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Treue - Ist der Partner treu?

Treu wie ein Marienkäfer im WindLieber Besucher, wenn Sie soweit sind, Ihren Partner die Untreue nachweisen zu müssen, dann ist der Wurm in der Beziehung drin und frisst sich bereits vom Bauch ins Gehirn durch, denn dann beginnt man über die Untreue seines Partners nachzudenken.

Bitte geben Sie mir Bescheid, wenn es bei Ihnen soweit ist, dann diene ich als Lockvogel, als blinder Passagier, den Sie unbemerkt ins Leben Ihres Partners einschleussen. Mit Blindheit kann ich dienen. Übrigens kann der Treuetest auch die grösste Treue zerstören, wenn der richtige Lockvogel den Weg des Partners kreuzt, und er kann das restliche Vertrauen zerstören. Wer ihn trotzdem braucht, der kann mich buchen, ich berichte dann ausführlich darüber, notfalls auch auf meiner Website, wenn ich als WikiLeaks diene.

Wo beginnt Treue und wo hört sie auf? Endet Treue bereits dort, wo sich der Partner einen Liebesfilm mit wenig Worten ansieht, und es sich dabei anregend aufregend gemütlich macht? Vielleicht fragt dann der eine Partner, ob er seinem Partner beim Schauen des nichtssagenden Liebesfilms behilflich sein kann. Nun, wenn der andere dann antwortet: “ Nein, danke, das schaffe ich schon alleine!”, ist das noch Treue? Meiner Meinung nach nicht mehr, denn man schliesst hier den Partner von seinen liebevollen Aktivitäten aus.

Jetzt gibt es aber auch Menschen, die empfinden bereits Untreue, wenn der eigene Partner mit jemand anderem länger spricht, oder ihm zum Abschied unter Freunden und Bekannten ein Küsschen rechts und links auf die Wange gibt. Ja, es soll welche auf der Welt geben, die das als Untreue definieren. Die müssen ihren Partner glatt in einen Käfig sperren und ihn nicht vergessen, zu füttern. Ein Treuetester hat da viel zu tun, wenn so ein Partner einmal alleine ist. Der muss unbedingt beschattet werden.

Seit es Neid und Eifersucht gibt, haben Treuetester ein neues Arbeitsfeld gefunden. Zu ihnen kommen eifersüchtige Frauen und auch Männer, um die Treue ihres Partners testen zu lassen. Wie kleine erotische Detektive eilen diese dann ihrem Opfer hinterher und versuchen Situationen heraufzubeschwören, in denen das Opfer schwach werden könnte. Nur die härtesten Brocken widerstehen den Zuneigungsversuchen der Treuetester.

Ich persönlich habe zwei Meinungen darüber. Auf der einen Seite ist so ein Treuetest unsinnig, denn wo die Gefahr lauert, greift man gerne einmal versehentlich zu und wird womöglich untreu. Gelegenheit macht die grosse Liebe, sagt man bekanntlich, und Gelegenheiten bieten sich dem Opfer plötzlich ständig und mehrmals am Tag, wenn so eine Treuetesterin oder ein Treuetester seine Finger ausstreckt. Wie im Märchen fühlt man sich auf einmal, denn überall lauern schöne Liebesgelegenheiten.

Auf der anderen Seite ist so ein Treuetest in manchen, aber seltenen Fällen sinnvoll und auch praktisch. Wenn man einen Partner hat, dem man prinzipiell misstraut, da er einem immer das Gefühl gibt, nicht der einzige Stern im Leben des Partners zu sein, lohnt es sich, einmal hinter die Kulisse zu sehen. Manchmal ist es aber auch besser, so einen Menschen zu verlassen, denn das eigene Selbstwertgefühl leidet enorm darunter.

Neulich ging ein Rundschreiben durch die Briefkästen ahnungsloser Bürger, in dem eine Detektei für eine gewisse Geldsumme die Beschattung des eigenen Partners anbot, da Hinweise auf Untreue vorliegen würden. Es traf auch eine achtzigjährige Frau, deren Mann wirklich nur noch mit dem Friedhofsvampiren fremdgehen konnte, da er bereits seit Jahren tot war, getroffen. Aber auch im Jenseits soll es bekanntlich hübsche Frauen geben, was!

Wenn Sie einen Treuetester beauftragen, besprechen Sie bitte vorher, wie weit er gehen darf und wie er arbeitet. Überlassen Sie nicht alles dem Zufall, sonst erschrecken Sie im Nachhinein über die Resultate. Über Chats und Singleforen, in denen sich Ihr Partner eventuell befindet, lässt sich ein Treuetester leicht einschleusen, der dann Kontakt mit Ihrem Partner aufnimmt. Beisst das Opfer an, schaut man erst einmal schlimm in ein leeres Luftloch, welches man sich selbst geschossen hat. Beachten Sie bei einem Treuetest immer, dass es das Ende einer intakten Beziehung bedeuten kann.

Fremdgehen - ein Partner ist zu wenig

Fremdgehen kann eine Beziehung zerstören, andererseits ist es aber ein Ventil, um aus einer Beziehung auszubrechen. Wer dieses Ventil nutzt, sollte sein schlechtes Gewissen unsichtbar in sich tragen, damit leben und auf keinen Fall entleeren, indem er das Fremdgehen seinem Partner gesteht.

Natürlich werden viele Partner sagen, gut ist es, dass es raus ist, gut ist es, dass es gesagt wurde, aber die Verletzung sitzt so tief, dass man Menschen damit richtig schädigen kann. Kein Wunder, wenn dann in den Leuten der Keim der Eifersucht wächst, bei solch unguten Erfahrungen. Fremdgehen ist schlimm genug, man muss es nicht noch äussern.

Laut Studien gehen Menschen mit 3,7 mal höherer Wahrscheinlichkeit ein zweites Mal fremd, wenn sie bereits einmal den Sprung zur erotisch angehauchten Seite gewagt haben. Das zeigt uns, dass man nicht alles verzeihen soll und still in einer Beziehung verharren muss, wenn der Partner sein Fremdgehen beichtet und es bereut. Er könnte es mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder tun.

Es wird immer wieder Menschen geben, die ihrem Partner aus Liebe oder Sicherheitsbewusstsein verzeihen, wenn die finanzielle Lage nach einer Trennung fatal aussieht, oder wenn Kinder vorhanden sind, und es wird immer wieder Leute geben, die das ausnutzen. Am Ende könnte aber eine Trennung ins Haus stehen, denn der Mensch ist von Natur aus nur bis zu einem gewissen Ausmass leidensfähig, bevor er sich wehrt.

Fremdgehen oder Treue am Finger erkennen

Was für ein schlimmer Finger. Wenn Männer oder Frauen dazu neigen, fremd zu gehen, untreu zu sein, erkennt man dies an den Fingern. Wenn der Ringfinger länger als der Zeigefinger ist, kann man damit rechnen, dass der Partner ein potentieller Fremdgänger ist.

Das Hormon Testosteron spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Je länger der Ringfinger im Verhältnis zum Zeigefinger ist, desto mehr Testosteron befindet sich im Körper, um so gewillter ist der Mensch, sinnlich prickelnde Abenteuer zu erleben. Bereits im Mutterleib des werdenden Kindes entwickelt sich die Tendenz zum Fremdgehen, haben Forscher herausgefunden. Ich muss schief herum gelegen haben, denn ich gehe nicht fremd, höchstens in Gedanken, Worten und verbalen Werken. Als ich meine Finger betrachtete, dachte ich, die Forscher würden sich irren, denn ich bin doch der treueste Mensch, den ich kenne. Ab jetzt trage ich Handschuhe, dann gehe ich In-Cognito.

Sind Männer treu?

Laut einer Studie sind 80% aller Männer treu, wenn sie die richtige Frau, die Frau fürs Leben gefunden haben. Besonders die jungen Männer stellen Treue an erste Stelle und verhalten sich selbst auch dementsprechend. Sicherheit, Stabilität und Harmonie sind am Vormarsch. Der Mann wird auch zunehmend häuslicher und lässt seine Gedanken in Augenhöhe der Frau sanft dahingleiten.

Eine zweite Studie belegt jedoch, dass 60% aller Männer im Laufe einer Ehe oder einer Langzeitbeziehung einmal fremd gehen. Das männliche Naturell ist nicht unbedingt treu, unsere ethischen und kulturellen Vorstellungen hingegen verlangen das Gegenteil, und so ist der Mann im Laufe seines Lebens ständig zwiegespalten, da die weibliche Gefahr überall lauert. Bitte, wenn man mit einer bildhübschen Frau ständig zusammenarbeitet, hat man das Gefühl, der Weihnachtsbaum ist zum Greifen nahe, aber das Christkind kommt nicht.

Die Treue der Männer hängt laut einer dritten Studie von zwei Faktoren ab, von der Abenteuerlust oder Feigheit des Mannes, und von seinem Testosteronspiegel. Treue Männer haben entweder einen etwas niedrigeren Testosteronspiegel, oder sie sind zu schüchtern, zu feige, als dass sie sich ein Abenteuer leisten. Man muss mit den Konsequenzen leben, wenn man beim Fremdgehen erwischt wird, wenn das schlechte Gewissen nagt, und wir Frauen sind in dieser Hinsicht sehr konsequent, erleichtern dem Mann sein schlechtes Gewissen und verlassen ihn, damit er nicht mehr fremdgehen muss.

Monogamie - können wir treu sein?

Ein Herz und eine SeeleKann der Mensch monogam leben? Die Monogamie ist eine kulturelle Gefühlseinrichtung, die der geistig aktive Mensch ins Leben gerufen hat, um treu zu sein. Der Mensch ist von Natur aus polygam. Da er jedoch treu sein möchte, übt er täglich die kulturell und ethisch hoch wirksame Monogamie, damit er offiziell gut in unsere Gesellschaft hinein passt und sich auf dem stärkenden Rücken seines Partners ausruhen kann. Was hinter den verschlossenen Türen stattfindet, weiss der Partner nicht, denn das würde nur unnötige Unruhe ins monogame Eheleben bringen. Bei der Gelegenheit muss ich glatt nachschauen, ob mein Harem noch vollzählig ist.

Sie sind ein Mann, und ich bin eine Frau. Schon ziehen die ersten Gedanken der Fleischeslust durch unsere wolkenverhangenen Gehirne und bahnen sich einen Weg, der möglichst intensiv ans gewünschte Ziel führen soll. Und selbst wenn Sie eine Frau sind, bin ich noch immer eine Frau, die neben ihrem ethischen Geist einen fleischlich, biologisch abbaubaren Körper besitzt, der in so manchen Situationen schwach genug ist, um sich von der edlen Monogamie zu verabschieden.

Ich kann froh sein, dass mir die Konsequenzen des eventuell in mir schlummernden Fremdgehens im Geist bewusst sind, sonst würde ich wohl mein Leben als Geliebte in teuren Hotelzimmern geniessen. Bitte, die Fleischeslust sollten wir nicht gänzlich begraben, denn sie ist eine natürliche, angeborene Masse an unserem Körper, wovon manche Menschen mehr, manche weniger besitzen. Nicht dass Sie mir jetzt auf die weniger edle Idee kommen, mich in der Tiefkühltruhe zu konservieren, weil man seine Leichen im Keller versteckt.

Wir sind nicht für die Monogamie geschaffen

Wir sind Menschen, wir sind natürliche Wesen und daher nicht für ein langes Leben in der vollkommenen Monogamie gebaut worden. Wenn ich in meinem Kleiderschrank verzweifelt nach einem passenden Rollkragenpullover für meine männlichen Geschäftstermine suche, denke ich mir jedes Mal aufs Neue, welch eine enorme Verschwendung meiner eigenen Weiblichkeit es ist, meine Brüste unter einem dicken Stück Stoff zu verbergen, welches nicht einmal meinen Hals ordentlich atmen lässt.

Und schon entscheide ich mich unbewusst für ein möglichst transparentes Oberteil, welches ich mit einem schicken Blazer kaschieren kann. Bitte, Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich täglich meinen Fleischesanteil dazu beitrage, dem monogamen Menschen dazu zu bewegen, an sich zu arbeiten, wenn ich ihn in Versuchung führe. Und so leben wir alle. Wir ziehen uns schick an, um uns selbst und unseren Mitmenschen zu gefallen.

Wahrlich gefährlich! Demnächst heirate ich aber Gott sei Dank einen konservativen Mann und ziehe in ein tibetanisches Kloster. Und wenn die Klostermauern nicht hoch genug sind, entkomme ich selbst hier noch der ethisch hochgepriesenen Monogamie.

Der ewige Kampf für ein monogames Leben

Wahrlich, wir kämpfen täglich gegen die äussere Reizüberflutung an, welche wir bewusst und auch unbewusst selbst erzeugen, denn die äussere Schönheit will auch eine berechtigte Lizenz zum Leben erhalten. Wir schwören uns am Anfang einer Beziehung in all unserer rosarot schimmernden, blütengrossen Verliebtheit, dass wir dem einen Partner treu bleiben.

Jawohl, ich schwöre, ich bin treu, und gleichzeitig schwöre ich, dass ich mich garantiert bessere, falls ich eines fernen Tages als Geliebte am Gabentisch eines Mannes lande, dessen Chemie ich nicht widerstehen konnte. Liebe Leser, stecken Sie mich in einen Sack, wenn Sie dies lesen, aber bitte lassen Sie mir ein paar ordentlich grosszügige Luftlöcher zum Atmen offen, denn auch Sie wissen, dass Sie täglich Ihren ethischen Geist zu Rate ziehen müssen, um monogam zu bleiben.

Warum können wir so schwer monogam leben?

Der Mann ist von Natur aus Jäger und Sammler. Gut, ich bin auch eine Sammlerin, wenn ich die verwundeten Männer aufsammle und pflege, welche von der Jagd nach fremden Frauen tief verletzt an meine sinnlich entflammte, ewig lodernde Feuerstelle kommen, um sich vom Jagen zu erholen. Ja, muss denn das Erbgut über den ganzen Planeten gestreut werden? Einige Forscher sagen eindeutig Ja, das liegt in der Natur des Menschen.

Wir lieben die Monogamie

Wenn Sie einen Menschen in einer Beziehung fragen, ob er treu ist und mit seinem Partner monogam lebt, werden Sie zahlreiche positive Antworten erhalten, da doch jeder Mensch treu ist. Ich bin wieder einmal einen Schritt weitergegangen, sonst wäre ich nicht ich. Ich habe in Telefonaten und vor allem E-Mails meine lieben männlichen Artgenossen so provoziert, dass sie die liebe Monogamie zu Hause, die fürsorgliche Ehefrau vergessen haben.

Bitte lieber Gott, lass es nie zu, dass ich jemandem aus meinen Recherchearbeiten persönlich begegne, sonst haben wir ein Problem mit der Treue. Ich habe herausgefunden, dass wir monogam leben möchten, Treue an die oberste Stelle unseres Daseins platzieren und mit all unseren Gehirnzellen diesen Zustand ein Leben lang aufrecht erhalten möchten, möglichst mit ein und dem selben Partner, denn in unserer beflügelten Verliebtheit flogen wir einst einmal ums Universum und wieder zurück, als wir Treue gelobten bis dass der Tod uns scheidet.

Bitte, wie wäre es mit einem auf 10 Jahre befristeten Ehevertrag, damit wir nach Ablauf der Frist prüfen können, wie die Segel im Wind flattern? Ein wahrscheinlich zutiefst schrecklicher Gedanke, die Kirche wird mich demnächst dafür steinigen. Ich trage es mit Fassung, denn ich habe bemerkt, dass unter all den monogamen Menschen auch welche leben, die wirklich treu sind.

Danke, dass ich auch solchen Menschen begegnen durfte. Wir können nicht wissen, ob wir unser gesamtes Leben lang in jeder Situation monogam leben und treu sind, mit Leib und Seele, mit Fleisch und Lust nur einen einzigen Partner lieben können, wenn wir uns dies am Beginn einer Beziehung schwören, aber es sind in diesem Moment die ehrlichsten Worte, die aus den Tiefen unserer Seele heraus sprechen.

Und alleine für dieses grossartige Gefühl lohnt es sich, täglich aufs Neue monogam sein zu wollen. Übrigens habe ich in meiner Recherche nur Menschen getroffen, die liebevolle, bezaubernde Worte für und über ihre Partnerin/ihren Partner fanden. Alleine für diesen liebevollen Seelenzustand bin ich sehr dankbar, denn man begegnet ja nur solchen Menschen, welche man aufgrund seines eigenen Wesens anziehen kann.

Sagen Sie jetzt bitte nicht, meine Ausstrahlung reicht aus, um sie durch geschlossene Türen und Fenster hindurch zu spüren, und deshalb würde ich prinzipiell die treuesten Männer ins pure, leidenschaftliche Verderben stossen. Erst neulich bin ich durch ein Atomkraftwerk gelaufen. Welch eine Ausstrahlung, ich ziehe mir gleich einen Pelzmantel an. Beinhaltet das Wörtchen Leidenschaft nicht auch das pure Leiden?

Zuerst schafft man sich eine teure Geliebte an, und nachher leidet man, wenn man seine Geliebte mit einem Luxuswagen beschenken muss, damit sie schnell aus der Reichweite der Ehefrau entfliehen kann. Oder man leidet, wenn die Ehefrau das zärtliche Parfum der Geliebten durch die empfindlichen Nasenflügel einatmen muss und man seine Klamotten samt den Socken im Vorgarten aufsammeln darf. Bitte, liebe Männer, ziehen Sie sich für solche Zwecke im Winter eine lange Unterhose an.

Gibt es eine monogame Tierwelt?

Bitte, die Vögel leben doch wirklich monogam, da kann man nichts daran aussetzen, oder? Und selbst unter den Königen der Vögel, unter den Schwänen, fand man Kuckuckskinder, die geliebt und umhegt wurden, natürlich vom falschen Vater. Morgen, ich verspreche es, gehe ich blitzschnell zum Arzt und lasse mir die Pille verschreiben. Und wenn ich zu Hause kein Klo mehr habe, schlucke ich sie auch brav.

Sie sehen schon, nicht einmal die bravsten Tiere können treu sein. Ja, natürlich, Ihr Hund ist treu, der findet nämlich immer wieder zu der Hand zurück, die ihm einen leckeren Knochen gekauft hat. Wehe, ich beginne, Ihren Hund zu füttern! Übrigens, ich bin ja der Meinung, dass ich treu bin, und selbst wenn alle Männer irgendwann fremdgehen, mein Lebenspartner ist mir treu.

Immerhin, es existiert eine Fischart, welche kaum Chancen für die Untreue hat, da Weibchen und Männchen miteinander verschmelzen und zusammenwachsen. Bitte, ich muss einmal nachschauen, was mein Lebenspartner in der Mittagspause macht. Mit mir geht er nicht essen, denn sonst würde ich in diesem Moment nicht hier sitzen und dies schreiben.

Hauptsache wir lieben uns

Die Liebe ist das höchste Gut, das wir in uns tragen, und deshalb kann man mit Worten und liebevollen Gesten alleine bereits jede Menge an Liebe verschenken. Die tiefe, innige Seelenliebe, die sollte dem Partner alleine geschenkt werden. Wenn dies nicht mehr möglich ist, sollte man sich womöglich voneinander trennen, sonst geht die Seele eines Tages zu Grunde und schwimmt mit den untreuen Schwänen am Seeufer entlang.

Monogamie ist in erster Linie eine Kopfsache, die sich auf höchster Ebene in uns entwickelt, im oberen Bereich des Körpers. Und alleine für diese Art der Monogamie lohnt es sich bereits, sich mit allen Ebenen seines Seins, mit Körper, Geist und Seele in einen Menschen zu verlieben, bis die Blüte der Verliebtheit durch die Frucht der Liebe ersetzt wird und man sich für ein möglichst monogames Leben mit seinem Partner entscheidet.

Ich überlege gerade, wie sehr die Schwäne wohl leiden, wenn sie dies hier lesen und dahinter kommen, dass auch sie nicht in der lebenslangen Monogamie verharren?

Die Geliebte - die treue Zweitfrau

Eine Geliebte trägt nicht viel zur Treue bei, ausser dass sie selbst treu ist, zumindest sind dies viele Schattenfrauen. Die Geliebte ist die ewige Zweitfrau, die Schattenfrau, die im Windschatten der Ehefrau steht und einen unerreichbaren, bereits vergebenen Mann liebt. Dies tut sie meist mit so einer innigen Leidenschaft, dass sie eher leidet als schöne Stunden zu geniessen. Sie wartet geduldig aufs nächste Schäferstündchen und fühlt sich einsam, wenn der Mann zu Hause bei Frau, Kind, Hund und Hamster sitzt. Als Geliebte sollte man sich nie zu sehr an den verheirateten Mann klammern, auch nicht gefühlsmässig, denn man geniesst im Grunde nur den Sex, die Zärtlichkeiten und die Sonnenseiten des Lebens, eben eine unrealistische Wirklichkeit, die immer dann endet, wenn sich der Geiger, der geliebte Mann wieder aus dem Staub macht. Psychisch und seelisch verarmt die Zweitfrau zunehmend, wenn sie nicht darauf achtet, ihr eigenes Leben zu führen. Freunde, Hobbies und Abstand sind wichtig, um als Schattenfrau existieren zu können. Die Isolation und das Warten auf den Geliebten kann krank machen.

 


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Elisabeth Putz

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