helfen sexy Dessous, die die Frau trägt, schmutzige Gedanken, die man als Dirty-Talk ausspricht, ein gutes Parfum und zügellose Willigkeit.

Erotik Definition

Das Wort Erotik entstammt dem mythischen Wort Eros, Liebesgott, und bedeutet Sinnlichkeit, die Anziehung zweier oder mehrerer Menschen aufgrund von Ausstrahlung, sexueller Energie und Charisma. Ursprünglich stammte das Wort aus dem Griechischen, Erotikos. Das Wort Erotisch wurde im 18. Jahrhundert aus dem Französischen übernommen und bei uns eingebürgert. Die sexuelle Lust kennt übrigens auch die Bezeichnungen Griechisch und Französisch, wobei ersteres auf den Geschlechtsakt vom Po und zweiteres auf das gegenseitige orale Befriedigen bezogen wird. Wahrlich, die Lust kennt keine Grenzen, auch wenn diese Praktiken nicht unbedingt grossen Anklang in der Frauenwelt finden, Männer finden es geil. Oralsex, das mündliche Umgarnen des männlichen Mannes, und Analsex, das Umwerben des prallen Pos macht für viele Leute das erotische Treiben erst richtig interessant.

Erotik ist Kunst

Erotik ist die kunstvolle Ausschöpfung des Körpers, die pure Lust, die innige Leidenschaft, die optische Verschmelzung zweier sich liebender Körper, die sinnliche Ausstrahlung, die nackte Attraktivität. Geist und Körper verschmelzen miteinander, die Körpersäfte werden ausgetauscht, Ego und Seele werden gleichermassen befriedigt, wenn Liebe und Sex miteinander verschmelzen. In der Kunst stellte man die Erotik schamlos zur Schau, und sogar die alten Griechen, die alten Römer, und die Religion des Hinduismus, Buddhismus, Shint und Daoismus wehrte sich nicht gegen erotische Darstellungen. Heute findet man die Erotik vorwiegend im Internet wieder, wenn man sich den zahlreichen Pornoportalen hingibt, wobei hier nicht nur die ethische Sinnlichkeit, sondern auch der moralische Verfall gezeigt werden. Geilheit ist ein Urinstinkt, der keine Grenzen kennt.

Erotik und Kultur

Das Erotische ist abhängig von der Kultur, in der man sich befindet. Man kann durchaus mehrere Leute erotisch finden, ohne dass man dem eigenen Partner fremd geht. Wichtig ist, dass man mit den Augen schaut und nicht ungefragt nach erotischen Körpern greift. Erotik wird in verschiedenen Kulturen unterschiedlich bewertet und ausgelebt. In streng religiösen Kulturen ist die Intimität erotisch und wird nicht ins Gesellschaftsleben hinausgetragen. In freien Kulturen liebt man die Nacktheit bis hin zu direkt anzüglichen Bewegungen, die eher nicht jugendfrei sind.

Bei uns besucht man einen Swingerclub ohne rot zu werden, gönnt sich einen Partnertausch ohne sich zu trennen, während die Kirche all dies als unsittlich einstuft und vollkommen ausgrenzt. In Afrika gibt es Naturstämme, die sich öffentlich paaren, mehrere Partner gleichzeitig befriedigen und ihren nackten, kunstvoll bemalten Körper frei zeigen. Und doch gilt in vielen afrikanischen Kulturen die Frau nur als erotisches Wesen, wenn sie jung und weiblich aussieht, fruchtbar ist und dem Manne gehorcht.

Erotik in der Gesellschaft

Erotik spielte schon immer eine Rolle in der Gesellschaft und hat sich im Laufe der Zeit verändert. Früher galten dicke Körper als erotisch, heute gelten schlanke Körper als anziehend, aber im Grunde liegt die Erotik im Auge des Betrachters und ist daher eine reine Geschmackssache. Immerhin, das Erotische hat es bis in die Medienwelt hinein geschafft, auch wenn der Minirock und der Bikini einst so unsittlich waren, dass man sie kaum erwähnen mochte. Wenn man heute einer Frau unter den Minirock schaut, und sie trägt nichts drunter, bahnen sich erotische Gedanken im Gehirn an, und Frauen ohne Bikinioberteil lassen feuchte Gedanken durch die Lüfte schweifen.

Erotik und Sexualität

Die Sexualität ist ein Grundbedürfnis der Menschheit, stirbt nie aus, solange die Menschen nicht aussterben, und sie hat so viele Facetten, dass man Romane darüber schreiben könnte. Im tiefsten Mittelalter galt die käufliche Liebe als Alternative für den Mangel an ehelicher Befriedigung, und sogar Geistliche gingen ins Bordell. Im Viktorianischen Zeitalter wurde die Erotik vollkommen verbannt, da konnte man es nur heimlich miteinander trreiben, sodass man kaum wusste, woher die Kinder kamen, wenn sie nicht gerade vom Storch vor die Türe gelegt wurden. Im Rococo war die Erotik hingegen ein Teil der Gesellschaft, und in den Badehäusern trieb man es so wild, dass die Lust doppelt und dreifach befriedigt wurde. Die Venus von Willendorf ist bis heute ein Sinnbild der Erotik, weil sie mit ihrer üppigen Nacktheit des damaligen Körperkults unsere Sinne betört.

Was ist erotisch?

Erotisch ist alles, was uns antörnt und die sexuelle Gier in uns weckt. Nacktheit, der sexuelle Fetisch, Minik und Gestik, die Körperhaltung, die Aussprache, die Satzmelodie, eindeutige Zweideutigkeiten, Menschen und Dinge, imaginäre erotische Vorstellungen und Bilder, Füsse, Brüste, Hände, Augen, Pobacken, lange Beine, ein entzückender Rücken, ein transparentes Kleid, ein tiefes Dekollete, das Liebesspiel zweier Frauen, das Intimleben zweier Menschen, ein roter Kussmund, all das kann erotisch sein, denn die Erregung selber liegt im Auge des Betrachters.

Wenn wir etwas als erregend empfinden, wird das Aufmerksamkeitsareal im Gehirn aktiviert, das Glückszentrum wird angeregt, das Blut fliesst in Richtung der Genitalien, welche anschwellen, und so können wir kaum noch sachlich kompakt denken, wenn wir sexuell erregt und stimuliert sind. Sex ist schön, und die Sexualität sollte man nicht verstecken, nicht als Tabu ansehen, sonst staut sie sich auf und explodiert eines Tages wie ein ausbrechender Vulkan, den man kaum mehr unter Kontrolle hat. Erotik ist wichtig, damit wir uns innerlich spüren.

Was erregt uns?

Erregend ist alles, was unsere Sinne reizt, uns feucht macht und nach sexueller Befriedigung gieren lässt. Zur Schau gestellte Weiblichkeit und prall präsentierte Männlichkeit, vulgäre Ausdrücke und Körperhaltungen, aber auch die dezent versteckte feminine und maskuline Art. Man kann eine offen gezeigte Vagina und direkt präsentierte Schamlippen, einen steifen Penis und erregte, stehende Brustwarzen erotisch finden. Manche Leute finden aber auch gut gekleidete, fast eingehüllte Frauen, Männer in Anzug, hochgeschlossenem Hemd und Krawatte erotisch.

Dinge können erotisch sein

Ein Buch, eine Geschichte, eine Situation, ein Gegenstand, ein grosses Objekt, ein Bauwerk, Kunst, Musik, all das kann erregend sein. Wer sich zu Objekten hingezogen fühlt, seine Objektsexualität in vollen Zügen auslebt, lässt seinen Orgasmen freien Lauf, wenn er das Objekt seiner Begierde vor sich hat, es anfassen, spüren und fühlen kann. Die moderne Gesellschaft ist heute so tolerant, dass sie alles akzeptiert, was Freude macht und Glücksgefühle beschert, solange es in einem positiven Rahmen bleibt.

Rote Lippen und schöne Augen sind erotisch

Wir empfinden volle, rote Lippen und schöne, grosse Augen aufregend. Mit diesen Merkmalen kann eine Frau den Mann verführen, direkt um den kleinen Finger wickeln, ihn für sich gewinnen und ihm den Verstand rauben. Frauen helfen mit Lippen-Aufspritzungen, Augen-Lifting und Make-Up nach.

Dunkle Augen wirken besonders erotisch, wenn sie nachts leuchten. Dunkle Augenbrauen und lange Wimpern wirken zusätzlich aufregend. Und der rote Lippenstift wirkt am besten, denn jede andere Lippenfarbe verblasst daneben. Aber auch strahlend blaue Augen sind aufregend, wenn sie zu blonden oder brünetten Haaren passen. Wenn man nun noch einen sinnlichen Blick aufsetzt, kann man mit dem Mann gleich zum Juwelier gehen und einen schönen Diamanten ausprobieren.

Lange Fingernägel sind erotisch

Wenn eine Frau lange Fingernägel hat, finden dies bis zu 80% der Männer überaus erotisierend. Man stellt sich insgeheim vor, wie die Frau beim Liebesspiel mit ihren Händen über den Rücken des Mannes gleitet und mit ihren Nägeln sanft wie eine Katze die Rückenpartie massiert. Wenn die Frau ihre Fingernägel rot lackiert, ist dies wie eine Signalfarbe für einen heissen Flirt. Man stellt sich vielleicht imaginär vor, wie die Dame eine Kirsche aus dem Champagnerglas holt und sie lüstern zum Mund führt, daran leckt, ihre Zunge mit der Kirsche spielt, bis sie im Mund verschwindet. Mahlzeit.

Lange Beine sind erotisch

Bei Frauen sind lange Beine ein sichtbares Signal für Erotik, aber auch lange Männerbeine sind laut einer Studie sehr erotisch. Rasierte Beine sind aufregend, jedoch nur bei der Frau, denn hier kann man mit den Händen sanft übers glatt rasierte Bein gleiten, weit nach oben, bis die Frau sinnlich atmet und die Beinmassage geniesst. Männerbeine sollten zwar lang sein, aber der Grossteil der Frauen bevorzugt die Männerbeine unrasiert, weil alles andere zu feminin wirkt.

Ich denke, die Länge des Beins ist egal, solange die Proportionen des Körpers stimmig sind, der Körper gesund und fit aussieht, und solange man Freude am Körper hat. Bitte, ist nicht das dritte Standbein des Mannes auch ein purer Erotikfaktor, wenn es um die Liebe geht?

Der BH mit integrierten Brustwarzen ist Erotik pur

Ein Nippel-BH, ein BH mit integrierten Brustwarzen ist erotisch. Viele Männer fahren voll darauf ab, wenn sie die stehenden Nippel sehen, verlieren die Kontrolle und müssen die BH-Trägerin unbedingt kennenlernen. Sie werden einfach nervös. Einige Frauen tragen BHs mit richtig harten, abstehenden Nippeln, quasi mit einer integrierten Zweitbrust im BH, oder sie tragen diese Silikonnippel eingenäht ins hautenge Kleid, damit man glaubt, die Frau sei erregt und trägt nichts drunter. So kann man sich auch einen Millionär angeln, wenigstens für eine Nacht.

Sexy Kleidung wirkt erotisch

Sinnlich wirkende Kleidung ist ein Erotikfaktor. Hierzu zählen Lack, Latex und Leder, Samt und Seide, leichte, gleitende, transparente Stoffe, Dessous, Spitze, Ausschnitte und Eingriffe an den richtigen Stellen. Ein eng am Körper anliegendes Latexkleid, welches die Brüste und die Pobacken schön zur Geltung bringt, kann einen Mann ganz schön aus der Fassung bringen. Ein knappes Lederkleid, welches uns eine laszive Ausstrahlung verleiht, kann richtig aufregend sein. Und wenn man unter einem fast transparenten Seidenkleid nichts trägt, ausser seinem nackten Körper, wenn sich die Brustwarzen auf dem Kleid abzeichnen und man die sanfte Erregung der Frau sehen kann, werden manche Männer verrückt.

Nur ein einziges Mal ging ich ohne BH, in einem Samtkleid in den Supermarkt. Der Kassier an der Kasse vergass, das Geld in Empfang zu nehmen, fragte aber stattdessen nach meiner Telefonnummer, und ich gab ihm meine Visitenkarte. Seither kleide ich mich züchtig, und selbst das törnt einige Männer an. Wahrlich, in Sachen Kleidung gibt es für alles einen Fetisch. So finden manche Leute Wollsocken, Seidenstrumpfhosen, ein Korsett und ein straffes Mieder erotisch. Lange Handschuhe, ein Seidenschal, lange, enge Stiefel, eine Maske, rote Pumps, High Heels, alles kann für Erregung sorgen.

Wie erotisch ist der Körpergeruch?

Der Körpergeruch eines Menschen kann unter Umständen ein Erotikfaktor sein, wenn er dezent und frisch geduscht ist. Jeder Mensch sendet unbewusst Düfte aus, sogenannte Pheromone. Männer reagieren auf Frauendüfte und weibliche Pheromone, während Frauen auf männliche Pheromone abfahren. Und wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt, geniesst man den unwiderstehlichen Körpergeruch des Partners. Wenn man seinen Geruchssinn bewusst aktiviert, kann man erkennen, ob jemand Interesse hat, denn der interessierte Mensch sendet diese Lockstoffe aus, welche beim anderen Geschlecht gegebenenfalls ankommen.

In der Tierwelt ist dieses Phänomen bereits ausreichend belegt worden. Wir verwenden oftmals zu viel Deo und Parfum, sodass wir den normalen Körpergeruch übertönen. Bitte, wenn ich unter Menschen bin, parfumiere ich mich auch ein, denn man will ja nicht unnötig stinken. Die tägliche Dusche, die natürliche Körperpflege, das Entfernen der nächtlichen Spuren der sexuellen Begierde, das sind Basiselemente für einen guten Körpergeruch. Darauf sollte man nicht verzichten.

Wie erotisch ist eine Stimme?

Die Stimme kann überaus erotisch sein, wenn sie passt und stimmig ist. Eine tiefe männliche Stimme wird von den meisten Frauen als aufregend empfunden, und eine sanfte, nicht zu tief und nicht zu hoch oder schrill klingende Frauenstimme wird von den meisten Männern als erregend eingestuft. Aber auch tiefe Frauenstimmen, die wie ein Schleifpapier klingen, können sehr erotisch wirken. Hohe Männerstimmen hingegen werden selten als aufregend empfunden. Es kommt auf die Satzmelodie, auf die Stimmlage, auf die Aussprache und auf den Tonfall an. Auch der Charme, das Lächeln und der Wortwitz in einem Gespräch lassen die Stimme erotisch wirken. Und am Telefon ist die Stimme ohnehin ein erotisierendes Instrument, um miteinander zu flirten.

Wie erotisch sind Männer mit Glatze?

Keine Frage, dichtes Kopfhaar ist auf jeden Fall erotisch, und viele Männer machen einiges dafür, um ihr Kopfhaar aufrecht zu erhalten. Sie lassen sich beispielsweise das Schamhaar auf den Kopf transplantieren, wobei man hier wirklich nur dezent von Erotik sprechen kann, wenn man bedenkt, dass man sich nach so einer Transplantation durchs Schamhaar fährt, wenn man es am Kopf krault.

Laut einer anonymen Umfrage sind jedoch mehr als 60% der Frauen von einer Glatze so begeistert, dass sie diese erotisch finden. Bitte, da braucht das Schamhaar nicht am Kopf aushelfen, da krault man den nackten Kopf und fühlt sich dabei erregt. Ich persönlich finde sowohl dichtes Haar als auch eine elegante Glatze aufregend, wobei meine Fantasie bei kahlköpfigen Männern keine Grenzen kennt. Liebe Männer, stehen Sie zu Ihrer Glatze, sie sieht gut aus.

Wie erotisch sind mollige und dicke Frauen?

Wie erotisch sind dicke Frauen? Sie können einen Mann verrückt machen, wenn er auf Fleischesfülle steht. Natürlich ist ein überzogenes Übergewicht von 300 kg nicht das Idealbild der molligen Frau, aber selbst hierfür gibt es einen Fetisch, der einige Menschen erregt. Mollige Frauen sind hübsch anzusehen, wenn sie in der passenden Konfektionsgrösse stecken und nicht die kleinste Kleidergrösse wählen, nur um mithalten zu können. Pralle Brüste, ein gebärfreudiges Becken, tolle Rundungen, welche die Weiblichkeit in Szene setzen, all das kann die Männerwelt antörnen.

Nicht immer sind mollige und dicke Frauen begehrt, und seit der Magerwahn in unserer Gesellschaft gastiert, sind förmlich nur noch dünne und schlanke Frauen attraktiv. Ich nahm einst 6 kg zu und wog damit 6 kg zu viel. Die neuen Kaffee- und Champagnerpralinen, die ich entdeckt habe und freudig konsumierte, legten sich wie ein Schlauch um meinen Bauch, sodass ich einen Bauchschlauch bekam. Jede Colaflasche sah besser aus als ich. Und plötzlich hatten Männer, die mit mir vorher ständig flirteten, kein Interesse mehr an mir. Sogar einer meiner Hausfreunde meinte plötzlich, er hätte keine Zeit mehr, zum Kaffee vorbeizuschauen. Nur die Verkäuferin der Pralinen meinte, man braucht ein Polster am Leib, damit man gut durch schlechte Zeiten kommt.

Wie erotisch sind mollige und dicke Männer?

Beim Mann hat der Magerwahn bis heute nicht den Einzug in die Gesellschaft gewagt. Männer dürfen Schnitzel essen und Bier trinken, dann werden sie als stattliche Mannsbilder eingestuft. Viele Frauen stehen auf etwas molligere Männer, die keine Hungerhappen darstellen. Der lange Spargel, der Spaghetti-Mann mit dünnen Beinen und Armen wirkt nicht so männlich wie der muskulöse und körperlich präsente Mann mit mehr Fleisch am Leib. Dies kommt daher, dass Frauen sich beschützt fühlen wollen und starke Männer bevorzugen. Aber bitte, ein prall gefüllter Geldbeutel und eine goldene Kreditkarte, die üppig in der Gesäßtasche sitzt, gleicht alles aus, sogar den dünnsten Bauch. Es wäre schön, wenn wir den Mensch im Manne sehen würden, nicht nur die geballte Manneskraft.

Wie erotisch ist eine Beziehung?

Beziehungen sind meist nur in ihrer Anfangsphase erotisch, denn wenn man verliebt ist, strahlt man Attraktivität aus. Wenn man in einer Beziehung lebt, sehnt man sich nach dem Abenteuer, denn immer wieder begegnet man einem kleinen Lauffeuer, welches sich schnell von Kopf bis Fuss, quasi bis zu den nackten Zehenspitzen entfaltet. Die brodelnde Lust überkommt uns manchmal in den unpassendsten Momenten, aber Gott sei Dank besitzen wir oft genug noch so viel Hirn, dass wir uns an die Treue erinnern. Und so geht man in einer Beziehung nur gedanklich fremd, wenn man vom wilden Sex, von fremder Haut träumt. Seitensprünge und Affären hat man hoffentlich nie bis ganz selten, und die Geliebte oder den Lover hält man sich wenn möglich ganz geheim, aber richtig ist dies nicht, und es nagt am schlechten Gewissen. Liebe geht oft seltsame Wege, manchmal sind sie steinig, tun so weh, dass man wunde Füsse im Herzen bekommt, und manchmal fliegen die Schmetterlinge durch die Bauchgegend und suchen sich den Liebesweg, selbst wenn man sich in einer gefestigten Beziehung befindet.

Wie erotisch sind Singles?

Singles sind meist nur dann aufregend, wenn sie sich nicht gerade erst in der Liebeskummer-Phase befinden, denn man sieht es dem leidenden Single an, dass er unglücklich ist. Wenn man Single ist, rennt man mit dem -Will Haben- Schild auf der Stirn herum. Wer will mich? Trotz dass das Singleleben aufregend ist, von viel fremder, prickelnder Haut umgeben ist, welche man durchaus für einen One-Night Stand oder für eine heisse Affäre mit ins Bett nehmen kann, träumt man von einer Beziehung mit einem treuen, soliden Partner, der Struktur ins Leben bringt. Bitte, etwas fehlt immer, nur die Fantasie kennt keine Grenzen. Ich bin im Grunde, quasi dem Grunde nach treu. Ich lebe gerne in einer Beziehung, die mir heilig ist. Und ich bin der Meinung, man darf träumen, nur laut erzählen darf man seine Träume nicht, sonst steht der Haussegen schief.

Nackt-Putzen ist erotisch

Eine besondere Art des Putzens ist das Nackt-Putzen. Hier kommt es nicht unbedingt auf die Sauberkeit alleine an, denn das Reinigen kann warten, wenn man sich die putzende Augenweide ansieht. Nacktputzer verdienen mehr als herkömmliche Reinigungskräfte. Sie sind keine Bodenkosmetiker, sondern eher Seelenkosmetiker, da sie dafür sorgen, dass die Seele schön gepflegt wird. Voyeure mieten sich gerne Nacktputzer, entweder weibliche oder männliche, je nachdem, woher der sexuelle Windhauch weht. Und so gehört das Nackt-Putzen zu jener Reinigungsart, die uns erregt, wenn mans mag.

Bondage ist erotisch

Bondage ist zwar ein Fetisch, der nicht jeden Menschen begeistert, aber diese Fesselspiele können sehr aufregend sein, sowohl für den Gefesselten, als auch für den Fessler. Im gefesselten Zustand fühlen manche Leute den Orgasmus intensiver, und viele Leute mögen es, wenn ihr Partner beim Sex ein Bondage-Bündel ist. Bitte, für mich sind diese Bondage-Rituale nichts Heiliges, eher etwas Bekreuzigendes, aber wer es mag, der fühlt sich wie im 7. Himmel damit. Wichtig ist, dass die Bondage-Seile nicht kneifen oder wehtun, und dass nicht zu fest gefesselt wird, denn Sexunfälle, die ungewollt passieren, sind bei solchen Ritualen manchmal heikler als man glaubt.

Handschellen können erotisch sein

So manch einer liebt Handschellen. Es gibt sie in den edelsten Varianten, aus Seide, Samt, Leder, Latex, aus Plüsch, klein und gross. Einst führte ein Amerikaner seine Frau zum Essen aus, und als sie aus dem Auto stiegen, legte ihr der Mann Handschellen an. Sie glaubte zuerst, sie bekäme ein Handkettchen geschenkt, aber als sie die Fesseln sah und in ein dubioses Restaurant geführt wurde, in welchem die Kellner nackt arbeiteten, verstand sie, dass sie in einem speziellen Swingerclub war. Bitte, mir würde das Essen im Hals steckenbleiben, aber der Frau gefiel es. Es gibt Paare, die leben ihr Liebesleben so drastisch aus, dass es nichts mehr mit einer normalen Bettgeschichte zu tun hat. Bei Handschellen ist auf jeden Fall eines wichtig: Verlieren Sie niemals den Schlüssel, wenn Ihr Partner gerade ans Bett gefesselt ist und dringend aufs Klo muss.

Der Erotik-Kalender mit nackten Frauen

Jährlich werden tausende Exemplare von erotischen Kalendern produziert, weil die Nachfrage gross ist, selbst wenn einige dieser Kalender sündhaft teuer sind. Der erotische Bauernkalender mit nackten und fast nackten Bäurinnen ist einer der exklusiven Renner. Erotische Frauen und Männer zusammen mit Autos, Motorrädern, in der Natur, neben schönen Gebäuden, so etwas kommt auch immer gut an. Man kann seinem Partner aber auch einen eigenen, richtig intimen Erotik-Kalender mit eigenen Nacktfotos schenken. Hier sollte man jedoch vorab gut überlegen, wem man so ein eschenk macht, denn Nacktbilder verbreiten sich schnell und können den guten Ruf schädigen, wenn sie in falsche Hände kommen.

Erotikvideos und Erotikspielzeug

Kein anderer Markt blüht auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise, ausser der Markt für Erotikbedarf. Sexy Videos, Sexspielzeug, Dildos, all das lässt uns das Geld in der Brieftasche vergessen, wenn das Blut in unsere Genitalien strömt und dort verweilt, bis wir den Höhepunkt geniessen. Gut gemachte Erotikvideos können durchaus die Sinne betören, wenn auch ein wenig Handlung drin vorhanden ist und nicht nur die nackten Körper aneinanderprallen. Und Erotikspielzeug kann das Liebesleben aufpeppen, nicht nur im Bett, auch am Perserteppich. Haben Sie schon einmal auf einer schönen Leder-Couch gesessen, während sie gedanklich bereits beim Liebesakt waren? Hier können ein Erotikvideo und ein Massagegerät wahre Wunder wirken.

Das Erotik Tagebuch für intime Momente

Ein erotisches Tagebuch kann zum täglichen Sexleben beitragen, auch wenn der Sex in einer Beziehung nachlässt, die Luft raus ist und die Lust nur noch mit sich selbst oder in der Fantasie ausgelebt wird. So vermeidet man vielleicht das Fremdgehen, denn das stört ohnehin den Hausfrieden, wenn der Hausfreund vor der Türe steht. Wenn Sie wieder mehr Pepp in Ihr Sexleben bringen möchten, schreiben Sie Ihre Sexfantasien und Liebesdinge in ein Tagebuch, träumen Sie mit offenen Augen und tauchen Sie ein in ein Traumland. Wenn Ihr Liebesleben intakt ist, können Sie es im Tagebuch festhalten und in schlechten Zeiten davon zerren, wenn Sie in der Vergangenheit stöbern und Ihr Tagebuch lesen.

Der Erotikshop für sexuelle Tabus

Ein Erotikshop ist ein Tabu, aber er symbolisiert die Erotik so stark, dass sich der Handel denkt, wir stellen einen Erotikladen mitten ins Einkaufszentrum hinein. Die Wirtschaft hat sich durchgesetzt, und so stehen die Sexläden heute oftmals mitten in den Innenstädten, sogar in grossen Einkaufscentern. Kinder gehen daran vorbei, und Eltern werden rot, wenn sie ihren Kindern dieses Phänomen erklären müssen. Das ist nur für Mama und Papa, nichts für Kinder. Früher verschickte man Erotikkataloge, neutral verpackt, damit der Nachbar nichts merkt. Heute geht man erotisch einkaufen und gönnt sich etwas unter der Bettdecke, oder wenigstens etwas für einsame Stunden. Der Dildo ist immer griffbereit und vibriert auch dann, wenn der Partner auf Geschäftsreise ist.

Neulich ging ich mit meinem Partner in einen Erotikshop, der sich in einer soliden Ecke des Einkaufszentrums befand. Die Verkäuferin ging auf mich zu und meinte: Hallo, ich habe Sie schon lange nicht mehr gesehen. Ich sagte: Guten Tag. Wir waren schon lange nicht mehr hier, wir hatten Sendepause. Was sagt man, wenn man von der Verkäuferin nach drei Jahren wieder erkannt wird? Flaute im Bett? Ich steuerte auf die Kondome zu, nahm die Standardgrösse und wollte zahlen. Mein Partner meinte, die wären zu klein. Er nahm die Übergrösse, wir zahlten und gingen nach Hause. Zu Hause kamen uns die Kondome doch etwas zu gross vor. Wir liefen zurück ins Shop, kauften die Normalgrösse, und ich probierte noch schnell ein Kleid an. Ich entschied mich für die kleinste Konfektionsgrösse und ging damit in die Kabine. Das Kleid passte nicht einmal ansatzweise über meinen grosszügigen Po drüber, sodass ich mir dachte, die Kondome in Übergrösse würden mir jetzt besser passen. Mein Partner meinte, ein Kleid in einer normalen Konfektionsgrösse würde mir heute ausgezeichnet passen, aber davon wollte ich nichts wissen. Und so kaufte ich mir das kleinste Kleid, in der Hoffnung, mein Po würde schon zur richtigen Zeit schrumpfen. Zu Hause legte ich das Kleid in den Schrank, wir genossen die Standardkondome, und mein Partner meinte, die Kondome in Übergrösse verschenken wir und sagen einfach, sie wären uns zu klein. Wahrlich, wenn man nicht zu seiner Grösse steht, ist entweder alles zu klein oder zu gross, aber die wahre Grösse besitzt man ohnehin im Herzen.

Wie erotisch ist ein Supermarkt?

Supermärkte können die pure Erotik verkörpern, wenn sie als Flirtbörsen gelten. Und genau diese Supermärkte sind es, die unsere feuchten Gedanken spriessen lassen, wenn wir an der Erdbeercreme vorbeigehen und an Verführung denken. Man steht vor der Schokolade und stellt sich vor, sie würde auf der nackten Haut schmelzen und abgeleckt werden. Man steht vor dem Honig und wünscht sich, er würde über den prallen Busen fliessen, während man sich aufs Liebesspiel vorbereitet. Und man sieht freche Früchte, Gurken und Bananen, die uns an Körperteile erinnern, welche wir französisch vernaschen könnten. Auch der Apfel und der Pfirsich laden zum Träumen ein, wenn man sich nackte Brüste darin vorstellt. Spätestens bei der Gefriertruhe kommen sich die Leute näher, denn der frisch gebackene Single kauft gerne Pizza ein und stellt sich vor, wie der Käse die nackten Schenkel hinunterfliesst, während man vom Pizzaboden nascht.

Der erotische Busenfreund

Ein Busenfreund für die Frau, eine Busenfreundin für den Mann, das törnt das langweiligste Leben an. Seit ewigen Zeiten besitze ich einen soliden Busenfreund, mit dem ich quasi fast alle meine Gedanken verbal teile. Man könnte fast sagen, wir schlafen ständig miteinander, aber nur verbal, denn körperlich sind wir treu. Er kaufte sich einst ein Parfum mit Pheromonen, und ich war plötzlich verrückt nach ihm. Ich musste mich glatt dazu zwingen, an etwas anderes zu denken, beispielsweise an meine Mutter, das wirkt immer abtörnend. Ich riet ihm, das Parfum zu wechseln, da solche Düfte den Haussegen empfindlich stören. Seither telefonieren wir leidenschaftlich miteinander, das ist sicherer.

Wie erotisch ist ein Hausfreund?

Hausfreunde gehören zum Standard eines gut geführten Haushalts. Es sind Geschäftsfreunde oder enge Bekannte, und manchmal ist es der Postbote, der Pizzalieferant, der Handwerker oder der Busenfreund von nebenan. Wenn man einen Hausfreund pflegt, so sollte man dies so diskret wie möglich tun, damit die Nachbarn nicht versehentlich plaudern. Sex ist nur am Fliessenboden erlaubt, oder am Eßtisch, denn hier kann man alles restlos saubermachen und eventuelle Liebesdinge nahtlos transparent verschwinden lassen. Wer mit seinem Hausfreund unterm Tisch so intensiv füsselt, dass hierbei die sexuelle Lust zum Höhepunkt führt, sollte unterm Tisch saubermachen. Und wer in trauter Zweisamkeit freundschaftlich in der Badewanne liegt, sollte seine orgastischen Höhepunkte hinunterschwemmen, bevor der Partner nach Hause kommt. Mein Hausfreund bringts nicht, wir reden nur, und wenn mein Partner auf Geschäftsreise ist, reden wir bis tief in die Nacht hinein. Wahrlich, Vertrauen ist wichtig, besonders dann, wenn der Hausfreund zu Besuch kommt.

Erotik im Bett

Das Bett ist eines der erotischsten Liegeflächen, die Liebende kennen, und trotzdem kann sich eine Flaute darin breitmachen. Wenn im Bett nichts mehr läuft, ist meistens der Fernseher schuld. Man sollte Erotikvideos und Sexfilme anschauen, keine Krimis oder sachlichen Dokus. Man sollte miteinander ins schmutzige Gespräch vertieft sein, und nicht mit dem Chatpartner am Smartphone über High-Tech-Produkte chatten. Und man braucht Abwechslung im Bett, neue Dessous, neue Sexstellungen, vielleicht das Kamasutra, denn das kann man auch rückwärts beten. Es gibt Leute, die haben einen Spiegel an der Zimmerdecke und schauen sich beim Liebesakt zu. Und es gibt Leute, die stehen auf Nippelklemmen, da wird mir so bange, dass ich lustvoll vor Angst schreie.

Frauen in den Wechseljahren klagen oft über eine Flaute im Bett, auch wenn hier die Männer oftmals mehr Grund zur Klage hätten. Man fühlt sich alt, verbraucht, die Haut liegt in Runzeln, und man glaubt sogar, dass die Schamlippen schwächeln. Hier helfen zwei Dinge: Ein gesunder Lebensstil mit Sport und magerer Ernährung, und ein Gleitgel, wenn man schon die Sandkörner vor lauter Trockenheit in der Vagina spürt.

Neulich ging ich zum Frauenarzt, weil ich glaubte, meine Hormone spielen verrückt. Der Arzt meinte: Frau Putz, Sie sind in den Wechseljahren. Ich erschrak, ging nach Hause, und mein Partner meinte: Putzi, ein Psychiater hätte dir besser weitergeholfen. Ich riet meinem Partner, sich für die Zeit meiner Wechseljahre eine nette Spielfreundin zuzulegen, damit die Erotik im Bett stimmig bleibt, aber er meinte, die Torschlusspanik wäre bei ihm noch nicht ausgebrochen. Und so sehen wir jetzt fern, nehmen brav das Gleitgel und schlafen trotzdem ein.

Wie erotisch sind Socken im Bett?

Es gibt sie, die Leute, die den Fetisch bevorzugen, und so können auch Socken im Bett eine Augenweide darstellen. Ich trage Mamas gestrickte Socken, allerdings nur, wenn ich Stiefel trage, im Winter, und ich trage sie tapfer. Viele Leute bevorzugen Socken beim Schlafen, da sie gut wärmen, uns die Wärmeflasche ersparen, und weil sie den Füssen ein angezogenes Gefühl vermitteln. Bitte, es gibt Leute, die mögen Krawatten auf nackten Körpern, oder die lieben es, wenn eine Fachzeitschrift am nackten Po liegt, während man miteinander den Sex geniesst. Da kann man sich gleichzeitig weiterbilden, während man seine Höhepunkte erlebt. Wahrlich, die Karriere kennt keine Grenzen. Socken im Bett sind übrigens ein Liebestöter, wenn wir uns den Normalverbraucher anschauen, denn er liebt nackte, gut gepflegte, wohl duftende Füsse, eine wohl geformte Nacktheit des gesamten Körpers, nur die Dessous dürfen edel ausfallen, auch wenn man darin angezogen anziehend aussieht.

Rita und Lydia sind erotisch

Sexpuppen können Erotik verkörpern, wenn man sie liebt, aber die meisten Leute schämen sich dafür. In den USA zeigt man, was man hat, offenherzig und tabulos. Ein Amerikaner nimmt seine Sexpuppe sogar mit, wenn er seinen Hobbies nachgeht, setzt sie ins Auto und diniert mit ihr im Restaurant. Asiatische Sexpuppen bekommt man sogar auf Knien, und die High-Tech-Erotikpuppe kann alles, was ein Mensch auch beherrscht. Ich frage mich, ob eine männliche Sexpuppe schneller leckt und vögelt, als ein Mann aus Fleisch und Blut?

Als ich eine Sendung über Liebespuppen sah, meinte ich zu meinem Partner, ich schenke ihm Lydia und Rita, zwei sexuell aktive Frauen, die immer können, keine Launen haben, gut aussehen und jede Stellung einnehmen. Als ich jedoch hörte, wie teuer Lydia und Rita sind, entschied ich mich, meinem Partner doch lieber ein Hi-Fi-Magazin zu schenken, das ist wesentlich billiger. Jetzt liegen wir brav jede Nacht im Bett, lesen das Hi-Fi-Magazin, kuscheln und träumen vom Sex. Wahrscheinlich träumt jeder von uns von einem wilden Sexleben mit einem anderen Partner, aber davon will ich gar nichts wissen, sonst frisst mich die pure Eifersucht. Übrigens habe ich mir schon überlegt, meine Launen abends etwas zu zügeln, damit der Haussegen im Bett nicht ins totale Wanken gerät. Wahrlich, Erotik kann in so vielen Dingen drin stecken, wenn man sie mit anderen Augen betrachtet, aber der Alltag holt uns immer wieder ein.

Was ist unerotisch?

Es gibt im Grunde nichts, was alle Leute gleichzeitig unerotisch finden, denn sogar der Fetisch, Bondage, Fesselspiele, eine Golden Shower, Parkplatzsex, Voyeurismus und skurrile Sexpraktiken sind für vereinzelte Leute erotisch genug, um ein Prickeln in der Lendengegend zu erzeugen. Allerdings sind ein paar Dinge für viele Leute richtig unerotisch.

Dazu zählen schlechter Atem, ungeputzte Zähne, Mundgeruch, schlechter Körpergeruch, Ungepflegtheit, stinkende Haare, die seit zwei Wochen auf eine Haarwäsche warten, Schmutzwäsche und schmutzige Unterhosen, betrunkene Leute, die nach Alkohol stinken, Käsefüße, die säuerlich riechen, und das Klo ist einer der unerotischsten Orte, die man fürs Liebesspiel nutzen kann. Trotzdem verkriechen sich immer wieder Pärchen aufs Klo, um Sex zu haben. Und draussen sitzt der Partner im Auto und wartet, bis sein Schatzi die Notdurft erledigt hat.

Wie wird man erotisch?

Wer erotisch werden will, muss an seiner Ausstrahlung arbeiten. Innere Glücksgefühle, erlebte Orgasmen, guter Sex, das lässt uns unbewusst erotisch wirken. Männer merken oft unbewusst, wenn eine Frau kurz zuvor einen Höhepunkt hatte, denn die körpereigenen Pheromone liegen noch auf der Haut, sodass die empfindliche Nase diese wahrnimmt und die Frau als hoch erregend einstuft. Auch Frauen merken, wenn Männer gerade erst sexuell aktiv waren, denn dann sagt ihnen das weibliche Gespür, dass der Mann aufregend wirkt. Pheromone sind unverfälscht, täuschen uns nicht und helfen uns sogar über kleine optische Makel hinweg.

Wie wird man eine erotische Frau?

Erotisch wirkt man als Frau, wenn man die Haare offen lässt, naturbelassen, am besten in der Naturfarbe, so wie Gott, die Natur sie schuf. Haare sind ein Erotikfaktor. Die Frau braucht volle Lippen, die sie sinnlich zu einem Kussmund formen kann. Hier hilft dezenter roter Lippenstift, aber viele Männer lieben natürliche, ungeschminkte Lippen. Wenn man sich dann noch den Finger extrovertiert und fordernd in den Mund steckt, oder an der Unterlippe knabbert, wird der Mann verrückt.

Frauen wirken in High-Heels erotisch, wenn sie ein wenig unsicher dahinschleichen und das Bein eine geschwungene Form annimmt. Lange Beine sehen aufregend aus, und hier kann man mit einer Glanzstrumpfhose oder einer transparenten schwarzen Strumpfhose nachhelfen. Gut sehen auch Strümpfe und Strapse aus, halterlose Strümpfe mit einem tollen Muster. Die lassen viel Spielraum für Fantasie, wenn man einen kurzen, engen Minirock trägt und sich damit hinsetzt. Das lässt tief blicken, bis in die weibliche Seele, die lustvoll präsentiert wird, wenn die Frau kein Höschen trägt.

Wie wird man ein erotischer Mann?

Erotisch wirkt man als Mann, wenn man maskulin aussieht, einen durchtrainierten Körper besitzt, der nicht nur aus dem puren Body-Building geformt wurde, sondern echte Muskelmasse aufweist. Männer mit einem markanten Gesicht sind für viele Frauen ein Anziehungspunkt. Braune oder tief schwarze Augen und ein Mund, der durch fordernde Lippen signalisiert, dass der Zungenkuss heiss sein könnte, das törnt Frauen an, aber bitte, nicht jede Frau liebt diesen Macho-Blick.

Der Mann wirkt erotisch, wenn er sich pflegt, ein gutes, dezentes Parfum mit maskuliner Note trägt, vielleicht einen Dreitagebart hat, der jedoch keine Essensreste beherbergen darf, und wenn er nicht zu schüchtern rüberkommt. Das selbstbewusste Auftreten, der verführerische Charme, das Charisma, das ist es, was Frauen wollen, aber bitte nicht zu plump, sonst sind wir Frauen sofort wieder weg. Wenn Sie als Mann kaum mehr Haare am Kopf tragen, verzichten Sie lieber aufs Toupet, eine Glatze kann sehr erregend sein, denn sie symbolisiert die nackte Haut, die man sanft in den Händen halten kann.

Erotische Menschen

Erotische Leute zeigen sich gerne, geizen nicht mit ihren erotischen Bewegungen, und sie wälzen sich in lustvoller Mimik und Gestik. Erotische Menschen strahlen Sexappeal aus, geniessen die Blicke der anderen, aalen sich in zweideutigen Komplimenten und geizen mit ihren Reizen nicht. Sie sind präsent, wenn sie einen Raum ausfüllen, ziehen alle Blicke auf sich und strahlen Selbstvertrauen aus. Man nimmt sie einfach wahr, bewusst oder unbewusst, und man fühlt sich in ihrer Nähe wie elektrisiert.

Wenn eine sinnliche Frau die Bühne des Lebens betritt, halten ihr die Männer die Türe auf, und manche schliessen sogar Wetten ab, wer die Frau ins Bett bekommt. Wenn ein attraktiver Mann die Bühne betritt, streiten sich sogar beste Freundinnen um ihn, und die Stutenbissigkeit kennt keine Grenzen. Ach, du liebes Pferd. Genau diese Ausstrahlung braucht man, um aufregend zu sein, und hierfür muss man lernen, dass man viel wert ist.

Sexualität

Was ist Sexualität? Es ist die intime Auslebung des Erotischen. Erotik bahnt sich im Kopf an, Sex lebt man körperlich aus. Wie gesund ist Sex? Eine intakte, emotional ausgelebte Sexualität unterstützt unsere Gesundheit durchaus. Liebe stärkt das Immunsystem, baut Stress ab, ist gut für die Psyche, die Durchblutung und fürs Gehirn. Man sollte nur darauf achten, dass man sich ausreichend schützt, denn ein Kondom erhöht die Lebensqualität.

 


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Elisabeth Putz

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