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Tipps für Events und VeranstaltungenCoole Events und trendige Veranstaltungen gab es schon immer, seit die Menschheit existiert. In alter Zeit feierte man Rithen, den Mittsommer-Rithus und den Mittwinter-Rithus, gefolgt von der Tag und Nacht Gleiche im Frühling und im Herbst. Die Menschen orientierten sich an der Sonne, am Mond und an den Sternen. Im Mittelalter feierte man Ritterfeste, und in der Renaissance tanzte man gerne und stellte die Tanzveranstaltungen samt üppigem Essen in den Mittelpunkt. Heute feiert man grosse Events wie Rock am Ring, Formel1, Schlagerfestivals und Sportevents wie die Fussball EM und die WM. Viele Leute zieht es magisch zu Promipartys hin, denn da schreitet man über den roten Teppich, oder man schaut sich zumindest die Prominenten am Red Carpet an. Volksfeste, Musikfestivals, Bälle, Konzerte, Charity Veranstaltungen, gefolgt von Events mit Tradition, bis hin zu den gängigen Events, welche spezielle Jahreszeiten einleiten, wie beispielsweise Fasching, Weihnachten, Ostern, Halloween, die üblichen Sommer- und Winterfeste, alles ist dabei, nur cool muss die Party sein. Die Event-AppDer moderne Partygänger besitzt eine App am Smartphone, die ihm sämtliche Events und Termine in der näheren Umgebung aufzeigt, die er besuchen könnte. Der Jetsetter besitzt eine App, die weltweit agiert, denn er setzt sich in den nächsten Flieger und feiert alles, was im Trend liegt. Man kann diese Apps personalisieren, und man hat die Möglichkeit, Zusatzinformationen und Zusatzdienste zu nutzen, welche mit der jeweiligen App in Verbindung stehen. So kann man Events mit seinem Terminplaner abgleichen, mit Familienfesten, Geburtstagen und Feiertagen. Man kann Konzertkarten reservieren lassen und weltweit Flüge, Hotels und Assistenten buchen, damit man sein Sorglospaket immer mit dabei hat. Der persönliche EventmanagerWer viel unterwegs ist, braucht einen Eventmanager, einen persönlichen Eventberater, der fürs richtige Outfit und Styling sorgt, die Knigge kennt, für die persönliche Sicherheit sorgt und ein rundum Sorglos paket schnürt. Es gibt sie, die Dauerpartygänger, welche zur Prominenz gehören und einen eigenen Manager besitzen, der sie auf sämtliche Veranstaltungen begleitet. Hier wird das Party-Gehen zum Beruf, denn man vermarktet nach und nach seine eigene Persönlichkeit. Man schaut, dass man die roten Teppiche der Welt erreicht, dass man ein Foto in der Presse bekommt, und man achtet darauf, dass die Öffentlichkeit endlich Notiz von einem nimmt. Die professionellen it-girls und Partyluder beherrschen dieses elitäre Auftreten und haben ihren Bodyguard immer mit dabei. Sicherheit auf EventsWer ein grösseres Event besucht, sollte seine Geldbörse fest im Griff haben, denn das liebe Geld geht in der Masse der Besucher leicht verloren. Eine lose am Arm hängende Handtasche ist quasi wie eine Einladung für Leute, die sich an der Geldbörse bedienen. Smartphone, Digitalkamera und Wertgegenstände, der eigene Haustorschlüssel, persönliche Papiere, alles sollte dicht am Körper verstaut werden, damit man spürt, wann der Dieb sich ans Werk macht. 11. NovemberAm 11. 11. beginnt traditionell der Fasching, auch wenn man ihn im November nicht spürt. Um 11:11 Uhr feiern die Narren das, worauf sie das ganze Jahr über gewartet haben. Es ist ein Schnapstag, der aus einer reinen Schnapszahl besteht. Viele Leute heiraten an diesem Tag, bringen Wunschkinder termingerecht per Kaiserschnitt zur Welt, man feiert Martini, den Martinstag, man leitet an diesem Tag die Fastenzeit ein, an die sich bis Faschingsende niemand erinnert, und man ist irgendwie ausgelassener als sonst. Es wird das Laternenfest gefeiert, und wenn die Laterne unten nicht leuchtet, dann leuchten eben die Strassenlaternen samt verfrühter Weihnachtsbeleuchtung oben. FaschingMan weiss ja nie so genau, wann der Fasching terminlich gesehen beginnt und wann er endet, denn dies hängt vom Mond ab. Man feiert Karneval in Rio und Venedig, man feiert Fasching bei uns, und man sucht jährlich nach einer passenden Faschingsprinzessin, die das Prinzenpaar ergänzt. Faschingskrapfen essen, saufen und lachen, das passt zu den Narren wie die Faust aufs Auge. Bitte, die Narrenzeit ist ja nicht für jeden geeignet. Wenn der Banker in seiner edlen Krawatte von Bonn nach Köln kommt, fährt er ohne Krawatte wieder nach Hause, falls er geschäftlich in der Weiber Fassenacht den Weg nach Köln einschlägt. Goldene HimbeereDie goldene Himbeere ist ein Filmpreis bei der Oscar-Verleihung, die den schlechtesten Film, die schlimmste Filmproduktion auszeichnet. Keiner ist heiss auf diesen Preis, der traditionell am Vorabend des originalen Oscars verliehen wird. Kaum jemand holt sich die goldene Himbeere selber ab, aber die Party sollte man trotzdem geniessen, denn es kann gefeiert werden. Warum sich die Gewinner der goldenen Himbeere diesen Moment der besonderen Auszeichnung entgehen lassen, kann niemand verstehen, weil man doch auch mit schlechten Werken gross in den Medien ist, besser als so mancher Bestseller. Die Gesellschaft ist im Grunde ihres Herzens so geprägt, dass sie sich die schlechten Dinge länger merkt und die schlechten Filme eher anschaut, als die guten oder gar die durchschnittlichen. HalloweenHalloween feiern wir am 31. Oktober, wenn die Kürbisse reif sind und das wilde Partyvolk lebt. Aus den USA sind die skurrilen Halloweenpartys zu uns herübergeschwommen, auf denen man sich sinnlos besaufen und sogar im Totenkopfkleid erscheinen kann. Kinder laufen von Haus zu Haus, sammeln Süssigkeiten, und wenn man nichts Saures ernten will, muss man die Fenster und Türen verrigeln. Am Halloweenabend werden Streiche gespielt, sodass niemand sicher ist, denn es könnten überall wilde Gestalten lauern. Heilige drei KönigeDie Heiligen drei Könige aus dem Morgenland. Sie wurden zur Zeit von Jesus Geburt von einem hellen Stern geleitet, der sie zur Herberge brachte. Sie brachten Geschenke mit, Myrrhe, Weihrauch und Gold, da sie dem neuen König ihre Ehre erweisen wollten. Dies sagt zumindest die Legende, wobei man bis heute nicht weiss, ob es sich tatsächlich um Könige handelte. Laut Astronomie war die Sternenkonstellation zu dieser Zeit eine derart seltene, dass es dazu kam, dass ein Stern besonders hell leuchtete. Die heutigen Sternsinger lehnen an diese Legende an und sammeln Geld für die armen Länder. Heute ziehen als Könige verkleidete Kinder von Haus zu Haus und singen, bringen Segen, sagen Gedichte auf, und erhalten als Dankeschön eine kleine Spende. MuttertagDer Termin für den Muttertag darf niemals vergessen werden, sonst kann man auf den Marmorkuchen pfeifen. Er ist am 2. Sonntag im Mai. Blumen, der obligatorische Kaktus für die Schwiegermutter, der kleine Ausflug für Mama, das Restaurant in idyllischer Grünlage, das wollen Mamas haben. Mütter reagieren empfindlich, wenn die erwachsenen Kinder kaum Zeit für sie finden. Schenken Sie Ihrer Mutter doch ein wenig mehr Zeit auf einem virtuellen Zeitkonto, welches sie dann einlösen kann. Nikolaus und KrampusDer Nikolaustag ist am 6. Dezember, und der Krampustag am 5. Dezember, wobei man beide zu sich nach Hause bestellen kann. Der Nikolausservice boomt. Welche Geschenke bekommt man? Was ist im Sack? Süssigkeiten, kleine Überraschungen, Schokoladenfiguren, Mandarinen und Nüsse. OktoberfestDas original Münchner Oktoberfest findet jährlich in der zweiten Hälfte vom September statt, hat mittlerweile viele Nachahmer gefunden und bleibt seiner Tradition treu. Dirndlkleid und Lederhose, das starke Bier mit saftigen Preisen, die Fahrgeschäfte im Vergnügungspark, die begehrten Sitzplätze in den Bierzelten, die Schausteller, Kellner und Veranstalter, die Gäste aus aller Welt, alles versammelt sich auf der Theresienwiese in München. OpernballDer Opernball ist ein eleganter Ball für die gehobene Gesellschaft, für die Creme de la Creme. Man trägt Ballkleid und Frack, Ballschuhe und High Heels. Man sollte die Knigge beherrschen und den Linkswalzer tanzen können. Und man will sehen und gesehen werden, wenn die Wiener Staatsoper ihre Pforten öffnet und sich als Ballsaal präsentiert. Ursprünglich war es ein Ball für Künstler, heute geht die Prominenz hin und feiert sich selber. OsternOstern feiert man am 40. Tag nach Aschermittwoch, wenn man zuvor gefastet hat oder sich wenigstens vornimmt, ein wenig zu fasten. Wie feiert man Ostern? Das Osternest, der Osterschmuck, das Osterfest, die Karwoche davor, die traditionellen Osterbräuche, Eier färben, der Osterhase, alles muss gut organisiert werden. Fleisch und Wurst essen, oder ein veganes Festmahl? Im Trend liegt eine Kombination aus Osterschinken, vegetarischem und veganem Essen, nur die alten Traditionen sterben nie aus. Im Trend liegen auch grössere Ostergeschenke und der zunehmende Konsum in der Fastenzeit. SilvesterSilvester feiern wir am 31. Dezember, quasi zwischen den Jahren. Ein Trend geht hin zur obligatorischen Silvesterparty. Ein neuer Trend geht dahin, Silvester mit Freunden oder gar zu Hause zu feiern, Fondue zu essen, während man beim köchelnden Fleisch-Häppchen verhungert. Bleigiessen, Räuchern, den Weihrauch duften lassen, Würstel und Kraut zubereiten, essbare und nicht essbare Glücksbringer verschenken, das Silvesterfeuerwerk geniessen, um Mitternacht ausgelassen oder angestrengt müde mit Sekt oder Champagner prickelnd anstossen, das Neue Jahr feiern, nach Mitternacht eine Gullaschsuppe essen, alles ist möglich. ValentinstagAm 14. Februar feiern wir traditionell den Valentinstag, den Gedenktag an Valentin, den Tag der Liebe. Liebende feiern ihn ausführlich romantisch. Rosen, Schokolade, Dessous und Rasierwasser, Parfum, ein schönes Essen, ja, die Klassiker sind immer in Mode, die verschenkt man gerne an diesem Tag. Man braucht ein sinnliches Outfit, ein romantisches Candlelight Dinner, etwas Schmusemusik, eine tolle Atmosphäre und das Talent zur Verführung, dann wickelt man seinen Partner an so einem Tag um den Finger. WeihnachtenAm 24. Dezember feiern wir Weihnachten, den Heiligen Abend, auch wenn das Weihnachtstreiben lange vorher beginnt. Tradition, Besinnlichkeit, die Adventszeit, das Christentum, die Herbergssuche, die Geburt Jesu, Weihnachtsgeschenke, das Weihnachtsfest, der Adventskalender, Nikolaus und Krampus, die traditionellen Weihnachtsmärkte, den Christbaum schmücken, die Weihnachtsbäckerei, alles muss untergebracht werden. Kein Wunder, dass manche Leute bereits im September Angst vor dem Dezember bekommen.
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