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Was ist Sexualität?

Schmutzige Liebe
Was bedeutet Sexualität? Es ist das intime Liebesspiel zweier Menschen, die eigene, körperliche Begierde, die Akzeptanz des eigenen Körpers und des Körpers des Partners.

Sex ist ein natürlicher Trieb, ein Naturereignis, welches zur Fortpflanzung dient und uns entspannt. Der Orgasmus ist der Höhepunkt beim Sex und sorgt dafür, dass wir uns rundum wohl fühlen. Hierbei wird Prolactin, ein spezielles Hormon ausgeschüttet, welches zusammen mit dem Kuschelhormon Oxitocin dafür sorgt, dass wir nach dem Sex müde werden, uns fallenlassen und ausspannen können. Das Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung sorgt für mehr Gesundheit im Körper, und die sexuelle Erregung bringt uns dazu, den Sex zu geniessen. Hier können bereits kleinste erregende Szenen, Gerüche und Klänge helfen, die wir bewusst nicht wahrnehmen, unseren Körper jedoch in Extase bringen.

Sex spielt sich nicht wie bisher angenommen, in einer einzelnen Hirnregion ab. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel von biologischen Prozessen im Körper, eine Explosion der Hormone, welche bei sexueller Aktivität in die Höhe schiessen.

Wie bekommt man mehr Sex? Männer bekommen mehr Sex, wenn sie auch im Haushalt mithelfen und ihre Frau, ihren Partner beschenken, denn Aufmerksamkeit und Bewunderung steigert das sexuelle Verlangen. Frauen bekommen mehr Sex, wenn sie selber Lust empfinden und der Partner nicht gestresst ist. Ein gemeinsamer Urlaub kann den Sexfaktor ankurbeln.

Sex ist gesund. Unsere Sexualität gehört zu uns wie unser Körper, unser Geist und unsere Seele. Wir leben ihn teilweise liebevoll, teilweise wild und leidenschaftlich, und manchmal auch ein wenig egoistisch aus. Einst erzählte mir ein Sexualtherapeut, dass wir im Grunde nicht auf Dauer für die Monogamie bestimmt sind, aber aus kulturellen und ethischen Gründen versuchen wir, monogam zu leben. Und so könnte man die ethisch hoch gepriesene Monogamie auch zeitlich begrenzt sehen, denn viele Menschen leben im Laufe ihres Lebens in mehreren aufeinander folgenden Beziehungen. Bitte, so kann man auch treu bleiben.

Sex ist gesund, keine Frage, denn er erzeugt Entspannung, ein Hochgefühl beim Höhepunkt, ein äusserst prickelndes Gefühl, und eine leidenschaftliche Euphorie in uns. Wir schütten Oxitocin, Adrenalin, richtig intensive Glücksgefühle aus, wenn wir uns lieben, und wir können damit sogar Stress abbauen. Manche Leute behaupten, guter Sex macht uns schöner. Und ich behaupte, er macht uns glücklicher, wenn man ihn in vollen Zügen geniesst.

Intimität in Zeiten der Corona Krise

Erste Studien, welche unsere Intimität während der Corona Krise beleuchtet haben, zeigen, dass die intime Situation durchwachsen ist. Mütter und Väter mit Kindern waren so gestresst, dass sie kaum bis keine Zeit für ihr Intimleben hatten. Paare und Ehepaare waren genervt voneinander, gestresst und müde, weil das ewige Zusammenleben auf engem Raum die Seele auslaugt und das Ego aggressiv macht, und Singles fühlten sich ohnehin sehr einsam, denn das körperliche Zusammensein wurde auf den eigenen Körper reduziert. Singles durften sich nicht mit Flirtpartnern treffen. Dafür stieg der Bedarf an Erotikspielzeug, und so sah man manchmal mitten am Tag Erotikwerbung im TV, ein No-Go im Alltag. Menschen, die eher zu aggressiven Handlungen neigen, wenn sie unter Stress stehen, lieben experimentierfreudige Sexpraktiken, und so gab es einige Paare, die das Bett hüteten und darin lebten, als ob es kein Morgen gäbe. Manche probierten so viel Experimentierfreudiges aus, dass einige davon sogar die Ambulanzen in den Krankenhäusern verstopften, weil Dildos, Nahrungsmittel, Flaschen und andere Kleinigkeiten in den unteren Körperöffnungen verschwanden und herausoperiert werden mussten. Intimität kann ganz schön anstrengend sein, wenn in Krisensituationen der Stresspegel so hoch ist, dass man andere Wege einschlagen muss, um sich wohlzufühlen.

Die Lust bei Mann und Frau

Wie sieht es mit der Lust bei Männern und Frauen aus? Im ersten Jahr haben beide aufeinander Lust, und das ist richtig gut, denn sonst hätte ja keine Beziehung eine Chance. Im zweiten Jahr hat er noch Lust auf sie, und sie leider nicht mehr die ungeteilte Lust auf ihn. Es entsteht ein Ungleichgewicht im Liebesbett. Die Frau will vermehrt reden, der Mann sagt: Zieh dich aus, wir müssen reden. Laut Studien entfremden sich im zweiten Jahr viele Paare, denn erst hier zeigt sich, ob aus der Verliebtheit wahre Liebe wird. Um das Ungleichgewicht auszugleichen sollte der Mann sich auf das Gespräch mit der Frau einlassen, ihr zuhören und sie wahrnehmen, nicht nur ihren Körper begehren. Die Frau sollte sich überlegen, ob sie den Mann wirklich so liebt, dass sie auch seinen Körper langfristig begehrt, denn sonst wird die Beziehung scheitern, weil der Sex im Weg steht. Die Paare könnten über ihre Vorlieben sprechen, ihre geheimen Träume miteinander teilen, vielleicht etwas Neues ausprobieren, dann lebt die Beziehung wieder auf. Der Mann könnte im Haushalt mithelfen, nicht nur essen und faulenzen. Wenn sich Paare ergänzen, hat auch die Lust einen hohen Stellenwert. Und wenn alles nicht hilft, kann man sich immer noch in den Teppich einrollen, denn der ist für Aktivität aller Art geeignet.

Warum sind wir unzufrieden mit unserem Sexleben?

Wenn 35% der Leute mit ihrem Sexleben unzufrieden sind und 65% glücklich mit ihrem Sex sind, gibt es Nachhol- und Aufrüstungsbedarf für die armen 35% der Unzufriedenen. Wer monotonen, ritualisierten Sex hat, wird irgendwann nach Abwechslung und neuer Aufregung streben, selbst im Bett und auf dem Perserteppich. Und genau hier liegt die Gefahr des Seitensprungs, der flüchtigen Affäre begraben, welche eine Beziehung nur selten auflockert, dafür jedoch meistens kaputt macht. Deshalb sollte man sich fragen, ob eine Beziehung nicht einfach aufgelockert werden kann, wenn man mit seinem eigenen Partner neue erotische Dinge ausprobiert, denn das Sexleben muss nicht immer nur unter der Bettdecke im Dunkeln stattfinden. Oft führen die Leute auch eine Beziehung mit Partnern, bei denen die Chemie nicht stimmt. Da lernt man sich im Internet kennen, chattet ein Jahr lang miteinander, trifft sich dann persönlich, ist nicht unbedingt begeistert voneinander, glaubt aber, man müsste jetzt eine Beziehung führen, weil man sich schon so lange so nahe ist. Hier sind die Probleme vorprogrammiert, denn wenn die Chemie und die zwischenmenschliche Körperenergie nicht stimmt, hat man selbst am Perserteppich keinen Spass miteinander. Wahrlich, ein Chat kann so verführerisch und doch so abtörnend sein.

Wie lange dauert guter Sex?

Lieber Besucher, Sie werden es mir kaum glauben, aber guter Sex dauert im Durchschnitt ca 5 Minuten. Damit ist jetzt nur der reine Geschlechtsakt gemeint, nicht das Vorspiel und das Nachkuscheln. Viele Leute sind der Meinung, man muss mehr als eine halbe Stunde miteinander schlafen, um guten Sex zu haben. Und in Wirklichkeit sind wir mit wenigen Minuten bereits überglücklich, denn wenn der Höhepunkt ein schöner Höhenflug ist, spielt die Zeit keine Rolle mehr. Je intensiver und aufregender der Sex ist, desto kürzer kann er dauern, wenn man ohnehin schon so erregt ist, dass man kurz vorm Höhepunkt steht. Eine Frau erzählte, sie kommt bereits, wenn man sie mit einer Feder streichelt. Wahrlich, der menschliche Körper ist ein Phänomen, er begreift in kürzester Zeit, worauf es ankommt.

Sex im Auto

Zwei Drittel der Deutschen bevorzugen Sex im Auto. Es ist ein Gefühl von mehr Spontanität, ein aufregendes, prickelndes Gefühl, ein schnelles Erlebnis, welches man in vielen Varianten ausleben kann. Je grösser das Auto ist, umso mehr Möglichkeiten hat man, sich ausgiebig zu lieben, entweder vorne, mit zurückgeschobenen Autositzen, oder auf der breiten Rückbank. Manche bevorzugen auch den Kofferrraum. Es gibt Autos, die besitzen hinten im Kofferrraum eine ausklappbare Bank, die zum Picknick machen dient. Bitte, hier eröffnen sich ganz neue Picknick Möglichkeiten. Das erste Mal sollte man jedoch lieber nicht im Auto verbringen, da ist das Bett viel gemütlicher.

Sex zu dritt - schlimm oder schön?

Laut einer neuen Studie bevorzugen mehr Frauen als Männer den tabuisierten Sex zu dritt. Es kommt jedoch darauf an, ob man den Mut dazu aufbringt, denn Intimität wird vorwiegend zu zweit ausgelebt. Man muss den richtigen Partner dafür finden, man darf sich nicht in den anderen Partner verlieben, und die Beziehung darf dadurch nicht in die Brüche gehen. Im Grunde ist unser Sexualleben ausgewogen, sodass man auf kreative Spiele nicht angewiesen ist. Mehr als die Hälfte der Frauen und knapp die Hälfte der Männer haben dreimal pro Woche Sex, 30% haben viermal pro Woche, und 10% haben sogar täglich Sexualverkehr. Hier kommt es auf die Auslastung im Alltag und die berufliche Tätigkeit an, denn nicht jeder Mensch ist allzeit fit, bereit und entspannt genug fürs Bett. Laut der Studie bevorzugen Frauen mehr Intimität als Männer, und besonders der Mann zwischen 40 und 50 Jahren bevorzugt seine Karriere, während die Frau zwischen 30 und 40 Jahren das Privatleben bevorzugt. Wir sind eben alle nur Menschen, die biologische Bedürfnisse haben.

Sexuelle Lust mit Nasenspray steigern

Die sexuelle Lust beim Mann kann man mit Viagra steigern, oder man bindet ihm eine attraktive Frau auf die männliche Brust, dann regt sich in der Lendengegend so einiges. Wie steigert man jedoch die Lust bei Frauen? Wenn sie die obligatorische Migräne hat, von einem imaginären Lover träumt, hat er keine Chance auf Zärtlichkeit mit explosiven Höhepunkten im Bett. Da explodiert sie höchstens, wenn er so willig ist, dass er nur ans Wollen denkt.

Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass man mit einem bestimmten Nasenspray die sexuelle Lust der Frau steigern kann. Die Zufuhr von Hormonen steigert die Lust, und so wurde ein Nasenspray entwickelt, welches mit niedrigem Testosteron ausgestattet ist. Nebenwirkungen sind allerdings Kopfschmerzen und Übelkeit, was der Migräne wieder näher kommt. Welch ein Teufelskreislauf. Die Lust ist also ein komplexer Vorgang, der von vielen Faktoren abhängig ist, beispielsweise vom Kuschelhormon Oxytocin, vom Geruch des Partners, und es gibt auch tatsächlich Menschen, die an der Lust nicht interessiert sind. Danke, ich lese die Börsen-News, das stimuliert mich wahnsinnig.

Sexspielzeug nicht nur für Frauen

Wenn sich die Frau einsam fühlt, greift sie zum Vibrator und gönnt sich ein wenig Entspannung. Wenn sich der Mann einsam fühlt, greift er zur linken oder zur rechten Hand und gönnt sich ein wenig Abwechslung. Hier ist die Erotikindustrie hellhörig geworden und entwirft zunehmend Sexspielzeug für Männer. So ersetzen technische Werkzeuge die pralle Weiblichkeit, damit die Hände nicht so schmerzen. Bitte, auch die Sexdolls feiern Hochsaison, denn es leben zunehmend mehr Männer im soliden Singlehaushalt mit einer Puppe zusammen, vielleicht nennen wir sie Lydia oder Annabella. Für den Mann ist also auch gesorgt, und bis der Liebesroboter ins Schlafzimmer Einzug hält, könnten wir die Zeit noch zwischenmenschlich nutzen und uns lieben. Übrigens gibt es für die Frau spezielle Vibratoren, die alles massieren, da hat die Hand viel Freizeit. Und mit den kleinen Massagetieren kann man sich sogar den Hals und den Nacken stimulieren lassen.

Wenn Frauen den Orgasmus vortäuschen

Laut einer Studie hat bereits jede zweite Frau ihren Orgasmus einmal vorgetäuscht. Vier Frauen haben sich diesbezüglich sogar schon geäussert und kein Blatt vor den Mund genommen. Bitte, den Orgasmus vorzutäuschen ist ein reines Frauenphänomen, denn der Mann tut sich aufgrund seiner anatomischen Gegebenheiten schwer damit, er muss immer können, und wenn er nicht kommt, ist er sichtlich nicht da.

Frauen täuschen ihren Orgasmus aus unterschiedlichsten Gründen vor, aber der wichtigste Grund hierfür ist, dass sie den Mann nicht enttäuschen, beleidigen oder verletzen möchten. Männer sind stolz, möchten eine Frau beglücken und schämen sich, wenn sie dies nicht schaffen. Frauen können sich jedoch nicht immer fallen lassen, haben vielleicht generell psychische oder körperliche Orgasmusprobleme, fühlen sich nicht wohl, wälzen Probleme, oder sie sind einfach nicht bei der Sache. Nicht immer hilft die obligatorische Migräne.

Einige Frauen fühlen sich zu dick, zu dünn, sind mit ihrer Anatomie, ihren Brüsten nicht zufrieden, fühlen sich unwohl, wenn beim Sex das Licht an ist, und so können sie sich dem Mann nicht ganz hingeben. Aber selbst wenn alles stimmt, der Mann einfühlsam genug ist, das Vorspiel in die Länge gezogen wird, kommt nicht jede Frau zum Höhepunkt, und auch nicht immer auf dem herkömmlichen Weg. Hier kann man so lange experimentieren, bis jeder weiss, was ihn heiss macht und zum Höhepunkt bringt. Übrigens beschert der schnelle Sex zwischendurch nicht jeder Frau einen Orgasmus.

Wenn eine Frau ihren Mann in seiner Ehre, in seiner männlichen Stabilität nicht enttäuschen will, so kann sie dies notfalls einmal machen, aber nicht andauernd. Wer in seiner Beziehung nie zum Höhepunkt kommt, wird irgendwann unzufrieden und sehnt sich nach einem anderen Partner. Besser ist es, man führt eine Beziehung mit einem Partner, dessen Nähe und Intimität einem glücklich macht. Deshalb sind auch die Ehen, die geschlossen werden, ohne dass man vorab jemals mit seinem Partner geschlafen hat, reinste Glückssache, da es vorkommen kann, dass man sich im Bett nicht versteht.

Übrigens ist Streit mit dem Partner ein ausschlaggebender Grund, warum eine Frau nicht zum Höhepunkt kommt, deshalb vertragen wir uns lieber und lieben uns, anstatt zu streiten. Manchmal hat der Mann den Streit längst vergessen, lechzt bereits nach dem Versöhnungssex, während die Frau noch beleidigt und gekränkt ist. Wahrlich, das Timing muss stimmen. Wenn ich später komme, bin ich einfach noch nicht da.

Wie wichtig ist die körperliche Liebe?

Seit ewigen Zeiten wissen wir, dass uns eine intakte Sexualität gut tut, auch wenn wir öffentlich nicht darüber reden wollen und das Intimleben zum Tabuthema erklären. Trotzdem sind Sexualforscher durchaus der Meinung, dass Sex die Gesundheit unterstützt.

Laut einer Studie kann uns Sex sogar vor Vergesslichkeit und Verwirrtheit schützen. Nach beglückender Liebe fühlen wir uns entspannt, der Blutfluss wird angeregt, der Körper wird gut durchblutet, und dies kommt auch unserem Gehirn zu Gute, es arbeitet besser.

Sex kann auch unsere Psyche positiv beeinflussen, da Entspannung Anspannungen auflöst und Stress reduziert. Laut Studien können sich blinde Menschen gut entspannen, gehörlose Menschen leider eher weniger, da die körperliche Liebe in gewisser Weise mit dem Ohr in Verbindung steht. Deshalb sollte man sich beim Liebesakt voll hingeben, genussvoll den Gehörsinn wahrnehmen, denn dies wirkt anregend auf unsere Psyche.

Sex fördert die Gesundheit, indem das Immunsystem gestärkt wird. Wenn Stress reduziert wird, kein permanent überschüssiges Cortisol ausgeschüttet wird, kommt der Körper wieder in Balance und reagiert nicht zunehmend entzündet. Das Immunsystem kann arbeiten.

Gesunder Sex hängt jedoch von einigen Faktoren ab, die wir leicht vergessen, wenn wir uns der spontanen Euphorie hingeben. Das Gefühl der Begierde und der Liebe ist wichtig, damit die Gesundheit unterstützt wird. Ein ausreichender Schutz ist wichtig, vor allem, wenn man seinen Partner nicht schon jahrelang kennt und in einer Beziehung mit ihm lebt. Nie ohne Kondom, das kann ich mit gutem Gewissen predigen, da man nie weiss, welche Erkrankungen der Partner hat. Wir lassen uns gerne einen AIDS Test zeigen, vergessen aber die weiteren Krankheiten wie beispielsweise Hepatitis, Herpes, oder gewisse Geschlechtskrankheiten. Das Kondom kann Leben verlängern und die Lebensqualität erhöhen.

Vaginismus - Schmerzen beim Sex

Was ist Vaginismus? Ts ist eine Verengung des vorderen Abschnitts der Vagina. Frauen, die unter Vaginismus leiden, haben bereits ein Schmerzgefühl, wenn der Penis in die Vagina eindringt, oder wenn sie einen Tampon einführen. Dieses Syndrom entsteht durch Verletzungen in der Kindheit, woraus dann ein ernstes Misstrauen entsteht, oder durch unschöne Erfahrungen beim ersten Mal, woraus dann das Gefühl entsteht, dass Sex immer wehtut. Es kann auch anatomisch veranlagt sein, durch eine zu enge Vagina, oder es kann durch Depressionen ausgelöst werden. Hier helfen eine Psychotherapie, ein vorsichtiges Herantasten an die Vagina, an die eigene Sexualität, leichte Massagen der Vaginalmuskulatur, damit die Muskeln entspannter werden, oder man lässt sich anders stimulieren. Sex muss nicht immer nur im Geschlechtsverkehr enden.

Wie bekommt man mehr Sex?

Offenheit, Lockerheit, Casual Sex, Experimentierfreude, eine positive Ausstrahlung, dies alles kann den Liebesfaktor erhöhen. Kleine Geschenke, Bewunderung, Lob, Hilfe im Haushalt, all das kann das Sexleben in einer Beziehung vertiefen. Qualität ist besser als Quantität, dies gilt auch in der Liebe.

Mehr Sex zu bekommen sollte nicht das vordergründige Ziel sein. Viel besser ist es, wenn man sich vornimmt, mehr Liebe zu bekommen, denn es sind die herzlichen, tiefgründigen Gefühle, die das Sexleben interessant machen. Erst die wahre Liebe zu einem Partner öffnet uns das Herz, während wir unseren Körper für die Zweisamkeit öffnen, damit jegliches Gefühl eindringt und tief in uns zu spüren ist.

Ausreichend Sex holt man sich, indem man unverbindlich miteinander schläft, beispielsweise mit Casual-Freunden, die eine Freundschaft Plus bevorzugen. Hier trifft man sich zum gemeinsamen Liebesspiel, trinkt nachher ein Glas Champagner miteinander, plaudert ein wenig und geht wieder seine eigenen Wege. Für eine feste Partnerschaft ist diese Art der Sexualität ein Tabu, aber für Singles ist sie eine unverfängliche Methode, sein Intimleben zu celebrieren.

Mehr Sex bekommt man, indem man nicht wählerisch ist, sich auf spontane Abenteuer einlässt, sich einen Sexpartner im Internet sucht, auf einschlägige Plätze fährt oder in einschlägigen Magazinen danach Ausschau hält. Hier sollte man unbedingt auf die Verhütung achten, denn wer sich eine Geschlechtskrankheit einfängt, ist arm dran, wenn er sie auskurieren muss. Das Kondom ist Pflicht. Auch wenn diese sexuellen Erlebnisse anfangs unter und auf der Haut prickeln, langfristig machen sie uns seelisch müde, laugen uns aus und zerren an der Herzensliebe, die man durch den schnellen Sex kaum findet.

Den erwünschten Sex bekommt man nicht zwangsläufig mit einer guten Figur und einer brillanten Optik, obwohl dies den Begehrtheitsgrad erheblich steigert. Es sind die lockeren, die offenen, die experimentierfreudigen Menschen, die Leute mit Charisma und Ausstrahlung, die ein intaktes Liebesleben haben. Die introvertierten, zurückhaltenden Menschen haben entweder einen treuen Partner, oder sie bleiben meist auf Partys übrig, weil sie sich schwer öffnen können.

Wie bekommen Männer mehr Sex?

Ein ausgefülltes Sexualleben ist besonders für Männer ein Gesundheitsfaktor. Sie müssen aber einiges dafür tun. Eine Frau hat oftmals mehr Lust auf Sex, wenn der Mann ihr etwas Gutes entgegenbringt. Manche Frauen lieben es, wenn der Mann den Haushalt schmeisst, den Spüler einräumt und nicht das Geschirr oberhalb der Spülmaschine abstellt. Da hilft nur eins, Saugen, spülen, putzen, bügeln, saubermachen, Wäsche waschen und kochen. Andere Frauen lieben es, wenn sie beschenkt werden, denn der Diamant ist wertvoller als jedes gekochte Essen, wenn der Ringfinger leer ist und Hunger nach einem Ring verspürt.

Einige Frauen möchten hofiert werden, die Schönste sein, mit Komplimenten überhäuft werden und auf Händen zum Juwelier getragen werden. Da hilft nur eins, Geld verdienen, damit die Frau grosszügig ihre Lustgefühle öffnet. Studien belegen, dass zufriedene Frauen mehr Lust auf Sex mit ihren Männern verspüren als unzufriedene. Übrigens muss der Mann im Bett einiges an Vorarbeit leisten, denn die Frau muss heiss werden, sonst denkt sie ans Putzen, ans Kaffee machen und ans Wäsche waschen, während sie da liegt.

Fragen Sie Ihre Partnerin, was sie mag, wo sie es gerne hat, und trauen Sie sich, kreativ zu sein.

Wie bekommen Frauen mehr Sex?

Ein glückliches Sexualleben ist auch für viele Frauen ein Gesundheitsfaktor. Die Frau liebt es ausführlich, mit langem Vorspiel und kuschelbetontem Nachspiel. Der Mann liebt es spontan, kurz und bündig, dafür jedoch mehrmals hintereinander. Wenn die Frau mehr Aktivität in ihrem Liebesleben haben möchte, muss sie sicherstellen, dass sie die einzige Partnerin im Leben ihres Mannes ist. Nicht alle Männer leben automatisch sexlos, nur weil zu Hause das Liebesleben fehlt. Wenn die Frau jedoch dem Mann schöne Minuten beschert, bevor er morgens ins Büro geht, kommt er nicht auf dumme Gedanken.

Männer lieben Baumärkte, Heimwerkersendungen und schnelle Autos, Fussball und Erotikfilme. Wenn die Frau mit ihrem Mann in den Baumarkt geht, ihn anschliessend für seine Profiarbeit als Heimwerker lobt, sich tolle Schuhe mit hohen Absätzen anzieht, einen Erotikfilm mit ihrem Mann dreht, vielleicht im Auto, kann sie ihn sogar während eines Fussballspiels verführen.

Frauen bekommen auch mehr Sex, wenn sie ihren Mann loben, ihn bewundern und zu ihm hochschauen, was in hohen Schuhen kaum möglich ist, aber auf Augenhöhe kann man sich immer begegnen. Männer lieben es, Anerkennung und Bewunderung zu ernten. So kann man seine Beziehung über Jahrzehnte hinweg aufrecht erhalten und trotzdem hin und wieder streiten, damit man nachher wenigstens den Versöhnungssex geniessen kann.

Die Sexualität im gemeinsamen Haushalt

Frauen erledigen immer noch den grössten Teil der Hausarbeit, während sich Männer drücken und sagen, der Herd ist Frauenzone. Laut einer Umfrage gilt jedoch, wenn der Haushalt gerecht zwischen Mann und Frau aufgeteilt wird, ist das Sexleben besser. Wenn der Mann den Müll entsorgt, hin und wieder kochend und backend die Frau verwöhnt, tut sich einiges im Liebesnest.

Sex für Astronauten im Weltall

Auch Astronauten, die sich tagelang im Weltall bewegen, haben ein Sexualleben, selbst wenn die Schwerelosigkeit an ihnen nagt. Astronauten können sich nicht unbeschwert im Bett wälzen. Sie benötigen Hilfestellung bei ihren sexuellen Aktivitäten. Und genau diese Hilfe erhalten sie, auch wenn dies ein Tabuthema im All ist. Spezielle Vorrichtungen, welche der Schwerkraft strotzen, sind zwar in manchen Raumkapseln angedacht, aber die menschliche helfende und haltende Hand kann niemand ersetzen.

Viele Astronauten verzichten auf den Sex im All, andere lieben es, wenn helfende Hände und Zuschauer dabei sind, fühlen sich mit dem gewissen Kick ausgestattet, wenn sie nicht alleine sind, und wieder andere haben zwar Sex in der Raumkapsel, schämen sich jedoch dafür und wollen, dass dieses Thema auf der Erde nicht breitgetreten wird.

Wenn man auf dem Mond landet, prickelt es ohnehin in der Lendengegend, wenn man die Leichtigkeit geniesst, denn am Mond wiegen wir nur ein Sechstel unseres Normalgewichts. Wenn man bedenkt, dass die meisten Frauen auf Sex verzichten, wenn sie dafür weniger wiegen würden, so wären weibliche Astronauten gewichtstechnisch und sexuell gesehen am richtigen Platz.

Wissenschaft und Forschung sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unser Gehirn verschiedene Ausprägungen hat. Manche Menschen sind gefühlsbetonte Künstler, andere genau das Gegenteil, sachlich kompakte Denker. Und so benötigen Astronauten während sie sich im All befinden wirklich weniger Sex, denn ihr Gehirn kann auf dieses Prickeln verzichten, andere Gehirnzonen sind bei ihnen einfach besser verkapselt.


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