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Wie rettet man eine kaputte Beziehung?

Die Beziehung zusammenhaltenWie rettet man eine kaputte Beziehung? Fakt ist, Gespräche helfen, und wenn man seinen Partner noch liebt, ist noch Saft drin, da kann man viel machen, um sich wieder anzunähern. Gemeinsame Spieleabende, extra erotisch für Erwachsene, zu zweit, damit das Feuer wieder lodert, oder man trifft sich verabredet in einem Hotelzimmer, zieht sich reizend an, damit der Reiz wieder geweckt wird, und beim gemeinsamen Liebesspiel brodelt der Saft wieder. Oft hilft nur noch eine Paartherapie, aber auch das kann ein Neuanfang sein und die Beziehung wieder aufleben lassen.

Beziehungsprobleme entstehen schleichend, wenn uns der Alltag samt seinen Sorgen einholt. Wenn eine Beziehung erst einmal unwiderruflich kaputt ist, gibt es im Grunde keine Rettung mehr. Auch wenn man zur Paartherapie geht, enden viele dieser gescheiterten Beziehungen in einer Scheidung. So gesehen ist eine Scheidung nicht das Schlechteste, denn beide Partner bekommen dadurch die Chance auf einen Neuanfang, die Scheidungsanwälte verdienen ganz gut daran, und irgendwann sind alle wieder glücklich in neuen Beziehungen vereint.

Vereinzelte kaputte Beziehungen haben jedoch trotzdem die Chance, durch einige Veränderungen gerettet zu werden. Dies zeigen ebenfalls Statistiken von Paartherapeuten, denn sonst wäre dieser Berufszweig vollkommen überflüssig. Der Mensch ist im Grunde seines Wesens ein Gewohnheitstier, gewöhnt sich vor allem in Langzeitbeziehungen an den eigenen Partner und möchte das Leben, welches er aufgebaut hat, nicht aufgeben, selbst wenn die eigene Beziehung noch so schwierig geworden ist. Wir sind leidensfähig, leiden lieber in unserer Bequemlichkeit, als dass wir einen ungewissen Neuanfang wagen.

Ein Spatz in der Hand ist zwar klein und hässlich, er ist uns aber sicher. Die Taube am Dach ist zwar hübsch und gross, wir bräuchten jedoch dafür ein Fangnetz, und dieses zu beschaffen ist Aufwand pur. So lieben wir eben bis auf weiteres den Spatz in der Hand.

Wie rettet man nun eine kaputte Beziehung, wenn nicht einmal mehr ein Hauch von einem Knistern zu hören ist, das lodernde Feuer erlischt und die Asche einer Partnerschaft vor der Türe liegt? Im Grunde ist diese Asche wertvoll, und wenn man bedenkt, dass die Asche eines Menschen aus einer Feuerbestattung so wertvoll ist, dass gewichtstechnisch daraus ein neuer Mensch entstehen könnte, so ist die Asche einer kaputten Beziehung auch sehr wertvoll, denn sie besteht symbolisch gesehen aus dem Zusammenleben zweier Menschen und deren Scherbenhaufen. Genau aus diesem Scherbenhaufen lernt man, gewinnt an Erfahrung und macht nächstes Mal nicht mehr die selben Fehler.

Es gibt tatsächlich einige Dinge, die eine zerrrüttelte Beziehung wieder kitten könnten. Die räumliche Veränderung, ein gemeinsamer Urlaub, eine richtige Aussprache ohne Beleidigungen, eine Wunschliste, die man erstellt und sich gegenseitig vorliest, kleine Briefbotschaften mit positiven Worten, kleine Überraschungen für den Partner, ein gemeinsames Abendessen, gemeinsame Abende zu zweit, die körperlich betonte Aussprache im Bett, und wenn das alles zum Scheitern verurteilt ist, kann man immer noch zur Paartherapie gehen.

Von der prickelnden Beziehung zur innigen Partnerschaft

Die perfekte Partnerschaft gibt es leider nicht, aber die fast perfekte. Zuerst lernt man sich kennen, verliebt sich, schwebt auf seiner 7. rosaroten Wolke im 7. Himmel, zieht zusammen, lernt den Partner besser kennen und stellt fest, das funktioniert nicht immer reibungslos. Viele Paare trennen sich in den ersten Monaten und Jahren wieder. Wenn man sich jedoch liebt, kann man an seiner Alltagsbeziehung arbeiten. Und da es in jeder Beziehung Probleme gibt, muss man sogar daran arbeiten, sonst geht ja alles zu Bruch und niemand hätte eine Chance auf eine Langzeitbeziehung.

Eine gute Beziehung ist ein zweisames Miteinander, ein Geben und Nehmen, ein Gefühl der Gemeinschaft. Man geht miteinander durch dick und dünn, liebt sich, streitet mit dem Partner, schreit sich gegenseitig an, wirft mit Kissen oder Gegenständen um sich, versöhnt sich wieder und landet im günstigsten Fall im Bett beim Versöhnungssex. Das macht eine gute Beziehung aus. Erst wenn man nicht mehr miteinander redet, nicht mehr miteinander streitet und längst nicht mehr miteinander schläft, sollte man darüber nachdenken, ob die Partnerschaft noch funktioniert. Hier lassen sich viele Leute zu viel Zeit, oft 5 bis 10 Jahre, und dann trennen sie sich, weil sie sich wirklich nichts mehr zu sagen haben. Lieber Besucher, schaffen Sie Abenteuer und peppen Sie Ihre Beziehung auf. Ein gemeinsamer Urlaub oder gemeinsame Rituale, Spiele, Theaterabende, Konzertabende, ein gemeinsamer Tanzkurs, etc. können helfen.

Kleine Überraschungen können eine Beziehung retten

Überraschen Sie Ihren Partner ruhig einmal. Laden Sie ihn spontan zum Essen ein, besorgen Sie Konzertkarten, verführen Sie ihn mit einem Picknick, schenken Sie ihm eine Kleinigkeit, vielleicht sein Lieblingsparfum, bringen Sie Blumen mit nach Hause, kochen Sie für ihren Partner, am besten sein Lieblingsessen. Kleine Überraschungen können Veränderungen hervorrufen, sind wie positive Elemente in einem Baukasten, lassen zwei Herzen wieder näher zusammenrücken und tun gegenseitig gut.

Als Mann können Sie mit Ihrer Frau zum Shoppen gehen, vielleicht Schuhe, ein Kleid und dazupassenden Schmuck kaufen. Als Frau können Sie mit Ihrem Mann in den Baumarkt gehen, sich für seine Interessen interessieren und ihn loben, wenn er wieder einmal zum Heimwerker wird und glaubt, er sei ein Handwerksprofi. Natürlich verlangen diese Dinge eine hohe Frustrationstoleranzgrenze, aber sie können hilfreich sein, damit man sich abends im Bett auch noch etwas zu sagen hat.

Eine räumliche Veränderung kann eine Beziehung retten

Stellen Sie sich vor, Ihr Partner kauft sich ein Haus, eine Wohnung, in der nur er sich wohlfühlt. Sie fühlen sich als Gast, finden keinen Anschluss in der Hausgemeinschaft, können die Wohnsituation kaum ertragen und müssen täglich in dieser Behausung leben. Wenn einem die eigenen vier Wände ununterbrochen, ohne Sicht auf bessere Aussichten auf den Kopf fallen, ist dies nicht gerade förderlich für eine Beziehung. Genauso sieht es aus, wenn Sie mit Ihrem Partner in eine fremde Stadt ziehen, niemanden dort kennen, überall anecken und sich einsam fühlen. Die alten Freunde werden immer weniger, weil man nicht vor Ort ist, das Heimweh nagt, und die Krise ist vorprogrammiert. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Lebens- und Wohnsituation und suchen Sie gemeinsam einen Weg, um diese zu ändern. Natürlich müssen beide Partner gewillt sein, umzuziehen, sonst ist die nächste Krise vorprogrammiert.

Eine Aussprache kann eine Beziehung retten

Wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, herrscht auch im Bett Totenstille, und irgendwann lebt man sich auseinander. Versuchen Sie, mit Ihrem Partner ein vernünftiges Gespräch zu führen, eine Aussprache. Viele werden jetzt denken, mit ihrem Partner können sie nicht vernünftig reden. Probieren Sie es trotzdem, und wenn Sie scheitern, ziehen Sie einen Mediator hinzu. Ein Aussenstehender kann durchaus hilfreich sein, damit das Gespräch nicht im Rosenkrieg endet. In dieser Aussprache sollten Sie Ihre Wünsche einbringen und sich die Wünsche Ihres Partners anhören. Wenn Bedürfnisse abgedeckt werden, ist der Mensch von Natur aus glücklicher. Sie sollten positive Worte wählen, keine gegenseitigen Vorwürfe oder Schuldzuweisungen, denn sonst ist das Gespräch bald ein ausgewachsener Streit, und beide Partner ziehen sich beleidigt zurück.

Eifersucht zerstört jede Beziehung

Zu einer guten Aussprache gehört auch das Thema Eifersucht, falls es eine Rolle spielt. Eifersüchtige Menschen engen ihre Partner ein, gönnen ihnen keine Freunde, da sie hinter jedem Freund eine Situation sehen, die eifersüchtig machen könnte. Schlimm wird es, wenn man in der totalen Isolation endet und nicht einmal mehr seine Geschäftspartner persönlich treffen kann. Eifersucht ist kein guter Beziehungspartner, da sie Dinge zerstört, die vorher gar nicht da waren. Wenn ein Partner eifersüchtig ist, dies krankhaft auslebt, benötigt er eine Therapie, sonst scheitert jede Beziehung. Eine gute Partnerschaft braucht Vertrauen, sonst wird man verrückt.

Die Beziehung mit einer Paartherapie retten

Wann hilft eine Paartherapie, und vor allem wem hilft sie? Wenn ein Paar Probleme in seiner Beziehung hat, die lösbar sind, hilft nicht unbedingt der Schlussstrich, sondern ein effektiver Problemlöser, ein Paartherapeut. Stellen Sie sich vor, der Ex Partner stört die neue Beziehung, oder ein Partner hat mit der alten Beziehung noch nicht ganz abgeschlossen, die mitgebrachten Kinder akzeptieren den neuen Partner nicht, das Besuchsrecht ist nicht geregelt, da hilft eine Paartherapie.

Wenn man gefrustet ist, kann ein einziger Salatkopf zur Trennung führen. Wenn man ständig mit anderen Leuten verglichen wird, wird man selber gefrustet. Ich wurde einst von meinem Ex Partner als unterer Durchschnitt bezeichnet. Mein konservatives Outfit, mein ungeschminkter Look, mein Humor, alles war zu viel oder zu wenig für ihn, bis ich mich von ihm trennte und einen Partner fand, der mich so akzeptierte, wie ich bin. Ab diesem Zeitpunkt rannte mir mein Ex-Partner hinterher, stellte mir seine neue Freundin vor, die er wiederum mit mir verglich, sodass sie die reinsten Komplexe bekam. Nicht immer hilft die Paartherapie, denn wenn ein Mensch eine Beziehung unmöglich macht, hilft nur die Trennung. Man muss reif für eine Partnerschaft sein, dann kann man eventuelle Probleme gemeinsam lösen.

Wann hilft ein Paartherapeut?

Wenn sich Paare ständig streiten, kann im Notfall eine Paartherapie hilfreich sein, aber sie bringt nicht immer den erwarteten Haussegen zurück. Studien haben ergeben, dass nach etwa vier Jahren die letzte Verliebtheit vorüber ist und man spätestens dann weiss, ob der Partner fürs Leben gefunden wurde, oder ob man sich auseinanderlebt. Zu gut kennen wir den Spruch: Wir haben uns nichts mehr zu sagen, wir haben uns einfach auseinandergelebt. Hier könnte eine Paartherapie helfen, wenn die Liebe noch vorhanden ist, denn dann handelt es sich einfach um Alltagsfrust oder ein Kommunikationsproblem.

Eine Therapie kann auch helfen, wenn sich ein Partner ungerecht oder unschön behandelt fühlt. Keine Frau möchte hören, dass sich beispielsweise eine andere Frau besser anzieht, hübscher aussieht oder viel lieber ist. Kein Mann möchte hören, dass der Ex besser im Bett war, sauberer im Bad und liebevoller im Umgang war. Es gibt beratungsresistente Menschen, bei denen hilft nur der symbolische Holzhammer. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn man sich gegenseitig achtet, respektiert und bewundert. Entweder man arbeitet dran, oder man geht getrennt voneinander gesündere Wege, denn es kommt vor, dass zwei Menschen einfach nicht zusammenpassen, dies jedoch erst nach der grossen Verliebtheit bemerken. Die rosarote Brille ist eben so undurchsichtig, dass man das reale Leben dahinter übersieht.

Mit einem Urlaub die Beziehung retten

Ein Urlaub kann gut für die Beziehung sein, sie sogar retten, wenn man vorm Scherbenhaufen steht, denn jeder vierte hat im Urlaub Sex, aber jeder sechste streitet sich, und so kann ein Urlaub eine Partnerschaft auch entzweien. Ich stritt mich einst derart mit meinem Lebenspartner, dass wir sogar die Hotelbetten auseinanderstellten und ein Nachtkästchen dazwischenschoben. Gott sei Dank war es kein französisches Bett. Nach der ersten Nacht versöhnten wir uns wieder, lachten über die entzweiten Betten und liebten uns innig darin.

Ein gemeinsamer Urlaub soll Bindung aufbauen, entspannend sein und den Alltag auflockern. Wer jedoch im Alltag die gesamte Zeit mit seinem Partner verbringt, sollte lieber alleine urlauben, denn permanentes Zusammensein hält kaum jemand durch. Wer im Alltag seinen Partner vermisst, für den ist der gemeinsame Urlaub wie Balsam, denn Einsamkeit lässt uns Fantasien des Fremdgehens entwickeln, die zuerst durch Bilder im Kopfkino stattfinden, und im Urlaub womöglich ausgelebt werden, sodass man froh sein kann, im richtigen Moment ein Kondom bei sich zu tragen.

Gemeinsame Rituale retten eine Beziehung

In einer Partnerschaft sollte man Rituale pflegen. Mein Partner und ich gehen regelmässig am Wochenende mehrmals frühstücken, gemeinsam shoppen, auf unsere Parkbank am Teich, wir füttern die Enten, wir pflegen wochentags unser Frühstücksritual zu Hause, und wir reden abends miteinander. Nachts teilen wir uns das feurig leidenschaftliche Bett. Und wenn er neulich nicht gesagt hätte, dass ich zu dick werde, hätte er nicht am Sofa schlafen müssen. Dicke Leute benötigen Platz im Bett, sagte ich und zog die Bettdecke hoch. Übrigens treffen wir zwischendurch Freunde, welche mich zu dünn finden, das gleicht unseren Beziehungsstress aus.

Eine Beziehung braucht Abwechslung, kleine Abenteuer, die man bitte unter allen Umständen zu zweit unternehmen sollte, denn ein lustvolles Abenteuer alleine endet meistens morgens beim Aufwachen in einem fremden Bett. Frauen haben hierfür eine extra sensible Antenne, die spüren, wenn etwas nicht stimmt.

Wie führt man eine gute Beziehung?

Wie bringt man wieder Feuer in die Beziehung? Wenn die Verliebtheit erst einmal vorüber geht, bleibt die Liebe wie die Frucht eines stabilen Baumes übrig, und man entscheidet sich füreinander, oder man trennt sich wieder.

Kennen Sie die Worte: Ich habe endlich den richtigen Partner gefunden, lange habe ich gesucht. Genauso kennen wir auch die Worte: Wir haben uns auseinandergelebt, wir hatten uns nichts mehr zu sagen. In beiden Fällen beginnt nach der Verliebtheit, die laut Studien nach etwa vier Jahren vorüber ist, ein neuer Lebensabschnitt.

An einer Beziehung muss man arbeiten wie an einem erfolgreichen Werk. Jetzt hat aber jede noch so prickelnde, mit Liebe, Lust und Leidenschaft prall gefüllte Partnerschaft irgendeinen harten linken Haken. Der Alltag rollt an. Spätestens nach einigen Monaten gewinnt der Alltag mit all seinen kleinen Grausamkeiten der ständig wiederkehrenden Monotonie an Bedeutung.

Wenn der Alltag anrollt, beginnt der Stress. Da hilft nur eines, Toleranz dem Partner gegenüber, denn er entwickelt im Laufe einer Langzeitbeziehung seine ganz eigenen Macken, Ecken und Kanten. Einige Dinge peppen den Beziehungsalltag jedoch auf. So könnte man sich im Terminkalender feste Zeiten einplanen, in denen man ein romantisches Dinner zu zweit plant, die Sonntage miteinander verbringt, gemeinsam Essen geht, oder gemeinsam die Natur bei einem Picknick geniesst.

In der gegenseitigen Akzeptanz, im Respekt, im Zuhören liegt die Leidenschaft einer guten Beziehung. Wenn abends beide Partner nach Hause kommen, gestresst vom Alltag ihre Sorgen verbal loswerden möchten, brauchen beide jemanden, der ihnen zuhört. Es sollte hier bitteschön keine Einseitigkeit entstehen, einer hört zu, der andere spricht, sondern ein abwechselndes Reden und Zuhören.

In Beziehungen, in denen ein Partner zu Hause ist und der zweite abens müde nach Hause kommt, entsteht das Ungleichgewicht insofern, da der ausgeruhte Partner endlich plaudern möchte, und der müde seine Ruhe haben will. Hier brauchen die Paare eine grosse Portion starker Nerven. Wenn der Egoismus so ausgeprägt ist, dass die Beziehung daran zerbricht, sitzt man abends nach der Arbeit alleine zu Hause, und niemand hört zu oder erzählt etwas. Da braucht man glatt einen Fernseher, um nicht zu vereinsamen.

Wie führt man eine glückliche Beziehung? Man muss sich gut leiden können, aber man darf sich selbst nicht vernachlässigen, denn die eigenen Bedürfnisse sind genauso wichtig wie die des Partners. Trotzdem lebt die Beziehung von Kompromissen, von Zuneigung und Liebe, von einem glücklichen Miteinander. Paare sollten sich gegenseitig schätzen, lieben und ehren, sich täglich nette Worte sagen und jeden Streit bis zum Schlafengehen schlichten, dann schläft man einfach besser. Wer im Bett mit seinem Partner kuschelt, bis er einschläft, bindet sich gefühlsmässig besser an seinen Partner und empfindet zunehmend tiefe Liebe für ihn. Dafür sorgt das Kuschelhormon Oxitocin, welches für die Bindungsfähigkeit verantwortlich ist und uns innerlich ausgleicht.

Wie bringt man Feuer in die Beziehung? Am Anfang ist alles rosarot, sogar die Brille, durch welche man hindurchschaut. Im Laufe einer Beziehung schleicht sich jedoch der Alltag ein, was besonders in einer Langzeitbeziehung sichtbar wird, wenn sich die Partner nichts mehr zu sagen haben. Spätestens dann meckert man über eventuelle offene Zahnpasta-Tuben und hochgeklappte Klodeckel. Ein abartiger Trend geht zunehmend dahin, dass man dann per SMS Schluss macht und sich per Flirt-App einen neuen Partner sucht. Die Scheidungspartys boomen, denn man fühlt sich heute frei und ungebunden, sodass die Partnerschaft keine so grosse Bedeutung mehr hat. Man könnte es aber auch anders machen, an seiner Beziehung arbeiten, zur Paartherapie gehen, Abwechslung in den Alltag bringen, denn wenn der Partner gut riecht und die Liebe vorhanden ist, lässt sich das Feuer der prickelnden Leidenschaft unter Umständen wieder entfachen. Bringen Sie kleine Abenteuer in Ihren monotonen Alltag hinein, überraschen Sie Ihren Partner mit einem Candlelight Dinner, einem Tanzabend, einem Kinobesuch, einem Wellness-Wochenende, dann erledigt sich die Monotonie des Beziehungsalltags von ganz alleine.

Warum scheitern heute so viele Beziehungen? Man sucht sich ja zunehmend den Partner aufgrund bestimmter Kriterien aus, nach Beruf, Hobbies und Kleidungsstil. Im Grunde sucht sich jedoch unser intuitives Unterbewusstsein den richtigen Partner aufgrund stimmiger Chemie aus, und daher scheitern viele Beziehungen, welche auf Oberflächlichkeiten basieren, denn da lebt man sich schnell auseinander, wenn der erste Orkan weht und Probleme ausdiskutiert werden müssen. Wer seinen Partner online kennenlernt, sollte schnellstmöglich durch ein persönliches Treffen feststellen, ob man wirklich zusammenpasst. Und wer Geld anstatt Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt seiner Beziehung stellt, muss mit einem zeitnahen Ablaufdatum rechnen, weil Geld strebt nach makelloser Jugend, und der Mensch altert leider oft zu rasch. Da wird man dann gerne ausgetauscht. Suchen Sie sich Ihren Partner aufgrund von gemeinsamen Lebenszielen, dem guten Geruch, dem Humor und der Sympathie aus, und verzichten Sie darauf, unbedingt ein Ideal zu finden, welches genau in Ihre Punkteliste passt. Eine gute Beziehung lebt davon, dass zwei Menschen zusammenpassen, sich ergänzen, in vielen Dingen gleich ticken und sich doch in einigen Dingen voneinander unterscheiden, damit sie sich gut ergänzen.

 

Die perfekte Beziehung

Kennen Sie die perfekte Beziehung? Viele Leute sind der Meinung, da drin darf man sich niemals streiten, es muss die absolute Harmonie herrschen, wenigstens nach aussen hin. Viele Paare wahren den äusseren Schein, gaukeln sich selber eine perfekte Beziehung vor, streiten jedoch so sehr, dass die Fetzen fliegen, lieben sich aber dennoch innig.

Eine Beziehung ist ein Leben in Zweisamkeit, das Zusammenführen zweier Leben, und so existieren Harmonie und Auseinandersetzung nebeneinander. Eine andauernde Harmonie kann auch krank machen, da sie in einer monotonen Langeweile endet. Manche Leute sagen, in einer guten Beziehung muss man sich streiten und versöhnen können, aber man darf niemals die gegenseitige Achtung voreinander verlieren. Probleme müssen ausdiskutiert und nicht geschluckt werden, sonst spürt man sich irgendwann selber nicht mehr und bricht explosionsartig aus seiner Beziehung aus.

Ich denke, die perfekte Beziehung existiert nur im Märchen, denn zwei Menschen können niemals eins miteinander werden, ohne dass sich einer der Partner vollkommen aufgibt und das Leben des zweiten Partners mitlebt. Jeder Mensch muss sein eigenes Leben selber gestalten dürfen, und abends trifft man sich, morgens wacht man im selben Bett auf, beim Frühstück teilt man sich die Butter, und dennoch verzehrt jeder sein eigenes Brot, trinkt seinen eigenen Kaffee. Symbolisch ausgedrückt bedeutet es, zwei Menschen entscheiden sich füreinander, ohne dass sie sich gegenseitig begraben.

Eine gute Beziehung benötigt allerdings einige Kleinigkeiten, die man beachten sollte. Die Liebe muss stimmen, denn wenn sie verloren geht, geht alles daneben. Gemeinsame Rituale, gemeinsame Abenteuer, vielleicht gemeinsame Hobbies, und dennoch muss jeder genügend Freiraum für sich selbst besitzen. Man kann sich beispielsweise für ein Wochenende wie kleine Vögel in ein romantisches Hotel einnisten, aber das Büro muss man nicht unbedingt miteinander teilen, denn eine 24 Stunden Dauerbeziehung, täglich beisammen, ein ganzes Leben lang, kann einige Menschen krank machen.

Eine perfekte Beziehung besteht aus Toleranz und Bewunderung, aus Leidenschaft, Lust und inniger Pflege. Feuer und Leidenschaft bringt man in eine Beziehung nur so lange hinein, wie man sich begehrenswert fühlt. Bitte lassen Sie sich speziell in einer Langzeitbeziehung nicht unnötig gehen. Viele Leute tendieren dazu, irgendwann in die Breite zu gehen, weil sie nicht mehr wachsen, geistig und körperlich. Sie werden dick, unterhalten sich mit ihrem Partner nur noch breitflächig, oberflächlich, während der Flachbildfernseher im Hintergrund läuft.

Was braucht man in einer Beziehung?

Eine gute Beziehung lebt in erster Linie von drei Faktoren, der Liebe, der Bewunderung und den gemeinsamen Zielen. Wenn einer dieser drei Faktoren verloren geht, ist es schwierig, mit dem Partner in die selbe Richtung zu gehen. Es gibt jedoch darüber hinaus weitere Faktoren, die eine intakte Beziehung ausmachen. Wenn man miteinander lebt, sollte man seinen Partner nicht ausschliessen, sondern ins eigene Leben mit einbeziehen, denn eine Partnerschaft reicht über die Bettkante hinaus.

Man muss miteinander reden können. Es ist ein täglicher Horror, wenn man sich ausser dem Morgengruss nichts mehr zu sagen hat, dann entsteht so eine grosse Distanz, dass man sich lieber mit Mutter unterhält als mit seinem Partner. Im Urlaub gehen die Meinungen auseinander. Es gibt Paare, die sagen, man sollte alleine Urlaub machen, und andere Paare machen zu zweit Urlaub. Auf jeden Fall sollte das Vertrauen so gross sein, dass man seinen Partner auch einmal alleine entspannen lassen kann.

Freundschaften platonischer Art sind laut Umfragen in einer Beziehung nicht gerne erwünscht. Und gerade hier entstehen Probleme, wenn man sich zu zweit abkapselt und seine Freunde vernachlässigt. Jeder Mensch braucht Freunde, und so pflegen Paare oft einen gemeinsamen Freundeskreis.

Man muss sich in seiner Beziehung wohlfühlen, sich seinem Partner anvertrauen können, gemeinsam lachen und weinen können. Wer seinem Partner Freiheiten schenkt, ist selber frei. Aber weder die zu lange, noch die zu kurze Leine ist sinnvoll, denn auch gewisse Grenzen sollte man einhalten. Nicht jeder mag die offene Beziehung mit mehreren Partnern, auch wenn der Champagner im Bauchnabel prickelt. Übrigens ist zu viel Kritik Gift für eine gute Beziehung, denn wer seinen Partner kränkt, macht ihn unglücklich.

Die körperliche Nähe in einer Beziehung

Laut Studien lebt eine gute Beziehung vom Liebesakt selber, auch wenn in jüngsten Umfragen nur 1% der Paare behauptet, die körperliche Liebe sei wichtig. Wenn die Chemie nicht stimmt, legt man sich lieber einen Hund zu, der im Bett schläft, während der Partner auf der Couch schlummert und sich ein zweites Schlafzimmer einrichtet. Getrennte Betten können zwar den Tiefschlaf fördern, aber für die Liebe sind sie hinderlich.

Viele Paare träumen nach einiger Zeit von der prickelnden Anfangsphase ihrer frisch gebackenen Beziehung, als das Feuer noch loderte, das Herz in die Hose hüpfte und der Körper heiss vor Lust war. Besonders in einer Langzeitbeziehung vermisst man diese Leidenschaft, da sie im Alltag in monotone Routine übergeht. Da hat man nur noch Zeit für den Abschiedskuss, wenn man morgens das Haus verlässt. Abends kommt man heim, drückt seinem Liebelein einen Begrüssungskuss auf die Wange und verstaut sein Gesicht in der Zeitung, die man mit ins Bett nimmt, denn nichts ersetzt eine gute Bettlektüre.

Wer wieder Leidenschaft in seine Beziehung bringen möchte, der kauft Theaterkarten, Konzertkarten, zieht sich für seinen Partner schick an und führt ihn zum Essen aus. Ausserhalb der eigenen vier Wände hat die Lust gute Chancen, wieder wahrgenommen zu werden. Auch sollte man sich abends bettfertig machen, gepflegt ins gemeinsame Bett hüpfen und nicht mit ungeputzten Zähnen einschlafen. Morgens sollte man kuscheln, denn den richtigen Partner fürs Leben kann man auch morgens beim Aufwachen gut riechen, wenn die Chemie stimmt.Wer in seiner Partnerschaft ein Bettmuffel wird, hat gute Chancen auf ein rasches Beziehungsende.

Gefühle in einer Partnerschaft

In jeder Beziehung entstehen im Laufe der Jahre verschiedene Phasen, in denen die Gefühlswelt einmal intensiv ausgelebt wird und andere Male in einem abgekühlten Zustand im Kühlschrank konserviert werden muss. Wenn der Mann im Hobbykeller verschwindet, lebt er die stille Phase der Bärenhöhle aus. Wenn die Frau mit der besten Freundin stundenlang redet, lebt sie die kommunikative Phase aus und wälzt Probleme. Wenn ein Paar Phasen der lustvollen Liebe auslebt, kommt der Mann aus seiner Bärenhöhle heraus und die Frau beendet das Gespräch mit der besten Freundin. Die Gefühle sind das Salz in einer Partnerschaft, wenn sie nicht mehr ausgelebt werden, droht das Beziehungsende. Zeigen Sie Ihrem Partner Gefühle der Zuneigung, lassen Sie ihn spüren, dass er geliebt wird, dann übersteht die Partnerschaft jede Bärenhöhle.

Eifersucht in einer Beziehung

Eifersucht zerstört alles, engt uns ein, und eines Tages brechen wir aus so einer Beziehung aus. Man muss dem Partner vertrauen, sonst ist es nicht der Richtige. Wer in früheren Partnerschaften Untreue erlebt hat, sollte dies seelisch gut verarbeiten, bevor er sich auf einen neuen Partner einlässt, denn die neue Beziehung wird leiden, wenn man Altlasten hineinträgt. Eifersucht ist keine gute Idee, denn man verscheucht den Partner damit und treibt ihn irgendwann doch in die Arme eines anderen Menschen, wenn sich der Partner jedes Mal rechtfertigen muss und ihm trotzdem nicht geglaubt wird. Manche Leute sind sogar eifersüchtig auf die Schaufensterpuppen, wenn sie gemeinsam mit dem Partner shoppen gehen. Und die Eifersucht auf Geschäftskontakte und Arbeitskollegen des Partners kann sogar die stabilste Liebe abtöten, weil man dadurch dem Partner im Job schaden kann und die Existenz gefährdet.

Wann soll man zusammenziehen?

Wenn Paare zu schnell zusammenziehen, nach ein paar Wochen, geht dies in den meisten Fällen schief, selbst wenn es Ausnahmen gibt. Besser ist es, man lässt die erste grosse Verliebtheit vorüberziehen, geniesst sie mit allen Sinnen und entscheidet sich zuerst für zwei Wohnsitze. Natürlich ist dies fast unmöglich, wenn man zu weit auseinanderlebt, aber in der selben Stadt ist so ein Modell leicht möglich. Man muss sich kennenlernen, die Macken des Partners kennenlernen, und erst wenn man diese liebt, sollte man zusammenziehen. Immerhin gibt einer der Beiden, oder sogar Beide das eigene Zuhause auf, und im Falle einer schnellen Trennung hat man kein Zuhause mehr. Es gibt Leute, die schlafen mit Wollsocken, nehmen ihre Kuscheltiere mit ins Bett und lieben es, Nase, Ohren und den Bauchnabel des Partners morgens zu kraulen. Sie lassen die Zahnpastatube offen, schliessen den Klodeckel nicht und fahren mit dem abgeschleckten Löffel in die Marmelade hinein. Das muss man erst einmal mögen, oder besser verkraften.

Wie verhalten sich Männer in einer Beziehung?

Warum hören Männer in einer Beziehung nie richtig zu? Warum hat die Frau das Gefühl, ihr Mann hört ihr nie zu? Es sind die fehlenden Emotionen, die den Anschein erwecken, dass der Mann nicht richtig zuhört, das Halbe vergisst und nur mit einem halben Ohr am Gespräch teilnimmt. Bitte, immerhin ist er beim gemeinsamen Liebesspiel voll dabei, da steht sein Gehör wie eine Eins.

Besonders nach der Arbeit, in Stresssituationen, nach einem Meeting ist der Mann ausgelaugt und emotional nicht bei der Sache. Wenn die Frau auf ihn hereinströmt wie ein Gewitter, der Mann jedoch in seiner Nichtsbox, in seiner Bärenhöhle steckt, kann aus dem Gespräch nichts werden. Und so vergisst der Mann wichtige Dinge, weil man sich Sachen nur gut merkt, wenn man sie mit Emotionen in Verbindung bringt und auch den Kopf dafür frei hat. Besser ist es, wenn die Frau wartet, bis der Mann nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommt, sich ausgeruht hat und dann offen fürs Gespräch ist. Bitte, Frauen arbeiten auch hart, aber ich fürchte, wir müssen multifunktional und jederzeit bereit sein, kein Wunder haben wir dann Migräne, wenn das Bett lauert.

Die Beziehung mit dem Ex-Partner

Es kommt vor, dass sich Paare trennen, und es kann vorkommen, dass sie wieder zusammenfinden. Bitte, das kommt in den besten Familien vor. Grund hierfür ist unser Naturell. Wir behalten die guten Zeiten einer Beziehung besser im Gedächtnis und verdrängen die schlechten Zeiten, obwohl jede Trennung einen Grund hat. Wer mit seinem Ex-Partner wieder zusammenkommt, hat nur unter gewissen Voraussetzungen eine zweite Chance. Beide Partner müssen Single sein, sie müssen sich weiterentwickelt haben und wieder harmonieren, nicht etwa in gegensätzliche Richtungen entwickelt haben, sonst hat die alte neue Beziehung keine echte Chance. Immerhin weiss man irgendwann bestimmt wieder, warum man sich damals getrennt hat, wenn der erste Streit lauert.

Die neue Beziehung mit dem Ex-Partner hat durchaus Vorteile. Man kann sich riechen, begehrt sich wahrscheinlich noch immer, man muss sich nicht neu kennenlernen, erspart sich Blinddates im Kino und Restaurant, und man weiss, was der Partner mag und was er hasst. Natürlich kitten auch gemeinsame Kinder so eine aufgewärmte Beziehung, denn sie brauchen ja beide Elternteile. Ich mag keine aufgewärmte Suppe, weil sie keinen frischen Geschmack mehr hat, aber es gibt Leute, die lieben sogar Fertiggerichte aus der Mikrowelle, wieso dann nicht auch den alten Partner.

Der Beziehungscounter

Ein Beziehungscounter kann eine Partnerschaft retten, vertiefen oder einfach nur glücklich am Leben erhalten. Diesen Beziehungscounter gibt es in vielen Varianten, mit integrierten Kosenamen, Liebessprüchen, Liebesgedichten und symbolischen Liebesbeweisen. Es gibt ihn als App fürs Smartphone oder als Software für den PC. Man weiss damit immer, wie lange man bereits zusammen ist, und man kann seine Beziehung täglich mit einem kleinen Liebesspruch neu lodern lassen.

Fernsehen in der Partnerschaft

Normalerweise ist der Fernseher im Schlafzimmer tabu, denn die Sendung mit der Maus kann dazu führen, dass Stille im Bett herrscht. Allerdings ist das gemeinsame Fernsehen doch förderlich für eine Beziehung, da man hier gemeinsame Interessen pflegt. Man unterhält sich nachher über den Film, die Schauspieler, die Show, die Dokumentation, die Moderatoren und das Fernsehgeschehen, und so hat man neben dem Sport, den Freunden und der Familie ein weiteres Element, welches man gemeinsam teilt. Im Wohnzimmer hat der Fernseher durchaus seine Berechtigung, denn hier stört er die Liebe nicht.

Das Panda-Prinzip in einer Beziehung

Kennen Sie die Pandabären? Sie sind gemütlich und wirken fast schon ein wenig träge. Sie fühlen sich wohl, sind langsam und geniessen die Ruhe. So kann es auch in einer Beziehung, vor allem in einer Langzeitbeziehung aussehen. Man fühlt sich pudelwohl wie ein Pandabär, pandawohl, man wird träge und lässt sich gehen. Das Prinzip ist ein wahrer Beziehungskiller. Manche Paare sind wie Pandabären in ihrer Beziehung, weil der Job sie auslastet, weil die Kinder viel Aufmerksamkeit brauchen, weil das Essen gut schmeckt und das Badewasser immer zur selben Zeit in die Wanne eingelassen wird. Wenn das Prickeln des lodernden Feuers endet, muss man entweder sehr heisses Badewasser einlassen, oder man verzichtet aufs Vollbad und vergnügt sich woanders. Wichtig in einer Beziehung ist es, dass man das Panda-Prinzip früh genug erkennt und dagegen ankämpft. Ein romantischer Abend ohne Kinder, ein Wochenende ohne Arbeit, oder eine Nacht im Eishotel, das alles kann helfen, dem Pandabären zu entkommen, denn der Tiger wartet bereits.

Drama oder Komödie für die perfekte Beziehung?

Paare sollten sich nicht nur gemeinsam Komödien ansehen, wobei hier gerne gemeinsam gelacht wird. Sie sollten sich auch gemeinsam Dramen ansehen. Hier wird das Gefühlszentrum, die Gefühlsebene angesprochen. Man weint gemeinsam, vergießt gemeinsame Tränen, kuschelt sich aneinander, spürt seinen Partner und umarmt ihn tröstend. Man wartet auf ein Happy-End und genau dieser Moment schweisst Paare unheimlich zusammen. Als ich Forrest Gump mit meinem Partner sah, kitteten wir damit sogar unsere in die Jahre gekommene Beziehung.

Streit mit dem Partner

Paare streiten sich in einer Beziehung nicht gerade über nennenswerte, grosse Ausrutscher oder richtig schwerwiegende Lebenskrisen. Sie zanken täglich, und zwar streiten sie sich wegen unscheinbaren Nichtigkeiten. Paare streiten sich von Natur aus häufiger, wenn sie sich täglich sehen, denn dann haben sie die Chance, sich öftersgegenseitig auf den Wecker zu gehen. Allerdings streiten sich laut Studien Eheleute in einer Langzeitehe nicht so oft, weil sie sich so aneinander gewöhnt haben, dass der eigene Ehepartner nicht mehr grossartig auffällt. Übrigens hat ein kleiner täglicher Streit den Vorteil, dass man sich abends im Bett versöhnen kann, und das schweisst unheimlich zusammen.

Bei Schlafmangel streiten sich Paare heftiger

Wenn Paare unter Schlafmangel leiden, streiten sie sich viel heftiger, als wenn sie ausgeschlafen sind. Schlafentzug macht uns nämlich aggressiv. Wir werfen unserem Partner dann die Fehler der letzten Jahre vor, beschimpfen in deftiger und machen ihn für alles verantwortlich. Wir lassen unseren Frust an ihn abprallen, weil er gerade greifbar ist. Wenn ein Partner schnarcht, sollte man lieber getrennte Schlafzimmer bevorzugen, sonst ist der andere Partner nicht ausgeschlafen, und Streit ist vorprogrammiert.

Was bringt ein Partnertausch?

Ein Partnertausch ist nur in einzelnen Ausnahmefällen eine gute Idee, denn die meisten Paare entwickeln eine Art Eifersucht und sind unglücklich, wenn fremde Leute in die intimste Zone eindringen. Auch Pärchenclubs können schaden, wenn man damit nur seine Beziehung retten möchte. Besser ist eine Aussprache, sich gegenseitig neu zu entdecken, gemeinsame Kuscheleinheiten, gemeinsame Aktivitäten, aber andere Paare haben in der Regel nichts in der eigenen Beziehung verloren, es sei denn, sie sind platonische Freunde. Man muss nämlich schon sehr freizügig sein, um so einen Partnertausch zu ertragen, und meist sind es nur die Männer, die Gefallen dran haben. Auch kann es leicht passieren, dass sich ein Partner in den Tauschpartner verliebt, und hier sind es meist die Frauen, die tiefere Gefühle entwickeln.

Wie flirtet man mit dem eigenen Partner?

Der Flirt mit dem eigenen Partner ist wichtig, damit das Feuer in der Beziehung lodert. Ein Kompliment, ein kleines Geschenk, ein gemeinsames Candlelight-Dinner, Romantik mit Kerzenschein, ein verführerisches Parfum, gute Musik, eindeutige Zweideutigkeiten, viel Humor, ein süsses Lächeln, ein gewagtes Outfit, all das trägt zu einem gelungenen Flirt in der Partnerschaft bei. Wenn man nur noch mit dem Hund spricht, den Partner optisch nicht mehr wahrnimmt, sich gehen lässt, kommt kein Flirt zu Stande. Geniessen Sie die Zweisamkeit mit Ihrem Partner, freuen Sie sich auf ihn, überraschen Sie ihn mit einem Wellnesswochenende, warten Sie in einem Hotelzimmer auf ihn, verabreden Sie sich mit ihm in der Badewanne, dann bringen Sie wieder neues Feuer in Ihre Beziehung.

Paare in der Langzeitbeziehung

Paar in einer langen BeziehungWie gut kennt man seinen Partner, wenn man bereits eine längere, glückliche Beziehung mit ihm hat? Hat der Partner blaue Augen oder doch eher braune Augen? Was ist das Lieblingsessen seines Partners, und was kann er am wenigsten leiden? Trägt der Partner eher gerne rote Klamotten oder ist er der unauffällige Typ und trägt Brauntöne? Man hat jetzt herausgefunden, dass eine lange Beziehung viele Fragen nicht mehr zur Zufriedenheit beantworten kann. Nun, das ist nicht schlimm, solange man seinen Partner beim richtigen Namen kennt und ihn nicht versehentlich mit einer neuen Blüte verwechselt.

In einer Langzeitbeziehung werden plötzlich andere Dinge wichtig. Das Vertrauen steht an erster Stelle, die Vertrautheit untereinander ist enorm gewachsen, da können die Augenfarben nicht mehr mithalten. Das Äussere des Partners rückt etwas zur Seite, weil der Alltag viel Platz braucht. Erst wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, bemerkt man die optischen Mackel seines Partners enorm.

In einer Langzeitbeziehung ist es ziemlich egal, was der Partner gerade für Klamotten trägt, Hauptsache ist, man liebt ihn trotzdem. Aber einen Blick sollte man schon auf seinen Partner werfen, besonders in einer langen Partnerschaft, denn sonst geht man mit seinem Partner eines Tages essen und bemerkt nicht einmal, dass er gar nichts anhat ausser seine Schuhe. Das Miteinander in einer langen Beziehung wird zwar nicht mehr von Äusserlichkeiten geprägt, aber wissen sollte man schon, welche Dessous die Frau bevorzugt, wenn man ihr Unterwäsche zu Weihnachten schenken möchte.Die Ähnlichkeit der Paare in der Langzeitbeziehung

In einer Langzeitbeziehung werden sich die Paare immer ähnlicher. Sogar die Darmbeschaffenheit und die Körpergesundheit können sich angleichen, wenn man den gleichen Lebensstil, das gleiche Essen und den gleichen Sport verfolgt. Wenn man lange zusammenlebt, ißt man am selben Tisch und kocht zusammen, da kommt das gleiche Essen in den Magen. Veganer, Vegetarier, Vorliebe für Fisch oder Fleisch, all das gleicht sich im Laufe der Jahre an, wenn man gut miteinander harmoniert und viel zusammen diniert. So entwickelt man auch ähnliche Bakterien im Darm und auf der Haut. Sogar beim Kleidungsstil erkennt man ein zusammengehöriges Paar. Man trägt zusammen klassische oder legere Mode, sogar manchmal das gleiche Brillenmodell, und man trägt ähnliche Farben. Und man erkennt Paare am gemeinsamen Wohnstil, denn man wohnt ja normalerweise zusammen in einem Haushalt.

Wie rettet man seine Beziehung über die Jahre hinweg?

Wenn man sich im Laufe der Jahre immer ähnlicher wird, darf man es nicht übertreiben, denn zu identisch sollten sich Langzeitpaare nicht werden, sonst endet die Partnerschaft in Routine und Langeweile. Man muss über den Tellerrrand hinausschauen, die Welt begrüssen und wahrnehmen, und man muss sich selber treu bleiben. Langzeitpaare brauchen mindestens ein Hobby, welches sie alleine oder mit Freunden ausüben. Sie benötigen neben dem gemeinsamen Freundeskreis auch eigene Freunde, mit denen sie jeweils ohne den Partner etwas unternehmen, und sie brauchen Freiräume. Einmal pro Monat oder pro Woche tut der Männerabend oder der Frauenabend gut, denn er lockert die Langzeitbeziehung enorm auf.

Das verflixte 7. Jahr

Natürlich ist das verflixte 7. Jahr in einer Beziehung kritisch, aber laut einer Studie sind es nicht sieben Jahre, sondern nur vier Jahre, in denen die Partnerschaft auseinandergehen kann. Wenn die Verliebtheit vorüber ist, trennt man sich gerne, wenn die Liebe nicht wächst. Das verflixte 13. Jahr ist übrigens auch ein Trennungsgrund, denn nach 13 Jahren ist die Gefahr gross, dass eine Beziehung eingeschlafen und langweilig geworden ist. Hier hilft oft nur eine Paartherapie oder ein wenig Abwechslung.


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Elisabeth Putz

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