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So retten Sie Ihre kaputte Beziehung

Die Beziehung zusammenhaltenBeziehungsprobleme entstehen schleichend, wenn uns der Alltag samt seinen Sorgen einholt. Wenn eine Beziehung erst einmal unwiderruflich kaputt ist, gibt es im Grunde keine Rettung mehr. Auch wenn man zur Paartherapie geht, enden viele dieser gescheiterten Beziehungen in einer Scheidung. So gesehen ist eine Scheidung nicht das Schlechteste, denn beide Partner bekommen dadurch die Chance auf einen Neuanfang, die Scheidungsanwälte verdienen ganz gut daran, und irgendwann sind alle wieder glücklich in neuen Beziehungen vereint.

Vereinzelte kaputte Beziehungen haben jedoch trotzdem die Chance, durch einige Veränderungen gerettet zu werden. Dies zeigen ebenfalls Statistiken von Paartherapeuten, denn sonst wäre dieser Berufszweig vollkommen überflüssig. Der Mensch ist im Grunde seines Wesens ein Gewohnheitstier, gewöhnt sich vor allem in Langzeitbeziehungen an den eigenen Partner und möchte das Leben, welches er aufgebaut hat, nicht aufgeben, selbst wenn die eigene Beziehung noch so schwierig geworden ist. Wir sind leidensfähig, leiden lieber in unserer Bequemlichkeit, als dass wir einen ungewissen Neuanfang wagen.

Ein Spatz in der Hand ist zwar klein und hässlich, er ist uns aber sicher. Die Taube am Dach ist zwar hübsch und gross, wir bräuchten jedoch dafür ein Fangnetz, und dieses zu beschaffen ist Aufwand pur. So lieben wir eben bis auf weiteres den Spatz in der Hand.

Wie rettet man nun eine kaputte Beziehung, wenn nicht einmal mehr ein Hauch von einem Knistern zu hören ist, das lodernde Feuer erlischt und die Asche einer Partnerschaft vor der Türe liegt? Im Grunde ist diese Asche wertvoll, und wenn man bedenkt, dass die Asche eines Menschen aus einer Feuerbestattung so wertvoll ist, dass gewichtstechnisch daraus ein neuer Mensch entstehen könnte, so ist die Asche einer kaputten Beziehung auch sehr wertvoll, denn sie besteht symbolisch gesehen aus dem Zusammenleben zweier Menschen und deren Scherbenhaufen. Genau aus diesem Scherbenhaufen lernt man, gewinnt an Erfahrung und macht nächstes Mal nicht mehr die selben Fehler.

Es gibt tatsächlich einige Dinge, die eine zerrrüttelte Beziehung wieder kitten könnten. Die räumliche Veränderung, ein gemeinsamer Urlaub, eine richtige Aussprache ohne Beleidigungen, eine Wunschliste, die man erstellt und sich gegenseitig vorliest, kleine Briefbotschaften mit positiven Worten, kleine Überraschungen für den Partner, ein gemeinsames Abendessen, gemeinsame Abende zu zweit, die körperlich betonte Aussprache im Bett, und wenn das alles zum Scheitern verurteilt ist, kann man immer noch zur Paartherapie gehen.

Kleine Überraschungen können eine Beziehung retten

Überraschen Sie Ihren Partner ruhig einmal. Laden Sie ihn spontan zum Essen ein, besorgen Sie Konzertkarten, verführen Sie ihn mit einem Picknick, schenken Sie ihm eine Kleinigkeit, vielleicht sein Lieblingsparfum, bringen Sie Blumen mit nach Hause, kochen Sie für ihren Partner, am besten sein Lieblingsessen. Kleine Überraschungen können Veränderungen hervorrufen, sind wie positive Elemente in einem Baukasten, lassen zwei Herzen wieder näher zusammenrücken und tun gegenseitig gut.

Als Mann können Sie mit Ihrer Frau zum Shoppen gehen, vielleicht Schuhe, ein Kleid und dazupassenden Schmuck kaufen. Als Frau können Sie mit Ihrem Mann in den Baumarkt gehen, sich für seine Interessen interessieren und ihn loben, wenn er wieder einmal zum Heimwerker wird und glaubt, er sei ein Handwerksprofi. Natürlich verlangen diese Dinge eine hohe Frustrationstoleranzgrenze, aber sie können hilfreich sein, damit man sich abends im Bett auch noch etwas zu sagen hat.

Eine räumliche Veränderung kann eine Beziehung retten

Stellen Sie sich vor, Ihr Partner kauft sich ein Haus, eine Wohnung, in der nur er sich wohlfühlt. Sie fühlen sich als Gast, finden keinen Anschluss in der Hausgemeinschaft, können die Wohnsituation kaum ertragen und müssen täglich in dieser Behausung leben. Wenn einem die eigenen vier Wände ununterbrochen, ohne Sicht auf bessere Aussichten auf den Kopf fallen, ist dies nicht gerade förderlich für eine Beziehung. Genauso sieht es aus, wenn Sie mit Ihrem Partner in eine fremde Stadt ziehen, niemanden dort kennen, überall anecken und sich einsam fühlen. Die alten Freunde werden immer weniger, weil man nicht vor Ort ist, das Heimweh nagt, und die Krise ist vorprogrammiert. Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Ihre Lebens- und Wohnsituation und suchen Sie gemeinsam einen Weg, um diese zu ändern. Natürlich müssen beide Partner gewillt sein, umzuziehen, sonst ist die nächste Krise vorprogrammiert.

Eine Aussprache kann eine Beziehung retten

Wenn man sich nichts mehr zu sagen hat, herrscht auch im Bett Totenstille, und irgendwann lebt man sich auseinander. Versuchen Sie, mit Ihrem Partner ein vernünftiges Gespräch zu führen, eine Aussprache. Viele werden jetzt denken, mit ihrem Partner können sie nicht vernünftig reden. Probieren Sie es trotzdem, und wenn Sie scheitern, ziehen Sie einen Mediator hinzu. Ein Aussenstehender kann durchaus hilfreich sein, damit das Gespräch nicht im Rosenkrieg endet. In dieser Aussprache sollten Sie Ihre Wünsche einbringen und sich die Wünsche Ihres Partners anhören. Wenn Bedürfnisse abgedeckt werden, ist der Mensch von Natur aus glücklicher. Sie sollten positive Worte wählen, keine gegenseitigen Vorwürfe oder Schuldzuweisungen, denn sonst ist das Gespräch bald ein ausgewachsener Streit, und beide Partner ziehen sich beleidigt zurück.

Eifersucht zerstört jede Beziehung

Zu einer guten Aussprache gehört auch das Thema Eifersucht, falls es eine Rolle spielt. Eifersüchtige Menschen engen ihre Partner ein, gönnen ihnen keine Freunde, da sie hinter jedem Freund eine Situation sehen, die eifersüchtig machen könnte. Schlimm wird es, wenn man in der totalen Isolation endet und nicht einmal mehr seine Geschäftspartner persönlich treffen kann. Eifersucht ist kein guter Beziehungspartner, da sie Dinge zerstört, die vorher gar nicht da waren. Wenn ein Partner eifersüchtig ist, dies krankhaft auslebt, benötigt er eine Therapie, sonst scheitert jede Beziehung. Eine gute Partnerschaft braucht Vertrauen, sonst wird man verrückt.

Die Beziehung mit einer Paartherapie retten

Wann hilft eine Paartherapie, und vor allem wem hilft sie? Wenn ein Paar Probleme in seiner Beziehung hat, die lösbar sind, hilft nicht unbedingt der Schlussstrich, sondern ein effektiver Problemlöser, ein Paartherapeut. Stellen Sie sich vor, der Ex Partner stört die neue Beziehung, oder ein Partner hat mit der alten Beziehung noch nicht ganz abgeschlossen, die mitgebrachten Kinder akzeptieren den neuen Partner nicht, das Besuchsrecht ist nicht geregelt, da hilft eine Paartherapie.

Wenn man gefrustet ist, kann ein einziger Salatkopf zur Trennung führen. Wenn man ständig mit anderen Leuten verglichen wird, wird man selber gefrustet. Ich wurde einst von meinem Ex Partner als unterer Durchschnitt bezeichnet. Mein konservatives Outfit, mein ungeschminkter Look, mein Humor, alles war zu viel oder zu wenig für ihn, bis ich mich von ihm trennte und einen Partner fand, der mich so akzeptierte, wie ich bin. Ab diesem Zeitpunkt rannte mir mein Ex-Partner hinterher, stellte mir seine neue Freundin vor, die er wiederum mit mir verglich, sodass sie die reinsten Komplexe bekam. Nicht immer hilft die Paartherapie, denn wenn ein Mensch eine Beziehung unmöglich macht, hilft nur die Trennung. Man muss reif für eine Partnerschaft sein, dann kann man eventuelle Probleme gemeinsam lösen.

Wann hilft ein Paartherapeut?

Wenn sich Paare ständig streiten, kann im Notfall eine Paartherapie hilfreich sein, aber sie bringt nicht immer den erwarteten Haussegen zurück. Studien haben ergeben, dass nach etwa vier Jahren die letzte Verliebtheit vorüber ist und man spätestens dann weiss, ob der Partner fürs Leben gefunden wurde, oder ob man sich auseinanderlebt. Zu gut kennen wir den Spruch: Wir haben uns nichts mehr zu sagen, wir haben uns einfach auseinandergelebt. Hier könnte eine Paartherapie helfen, wenn die Liebe noch vorhanden ist, denn dann handelt es sich einfach um Alltagsfrust oder ein Kommunikationsproblem.

Eine Therapie kann auch helfen, wenn sich ein Partner ungerecht oder unschön behandelt fühlt. Keine Frau möchte hören, dass sich beispielsweise eine andere Frau besser anzieht, hübscher aussieht oder viel lieber ist. Kein Mann möchte hören, dass der Ex besser im Bett war, sauberer im Bad und liebevoller im Umgang war. Es gibt beratungsresistente Menschen, bei denen hilft nur der symbolische Holzhammer. Eine Beziehung kann nur funktionieren, wenn man sich gegenseitig achtet, respektiert und bewundert. Entweder man arbeitet dran, oder man geht getrennt voneinander gesündere Wege, denn es kommt vor, dass zwei Menschen einfach nicht zusammenpassen, dies jedoch erst nach der grossen Verliebtheit bemerken. Die rosarote Brille ist eben so undurchsichtig, dass man das reale Leben dahinter übersieht.

Mit einem Urlaub die Beziehung retten

Ein Urlaub kann gut für die Beziehung sein, sie sogar retten, wenn man vorm Scherbenhaufen steht, denn jeder vierte hat im Urlaub Sex, aber jeder sechste streitet sich, und so kann ein Urlaub eine Partnerschaft auch entzweien. Ich stritt mich einst derart mit meinem Lebenspartner, dass wir sogar die Hotelbetten auseinanderstellten und ein Nachtkästchen dazwischenschoben. Gott sei Dank war es kein französisches Bett. Nach der ersten Nacht versöhnten wir uns wieder, lachten über die entzweiten Betten und liebten uns innig darin.

Ein gemeinsamer Urlaub soll Bindung aufbauen, entspannend sein und den Alltag auflockern. Wer jedoch im Alltag die gesamte Zeit mit seinem Partner verbringt, sollte lieber alleine urlauben, denn permanentes Zusammensein hält kaum jemand durch. Wer im Alltag seinen Partner vermisst, für den ist der gemeinsame Urlaub wie Balsam, denn Einsamkeit lässt uns Fantasien des Fremdgehens entwickeln, die zuerst durch Bilder im Kopfkino stattfinden, und im Urlaub womöglich ausgelebt werden, sodass man froh sein kann, im richtigen Moment ein Kondom bei sich zu tragen.

Gemeinsame Rituale retten eine Beziehung

In einer Partnerschaft sollte man Rituale pflegen. Mein Partner und ich gehen regelmässig am Wochenende mehrmals frühstücken, gemeinsam shoppen, auf unsere Parkbank am Teich, wir füttern die Enten, wir pflegen wochentags unser Frühstücksritual zu Hause, und wir reden abends miteinander. Nachts teilen wir uns das feurig leidenschaftliche Bett. Und wenn er neulich nicht gesagt hätte, dass ich zu dick werde, hätte er nicht am Sofa schlafen müssen. Dicke Leute benötigen Platz im Bett, sagte ich und zog die Bettdecke hoch. Übrigens treffen wir zwischendurch Freunde, welche mich zu dünn finden, das gleicht unseren Beziehungsstress aus.

Eine Beziehung braucht Abwechslung, kleine Abenteuer, die man bitte unter allen Umständen zu zweit unternehmen sollte, denn ein lustvolles Abenteuer alleine endet meistens morgens beim Aufwachen in einem fremden Bett. Frauen haben hierfür eine extra sensible Antenne, die spüren, wenn etwas nicht stimmt.

 


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Elisabeth Putz

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