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Was ist eine Beziehung?

BeziehungEine Beziehung ist ein regsames Miteinander. Man liebt, teilt alles, teilt sich mit, hört zu, schliesst Kompromisse, unternimmt gemeinsam etwas, hat gemeinsame Ziele, plant vieles gemeinsam, man lebt besonders in der Liebesbeziehung zusammen und teilt seine Gedanken mit dem Partner.

Eine Beziehung ist ein Kompromiss, denn man muss auch die Wünsche und Bedürfnisse des Partners berücksichtigen. Menschen, die kompromisslos glücklich sind, haben oft Schwierigkeiten, eine Beziehung einzugehen, es sei denn, alles und jeder tanzt nach der eigenen Pfeife.

Eine Beziehung ist Vertrauen, denn man muss sich nicht nur selber vertrauen, sondern sollte auch dem Partner vertrauen. Wer sich mit Vertrauen generell schwer tut, wird auch in einer Beziehung Schwierigkeiten damit haben. Unnötige Eifersucht, Kontrollwahn und Streit sind dann die Folgen..

Eine Beziehung ist Selbstachtung und Achtung für den Partner. Wer sich selbst nicht leiden kann, schlecht über sich und seinen Körper spricht, wird auch andere Menschen wenig achten und schlecht über sie reden. Hier hat eine Beziehung auf gleicher Augenhöhe keine Chance, denn der Partner wird andauernd unterschwellig heruntergebuttert. Ich habe mir angewöhnt, meine hin und wieder auftretenden Gewichtsprobleme positiv zu sehen, mich so zu lieben, wie ich bin, und automatisch habe ich bemerkt, dass ich auch die anderen Leute so akzeptiere, wie sie sind. Fehler sehe ich als Individualitäten an, und Makel fallen mir fast nie auf.

Beziehung Definition

Was ist eine Beziehung? Es ist ein Miteinander, das Zusammenleben in einer Partnerschaft, zwischen Mann und Frau, Mann und Mann, oder zwischen Frau und Frau. Natürlich bedeutet die Beziehung auch das freundschaftliche Verhältnis zwischen Menschen, das geschäftliche Verhältnis, das fürsorgliche Verhältnis, das allgemeine Miteinander zwischen Menschen, aber die Liebesbeziehung, die Ehe und die Partnerschaft zwischen zwei Liebenden ist die gängigste Form. Heute sieht man die konservative Beziehung, die auf Heterosexualität beruht, nicht mehr so streng im Vordergrund, weil kreative und freizügigere Beziehungsmodelle den Alltag erobern.

Wie zufrieden sind wir in einer Beziehung

Normalerweise sind wir zufrieden und direkt ausgeglichen, wenn wir uns in einer festen Beziehung befinden. Da der Mensch jedoch nicht unbedingt für die jahrelange Monotonie geschaffen ist, kann es passieren, dass wir manchmal aus unserer Beziehung ausbrechen wollen. Bitte, irren ist menschlich, und so verirrt man sich manchmal in einen fremden Flirt. Wichtig ist nur, dass man jedes Mal wieder nach Hause zurückfindet, denn gegessen wird am eigenen Tisch. Trotzdem sind 35% der Leute nicht zufrieden mit ihrer Beziehung, und Schuld daran ist wie immer der Sex, wenn er zu langweilig wird. Sex ist keine Angelegenheit von Quantität, sondern von Qualität. Abwechslung ist Gold wert. Bitte, 65% der Leute sind zufrieden mit ihrem Sexleben, lieben ihren Partner und geniessen die Zweisamkeit, das muss man hier auch erwähnen, wenn man schon über den eintönigen Sex spricht. Die Liebe muss stimmen, das ist nämlich das wichtigste in einer Beziehung.

Wie führt man eine gute Beziehung?

Wie bringt man wieder Feuer in die Beziehung? Wenn die Verliebtheit erst einmal vorüber geht, bleibt die Liebe wie die Frucht eines stabilen Baumes übrig, und man entscheidet sich füreinander, oder man trennt sich wieder.

Kennen Sie die Worte: Ich habe endlich den richtigen Partner gefunden, lange habe ich gesucht. Genauso kennen wir auch die Worte: Wir haben uns auseinandergelebt, wir hatten uns nichts mehr zu sagen. In beiden Fällen beginnt nach der Verliebtheit, die laut Studien nach etwa vier Jahren vorüber ist, ein neuer Lebensabschnitt.

An einer Beziehung muss man arbeiten wie an einem erfolgreichen Werk. Jetzt hat aber jede noch so prickelnde, mit Liebe, Lust und Leidenschaft prall gefüllte Partnerschaft irgendeinen harten linken Haken. Der Alltag rollt an. Spätestens nach einigen Monaten gewinnt der Alltag mit all seinen kleinen Grausamkeiten der ständig wiederkehrenden Monotonie an Bedeutung.

Wenn der Alltag anrollt, beginnt der Stress. Da hilft nur eines, Toleranz dem Partner gegenüber, denn er entwickelt im Laufe einer Langzeitbeziehung seine ganz eigenen Macken, Ecken und Kanten. Einige Dinge peppen den Beziehungsalltag jedoch auf. So könnte man sich im Terminkalender feste Zeiten einplanen, in denen man ein romantisches Dinner zu zweit plant, die Sonntage miteinander verbringt, gemeinsam Essen geht, oder gemeinsam die Natur bei einem Picknick geniesst.

In der gegenseitigen Akzeptanz, im Respekt, im Zuhören liegt die Leidenschaft einer guten Beziehung. Wenn abends beide Partner nach Hause kommen, gestresst vom Alltag ihre Sorgen verbal loswerden möchten, brauchen beide jemanden, der ihnen zuhört. Es sollte hier bitteschön keine Einseitigkeit entstehen, einer hört zu, der andere spricht, sondern ein abwechselndes Reden und Zuhören.

In Beziehungen, in denen ein Partner zu Hause ist und der zweite abens müde nach Hause kommt, entsteht das Ungleichgewicht insofern, da der ausgeruhte Partner endlich plaudern möchte, und der müde seine Ruhe haben will. Hier brauchen die Paare eine grosse Portion starker Nerven. Wenn der Egoismus so ausgeprägt ist, dass die Beziehung daran zerbricht, sitzt man abends nach der Arbeit alleine zu Hause, und niemand hört zu oder erzählt etwas. Da braucht man glatt einen Fernseher, um nicht zu vereinsamen.

Wie führt man eine perfekte Beziehung?

Kennen Sie die perfekte Beziehung? Viele Leute sind der Meinung, da drin darf man sich niemals streiten, es muss die absolute Harmonie herrschen, wenigstens nach aussen hin. Viele Paare wahren den äusseren Schein, gaukeln sich selber eine perfekte Beziehung vor, streiten jedoch so sehr, dass die Fetzen fliegen, lieben sich aber dennoch innig.

Eine Beziehung ist ein Leben in Zweisamkeit, das Zusammenführen zweier Leben, und so existieren Harmonie und Auseinandersetzung nebeneinander. Eine andauernde Harmonie kann auch krank machen, da sie in einer monotonen Langeweile endet. Manche Leute sagen, in einer guten Beziehung muss man sich streiten und versöhnen können, aber man darf niemals die gegenseitige Achtung voreinander verlieren. Probleme müssen ausdiskutiert und nicht geschluckt werden, sonst spürt man sich irgendwann selber nicht mehr und bricht explosionsartig aus seiner Beziehung aus.

Ich denke, die perfekte Beziehung existiert nur im Märchen, denn zwei Menschen können niemals eins miteinander werden, ohne dass sich einer der Partner vollkommen aufgibt und das Leben des zweiten Partners mitlebt. Jeder Mensch muss sein eigenes Leben selber gestalten dürfen, und abends trifft man sich, morgens wacht man im selben Bett auf, beim Frühstück teilt man sich die Butter, und dennoch verzehrt jeder sein eigenes Brot, trinkt seinen eigenen Kaffee. Symbolisch ausgedrückt bedeutet es, zwei Menschen entscheiden sich füreinander, ohne dass sie sich gegenseitig begraben.

Eine gute Beziehung benötigt allerdings einige Kleinigkeiten, die man beachten sollte. Die Liebe muss stimmen, denn wenn sie verloren geht, geht alles daneben. Gemeinsame Rituale, gemeinsame Abenteuer, vielleicht gemeinsame Hobbies, und dennoch muss jeder genügend Freiraum für sich selbst besitzen. Man kann sich beispielsweise für ein Wochenende wie kleine Vögel in ein romantisches Hotel einnisten, aber das Büro muss man nicht unbedingt miteinander teilen, denn eine 24 Stunden Dauerbeziehung, täglich beisammen, ein ganzes Leben lang, kann einige Menschen krank machen.

Eine perfekte Beziehung besteht aus Toleranz und Bewunderung, aus Leidenschaft, Lust und inniger Pflege. Feuer und Leidenschaft bringt man in eine Beziehung nur so lange hinein, wie man sich begehrenswert fühlt. Bitte lassen Sie sich speziell in einer Langzeitbeziehung nicht unnötig gehen. Viele Leute tendieren dazu, irgendwann in die Breite zu gehen, weil sie nicht mehr wachsen, geistig und körperlich. Sie werden dick, unterhalten sich mit ihrem Partner nur noch breitflächig, oberflächlich, während der Flachbildfernseher im Hintergrund läuft.

Was braucht man in einer Beziehung?

Eine gute Beziehung lebt in erster Linie von drei Faktoren, der Liebe, der Bewunderung und den gemeinsamen Zielen. Wenn einer dieser drei Faktoren verloren geht, ist es schwierig, mit dem Partner in die selbe Richtung zu gehen. Es gibt jedoch darüber hinaus weitere Faktoren, die eine intakte Beziehung ausmachen. Wenn man miteinander lebt, sollte man seinen Partner nicht ausschliessen, sondern ins eigene Leben mit einbeziehen, denn eine Partnerschaft reicht über die Bettkante hinaus.

Man muss miteinander reden können. Es ist ein täglicher Horror, wenn man sich ausser dem Morgengruss nichts mehr zu sagen hat, dann entsteht so eine grosse Distanz, dass man sich lieber mit Mutter unterhält als mit seinem Partner. Im Urlaub gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Paare, die sagen, man sollte alleine Urlaub machen, und andere Paare machen zu zweit Urlaub. Auf jeden Fall sollte das Vertrauen so gross sein, dass man seinen Partner auch einmal alleine entspannen lassen kann.

Freundschaften platonischer Art sind laut Umfragen in einer Beziehung nicht gerne erwünscht. Und gerade hier entstehen Probleme, wenn man sich zu zweit abkapselt und seine Freunde vernachlässigt. Jeder Mensch braucht Freunde, und so pflegen Paare oft einen gemeinsamen Freundeskreis.

Man muss sich in seiner Beziehung wohlfühlen, sich seinem Partner anvertrauen können, gemeinsam lachen und weinen können. Wer seinem Partner Freiheiten schenkt, ist selber frei. Aber weder die zu lange, noch die zu kurze Leine ist sinnvoll, denn auch gewisse Grenzen sollte man einhalten. Nicht jeder mag die offene Beziehung mit mehreren Partnern, auch wenn der Champagner im Bauchnabel prickelt. Übrigens ist zu viel Kritik Gift für eine gute Beziehung, denn wer seinen Partner kränkt, macht ihn unglücklich.

Die körperliche Nähe in einer Beziehung

Laut Studien lebt eine gute Beziehung vom Liebesakt selber, auch wenn in jüngsten Umfragen nur 1% der Paare behauptet, die körperliche Liebe sei wichtig. Wenn die Chemie nicht stimmt, legt man sich lieber einen Hund zu, der im Bett schläft, während der Partner auf der Couch schlummert und sich ein zweites Schlafzimmer einrichtet. Getrennte Betten können zwar den Tiefschlaf fördern, aber für die Liebe sind sie hinderlich.

Viele Paare träumen nach einiger Zeit von der prickelnden Anfangsphase ihrer frisch gebackenen Beziehung, als das Feuer noch loderte, das Herz in die Hose hüpfte und der Körper heiss vor Lust war. Besonders in einer Langzeitbeziehung vermisst man diese Leidenschaft, da sie im Alltag in monotone Routine übergeht. Da hat man nur noch Zeit für den Abschiedskuss, wenn man morgens das Haus verlässt. Abends kommt man heim, drückt seinem Liebelein einen Begrüssungskuss auf die Wange und verstaut sein Gesicht in der Zeitung, die man mit ins Bett nimmt, denn nichts ersetzt eine gute Bettlektüre.

Wer wieder Leidenschaft in seine Beziehung bringen möchte, der kauft Theaterkarten, Konzertkarten, zieht sich für seinen Partner schick an und führt ihn zum Essen aus. Ausserhalb der eigenen vier Wände hat die Lust gute Chancen, wieder wahrgenommen zu werden. Auch sollte man sich abends bettfertig machen, gepflegt ins gemeinsame Bett hüpfen und nicht mit ungeputzten Zähnen einschlafen. Morgens sollte man kuscheln, denn den richtigen Partner fürs Leben kann man auch morgens beim Aufwachen gut riechen, wenn die Chemie stimmt.Wer in seiner Partnerschaft ein Bettmuffel wird, hat gute Chancen auf ein rasches Beziehungsende.

Gefühle in einer Partnerschaft

In jeder Beziehung entstehen im Laufe der Jahre verschiedene Phasen, in denen die Gefühlswelt einmal intensiv ausgelebt wird und andere Male in einem abgekühlten Zustand im Kühlschrank konserviert werden muss. Wenn der Mann im Hobbykeller verschwindet, lebt er die stille Phase der Bärenhöhle aus. Wenn die Frau mit der besten Freundin stundenlang redet, lebt sie die kommunikative Phase aus und wälzt Probleme. Wenn ein Paar Phasen der lustvollen Liebe auslebt, kommt der Mann aus seiner Bärenhöhle heraus und die Frau beendet das Gespräch mit der besten Freundin. Die Gefühle sind das Salz in einer Partnerschaft, wenn sie nicht mehr ausgelebt werden, droht das Beziehungsende. Zeigen Sie Ihrem Partner Gefühle der Zuneigung, lassen Sie ihn spüren, dass er geliebt wird, dann übersteht die Partnerschaft jede Bärenhöhle.

Eifersucht in einer Beziehung

Eifersucht zerstört alles, engt uns ein, und eines Tages brechen wir aus so einer Beziehung aus. Man muss dem Partner vertrauen, sonst ist es nicht der Richtige. Wer in früheren Partnerschaften Untreue erlebt hat, sollte dies seelisch gut verarbeiten, bevor er sich auf einen neuen Partner einlässt, denn die neue Beziehung wird leiden, wenn man Altlasten hineinträgt. Eifersucht ist keine gute Idee, denn man verscheucht den Partner damit und treibt ihn irgendwann doch in die Arme eines anderen Menschen, wenn sich der Partner jedes Mal rechtfertigen muss und ihm trotzdem nicht geglaubt wird. Manche Leute sind sogar eifersüchtig auf die Schaufensterpuppen, wenn sie gemeinsam mit dem Partner shoppen gehen. Und die Eifersucht auf Geschäftskontakte und Arbeitskollegen des Partners kann sogar die stabilste Liebe abtöten, weil man dadurch dem Partner im Job schaden kann und die Existenz gefährdet.

Wann soll man zusammenziehen?

Wenn Paare zu schnell zusammenziehen, nach ein paar Wochen, geht dies in den meisten Fällen schief, selbst wenn es Ausnahmen gibt. Besser ist es, man lässt die erste grosse Verliebtheit vorüberziehen, geniesst sie mit allen Sinnen und entscheidet sich zuerst für zwei Wohnsitze. Natürlich ist dies fast unmöglich, wenn man zu weit auseinanderlebt, aber in der selben Stadt ist so ein Modell leicht möglich. Man muss sich kennenlernen, die Macken des Partners kennenlernen, und erst wenn man diese liebt, sollte man zusammenziehen. Immerhin gibt einer der Beiden, oder sogar Beide das eigene Zuhause auf, und im Falle einer schnellen Trennung hat man kein Zuhause mehr. Es gibt Leute, die schlafen mit Wollsocken, nehmen ihre Kuscheltiere mit ins Bett und lieben es, Nase, Ohren und den Bauchnabel des Partners morgens zu kraulen. Sie lassen die Zahnpastatube offen, schliessen den Klodeckel nicht und fahren mit dem abgeschleckten Löffel in die Marmelade hinein. Das muss man erst einmal mögen, oder besser verkraften.

Wie verhalten sich Männer in einer Beziehung?

Warum hören Männer in einer Beziehung nie richtig zu? Warum hat die Frau das Gefühl, ihr Mann hört ihr nie zu? Es sind die fehlenden Emotionen, die den Anschein erwecken, dass der Mann nicht richtig zuhört, das Halbe vergisst und nur mit einem halben Ohr am Gespräch teilnimmt. Bitte, immerhin ist er beim gemeinsamen Liebesspiel voll dabei, da steht sein Gehör wie eine Eins.

Besonders nach der Arbeit, in Stresssituationen, nach einem Meeting ist der Mann ausgelaugt und emotional nicht bei der Sache. Wenn die Frau auf ihn hereinströmt wie ein Gewitter, der Mann jedoch in seiner Nichtsbox, in seiner Bärenhöhle steckt, kann aus dem Gespräch nichts werden. Und so vergisst der Mann wichtige Dinge, weil man sich Sachen nur gut merkt, wenn man sie mit Emotionen in Verbindung bringt und auch den Kopf dafür frei hat. Besser ist es, wenn die Frau wartet, bis der Mann nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt, sich ausgeruht hat und dann offen fürs Gespräch ist. Bitte, Frauen arbeiten auch hart, aber ich fürchte, wir müssen multifunktional und jederzeit bereit sein, kein Wunder haben wir dann Migräne, wenn das Bett lauert.

Die Beziehung mit dem Ex-Partner

Es kommt vor, dass sich Paare trennen, und es kann vorkommen, dass sie wieder zusammenfinden. Bitte, das kommt in den besten Familien vor. Grund hierfür ist unser Naturell. Wir behalten die guten Zeiten einer Beziehung besser im Gedächtnis und verdrängen die schlechten Zeiten, obwohl jede Trennung einen Grund hat. Wer mit seinem Ex-Partner wieder zusammenkommt, hat nur unter gewissen Voraussetzungen eine zweite Chance. Beide Partner müssen Single sein, sie müssen sich weiterentwickelt haben und wieder harmonieren, nicht etwa in gegensätzliche Richtungen entwickelt haben, sonst hat die alte neue Beziehung keine echte Chance. Immerhin weiss man irgendwann bestimmt wieder, warum man sich damals getrennt hat, wenn der erste Streit lauert.

Die neue Beziehung mit dem Ex-Partner hat durchaus Vorteile. Man kann sich riechen, begehrt sich wahrscheinlich noch immer, man muss sich nicht neu kennenlernen, erspart sich Blinddates im Kino und Restaurant, und man weiss, was der Partner mag und was er hasst. Natürlich kitten auch gemeinsame Kinder so eine aufgewärmte Beziehung, denn sie brauchen ja beide Elternteile. Ich mag keine aufgewärmte Suppe, weil sie keinen frischen Geschmack mehr hat, aber es gibt Leute, die lieben sogar Fertiggerichte aus der Mikrowelle, wieso dann nicht auch den alten Partner.

Der Beziehungscounter

Ein Beziehungscounter kann eine Partnerschaft retten, vertiefen oder einfach nur glücklich am Leben erhalten. Diesen Beziehungscounter gibt es in vielen Varianten, mit integrierten Kosenamen, Liebessprüchen, Liebesgedichten und symbolischen Liebesbeweisen. Es gibt ihn als App fürs Smartphone oder als Software für den PC. Man weiss damit immer, wie lange man bereits zusammen ist, und man kann seine Beziehung täglich mit einem kleinen Liebesspruch neu lodern lassen.

Fernsehen in der Partnerschaft

Normalerweise ist der Fernseher im Schlafzimmer tabu, denn die Sendung mit der Maus kann dazu führen, dass Stille im Bett herrscht. Allerdings ist das gemeinsame Fernsehen doch förderlich für eine Beziehung, da man hier gemeinsame Interessen pflegt. Man unterhält sich nachher über den Film, die Schauspieler, die Show, die Dokumentation, die Moderatoren und das Fernsehgeschehen, und so hat man neben dem Sport, den Freunden und der Familie ein weiteres Element, welches man gemeinsam teilt. Im Wohnzimmer hat der Fernseher durchaus seine Berechtigung, denn hier stört er die Liebe nicht.

Das Panda-Prinzip in einer Beziehung

Kennen Sie die Pandabären? Sie sind gemütlich und wirken fast schon ein wenig träge. Sie fühlen sich wohl, sind langsam und geniessen die Ruhe. So kann es auch in einer Beziehung, vor allem in einer Langzeitbeziehung aussehen. Man fühlt sich pudelwohl wie ein Pandabär, pandawohl, man wird träge und lässt sich gehen. Das Prinzip ist ein wahrer Beziehungskiller. Manche Paare sind wie Pandabären in ihrer Beziehung, weil der Job sie auslastet, weil die Kinder viel Aufmerksamkeit brauchen, weil das Essen gut schmeckt und das Badewasser immer zur selben Zeit in die Wanne eingelassen wird. Wenn das Prickeln des lodernden Feuers endet, muss man entweder sehr heisses Badewasser einlassen, oder man verzichtet aufs Vollbad und vergnügt sich woanders. Wichtig in einer Beziehung ist es, dass man das Panda-Prinzip früh genug erkennt und dagegen ankämpft. Ein romantischer Abend ohne Kinder, ein Wochenende ohne Arbeit, oder eine Nacht im Eishotel, das alles kann helfen, dem Pandabären zu entkommen, denn der Tiger wartet bereits.

Drama oder Komödie für die perfekte Beziehung?

Paare sollten sich nicht nur gemeinsam Komödien ansehen, wobei hier gerne gemeinsam gelacht wird. Sie sollten sich auch gemeinsam Dramen ansehen. Hier wird das Gefühlszentrum, die Gefühlsebene angesprochen. Man weint gemeinsam, vergießt gemeinsame Tränen, kuschelt sich aneinander, spürt seinen Partner und umarmt ihn tröstend. Man wartet auf ein Happy-End und genau dieser Moment schweisst Paare unheimlich zusammen. Als ich Forrest Gump mit meinem Partner sah, kitteten wir damit sogar unsere in die Jahre gekommene Beziehung.

Streit mit dem Partner

Paare streiten sich in einer Beziehung nicht gerade über nennenswerte, grosse Ausrutscher oder richtig schwerwiegende Lebenskrisen. Sie zanken täglich, und zwar streiten sie sich wegen unscheinbaren Nichtigkeiten. Paare streiten sich von Natur aus häufiger, wenn sie sich täglich sehen, denn dann haben sie die Chance, sich öftersgegenseitig auf den Wecker zu gehen. Allerdings streiten sich laut Studien Eheleute in einer Langzeitehe nicht so oft, weil sie sich so aneinander gewöhnt haben, dass der eigene Ehepartner nicht mehr grossartig auffällt. Übrigens hat ein kleiner täglicher Streit den Vorteil, dass man sich abends im Bett versöhnen kann, und das schweisst unheimlich zusammen.

Bei Schlafmangel streiten sich Paare heftiger

Wenn Paare unter Schlafmangel leiden, streiten sie sich viel heftiger, als wenn sie ausgeschlafen sind. Schlafentzug macht uns nämlich aggressiv. Wir werfen unserem Partner dann die Fehler der letzten Jahre vor, beschimpfen in deftiger und machen ihn für alles verantwortlich. Wir lassen unseren Frust an ihn abprallen, weil er gerade greifbar ist. Wenn ein Partner schnarcht, sollte man lieber getrennte Schlafzimmer bevorzugen, sonst ist der andere Partner nicht ausgeschlafen, und Streit ist vorprogrammiert.

Was bringt ein Partnertausch?

Ein Partnertausch ist nur in einzelnen Ausnahmefällen eine gute Idee, denn die meisten Paare entwickeln eine Art Eifersucht und sind unglücklich, wenn fremde Leute in die intimste Zone eindringen. Auch Pärchenclubs können schaden, wenn man damit nur seine Beziehung retten möchte. Besser ist eine Aussprache, sich gegenseitig neu zu entdecken, gemeinsame Kuscheleinheiten, gemeinsame Aktivitäten, aber andere Paare haben in der Regel nichts in der eigenen Beziehung verloren, es sei denn, sie sind platonische Freunde. Man muss nämlich schon sehr freizügig sein, um so einen Partnertausch zu ertragen, und meist sind es nur die Männer, die Gefallen dran haben. Auch kann es leicht passieren, dass sich ein Partner in den Tauschpartner verliebt, und hier sind es meist die Frauen, die tiefere Gefühle entwickeln.

Wie flirtet man mit dem eigenen Partner?

Der Flirt mit dem eigenen Partner ist wichtig, damit das Feuer in der Beziehung lodert. Ein Kompliment, ein kleines Geschenk, ein gemeinsames Candlelight-Dinner, Romantik mit Kerzenschein, ein verführerisches Parfum, gute Musik, eindeutige Zweideutigkeiten, viel Humor, ein süsses Lächeln, ein gewagtes Outfit, all das trägt zu einem gelungenen Flirt in der Partnerschaft bei. Wenn man nur noch mit dem Hund spricht, den Partner optisch nicht mehr wahrnimmt, sich gehen lässt, kommt kein Flirt zu Stande. Geniessen Sie die Zweisamkeit mit Ihrem Partner, freuen Sie sich auf ihn, überraschen Sie ihn mit einem Wellnesswochenende, warten Sie in einem Hotelzimmer auf ihn, verabreden Sie sich mit ihm in der Badewanne, dann bringen Sie wieder neues Feuer in Ihre Beziehung.

Paare in der Langzeitbeziehung

Paar in einer langen BeziehungWie gut kennt man seinen Partner, wenn man bereits eine längere, glückliche Beziehung mit ihm hat? Hat der Partner blaue Augen oder doch eher braune Augen? Was ist das Lieblingsessen seines Partners, und was kann er am wenigsten leiden? Trägt der Partner eher gerne rote Klamotten oder ist er der unauffällige Typ und trägt Brauntöne? Man hat jetzt herausgefunden, dass eine lange Beziehung viele Fragen nicht mehr zur Zufriedenheit beantworten kann. Nun, das ist nicht schlimm, solange man seinen Partner beim richtigen Namen kennt und ihn nicht versehentlich mit einer neuen Blüte verwechselt.

In einer Langzeitbeziehung werden plötzlich andere Dinge wichtig. Das Vertrauen steht an erster Stelle, die Vertrautheit untereinander ist enorm gewachsen, da können die Augenfarben nicht mehr mithalten. Das Äussere des Partners rückt etwas zur Seite, weil der Alltag viel Platz braucht. Erst wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, bemerkt man die optischen Mackel seines Partners enorm.

In einer Langzeitbeziehung ist es ziemlich egal, was der Partner gerade für Klamotten trägt, Hauptsache ist, man liebt ihn trotzdem. Aber einen Blick sollte man schon auf seinen Partner werfen, besonders in einer langen Partnerschaft, denn sonst geht man mit seinem Partner eines Tages essen und bemerkt nicht einmal, dass er gar nichts anhat ausser seine Schuhe. Das Miteinander in einer langen Beziehung wird zwar nicht mehr von Äusserlichkeiten geprägt, aber wissen sollte man schon, welche Dessous die Frau bevorzugt, wenn man ihr Unterwäsche zu Weihnachten schenken möchte.Die Ähnlichkeit der Paare in der Langzeitbeziehung

In einer Langzeitbeziehung werden sich die Paare immer ähnlicher. Sogar die Darmbeschaffenheit und die Körpergesundheit können sich angleichen, wenn man den gleichen Lebensstil, das gleiche Essen und den gleichen Sport verfolgt. Wenn man lange zusammenlebt, ißt man am selben Tisch und kocht zusammen, da kommt das gleiche Essen in den Magen. Veganer, Vegetarier, Vorliebe für Fisch oder Fleisch, all das gleicht sich im Laufe der Jahre an, wenn man gut miteinander harmoniert und viel zusammen diniert. So entwickelt man auch ähnliche Bakterien im Darm und auf der Haut. Sogar beim Kleidungsstil erkennt man ein zusammengehöriges Paar. Man trägt zusammen klassische oder legere Mode, sogar manchmal das gleiche Brillenmodell, und man trägt ähnliche Farben. Und man erkennt Paare am gemeinsamen Wohnstil, denn man wohnt ja normalerweise zusammen in einem Haushalt.

Wie rettet man seine Beziehung über die Jahre hinweg?

Wenn man sich im Laufe der Jahre immer ähnlicher wird, darf man es nicht übertreiben, denn zu identisch sollten sich Langzeitpaare nicht werden, sonst endet die Partnerschaft in Routine und Langeweile. Man muss über den Tellerrrand hinausschauen, die Welt begrüssen und wahrnehmen, und man muss sich selber treu bleiben. Langzeitpaare brauchen mindestens ein Hobby, welches sie alleine oder mit Freunden ausüben. Sie benötigen neben dem gemeinsamen Freundeskreis auch eigene Freunde, mit denen sie jeweils ohne den Partner etwas unternehmen, und sie brauchen Freiräume. Einmal pro Monat oder pro Woche tut der Männerabend oder der Frauenabend gut, denn er lockert die Langzeitbeziehung enorm auf.

Das verflixte 7. Jahr

Natürlich ist das verflixte 7. Jahr in einer Beziehung kritisch, aber laut einer Studie sind es nicht sieben Jahre, sondern nur vier Jahre, in denen die Partnerschaft auseinandergehen kann. Wenn die Verliebtheit vorüber ist, trennt man sich gerne, wenn die Liebe nicht wächst. Das verflixte 13. Jahr ist übrigens auch ein Trennungsgrund, denn nach 13 Jahren ist die Gefahr gross, dass eine Beziehung eingeschlafen und langweilig geworden ist. Hier hilft oft nur eine Paartherapie oder ein wenig Abwechslung.

Beziehung beenden

Wie beendet man eine Beziehung stilvoll? Einer der Partner leidet meistens darunter. Schluss zu machen ist eine Kunst, wenn man den Scherbenhaufen so klein wie möglich halten möchte. Per Telefon, per E-Mail, per SMS Nachricht, mit einem Rosenkrieg, durch eine persönliche Aussprache, mittels des Ghostings, es gibt viele Wege, um eine Beziehung zu beenden, aber viele davon sind unwürdig.

Beziehung retten

Wie rettet man eine kaputte Beziehung? Wenn der Wurm in einer Partnerschaft drin steckt, frisst er sich durchs Liebesleben durch. Mit kleinen Überraschungen, klärenden Gesprächen, Wunschlisten, gemeinsamen Zielen, mit viel Liebe und Zuneigung, mit liebevollen Worten und Taten, so kittet man fast jede Beziehung, in der noch gegenseitige positive Gefühle vorhanden sind. Oft helfen eine Paartherapie oder ein gemeinsamer Urlaub.

 


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