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Wie wichtig ist die Sexualität?

Sexualität ist das intime Liebesspiel zweier Menschen, die eigene, körperliche Begierde, die Akzeptanz des eigenen Körpers und des Körpers des Partners.

Sex ist ein natürlicher Trieb, ein Naturereignis, welches zur Fortpflanzung dient und uns entspannt. Der Orgasmus ist der Höhepunkt beim Sex und sorgt dafür, dass wir uns rundum wohl fühlen. Hierbei wird Prolactin, ein spezielles Hormon ausgeschüttet, welches zusammen mit dem Kuschelhormon Oxitocin dafür sorgt, dass wir nach dem Sex müde werden, uns fallenlassen und ausspannen können. Das Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung sorgt für mehr Gesundheit im Körper, und die sexuelle Erregung bringt uns dazu, den Sex zu geniessen. Hier können bereits kleinste erregende Szenen, Gerüche und Klänge helfen, die wir bewusst nicht wahrnehmen, unseren Körper jedoch in Extase bringen.

Sex spielt sich nicht wie bisher angenommen, in einer einzelnen Hirnregion ab. Es ist vielmehr ein Zusammenspiel von biologischen Prozessen im Körper, eine Explosion der Hormone, welche bei sexueller Aktivität in die Höhe schiessen.

Wie bekommt man mehr Sex? Männer bekommen mehr Sex, wenn sie auch im Haushalt mithelfen und ihre Frau, ihren Partner beschenken, denn Aufmerksamkeit und Bewunderung steigert das sexuelle Verlangen. Frauen bekommen mehr Sex, wenn sie selber Lust empfinden und der Partner nicht gestresst ist. Ein gemeinsamer Urlaub kann den Sexfaktor ankurbeln.

Wie gesund ist Sex?

Sex ist gesund. Unsere Sexualität gehört zu uns wie unser Körper, unser Geist und unsere Seele. Wir leben ihn teilweise liebevoll, teilweise wild und leidenschaftlich, und manchmal auch ein wenig egoistisch aus. Einst erzählte mir ein Sexualtherapeut, dass wir im Grunde nicht auf Dauer für die Monogamie bestimmt sind, aber aus kulturellen und ethischen Gründen versuchen wir, monogam zu leben. Und so könnte man die ethisch hoch gepriesene Monogamie auch zeitlich begrenzt sehen, denn viele Menschen leben im Laufe ihres Lebens in mehreren aufeinander folgenden Beziehungen. Bitte, so kann man auch treu bleiben.

Sex ist gesund, keine Frage, denn er erzeugt Entspannung, ein Hochgefühl beim Höhepunkt, ein äusserst prickelndes Gefühl, und eine leidenschaftliche Euphorie in uns. Wir schütten Oxitocin, Adrenalin, richtig intensive Glücksgefühle aus, wenn wir uns lieben, und wir können damit sogar Stress abbauen. Manche Leute behaupten, guter Sex macht uns schöner. Und ich behaupte, er macht uns glücklicher, wenn man ihn in vollen Zügen geniesst.

Wie wichtig ist sexuelle Aufklärung?

Aufklärung im Bereich Sexualität, Liebe und Beziehung ist wichtig für Jugendliche, damit sie einen gesunden Zugang zu ihrer eigenen Intimität finden und nicht in die gefährliche Welt der Pornographie abstürzen. Bereits Kleinkinder ab dem 4. 5. oder 6. Lebensjahr beginnen, nach Themen im sexuellen Bereich zu fragen, weil sie wissen möchten, mit welchen Unterschieden Jungs und Mädchen bestückt sind. In der Pflichtschule lehrt man sehr wenig im Bereich Sexualkunde, da dieses Thema allgemein gesehen lieber ein Tabu darstellt und unbemerkt, quasi stiefmütterlich in den Biologieunterricht integriert wird. Bitte, da weiss man zwar, wie sich die Bienen vermehren, aber die eigene Intimität bleibt geheim. Manche Schulen holen sich externe Sexualtherapeuten in den Unterricht, und manche nehmen an einem Aufklärungstag oder einer Aufklärungsreise teil, denn hier werden die Dinge wirklich plastisch, direkt zum Anfassen angesprochen. Viele Jugendliche klären sich gegenseitig oder zumindest selber auf, konsumieren Sexfilme, lesen Jugendzeitschriften, schauen sich Aufklärungsfilme an und wissen mehr als jeder Erwachsene. Im Grunde ist die sexuelle Aufklärung eine Pflicht der Eltern oder zumindest der Schule, damit man vorsichtig ist, sich nicht leichtfertig verführen lässt, Kondome und Verhütungsmittel verwendet, nicht zu jung schwanger wird, einfach auf seinen eigenen Körper achtet. Meine Eltern klärten mich nicht auf. Sie suchten in meinem Zimmer meine konsumierten BRAVO Hefte, schlugen konsequent die Dr. Sommer Seite auf, stapelten die Zeitschriften auf meinem Bett und meinten: Kind, du bist eh aufgeklärt, pass auf, dass man dir kein Kind andreht. Bitte, ich bin eine Frau, ich weiss, dass das Kind von mir sein muss, wenn ich es in mir trage, dachte ich, schämte mich gleichzeitig für die Schmutzseiten in der BRAVO und räumte die Heftchen dezent unters Bett. Nachts lag ich gut drauf, während ich von eventuellen ersten sexuellen Erlebnissen träumte, denn mit meinen damaligen 13Jahren kannte ich bloss den Zungenkuss, den ich im Urlaub mit einem Italiener ausprobierte. Wahrlich, ich bin ein Frühsünder..

Saver Sex - So schĂĽtzen Sie sich

Unser gemeinsames Intimleben, der Sex mit unserem Partner und gegebenenfalls mit fremden Menschen sollte sicher sein. Bitte, wer nicht fremd geht, lebt sicherer im Bett, aber man kann nie wissen. Vor allem im Urlaub kommt es vor, dass man aus einer Sektlaune heraus ungeschützten Geschlechtsverkehr ausübt, wenn man die Zunge zu tief ins Glas gesteckt hat. Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach, wenn es auch noch so zäh ist. Beim Sex kann man sich schützen, vor allem mit einem Kondom, und das kostet wirklich nicht viel. Wer Oralverkehr hat, der sollte sichergehen, dass der Penis, die Vagina, der Körper des Sexualpartners keine auffälligen Dinge beherbergt, und ein schlechter Geruch sagt uns ohnehin, Zunge weg. Man kann Lippenherpes, Genitalherpes, Warzen im Genitalbereich, juckenden Ausschlag, Geschwüre, oder ernsthafte Krankheiten wie einen Tripper, Gonorrhoe bekommen. Die Behandlung der meisten Geschlechtserkrankungen ist langwierig, und man kann sie übertragen, quasi andere Menschen anstecken. Wer sein Sexualleben in der Gruppe auslebt, der sollte ohnehin regelmässig zum Arzt gehen, denn zu viel fremde Haut ist gefährlich, da kann der Swingerclub noch so edel sein.

Sex während der Menstruation

Es gibt sie tatsächlich, jene Leute, die sexuell aktiv sind, wenn sie ihre Tage haben. Die Frau verspürt Lust ohne Ende, und der Mann muss tapfer sein und auch ins rote Meer stechen. Viele Männer und auch vereinzelte Frauen ekeln sich aber doch davor und pausieren in diesen elitären Tagen. Im Grunde sind die Menstruationsprobleme nichts Anstössiges, die Frau blutet, der Tampon sitzt wie angegossen, und man kann auch auf andere Weise miteinander verkehren, vielleicht auf die gute alte französische Art, oder womöglich auf die griechische Weise. So kann man sich auch gehenlassen, was manchen Paaren die wahre Extase beschert. Während der Menstruation sollte man nur aufpassen, dass keine Keime in die Vagina eindringen, weil das Gewebe empfindlich ist. Niemand will mit einem multiresistenten Keim im Krankenhaus aufwachen und am Tropf hängen, aber bitte, das kommt sehr selten vor.

Wie bekommt man mehr Lust auf Sex?

Mehr Lust auf Sex bekommt man mit der richtigen Einstellung zum Sexleben. Offenheit, Lockerheit, Casual Sex, Experimentierfreude, eine positive Ausstrahlung, dies alles kann den Liebesfaktor erhöhen. Kleine Geschenke, Bewunderung, Lob, Hilfe im Haushalt, all das kann das Sexleben in einer Beziehung vertiefen. Qualität ist besser als Quantität, dies gilt auch in der Liebe.

Mehr Sex zu bekommen sollte nicht das vordergründige Ziel sein. Viel besser ist es, wenn man sich vornimmt, mehr Liebe zu bekommen, denn es sind die herzlichen, tiefgründigen Gefühle, die das Sexleben interessant machen. Erst die wahre Liebe zu einem Partner öffnet uns das Herz, während wir unseren Körper für die Zweisamkeit öffnen, damit jegliches Gefühl eindringt und tief in uns zu spüren ist.

Ausreichend Sex holt man sich, indem man unverbindlich miteinander schläft, beispielsweise mit Casual-Freunden, die eine Freundschaft Plus bevorzugen. Hier trifft man sich zum gemeinsamen Liebesspiel, trinkt nachher ein Glas Champagner miteinander, plaudert ein wenig und geht wieder seine eigenen Wege. Für eine feste Partnerschaft ist diese Art der Sexualität ein Tabu, aber für Singles ist sie eine unverfängliche Methode, sein Intimleben zu celebrieren.

Mehr Sex bekommt man, indem man nicht wählerisch ist, sich auf spontane Abenteuer einlässt, sich einen Sexpartner im Internet sucht, auf einschlägige Plätze fährt oder in einschlägigen Magazinen danach Ausschau hält. Hier sollte man unbedingt auf die Verhütung achten, denn wer sich eine Geschlechtskrankheit einfängt, ist arm dran, wenn er sie auskurieren muss. Das Kondom ist Pflicht. Auch wenn diese sexuellen Erlebnisse anfangs unter und auf der Haut prickeln, langfristig machen sie uns seelisch müde, laugen uns aus und zerren an der Herzensliebe, die man durch den schnellen Sex kaum findet.

Den erwünschten Sex bekommt man nicht zwangsläufig mit einer guten Figur und einer brillanten Optik, obwohl dies den Begehrtheitsgrad erheblich steigert. Es sind die lockeren, die offenen, die experimentierfreudigen Menschen, die Leute mit Charisma und Ausstrahlung, die ein intaktes Liebesleben haben. Die introvertierten, zurückhaltenden Menschen haben entweder einen treuen Partner, oder sie bleiben meist auf Partys übrig, weil sie sich schwer öffnen können.

Wie bekommen Männer mehr Sex?

Ein ausgefĂĽlltes Sexualleben ist besonders fĂĽr Männer ein Gesundheitsfaktor. Sie mĂĽssen aber einiges dafĂĽr tun. Eine Frau hat oftmals mehr Lust auf Sex, wenn der Mann ihr etwas Gutes entgegenbringt. Manche Frauen lieben es, wenn der Mann den Haushalt schmeisst, den SpĂĽler einräumt und nicht das Geschirr oberhalb der SpĂĽlmaschine abstellt. Da hilft nur eins, Saugen, spĂĽlen, putzen, bĂĽgeln, saubermachen, Wäsche waschen und kochen. Andere Frauen lieben es, wenn sie beschenkt werden, denn der Diamant ist wertvoller als jedes gekochte Essen, wenn der Ringfinger leer ist und Hunger nach einem Ring verspĂĽrt.

Einige Frauen möchten hofiert werden, die Schönste sein, mit Komplimenten überhäuft werden und auf Händen zum Juwelier getragen werden. Da hilft nur eins, Geld verdienen, damit die Frau grosszügig ihre Lustgefühle öffnet. Studien belegen, dass zufriedene Frauen mehr Lust auf Sex mit ihren Männern verspüren als unzufriedene. Übrigens muss der Mann im Bett einiges an Vorarbeit leisten, denn die Frau muss heiss werden, sonst denkt sie ans Putzen, ans Kaffee machen und ans Wäsche waschen, während sie da liegt.

Fragen Sie Ihre Partnerin, was sie mag, wo sie es gerne hat, und trauen Sie sich, kreativ zu sein.

Wie bekommen Frauen mehr Sex?

Ein glückliches Sexualleben ist auch für viele Frauen ein Gesundheitsfaktor. Die Frau liebt es ausführlich, mit langem Vorspiel und kuschelbetontem Nachspiel. Der Mann liebt es spontan, kurz und bündig, dafür jedoch mehrmals hintereinander. Wenn die Frau mehr Aktivität in ihrem Liebesleben haben möchte, muss sie sicherstellen, dass sie die einzige Partnerin im Leben ihres Mannes ist. Nicht alle Männer leben automatisch sexlos, nur weil zu Hause das Liebesleben fehlt. Wenn die Frau jedoch dem Mann schöne Minuten beschert, bevor er morgens ins Büro geht, kommt er nicht auf dumme Gedanken.

Männer lieben Baumärkte, Heimwerkersendungen und schnelle Autos, Fussball und Erotikfilme. Wenn die Frau mit ihrem Mann in den Baumarkt geht, ihn anschliessend für seine Profiarbeit als Heimwerker lobt, sich tolle Schuhe mit hohen Absätzen anzieht, einen Erotikfilm mit ihrem Mann dreht, vielleicht im Auto, kann sie ihn sogar während eines Fussballspiels verführen.

Frauen bekommen auch mehr Sex, wenn sie ihren Mann loben, ihn bewundern und zu ihm hochschauen, was in hohen Schuhen kaum möglich ist, aber auf Augenhöhe kann man sich immer begegnen. Männer lieben es, Anerkennung und Bewunderung zu ernten. So kann man seine Beziehung über Jahrzehnte hinweg aufrecht erhalten und trotzdem hin und wieder streiten, damit man nachher wenigstens den Versöhnungssex geniessen kann.

Die Sexualität im gemeinsamen Haushalt

Frauen erledigen immer noch den grössten Teil der Hausarbeit, während sich Männer drücken und sagen, der Herd ist Frauenzone. Laut einer Umfrage gilt jedoch, wenn der Haushalt gerecht zwischen Mann und Frau aufgeteilt wird, ist das Sexleben besser. Wenn der Mann den Müll entsorgt, hin und wieder kochend und backend die Frau verwöhnt, tut sich einiges im Liebesnest.

Mehr Sex mit erotischem Spielzeug

Sexspielzeug spielt in unserer heutigen Gesellschaft eine wesentliche Rolle. Es wird nicht mehr unbedingt versteckt, es wird nicht mehr ausreichend tabuisiert, und sogar in der Werbung begegnen wir am helllichten Tag den schreienden Vibratoren, die uns sagen, Kauf mich, denn ich bin gierig nach dir. Auf der einen Seite schreckt man damit sensible und tief religiöse Menschen ab. Auf der anderen Seite sind wir tolerant geworden, akzeptieren unsere Sexualität und stossen uns nicht mehr daran, wenn der Vibrator wartend am Nachttisch liegt und schon am frühen Morgen einsatzbereit ist. Man weiss nie, wann die Lust kommt, und wann sie befriedigt werden will, damit sie wieder geht. Es gibt Menschen, die brauchen bereits in der Früh unter der Dusche ihren vibrierenden Massagehandschuh, wenn der Brausestrahl zu intensiv fürs Liebesspiel ist. Und es gibt Leute, die schlafen besser ein, wenn sie sich nachts unter der Bettdecke befriedigen, wobei ich sagen muss, das funktioniert bei Frauen besser als bei Männern, denn das weibliche Geschlecht hinterlässt nicht so eine Sauerei am Bettlaken.

Wenn sich die Frau einsam fühlt, greift sie zum Vibrator und gönnt sich ein wenig Entspannung. Wenn sich der Mann einsam fühlt, greift er zur linken oder zur rechten Hand und gönnt sich ein wenig Abwechslung. Hier ist die Erotikindustrie hellhörig geworden und entwirft zunehmend Sexspielzeug für Männer. So ersetzen technische Werkzeuge die pralle Weiblichkeit, damit die Hände nicht so schmerzen. Bitte, auch die Sexdolls feiern Hochsaison, denn es leben zunehmend mehr Männer im soliden Singlehaushalt mit einer Puppe zusammen, vielleicht nennen wir sie Lydia oder Annabella. Für den Mann ist also auch gesorgt, und bis der Liebesroboter ins Schlafzimmer Einzug hält, könnten wir die Zeit noch zwischenmenschlich nutzen und uns lieben. Übrigens gibt es für die Frau spezielle Vibratoren, die alles massieren, da hat die Hand viel Freizeit. Und mit den kleinen Massagetieren kann man sich sogar den Hals und den Nacken stimulieren lassen.

Wie gross ist die Lust auf Sex bei Mann und Frau?

Wie sieht es mit der Lust bei Männern und Frauen aus? Im ersten Jahr haben beide aufeinander Lust, und das ist richtig gut, denn sonst hätte ja keine Beziehung eine Chance. Im zweiten Jahr hat er noch Lust auf sie, und sie leider nicht mehr die ungeteilte Lust auf ihn. Es entsteht ein Ungleichgewicht im Liebesbett. Die Frau will vermehrt reden, der Mann sagt: Zieh dich aus, wir müssen reden. Laut Studien entfremden sich im zweiten Jahr viele Paare, denn erst hier zeigt sich, ob aus der Verliebtheit wahre Liebe wird. Um das Ungleichgewicht auszugleichen sollte der Mann sich auf das Gespräch mit der Frau einlassen, ihr zuhören und sie wahrnehmen, nicht nur ihren Körper begehren. Die Frau sollte sich überlegen, ob sie den Mann wirklich so liebt, dass sie auch seinen Körper langfristig begehrt, denn sonst wird die Beziehung scheitern, weil der Sex im Weg steht. Die Paare könnten über ihre Vorlieben sprechen, ihre geheimen Träume miteinander teilen, vielleicht etwas Neues ausprobieren, dann lebt die Beziehung wieder auf. Der Mann könnte im Haushalt mithelfen, nicht nur essen und faulenzen. Wenn sich Paare ergänzen, hat auch die Lust einen hohen Stellenwert. Und wenn alles nicht hilft, kann man sich immer noch in den Teppich einrollen, denn der ist für Aktivität aller Art geeignet.

Warum sind wir unzufrieden mit unserem Sexleben?

Wenn 35% der Leute mit ihrem Sexleben unzufrieden sind und 65% glücklich mit ihrem Sex sind, gibt es Nachhol- und Aufrüstungsbedarf für die armen 35% der Unzufriedenen. Wer monotonen, ritualisierten Sex hat, wird irgendwann nach Abwechslung und neuer Aufregung streben, selbst im Bett und auf dem Perserteppich. Und genau hier liegt die Gefahr des Seitensprungs, der flüchtigen Affäre begraben, welche eine Beziehung nur selten auflockert, dafür jedoch meistens kaputt macht. Deshalb sollte man sich fragen, ob eine Beziehung nicht einfach aufgelockert werden kann, wenn man mit seinem eigenen Partner neue erotische Dinge ausprobiert, denn das Sexleben muss nicht immer nur unter der Bettdecke im Dunkeln stattfinden. Oft führen die Leute auch eine Beziehung mit Partnern, bei denen die Chemie nicht stimmt. Da lernt man sich im Internet kennen, chattet ein Jahr lang miteinander, trifft sich dann persönlich, ist nicht unbedingt begeistert voneinander, glaubt aber, man müsste jetzt eine Beziehung führen, weil man sich schon so lange so nahe ist. Hier sind die Probleme vorprogrammiert, denn wenn die Chemie und die zwischenmenschliche Körperenergie nicht stimmt, hat man selbst am Perserteppich keinen Spass miteinander. Wahrlich, ein Chat kann so verführerisch und doch so abtörnend sein.

Wie lange dauert guter Sex?

Lieber Besucher, Sie werden es mir kaum glauben, aber guter Sex dauert im Durchschnitt ca 5 Minuten. Damit ist jetzt nur der reine Geschlechtsakt gemeint, nicht das Vorspiel und das Nachkuscheln. Viele Leute sind der Meinung, man muss mehr als eine halbe Stunde miteinander schlafen, um guten Sex zu haben. Und in Wirklichkeit sind wir mit wenigen Minuten bereits überglücklich, denn wenn der Höhepunkt ein schöner Höhenflug ist, spielt die Zeit keine Rolle mehr. Je intensiver und aufregender der Sex ist, desto kürzer kann er dauern, wenn man ohnehin schon so erregt ist, dass man kurz vorm Höhepunkt steht. Eine Frau erzählte, sie kommt bereits, wenn man sie mit einer Feder streichelt. Wahrlich, der menschliche Körper ist ein Phänomen, er begreift in kürzester Zeit, worauf es ankommt.

Sex im Auto

Zwei Drittel der Deutschen bevorzugen Sex im Auto. Es ist ein Gefühl von mehr Spontanität, ein aufregendes, prickelndes Gefühl, ein schnelles Erlebnis, welches man in vielen Varianten ausleben kann. Je grösser das Auto ist, umso mehr Möglichkeiten hat man, sich ausgiebig zu lieben, entweder vorne, mit zurückgeschobenen Autositzen, oder auf der breiten Rückbank. Manche bevorzugen auch den Kofferrraum. Es gibt Autos, die besitzen hinten im Kofferrraum eine ausklappbare Bank, die zum Picknick machen dient. Bitte, hier eröffnen sich ganz neue Picknick Möglichkeiten. Das erste Mal sollte man jedoch lieber nicht im Auto verbringen, da ist das Bett viel gemütlicher.

Sex zu dritt - schlimm oder schön?

Laut einer neuen Studie bevorzugen mehr Frauen als Männer den tabuisierten Sex zu dritt. Es kommt jedoch darauf an, ob man den Mut dazu aufbringt, denn Intimität wird vorwiegend zu zweit ausgelebt. Man muss den richtigen Partner dafür finden, man darf sich nicht in den anderen Partner verlieben, und die Beziehung darf dadurch nicht in die Brüche gehen. Im Grunde ist unser Sexualleben ausgewogen, sodass man auf kreative Spiele nicht angewiesen ist. Mehr als die Hälfte der Frauen und knapp die Hälfte der Männer haben dreimal pro Woche Sex, 30% haben viermal pro Woche, und 10% haben sogar täglich Sexualverkehr. Hier kommt es auf die Auslastung im Alltag und die berufliche Tätigkeit an, denn nicht jeder Mensch ist allzeit fit, bereit und entspannt genug fürs Bett. Laut der Studie bevorzugen Frauen mehr Intimität als Männer, und besonders der Mann zwischen 40 und 50 Jahren bevorzugt seine Karriere, während die Frau zwischen 30 und 40 Jahren das Privatleben bevorzugt. Wir sind eben alle nur Menschen, die biologische Bedürfnisse haben.

Sex mit dem Partner oder mit Fremden - Was ist besser?

Keine Frage, das Intimleben in einer intakten Partnerschaft ist toll, macht Spass, und man kann seine Sexualität ausleben, weil man sich gegenseitig kennt und vertraut. Es gibt jedoch Leute, die können ihrem Partner nicht alles sagen, was sie sich unter der Bettdecke oder auf dem Perserteppich wünschen. Diese Leute finden einen heimlichen One-Night-Stand, eine Affäre oder Seitensprünge herrlich, aufregend, sinnlich bis leidenschaftlich, und vor allem spontan. Eine Frau traf sich mit ihrem Date im Auto, verabredete sich auf dem Rücksitz mit ihrem Sexualpartner, und es knisterte mächtig, schon deshalb, weil es etwas Tabuisiertes, etwas Verbotenes war. Das schlechte Gewissen darf jedoch nicht an die Türe klopfen, sonst ringt man mit sich und kann spontane Dates nicht mehr geniessen. Es existieren sogar Dating-Apps, welche solche diskreten Kontakte anbieten, aber für den treuen, in einer guten Partnerschaft lebenden Menschen, sind diese Apps ungeeignet. Er liebt die traute Zweisamkeit und ist damit vollends ausgelastet.

Sexuelle Lust mit Nasenspray steigern

Die sexuelle Lust beim Mann kann man mit Viagra steigern, oder man bindet ihm eine attraktive Frau auf die männliche Brust, dann regt sich in der Lendengegend so einiges. Wie steigert man jedoch die Lust bei Frauen? Wenn sie die obligatorische Migräne hat, von einem imaginären Lover träumt, hat er keine Chance auf Zärtlichkeit mit explosiven Höhepunkten im Bett. Da explodiert sie höchstens, wenn er so willig ist, dass er nur ans Wollen denkt.

Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass man mit einem bestimmten Nasenspray die sexuelle Lust der Frau steigern kann. Die Zufuhr von Hormonen steigert die Lust, und so wurde ein Nasenspray entwickelt, welches mit niedrigem Testosteron ausgestattet ist. Nebenwirkungen sind allerdings Kopfschmerzen und Übelkeit, was der Migräne wieder näher kommt. Welch ein Teufelskreislauf. Die Lust ist also ein komplexer Vorgang, der von vielen Faktoren abhängig ist, beispielsweise vom Kuschelhormon Oxytocin, vom Geruch des Partners, und es gibt auch tatsächlich Menschen, die an der Lust nicht interessiert sind. Danke, ich lese die Börsen-News, das stimuliert mich wahnsinnig.

Ausreden fĂĽr den Sex, den man nicht will

Menschen lieben von Natur aus ein reges Sexualleben, aber es gibt Leute, die sich lieber nicht mit Sex begnügen, oder welche, die in einer Langzeitbeziehung leben und bei denen der Sex keine Rolle mehr spielt. Und so gibt es unzählige Ausreden, die Mann oder Frau verwenden, um keinen Sex zu haben. Stress, Kopfweh, Bauchweh, Magenschmerzen am kleinen Zeh, die Kinder, die Schwiegermutter, einer ist immer da, der das Sexleben stört. Ich war einmal mit einem Mann zusammen, der schlief inmitten des Sexualaktes ein, und er meinte, wir würden uns mental gesehen in einer höheren Ebene, in einer anderen Matrix befinden. Er meditierte, und ich träumte vom schmutzigsten Liebesakt der Welt. Er brauchte keinen Sex, und ich verzehrte mich danach. Wenn Paare nicht zusammenpassen, steht das Liebesleben im falschen Winkel zur Beziehung, denn ein in Freude genossener Liebesakt schweisst zwei Menschen eng zusammen und kann eine Beziehung kitten. Fremdgehen ist keine Lösung, es sei denn, man hält seine Liebschaft geheim, denn man verletzt seinen Partner unheimlich damit. Seitensprünge sind auch keine Lösung, denn sie kratzen nur an der Oberfläche der Fleischeslust, dringen jedoch nicht in die Herzebene hinein, wo die echte Liebe wohnt. Ausserdem verliebt man sich gerne in seine Affäre, wenn erst einmal zu viel Oxitocin ausgeschüttet wird, welches als Bindungshormon gilt und eine eventuelle Verliebtheit auslöst. Ich bin ohnehin der Kuscheltyp, der sich gerne blitzschnell verliebt, aber keine Angst, ich entliebe mich genauso schnell wieder, so rasend schnell, dass keine Zeit für eventuelles Fremdgehen vorhanden ist. Ich könnte jedoch schwören, eine Ausrede löst keine sexuellen Probleme in einer Beziehung, die Wahrheit ist immer noch das beste Mittel, um den Sex so angenehm wie möglich zu gestalten. Wenn der Mann eine Granate im Bett ist, es wild, zügellos, leidenschaftlich und hart will, und wenn die Frau auf sensiblen Blümchensex steht, dann muss man miteinander reden, sonst zieht einer immer den kürzeren Faden. Ich bin genaugenommen ein Mann, gefangen in einem Frauenkörper, wenn es ums Sexleben geht, denn ich liebe die männlich dominante Härte und animalische Wildnis im Bett, innerhalb und ausserhalb der Bettkante, nur der Waldboden darf nicht zu stachelig sein.

Kein Sex in der Beziehung - Woran liegt es?

Wenn man plötzlich, oder gar über die langen Jahre hinweg keinen Sex mehr in seiner Beziehung vorfindet, ist der Wurm drin. Es liegt nicht an den Umständen, an dem fehlenden Dirty-Talk, an den Zärtlichkeiten alleine, es liegt oft an fehlender Kommunikation. Man redet kaum bis gar nicht mehr miteinander, und der Guten-Morgen-Gruss fällt kühl aus. Keinen Sex in einer Langzeitbeziehung oder in einer Ehe-Baustelle zu haben, ist nicht selten, es gehört fast schon zum guten Ton, aber man kann daran arbeiten, ohne fremdzugehen. Lieber Besucher, sprechen Sie mit Ihrem Partner, tauschen Sie Ihre Gefühle aus, erzählen Sie sich schlechte Witze, lachen Sie wieder miteinander, oder erinnern Sie sich wenigstens daran, wie es am Anfang der Beziehung war. Und voila, schon vermehrt sich der Sex wieder in Ihrem Privatgemach.

 

Wieviel Sex lebt man in einer Beziehung aus?

Wieviel Sex braucht eine Beziehung, und wie lebt man ihn ordentlich aus? In den ersten zwei Jahren hat jedes Paar, ob alt oder jung, ob mit grossem oder geringem Altersunterschied, laufend Sex, denn da ist man verliebt, trägt die rosarot eingefärbte Brille und treibt es wie die Tiere, artgerecht, in allen nur denkbaren Stellungen, ja sogar von hinten und von der Seite. Nach etwa zwei Jahren mündet der Sex in eine Art gelegentlichen Stillstand, denn das gemeinsame Sexualleben lässt nach. Und so gehen viele Beziehungen nach zwei bis vier Jahren wieder auseinander, je nachdem, wie lange die grosse bis mittelprächtige Verliebtheit anhält. In einer Langzeitbeziehung scheiden sich die Geister, und so gibt es Paare, die haben überhaupt kein gemeinsames Liebesleben mehr, andere lieben sich gelegentlich, andere wiederum regelmässig, aber nicht mehr zu oft. Man kann ja auch die Tiernamen austauschen, wenn man die Sache aus der Sicht der Kosenamen betrachtet, so wird aus dem Kücken auch langfristig eine dumme Gans. Oft denkt man sich, es wäre besser, wieder als Single am Fleischesmarkt vorhanden zu sein, als in einer Langzeitbeziehung zu verrotten. Das stimmt jedoch laut neuesten Studien nicht, denn Singles haben noch weniger Sex als Langzeitpaare. Bitte, wennimmer ich Single war, bot sich eine Flut an Abenteuern, und so war mein Sexleben durchzogen von höchst erfreulichen Liebesakten, als ich Single war, aber ich bilde in vielen Dingen eine makabere Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Paare in einer Langzeitbeziehung sollten ruhig einmal offen über ihr Sexualleben reden, miteinander und nicht gegen den Wind, denn anfangs versteht man sich ohne Worte, und zum Schluss braucht man genau diese Worte, quasi den dirty-talk, um in Fahrt zu kommen. Einer meiner Bekannten geht mit seiner Frau in den Swingerclub, ein anderer besucht einen Saunaclub, und ich gewöhnte mich im Laufe der Jahrzehnte ans tägliche Kuscheln, wenn der Sex nicht mehr täglich auf den Schnitzelteller kommt. Allerdings bin ich glücklich wie ein paniertes Schnitzel, goldig und satt, wenn mein Lebenspartner und ich die Betten wieder einmal umwälzen, uns darin wälzen, bis sie umgewälzt sind, denn der Sex bekommt im Laufe des Lebens eine immer tiefer wachsendere Struktur. Wer mich kennt, der weiss, ich bin treu und träume imaginär von sexuellen Fetischen, die niemand auslebt, aber im Traum ist alles möglich, und in der Badewanne fliessen solche Träume regelmässig den Abfluss entlang, bis man sich erneut in der Realität des Alltags wiederfindet.

Wilder oder sanfter Sex - Was ist besser?

Wenn man vom Sex des Lebens spricht, so gehen die Meinungen derart auseinander, dass dazwischen Berge und Täler Platz finden, ähnlich wie beim weiblichen Geschlecht, welches aus lauter Bergen und Tälern besteht. Die windig bis feurigen Typen mögen es heiss, lodernd, flammend, lichterloh brennend, wild bis hart, und sie kommen zu ihren besten Höhepunkten, wenn ihr Körper eng umschlungen vibriert, während er förmlich gefressen wird. Zurück bleiben unschöne Flecken, die sich als simple Blutergüsse entkleiden, wenn man nicht den ganzen Tag mit einem schicken Schal um den Hals durchs Leben rennt. Mein Schal sah einmal aus, als ob ich eine Halskrause tragen würde, denn ich wusste nicht, wie ich die Schmuseflecken und Beiss-Ergüsse verstecken sollte.

Wer es hingegen zahm und lahm mag, der liebt den Slow-Sex, die zärtlich lodernde Kleinflamme, welche mit Teelichtern erzeugt wird, schmust und küsst gerne, aber bitte nicht zu fest, sonst entsteht gerne ein Bluterguss auf der Oberlippe. Die Harten mögen es überall, auf dem Teppich, an die Wand gepresst, unter dem Bürotisch, im Treppenhaus, im Lift, am Kirchturm, aber bloss nicht im Bett. Die Zärtlichen lieben es im Bett, und bitte bloss nicht woanders, denn der Untergrund darf nicht zu schroff sein. Auf der nackten Tischplatte könnte es herrlich sein, auf der Fensterbank, am Badewannenrand, unter der Dusche, und mein gewagtestes Erlebnis gönnte ich mir nachts auf der Salzburger Staatsbrücke, wobei ich betete, es möge mich niemand erkennen, denn die Scheinwerferlichter der vorbeifahrenden Autos stellten für mich eine Gefahr dar, selbst wenn sie mich nicht direkt rammten.

Es hängt vom Sexualtyp, vom individuellen Menschentyp ab, ob man es hart oder weich, wild oder zärtlich, langsam oder schnell liebt. Astrologen sagen, es könnte am Sternzeichen liegen, aber meine Oma sagte, die Sterne machen, was sie wollen, nur der Mensch lenkt die Welt, wenn er denkt. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass die hormonelle Zusammensetzung eine Rolle spielt, welcher Sexualtyp man ist. Ein hoher Testosteronspiegel symbolisiert Stärke, und ein hoher Östrogenspiegel signalisiert Weiblichkeit. Ein niedriger Hormonspiegel liebt es eher zart, ein hoher Hormonspiegel mag es hart. Auch Serotonin, Adrenalin und Dopamin spielen eine wesentliche Rolle, wenn es um dominanten oder devoten Sex geht, aber das Bett steht für alle bereit.

Monstersex - Verliebt in ein Fantasiemonster

Es gibt tatsächlich Leute, die stellen sich imaginär vor, Sex mit einem Fantasiemonster zu haben, beispielsweise mit einem Dinosaurier, einem Drachen, einem Tier aus der Schattenwelt. Und es gibt mittlerweile einen weltweit agierenden Markt hierfür, der geprägt ist von fantasiereichem Sexspielzeug, beispielsweise von Schwänzen längst verschollener Tiere. Besonders Frauen träumen davon, einen Drachenschwanz in sich zu spüren, und hierfür lassen sich einige Damen ein virtuelles Monsterwesen erschaffen, welches sie per Mausklick steuern können. Da bekommt jeder Biss eine einzigartige Note, und der Beigeschmack ist nicht von dieser Welt. Man kann in Form von 3D-Visualisierungen in einen Zauberwald eintauchen, sich von Monstern verschlingen, umschlingen und einschnüren lassen, oder man bestellt sich ein Sextoy, welches einem Monster sehr nahe kommt. Für mich sind schon so manch exotische Vibratoren reinste Monster, wenn sie zu lange lagern und der Saft der Batterien ausläuft, aber manche Leute kennen eben noch weniger Grenzen. Die Veranlagung, von Monstern begehrt zu werden, die Erotisierung ausgestorbener Tiere faszinierte uns seit uralter Zeit. Auch Zeus, der Göttervater, schlenderte als halber Mensch und halbes Tier in der griechischen Mythologie umher, und so bekennen sich auch heute zahlreiche Menschen zu verschollenen Welten, welche sie erotisieren. Da bekommt das Rollenspiel eine ganz eigene Note, welche den Duft der Fantasie in sich trägt, sozusagen als Kopfnote, welche in die Herznote mündet.

Was ist Casual-Sex?

Bitte, in unserer schnelllebigen Zeit muss es schon ein wenig diskreter zugehen, wenn man als Single auf der verzweifelten Suche nach einem neuen Bettwärmer ist, welcher sich nicht gleich als Bettschoner entpuppt. Casual-Sex heisst der neue Trend und hinterlässt garantiert keinen bleibenden Eindruck eventueller Verbindlichkeiten. Schämen Sie sich, das tut man nicht.

Trotzdem begegnete mir öfters, besonders in der anonymen Harmonie der Grossstadt dieses freundschaftliche Angebot der geballten Oberflächlichkeit. Nein, so eine bin ich nicht, denn offiziell bin ich eine brave Frau zum Heiraten. Kann mich bitte nicht endlich jemand wegheiraten, damit ich vom partnerbindenden, fingerfesselnden Menschenmarkt verschwinde und zu betteln aufhöre! Hinter verschlossenen Türen geht Sie mein Privatleben nichts an, offiziell natürlich.

Dieses bindungsscheue Modell der Kontaktanbahnung findet erstaunlicherweise jede Menge Anhänger, auch wenn man es offiziell nie ausleben würde. Zuerst wärmt man miteinander das Bett, denn Solidarität muss schon sein, wenn man sich in solch prickelnde Sphären der Liebe hinein wagt. Danach geht man miteinander einen Kaffee trinken und pflegt die Freundschaft, als ob nie etwas gewesen wäre.

So leben nach dem neuesten Trend hunderte von flirtwilligen, bindungsscheuen Grossstadtschmetterlingen ihre Kontakte aus. Schmetterlinge schlüpfen in meiner Bauchgegend wahrscheinlich wieder ab März aus, denn meine Raupen im Bauch haben gute Chancen zu überwintern. Gerade heute habe ich sie mit frischen Salatblättern zum Frühstück gefüttert, durch die können sie sich jetzt durchfressen, bis ich einen potenziell gut duftenden Casual Flirtpartner auf Freundschaftsebene gefunden habe. Neulich kündigte mir ein mir im Magen liegender kleiner Mann die Freundschaft. Oha, jetzt weiss ich annähernd, woran dies gelegen hat. Der Arme hatte bestimmt kalte Füsse bekommen.

Wie haben Astronauten Sex im All?

Auch Astronauten, die sich tagelang im Weltall bewegen, haben ein Sexualleben, selbst wenn die Schwerelosigkeit an ihnen nagt. Astronauten können sich nicht unbeschwert im Bett wälzen. Sie benötigen Hilfestellung bei ihren sexuellen Aktivitäten. Und genau diese Hilfe erhalten sie, auch wenn dies ein Tabuthema im All ist. Spezielle Vorrichtungen, welche der Schwerkraft strotzen, sind zwar in manchen Raumkapseln angedacht, aber die menschliche helfende und haltende Hand kann niemand ersetzen.

Viele Astronauten verzichten auf den Sex im All, andere lieben es, wenn helfende Hände und Zuschauer dabei sind, fühlen sich mit dem gewissen Kick ausgestattet, wenn sie nicht alleine sind, und wieder andere haben zwar Sex in der Raumkapsel, schämen sich jedoch dafür und wollen, dass dieses Thema auf der Erde nicht breitgetreten wird.

Wenn man auf dem Mond landet, prickelt es ohnehin in der Lendengegend, wenn man die Leichtigkeit geniesst, denn am Mond wiegen wir nur ein Sechstel unseres Normalgewichts. Wenn man bedenkt, dass die meisten Frauen auf Sex verzichten, wenn sie dafür weniger wiegen würden, so wären weibliche Astronauten gewichtstechnisch und sexuell gesehen am richtigen Platz.

Wissenschaft und Forschung sind zu dem Ergebnis gekommen, dass unser Gehirn verschiedene Ausprägungen hat. Manche Menschen sind gefühlsbetonte Künstler, andere genau das Gegenteil, sachlich kompakte Denker. Und so benötigen Astronauten während sie sich im All befinden wirklich weniger Sex, denn ihr Gehirn kann auf dieses Prickeln verzichten, andere Gehirnzonen sind bei ihnen einfach besser verkapselt.

Analsex

Der Analverkehr - Ist er aufregend oder abstossend? Ein reines Tabuthema, welches man im Grunde nicht auslebt. Viele Leute lieben jedoch die intensive Penetration von hinten, da sie Lust verleiht, das Gefühl von Verbotenheit übermittelt, und sie regt viele erogenen Zonen an, besonders wenn die Frau keinen ordentlichen vaginalen Orgasmus bekommen kann. Analsex ist zwar verpönt, aber insgeheim wünschen es sich doch zahlreiche Menschen, haben es aber bisher nie ausprobiert. Es gehört Leidenschaft und Vertrauen dazu, und man muss einige Dinge beachten. Niemals ohne Kondom, da sonst zu viele Bakterien übertragen werden. Und immer mit einem guten Gleitmittel, da sonst der Muskel verletzt wird, Risse in der empfindlichen Haut entstehen und Bakterien eindringen können.

Objektsexualität

Objektliebe oder Objektophilie bedeutet, dass ein Mensch einen Gegenstand, ein Gebäude oder ein Objekt liebt. Man geht eine Beziehung mit dem Objekt ein, ist erregt in seiner Nähe, ist eifersüchtig, schwört ewige Treue, geht den Bund fürs Leben mit ihm ein und lebt seine Liebe anders aus, als die zwischenmenschliche Liebe. Der Eifelturm, die Berliner Mauer, der schiefe Turm von Pisa, die Chinesische Mauer, Flugzeuge und Riesenräder, all diese Objekte sind bereits in festen Händen und geniessen die traute Zweisamkeit mit einem Menschen, welcher sie anhimmelt.

Ă–kosex

Ökosexualität ist das freie und ungezwungene Ausleben der erotischen Instinkte inmitten einer unberührten Natur, unkonventionell und grosszügig. Man liebt sich inmitten von Bäumen, auf mosigem Waldboden, reibt sich an Eicheln und Blättern, umarmt Bäume so lange, bis man zum Höhepunkt gelangt, und man gerät in Extase, wie wild gewordene Hexen und Hexer. Die natürlichen Düfte, das Rauschen der tierischen und pflanzlichen Hintergrundmusik, das Prickeln auf der Haut, wenn man sich in der Natur aalt und sult, das alles macht den Orgasmus aus, falls man dies liebt. Es gibt Menschen, die bevorzugen den Ökosex, während die meisten anderen das eigene Bett in Betracht ziehen.

Slow Sex

Wie funktioniert der Slow-Sex, und wie bequem ist er für ältere Leute? Fakt ist, man geniesst ihn langsam, bewusst, achtsam, mit viel Gefühl und inniger Lust. Er kommt dem Tantra sehr nahe, stammt aus dem chinesischen Sexualgefühl und ist in jeder Stellung möglich. Achtung, nicht einschlafen dabei, sonst erschlafft alles, was standhaft bleiben müsste.

 


Elisabeth Putz

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