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Was ist Liebe?

Die wahre LiebeWas ist Liebe, und wie liebt man richtig? Wer liebt, hat mehr vom Leben. Er wird unter günstigen Umständen zurückgeliebt, ist begehrt und wird von vielen Menschen gemocht. Wer nicht liebt, führt oft ein einsames, kaltes, unterkühltes Leben. Er zieht sich zurück, geht nicht auf andere Menschen zu, und er fühlt sich stets benachteiligt, weil er nicht zurückgeliebt wird. Gefühle sind wirr und mit Worten nicht zu umschreiben. Sie sind jedoch präsent, wir spüren sie, und so spüren wir auch, ob wir geliebt, oder eher gemieden werden. Fakt ist, zuerst muss man sich selber lieben, um andere Menschen zu mögen, sie liebevoll in ihr Herz zu schliessen, und so ist die Selbstliebe die stärkste Waffe gegen die Einsamkeit, die Ablehnung und die Gier nach unerwiderter Aufmerksamkeit.

Was ist Liebe? Sie ist ein positives, ungeordnetes, fast schon unheimliches Gefühl der explodierenden Emotionen, ein wahres Wunder. Sie ist die tiefste Zuneigung, die höchste Hingabe, das tollste Geschenk der Welt, welches sich vermehrt, wenn man es weiterschenkt, die intensivste Verschmelzung körperlicher und platonischer Art, die man mit und zu einem anderen Menschen empfinden kann, und sie umfasst Empathie und Sympathie, Verständnis, Glück und Zufriedenheit, Anerkennung, Lust und Leidenschaft, , das Erotische, das Intime, die Sexualität, Illusion, sowie auch Kummer und Schmerz, weil sie unter Umständen verschwinden, und danach wehtun kann, wenn der Liebeskummer an der Seele nagt. Liebe ist keine Ware, aber wer die wahre Liebe findet, hat Glück. Sie konzentriert sich nicht auf spezielle Körperteile und Proportionen, achtet nicht ausschliesslich auf die Optik, sondern schliesst den Charakter, die Persönlichkeit, das Wesen eines Menschen samt Seele und Herz, Hirn und Verstand mit ein. Natürlich liebt man die schönen Dinge des Lebens, rote Lippen, eine verführerische Figur, tolle Frauen, attraktive Männer, leckere Schokolade und Vanilleeis pur, aber es sind die inneren Werte, die bestehen bleiben, wenn die Schönheit verwelkt. Bitte, irgendwann verwelkt jede rote Rose, nur die Dornen bleiben länger frisch.

Die Liebe ist das wichtigste Instrument, welches Frieden schafft, Menschen miteinander vereint, Hochgefühle erzeugt, für die rosarote Brille sorgt und neues Leben entstehen lässt. Wir benutzen das Wort für alles, das wir als schön und wunderbar bezeichnen, für alles Angenehme und Prickelnde im Leben. Und so existiert Liebe auf unterschiedliche Arten, als Empathie zu sich selbst, zu den Mitmenschen, zum eigenen Partner, zum Essen, zum Leben, zu Dingen und Objekten, welche uns gut tun. Sie ist eine Art Erkenntnis, da man sich in ihr selbst erkennt und andere Menschen zu schätzen lernt. Sie ist das höchste Gefühl, welches man verschenken und empfinden kann, so wie auch das Gegenteil, der Hass das intensivste Gefühl ist, das man in sich tragen kann.

In der Kunst drückt sich die Liebe ziemlich egoistisch aus, da es Werke gibt, welche Szenen von Hass, Hörigkeit, vom Verlassen sein, von Eifersucht und Gleichgültigkeit beherbergen. Der Künstler hat sich bei seinen Werken etwas gedacht, oder er hat eigene Erfahrungen verarbeitet. So lassen sich Kunstwerke gut vermarkten, denn jeder betrachtet den Akt der Liebe gerne, auch wenn er es nicht zugibt. In der Literatur hat Liebe einen hohen Stellenwert, wenn wir die Liebesromane betrachten. Die Frau als verführerische Venus, der Mann als tapferer Held dargestellt, kommen in Liebesromanen immer zusammen, denn Menschen finden zueinander, das wünscht sich der Leser. Sogar Jesus und Maria Magdalena liebten sich, und die Schlange verführte Adam mittels ihres dominant erscheinenden, weiblichen Körpers, der mit Reizen nicht geizte. Da bekommen rote Äpfel eine ganz besondere Bedeutung. Immer wenn ich in einen Apfel beisse, denke ich, es wäre eine Wange, und so küsse ich den Apfel lieber als dass ich ihn vernasche. In der Musik sind Songs über die Liebe besonders begehrt, denn man besingt die schönste Sache der Welt, und dies führt zum Erfolg. Keine Aussagekraft ist so mächtig wie die Emotionen, welche sich in Liebesliedern wiederspiegeln. Wish you were here, von Rednex, das ist seit Jahrzehnten mein Lieblingssong, und ich verknüpfe mit ihm so manch peinliche Angelegenheit, aber auch so manch prickelndes Liebeserlebnis.

Liebe macht hungrig, und sie geht im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen, denn man kann jemanden mit einem tollen Essen, Süssigkeiten, Pralinen und süssen bis prickelnden Getränken verführen. Mit dem Erotikbier, welches das Nacktheitsgebot neben dem Reinheitsgebot als oberste Priorität umfasst, kann man die Sinne betören. Das Getränk ist schaumig, prickelt auf der Zunge und macht heiss. Liebe macht nicht nur hungrig, sie macht uns auch blind. Wenn wir verliebt sind, schüttet der Körper einen gewissen Hormonhaushalt zusammen, der verhindert, dass wir andere Partner attraktiv finden. Wir sind quasi blind für Flirtversuche von aussen. Dieser Schutz ist wichtig, damit wir bindungsfähig bleiben und uns um unseren Nachwuchs kümmern. Dieser blinde Zustand festigt Partnerschaften und macht uns immun gegen das Fremdgehen. Einige Leute tanzen aus der Reihe, bei denen lodert zwischendurch immer wieder das entfachte Feuer der Leidenschaft, sie sind jederzeit offen für Verführung aller Art und können nicht treu sein. Der hohe Testosteronspiegel spielt nur bedingt eine Rolle hierfür, denn diesen kann man auch mit einem einzigen Partner ausleben. Es ist der labile Zustand einer Persönlichkeit, welcher dafür sorgt, dass man nach kurzer Zeit wieder nach einem neuen Partner schielt. Liebe macht nicht nur blind, sie macht uns auch heiss. Forscher haben herausgefunden, dass sich die Körpertemperatur bei verliebten Menschen im Nacken, im Gesicht, in den Händen und im Intimbereich um bis zu 2 Grad erhöht. Die Begierde steigert die Körpertemperatur am meisten. Wenn man ein Foto seines Liebesmenschen anschaut, sein Parfum riecht, sich vorstellt, wie das nächste Treffen seinen Höhepunkt erreicht, steigt die Körpertemperatur bereits an. Wenn sich zwei Verliebte dann endlich in den Armen halten, entsteht eine aufgeheizte Atmosphäre.

Alte Liebe

Alte Liebe - Rostet sie, oder wird sie zu neuem Leben erweckt? Fakt ist, Menschen altern zeitgerecht, bekommen Glatzen, schütternes Haar, Falten im Gesicht, Fettpölsterchen, schlappe Arme und Beine, einen Bierbauch, und sie denken und handeln anders als damals. Ein junger Mensch ist dynamisch, ein alter Mensch ist skeptisch und vorsichtig. Alte Liebe kann für Überraschungen sorgen, wenn man sich nach Jahren und Hahrzehnten wiedersieht. Sie kann jedoch auch neu entflammen, wenn die menschliche Attraktivität samt ihrer Energie nicht gänzlich eingerostet ist.

Grosse Liebe

Wie findet man die grosse Liebe, welche laut neuesten Studien nur bis zu drei Mal im Leben eines Menschen vorbei schaut? Wie findet man nach einer Enttäuschung eine neue Liebe? Zuerst sollte man Wunden lecken, bis sie heilen, dann sollte man sich selber wieder lieben lernen, und schliesslich muss man frei für einen neuen Partner sein, damit man auch seine Ecken und Kanten liebt. Wer lange alleine ist, entwickelt Eigenheiten, die in einer Partnerschaft womöglich hinderlich sind. Die grosse Liebe könnte unter günstigen Umständen ein Leben lang halten, sodass man seinen Lebensmenschen, seinen lebenspartner gefunden hat. Ich denke, ich habe meinen Lebenslangpartner gefunden, und wenn ich eine meiner 1000 Verliebtheiten auslebe, belächelt er sie. Und wenn er seine 1000 Dinge des nostalgisch romantischen Vergangenheitswahns hortet, belächle ich sie. Ich könnte schwören, das muss Liebe sein.

Käufliche Liebe

Ist Liebe käuflich? Wenn man Illusionen verkauft, muss man es so machen, dass das Gegenüber glaubt, die Illusion sei echt. Die Dienste in der Liebesbranche boomen, der Champagner und das Geld fliessen, aber die Seele stirbt. Wer sich für diesen Weg, sowohl als Dienstleister als auch als Konsument entscheidet, muss oftmals mit bitteren Erfahrungen rechnen. Wer ein Lusthaus betritt, muss jederzeit mit dem bitteren Beigeschmack rechnen, dass er nur bedient, jedoch nicht geliebt wird, da nur die prall gefüllte Brieftasche Anerkennung findet. Illusionen verkörpern andererseits das Gefühl der Euphorie, denn auch in der Lendengegend besitzen wir Gefühle, welche Befriedigung suchen. Wer den reinen Sex bevorzugt, ist im Freudenhaus gut bedient. Wer jedoch verzweifelt auf der Suche nach Liebe ist, wird hier enttäuscht, auch wenn viele Leute glauben, man könnte Liebe finden, wenn man sie bar bezahlt.

Körperliche Liebe

Die Körperliebe ist überlebensnotwendig, denn ohne Körperkontakt würden wir verkümmern, vergammeln, instabil werden und schliesslich sterben. Grausame Experimente haben gezeigt, wenn man Babys und Kleinkinder bloss durchfüttert und pflegt, ohne dass man ihnen durch Körperkontakt Liebe entgegen bringt, sterben sie innerhalb von 2 bis 5 Jahren, Babys eher früher, Kleinkinder konnten sich vereinzelt durchschlagen, waren jedoch im Leben nicht unbedingt sehr lebensfähig, und leider auch nicht liebesfähig. Wir brauchen Liebe, wie die Luft zum Atmen, das ist Fakt, und deshalb sollte man auch die Sexualität nicht verteufeln, sondern intim ausleben, denn zu zweit macht das Leben mehr Spass. Selbst bei Asexuellen Menschen hat man festgestellt, dass sie sehrwohl Romantik benötigen.

Küssen

Das Küssen ist ein Ausdruck von Liebe, Lust, Leidenschaft, Anerkennung und Sympathie. Wie küsst man richtig? Der gnädige Handkuss darf nicht in direkter Berührung mit der Hand verabreicht werden, da er nur ein Hauch der Zuneigung ist. Das obligatorische Bussi links und rechts auf die Wange sollte auch nur angedeutet werden, aber den Zungenkuss darf man samt kreisender Zunge geniessen.

Kuscheln

Das Kuscheln symbolisiert die Körpernähe, die man geniesst, wenn man sich liebt, sich entspannt, sich gut leiden und gut riechen kann. Wie kuschelt man richtig? Berührungen aller Art sind erlaubt, aber der Schritt in die sexuelle Intimität hat mit Kuscheln nichts mehr zu tun. In speziellen Kuschelseminaren lernt man, wie man sich durch Umarmungen und Liebkosungen entspannt. Und wenn man mit einem guten Freund kuschelt, sollte man ihm nicht das Gefühl vermitteln, es könnte mehr daraus werden, es sei denn, man will auch mehr.

Platonische Liebe

Eine spezielle Form der Gefühle symbolisiert die platonische Liebe, die geistige Zuneigung, welche Platon einst beschrieb. Im ursprünglichen Sinn ist es die Sympathie zu einem unerreichbaren Menschen, dessen Zuneigung man nur durch den Minnesang gewann. Heute fällt unter diese Liebesart die Zuneigung zu einem Menschen, dessen Herz und Seele man zwar begehrt, dessen Körper man jedoch nicht unbedingt begehrenswert findet. So kann man viele Menschen lieben und innige Freundschaften pflegen. Ich begehrte auf diese platonische Art und Weise meinen damaligen Deutsch-Professor im Gymnasium. Seelisch fühlte ich mich zu ihm hingezogen, und körperlich liess ich ihn friedlich in Ruhe. Bitte, er war verheiratet, also konnte ich mit meiner Null-Chance-Politik bei ihm ohnehin nicht punkten. In einer meiner Schularbeiten verarbeitete ich das Thema der unerwiderten, platonisch ausgeprägten Liebe, und er bedankte sich bei mir fürs tiefe Vertrauen. Er war ein Gentleman und präsentierte meinen Aufsatz nicht öffentlich, Gott sei Dank, denn sonst hätte ich mir ein Erdloch gegraben, mein eigenes Loch.

Unerwiderte Liebe

Die unerwiderte Liebe schmerzt im Herzen, am Körper, auf der Seele, denn sie tut schlichtweg weh. Man kann sie nicht erzwingen, selbst dann nicht, wenn man sich für den potentiellen Liebespartner attraktiv macht, sich aufbrezelt und in Schale schmeisst. Abstand und räumliche Distanz können helfen, aber ich habe bemerkt, nach Jahrzehnten kann dieses Gefühl der Leidenschaft erneut aufkeimen, obwohl man den geliebten Menschen nicht wieder getroffen hat. Man kann in Gedanken die unerwiderte Liebessituation umwandeln, imaginär umformen, was man mit geschlossenen Augen, in einer Art Trance-Zustand erreicht, oder man träumt sich in seinen Tagträumen die geliebte Person so herbei, als wäre sie auch verliebt. Durch plastisch greifbare Szenen vor dem inneren Auge können schwierige Situationen umgelebt, umgeformt und zu einem positiven Erlebnis umgewandelt werden. Wenn ich träume, dass mein Augenarzt mich lieben würde, bin ich nachher voller Energie, selbst wenn ich denke, den sehe ich nie wieder. Und wenn ich träume, mein damaliger Klassenlehrer hätte meinen damaligen Liebesbrief kommentiert, bleibt mir mein Herz in der Lendengegend stecken.

Verbotene Liebe

Welche Liebe ist verboten, und wen sollte man lieber nicht lieben? Katholische Priester kommen ganz schön in Verlegenheit, wenn sie geliebt werden und sich selbst verlieben. Lehrer fühlen sich geschmeichelt, wenn Schüler/Schülerinnen sich in sie verlieben, aber sie haben einen Bildungsauftrag zu erfüllen, sie lehren Schutzbedürftige, und so weint das Teenager-Herz oft, wenn die Liebe einseitig ist. Lehrer kommen in Teufels Küche, wenn sie ihre Schülerinnen lieben, und auch Lehrerinnen sollten es nicht wagen, ihre Schüler zu verführen. Der Arzt im Dienst sollte seine Patientinnen nicht anmachen, aber bitte, wir sind alle keine Heiligen, und so habe ich einst nach vier Vollnarkosen meinen Augenarzt plump angemacht und hierfür ein leckeres Essen geerntet. Vernascht haben wir uns nicht, aber verklagt habe ich ihn wegen eines möglichen Behandlungsfehlers, und wer hat gewonnen? Er natürlich.

Lieben lernen

Wie lernt man zu lieben? Das wichtigste Element auf dem Weg zur Liebe ist die Selbstliebe. Nur wer sich selbst liebkost, mit sich und seiner Seele verschmust durchs Leben schreitet, der ist auch fähig zur Fremdliebe. Ich habe mich einmal bewusst und gezielt mit täglichen Affirmationen dazu durchgerungen, alle Menschen in meinem Alltagsleben zu lieben. Die schrägsten Vögel kamen auf mich zu, ein Blumerich, ein Bienerich, ein Baumerich, ein Naturfan, ein Nackter auf zwei Beinen, und irgendwann war ich am Limit angekommen. Affirmationen alleine helfen nicht. Das Unterbewusstsein muss Liebe empfangen, damit es sie verinnerlicht. Heute kann ich viele Menschen lieben, aber ich muss sie nicht alle in mein Herz einladen, sonst droht der Herzinfarkt, wenn sämtliche Leute vor meiner Herzkammer stehen und um Einlass bitten.

Liebesgeflüster

Wie sieht das intime Liebesgeflüster aus? Wir benötigen dafür etwas Mut. Nicht jeder Mensch traut sich, schmutzige Worte auszusprechen, welche uns im Grunde unseres natürlichen Triebes jedoch antörnen. Reden Sie im Bett miteinander, oder schlafen sie nur miteinander? Viele Menschen bevorzugen den dirty Talk, das unanständige Gespräch im Bett. Man muss nicht immer stumm sein, wenn es um Gefühle geht. Laut Studien ist die Sexualität intensiver, wenn die Paare dabei laut signalisieren, was sie heiss macht.

Liebeskummer

Liebeskummer sollte man ernst nehmen, vielleicht ein Kummertagebuch führen, um über den Schmerz hinwegzukommen. Manchmal hilft Schokolade, und Forscher haben unter anderem eine Pille gegen Liebeskummer entwickelt. Man teilt den Liebeskummer in verschiedene Phasen ein, die schmerzhafte Phase, die Vergleichsphase mit dem Verflossenen, die Distanzphase, in der man sich mit Freunden trifft, bis man wieder offen für eine neue Beziehung ist. Am schlimmsten ist die unerwiderte Liebe, denn sie trägt immer eine Träne im Auge, die zäh wie Schleim ist. Wer einen Korb bekommt, muss in harter Arbeit sein Selbstwertgefühl neu definieren, wenn er labil genug ist, diesen Korb psychisch kaum verarbeiten zu können. Der Draufgänger geht mit seinem Kummer pragmatisch um, er sucht sich ein neues Subjekt, welches er begehren darf.

Liebesleben

Wie führt man ein prickelndes, feurig aufregendes Liebesleben? Freundschaft Plus ist für Singles eine gute Idee, Erotikprodukte, eventueller Partnertausch, Swinger-Clubs, Pärchenclubs, gemeinsame Abende vor dem Kamin, das ist das Idealrezept für Paare, aber man muss auf gleicher Wellenlänge schwimmen, denn sonst schwappt die Welle über, falls einer der Partner eher monogam leben will und Swinger ablehnt. Man sollte viel Erfahrung in der Liebe mitbringen, vieles ausprobieren, experimentieren, solange die Schmerzgrenze nicht überschritten wird, dann kann man sein Liebesleben abwechslungsreich gestalten. Für manche Paare ist jedoch der gewohnte Sex samt Streicheleinheiten Aufregung genug, und ich muss sagen, eine Langzeitbeziehung ist etwas Wunderschönes, da gibt es täglich Aufregung genug, wenn der Partner das letzte Brötchen wegnascht.

Liebschaft

Eine heimliche Liebschaft ist zwar nichts fest Verankertes, dennoch hat sie ihre Berechtigung, da sie prickelnd, aufregend und erregend ist. Sie kitzelt auf und unter der Haut, lässt uns in Tagträumen versinken und macht uns leistungsfähig. Bitte, ich pflege keinerlei intensive Liebschaften, auch wenn ich regelmässig die Nacht zum Tag mache und permanent unter Starkstrom stehe, wenn ich im Büro sitze. Ich gönne mir jedoch meine Tagträume, das reicht mir, um meine imaginären Liebschaften auszuleben.

Farbe der Liebe

Die Farbe der Liebe ist rot, da sie Lust weckt, anregend und aufregend wirkt und uns den Kopf verdreht. Wir kaufen uns rote Dessous, um unserem Partner zu gefallen, verwenden roten Lippenstift für den Kussmund, beissen in den roten Apfel, pflücken rote Rosen als Zeichen der Zuneigung, und wir haben rote Gedanken, wenn wir an die Liebe denken. Rot ist die intensivste Gefühlsfarbe, die Farbe des stärksten Ausdrucks, selbst wenn andere Farben ihr Konkurrenz machen. Bereits in der Natur finden wir Dinge vor, die verführerisch wirken, wie beispielsweise der purpur rote Fliegenpilz, welcher uns berauscht. Natürlich machen die Farben rosa und pink der roten Liebesfarbe Konkurrenz, aber sie stehen eher für Freundschaft, für einen Hype, der wieder vergeht, denn pink ist wirklich gewöhnungsbedürftig, es sei denn, man steht so wie ich auf diese elitäre Farbe.

Liebe im Mittelalter

Die Liebe boomte bereits im Mittelalter, hemmungslos, auf und unter der Bettdecke, obwohl sie vom kirchlichen Standpunkt aus verpönt war, aber selbst die Priester, und in der Renaissance sogar die Päpste liessen sich in der Lendengegend verwöhnen. Dieses Tabuthema hätte man gerne unter den Teppich gekehrt, und trotzdem existieren Akten und Dokumente, die belegen, wie die Frau im Mittelalter als Wanderhure lebte. Wie sah die Kleidung aus, wie die Verhütung? Was hatten die Frauen von den Frauenwirten zu erwarten? Was verdienten sie damals? Bunte Bänder zierten die Kleidung, und man verdiente nicht viel, aber es reichte zum Überleben. Liebe war auch im Mittelalter käuflich und wurde gerne gekauft.

Erotomanie

Erotomanie ist ein Gefühlszustand, der aus lauter Verwirrtheit in eine manische Phase übergeht, in welcher man über sich hinauswächst und glaubt, die Welt legt am Fusse des eigenen Fusses. Es ist eine Art Liebeswahn, der durch kleinste Gesten ausgelöst werden kann, aber oft verliebt man sich einfach in einen Menschen, dessen Liebe unerwidert bleibt. Als ich mich einst in meinen Klassenlehrer im Gymnasium verliebte, schrieb ich ihm einen Liebesbrief, deponierte diesen Brief im Lehrerzimmer und wartete monatelang auf eine Reaktion. Es kam nichts bei mir an. Bitte, ich litt in dieser Zeit wie ein Tier, aber zum Anhimmeln reichte meine instabile Psyche noch aus. Und als ich diese Erotomanie hinter mich gebracht hatte, achtete ich peinlichst genau darauf, mich nur noch in Menschen zu verlieben, deren Gefühle meine streiften, aber Erotomanie wächst in jedem noch so schmutzigen Misthaufen. Man muss diese Gefühle einfach zulassen, hinnehmen und sich so dezent wie möglich verhalten, sonst gerät man in Teufels Küche.

Gefühle

Was sind Gefühle, und wie zeigt man sie? Ein Gefühl ist etwas nicht gänzlich Greifbares, welches sich in der Bauchgegend ausbreitet. Liebe, Hass, Eifersucht, Angst und Euphorie sind wohl die tiefsten, emotional ausgeprägtesten Gefühle, die man spürt. Sie lassen uns weich wie Butter, aber auch hart wie Beton werden, und so manch ein Mord ist durch einen niedrigen Beweggrund geschehen, weil wir uns empfindungsmässig selten im Griff haben. Gefühle sind wichtig, sie können aber auch störend sein, wenn man sie nicht im Griff hat. Positive Emotionen sollte man auf jeden Fall zeigen, negative könnte man besser im Griff haben, indem man daran arbeitet. Ein guter Psychiater hat noch niemanden geschadet.

Intimität

Wie führt man ein glückliches Intimleben? Die Sexualität ist ein persönliches Gut, welches man nicht unbedingt in die pralle Öffentlichkeit hinaustragen muss, es sei denn, man liebt das Public-Viewing. Die Erotik ist etwas Sinnliches, welches jeder Mensch in sich trägt. Und die Erregung empfindet jeder Mensch unterschiedlich, mehr oder weniger intensiv. Fakt ist, wir gehen mit Intimität in den Medien offenherzig um, während wir sie im Privatleben unterm Rollkragenpullover verstecken. Wir konsumieren Erotikprodukte, lassen sie uns dezent bis vor die Haustüre liefern, und trotzdem schämen sich viele Leute, wenn sie ihren Höhepunkt lauthals ausleben. Manche Menschen sagen, Sexualität ist etwas Schlechtes. Gott sei Dank gibt es auch Leute, die lieben die Liebe und leben sie lustvoll aus. Guter Sex hat schon so manchen Krieg verhindert, weil niemand hingegangen ist.

Objektliebe

Objektliebe oder Objektophilie bedeutet, dass ein Mensch einen Gegenstand, ein Gebäude oder ein Objekt liebt. Man geht eine Beziehung mit dem Objekt ein, ist erregt in seiner Nähe, ist eifersüchtig, schwört ewige Treue, geht den Bund fürs Leben mit ihm ein und lebt seine Liebe anders aus, als die zwischenmenschliche Liebe. Der Eifelturm, die Berliner Mauer, der schiefe Turm von Pisa, die Chinesische Mauer, Flugzeuge und Riesenräder, all diese Objekte sind bereits in festen Händen und geniessen die traute Zweisamkeit mit einem Menschen, welcher sie anhimmelt.

Polyamorie

Polyamorie ist die Neigung, mehrere Menschen gleichzeitig zu lieben, mit mehreren Partnern gleichzeitig eine Beziehung zu führen, ohne dass man sie versteckt. Eifersucht ist hier wahrscheinlich die grösste Gefahr. Polyamoröse Leute sind freiheitsliebend, bevorzugen die Abwechslung, finden die pure Lust im Abenteuer, aber sie empfinden tiefe Liebe zu allen Partnern, mit denen sie zusammen sind. Sie sind kreativ, lebenshungrig, vielseitig, empfinden ein gesteigertes Lustgefühl, welches sie unentwegt ausleben wollen, und laut einer Studie verfügen viele polyamoröse Leute über einen hohen Testosteronspiegel. Es sind eher die jungen Menschen, teilweise auch Leute, die Bindungsängste haben, welche sich mehreren Partnern gleichzeitig hingeben und sogar manchmal in einem Harem leben.

Sexualität

Sexualität ist die intime, körperliche Auslebung des Erotischen, die Befriedigung der Lust, der Trieb, der in uns schlummert. Wie gesund ist Sex? Eine intakte, emotional ausgelebte Sexualität unterstützt unsere Gesundheit durchaus. Liebe stärkt das Immunsystem, baut Stress ab, ist gut für die Psyche, die Durchblutung und fürs Gehirn. Sogar die Astronauten im All pflegen sexuelle Kontakte untereinander, wobei sie aufgrund der Schwerelosigkeit gerne Hilfe von Dritten in Anspruch nehmen. Übrigens bekommt man mehr Sex, wenn man auf die Bedürfnisse des Partners eingeht.


Elisabeth Putz

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