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Welcher Computer passt zu Ihnen?

Tablet - moderner ComputerDer Computer verschmilzt mit uns. Maschine und Mensch vereint, eine Technik, die an eine künstliche Intelligenz erinnert, vermenschlichte Geräte, die sämtliche Arbeiten übernehmen können, hilfreich und beängstigend zugleich sind, aber dennoch von Menschen gesteuert und programmiert werden.

Ein Computer ist grob gesehen eine Rechenmaschine, welche die elektronische Datenverarbeitung übernimmt. Er arbeitet nach einem bestimmten Algorithmus und wird programmiert. Unser heutiger PC hat kaum noch etwas mit dem alten Computer zu tun, auch wenn er sich aus einem simplen Rechner heraus entwickelt hat. Die alten Rechner nannte man Grossrechner. Sie arbeiteten mit Zahlen und verarbeiteten diese elektronisch, sodass man sich nicht mehr auf das Kopfrechnen verlassen musste.

Die uralten Rechenmaschinen wurden kaufmännisch eingesetzt, für die Buchhaltung und in der Mathematik verwendet, bis sie fähig waren, Buchstaben und Töne elektronisch zu verarbeiten. Noch heute verarbeiten die modernen PC-Systeme Bilder, Videos, Ton und Schrift in Zahlen, wandeln diese optisch um, sodass wir ein optisches und akustisches Gesamtergebnis erhalten.

Heute sehen wir den eigentlichen Computer in unseren Alltagsgeräten nicht mehr als Rechenmaschine an, da wir alles als selbstverständlich hinnehmen. Dabei arbeiten die unterschiedlichsten Geräte, Haushaltsgeräte, Waschmaschinen, Kaffeemaschinen, Digitalfernseher, Digitalcamera, elektronischer Rasenroboter, Videorecorder uvm. mit einem eingebauten Computer, sozusagen mit einer spezialisierten, minimalen Rechenmaschine. Sogar im modernen Auto finden wir den Computer vor, wenn wir beispielsweise die Einparkhilfe oder das selbstfahrende Auto in Anspruch nehmen. Im Smartphone, in Spielekonsolen, in sprechenden Puppen und Teddybären, sogar bei der Analyse unseres Klimas, überall werden Supercomputer oder Spezialcomputer eingesetzt. Ein Flugsimmulator ist auch nur ein Computer, obwohl er Grossartiges leistet, und in der Raumfahrt werden spezielle Systeme eingesetzt, die uns den Weltraum erkunden lassen. In der modernen Medizin ist der Computer so wichtig geworden, dass keine Operation mehr ohne ihn stattfindet. Minimalstinvasive Eingriffe werden elektronisch getätigt, sodass der Körper nicht mehr unnötig belastet wird und Schnittwunden so klein wie möglich gehalten werden.

Das Wort Computer stammt aus dem Englischen und bedeutet Rechnen, Steuern, Ausrechnen. Früher galten Menschen, die komplizierte Vorgänge und Daten errechneten, als eine Art Computermenschen. Heute verschmelzen Mensch und Maschine derart miteinander, sodass man wieder von Computermenschen sprechen kann. Man unterscheidet Analogcomputer und Digitalcomputer, je nachdem, wie die Signale verarbeitet werden. Heute existieren jedoch bis auf wenige Ausnahmen nur noch digitale Computer.

Wie sieht der Computer der Zukunft aus?

Der moderne Computer wird immer kleiner. So ist aus dem PC ein Notebook, aus dem Notebook ein Netbook, und daraus ein Tablet geworden, welches man in der Handtasche trägt. Der PC ist mobil geworden, da wir uns heute fast ausschliesslich aufs Smartphone konzentrieren, keine Tastatur mehr benötigen, sondern uns mit Wischtechniken am Display fortbewegen. Manche Leute können jedoch auf Maus und Tastatur nicht verzichten, da sie noch mit den alten Systemen aufgewachsen sind. Zunehmend integrieren wir den Computer in unsere Armbanduhr oder sogar in unseren Körper, indem wir ihn uns unter die Haut implantieren lassen. Damit lassen sich fast alle lebenswichtigen Dinge steuern, sogar unser Haushalt, die eigene Wohnung, das gesamte Leben.

Die Zukunft des Computers lässt sich nicht voraussehen, aber Tendenzen zeigen, dass wir uns dem Biocomputer, dem Quantencomputer und dem DNA-Computer widmen. Organische Rechner, die die Natur simmulieren, sind realistisch. Künstliche Intelligenzen, die sich selber weiterentwickeln, sich wie ein menschliches Gehirn ausbilden und weiterbilden, sind auch realistisch, aber hier droht die Gefahr, dass der Mensch die Maschine nicht mehr im Griff hat und ihr unterlegen ist. Deshalb sind Forschungsarbeiten in diesem Bereich ethisch umstritten, aber es ist jederzeit möglich, dass die menschliche Neugier siegt und wir solche Systeme entwickeln. So lange wir den Computer programmieren und er nicht selber ein biologisches Fortpflanzungsmodul wird, haben wir den Rechner im Griff.

Der Computer am Arbeitsplatz

Wir arbeiten wie selbstverständlich mit Computern, achten dabei jedoch selten auf unsere Gesundheit. Ein computerunterstützter Arbeitsplatz muss an die Person angepasst sein, die ihn nutzt. Schreibtisch und Sessel müssen eine bequeme Höhe haben, sodass die Beine im rechten Winkel am Boden stehen und nicht baumeln oder zu lang sind. Der Abstand zwischen Bildschirm und Mensch muss gross genug sein, sonst schädigt man seine Augen und bekommt Kopfschmerzen. Die Schrift am Bildschirm muss gut lesbar sein, und der Nacken darf beim Arbeiten nicht versteift werden, sonst bekommt man chronische Rückenschmerzen. Länger als ein bis zwei Stunden sollte man am Stück nicht arbeiten, dazwischen braucht man Pausen mit viel Bewegung in frischer Luft, sonst bekommt man Beinschmerzen und wird kurzsichtig.

Was muss man beim Kauf eines Computers beachten?

Wenn man Geld sparen will, wartet man, bis das neueste Modell am Markt erscheint, und kauft dann das Vorgängermodell. Gebrauchte Modelle zu kaufen, ist bezüglich der kurzen Benutzbarkeit nur bedingt komfortabel, weil sie oftmals noch teuer genug sind und Neuprodukte oft satte Rabatte beinhalten. Es muss nicht immer ein Markenprodukt sein, denn die Marke steht preismässig für viel Prestige. Wer seinen Computer ohnehin nicht länger als zwei bis drei Jahre verwendet, sollte No-Name Produkte oder Eigenmarken kaufen. Sie können fast alles, was das Markenprodukt bietet, sind jedoch günstiger. Man sollte auf eine gute Soundkarte, eine gute Graphikkarte, einen schnellen Prozessor und einen guten Arbeitsspeicher achten. Geräte, welche für PC-Spiele geeignet sind, leisten meist mehr als normale PCs.

Der Computer als Lebenspartner

Im Grunde ist der Computer zu einer Art Lebenspartner im Alltag geworden, denn wir teilen alles mit ihm, sogar unsere Gedanken in den Online-Tagebüchern. Wir managen mit ihm unsere Termine, unser Familienleben, unsere Freunde, und wir treffen Leute in diversen Online-Chats, mit denen wir eine Art Privatleben ausleben. Oft widmen wir unserem Partner aus Fleisch und Blut nicht annähernd so viel Zeit wie unserem Computer, und erstaunlicherweise bemerken wir dies kaum, weil wir in der virtuellen Welt grösstenteils glücklich sind und nichts vermissen. Trotzdem verkümmern wir langsam, wenn wir keine echten sozialen Kontakte mehr pflegen. Besser ist es, wenn wir genaue Computerzeiten in den Alltag einplanen, die Geräte wie Tablet und Smartphone ausschalten, reale Freunde treffen und uns mehr bewegen, denn das ist gesünder.

Wussten Sie eigentlich, dass ein Harem technisch gesehen eine Zufluchtsstätte für liebeshungrige Wesen ist, die sich in die Haare kriegen, wenn sie sich im Rudel vernachlässigt fühlen? Genauso empfinden wir, wenn unsere computergesteuerten Geräte ausgeschaltet sind. Leider können wir uns dann schlechter konzentrieren, weil wir glauben, etwas zu verpassen. Deshalb müssen wir wieder lernen, mit der Natur zu leben und auf sie zu hören, sonst bewegt sich unser Gehirn in eine falsche Richtung.

Manche Leute kaufen sogar die Lebensmittel online ein und lassen sich das tägliche Essen an die Türklinke hängen. Im Grunde steuern wir darauf hin, dass unser gesamtes Leben eines Tages per Mausklick gesteuert wird, sogar der interne Herzschlag im Körper. Unser Kühlschrank ist heute schon dazu fähig, uns einen geregelten Speiseplan zusammenzustellen, und die Krankenkassen werden womöglich bald Systeme errichten, mit denen Menschen so gesteuert werden, dass sie Krankheiten umgehen. Dann essen und trinken, leben und arbeiten wir nur noch nach Vorschrift von aussen, denn wir werden von einem zentralen Computer gesteuert. Wer dem entkommen möchte, muss zum Aussteiger werden.

Wie viele computergesteuerte Geräte brauchen wir?

Weshalb braucht der Mensch mehrere Notebooks, zusätzlich ein bis mehrere Netbooks, einige Tablet PCs für die praktische Lagerung in der platzsparenden Handtasche, und zusätzlich noch einen Computer, der brav an seinem Platz steht? Die Seele benötigt maximal ein Notebook, damit sie sich im Internet über neue Liebesfilme und Mentaltrainings informieren kann.

Das Ego findet jedoch immer noch, dass zu wenig ausgefeilter Technik-Spielereien im Haushalt sind, wenn sich der Nachbar gerade eine neue interaktive Leinwand gekauft hat. Wir peppen mit den Maschinen unser Ego auf, lechzen nach Anerkennung und brauchen die Geräte aus reinem Prestige.

Wie wertvoll ist ein alter Computer?

Alte Computer sind wie antike Möbel, sie gewinnen zunehmend an Wert, wenn man sie konserviert und pflegt. Die Monitore, Displays, Betriebssysteme, die Beleuchtung, die Tastaturen, die Mausbewegungen und Wischtechniken, alles hat sich verändert. Das Geräusch eines alten PCs klingt wie ein Motorenbrummen im Ohr, während die Geräte heute so leise sind, dass man daneben schlafen kann. Die Geräte sind in gewisser Weise gesünder geworden, da die Beleuchtung des Displays einen Nachtmodus besitzt, weniger Blauanteil im Licht enthalten ist. Trotzdem sind die alten Systeme für Sammler begehrt und erzielen am Markt teilweise erstaunliche Preise. Natürlich darf man den Preisverfall des herkömmlichen Computers nicht in diese Kategorie einordnen, denn ältere Geräte sind billigst zu erwerben, wenn man lange genug wartet und Geld sparen will.

Der allererste Computer war im Grunde ein kleiner Rechner, eine Rechenmaschine. Das binäre System lieferte die Ergebnisse. Heute können PCs fast alles und haben mit einer Rechenmaschine nur noch die kleine Zahlentastatur gemeinsam. Man stellt sich keinen Rechner unter einem Multimedia Tablet vor, sondern nur noch eine gelungene Designoberfläche mit möglichst vielen Apps, möglichst flach und klein. Die Geräte sind kurzlebig, auch wenn sie keine geplante Obsoleszenz mehr beinhalten, da wir uns ständig neue Geräte kaufen. Sogar eine Katze lebt länger.


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Elisabeth Putz

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