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Flirten am Land - Bauer sucht Frau

Bauer sucht FrauWie flirtet man am Land? Normalerweise müssten sich ja die Bauern und Bäurinnen um eventuelle Partner keine Sorgen machen, wenn da nicht das Landleben wäre, welchem tausende Städter nachjagen, welches dann aber doch nur von wenigen Menschen langfristig geliebt wird. Schuld daran ist die Arbeit, die an die körperlichen Grenzen stösst, denn ein Bauer lebt nicht vom philosophischen Senieren alleine, er muss seinen Hof bewirtschaften.

Trotzdem tun sich gerade am Land hunderte Flirtchancen auf, wenn man die Gelegenheit wahrnimmt. Ich weiss das so genau, weil ich am Bauernhof aufgewachsen bin und in meinem jugendlichen Leichtsinn nichts habe anbrennen lassen, ausser mein Hirn, wenn ich mich wieder einmal einem Bauern hingab, der sich dann doch nicht für mich entschied. Jetzt weiss ich wenigstens, woher die Bauernschläue kommt.

Eine richtig feurige Flirtgelegenheit am Land bietet sich im Heu. Als ich eines abends im Heu verschwand, hatte ich anfangs meine Zweifel, denn die Kuh war hungrig, und ich wollte eigentlich nur vom Bauern gefressen werden. Das Heu ist intim genug, um nachher die Chance zu bekommen, in einen statthaften Hof einzuheiraten. Es kneift nur hinterher, wenn man es am Körper spürt und dies die einzigen Andenken sind, die zurück bleiben, weil sich der Bauer für eine andere Frau entscheidet. In meinem Fall machte die Susi das Rennen, denn sie brachte mehr Kühe in die Ehe mit, da konnte ich mit unseren drei Hobbykühen zu Hause nicht mithalten.

Eine weitere Flirtchance ist der Wald, wenn man sich einen statthaften Holzbauer angeln möchte. Im Wald bieten die Bäume genügend Schutz und Platz für Zweisamkeit. Man spürt den harten Waldboden wieder erst hinterher, wenn er am Körper klebt und sich der Holzbauer für eine andere Frau entscheidet. Mein Bauer entschied sich für die Anni, denn sie brachte ein eigenes Waldstück mit in die Ehe. Da konnte ich trotz genügend Holz vor der Hütte nicht mithalten.

Eine weitere Flirtchance findet sich bei den Dorffesten wieder. Die Bierbänke in den Festzelten sind gut besucht, da muss man enger zusammen rücken. Beim Schunkeln kommt man sich näher. Beim Krustenbraten und beim Bier geht die Liebe durch den Magen, nur beim Küssen könnte das Bier störend sein, denn die Fahne als Mundgeruch wirkt sich negativ auf einen neuen Partner aus. Im Festzelt lernte ich einen Bauern aus dem Lesachtal kennen, aber weiter als bis nach Gentschach kam ich nicht, weil der Bauer eine Andere heiratete. Hinter dem Bierzelt kam ich jedoch dem Bauern so nahe, dass ich versehentlich dachte, er würde mich ehelichen.

Eine der alltäglichsten Flirtgelegenheiten ist das dorfeigene Wirtshaus, denn da tummeln sich die potentiellen Single-Bauern und angehenden Bäurinnen am Dorftisch und lassen Getränke an fremde Tische wandern, wenn sie jemanden kennenlernen möchten. In meinem Heimatort erlebte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn so manches Abenteuer in der Dorfkneipe, bis ich so ins Gespräch kam, dass die Leute mehr über mich als mit mir sprachen. Da kommt man direkt ins Gerede. Ich entschied mich schliesslich, in die Stadt zu gehen, weil ich mir dort bessere Flirtchancen ausrechnete. Wenn mich schon kein Bauer haben wollte, nahm ich mir eben einen Banker, da war wenigstens meine finanzielle Zukunft gesichert, und ich konnte philosophierend senieren, ohne mich beim Kühe melken zu überanstrengen.

Warum finden Landwirte so schwer eine Frau?

Wer mit Herz, Hirn, seiner Seele und seinem gesamten Körpereinsatz Landwirt ist, der findet oft keine Frau, weil er mit sämtlichen Sinnen der Arbeit nachgeht. Da hat man keinen Sinn mehr frei für eventuelle Sinnlichkeit. Am Land muss teilweise so hart gearbeitet werden, dass man vor lauter Arbeit das idyllische Landleben übersieht. Dies bemerkt eine Frau oft erst, wenn sie früh morgens aufstehen und die Kühe melken muss. Deshalb scheuen viele Frauen den Hof, nicht weil der Bauer stinkt, sondern weil das liebe Vieh samt Arbeit für viele Frauen zum Himmel stinkt.

Was sollte eine Frau für ihren Bauern mitbringen, wenn sie sich für ihn entscheidet? Sie muss neben ihrem satt angepriesenen, weiblich dominierenden Körperbau, welcher gut ins Landschaftsbild passt, eine Portion Arbeitswut mitbringen, denn der Hof macht sich nicht von alleine. Bitte, ich hätte gut ins Landschaftsbild gepasst, denn meine üppige Oberweite würde sich auch hervorragend in ein kurzes Dirndlkleid pressen lassen. Wussten Sie eigentlich, dass das Dirndl eines der erfolgreichsten Kleidungsstücke ist, das erfunden wurde?

Eine angehende Bäurin sollte kochen können, denn der Bauer liebt den Schweinsbraten, die Kirchtagssuppe, die stärkenden Knödel, wobei die Tirolerknödel das beste Rennen machen, gefolgt vom Kaiserschmarrn und der deftigen Hühnerbrühe. Alle Zutaten sind mehr oder weniger am eigenen Bauernhof vorhanden, man muss nur Hand anlegen, diesmal nicht am Bauern, sondern eher am Vieh.

Die Bäurin muss den Stall lieben, samt seinen Gerüchen, denn sie muss die Kühe melken, die Schweine füttern, den Stall ausmisten, und ich schwöre, eine empfindliche Nase ist hier ein wahrer Störfaktor. Die neumodernen Höfe besitzen Maschinen und computergesteuerte Techniken, einen Hofangestellten und mehrere Hilfsarbeiter, sodass sich die Bäurin auf den Bauern konzentrieren kann, aber viele kleine Höfe sind in alten Traditionen stecken geblieben.

Warum suchen Bäurinnen einen Mann?

Normalerweise sollte man davon ausgehen, dass die Flut an alleinstehenden Bauern so gross ist, dass es keine Single-Bäurinnen geben müsste, dem ist aber nicht so. Und so sind viele Bäurinnen auf Partnersuche, da der Bauer nicht in einen fremden Hof einheiraten möchte, oder die Bäurin den Bauern nicht haben will.

Wie wäre es mit einem Manager aus der Stadt? Der Manager arbeitet vielleicht an der Börse, verschleudert seine Aktien nachts alleine und einsam unter der Hand und widmet sich am nächsten Tag seinen lukrativen Geschäften. Wenn der Manager seine Aktien zielgerade in die Bäurin schiessen würde, wäre nach neun Monaten das Erbe am Hof geregelt, die Bäurin würde den Manager heiraten, und dieser müsste nur noch lernen, mit Mistgabel und Traktor umzugehen. Seine Nasenflügel müssten allerdings neutral sein, denn die Gerüche auf der Mistgabel sind nicht für jede Nase ein Genuss.

Bauer sucht Frau

Ich sah mir einige Folgen von Bauer sucht Frau im Fernsehen an, auf RTL und auf ATV. Ich finde dieses Format klasse, denn die Kuppelshow für Bauern und Bäurinnen auf Partnersuche trifft genau den heutigen Zeitgeist. Sie bringt Land und Stadt wieder näher zusammen. Ohne unsere Bauernhöfe würden wir Bioanbau und Ökokultur vergessen, wir würden uns nur noch in reinster Chemie wälzen und krank werden.

Wussten Sie schon, dass der moderne Bauer heute auch auf Männersuche, und die moderne Bäurin auf Frauenfang sind? Die gleichgeschlechtliche Liebe hat sich durchgesetzt. Ich wusste es schon immer, man liebt im Grunde seines Herzens die Seele und nicht nur das Geschlecht alleine.

Ich sah einen Bauern, der half den Hühnerln beim Hühnerln, indem er jedes Huhn mit der Hand beglückte und so dem Hahn beim Arbeiten aushalf. Bitte, am Land ist es wie im Lotto, alles ist möglich. Die Frau, die er zur Hofwoche eingeladen hatte, lief ihm zwar davon, aber die Hühner blieben ihm treu. Kein Wunder, wenn doch nur ein Hahn im Haus war.

Wussten Sie, dass man am Land die Tradition des Fensterlns praktiziert? Man stellt seine Leiter an das Fenster seiner Angebeteten und steigt nachts zu ihr ins Zimmer ein. Man muss dabei nur aufpassen, dass man die Leiter nicht ans falsche Fenster stellt, womöglich zur Schwiegermutter. In der Stadt stellt man seine symbolische Leiter an die Manneskraft seines Chefs und geht dort fensterln. So verschieden und doch so nah sind die traditionellen Bräuche, nur dass am Land die Männer fensterln gehen und in der Stadt die Frauen. Bitte, nicht alle Leute sind so schrecklich direkt und unverschämt wie ich.

Übrigens sah ich mir den Bauern Clemens an, in den ich mich sofort verliebte. Ich hatte jedoch keine Chance bei ihm, denn er hat seine Bäurin bereits gefunden. Kennen Sie den Bauern Clemens aus der RTL Show? Ich küsste sogar den Fernseher, nur um ihm nahe zu sein, aber es half nichts, er erhörte mich nicht.

Ich sah mir auch auf ATV die Staffel an, in der ein Lama-Bauer namens Robert auf Partnersuche war. Nicole machte ihm den Hof, begleitet von ihrem Liebesratgeber mit dem Titel: Wie angelt man sich einen Mann? Ich fand mich persönlichkeitsbezogen und charaktertreu im Wesen von Nicole wieder, denn ich kann auch in hohen Schuhen durchs Gras laufen, nur bei mir bricht wahrscheinlich der Stöckelschuh ab, weil ich am Absatz dahintrete.

Wie macht man einem Bauern den Hof

Ich habe mir überlegt, wie man jemandem den Hof macht? Putzen, kochen, wäsche waschen, Kinder kriegen, Stall und Hof ausmisten, das Land bestellen, das Heu trocknen, die Kühe füttern und melken, Sonntags die Eier suchen, ein Schwein schlachten, das alles ist Pflicht, aber die Kür könnte man anders gestalten. Ich koche übrigens die beste Gemüsesuppe der Welt, wenn ich das hauseigene Gemüse im Garten ernte. Mir schmeckt sie.

Um einem Bauern den Hof zu machen, braucht man ein anständiges Dirndl, denn der kurze enge Minirock und das Glitzertop verwirrt auf Dauer die Kühe und entzieht dem Bauern die Lebensqualität, wenn es ihn andauernd nur blendet. Im Heu braucht man nur sich selbst, den eigenen und den anderen Körper, ein wenig Liebe und eine Elefantenhaut, denn das Heu kann jucken. Im Bett braucht man ein Negligee, um dem Bauern den Hof zu machen, denn unter der Bettdecke hat der Bauer auch Augen, selbst wenn es dunkel ist.

Die moderne Bäurin gönnt sich etwas, sie schaut auf ihr Äusseres, denn nicht nur die Tiere brauchen Aufmerksamkeit, auch die Sinne des Bauern möchten betört werden. Und so würde ich einem Bauern mit meiner prallen Weiblichkeit den Hof machen und hoffen, er möge meine Gemüsesuppe lieben, nachdem er mich geliebt hat, denn ich kann nur Gemüsesuppe zur Stärkung kochen. Notfalls mache ich Spiegelei, das stärkt den Bauern auch, denn ich will mehrmals hintereinander geliebt werden. Wussten Sie, dass sprichwörtlich die Eier für die Potenz des Mannes verantwortlich sind?

Männer wollen übrigens auch geliebt werden, sie wollen angehimmelt und bewundert werden. Man macht einem Bauern am besten den Hof, indem man ihn wahrnimmt, ihn attraktiv findet, ihm dies auch zeigt, denn nicht nur die Kuh benötigt Streicheleinheiten, auch die Seele und der Körper des Bauern möchten gestreichelt werden.

Wie macht man der Bäurin den Hof?

Frauen wollen erobert werden, aber Achtung, zu viel Wiederstand bedeutet, dass die Bäurin kein Interesse hat. Eine Bäurin erobert man, indem man zuerst den hauseigenen Hof überschreibt, quasi mit in die Ehe bringt. Frauen lieben neben der Körperkraft die finanzielle Kraft, denn sie sichert langfristig das Überleben am Hof.

Vielleicht macht man einer Bäurin den Hof, indem man um sie wirbt, sie hofiert, denn Frauen möchten umworben werden. Wer kochen kann, hat in Zeiten wie den heutigen bereits halb gewonnen, denn die Liebe geht durch den Magen, besonders am Bauernhof, wo man nach getaner Arbeit hungrig ist. Meine Gemüsesuppe mache ich übrigens mit Bohnen, obwohl ich kein Mann bin. Sie schmeckt ausgezeichnet.

Bäurinnen sind wie alle Frauen, sie möchten eine feste Partnerschaft und nur selten ein loses Abenteuer. Ich weiss das so genau, weil ich doch damals in meinem jugendlichen Leichtsinn hinter jedem Bauern her war und dies erfolglos bis zur Besinnungslosigkeit auslebte. Frauen wollen nach wie vor geheiratet werden und eine Familie gründen, auch wenn diese Eigenart in der modernen Zeit oftmals verloren geht. Deshalb macht man einer Bäurin am besten den Hof, indem man beständig ist, bei der Stallarbeit, bei der Feldarbeit und im Bett, in der Treue und in der Liebe. Frauen bevorzugen übrigens auch tiefgründige Gespräche und die Gabe, ihnen zuzuhören, damit sie sich verstanden fühlen.

 


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Elisabeth Putz

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