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Sexualität - Wie gesund ist guter Sex?

Schmutzige LiebeSex ist gesund. Unsere Sexualität gehört zu uns wie unser Körper, unser Geist und unsere Seele. Wir leben ihn teilweise liebevoll, teilweise wild und leidenschaftlich, und manchmal auch ein wenig egoistisch aus. Einst erzählte mir ein Sexualtherapeut, dass wir im Grunde nicht auf Dauer für die Monogamie bestimmt sind, aber aus kulturellen und ethischen Gründen versuchen wir, monogam zu leben. Und so könnte man die ethisch hoch gepriesene Monogamie auch zeitlich begrenzt sehen, denn viele Menschen leben im Laufe ihres Lebens in mehreren aufeinander folgenden Beziehungen. Bitte, so kann man auch treu bleiben.

Sex ist gesund, keine Frage, denn er erzeugt Entspannung, ein Hochgefühl beim Höhepunkt, ein äusserst prickelndes Gefühl, und eine leidenschaftliche Euphorie in uns. Wir schütten Oxitocin, Adrenalin, richtig intensive Glücksgefühle aus, wenn wir uns lieben, und wir können damit sogar Stress abbauen. Manche Leute behaupten, guter Sex macht uns schöner. Und ich behaupte, er macht uns glücklicher, wenn man ihn in vollen Zügen geniesst.

Die Lust bei Mann und Frau

Wie sieht es mit der Lust bei Männern und Frauen aus? Im ersten Jahr haben beide aufeinander Lust, und das ist richtig gut, denn sonst hätte ja keine Beziehung eine Chance. Im zweiten Jahr hat er noch Lust auf sie, und sie leider nicht mehr die ungeteilte Lust auf ihn. Es entsteht ein Ungleichgewicht im Liebesbett. Die Frau will vermehrt reden, der Mann sagt: Zieh dich aus, wir müssen reden. Laut Studien entfremden sich im zweiten Jahr viele Paare, denn erst hier zeigt sich, ob aus der Verliebtheit wahre Liebe wird. Um das Ungleichgewicht auszugleichen sollte der Mann sich auf das Gespräch mit der Frau einlassen, ihr zuhören und sie wahrnehmen, nicht nur ihren Körper begehren. Die Frau sollte sich überlegen, ob sie den Mann wirklich so liebt, dass sie auch seinen Körper langfristig begehrt, denn sonst wird die Beziehung scheitern, weil der Sex im Weg steht. Die Paare könnten über ihre Vorlieben sprechen, ihre geheimen Träume miteinander teilen, vielleicht etwas Neues ausprobieren, dann lebt die Beziehung wieder auf. Der Mann könnte im Haushalt mithelfen, nicht nur essen und faulenzen. Wenn sich Paare ergänzen, hat auch die Lust einen hohen Stellenwert. Und wenn alles nicht hilft, kann man sich immer noch in den Teppich einrollen, denn der ist für Aktivität aller Art geeignet.

Warum sind wir unzufrieden mit unserem Sexleben?

Wenn 35% der Leute mit ihrem Sexleben unzufrieden sind und 65% glücklich mit ihrem Sex sind, gibt es Nachhol- und Aufrüstungsbedarf für die armen 35% der Unzufriedenen. Wer monotonen, ritualisierten Sex hat, wird irgendwann nach Abwechslung und neuer Aufregung streben, selbst im Bett und auf dem Perserteppich. Und genau hier liegt die Gefahr des Seitensprungs, der flüchtigen Affäre begraben, welche eine Beziehung nur selten auflockert, dafür jedoch meistens kaputt macht. Deshalb sollte man sich fragen, ob eine Beziehung nicht einfach aufgelockert werden kann, wenn man mit seinem eigenen Partner neue erotische Dinge ausprobiert, denn das Sexleben muss nicht immer nur unter der Bettdecke im Dunkeln stattfinden. Oft führen die Leute auch eine Beziehung mit Partnern, bei denen die Chemie nicht stimmt. Da lernt man sich im Internet kennen, chattet ein Jahr lang miteinander, trifft sich dann persönlich, ist nicht unbedingt begeistert voneinander, glaubt aber, man müsste jetzt eine Beziehung führen, weil man sich schon so lange so nahe ist. Hier sind die Probleme vorprogrammiert, denn wenn die Chemie und die zwischenmenschliche Körperenergie nicht stimmt, hat man selbst am Perserteppich keinen Spass miteinander. Wahrlich, ein Chat kann so verführerisch und doch so abtörnend sein.

Wie lange dauert guter Sex?

Lieber Besucher, Sie werden es mir kaum glauben, aber guter Sex dauert im Durchschnitt ca 5 Minuten. Damit ist jetzt nur der reine Geschlechtsakt gemeint, nicht das Vorspiel und das Nachkuscheln. Viele Leute sind der Meinung, man muss mehr als eine halbe Stunde miteinander schlafen, um guten Sex zu haben. Und in Wirklichkeit sind wir mit wenigen Minuten bereits überglücklich, denn wenn der Höhepunkt ein schöner Höhenflug ist, spielt die Zeit keine Rolle mehr. Je intensiver und aufregender der Sex ist, desto kürzer kann er dauern, wenn man ohnehin schon so erregt ist, dass man kurz vorm Höhepunkt steht. Eine Frau erzählte, sie kommt bereits, wenn man sie mit einer Feder streichelt. Wahrlich, der menschliche Körper ist ein Phänomen, er begreift in kürzester Zeit, worauf es ankommt.

Sex im Auto

Zwei Drittel der Deutschen bevorzugen Sex im Auto. Es ist ein Gefühl von mehr Spontanität, ein aufregendes, prickelndes Gefühl, ein schnelles Erlebnis, welches man in vielen Varianten ausleben kann. Je grösser das Auto ist, umso mehr Möglichkeiten hat man, sich ausgiebig zu lieben, entweder vorne, mit zurückgeschobenen Autositzen, oder auf der breiten Rückbank. Manche bevorzugen auch den Kofferrraum. Es gibt Autos, die besitzen hinten im Kofferrraum eine ausklappbare Bank, die zum Picknick machen dient. Bitte, hier eröffnen sich ganz neue Picknick Möglichkeiten. Das erste Mal sollte man jedoch lieber nicht im Auto verbringen, da ist das Bett viel gemütlicher.

Sex zu dritt - schlimm oder schön?

Laut einer neuen Studie bevorzugen mehr Frauen als Männer den tabuisierten Sex zu dritt. Es kommt jedoch darauf an, ob man den Mut dazu aufbringt, denn Intimität wird vorwiegend zu zweit ausgelebt. Man muss den richtigen Partner dafür finden, man darf sich nicht in den anderen Partner verlieben, und die Beziehung darf dadurch nicht in die Brüche gehen. Im Grunde ist unser Sexualleben ausgewogen, sodass man auf kreative Spiele nicht angewiesen ist. Mehr als die Hälfte der Frauen und knapp die Hälfte der Männer haben dreimal pro Woche Sex, 30% haben viermal pro Woche, und 10% haben sogar täglich Sexualverkehr. Hier kommt es auf die Auslastung im Alltag und die berufliche Tätigkeit an, denn nicht jeder Mensch ist allzeit fit, bereit und entspannt genug fürs Bett. Laut der Studie bevorzugen Frauen mehr Intimität als Männer, und besonders der Mann zwischen 40 und 50 Jahren bevorzugt seine Karriere, während die Frau zwischen 30 und 40 Jahren das Privatleben bevorzugt. Wir sind eben alle nur Menschen, die biologische Bedürfnisse haben.

Sexuelle Lust mit Nasenspray steigern

Die sexuelle Lust beim Mann kann man mit Viagra steigern, oder man bindet ihm eine attraktive Frau auf die männliche Brust, dann regt sich in der Lendengegend so einiges. Wie steigert man jedoch die Lust bei Frauen? Wenn sie die obligatorische Migräne hat, von einem imaginären Lover träumt, hat er keine Chance auf Zärtlichkeit mit explosiven Höhepunkten im Bett. Da explodiert sie höchstens, wenn er so willig ist, dass er nur ans Wollen denkt.

Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass man mit einem bestimmten Nasenspray die sexuelle Lust der Frau steigern kann. Die Zufuhr von Hormonen steigert die Lust, und so wurde ein Nasenspray entwickelt, welches mit niedrigem Testosteron ausgestattet ist. Nebenwirkungen sind allerdings Kopfschmerzen und Übelkeit, was der Migräne wieder näher kommt. Welch ein Teufelskreislauf. Die Lust ist also ein komplexer Vorgang, der von vielen Faktoren abhängig ist, beispielsweise vom Kuschelhormon Oxytocin, vom Geruch des Partners, und es gibt auch tatsächlich Menschen, die an der Lust nicht interessiert sind. Danke, ich lese die Börsen-News, das stimuliert mich wahnsinnig.

Sexspielzeug nicht nur für Frauen

Wenn sich die Frau einsam fühlt, greift sie zum Vibrator und gönnt sich ein wenig Entspannung. Wenn sich der Mann einsam fühlt, greift er zur linken oder zur rechten Hand und gönnt sich ein wenig Abwechslung. Hier ist die Erotikindustrie hellhörig geworden und entwirft zunehmend Sexspielzeug für Männer. So ersetzen technische Werkzeuge die pralle Weiblichkeit, damit die Hände nicht so schmerzen. Bitte, auch die Sexdolls feiern Hochsaison, denn es leben zunehmend mehr Männer im soliden Singlehaushalt mit einer Puppe zusammen, vielleicht nennen wir sie Lydia oder Annabella. Für den Mann ist also auch gesorgt, und bis der Liebesroboter ins Schlafzimmer Einzug hält, könnten wir die Zeit noch zwischenmenschlich nutzen und uns lieben. Übrigens gibt es für die Frau spezielle Vibratoren, die alles massieren, da hat die Hand viel Freizeit. Und mit den kleinen Massagetieren kann man sich sogar den Hals und den Nacken stimulieren lassen.

Wenn Frauen den Orgasmus vortäuschen

Laut einer Studie hat bereits jede zweite Frau ihren Orgasmus einmal vorgetäuscht. Vier Frauen haben sich diesbezüglich sogar schon geäussert und kein Blatt vor den Mund genommen. Bitte, den Orgasmus vorzutäuschen ist ein reines Frauenphänomen, denn der Mann tut sich aufgrund seiner anatomischen Gegebenheiten schwer damit, er muss immer können, und wenn er nicht kommt, ist er sichtlich nicht da.

Frauen täuschen ihren Orgasmus aus unterschiedlichsten Gründen vor, aber der wichtigste Grund hierfür ist, dass sie den Mann nicht enttäuschen, beleidigen oder verletzen möchten. Männer sind stolz, möchten eine Frau beglücken und schämen sich, wenn sie dies nicht schaffen. Frauen können sich jedoch nicht immer fallen lassen, haben vielleicht generell psychische oder körperliche Orgasmusprobleme, fühlen sich nicht wohl, wälzen Probleme, oder sie sind einfach nicht bei der Sache. Nicht immer hilft die obligatorische Migräne.

Einige Frauen fühlen sich zu dick, zu dünn, sind mit ihrer Anatomie, ihren Brüsten nicht zufrieden, fühlen sich unwohl, wenn beim Sex das Licht an ist, und so können sie sich dem Mann nicht ganz hingeben. Aber selbst wenn alles stimmt, der Mann einfühlsam genug ist, das Vorspiel in die Länge gezogen wird, kommt nicht jede Frau zum Höhepunkt, und auch nicht immer auf dem herkömmlichen Weg. Hier kann man so lange experimentieren, bis jeder weiss, was ihn heiss macht und zum Höhepunkt bringt. Übrigens beschert der schnelle Sex zwischendurch nicht jeder Frau einen Orgasmus.

Wenn eine Frau ihren Mann in seiner Ehre, in seiner männlichen Stabilität nicht enttäuschen will, so kann sie dies notfalls einmal machen, aber nicht andauernd. Wer in seiner Beziehung nie zum Höhepunkt kommt, wird irgendwann unzufrieden und sehnt sich nach einem anderen Partner. Besser ist es, man führt eine Beziehung mit einem Partner, dessen Nähe und Intimität einem glücklich macht. Deshalb sind auch die Ehen, die geschlossen werden, ohne dass man vorab jemals mit seinem Partner geschlafen hat, reinste Glückssache, da es vorkommen kann, dass man sich im Bett nicht versteht.

Übrigens ist Streit mit dem Partner ein ausschlaggebender Grund, warum eine Frau nicht zum Höhepunkt kommt, deshalb vertragen wir uns lieber und lieben uns, anstatt zu streiten. Manchmal hat der Mann den Streit längst vergessen, lechzt bereits nach dem Versöhnungssex, während die Frau noch beleidigt und gekränkt ist. Wahrlich, das Timing muss stimmen. Wenn ich später komme, bin ich einfach noch nicht da.

Wie wichtig ist die körperliche Liebe?

Seit ewigen Zeiten wissen wir, dass uns eine intakte Sexualität gut tut, auch wenn wir öffentlich nicht darüber reden wollen und das Intimleben zum Tabuthema erklären. Trotzdem sind Sexualforscher durchaus der Meinung, dass Sex die Gesundheit unterstützt.

Laut einer Studie kann uns Sex sogar vor Vergesslichkeit und Verwirrtheit schützen. Nach beglückender Liebe fühlen wir uns entspannt, der Blutfluss wird angeregt, der Körper wird gut durchblutet, und dies kommt auch unserem Gehirn zu Gute, es arbeitet besser.

Sex kann auch unsere Psyche positiv beeinflussen, da Entspannung Anspannungen auflöst und Stress reduziert. Laut Studien können sich blinde Menschen gut entspannen, gehörlose Menschen leider eher weniger, da die körperliche Liebe in gewisser Weise mit dem Ohr in Verbindung steht. Deshalb sollte man sich beim Liebesakt voll hingeben, genussvoll den Gehörsinn wahrnehmen, denn dies wirkt anregend auf unsere Psyche.

Sex fördert die Gesundheit, indem das Immunsystem gestärkt wird. Wenn Stress reduziert wird, kein permanent überschüssiges Cortisol ausgeschüttet wird, kommt der Körper wieder in Balance und reagiert nicht zunehmend entzündet. Das Immunsystem kann arbeiten.

Gesunder Sex hängt jedoch von einigen Faktoren ab, die wir leicht vergessen, wenn wir uns der spontanen Euphorie hingeben. Das Gefühl der Begierde und der Liebe ist wichtig, damit die Gesundheit unterstützt wird. Ein ausreichender Schutz ist wichtig, vor allem, wenn man seinen Partner nicht schon jahrelang kennt und in einer Beziehung mit ihm lebt. Nie ohne Kondom, das kann ich mit gutem Gewissen predigen, da man nie weiss, welche Erkrankungen der Partner hat. Wir lassen uns gerne einen AIDS Test zeigen, vergessen aber die weiteren Krankheiten wie beispielsweise Hepatitis, Herpes, oder gewisse Geschlechtskrankheiten. Das Kondom kann Leben verlängern und die Lebensqualität erhöhen.

So bekommen Sie mehr Sex

Mehr Sex mit VerführungWie wichtig ist das Liebesleben? Wie bekommen Männer und Frauen mehr Sex? Offenheit, Lockerheit, Casual Sex, Experimentierfreude, eine positive Ausstrahlung, dies alles kann den Liebesfaktor erhöhen. Kleine Geschenke, Bewunderung, Lob, Hilfe im Haushalt, all das kann das Sexleben in einer Beziehung vertiefen. Qualität ist besser als Quantität, dies gilt auch in der Liebe.

Man lebt gesünder, wenn man ein intaktes Sexualleben hat. Natürlich fragen sich viele Paare, wie sie ihr Liebesleben verbessern können, aber auch Singles, die auf aktiver Partnersuche sind, wollen in der Regel mehr Sex.

Eine Variante für Singles ist der unverbindliche Casual-Sex. Man trifft sich freundschaftlich, teilt sich dann ohne Verpflichtungen das Bett, den Teppich oder ein lauschiges Plätzchen, trinkt nachher einen Kaffee miteinander und verabschiedet sich wieder in bester Freundschaft. So wird aus einem guten Freund im wahrsten Sinne des Wortes ein Busenfreund. Ob diese Methode jedoch so gesund ist, wage ich zu bezweifeln, denn mich würde sie eher krank machen. Dennoch liegt dieses lockere Sexualleben im Trend.

Ich frage mich bei all dieser unverfänglichen Liebe, ob es wirklich immer mehr Sex sein muss? Warum sind wir nicht mit weniger zufrieden? Warum wollen wir miteinander Bett und Badewanne teilen, Haus, Auto und Geld jedoch lieber für uns behalten? Es ist unser moderner Lifestyle, der zunehmend nach Leistung schreit, und diese Leistungsorientiertheit zieht sich von der Milchkuh, die sich als leistungsorientierte Melkkuh hergeben muss, bis hin zur hauseigenen Bettkante, denn man möchte sogar mit seinem Intimleben prahlen. Unschuldige Tiere werden zu Mastvieh, und unschuldige Menschen werden zu Sexgöttern. Wahrlich, die Welt ist eine unangenehme Gegend geworden.

Die gesunde Sexualität ist eine qualitativ hochwertige Angelegenheit. Quantität kann hier hingegen krank machen. Mehr Sex bekommt mantrotz allem, wenn man nicht unbedingt wählerisch ist. Als mir einst einer meiner Geschäftsfreunde erzählte, er sucht sich spontane Liebespartner aus dem Internet, dachte ich, die Welt rollt immer schneller in Richtung des universellen Weltuntergangs, denn wenn das Universum stirbt, existieren solche Gedanken nicht mehr. Einst hatte er mit einer Frau geschlafen, und erst nach vollzogener Intimität fragte er sie nach ihrem Namen.

Bei dieser Variante kann man seine Gesundheit trotz Kondom ruinieren, denn man kennt nichts vom Partner ausser das optische Aussehen. Immerhin, alt genug war die fremde Frau, denn ihr Alter hatte er ihrer zarten Orangenhaut an den Oberschenkeln entnommen. Ich erschrak bei dem Gedanken, jemand würde mich an meiner Orangenhaut messen. Mit zunehmendem Alter sollte man lieber darauf achten, dass die Partner nicht so oft wechseln, denn das Seelenleben könnte erbärmlich darunter leiden.

Mehr Sex bekommt man nicht zwangsläufig mit einer guten Figur und einer brillanten Optik, obwohl dies den Begehrtheitsgrad erheblich steigert. Es sind die lockeren, die offenen, die experimentierfreudigen Menschen, die Leute mit Charisma und Ausstrahlung, die ein intaktes Liebesleben haben. Die introvertierten, zurückhaltenden Menschen haben entweder einen treuen Partner, oder sie bleiben meist auf Partys übrig, weil sie sich schwer öffnen können. Auf der letzten Singleparty ging ich einst leer aus, als Letzte nach Hause, weil ich zu schüchtern war, um jemandem in die Augen zu schauen. Man könnte jetzt sagen, gewisse Stellungen bedürfen keines Augenkontakts, aber soweit muss man erst einmal kommen.

Mehr Sex zu bekommen sollte nicht das vordergründige Ziel sein. Viel besser ist es, wenn man sich vornimmt, mehr Liebe zu bekommen, denn es sind die herzlichen, tiefgründigen Gefühle, die das Sexleben interessant machen. Erst die wahre Liebe zu einem Partner öffnet uns das Herz, während wir unseren Körper für die Zweisamkeit öffnen, damit jegliches Gefühl tief in uns zu spüren ist. Ich bin froh, dass viele Menschen sagen, mit echter Liebe ist der Sex schöner.

Mehr Sex im gemeinsamen Haushalt

Frauen erledigen immer noch den grössten Teil der Hausarbeit, während sich Männer drücken und sagen, der Herd ist Frauenzone. Laut einer Umfrage gilt jedoch, wenn der Haushalt gerecht zwischen Mann und Frau aufgeteilt wird, ist das Sexleben besser. Wenn der Mann den Müll entsorgt, hin und wieder kochend und backend die Frau verwöhnt, tut sich einiges im Liebesnest. Ich werde ab sofort den Herd als absolute Männerzone einstufen, dann verbrenne ich mir die Finger nicht mehr an der heissen Herdplatte, sondern nur noch am falschen Mann.

Wie bekommen Männer mehr Sex?

Ein ausgefülltes Sexualleben ist besonders für Männer ein Gesundheitsfaktor. Wenn der Mann von seiner Partnerin, seinem Partner mehr Sex bekommen möchte, muss auch er einiges dafür tun. Männer sind umgängliche Menschen, so lange sie im Haushalt nicht viel mithelfen müssen, sagt der urteilsbetonte Mensch von heute. Manche Männer behaupten sogar, Hausarbeit sei reine Frauensache, und dann wundern sie sich, wenn im Bett die Decke bis zur Nasenspitze hochgezogen wird und der Gute Nacht Kuss kühl ausfällt.

Eine Frau hat oftmals mehr Lust auf Sex, wenn der Mann ihr etwas Gutes entgegenbringt. Manche Frauen lieben es, wenn der Mann den Haushalt schmeisst, den Spüler einräumt und nicht das Geschirr oberhalb der Spülmaschine abstellt. Da hilft nur eins, Saugen, spülen, putzen, bügeln, saubermachen, Wäsche waschen und kochen, dann geht das Liebesspiel mit dem gut gefüllten, zufriedenen Magen konform. Andere Frauen lieben es, wenn sie beschenkt werden, denn der Diamant ist wertvoller als jedes gekochte Essen, wenn der Ringfinger leer ist und Hunger nach einem Ring verspürt.

Einige Frauen möchten hofiert werden, die Schönste sein, mit Komplimenten überhäuft werden und auf Händen zum Juwelier getragen werden. Da hilft nur eins, Geld verdienen, damit die Frau grosszügig ihre Lustgefühle öffnet. Studien belegen, dass zufriedene Frauen mehr Lust auf Sex mit ihren Männern verspüren als unzufriedene, aber Zufriedenheit ist meiner Meinung nach eine individuelle Angelegenheit. Übrigens muss der Mann im Bett einiges an Vorarbeit leisten, denn die Frau muss heiss werden, sonst denkt sie ans Putzen, ans Kaffee machen und ans Wäsche waschen, während sie da liegt.

Fragen Sie Ihre Partnerin, was sie mag, wo sie es gerne hat, und trauen Sie sich, kreativ zu sein. Nur ganz wenige Frauen sind von männlicher Sachlichkeit beeindruckt und gieren nach Wissen, aber ich muss sagen, ein Adoniskörper beeindruckt mich nur dann, wenn das Fachwissen stimmt, denn mich verführt man mit guten Gesprächen und thematischen Abhandlungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medizin. Wahrlich, im nächsten Leben werde ich ein Serviceroboter.

Wie bekommen Frauen mehr Sex?

Ein glückliches Sexualleben ist auch für viele Frauen ein Gesundheitsfaktor. Die Frau liebt es ausführlich, mit langem Vorspiel und kuschelbetontem Nachspiel. Der Mann liebt es spontan, kurz und bündig, dafür jedoch mehrmals hintereinander. Wenn die Frau mehr Aktivität in ihrem Liebesleben haben möchte, muss sie sicherstellen, dass sie die einzige Partnerin im Leben ihres Mannes ist. Nicht alle Männer leben automatisch sexlos, nur weil zu Hause das Liebesleben fehlt. Wenn die Frau jedoch dem Mann schöne Minuten beschert, bevor er morgens ins Büro geht, kommt er nicht auf dumme Gedanken.

Männer lieben Baumärkte, Heimwerkersendungen und schnelle Autos, Fussball und Actionfilme. Frauen lieben tolle Schuhe, Babys, Heiratsanträge, Liebesfilme und Schmuck. Wenn die Frau mit ihrem Mann in den Baumarkt geht, ihn anschliessend für seine Profiarbeit als Heimwerker lobt, sich tolle Schuhe mit hohen Absätzen anzieht, einen Actionfilm mit ihrem Mann dreht, vielleicht sogar im Auto, kann sie ihn sogar während eines Fussballspiels verführen. Eine Frau braucht nichts anderes am Körper als High-Heels und Schmuck, alles andere fällt ohnehin zu Boden, wenn das Liebesleben beginnt.

Frauen bekommen auch mehr Sex, wenn sie ihren Mann loben, ihn bewundern und zu ihm hochschauen, was in hohen Schuhen kaum möglich ist, aber auf Augenhöhe kann man sich immer begegnen. Männer lieben es, Anerkennung und Bewunderung zu ernten. So kann man seine Beziehung über Jahrzehnte hinweg aufrecht erhalten und trotzdem hin und wieder streiten, damit man nachher wenigstens den Versöhnungssex geniessen kann.

Sex im All - Wie machen Astronauten Liebe?

Sex im WeltallHaben Sie sich schon einmal überlegt, wie sich die Astronauten im All lieben, wenn der Sex zufällig an der Tagesordnung steht? Ja, ich verstehe, Sie sagen jetzt, die sollen bitte arbeiten und sich nicht auf Steuerkosten vergnügen. Bedenken Sie aber, dass die Mannschaft oft für Monate im All verschwindet. Da braucht man wahrlich auch einmal eine kleine Pause.

Nun ist die Schwerelosigkeit wahrlich nicht dafür geeignet, um sich in den Bettlaken zu wälzen. Da könnte man ja einige Helfer positionieren, die beim Festhalten behilflich sein dürfen. Lieber Besucher, der Job wäre sicher noch frei für Sie. Ich meinte ja nur, falls Sie gerade arbeitslos sind und die Welt ein paar Monate auf Sie verzichten kann. Ich sehe schon, Liebe im All, ein Problem, welches mit einem grossen Tabu versehen ist, aber wenigstens haben wir hier einmal darüber gesprochen.

Da fällt mir ein, man könnte so richtig diskrete Vorrichtungen in die Raumkapseln integrieren, welche ein Helferteam ersetzen würden. Nicht jeder kann bei der Liebe Zuschauer um sich herum brauchen. Diskret muss es sein, denn die Tüten von Beate Uhse sind auch so diskret, dass meine Mutter neulich sagte: Kind, wenn du in den Laden gehst, bitte stecke dann die Tüte in eine Billa- oder Aldi Tüte, damit ich mich nicht für dich schämen muss. Lieber Besucher, jetzt lassen wir das Thema wieder ruhen, denn auch die Astronauten wollen bei manchen Sachen ihre Ruhe haben.

Übrigens verzichten laut einer Umfrage viele Frauen auf Sex, wenn sie dafür eine schlanke und richtig gut geformte Figur haben könnten. Das würden sie sogar ein Jahr lang durchhalten. Vielleicht sollten wir einfach mehr Frauen ins All schicken, dann hat sich die Frage nach der Liebe erledigt.

Brauchen Astronauten eigentlich Sex?

Braucht ein Astronaut in der Zeit, in der er sich in einer Raumkapsel befindet, eigentlich Sex? Kann er nicht warten, bis er wieder festen Erdboden unter seinen Füssen spürt? Im Grunde ist der erste menschliche Schritt, beispielsweise auf den Mond oder einen anderen Planeten so intensiv, dass es genug prickelt, sodass man ja auf die zwischenmenschliche, körperbetonte Liebe verzichten könnte, denn so eine Mondwanderung ist wie ein richtiger Höhepunkt. Ausserdem fühlt man sich am Mond ohnehin leichter, beschwinglicher, denn man wiegt dort oben ja nur ein Sechstel des Erdeng- Körpergewichts. Bitte, ich verzichte auf alle Höhepunkte des körperlich prickelnden Ereignisses, wenn ich mit auf den Mond darf, denn dann hat sich mein Gewichtsproblem erledigt, aktuell sechs Kilo Übergewicht, ich arbeite dran, wahrscheinlich dann doch auf einer irdischen Matratze.

Wissenschaft und Forschung sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unser Gehirn verschiedene Ausprägungen hat. Manche Menschen sind gefühlsbetonte Künstler, andere genau das Gegenteil, sachlich kompakte Denker. Und so benötigen Astronauten während sie sich im All befinden wirklich weniger Sex, denn ihr Gehirn kann auf dieses Prickeln verzichten, andere Gehirnzonen sind bei ihnen einfach besser verkapselt.

Man kann es an Hochleistungschirurgen im OP Saal beobachten. Wenn sie sich konzentriert einer Sache widmen, schneiden sie den Patienten auf, operieren, nähen ihn wieder zu und sind glücklich danach. Und so ergeht es den Astronauten. Sie sind so in ihre Mission vertieft, dass die Libido in den Hintergrund tritt und nur selten das Bedürfnis nach zweisamer Körperlichkeit verlangt.

 


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Elisabeth Putz

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