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Liebe - Wie liebt man leidenschaftlich?

LiebeWie liebt man richtig? Wichtig ist, dass die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt, dass man eine tiefe Zuneigung füreinander empfindet, dass die Seele glücklich ist, und dass man miteinander glücklich ist. In der Liebe ist fast alles erlaubt, und trotzdem sollte man nur positive Gedanken und Handlungen hineinlegen, damit sie blüht und gedeiht. Sie wächst, wenn man sie verschenkt, und sie stirbt, wenn man sie erdrückt und unbedingt haben will. Wie liebt man leidenschaftlich? Zuerst muss man sich selber lieben, seinen Körper mögen und ihn akzeptieren, seine Gedanken liebevoll sortieren, und erst dann kann man einen Partner lieben. Wichtig ist, dass man Gefühle und Nähe zulässt, das Intimleben als etwas Schönes wahrnimmt, Verantwortung übernimmt, bindungsfähig ist und nicht gleich beim ersten Streit wegrennt. Man muss den Partner bewundern, ihn samt seinen Macken lieben, und man sollte mit ihm alt werden wollen.

In Liebesdingen spielt am Anfang die Verführung eine grosse Rolle, wobei Männer gerne erobern und Frauen nach wie vor gerne erobert werden. Die körperliche Zuneigung spielt in der Partnerliebe eine wesentliche Rolle, denn ohne sie kann man eine Beziehung langfristig kaum aufrecht erhalten, ohne dass man dabei unglücklich wird. Das Fleisch ist schwächer als man glaubt. Trotzdem boomt das Geschäft mit den käuflichen Gefühlen, welche eine Illusion darstellen, weil der finanzielle Hintergrund stets im Vordergrund steht. Die Geliebte ist auch so eine Sache für sich, eine Zweitsache, die moralisch verwerflich, praktisch jedoch erfüllend ist, wenn man dazu neigt, fremdzugehen. Liebe ist ein wertvolles Gut, mit welchem man nicht spielen sollte. Sie ist wunderschön und hat es verdient, in vollen Zügen ausgelebt zu werden, solange man dabei niemanden verletzt. Liebeskummer ist nämlich eines der schlimmsten Gefühle, die man haben kann, und es gab bereits Menschen, die daran zerbrachen. Trotzdem kommt man unter Umständen in die missliche Lage, sich entlieben zu müssen, und hier helfen gute Freunde, Schokolade und die Zeit, die fast alle Wunden heilt. Manche Menschen werden durch ihren Liebeskummer sogar schöner, weil sie sich selbst viel gönnen.

Was ist Liebe?

Was ist Liebe? Es bedeutet Erkenntnis, denn man erkennt sich und andere Menschen. Es ist das höchste Gefühl, welches man verschenken und empfinden kann, so wie auch das Gegenteil, der Hass das intensivste Gefühl ist, das man in sich tragen kann. Bereits Jesus hat uns gelehrt, wie man bedingungslos liebt, indem er uns seine Vorstellungen von liebenden Aspekten vorgelebt hatte. Bis heute hat die Menschheit nicht aufgehört zu lieben, auch wenn man dies unter den Müllbergen von Aktien und Managergehältern nicht sieht. Die Liebe ist das einzige Gut, welches sich vermehrt, wenn man es weiterverschenkt.

Liebe ist eine Fähigkeit, die man im Gehirn entwickelt, denn Experimente haben gezeigt, dass Kinder, die zu wenig geliebt wurden, im Erwachsenenalter auch kaum fähig sind, lieben zu lernen. Es gibt Menschen, die rein wissenschaftlich gesehen über kaum existentielle Liebesfähigkeit im Gehirn verfügen, und es gibt jene, die davon fast zu viel haben, sodass sich ein altruistisches Helfersyndrom daraus entwickelt.

Wenn man von Liebe spricht, ist der kleine Flirt samt Verliebtheit bereits zu Ende, denn die Liebe ist mehr als ein gekonnter Augenaufschlag und ein paar nette Worte. Liebe können Sie übrigens zu vielen Menschen gleichzeitig empfinden, denn auch eine Mutter liebt ihre Kinder und ihren Ehepartner gleichzeitig gleich viel, wenn auch bitteschön in zwei verschiedenen Nuancen.

Manchmal liebt die Frau den Mann weniger, und auch umgekehrt, aber selbst das ist Liebe, denn es ist ein Gefühl, welches bei guter Pflege wächst und gedeiht, bei Vernachlässigung jedoch stirbt. Und doch stirbt nicht jede Liebe ab, denn es gibt Menschen, die lieben ihren Partner bedingungslos, lassen sich alles gefallen, bleiben bei ihm, auch wenn er sich unmöglich verhält, und so kann aus einer ungesunden Liebe heraus eine Art Hörigkeit entstehen.

Liebe ist die tiefste Zuneigung, die höchste Hingabe, das tollste Geschenk der Welt, die intensivste Verschmelzung, die man mit und zu einem anderen Menschen empfinden kann. Wir benutzen das Wort für alles, das wir als schön und wunderbar bezeichnen, für alles Angenehme im Leben. Und so existiert Liebe auf unterschiedliche Arten, zu sich selbst, zu den Mitmenschen, zum eigenen Partner, zum Essen, zum Leben, zu Dingen, welche uns gut tun. Liebe ist Verständnis aufbringen, Verstanden werden, Anerkennung, Glück, Zufriedenheit, die hohe Kunst der körperlichen Einigkeit, der Verschmelzung zweier Körper, zweier Seelen, die sich gegenseitig erkennen. Liebe ist ein Wunder.

Die Liebe ist das wichtigste Instrument, welches Frieden schafft, Menschen miteinander vereint, Hochgefühle erzeugt, für die rosarote Brille sorgt und neues Leben entstehen lässt. Und gerade in der Liebe sind Regeln fast tabu, ist nahezu alles erlaubt und wird alles toleriert, obwohl die Eifersucht brodelt.

Trends in der Liebe

Ein Trend in der Liebe geht hin zur gleichgeschlechtlichen Beziehung, da man heute frei entscheiden darf, mit wem man verheiratet ist, ohne dass die Welt darüber lästert. Ein Trend geht hin zum Singlehaushalt, denn man bindet sich heute nicht mehr so früh, man prüft, ob der aktuelle Partner wohl der Richtige ist, denn es könnte sich Mr. Wrong dahinter verbergen. Eines bleibt jedoch immer gleich, Männer wollen bewundert werden, Frauen wollen begehrt werden, und wir alle wollen geliebt werden, möglichst nicht nur mit Haut und Haaren, sondern auch seelisch.

Wie lernt man zu lieben?

Wie liebt man richtig? Die reine Körperlichkeit, die optisch verführerische Leidenschaft und die seelische Verbundenheit, die mentale Kraft, die innere Bewunderung und Wahrnehmung müssen übereinstimmen, wenn man seinen Partner liebt. Bei der platonischen Liebe muss die seelische Komponente stimmen, damit man Sehnsucht nach dem einen, individuellen Menschen bekommt, mit ihm gerne zusammen ist und mit ihm sein Leben teilt.

Lieben zu lernen bedeutet, sich selbst zu lieben, dann ist man auch fähig, andere Menschen zu lieben. Der eigene Körper ist ein Schatz, von der Natur mit allem ausgestattet, was er braucht, und von uns selbst liebevoll gepflegt, sodass wir ihn bedingungslos lieben können. Wer andauernd an sich selbst, seiner Figur und seinem Aussehen etwas auszusetzen hat, wird auch an anderen Menschen laufend Fehler und Makel sehen. Wer mit seinem Körper zufrieden ist, mit sich in einer innigen Balance lebt, wird auch an anderen Menschen nur Schönheit und Attraktivität sehen.

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen einen perfekten, teilweise chirurgisch optimierten Körper, die Brustimplantate, Poimplantate und Bauchimplantate sitzen an den richtigen Stellen, Sie lernen einen Partner mit ebenso perfektem Körper kennen, und irgendwann lässt die Schwerkraft derart grüssen, dass nichts mehr zu retten ist. Ihr Partner hat Glück, sein Körper verfällt langsamer, er verlässt Sie und lästert über Ihren Körper. Dieses Gefühl ist schrecklich, und niemand möchte es am eigenen Leib spüren müssen. Deshalb sollte auch niemand über andere Leute lästern, sondern jeden Menschen so annehmen, wie er gebaut ist.

Wir verlieben uns nicht in perfekte Körper, es sei denn, wir beschliessen, in der brillanten Oberflächlichkeit zu leben. Wer dies möchte, muss wissen, dass er ein Ablaufdatum besitzt. Wir lieben im Grunde Seelen, möchten auch im Alter noch geliebt werden und sind glücklich, wenn wir einen Menschen finden, der unsere Seele und nicht nur unseren Körper alleine liebt. Körperliche Liebe verleiht uns Hochgefühle im Bauch, in der Lendengegend, auf der prickelnden Haut. Tiefe, innige Liebe verleiht uns neben diesen Gefühlen zusätzlich noch Hochgefühle in der Seelengegend, im Herzen, und die Seele hat kein Ablaufdatum.

Wir sollten einen gesunden Zugang zu unserer Intimität bekommen, sie nicht tabuisieren und verdrängen, sie aber auch nicht öffentlich am Präsentierteller servieren, nur um Geld zu verdienen. Die verkaufte Illusion ist nämlich keine Liebe, die Bestand hat, auch wenn dieses Gewerbe samt all seinen Vermarktungsmöglichkeiten so alt wie die Menschheit selbst ist. Nur wer fähig ist, richtig zu lieben, findet einen Partner fürs Leben, findet nachhaltige Erfüllung am Körper und im Herzen. Lieben lernen heisst, geniessen, Gefühle und Streicheleinheiten austauschen, sich selbst und den Partner akzeptieren.

Liebe braucht Geheimnisse. Wenn man in einer Partnerschaft alles ausplaudert, alles tot redet und aus einer Mücke einen Elefanten macht, kann die Liebe schwinden. Wenn man allerdings kleine Geheimnisse bewahrt, die dem Partner nicht schaden, bleibt man geheimnisvoll und begehrt.

Wie findet man die grosse Liebe?

Im Laufe unseres Lebens begegnen uns zahlreiche kleinere bis mittlere Liebesgefühle, und dreimal begegnet uns die grosse, die wahre, die leibhaftige Liebe. Anfangs denken wir, sie endet nie, bis die nächste Liebe oder die Trennung naht. Die erste Liebe begegnet uns im Jugendalter. Teenager verlieben sich heftig, leiden enorm unter Liebeskummer, wenn es aus ist, und sie erholen sich in manchen Fällen nie richtig davon, weil die erste Liebe immer im Kopf bleibt. Die zweite Liebe ist meistens eine Schwierige, geprägt von Eifersucht, Disharmonie, Streit, Untreue und Nicht-Verstandenwerden. Man liebt und hasst sich, eine Art Hassliebe zieht sich durch den Alltag, und es dauert oft lange, bis man sich trennt. Die dritte grosse Liebe begegnet uns oft unerwartet, mitten im Leben, vielleicht inmitten der Wechseljahre, inmitten der Midlife-Crisis. Wir verstehen erst bei dieser Liebe, warum es vorher nicht funktioniert hat, denn wir sind reifer geworden und haben aus unseren Fehlern gelernt. Mit der dritten grossen Liebe werden wir meist alt und grau, sind immer noch verliebt, teilen Harmonie und Alltag miteinander und bewundern uns gegenseitig bis zum Tod. Allerdings verpassen viele Menschen ihre Liebe, weil sie zu wählerisch sind, zu hohe Ansprüche stellen, sich nicht verlieben können, weil innere Blockaden vorhanden sind, oder weil sie immer wieder dem lodernden Feuer der Verliebtheit begegnen und nicht treu sein können.

Die erste grosse Liebe

Die erste Liebe vergisst man nie. Der erste Kuss prickelt selbst dann noch auf der Zunge, wenn man längst mit einem anderen Partner verheiratet ist, Kinder und Enkelkinder hat, und sich das uralte Fotoalbum ansieht. Die erste Liebe ist so heftig, dass man sich nach Jahren und Jahrzehnten noch einmal verliebt, wenn man den Partner aus längst vergangenen Jugendzeiten im Laufe des Lebens wieder trifft. Diese Liebe bewahrt sich einen ewigen Platz im Herzen, und das ist gut so, denn sie ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts, der erste Teil des Erwachsenwerdens, und sie prägt in gewisser Weise unser Liebesleben.

Liebe geht durch den Magen

Liebe macht hungrig, und sie geht im wahrsten Sinne des Wortes durch den Magen, denn man kann mit einem tollen Essen, Süssigkeiten, Pralinen und süssen bis prickelnden Getränken verführen. Mit dem Erotikbier, welches das Nacktheitsgebot neben dem Reinheitsgebot als oberste Priorität hat, kann man die Sinne betören. Das Getränk ist schaumig, prickelt sogar auf der Zunge und macht heiss. Neben den herkömmlichen Bierzutaten werden Kräuter und Aromen beigemischt, welche die Lust anregen. Dazu ißt man Meerrettich, Schnittlauch und Brot mit magerem Hüttenkäse. Das geht durch den Magen direkt ins Herz hinein.

Liebe macht blind

Liebe macht im wahrsten Sinne des Wortes blind. Wenn wir verliebt sind, schüttet der Körper einen gewissen Hormonhaushalt zusammen, der verhindert, dass wir andere Partner attraktiv finden. Wir sind quasi blind für Flirtversuche von aussen. Dieser Schutz ist wichtig, damit wir bindungsfähig bleiben, zusammen bleiben und uns um unseren Nachwuchs kümmern. Dieser blinde Zustand festigt Partnerschaften und macht uns immun gegen das Fremdgehen.

Einige Leute tanzen aus der Reihe, bei denen lodert zwischendurch immer wieder das entfachte Feuer der Leidenschaft, sie sind jederzeit offen für Verführung aller Art und können nicht treu sein. Der hohe Testosteronspiegel spielt nur bedingt eine Rolle hierfür, denn diesen kann man auch mit einem einzigen Partner ausleben. Es ist der labile Zustand einer Persönlichkeit, eine Lebenskrise oder ein psychisches Problem, eine Ausnahmesituation im Leben, welche uns dazu bewegt, die verliebte Blindheit auszuschalten. Manche Menschen sind nur kurzfristig verliebt und schielen sofort wieder nach dem nächsten Abenteuer.

Liebe macht heiss

Nicht nur die pure Lust macht uns heiss, auch Liebe macht heiss. Forscher haben herausgefunden, dass sich die Körpertemperatur bei verliebten Menschen im Nacken, im Gesicht, in den Händen und im Intimbereich um bis zu 2 Grad erhöht. Da bräuchte man nur noch die Temperatur messen, um eine eventuelle Verliebtheit festzustellen. Die körperliche Liebe, die Begierde steigert die Körpertemperatur am meisten.

Wenn man ein Foto seines Liebesmenschen anschaut, sein Parfum riecht, sich vorstellt, wie das nächste Treffen seinen Höhepunkt erreicht, steigt die Körpertemperatur bereits an. Wenn sich zwei Verliebte dann endlich in den Armen halten, entsteht wahrlich eine aufgeheizte Atmosphäre. Und wenn ich mich verliebe, brodelt mein Hirn, denn meine Liebesgefühle entstehen im Kopf, sobald ich einem Mann über den Weg laufe, der Intelligenz und Bildung vorweisen kann.

Die körperliche Liebe

Liebe, besonders körperlicher Art ist ein Weg, seine grösste Zuneigung zu zeigen, seine intensivste Begierde zu äussern, seine Hingabe zu präsentieren. Wer das Gefühl der Liebe in sich trägt, der möchte, dass die ganze Welt davon erfährt. Deshalb geben Liebespaare ja so gerne freizügig herzhafte Momente von sich preis, mit welchen sie bei normalem Menschenverstand nie hausieren gehen würden.

Nicht immer ist die Aussenwelt einverstanden, wenn sich Liebespaare in der Öffentlichkeit ihren Sehnsüchten hingeben, oder wenn sie gar in den sozialen Netzwerken ihre Zweisamkeit zelebrieren. Ja haben die denn kein eigenes Zuhause? Menschen, die keinen Partner haben, fühlen sich hier ausgeschlossen und benachteiligt, aber die Verliebten spüren oft nicht, dass sie die Mitmenschen nerven. Die körperliche Liebe sollte daher eher in trauter Zweisamkeit, hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Die platonische Liebe

Wer einen Menschen platonisch liebt, der begehrt ihn nicht unbedingt körperlich, aber seelisch fühlt er sich mit ihm innig verbunden. Er schenkt ihm Aufmerksamkeit, führt tiefsinnige Gespräche mit ihm, bewundert ihn ganzheitlich und gönnt ihm einen tollen Partner. Platonisch kann man mehrere Menschen lieben, sie verehren und wie ein Minnesänger hofieren. Körperlich kann man meist nur einen Menschen lieben, denn laut Studien stumpfen die Leute ab, wenn sie wechselnde Liebespartner haben und lockere Beziehungen pflegen. Oberflächliche Liebe macht krank, tiefe Liebe verzeiht vieles, nahezu alles, und bedingungslos kann man am besten platonisch lieben, denn wenn der Körper ins Spiel kommt, möchte man unter anderem nicht mehr teilen, ein Stück des Partners besitzen und schon gar nicht zusehen, wie er sich neu verliebt.

Wie wertvoll ist die platonische Liebe?

Die platonische Liebe ist eigentlich eine uralte Abwandlung der geistigen Definition der Liebe, wie sie einst Platon beschrieben hat. Im ursprünglichen Sinn bedeutete sie die innige Zuneigung zu einem unerreichbaren Menschen, dessen Zuneigung man nur durch den Minnesang gewann. Im heutigen Sinn bedeutet diese Liebe das innige Gefühl zu einem Menschen, dessen Herz man begehrt, dessen Körper man jedoch nicht unbedingt begehrenswert oder erstrebenswert findet. Man kann einen Menschen auch lieben, wenn man in einer Beziehung mit einem anderen Partner lebt und seine sexuelle Begierde nicht ausleben kann. Innige Freundschaft ist sozusagen auch eine Art der platonischen Liebe. Ich finde diese Art der Liebe wichtig, denn ich begehre meine liebsten Freunde bis ins innerste Herz hinein, lebe aber in einer hoffentlich intakten Partnerschaft und lebe meine platonische Liebe zu meinen Freunden niemals körperlich aus. Als ich das letzte Mal einem Mann diese Art von Liebe gestand, lachte er mich aus, küsste mich aus lauter Mitleid und meinte: Freundschaft zwischen Mann und Frau ist nicht möglich. Bitte, daran knabbere ich noch heute.

Die Liebe zu einem Partner

In der Partnerschaft ist die ganzheitliche Liebe genauso wichtig wie die rein körperliche. Man bewundert, achtet und schätzt sich gegenseitig. Und wenn diese Liebe phasenweise schrumpft, weil der Alltag uns auffrisst, liebt man wenigstens noch den Hund, der ist immer treu.

Viele Paare stellen das Materielle an erste Stelle, bevorzugen ein schönes Leben, machen Karriere und achten darauf, dass der Partner von Nutzen ist. Hier kann die Liebe schnell vergänglich sein, da sie nicht tief verwurzelt ist und nur eine oberflächliche Brillanz ausstrahlt. Liebe braucht im Grunde kein Geld, sie braucht ein Herz.

Die Liebe zum eigenen Partner kann in Eifersucht übergehen, oder schlimmsten Falls in Hass, wenn man sich vom Partner ungerecht behandelt fühlt, betrogen wird oder ausgenutzt fühlt. Die Hassliebe ist eine Form des Liebesakts, bei der man seinen Partner zwar aus tiefstem Herzen hasst, ihm die gleichen Qualen zufügen möchte, die man selbst in sich spürt, bei der man jedoch nicht loslassen kann, weil das Herz am Partner hängt. Man neigt dann dazu, sich zu unterwerfen, eine Art Hörigkeit an den Tag zu legen, sein Selbstwertgefühl zu verlieren und Dinge zu tun, bei denen die eigene Seele leidet. Hassliebe und Hörigkeit sind Zustände, die man schnellstens auflösen muss, denn die Psyche leidet darunter. Hier kann eine Therapie helfen.

Liebe in der Kunst, Literatur und Musik

Die Liebe hat auch etwas egoistisches an sich, denn sogar in der Kunst entstehen Bilder, welche Szenen von Hass, Hörigkeit, vom Verlassen sein, von Eifersucht und Gleichgültigkeit beherbergen. Der Künstler hat sich bei seinen Werken etwas gedacht, oder er hat eigene Erfahrungen verarbeitet. So lassen sich Kunstwerke gut vermarkten, denn jeder betrachtet den Akt der Liebe gerne, auch wenn er es nicht zugibt.

In der Literatur hat Liebe einen hohen Stellenwert, wenn wir die Liebesromane betrachten. Die Frau als verführerische Venus, der Mann als tapferer Held dargestellt, kommen in Liebesromanen immer zusammen, denn Menschen finden zueinander, das wünscht sich der Leser. Sogar in der Bibel wird die selbstlose Liebe durch Jesus und die eigennützige Liebe durch die Schlange definiert. Ich frage mich, warum die Schlange immer weiblich ist?

In der Musik sind Songs über die Liebe besonders begehrt, denn man besingt die schönste Sache der Welt, und dies führt zum Erfolg. Keine Aussagekraft ist so mächtig wie die Liebe. Lieder über Liebeskummer, über die zwischenmenschliche Liebe, über Verliebtheit und Verlassenheit boomen. Und sogar in uralter Zeit galt der Minnesang als oberste Priorität, wenn man seine Liebste anhimmelte, denn früher durfte man nicht jede Frau ohne weiteres haben, da blieb nur das hohe Lied der Liebe übrig. Heute existieren aber zunehmend Songs, welche sich auf einem niedrigen Niveau befinden, wenn man offen ausspricht, was eigentlich nur der intimsten Zweisamkeit gehört.

Die Liebe ist vielseitig

Wenn Sie an Liebe denken, kommen Ihnen bestimmt ganz warme Gedanken in den Sinn. Die verschiedenen Menschen denken unterschiedlich über Liebe. Eltern meinen die Liebe zu ihren Kindern. Verliebte denken an die innige Liebe zueinander. Das Kind denkt an die Liebe zu seinen Eltern oder zu Spielsachen.

Der Mensch, der mitten im Leben steht, denkt an die Liebe zum Leben, der Manager an die Liebe zu seinem Porsche, der Büroangestellte an die Liebe zum Geld, und der sachlich kompakte Mensch denkt daran, ob eventuelle Interessen des Partners mit seinen kombinierbar sind, damit er im Golfclub den Schläger nicht alleine schwingt, denn Einlochen ist zu zweit idealer.

Worauf verzichtet man für die Liebe?

Neueste Umfragen haben ergeben, dass man für die Liebe wahre Opfer erbringt. Wenn Frauen wählen könnten, ob sie sich fürs Shopping, für Süssigkeiten oder für einen neuen Partner entscheiden würden, dann verzichten sie lieber auf die Schokolade und das neue Kleid. Wenn ich Single wäre, hätte ich laut Studie mehr Platz im Kleiderschrank. Männer würden für eine neue Partnerin auf schnelle Autos und auf Alkohol verzichten. Auf den Job, das Berufsleben und auf die Karriere würden aber weder Frauen noch Männer verzichten, um einem Partner zu gefallen, denn die eigene Existenz ist so wichtig, dass man sie ganz oben platziert. Dies ist auch gesünder, denn wenn die Liebe zum Partner schwindet, die Beziehung scheitert, hat man womöglich alles aufgegeben und muss bei Null anfangen, wenn man seine eigene Existenz vernachlässigt.

Erfahrung in der Liebe

Wieviel Erfahrung braucht man in der Liebe? Studien haben ergeben, dass man zwischen 8 und 12 Liebespartner in seinem Leben haben sollte, um als erfahrener Liebhaber, als erfahrene Liebhaberin zu gelten. Bei Männern gelten mehr Partner als gesellschaftlich tolerierbar, in manchen Kreisen sogar als nötig, während bei Frauen zu viele wechselnde Partner als zu freizügig angesehen werden. Zu wenige intime Erfahrungen gelten als schüchtern bis unerfahren. Wenn Paare im Bett scheitern, so scheitert laut Studien auch die Beziehung, denn die Körperlichkeiten sind wichtig. Am wichtigsten ist jedoch, dass man seinen Partner behutsam behandelt, ihn zu nichts drängt, ihn nicht unter Druck setzt und Geduld hat.

Die Farbe der Liebe

Rot ist eindeutig die Farbe der Liebe, der tiefsten Lust und Leidenschaft, die in unserem Herzen brodelt. Wir kaufen uns rote Dessous, um unserem Partner zu gefallen, wir kaufen rote Rosen als Zeichen der Liebe, und wir haben rote Gedanken, wenn wir an die Liebe denken. Rot ist die intensivste Gefühlsfarbe, die Farbe des stärksten Ausdrucks, selbst wenn andere Farben ihr Konkurrenz machen. Rot dient der Verführung, der intimen Körperliebe.

Warum ist rot die Farbe der Liebe? Bereits in der Natur finden wir Dinge vor, die verführerisch wirken. Der rote Apfel, Der rote Fliegenpilz, der berauschend wirkt, rote Rosen, die als Zeichen der Liebe gelten, all dies sind Boten der natürlichen Verführungskunst. Die menschlichen Lippen sind von Natur aus rot gefärbt und laden automatisch zum Küssen ein, auch wenn viele Frauen das Rot ihrer Lippen stark betonen, um aufzufallen, um hübsch auszusehen, oder um bloss beim Küssen nicht übersehen zu werden. Herzen sind rot und signalisieren Herzenswärme. Das Blut ist rot und steht für den leidenschaftlichen Lebensfluss. So hat sich die Farbe der Liebe etabliert.

Studien haben ergeben, dass die Farbe Rot so aussagekräftig ist, wie ein eindrucksvolles Bild. Keine andere Farbe ist so anziehend, so umstritten und doch so begehrt. Entweder man mag sie, oder man hasst sie, für eine ausgewogene Neutralität sorgt diese Farbe jedoch nicht.

Männer fühlen sich von der Farbe Rot wie magisch angezogen, kleben an der Frau, die rot gekleidet ist und himmeln sie an. Frauen fühlen sich oftmals von der Anwesenheit der roten Farbe gestört, wenn sie von einer anderen Frau in Form von eng anliegender Kleidung getragen wird. Da kommt Rivalismus auf, denn keine Frau würde freiwillig ihren eigenen Mann mit einer anderen Frau alleine lassen, die ein rotes Kleid trägt, lange rote Fingernägel besitzt und mit ihren roten Lippen einen Kussmund bildet. Die Waffen einer Frau sind eben scharf.

Im Gegensatz zur Farbe Rot ist Rosa unschuldig, wirkt direkt harmlos und unverfänglich. Manche Männer bevorzugen rosa, weil sie damit Stabilität, Freundschaft und das unschuldige Wesen einer Frau in Verbindung bringen. Wenn eine Frau ein rosa Kleid trägt, spürt der Mann den Beschützerinstinkt in sich und umgarnt die Frau liebevoll. Wenn sie ein rotes Kleid trägt, spürt der Mann das Tier in sich und will die Frau unbedingt haben. So geizt er dann nicht mit zweideutigen Verführungskünsten. Wussten Sie, dass pink das neue Rot ist? Pink ist noch greller und wird laut einer Studie noch intensiver wahrgenommen.

Die Geliebte

Die Geliebte ist eine Frau, welche eine schwierige Besetzung erfüllt, da sie eine Verbindung mit einem vergebenen oder verheirateten Mann eingeht. Wer sich eine Geliebte hält, muss einiges beachten. Wo und wann trifft man sich heimlich mit ihr? Was schenkt man ihr? Wie hält man sie bei Laune? Die Treffen sollten unparfumiert und diskret ausfallen, denn die Ehefrau darf nichts mitbekommen, sonst zerbricht ihr einfühlsames Herz. Moralisch und ethisch ist die Geliebte verwerflich, aber sie kann ganze Ehen retten.

Erotik

Was bedeutet Erotik? Es ist die Lust und Leidenschaft, die wir verspüren, wenn wir jemanden oder etwas als aufregend, erregend einstufen. Erotik ist die optische und gefühlsmässige Attraktivität, die sinnliche Wahrnehmung unserer Umwelt. Was ist erotisch? Schöne Füsse, lange Beine, ein tiefes Dekollete, rote Lippen, verführerische Augen, ein lasziver Blick, ein nackter Körper, Samt und Seide, Leder und Latex, all das kann erregend auf uns wirken. Aber auch der Körpergeruch eines geliebten Menschen, die Stimme einer Person, das Lächeln, eine tolle Ausstrahlung, und sogar der Eifelturm, all dies kann uns erregen.

Gefühle

Wie zeigt man seine Gefühle? Wie lässt man Gefühle richtig zu? Eifersucht sollte man lieber zurückhalten, Liebesgefühle, Schmetterlinge im Bauch, Zuneigung, das Gefühl der Lust und Leidenschaft, Verliebtheitsgefühle, all dies sollte man jedoch freilassen, in sich wahrnehmen und geniessen, solange es der Partner auch will. Ein Gefühlschaos entsteht, wenn man sich nicht entscheiden kann, wenn man Liebeskummer hat, oder wenn man seine unerwiderte Liebe nicht erreicht. Auch mit diesen Gefühlen sollte man klarkommen, denn auf Dauer bleibt man nur mit einer positiven Gefühlswelt gesund.

Gesunder Sex

Wie gesund ist Sex? Eine intakte, emotional ausgelebte Sexualität unterstützt unsere Gesundheit durchaus. Liebe stärkt das Immunsystem, baut Stress ab, ist gut für die Psyche, die Durchblutung und fürs Gehirn. Man sollte nur darauf achten, dass man sich ausreichend schützt, denn ein Kondom erhöht die Lebensqualität.

Käufliche Liebe

Ist Liebe käuflich? Wenn man Illusionen verkauft, muss man es so machen, dass das Gegenüber glaubt, die Illusion sei echt. Die Dienste in der Liebesbranche boomen, der Champagner und das Geld fliessen, aber die Seele stirbt. Wer sich für diesen Weg, sowohl als Dienstleister als auch als Konsument entscheidet, muss oftmals mit bitteren Erfahrungen rechnen.

Küssen

Wie küsst man richtig? Man sollte die Kuss-Knigge kennen, bevor man losküsst. Der edle Handkuss ohne Berührung des Handrückens, der freundschaftliche Kuss auf die Wange, ohne Spuren zu hinterlassen, der kleine Kuss auf den Mund, der Zungenkuss, ohne die Zunge in den Hals zu stecken, alles kann man lernen. Beim Küssen darf man nicht sabbern, und Mundgeruch ist tabu.

Kuscheln

Wie kuschelt man richtig? Die Kuschel-Knigge sagt, man darf sich nur berühren, umarmen, knuddeln und streicheln, aber nicht darüber hinaus mehr als nur Kuscheln wollen. Heute kuschelt man unter anderem in sogenannten Kuschelseminaren mit fremden Leuten, um der Einsamkeit zu entgehen, und professionelle Kuschler verdienen sogar Geld mit den Streicheleinheiten.

Liebesgeflüster

Wie sieht das intime Liebesgeflüster aus? Wir benötigen dafür etwas Mut. Nicht jeder Mensch traut sich, schmutzige Worte auszusprechen, welche uns im Grunde unseres natürlichen Triebes jedoch antörnen. Reden Sie im Bett miteinander, oder schlafen sie nur miteinander? Viele Menschen bevorzugen den dirty Talk, das unanständige Gespräch im Bett. Man muss nicht immer stumm sein, wenn es um Gefühle geht. Laut Studien ist die Sexualität intensiver, wenn die Paare dabei laut signalisieren, was sie heiss macht.

Liebeskummer

Liebeskummer sollte man ernst nehmen, vielleicht ein Liebeskummertagebuch führen, um über den Schmerz hinwegzukommen. Manchmal hilft Schokolade, und Forscher haben unter anderem eine Pille gegen Liebeskummer entwickelt. Man teilt den Liebeskummer in verschiedene Phasen ein, die schmerzhafte Phase, die Vergleichsphase mit dem Verflossenen, die Distanzphase, in der man sich mit Freunden trifft, bis man wieder offen für eine neue Beziehung ist.

Liebhaber

 

Objektliebe

Objektliebe oder Objektophilie bedeutet, dass ein Mensch einen Gegenstand, ein Gebäude oder ein Objekt liebt. Man geht eine Beziehung mit dem Objekt ein, ist erregt in seiner Nähe, ist eifersüchtig, schwört ewige Treue, geht den Bund fürs Leben mit ihm ein und lebt seine Liebe anders aus, als die zwischenmenschliche Liebe.

Verlieben

Wie verliebt man sich richtig? Verliebtheit ist ein wirres, direkt verwirrendes, ungeordnetes Gefühl. Schmetterlinge im Bauch, die rosarote Brille, die Sehnsucht nach dem Partner, das wilde Treiben der Glücksgefühle im eigenen Körper, all das erlebt man, wenn man sich verliebt. Wunderschön, dieser Zustand, aber auf Dauer würden wir ihn nicht aushalten.


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