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Was ist die Körpersprache?

Verführen mit Händen und Füssen
Die Körpersprache ist all das, was wir optisch, mit unseren Augen wahrnehmen. Mimik, Gestik, die Körperhaltung, der Augenaufschlag, der Gesichtsausdruck, die Hand, und Fussbewegungen, die Hand- und Armstellung, die Bein- und Fussstellung, die Nähe oder Distanz, die ein Mensch zu anderen Menschen aufbaut.

Was sagt die Körpersprache über einen Flirt aus? Achten Sie auf Gesichtsausdruck, Mimik, Gestik, die Arme und die Beine, den Augenaufschlag, das Lächeln, und interpretieren Sie nicht aus Euphorie etwas Falsches hinein. Eine offene Körperhaltung signalisiert Interesse oder auch nur offene Höflichkeit. Die zurückgezogene Körperhaltung mit verschränkten Armen vor der Brust signalisiert Unsicherheit oder doch ein gewisses Desinteresse.

Unsere Körpersprache sagt viel über unser Befinden aus. Wenn ich beispielsweise meine kränkelnden Befindlichkeiten auslebe, verschränke ich automatisch die Hände vor der Brust, auch wenn ich damit nichts verstecken kann. Bitte, meine üppig ausgewuchtete Oberweite kann man nicht verstecken, höchstens operativ verkleinern. Da fällt mir ein, ich fürchte mich vor Spritzen und kaufe mir am Samstag lieber einen neuen BH, Korbgrösse 75 D. Wenn ich allerdings gut gelaunt durch den Tag gehe, nachdem ich einen schicken BH gefunden habe, zeige ich eine offene Körperhaltung und umarme mich nicht selbst, da ich ja auf andere Menschen zugehen möchte. Und wehe, ich finde keinen BH.

Überkreuzte Beine können auch viel und nichts aussagen. Wenn eine Frau mit überkreuzten Beinen auf einem Stuhl sitzt, hat dies meistens nichts zu bedeuten. Ich lag einst auf dem nett gestalteten Sofa einer Arztpraxis im Wartezimmer, da ich müder als jeder geschundene Hund war. Voila, so viele Komplimente hatte ich noch nie geerntet, obwohl ich lieber meine Ruhe genossen hätte. Mit Körpersprache möchte man zwingend Aufmerksamkeit auf sich lenken, aber bitte bewerten Sie nicht jedes Detail des Körpers über, denn manchmal liegen Sie damit voll daneben.

Unser Körper spricht mit uns. Er spricht mit der ganzen Welt, und wir bemerken es eigentlich kaum. Eine ausgeprägte Körpersprache zeigt den Mitmenschen, wie man sich innerlich fühlt, was man im Grunde ausdrücken möchte. Worte sind in der Tat nicht viel Wert, wenn die Körpersprache andere Worte spricht. Wenn man still und leise sagt, dass man sich freut, aber der Körper regt sich keinen Millimeter, dann freut man sich kaum, oder man hat in diesem Moment seine Gedanken bei ganz anderen Problemen.

Besonders beim Flirten benötigen wir eine aussagekräftige Körpersprache. Mit überkreuzten Beinen, in einer L-Form sitzend, hat man keine guten Chancen auf einen charmanten Flirt. Wenn man dann noch seine Arme schützend vor der Brust verschränkt, sitzt man alleine da und kann mit sich selbst flirten. Aber genau so sitzen die meisten Menschen da, egal wo.

Körpersprache ist auch wichtig bei der normalen Kommunikation. Mimik und Gestik sagen dem Gegenüber viel mehr als die puren Worte. Wer etwas berichtet, hat einen eigenen Augenaufschlag für tatsächlich erlebte Dinge und erfundene Sachen. Nach links oben schauen wir, wenn wir vielleicht etwas erfinden, und nach rechts oben blicken unsere Augenwinkel, wenn wir womöglich etwas erlebt haben. Dazu gehören aber noch viele weitere Mimik Ansätze und Gesten, und nicht immer passt jeder Mensch in ein Körpersprache Schema hinein.

So kann man manchmal Lügen erkennen. Das hilft uns, wenn wir beim Flirten angelogen werden. So wissen wir manchmal, ob sich ein Mensch wieder mit uns verabreden möchte, oder nur diese eine Nacht der Gelegenheit nutzen will. In unserem Ratgeber für Körpersprache zeigen wir Ihnen, wie welche Körpersprache und Körperhaltung auf andere Menschen wirkt.

Die Körpersprache zum Flirten nutzen

Ein Flirt ergibt sich auch in erster Linie aus der Körpersprache heraus. Man sieht es Menschen an, ob sie bereit zum Flirten sind oder lieber einsam und alleine in ihrer eigenen Innenwelt leben. Aber Achtung, nicht alles ist zum Flirten geeignet, wenn man sich die verschiedenen Gesten eines Menschen ansieht. Frauen zwirbeln manchmal so lange mit den Fingern in ihren Haaren herum, dass sie sich glatt eine Dauerwelle zwirbeln können.

Das ist praktisch, denn wenn man lange genug in seinen Haaren wühlt, erspart man sich den Friseur. Und doch machen es einige Frauen nicht des Flirtens Willen, sondern einfach nur, weil sie nervös und aufgeregt sind. Neulich meinte einer meiner Freunde, ich würde ihn mit mir selber nervös machen. Jetzt würde ich schon gerne aus purem Interesse heraus wissen, ob der schon Schmalzlocken im Haar hat.

Ich rolle beispielsweise meine Haare um den Finger, wenn ich scharf nachdenke, aber manchmal denke ich einfach darüber nach, ob ich jetzt flirten will. Lieber Besucher, die Körpersprache alleine bringt Sie nicht weiter in Sachen flirten, die Sprache und Aussagekraft muss auch stimmen, sonst deuten wir vieles falsch und bekommen lauter Körbe. Einen Korb zu bekommen ist nicht so schlimm, denn man kann die Erfahrung dort hineinlegen oder notfalls auch seine Frühstücksbrötchen, die man am nächsten Tag alleine verspeist, da man ja einen Korb bekommen hat.

Meinen letzten Korb bekam ich am Telefon, als ich jemandem mitteilte, dass ich mich in ihn verliebt hätte. Im Grunde wollte ich nur wissen, welche Gefühle er für mich hat. Das ist mir dann eindeutig gelungen, aber fragen Sie bitte nicht, welchen Eiertanz wir seither aufführen, wann immer wir uns sehen. Flirten soll Spass machen und locker sein, denn der Ernst kommt ohnehin schnell, wenn die echte Liebe ins Spiel gelangt. Dann kommt die Eifersucht gleich mit, denn die ist ein treuer Begleiter der Liebe.

Händchen halten zeigt den Charakter des Partners

Beim Händchen halten erkennt man den Charakter des Partners. Wer die Hände des Partners samt den einzelnen Fingern fest einhakt, neigt dazu, den Partner ganz für sich haben zu wollen. Er ist in der Regel stark eifersüchtig und kann nicht teilen. Bitte, wir dürfen hier jedoch nicht vergessen, dass starke Verliebtheit auch dazu neigt, die Finger des Partners eng an seine eigenen Finger zu schmiegen, weil man aneinander hängt.

Die Schaufelhändchen signalisieren, dass man den Partner sehr liebt, ihn aber nicht zwanghaft festhalten und an sich ketten möchte. In Langzeitbeziehungen sieht man oft Paare, die sich liebevoll in einer Art Schaufelform die Hand geben und miteinander spazieren gehen. Ich mag diese Art des Händchenhaltens am liebsten, da ich meine Freiräume benötige und in einer isolierten Partnerschaft langsam im goldenen Käfig sterbe.

Die losen Finger, die einander eher nur zur reinen Symbolik einer Partnerschaft festhalten, wenn also der Partner nur ganz leicht einen Finger einhakt, signalisiert oftmals locker flockige, offene Beziehungen, viel Freiraum für den Partner, kein Festhalten, und auf keinen Fall ein Einengen. Paare, die sich nur flüchtig am Händchen halten, wollen frei sein, das Leben geniessen und sich durch nichts einengen oder fester binden lassen. Ich denke, jeder Mensch hat alle drei Formen des Händchenhaltens in sich vereint, denn erstens kommt es auf den jeweiligen Partner an, auf die Situation, auf die Länge und die Stabilität einer Beziehung, und es kommt auf die jeweilige Lebenssituation an. Nur das strikte Verweigern des Händchenhaltens, das finde ich nicht ideal, denn ein wenig Nähe sollte schon zwischen zwei liebenden Menschen stattfinden.

Kopfnicken wirkt sympathisch

Wer mit dem Kopf nickt, wirkt sympathisch. Wenn man das Kopfnicken in ein Gespräch integriert, wirkt man offener, offenherziger, liebevoller und aufgeschlossener. Das hilft auch beim Flirten. Aber man sollte es mit dem Kopfnicken auch nicht übertreiben, sonst wirkt man irgendwie komisch, nicht ganz normal, nicht ganz von dieser Welt. Wenn ich verliebt bin, nicke ich vermehrt mit dem Kopf, da ich damit meine Nervosität überspiele. Wenn ich mich freue, lege ich gerne den Kopf zurück und zur Seite, und wenn ich ein Hund wäre, würde ich mit dem Schwanz wedeln.

Conversiologie - Sprechende Hände und Füsse

Die Conversiologie ist ein Verfahren, mit welchem man den Menschen aufgrund seines Verhaltens analysiert und behandeln kann. Man beobachtet hierbei die Hände und die Füsse, vereinzelt auch die Ohren eines Menschen, und man analysiert das Verhalten der Gliedmaßen zueinander.

Sprechende Hände und kommunizierende Füsse werden eher non verbal betrachtet, indem ihr Aussehen eine starke Aussagekraft enthält. So zeigen abgekaute Fingernägel und abgerissene Zehennägel, wie es in der Innenwelt eines Menschen aussieht. Dies hat nichts mit der allgemeinen Körperhygiene zu tun, denn auch saubere Füsse und Hände können abgenagt und eingerissen aussehen. Es gibt nämlich Menschen, die bauen den inneren Druck mit Hilfe des Zupfens, Kauens und Ziehens an der eigenen Haut ab. Die beissen sich Hautstücke, vorwiegend in der Nähe und rund um die Fingernägel ab, damit sie ihre Nervosität abbauen.

Karin Mayr, eine österreichische Heilpraktikerin hat diese Methode der non verbalen Kommunikation entdeckt und kann aus Ohren, Händen und Füssen gewisse Tendenzen, Erkrankungen und Schicksalsschläge herauslesen. So ist die Conversiologie im Grunde eine Wissenschaft des Handlesens, Fusslesens und Ohrendeutens. Besonders in Stresssituationen sind unsere Gliedmaßen hoch aktiv, auch wenn wir dies nur unbewusst wahrnehmen.

Durch das Annagen der Gliedmaßen will der Mensch sich in seine Innenwelt zurückziehen, die Aussenwelt möglichst auf Abstand halten, und viele Menschen schämen sich auch, wenn die Mitmenschen ihre abgekauten Nägel und eingerissenen Hautpartien sehen. Andererseits sind diese Knabbereien ein Hilferuf, wenn die innere Zerrissenheit zu gross wird, und der innere Druck nicht anders abgebaut werden kann.

In der kommunikativen Aussenwelt wirken Menschen mit abgekauten Nägeln und selbst zugefügten Wunden auf der Haut befremdlich, sodass sie auch in der Flirtwelt weniger Chancen haben. Es ist einerseits die innere Zerrissenheit, der Stress, und andererseits die optische Sichtbarkeit der Verzweiflung nach aussen hin, die hemmend wirkt. So gehen solche Leute nicht offen auf andere zu. Man merkt, sie wollen etwas verstecken.

Anhand der Conversiologie erkennt man auch, ob die grosse Zehe, die sogenannte Hammerzehe sich mit den restlichen Zehen unterhält, sozusagen mit ihnen flirtet. Dahinter liegt in vielen Fällen ein Mutterproblem verborgen. Oft verbirgt sich dahinter eine dominante Mutter, die ihrem Sohn, ihrer Tochter das Leben zur Hölle macht. Böse Zungen behaupten, man würde ein Muttersöhnchen hinter der Hammerzehe erkennen.

Karin Mayr fand in ihrer langjährigen Praxis heraus, dass sogar nach den Mahlzeiten, oderzu verschiedenen Tageszeiten unsere Hände, Füsse und Ohren wandelbar sind. Sie fotografierte die Körperteile ihrer Patienten, analysierte die Bilder und fand heraus, dass wir mit all unseren Sinnesorganen und Körperteilen ständig etwas mitteilen möchten.

Wenn man lieb zu sich selber ist, verstehen auch die Füsse, Hände und Ohren die Botschaft und verhalten sich dementsprechend gut. So könnten mit der reinen Selbstliebe viele chronische Krankheiten, die psychosomatisch ausgelegt sind, gelindert werden. Und so hätten auch introvertierte Menschen, die Probleme mit sich selber und ihrer Umwelt haben, bessere Chancen im kommunikativen Umgang mit anderen. Hier sieht man, wie unser Körper unbewusst als Flirtinstrument eingesetzt wird, ohne dass wir ein Wort sagen. Der brutal abgekaute Fingernagel sagt: Lass mich in Ruhe. Und der eingerissene Zehennagel, der blutrot durchlaufen ist, sagt: Tritt mir nicht zu nahe.


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Elisabeth Putz

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