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Wie gef„hrlich sind Computerspiele?

ComputerspieleSind Computerspiele gesund oder gef„hrlich? Beides trifft zu, da einige Spiele fr Konstruktivit„t und erh”hte Gehirnleistung im Bezug auf Lernf„higkeit und Kreativit„t sorgen, und andere Spiele nur destruktiv sind und zerst”ren wollen. Alles, womit wir uns intensivst besch„ftigen, pr„gt unseren Geist, unser Wesen, den Charakter und unser Handeln. Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, beeinflussen unseren Lebensstil.

Die modernen Computerspiele sind heute nicht mehr gef„hrlich, sie beherbergen vielmehr einen Suchtcharakter, da sich die Spieler meist in Gruppen zusammenfinden und somit der soziale Effekt gef”rdert wird. Man sitzt alleine zu Hause, fhlt sich jedoch in der Gruppe so geborgen, dass man das Spielen nicht beenden will, nur damit man sich nicht einsam fhlt. Auch die sozialen Netzwerke, welche pausenlos mit Chats und trendigen Spielen locken, besitzen dieses Suchtpotential, woraus resultiert, dass junge Menschen bergewichtig, tr„ge und krank werden, weil sie sich kaum noch in der freien Natur bewegen. Viele Jugendliche sagen, ihre Hobbies sind Social-Network, Fitnesscenter und shoppen. Wenn hier ein wirklich destruktives Computerspiel auf jemanden trifft, der keine realen Freunde hat, sich alleine fhlt und kr„nkelt, k”nnte sich im schlimmsten Fall ein Amokl„ufer daraus entwickeln. Deshalb sollten wir Jugendliche wieder dazu anregen, sich im realen Leben, in der Natur zu bewegen, damit der Kreislauf wieder in Balance kommt und das Gehirn samt Belohnungszentrum und Gedankenwelt umprogrammiert wird.

Wer sich berwiegend mit dem Zerst”ren und T”ten von Lebewesen besch„ftigt, und sei es nur virtuell am PC, wird immer aggressiver. Zuerst bemerkt es niemand, und wenn man es wahrnimmt, ist es meistens schon zu sp„t. Die Spieler isolieren sich, finden neue Freunde im Internet, kapseln sich mehr und mehr von der realen Welt ab, bis sie das Gefhl bekommen, die Welt sei b”sartig und msste zerst”rt werden. Destruktive Spiele sind wie eine Gehirnw„sche, und sie k”nnen schtig machen.

Wenn das Gehirn fr Zerst”rung belohnt wird, indem man bei Kriegsspielen durch das T”ten von virtuellen Charakt„ren ein h”heres Level erh„lt, lernt das Gehirn, dass T”ten glcklich macht. Irgendwann kann der Mensch virtuelle Welten und reale Weltanschauungen nicht mehr unterscheiden, glaubt, er sei seine eigene Spielfigur und tickt in der realen Welt aus. Alle Hirnareale, die wir oft nutzen, werden ausgepr„gt geschult, sodass sich das Denkverm”gen verlagert, quasi ver„ndert.

Wir sehen diese Zerst”rungskraft immer ”fters, wenn wir mit einem Amokl„ufer konfrontiert sind. Erstaunlicherweise entwickeln zunehmend mehr Menschen keine grosse Empathie mehr, sind sofort wieder zurck im Tagesgeschehen, wenn sie in den Nachrichten von so einem Amoklauf h”ren, sich die schrecklichen Bilder im Fernsehen ansehen, oder gar in unmittelbarer N„he live dabei sind. Wir entwickeln einen gewissen Schutz, damit unsere Seele nicht daran zerbricht. Und so werden wir hart und oberfl„chlich, widmen uns unserem Smartphone und spielen weiter. Wer sich intensivst mit Maschinen besch„ftigt, k”nnte gefhlsm„ssig den Zugang zur emotionalen realen Welt verlieren.

Die konstruktiven Computerspiele, mit denen man Leben rettet, Zivilisationen aufbaut, sein Gehirn trainiert, seine Konzentration steigert, seine Sprachkenntnisse auf spielerische Art vertieft, sind jedoch eine gesunde Variante des virtuellen Spielens, selbst wenn man sich vor dem PC kaum bewegt. Sie f”rdern wenigstens die Gesundheit unseres Gehirns. Wenn man schon regungslos wie angenagelt vor seinem Smartphone, dem Flachbildfernseher oder dem PC sitzt, sollte man wenigstens konstruktive Lernspiele w„hlen, anstatt Kriegsspiele und Schiessspiele. Mit dem Computer virtuell durchs Weltall zu spazieren und allgemeines Wissen ber unser Sonnensystem zu generieren ist besser als auf virtuelle Menschen zu schiessen und damit ein h”heres Level zu erreichen.

Wie wichtig sind Computerspiele fr die Wirtschaft?

Wenn wir uns den Profit, den wirtschaftlichen und finanziellen Nutzen von PC Spielen fr die Hersteller und den Handel ansehen, so triften hier die Welten bezglich Gesundheit und Gef„hrdung auseinander. Zwar werden die Spiele auf Konstruktivit„t, Destruktivit„t, Suchtgefahr und Spielerfreundlichkeit geprft, bevor sie auf den Markt kommen, dennoch schlagen Spiele mit einem bedenklichen Hintergrund ein wie eine Bombe, denn jeder will sie haben.

Hier ist jede Menge Geld vergraben, selbst wenn es nicht direkt ums T”ten und Schiessen geht, denn auch virtuelle Aktien- und B”rsenspiele bereiten uns heute bereits auf den skrupellosen Aktienmarkt vor, indem wir virtuell mit Wertpapieren und somit indirekt mit menschlichem Leid spekulieren. Was die Wirtschaft erfreut, ist nicht unbedingt gesund fr den einzelnen Menschen. Natrlich ist es besser, vorher am PC mit virtuellen Aktien zu spekulieren, bevor man ungebt viel Geld verliert, aber unser Gehirn lernt dadurch, dass Geld nicht so viel wert ist wie der emotionale Kick, den man bei einem Spekulationsgewinn erlangt. Am Ende geht es nur noch um Zahlen, um Gewinne und um diesen speziellen Kick, nicht mehr um die Menschen, die auf der anderen Seite der Gewinnsucht darunter leiden. Wenn dann real auf Nahrung und Grundbedrfnisse gewettet werden kann, scheut man sich nicht mehr, ganze Bev”lkerungsschichten hungern zu lassen.

Wenn sich Computerspiele in Bewegung setzen

Wenn das PC Spiel pl”tzlich in der Realit„t, in der normalen Umgebung ausgefhrt werden kann, hat dies in gewisser Weise einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit. Wir bewegen uns und bleiben fit. Pokemon Go ist beispielsweise so ein positiver Effekt auf unseren Bewegungsapparat. Menschen finden sich draussen zusammen, gehen gemeinsam auf Monsterjagd und tun ihrer Gesundheit etwas Gutes damit, denn Herz-Kreislauf Erkrankungen und Krankheiten, die aufgrund mangelnder Bewegung existieren, k”nnen minimiert werden.

Wenn destruktive PC Spiele den Weg in die reale Welt gehen, bewaffnen sich die Leute und schiessen aufeinander, freuen sich, wenn der Gegner tot ist und finden Erfllung in der Zerst”rung. Paint-Ball ist ein Beispiel hierfr. Ich habe es einmal aus Versehen in England gespielt, wo es damals sogar eigene Hallen samt Profiausrstung dafr gab. Ich erschrak m„chtig, wurde auch gleich angeschossen und trug ein ordentliches Trauma davon. Es ist ein strategisches, milit„risch angehauchtes Spiel, bei dem man den Gegner mit Farbe beschiesst und somit markiert. Im Gehirn der Fans baut sich das Schiessen als euphorisches Ereignis auf, und das Gehirn lernt, wie man strategisch mit viel Feingefhl den Gegner ausschaltet. Im Grunde ist es nichts anderes als destruktives Handeln, wofr man mit einem Sieg belohnt wird. Hier hat man zwar die n”tige Bewegung, aber das Hirn wird quasi in seiner Konstruktivit„t lahmgelegt.

Wie gesund sind interaktive Spielekonsolen?

Neulich berlegte ich mir, mit meiner brandaktuellen interaktiven Spielekonsole ein Tennismatch im Wohnzimmer auszutragen, oder ganz einfach ein wenig Fussball zu spielen. Meinen Tennisarm kuriere ich dann an der neuen Vitrine aus und den Fussball schiesse ich quer durchs Glas der neuen Tischplatte. Sobald die neuen M”bel da sind, spiele ich im Wohnzimmer.

Interaktive Spielekonsolen sorgen fr mehr Bewegung, das ist unbestritten, aber durch den Spieleifer, der entsteht, kann es leicht passieren, dass man mit der Spielekonsole die M”bel erschl„gt. Es sind bereits Unf„lle dieser Art passiert. Deshalb w„re es empfehlenswert, vorab die wertvollen M”bel in Sicherheit zu bringen, damit man sie nachher noch benutzen kann.

Auch herk”mmliche Spielekonsolen bergen ein gewisses Verletzungsrisiko, denn es ist schon vereinzelt vorgekommen, dass ein Spieler dem anderen aus lauter Aggressivit„t die Konsole an den Kopf geworfen hat. Im Spiel ist alles m”glich, wenn die Gemter erhitzt sind und den nahen Sieg herbeisehnen.

Man ben”tigt fr diese Spielart einen Fernseher, der auf Interaktivit„t ausgerichtet ist, eine interaktive Spielekonsole, sich selbst und eventuell einen Freund, damit es nicht langweilig wird. Im Fernsehbild sieht man die Umgebung, in der man sich virtuell befindet, einen Tennisplatz, Golfplatz, einen Wald, ein Fussballfeld oder „hnliches. Selber steht man mit seiner Konsole im Wohnzimmer, macht es sich vor dem Fernseher bequem und greift ins virtuelle Geschehen am Bildschirm ein. Natrlich nimmt man hier die realen M”gel nicht mehr wahr, wenn man sein Handicap am Golfplatz verbessert und weit ausholt, damit der Golfball in Fahrt kommt.

Mit der interaktiven Spielekonsole kann man seinen Freizeitsport vom Wohnzimmer aus erledigen. Das ist praktisch, aber die Bewegung an der frischen Luft fehlt. Es ist ein Kompromiss zwischen dem bewegungslosen Sitzen vor dem Computer und dem aktiven Handeln samt Bewegungsapparat im freien Raum. Gott sei Dank h„lt uns die Schwerkraft noch am Boden fest, sonst wrden wir glatt abheben.

Ich wrde sicherheitshalber eine gute und vor allem ausdauernde Haftpflichtversicherung abschliessen, denn es kann viel passieren, wenn der Freizeitsport ausartet. Die teure Glasvase kann kaputt gehen, die Porzellanfiguren k”nnten zu Bruch gehen, und alles kostet Geld, wenn es ersetzt wird. Nur die Konsole scheint robust zu sein.

Nicht nur Gegenst„nde, auch Menschen k”nnen mit einer interaktiven Spielekonsole verletzt werden. Stellen Sie sich vor, Ihr Partner steht im Raum und kommt versehentlich ins Spielfeld. Wenn er verletzt wird, hat man die Bescherung, selbst wenn vereinzelte Leute behaupten, ihr Partner h„tte es nicht anders verdient. Stellen Sie sich vor, der Hund h„lt nach einer Wurst Ausschau, bewegt sich frei im Raum, schnappt nach dem Tennisball, weil es ja sein gewohntes Zuhause ist. Auch der Hund kann sich verletzen, wofr man dann haftet. Hunde sind in der sachlich kompakten Haftpflichtversicherung inbegriffen, da sie versicherungstechnisch als Sache verarbeitet werden. Fr den Partner zahlt man unter Umst„nden mehr. Man kann sich auch selber verletzen, aber die Konsole bleibt erstaunlich robust. Gehen Sie lieber sozial und vorsichtig mit dem Wurfgeschoss um, das ist gesnder.

Wie gut sind Onlinespiele?

Online-SpieleFrher bewegten wir uns in der Natur, atmeten die Frischluft ein, rannten viel herum und blieben automatisch schlank, selbst wenn wir viel gegessen hatten. Heute sitzen wir vor dem Computer, dem Tablet, dem Smartphone, wischen und switchen, schauen kurzsichtig auf den Bildschirm, setzen uns viel blauem Licht aus, und wir stumpfen gewissermassen ab. Unsere Wischhand bleibt jedoch in Form, denn sie hat viel zu tun. Onlinespiele k”nnen zwar unser Gehirn stimulieren, aber sie ersetzen auf keinen Fall die Bewegung in freier Natur, es sei denn, man rennt mit seinem Smartphone ber die leere Wiese und spielt nebenher. Bitte, viele Leute laufen am Gehsteig dahin, fahren mit dem Auto, sitzen am Fahrrad, lassen sich mit Hilfe des Elektromotors nach vorne schieben und spielen nebenher ein Online-Spiel am Smartphone. Das ist in den meisten F„llen nicht nur strafbar, es ist gef„hrlich, kann das eigene und andere Menschenleben fordern, aber es wird immer Leute geben, die sich nicht dran halten, das liegt in unserem menschlichen Naturell verankert.

Wer Online-Spiele liebt, sollte seine t„gliche Spielzeit auf ein bis zwei Stunden reduzieren. Das kann bei Spielen gelingen, welche man alleine spielt. Es funktioniert aber selten bei Spielen, welche man mit seiner Online-Community spielt. Hier tummeln sich n„mlich Leute, die spielen die ganze Nacht, den gesamten Tag ber, igeln sich inmitten ihrer Pizza-Kartons ein, vernachl„ssigen die Freunde, die Familie, die Arbeit, ja sogar die K”rperpflege. Sie sind schtig. Wer in so eine Spirale hinein ger„t, kommt schwer wieder heraus, vor allem nicht alleine. Nur die wenigsten schaffen es alleine, der Sucht zu entkommen, und Spielsucht ist eine anerkannte Krankheit. Oft muss man erst sein gesamtes Leben quasi verlieren, bis der Strom in der eigenen Wohnung abgeschalten wird, weil man ihn nicht mehr bezahlt hat, und dann erst erwachen die meisten Spielschtigen.

Auf der anderen Seite kann ein simples Online-Spiel auch den Spassfaktor f”rdern, das Gehirn anregen, und besonders die Online-Lernspiele sind empfehlenswert, denn hier lernen Kinder und Jugendliche spielend, was interessanter ist als der oft zu langweilig wirkende Unterricht in einer zu grossen Klasse, in welcher man in der letzten Bank f”rmlich verschwindet. Besonders in der Zeit der Pandemie, wo wir alle teilweise ans eigene Haus gekettet waren, hat das Online-Spielen an Fahrt aufgenommen, damit sich Schule, Home-Office und Kinderl„rm nicht in die Quere kamen. Wir tendieren ohnehin zunehmend dazu, online anstatt offline zu leben, was einerseits die Wege verkrzt und global orientiert ist, andererseits unseren Muskelapparat lahmlegt, wenn wir uns zum Ausgleich dafr wenig bis gar nicht bewegen. Die gesunde Balance ger„t ins Wanken. Deshalb sollte man alle zwei Stunden eine Pause machen, das Haus kurz verlassen und einen kurzen Spaziergang machen, damit der K”rper atmen kann und Frischluft tankt.

Online-Spiele sind grunds„tzlich gesund, wenn sie auf konstruktive Weise unser Gehirn trainieren. Man kann heute fast alles online spielen, sogar ein Puzzle bauen, Schach spielen, bis hin zu virtuellen Welten, in denen man sein Zweitleben auslebt. Man muss nur aufpassen, dass einem die Suchtgefahr nicht auffrisst. Als ich Second-Life spielte, musste ich direkt darauf achten, dass ich mein reales Leben nicht vergass, denn ich sass stundenlang vor dem PC und lebte meine virtuelle Pers”nlichkeit aus.

Der Marktanteil der neuen, interaktiven, oftmals online erh„ltlichen  Spiele steigt, w„hrend die alten, im herk”mmlichen Handel erh„ltlichen Spiele verschwinden. Man ist bequemer geworden, m”chte aus einer grossen Auswahl sch”pfen und st„ndig Neues ausprobieren, denn unser Geist ist schnelllebig geworden. Um das Gehirn wieder konzentrationsf„hig zu machen, sind Geschicklichkeitsspiele ideal, bei denen man sich ber einen l„ngeren Zeitraum hoch motiviert konzentrieren muss. Hier lernt man, dass es unsinnig ist,alle paar Minuten abgelenkt zu werden.

 


Elisabeth Putz

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