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Was muss man in einer Beziehung beachten?

Eine Beziehung ist das Zusammenleben in einer Partnerschaft, zwischen Mann und Frau, Mann und Mann, oder zwischen Frau und Frau. Natürlich bedeutet die Beziehung auch das freundschaftliche und das geschäftliche Verhältnis zwischen zwei oder mehreren Menschen, welches sich im fürsorglichen Miteinander äussert, wobei die Geschäftsbeziehung eher finanziell geprägt ist. Wenn der Geschäftspartner abends zum Dinner erscheint, wird er zum Geschäftsfreund, und wenn die Geschäftsfreundschaft derart vertieft wird, dass Liebe daraus entsteht, heiratet man seinen Geschäftspartner und lebt als Liebespaar mit ihm, bis der Sargdeckel die Beziehung irdisch beendet.

Die Liebesbeziehung, die Ehe und die eingetragene Partnerschaft zwischen zwei Liebenden sind die gängigsten Formen einer Beziehung, und sie sollten gepflegt, geheiligt und gewürdigt werden, da es ohnehin an ein Wunder grenzt, wenn sich zwei Menschen finden, welche ihr gesamtes Leben miteinander verbringen möchten. Diese Liebesbeziehung kann konservativ, zwischen Mann und Frau, zwei Frauen oder zwei Männern, heterosexuell oder homosexuell, oder tolerant bis liberal, trendig gestaltet bis direkt ausartend zwischen mehreren Liebenden, Männern und Frauen durcheinander, Divers und Transsexuellen, polyamorös und leidenschaftlich ausgelebt werden, wobei hier abgesehen vom Harem die Beziehung zu dritt eine der gängigsten Formen darstellt. Hauptsache alle sind glücklich, im Rudel oder in trauter Zweisamkeit.

Eine Beziehung ist ein regsames Miteinander. Man liebt und wird geliebt, teilt alles miteinander, und man teilt sich mit, was besonders beim weiblichen Geschlecht gut ausgeprägt ist, da Frauen gerne kommunizieren. Man hört sich gegenseitig zu oder tut zumindest so, als würde man zuhören, man pflegt einen gemeinsamen Lebensstil, der im Idealfall in gemeinsame, oder zumindest kompromissbereite Lebensziele mündet, und man plant, verplant und gestaltet das Leben mit dem Traumpartner.

In einer Beziehung teilt man seine Gedanken mit dem Partner. Das gemeinsame Gedankengut entsteht vorzugsweise in einer Langzeitbeziehung, denn man lernt voneinander, nähert sich dem Partner in Wortwitz, Sprache, Mimik und Gestik an, und plötzlich braucht man seine Gedanken nicht mehr auszusprechen, die zweite Hälfte ahnt wie durch ein unsichtbares Band, ganz ohne Worte, was man sagen will.

Heute sieht man die konservative Beziehung, die auf Heterosexualität beruht, nicht mehr so streng im Vordergrund, weil kreative und freizügigere Beziehungsmodelle den Alltag erobern. In den polyamorösen Beziehungen kommen und gehen die Partner, wenn die Zeit hierfür reif ist, denn man liebt sich gegenseitig, durcheinander, aufeinander, untereinander, im selben Bett, im gleichen Haushalt. Nur das Heiraten ist in solchen Beziehungen schwierig, denn die Ehe ist in unserem Kulturkreis gesetzlich geregelt und darf nur zwischen zwei Menschen geschlossen werden.

Eine Beziehung ist eine ewig offene Baustelle, auf der gearbeitet wird, ein bedingungsloser Kompromiss, denn man muss auch die Wünsche und Bedürfnisse des Partners berücksichtigen. Menschen, die kompromisslos glücklich sind, haben oft Schwierigkeiten, eine längerfristige Partnerschaft einzugehen, es sei denn, jeder tanzt nach der eigenen Pfeife. Eine Beziehung ist auch geprägt von Bewunderung und gegenseitigem Vertrauen. Genau hier hat die Eifersucht keinen Platz, obwohl sie dennoch nicht im Keim erstickt, denn wenn man eifersüchtig ist, ob mit triftigem Grund oder grundlos, fliegen die Fetzen so lange, bis die Handtücher Löcher besitzen.

Wer generell Probleme mit dem Vertrauen hat, zu wenig Selbstwertgefühl aufbringt, oder mit der Misstrauensbrille durch die Welt läuft, ist ein schwieriger Beziehungspartner. Dies kann im Kontrollwahn und im Dauerstreit enden. Besonders bei exzentrischen, Ich-bezogenen Menschen sind kompromissbehaftete Lebensmodelle schwierig umzusetzen, denn jede Diva braucht ihr Publikum und möchte im Mittelpunkt stehen.

Eine Beziehung ist Selbstachtung und Achtung für den Partner. Wer sich selbst nicht leiden kann, schlecht über sich und seinen Körper spricht, wird auch andere Menschen wenig achten und schlecht über sie reden. Hier hat eine Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe keine Chance, denn der Partner wird andauernd unterschwellig heruntergebuttert. Eine Beziehung lebt nämlich aus der Konsistenz der jeweiligen Partner. So kann man herzhaft miteinander streiten, sich innig lieben, füreinander dasein, oder man macht sich gegenseitig das Leben zur Hölle.

Es gibt jedoch auch zahlreiche Beziehungen, die über viele Jahrzehnte hinweg halten, selbst im schlimmsten Streit nicht auseinandergehen, und hier sollte man sich einfach nur freuen, dass man einen Partner gefunden hat, der die gleiche Wellenlänge besitzt. Es gibt Menschen, die finden ihre Dualseele in einem Partner, was zwar für das Zusammenleben schwierig sein kann, jedoch auf seelischer Ebene hilfreich ist, denn man wächst miteinander. Und es gibt Menschen, die finden in einer Beziehung ihren Seelenpartner, was das Zusammenleben erleichtert, auch wenn diese Beziehungen oberflächlich gesehen langweilig erscheinen.

Fakt ist, die Liebe und die Akzeptanz, das sind das Salz und der Pfeffer in einer guten Beziehung. Im Grunde gibt es keine Perfektion in einer Partnerschaft, weil wir Menschen menschlich sind, Fehler machen, Launen haben, Probleme wälzen und Lebensphasen durchleben. So bekommt eine Beziehung im Laufe der Zeit ständig neuen Zündstoff. Die Kunst ist es, lange miteinander auszukommen. Mit regelmässigen Ritualen wie einem gemeinsamen Frühstück, Kuscheln beim Einschlafen oder gemeinsamen Spaziergängen festigt man seine Beziehung. Mit Abwechslung wie beispielsweise gemeinsames Tanzen, Ausflüge, Erlebnisurlaube oder Candlelight-Dinner bringt man Feuer in seine Partnerschaft, damit die kleine Flamme wieder lodert.

Wie führt man eine perfekte Beziehung?

Kennen Sie die perfekte Beziehung? Viele Leute sind der Meinung, da drin darf man sich niemals streiten, es muss die absolute Harmonie herrschen, wenigstens nach aussen hin. Viele Paare wahren den äusseren Schein, gaukeln sich selber eine perfekte Beziehung vor, streiten jedoch so sehr, dass die Fetzen fliegen, lieben sich aber dennoch innig.

Eine Beziehung ist ein Leben in Zweisamkeit, das Zusammenführen zweier Leben, und so existieren Harmonie und Auseinandersetzung nebeneinander. Eine andauernde Harmonie kann auch krank machen, da sie in einer monotonen Langeweile endet. Manche Leute sagen, in einer guten Beziehung muss man sich streiten und versöhnen können, aber man darf niemals die gegenseitige Achtung voreinander verlieren. Probleme müssen ausdiskutiert und nicht geschluckt werden, sonst spürt man sich irgendwann selber nicht mehr und bricht explosionsartig aus seiner Beziehung aus.

Ich denke, die perfekte Beziehung existiert nur im Märchen, denn zwei Menschen können niemals eins miteinander werden, ohne dass sich einer der Partner vollkommen aufgibt und das Leben des zweiten Partners mitlebt. Jeder Mensch muss sein eigenes Leben selber gestalten dürfen, und abends trifft man sich, morgens wacht man im selben Bett auf, beim Frühstück teilt man sich die Butter, und dennoch verzehrt jeder sein eigenes Brot, trinkt seinen eigenen Kaffee. Symbolisch ausgedrückt bedeutet es, zwei Menschen entscheiden sich füreinander, ohne dass sie sich gegenseitig begraben.

Eine gute Beziehung benötigt allerdings einige Kleinigkeiten, die man beachten sollte. Die Liebe muss stimmen, denn wenn sie verloren geht, geht alles daneben. Gemeinsame Rituale, gemeinsame Abenteuer, vielleicht gemeinsame Hobbies, und dennoch muss jeder genügend Freiraum für sich selbst besitzen. Man kann sich beispielsweise für ein Wochenende wie kleine Vögel in ein romantisches Hotel einnisten, aber das Büro muss man nicht unbedingt miteinander teilen, denn eine 24 Stunden Dauerbeziehung, täglich beisammen, ein ganzes Leben lang, kann einige Menschen krank machen.

Eine perfekte Beziehung besteht aus Toleranz und Bewunderung, aus Leidenschaft, Lust und inniger Pflege. Feuer und Leidenschaft bringt man in eine Beziehung nur so lange hinein, wie man sich begehrenswert fühlt. Bitte lassen Sie sich speziell in einer Langzeitbeziehung nicht unnötig gehen. Viele Leute tendieren dazu, irgendwann in die Breite zu gehen, weil sie nicht mehr wachsen, geistig und körperlich. Sie werden dick, unterhalten sich mit ihrem Partner nur noch breitflächig, oberflächlich, während der Flachbildfernseher im Hintergrund läuft.

Was muss die ideale Beziehung bieten?

Eine gute Beziehung lebt in erster Linie von drei Faktoren, der Liebe, der Bewunderung und den gemeinsamen Zielen. Wenn einer dieser drei Faktoren verloren geht, ist es schwierig, mit dem Partner in die selbe Richtung zu gehen. Es gibt jedoch darüber hinaus weitere Faktoren, die eine intakte Beziehung ausmachen. Wenn man miteinander lebt, sollte man seinen Partner nicht ausschliessen, sondern ins eigene Leben mit einbeziehen, denn eine Partnerschaft reicht über die Bettkante hinaus.

Man muss miteinander reden können. Es ist ein täglicher Horror, wenn man sich ausser dem Morgengruss nichts mehr zu sagen hat, dann entsteht so eine grosse Distanz, dass man sich lieber mit Mutter unterhält als mit seinem Partner. Im Urlaub gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Paare, die sagen, man sollte alleine Urlaub machen, und andere Paare machen zu zweit Urlaub. Auf jeden Fall sollte das Vertrauen so gross sein, dass man seinen Partner auch einmal alleine entspannen lassen kann.

Freundschaften platonischer Art sind laut Umfragen in einer Beziehung nicht gerne erwünscht. Und gerade hier entstehen Probleme, wenn man sich zu zweit abkapselt und seine Freunde vernachlässigt. Jeder Mensch braucht Freunde, und so pflegen Paare oft einen gemeinsamen Freundeskreis.

Man muss sich in seiner Beziehung wohlfühlen, sich seinem Partner anvertrauen können, gemeinsam lachen und weinen können. Wer seinem Partner Freiheiten schenkt, ist selber frei. Aber weder die zu lange, noch die zu kurze Leine ist sinnvoll, denn auch gewisse Grenzen sollte man einhalten. Nicht jeder mag die offene Beziehung mit mehreren Partnern, auch wenn der Champagner im Bauchnabel prickelt. Übrigens ist zu viel Kritik Gift für eine gute Beziehung, denn wer seinen Partner kränkt, macht ihn unglücklich.

Körperliche Nähe in einer idealen Beziehung

Laut Studien lebt eine gute Beziehung vom Liebesakt selber, auch wenn in jüngsten Umfragen nur 1% der Paare behauptet, die körperliche Liebe sei wichtig. Wenn die Chemie nicht stimmt, legt man sich lieber einen Hund zu, der im Bett schläft, während der Partner auf der Couch schlummert und sich ein zweites Schlafzimmer einrichtet. Getrennte Betten können zwar den Tiefschlaf fördern, aber für die Liebe sind sie hinderlich.

Viele Paare träumen nach einiger Zeit von der prickelnden Anfangsphase ihrer frisch gebackenen Beziehung, als das Feuer noch loderte, das Herz in die Hose hüpfte und der Körper heiss vor Lust war. Besonders in einer Langzeitbeziehung vermisst man diese Leidenschaft, da sie im Alltag in monotone Routine übergeht. Da hat man nur noch Zeit für den Abschiedskuss, wenn man morgens das Haus verlässt. Abends kommt man heim, drückt seinem Liebelein einen Begrüssungskuss auf die Wange und verstaut sein Gesicht in der Zeitung, die man mit ins Bett nimmt, denn nichts ersetzt eine gute Bettlektüre.

Wer wieder Leidenschaft in seine Beziehung bringen möchte, der kauft Theaterkarten, Konzertkarten, zieht sich für seinen Partner schick an und führt ihn zum Essen aus. Ausserhalb der eigenen vier Wände hat die Lust gute Chancen, wieder wahrgenommen zu werden. Auch sollte man sich abends bettfertig machen, gepflegt ins gemeinsame Bett hüpfen und nicht mit ungeputzten Zähnen einschlafen. Morgens sollte man kuscheln, denn den richtigen Partner fürs Leben kann man auch morgens beim Aufwachen gut riechen, wenn die Chemie stimmt.Wer in seiner Partnerschaft ein Bettmuffel wird, hat gute Chancen auf ein rasches Beziehungsende.

Gefühle in der idealen Partnerschaft

In jeder Beziehung entstehen im Laufe der Jahre verschiedene Phasen, in denen die Gefühlswelt einmal intensiv ausgelebt wird und andere Male in einem abgekühlten Zustand im Kühlschrank konserviert werden muss. Wenn der Mann im Hobbykeller verschwindet, lebt er die stille Phase der Bärenhöhle aus. Wenn die Frau mit der besten Freundin stundenlang redet, lebt sie die kommunikative Phase aus und wälzt Probleme. Wenn ein Paar Phasen der lustvollen Liebe auslebt, kommt der Mann aus seiner Bärenhöhle heraus und die Frau beendet das Gespräch mit der besten Freundin. Die Gefühle sind das Salz in einer Partnerschaft, wenn sie nicht mehr ausgelebt werden, droht das Beziehungsende. Zeigen Sie Ihrem Partner Gefühle der Zuneigung, lassen Sie ihn spüren, dass er geliebt wird, dann übersteht die Partnerschaft jede Bärenhöhle.

Eifersucht in einer guten Beziehung

Eifersucht zerstört alles, engt uns ein, und eines Tages brechen wir aus so einer Beziehung aus. Man muss dem Partner vertrauen, sonst ist es nicht der Richtige. Wer in früheren Partnerschaften Untreue erlebt hat, sollte dies seelisch gut verarbeiten, bevor er sich auf einen neuen Partner einlässt, denn die neue Beziehung wird leiden, wenn man Altlasten hineinträgt. Eifersucht ist keine gute Idee, denn man verscheucht den Partner damit und treibt ihn irgendwann doch in die Arme eines anderen Menschen, wenn sich der Partner jedes Mal rechtfertigen muss und ihm trotzdem nicht geglaubt wird. Manche Leute sind sogar eifersüchtig auf die Schaufensterpuppen, wenn sie gemeinsam mit dem Partner shoppen gehen. Und die Eifersucht auf Geschäftskontakte und Arbeitskollegen des Partners kann sogar die stabilste Liebe abtöten, weil man dadurch dem Partner im Job schaden kann und die Existenz gefährdet.

Wann soll man zusammenziehen?

Wenn Paare zu schnell zusammenziehen, nach ein paar Wochen, geht dies in den meisten Fällen schief, selbst wenn es Ausnahmen gibt. Besser ist es, man lässt die erste grosse Verliebtheit vorüberziehen, geniesst sie mit allen Sinnen und entscheidet sich zuerst für zwei Wohnsitze. Natürlich ist dies fast unmöglich, wenn man zu weit auseinanderlebt, aber in der selben Stadt ist so ein Modell leicht möglich. Man muss sich kennenlernen, die Macken des Partners kennenlernen, und erst wenn man diese liebt, sollte man zusammenziehen. Immerhin gibt einer der Beiden, oder sogar Beide das eigene Zuhause auf, und im Falle einer schnellen Trennung hat man kein Zuhause mehr. Es gibt Leute, die schlafen mit Wollsocken, nehmen ihre Kuscheltiere mit ins Bett und lieben es, Nase, Ohren und den Bauchnabel des Partners morgens zu kraulen. Sie lassen die Zahnpastatube offen, schliessen den Klodeckel nicht und fahren mit dem abgeschleckten Löffel in die Marmelade hinein. Das muss man erst einmal mögen, oder besser verkraften.

Der Beziehungscounter

Ein Beziehungscounter kann eine Partnerschaft retten, vertiefen oder einfach nur glücklich am Leben erhalten. Diesen Beziehungscounter gibt es in vielen Varianten, mit integrierten Kosenamen, Liebessprüchen, Liebesgedichten und symbolischen Liebesbeweisen. Es gibt ihn als App fürs Smartphone oder als Software für den PC. Man weiss damit immer, wie lange man bereits zusammen ist, und man kann seine Beziehung täglich mit einem kleinen Liebesspruch neu lodern lassen.

Wieviel Fernsehen verträgt die perfekte Beziehung?

Normalerweise ist der Fernseher im Schlafzimmer tabu, denn die Sendung mit der Maus kann dazu führen, dass Stille im Bett herrscht. Allerdings ist das gemeinsame Fernsehen doch förderlich für eine Beziehung, da man hier gemeinsame Interessen pflegt. Man unterhält sich nachher über den Film, die Schauspieler, die Show, die Dokumentation, die Moderatoren und das Fernsehgeschehen, und so hat man neben dem Sport, den Freunden und der Familie ein weiteres Element, welches man gemeinsam teilt. Im Wohnzimmer hat der Fernseher durchaus seine Berechtigung, denn hier stört er die Liebe nicht.

Drama oder Komödie für die perfekte Beziehung?

Paare sollten sich nicht nur gemeinsam Komödien ansehen, wobei hier gerne gemeinsam gelacht wird. Sie sollten sich auch gemeinsam Dramen ansehen. Hier wird das Gefühlszentrum, die Gefühlsebene angesprochen. Man weint gemeinsam, vergießt gemeinsame Tränen, kuschelt sich aneinander, spürt seinen Partner und umarmt ihn tröstend. Man wartet auf ein Happy-End und genau dieser Moment schweisst Paare unheimlich zusammen. Als ich Forrest Gump mit meinem Partner sah, kitteten wir damit sogar unsere in die Jahre gekommene Beziehung.

Jede Beziehung kann individuell perfekt sein

Im Grunde ist jede Beziehung perfekt, solange die gegenseitige Liebe vorhanden ist. Eine gelungene Partnerschaft braucht gemeinsame Ziele, die Macken des Partners sollten akzeptiert werden, Bewunderung und Aufmerksamkeit runden den Alltag ab, und gemeinsame Abenteuer bringen Feuer ins Beziehungsleben. An der Beziehungsbaustelle muss man ständig arbeiten, aber die Versöhnung nach einem Streit kann aufregender sein, als der Streit selber. Manche Paare führen eine offene Beziehung und brauchen irgendwann eine Paartherapie, wenn einer der Partner das flockige Leben in der feucht fröhlichen Amorösität nicht mehr aushält. Und auch in steifen, konservativen Partnerschaften sitzen sich die Paare des öfteren in einer Therapie gegenüber und versuchen, ihre Zweisamkeit zu retten. Fakt ist, wenn die Liebe noch da ist, kann alles gelingen.

Normalerweise sind wir zufrieden und direkt ausgeglichen, wenn wir uns in einer festen Beziehung befinden. Da der Mensch jedoch nicht unbedingt für die jahrelange Monotonie in der Monogamie geschaffen ist, kann es passieren, dass wir aus einer Partnerschaft ausbrechen wollen. Bitte, irren ist menschlich, und so verirrt man sich manchmal in einen fremden Flirt. Wichtig ist nur, dass man jedes Mal wieder nach Hause zurückfindet, denn gegessen wird am eigenen Tisch, und geschlafen wird im eigenen Bett.

Trotzdem sind 35% der Leute nicht zufrieden mit ihrer Beziehung, und Schuld daran ist wie immer der Sex, wenn er zu langweilig wird. Sex ist keine Angelegenheit von Quantität, sondern von Qualität. Abwechslung ist Gold wert. Bitte, 65% der Leute sind zufrieden mit ihrem Sexleben, lieben ihren Partner und geniessen die Zweisamkeit, das muss man hier auch erwähnen, wenn man schon über den eintönigen Sexualalltag spricht.

Neueste Umfragen haben ergeben, dass man für die Liebe wahre Opfer erbringt. Wenn Frauen wählen könnten, ob sie sich fürs Shopping, für Süssigkeiten oder für einen Partner entscheiden würden, dann verzichten sie lieber auf die Schokolade und das neue Kleid. Männer würden für eine Partnerin auf schnelle Autos und auf Alkohol verzichten. Auf den Job, das Berufsleben und auf die Karriere würden aber weder Frauen noch Männer verzichten, um einem Partner zu gefallen, denn die eigene Existenz ist so wichtig, dass man sie ganz oben platziert. Dies ist auch gesünder, denn wenn die Liebe zum Partner schwindet, die Beziehung scheitert, hat man womöglich alles aufgegeben und muss bei Null anfangen, wenn man seine eigene Existenz vernachlässigt. Nur wenn beide Partner glücklich sind, funktioniert das Zusammenleben. Und hierfür müssen im monotonen Alltag auch Abenteuer geschaffen werden, beispielsweise kleine Geschenke, kleine Aufmerksamkeiten, damit wieder Schwung ins Liebesleben kommt.

Wie bringt man Feuer in die Beziehung? Am wichtigsten ist die fleischliche Leidenschaft, die prickelnd und fordernd den gesamten Körper umhüllt. So bleibt eine Partnerschaft frisch und altert nicht so schnell. Wichtig für ein intaktes Zusammenleben ist auch, dass man den Partner seiner Wahl als einzigartig, elitär und wertvoll ansieht, ihn mit Haut und Haaren liebt, ihn wirklich haben will und seine Macken süss findet. Zuerst verliebt man sich Hals über Kopf, dann lernt man sich kennen, dann zieht man zusammen, dann lernt man sich noch besser kennen, und plötzlich ist die Luft aus der Beziehung raus. Einige Leute gehen fremd, legen sich eine Geliebte, einen Lover zu. Andere trennen sich wieder und suchen ein neues Glück. Und diejenigen, die wirklich zusammenpassen, arbeiten an ihrer Beziehungsbaustelle. Achten Sie darauf, dass gemeinsame Lebensziele vorhanden sind und die Lust auf den Partner nie vollständig erlischt.

Was bringt Pepp in die Fernbeziehung?

Wer eine Fernbeziehung führt, ist oft arm dran, wenn er zu Hause sitzt, alleine mit sich selbst, an sich selber herumspielt, der geliebte Partner meilenweit entfernt lebt und man sich erst am Wochenende wiedersieht. Ich führte einst mit meinem verflossenen Lebenspartner so eine Fernbeziehung, und das Telefon war unser bester Freund, quasi ein fester Bestandteil unserer Partnerschaft. Bitte, schlimmer wäre es gewesen, wenn die Schwiegermutter so ein fest gefahrener Bestandteil gewesen wäre, denn meine eigene Mutter ist schon mehr als gewöhnungsbedürftig. Wer mich kennt, weiss warum. Auf jeden Fall sind Fernbeziehungen nichts für Fremdgänger, für schwache Nerven, für Stubenhocker, und für Menschen, die Stabilität im Leben brauchen. Ich sehnte mich damals während der Woche nach meinem Partner, am Wochenende trafen wir uns, ich verlängerte fast alle meine Wochenenden und kam erst mitten in der Woche zur Schule, nur in Spanien waren wir längere Wegstrecken unseres gemeinsamen lebensweges zusammen, da wir beide Spanien liebten. Noch heute sehne ich mich manchmal nach den frisch geernteten Orangen zurück, die mir nicht nur schmeckten, sondern mich auch befriedigten. Übrigens, wenn wir schon über Befriedigung sprechen, es gibt ferngesteuerte Sexspielzeuge, die man in einer Fernbeziehung locker einsetzen kann, um dem Alltag zu entkommen. Hierzu benötigt man ein Smartphone, eine passende App, den dementsprechenden Dildo und den dazugehörenden Masturbator. Jeder Partner sitzt zu Hause und steuert die sexuellen Hochgefühle des jeweils anderen Partners, so lange, bis die Explosion, der orgastische Höhepunkt aufkeimt. Man kann die Erotikspielzeuge langsam, mittelprächtig oder schnell steuern, intensiv oder sanft, locker oder fest, hart oder steichelweich. Wenn man am Tablet sitzt und per Bild-Chat, per Video miteinander verbunden ist, kann man sich gegenseitig beim Liebesspiel beobachten. Bitte, der schöne Duft des Partners, welcher sich aus den individuellen Pheromonen heraus entwickelt, der fehlt, aber ansonsten ist so ein Ding praktisch bis sinnlich, denn es steigert die Lust, den Partner sehen zu wollen. Bitte, ich brauche so etwas nicht, ich putze zu Hause mein Sofa, lege mich hin, warte auf einen Handwerker und hoffe, mein Partner möge nicht früher als geplant nach Hause kommen. Nein, natürlich nicht, ich sitze am schmutzigen Sofa, weil ich staubsaugen hasse, warte auf meinen Partner und sauge ihn aus, während ich vom Handwerker träum.

Die Langzeitbeziehung

Eine Langzeitbeziehung ist eine über Jahre oder Jahrzehnte andauernde Beziehung, vielleicht sogar eine Langzeitehe, in welcher man mehr oder weniger glücklich ist, so glücklich, wie es die einschleichende Monotonie der Beziehung erlaubt. Das Gehiemnis so einer Langzeitbeziehung ist, dass man sich ohne Unterbrechung, möglichst ohne Beziehungspausen gut bis solide versteht. Man trennt sich einfach nicht, man bleibt zusammen, komme was wolle.

Viele Fragen verblassen in der Langzeitbeziehung, da sich die Partner extrem aneinander gewöhnt haben. Da fällt es nicht grossartig auf, ob der Partner schick gekleidet oder nackt, vielleicht nur in High Heels dasteht. Hat der Partner blaue, oder doch eher braune Augen? Was ißt er am liebsten, und was hasst er am meisten? Welche Klamotten trägt er gerne? Studien belegen, dass eine lange Beziehung viele Fragen nicht mehr zur Zufriedenheit beantworten kann, aber das ist nicht schlimm, solange man seinen Partner beim richtigen Namen kennt und ihn nicht versehentlich mit einer neuen Blüte verwechselt.

In einer Langzeitbeziehung werden plötzlich andere Dinge wichtig. Das Vertrauen steht an erster Stelle, die Vertrautheit untereinander ist enorm gewachsen, da können die Augenfarben nicht mehr mithalten. Das Äussere des Partners rückt etwas zur Seite, weil der Alltag viel Platz braucht. Erst wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, bemerkt man die optischen Mackel seines Partners wieder, weil sie enorm stören. Das Miteinander in einer langen Beziehung wird zwar nicht mehr von Äusserlichkeiten geprägt, aber wissen sollte man schon, welche Dessous die Frau bevorzugt, wenn man ihr Unterwäsche zu Weihnachten schenkt, denn die falsche Konfektionsgrösse könnte Paare wirklich zum Schweigen bringen.

In einer Langzeitbeziehung werden sich die Paare immer ähnlicher. Sogar die Darmbeschaffenheit und die Körpergesundheit können sich angleichen, wenn man den gleichen Lebensstil, das gleiche Essen und den gleichen Sport verfolgt. Wenn man lange zusammenlebt, ißt man am selben Tisch und kocht zusammen, da kommt das gleiche Essen in den Magen. Veganer, Vegetarier, Vorliebe für Fisch oder Fleisch, all das gleicht sich im Laufe der Jahre an, wenn man gut miteinander harmoniert und viel zusammen diniert. So entwickelt man auch ähnliche Bakterien im Darm und auf der Haut. Sogar beim Kleidungsstil erkennt man ein zusammengehöriges Paar. Man trägt zusammen klassische oder legere Mode, sogar manchmal das gleiche Brillenmodell, und man trägt ähnliche Farben. Und man erkennt Paare am gemeinsamen Wohnstil, denn man wohnt ja normalerweise zusammen in einem Haushalt.

Das Panda-Prinzip in einer Langzeitbeziehung

Kennen Sie die Pandabären? Sie sind gemütlich und wirken fast schon ein wenig träge. Sie fühlen sich wohl, sind langsam und geniessen die Ruhe. So kann es auch in einer Beziehung, vor allem in einer Langzeitbeziehung aussehen. Man fühlt sich pudelwohl wie ein Pandabär, pandawohl, man wird träge und lässt sich gehen. Das Prinzip ist ein wahrer Beziehungskiller. Manche Paare sind wie Pandabären in ihrer Beziehung, weil der Job sie auslastet, weil die Kinder viel Aufmerksamkeit brauchen, weil das Essen gut schmeckt und das Badewasser immer zur selben Zeit in die Wanne eingelassen wird. Wenn das Prickeln des lodernden Feuers endet, muss man entweder sehr heisses Badewasser einlassen, oder man verzichtet aufs Vollbad und vergnügt sich woanders. Wichtig in einer Beziehung ist es, dass man das Panda-Prinzip früh genug erkennt und dagegen ankämpft. Ein romantischer Abend ohne Kinder, ein Wochenende ohne Arbeit, oder eine Nacht im Eishotel, das alles kann helfen, dem Pandabären zu entkommen, denn der Tiger wartet bereits.

Wie rettet man seine Beziehung über die Jahre hinweg?

Wenn man sich im Laufe der Jahre immer ähnlicher wird, darf man es nicht übertreiben, denn zu identisch sollten sich Langzeitpaare nicht werden, sonst endet die Partnerschaft in Routine und Langeweile. Man muss über den Tellerrrand hinausschauen, die Welt begrüssen und wahrnehmen, und man muss sich selber treu bleiben. Langzeitpaare brauchen mindestens ein Hobby, welches sie alleine oder mit Freunden ausüben. Sie benötigen neben dem gemeinsamen Freundeskreis auch eigene Freunde, mit denen sie jeweils ohne den Partner etwas unternehmen, und sie brauchen Freiräume. Einmal pro Monat oder pro Woche tut der Männerabend oder der Frauenabend gut, denn er lockert die Langzeitbeziehung enorm auf.

Das verflixte 7. Jahr

Natürlich ist das verflixte 7. Jahr in einer Beziehung kritisch, aber laut einer Studie sind es nicht sieben Jahre, sondern nur vier Jahre, in denen die Partnerschaft auseinandergehen kann. Wenn die Verliebtheit vorüber ist, trennt man sich gerne, wenn die Liebe nicht wächst. Das verflixte 13. Jahr ist übrigens auch ein Trennungsgrund, denn nach 13 Jahren ist die Gefahr gross, dass eine Beziehung eingeschlafen und langweilig geworden ist. Hier hilft oft nur eine Paartherapie oder ein wenig Abwechslung.

 


Elisabeth Putz

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