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Was sind Gefühle?

Schmetterlinge im BauchWir sind uns oft nicht sicher, was wir empfinden, denn Gefühle bauen sich als nicht greifbare Elemente in unserem Empfindungsapparat im Gehirn auf. Menschen mit Alexithymie können beispielsweise diese tiefen Gefühle nicht spüren, weil sie im Gehirn diese Reaktionen nicht verarbeiten und deuten können. Sensible Menschen spüren hingegen jeden noch so kleinen Grashalm, der unter ihren Füssen wächst, und so ist bei ihnen das Gefühlschaos vorprogrammiert.

Die grössten Gefühle positiver Art sind Freundschaft, Zuneigung, Empathie, Sympathie, Vertrauen, Bewunderung, Achtsamkeit, Liebe, Lust und Leidenschaft. Die Leidenschaft besitzt jedoch zwei Seiten, da sie Leiden schafft, wenn man sich ihr zu sehr hingibt und im Gefühlschaos landet.

Wenn die zarte Knospe der Zuneigung spriesst, bemerkt man dies daran, dass ein Mensch Interesse zeigt und aufmerksam zuhört, ohne dass er gleich sein Smartphone zückt und geistig abwesend ist. Wenn wir Empathie empfinden, können wir uns in die Situation eines Menschen hineinversetzen, ihn verstehen und ihm beistehen. Wir spüren auch manchmal die Freude oder den Schmerz, den ein Mitmensch auslebt.

Wenn Sympathie entsteht, ist dies eine gute Voraussetzung für eine Freundschaft, denn man kann gemeinsam lachen, besitzt den selben Humor, ist miteinander vertraulich verbunden und fühlt sich in Gegenwart des jeweils Anderen wohl. Aus Freundschaft kann sich Liebe entwickeln, wobei hier die Meinungen auseinandergehen, da einige Menschen der Überzeugung sind, man verliert einen Freund, wenn man sich verliebt. Die Liebe ist nämlich das grösste, verwirrendste und ungeordnetste Gefühl, das wir empfinden.

Liebe, Lust und Leidenschaft können Grosses hervorbringen, jedoch auch vieles wieder zerstören, da in der Liebe oft ein kriegsähnlicher Zustand herrscht, bei dem alles erlaubt ist, wenn man um einen Partner kämpft. Da die Liebe jedoch ein Gefühl ist, welches wir nicht kopforientiert steuern können, kann sie auf dem schlimmsten Misthaufen wachsen, ohne dass man sich dagegen wehren kann.

Nur die Lust haben wir mehr oder weniger im Griff, das unterscheidet uns nämlich von den Tieren. Menschen können sich zurückhalten, wenn sie Lust empfinden, sich einem anderen Menschen hinzugeben, denn der Mensch fürchtet die Konsequenzen, hat ein schlechtes Gewissen und kann sein Gehirn einschalten, wenn er konsequent genug ist. Und so leben wir abwechselnd in Harmonie und im Gefühlschaos, bis wir unsere Gefühle wieder geordnet haben.

Ein Gefühl, welches überall mitschwingt, ist die Eifersucht. Sie ist der Teufel in der Gefühlswelt, kann Liebe und Freundschaft zerstören, Sympathie überschatten und Menschen in den Wahnsinn treiben. Wir müssen die Eifersucht in den Griff bekommen, sonst zerfressen wir uns selbst. Wir könnten damit besser umgehen, wenn wir uns sagen, dass der Partner keine Seife ist, nicht weniger wird, nur weil er anderen hinterherschaut oder sich amüsiert unterhält. Die Eifersucht hat ja bei jedem Menschen unterschiedliche Grenzen und Ausprägungen, wobei die krankhafte Eifersucht niemandem hilft. Vertrauen ist ihr Gegenspieler, und so sollten wir lernen, das Leben als Aufgabengebiet des Lernens anzusehen, dann vertrauen wir dem Leben, uns selber und anderen Menschen.

Gefühle sind individuell

Männer ticken anders als Frauen. Singles ticken anders als Paare, aber in einem Punkt sind wir uns alle ähnlich: Wir möchten die grosse Liebe finden, Gefühle zeigen, küssen und kuscheln, denn einsam gehen wir ein wie eine welkende Blume.

Wir Menschen sind von Natur aus kommunikativ, lieben soziale Kontakte und würden vereinsamen, wenn wir alleine durchs Leben schreiten. Deshalb gehört es zur Natur des Menschen, sich einen Partner zu suchen, mit dem man die körperlichen und seelischen Sehnsüchte ausleben kann. Aus diesem Grund hat das Flirten bereits seine volle Berechtigung, denn man muss ja sicherstellen, ob man mit einem Menschen in jeder Hinsicht gut zusammenpasst.

Da in unserer Gesellschaft ein Trend hin zum Single-Leben geht, wollen immer mehr Singles einen neuen Partner finden. Trends zum Kennenlernen sind daher kreativ geworden. Man lernt sich beim Speed-Dating kennen, quasi in fünf Minuten, aber das ist nicht schlimm, denn im Grunde zählt der erste Eindruck, den man sich in fünf Sekunden erarbeiten kann. Man trifft sich zum Kiss-Dating und testet, ob man chemisch bedingt zusammenpasst. Ein Kuss sagt mehr als zu viele Worte, da man sofort weiss, ob man den potentiellen neuen Partner riechen und schmecken kann. Zwar sind Kiss-Datings nicht für jeden geeignet, denn viele Menschen scheuen sich, einen Wildfremden zu küssen, aber einige Leute blühen bei so einem Date richtig auf. Hier muss man sofort Gefühle zulassen und diese auch zeigen.

In einer Beziehung geht ein Trend in Richtung gemeinsamer Karriere, oder zumindest dahin, gemeinsam an materiellem Wohlstand zu bauen, damit das gemeinsame Leben auch in schlechten Zeiten glänzt. Anfangs ist die Brille, bedingt durch die Verliebtheit, rosarot. Dies ändert sich heute schnell, sobald man den Partner nicht mehr grundlegend in seine Lebensplanung miteinbringen möchte. Man lebt sich auseinander. Dieser erschreckende Trend bringt so viele Kurzehen mit sich, dass jetzt sogar Scheidungspartys boomen, auf denen man sofort wieder einen neuen Partner kennenlernen kann. Hier kommen die Gefühle oft zu kurz.

Am wichtigsten, sowohl im Singleleben als auch im gemeinsamen Leben mit Partner und Familie, sind soziale Kontakte, küssen und kuscheln, das Gefühl, geliebt zu werden, denn wir schütten in Wohlfühlsituationen das Hormon Oxitocin aus, welches für eine gesunde Geborgenheit sorgt und sogar unser Immunsystem stärken kann. Deshalb sind Familie und Freunde wichtiger als der schnelle Flirt und der Seitensprung, denn wenn erst einmal der eigene Partner verschwunden ist, weil man sich eine Affäre gegönnt hat, kann das Leben einsam werden und krank machen. Gefühle müssen geordnet werden, sonst geht man in ihnen unter.

Ein starkes Gefühl ist Glück. Glücklich ist man, wenn man in den Flow kommt und Menschen um sich hat, mit denen man seine Zeit verbringen kann. Wer Glück und Zufriedenheit empfindet, kann sich glücklich schätzen. Wer auf der Suche nach dem grossen Glück ist, übersieht das kleine Glück, jagt ständig dem Luxusglück hinterher und ist am Ende unglücklich. Besser ist es, jedes Gefühl im Leben zuzulassen und sich darüber zu freuen, dann werden aus Tränen lauter Freudentränen.

 


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Elisabeth Putz

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