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Wie plant man eine Flugreise?

In den Urlaub fliegenWas muss man auf einer Flugreise beachten? Man braucht ein gültiges Flugticket, welches man günstig im Internet bestellen und reservieren kann. Achtung, hier können Nebenkosten und Bearbeitungsgebühren entstehen. Oder man bucht im Reisebüro, bequem, sicher und vor Ort.

Das Fluggepäck darf eine gewisse Grösse und Masse nicht überschreiten, denn sonst entstehen Extrakosten fürs Gepäck, besonders hoch bei Billigfluglinien. Und der Fluggast muss pünktlich am Flughafen sein, denn viele Flüge werden schonungslos überbucht. Da kann es vorkommen, dass man seinen gewünschten Flieger nicht bekommt, weil er ausgebucht ist.

Die Sicherheit beim Fliegen ist wichtig. Bitte nehmen Sie Ihre Medikamente im Handgepäck mit, und bei Flugangst nehmen Sie vielleicht eine Beruhigungstablette. Ruhige, entspannte Musik hilft auch.

Die Flugreise und ihr guter Ruf

Möchten Sie billig fliegen? Dann buchen Sie bei einer Billigfluglinie. Übrigens hatte Ryanair schon manches seltene Mal fast zu wenig Kerosin im Gepäck, und das lag nicht daran, dass die Fluggäste zu schwer fürs Flugzeug waren.

Ich fliege auch gerne billig, und als ich noch in den Genuss kam, bei der Lufthansa Kontingente zu ergattern, flog ich für 100 Euro von München nach Dresden. Ich brauchte nicht einmal um einen Sitzplatz zu kämpfen. Einmal flog ich mit meinem grünen Star ohne Kontaktlinsen nach Dresden und fand meinen Sitzplatz nicht. Die Stewardess stellte mich an den Eingang des Fliegers und die Leute meinten, ich sei ein neuer Gag des Flugpersonals. Was musste ich denn auch ein rotes Kostümchen tragen und damit aussehen, wie ein Maskottchen von der Lauda Air. Bitte, ich reichte jedem Passagier die Hand und wurde dann zur Belohnung in die erste Klasse gesetzt. Ich wollte schon immer einen First Class Flug für 100 Euro haben.

Lohnt es sich heute noch, mit dem Zug zu fahren, wenn die Flüge immer günstiger werden? Mir schwebt da ein neuer Trend, ein richtiger Gegentrend vor, nämlich die Verteuerung der Flüge. Aus purer Überzeugung denke ich, dass der Ölpreis steigt, solange noch genügend Eis die Arktis bedeckt, denn die Ölquellen versiegen langsam. Das Kerosin wird teuer, und man will auch sicher im Bauch des Vogels durch die Luft schweben, deshalb wird die Sicherheit wieder teurer. Wenn jedoch die Arktis schmilzt, bohren die Ölkonzerne neue Löcher dort oben, weil sie unentdeckte Ölquellen vermuten. Und wie sieht dann der Kerosinpreis aus?

Früher bin ich nach Frankfurt geflogen, als ich in Salzburg in den Flieger stieg. Als ich jedoch den bequemen Nachttarif der Bahn entdeckte, fuhr ich mit dem Zug und kam ausgeschlafen in Frankfurt an. Bitte, tagsüber wäre ich jedoch nicht in den Zug gestiegen. Früher fuhr ich übrigens auch mit dem Zug nach Wien, wenn ich in Klagenfurt in meinen Wagon einstieg. Heute würde ich fliegen, denn nach vier Stunden Zugfahrt kommt man vollkommen zerknautscht in Wien an. Und wenn der Flughafen Wien Schwechat nicht so weit vom Zentrum entfernt wäre, würde ich schon geflogen sein.

Flüge sind nicht mehr unbedingt durch bequeme Zugfahrten zu ersetzen. Wer fährt schon gerne mit dem Zug von Hamburg nach Rom? Da lasse ich mich lieber vom Papst persönlich einfliegen, vom Vatikan oder vom Oberhaupt der Familie. Ich kann mir ja auch nicht vorstellen, dass der Fernseher rückwirkend durch das Radio ersetzt wird, auch wenn aus dem Radio die gleichen Nachrichten heraus sprudeln. Nur sollten wir uns überlegen, ob wir jede Kurzstrecke mit dem Flugzeug zurücklegen, denn so ein privater Hubschrauberlandeplatz am eigenen Hausdach in Monaco kann ganz schön umweltfeindlich sein.

Flugreisen für den privaten Urlaub oder die Geschäftsreise mit dem Linienflug. Wer fliegt, ist oft schneller am Ziel als mit anderen Verkehrsmitteln. Trotzdem sollten Sie darauf achten, wie lange Ihre Flugstrecke ist. Von München nach Dresden oder Hamburg ist jeder Flieger das beste Transportmittel, aber von München nach Nürnberg oder Stuttgart ist man manchmal mit dem Auto oder der Bahn schneller, denn die Check In Zeiten am Flughafen gehören auch zur Reisezeit dazu.

Vergessen Sie bei Billigflügen nicht, dass Sie auch eine Flughafentaxe bezahlen müssen. Ansonsten wünschen wir Ihnen einen erholsamen Flug in den Urlaub.

Der Fensterplatz im Flieger

Der begehrte Fensterplatz im Flieger hat nicht umsonst so einen guten Ruf, denn er ist gesünder als ein Platz im Gang. Viele Geschäftsreisende kümmert es jedoch wenig, wo sie sitzen, Hauptsache sie fliegen und kommen schnell am Ziel an. Wenn man in den Urlaub fliegt, sollte man jedoch auf einen Fensterplatz achten, wenn es möglich ist. Am Fenster hat man eine gute Aussicht, die Armlehne zum Gang hin stört nicht, und man bekommt weniger Bakterien ab. Am Gang laufen andauernd Leute orbei, stützen sich an der Armlehne ab, streifen die Kleidng des Fluggastes und hinterlassen ihre Viren und Bakterien. So wird man am Gang schneller krank, erkältet sich leichter und sitzt oft unbequemer, weil man andauernd gestört wird. Die Leute gehen auf die Bordtoilette und kommen womöglich mit ungewaschenen Händen zurück, streifen ihre Bakterien an der Armlehne ab und hinterlassen Viren. So ist der Fensterplatz der ideale Sitzplatz im Flieger.

Wie teuer ist ein Flug?

Fliegen kostet Geld, es sei denn, man baut sich Flügel und schwebt über dem Boden dahin. Ein Flugticket kann teuer, mittelpreisig oder billig ausfallen, je nachdem, zu welchen Konditionen man es konsumiert. Billigflieger sind günstig, aber man bezahlt alles, was man extra konsumieren will, denn hier ist sogar der Sitzplatz bepreist. Wer nicht am Gang sitzen will und ständig den Speisewagen am Armgelenk spüren möchte, der muss zahlen. Wer morgens oder spät abends seinen Flieger besteigt, zahlt weniger, und wer zur Hauptsaison zu den Hauptflugzeiten fliegen will, bezahlt mehr. Wer ein Kontingent ausschöpft, oder im Last-Minute-Modus einen Restplatz bucht, der fliegt womöglich fbillig, und auch der Frühbucherpreis ist angenehm niedrig. Der Linienflug könnte allerdings teuer werden, denn hier teilt man sich den Flieger mit Geschäftsleuten, die abheben müssen, selbst wenn sie lieber das Home-Office hüten würden.

Früher war das Flugerlebnis elitär, edel bestückt, man bestieg das Flugzeug im Anzug oder als Dame von Welt im seidenen Kostüm, und heute muss man oftmals die Augen schliessen, um nicht permanent vom Anblick der kurzen Hosen, behaarten Beine, Tennissocken und Sandalen erschlagen zu werden. Früher gönnte man sich einen Flug, heute konsumiert man ihn als Massenware und kämpft im Menschengewirr um einen Sitzplatz. Und wenn man den Tomatensaft im Flieger geniesst, schmeckt er süss und lecker, kaum zu glauben.

Fliegen um jeden Preis

Während der Pandemie waren wir quasi eingesperrt, sparten unser Geld an, um es jetzt, wo wir wieder in elitärer Freiheit leben dürfen, für den Urlaub auszugeben. Sicher, die Urlaubspreise steigen an, die Flüge werden teurer, das Personal im gesamten Tourismus fehlt, und trotzdem setzen wir uns pausenlos in den Flieger und düsen los. Mallorca, ein Reiseziel, welches man normalerweise ungern nüchtern ansteuert, verzeichnet den grössten Touristenansturm seit 2019, wobei er dieses Jahr um ein Vielfaches höher ausfallen wird. Griechenland, Spanien, Portugal und Italien suchen händeringend nach Personal im Hotelservice. Und was macht Österreich? Wir sagen, dann nehmen wir eben dieses Jahr einfach weniger Touristen auf, weil attraktivere Arbeitsbedingungen wollen wir eigentlich nicht gewährleisten. Bitte, früher war jeder froh, einen Job im Service zu bekommen, liess sich knechten und mobben, und heute sagt der Arbeitnehmer, Danke fürs Gespräch, ich nehme Sie in die engere Auswahl.

Es fühlt sich wie ein Zwischenfenster, ein sogenanntes Zeitfenster zwischen zwei Zeitenwenden an, wenn wir uns die überfüllten, an Personal mangelnden Flughäfen ansehen. Der moderne Tourist fliegt noch einmal schnell weg, bevor die Kerosinpreise abheben, denn dann heben sie ohne ihn in ungeahnte Lüfte ab. In England wollte eine Fluggesellschaft sogar das Militär hinzuziehen, um die Flut an Passagieren am Flughafen abzufertigen, so gross war die Not des Engpasses zu spüren. Der moderne Tourist ist flexibler, genügsamer geworden. Er ist glücklich, wenn er ein Bett und etwas Essbares am Urlaubsort findet, denn für guten Service kann niemand die Hand ins Feuer legen. Nur ich bleibe brav zu Hause, pflege meinen Betonklotz am Bein, weil ich mit einer Immobilie als Fussfessel nicht unbedingt mobil bin. Ich wettere als Moralapostel gegen die Massenflüge, erinnere alle Leute an den Klimawandel, tadle das Volk, weil es die Umwelt verschmutzt, und wenn ich meine Immobilie abbezahlt und im Griff habe, bettle ich am Flughafen, man möge mich doch bitte in die Karibik mitnehmen, denn dort war ich noch nie. Ausserdem betreibe ich dann billigstes Flughafen-Hopping, ich fliege in den Sudan, in den Jemen, nach Pakistan und hoffe, man möge mir meinen kurzen, eng am Körper liegenden Minirock verzeihen.

Flüge von grossen Flughäfen kosten weniger

Wer sich entscheidet, von einem kleinen Flughafen wegzufliegen, zahlt oft mehr als von einem grossen Flughafen. In der Regel kosten die Flüge von kleinen Flughäfen bis zu dreimal mehr, weil hier einiges in den Preis mit einfliesst. Die Passagieranzahl ist kleiner, der Flughafen wird weniger frequentiert, die grossen Maschinen landen nicht unbedingt auf kleinen Flughäfen, und die gängigen Fluglinien steuern eher die grossen Flughäfen an. Es rentiert sich, mit dem Auto oder einem öffentlichen Verkehrsmittel zu einem grossen Flughafen zu fahren, von dort aus wegzufliegen und eventuell bei Bedarf einen Parkplatz zu mieten. Manche Leute nehmen ein Privattaxi, die Verwandtschaft und die Freunde müssen herhalten.

Flüge werden zunehmend enger

Im Flieger wird es eng, so eng, dass man sich wünscht, kurze Beine zu besitzen, denn die Sitzreihen werden noch enger aneinander gerückt. Die Passagiere erfreuen sich zwar an einer grösseren Gesellschaft, da mehr Leute im Flieger Platz haben werden, aber der einzelne Passagier hat kaum mehr Platz, selbst dann nicht, wenn er als blinder Passagier ins Flugzeug steigt. Einige Fluggesellschaften haben bereits zusätzliche Sitzreihen eingebaut. So will man das Budget schonen, oder vielleicht eher die Aktionäre glücklich machen, damit die Gewinnausschüttungen wieder stimmen. Fliegen ist ohnehin zur Mutprobe geworden, wenn immer mehr Billigfluglinien ihre Dienste anbieten und es über den Wolken kaum mehr etwas kostet, von A nach B zu kommen. Ob die Sicherheit darunter leidet, kann niemand zu 100% sagen, aber durch die Verringerung der Beinfreiheit sollte man schauen, ob man gegen eine eventuelle Thrombose immun ist, denn das Thromboserisiko könnte steigen. Wenn die Beine zu lange in engstem Raum verweilen, könnte es zu Durchblutungsstörungen kommen. Guten Flug wünsche ich.

Die Flüge werden immer billiger

Seit das Fliegen im Billigflugsegment angekommen ist, immer mehr Airlines pleite sind, fusionieren oder vom Markt gedrängt werden, ist das Fliegen billiger geworden. Man bezahlt heute für sein Fluggepäck oft mehr als für den eigentlichen Flug. Von Wien nach Rom könnte man im Idealfall für 10 Euro fliegen, wobei dann der Koffer für weitere 30 Euro mitfliegt. Hier bekommt man zwar wenig Service an Board, und das Mittagessen ist nicht im Preis enthalten, aber über den Wolken hat der Fluggast ohnehin wenig Hunger. Die Umwelt leidet unter diesem billigen Jetset-Publikum, weil wir viel unnötige Energie verbrauchen, wenn wir zum Shopping nach New York fliegen und zum Kaffee trinken nach Paris jetten. Der Tourismus freut sich aber, weil wir durch diese schnelle Mobilität mehr konsumieren, mehr Freiheit geniessen und unser Lebensgefühl mit beiden Händen in Form von Geld aus dem Fenster werfen.

Wie bucht man einen billigen Flug?

In den Urlaub fliegenBuchen Sie Ihren Flug auch im Internet? Ich hoffe ja ständig auf irgendwelche Kontingente, auf Verwandte, die bei Fluglinien arbeiten und mich günstig durchbringen, auf Bekannte, die mich einladen, oder gar auf Fluglinien, die mich aus reinster Nächstenliebe einladen. Oh bitte, liebe Frau Lufthansa, ich wäre gerne demnächst Ihr Fluggast, wenn ich kurz zum Shopping nach New York fliege. Gut, die Thematik mit der Gratiseinladung aus Nächstenliebe ist womöglich ein wenig unrealistisch gewählt, aber ich bin der reinste Idealist und warte ja auch immer noch, bis der Herr Bertelsmann an meine Türe klopft und fragt, ob ich zufällig ein Buch geschrieben habe, welches er veröffentlichen darf.

Bis ich auf einen gemütlichen Nachmittagsflug eingeladen werde, halte ich meinen Nachmittagsplausch mit meinem ältesten Geschäftspartner und buche bei ihm übers Internet meinen Gratisflug. Sie sehen schon lieber Besucher, man muss sparen, und wenn es nur die Onlinekosten sind. Da fällt mir ein, ich habe zu Hause eine Flatrate.

Wenn man seinen Flug online bucht, muss man wissen, wo man das tut, denn es könnte passieren, dass man da empfindlich an der Geldbörse gekratzt wird und mehr bezahlt, als man ausgeben möchte. Manchmal bezahlt man am Ende mehr als bei der jeweiligen Fluglinie selber. Mir steigt bei diesem Satz glatt der Gedanke hoch, dass ich dann draufzahlen würde. Bitte, mit der Kreditkarte meines ältesten Geschäftspartners wäre dies kein Problem, aber mit meiner eigenen.

Wo bucht man nun günstig? Beispielsweise hat fly.de sehr gut abgeschnitten. Da konnte man realistisch sparen. Bei fly.de gab es Testergebnisse, die den TÜV bestanden haben.

Bei anderen Flugportalen entdeckte man zuerst einen richtig kleinen Preis, so klein, dass man ihn fast übersah, so klein, dass man seine Nebenkosten quasi übersah, obwohl die Nebenkosten mit ihrer Wucht den kleinen Preis zerquetschten. Da buchte man beispielsweise einen Flug um 23 Euro. Im Laufe der Buchung wurde dieser Anfangspreis immer grösser, als ob er ein Luftballon wäre, der sich nach und nach aufgeblasen hätte. Bitte, ich wollte keine Ballonfahrt buchen, ich wollte ein Plätzchen in einem Flieger reservieren.

Wie kommen diese Mehrkosten zu Stande? Man sucht sich seinen Flug aus und klickt weiter. Jetzt kommen plötzlich die Flughafenkosten und die Kerosinkosten dazu. Man klickt weiter und bemerkt, dass plötzlich eine Bearbeitungsgebühr hinzukommt. Man traut sich kaum noch weiterzuklicken, macht es aber trotzdem und erkennt, dass eine extra Gebühr nur für die Zahlung per Kreditkarte hinzukommt. Man möchte jetzt doch zwei Stunden später abfliegen oder eine Stunde länger bleiben und erkennt beim nächsten Klick, dass die Flugverschiebung auch mit Extrakosten verbunden ist. Gut, jetzt ist man soweit gekommen, jetzt bucht man den Flug, denn der Klick zur Fertigstellung der Buchung rückt in greifbare Nähe der PC Maus. Fertig. Lieber Besucher, wenn Sie nach so einer Flugbuchung die Endpreise bei der jeweiligen Fluglinie anschauen, wünsche ich Ihnen ein starkes Herz und noch stabilere Nerven, denn meistens ist dort der Endpreis geringer als in der Flugbörse. Ich sehe schon, ich lasse mich nach New York einladen, das ist kostentechnisch am sichersten.

Ist der Flieger eine Keimschleuder?

Wer viel fliegt, hat ein erhöhtes Risiko, eine Erkältung, eine Grippe oder ungesunde Bakterien und Keime mit nach Hause zu nehmen. Oft sitzt man lange Zeit eingekesselt zwischen verschnupften Leuten, die husten, niesen und mit einer Erkältung kämpfen. Man nimmt die Viren auf, liegt dann selbst im Bett und verpasst den nächsten Flieger. Deshalb sollte man im Flugzeug immer einen Mundschutz mit sich tragen, am besten im Handgepäck, denn im Koffer nützt er nichts. Desinfektionstücher sind Pflicht, mit denen man sich die Hände und seine unmittelbare Sitzumgebung reinigen kann. Essen und trinken Sie nichts vom Nachbarn, fassen Sie so wenig wie möglich an und stärken Sie Ihr Immunsystem so gut es geht. Es werden nämlich immer wieder Keime im Flieger gefunden, egal bei welcher Fluggesellschaft. Meiden Sie besonders das Klo im Flieger, wenn Sie nicht unbedingt müssen, denn dort tummeln sich oft die schlimmsten Keime, da dort unter anderem bereits einmal multiresistente Keime gefunden wurden. Am schlimmsten sind Auslandsflüge, Langstreckenflüge und Flüge in tropische Gebiete, in denen wir die klimatischen Verhältnisse nicht gewohnt sind. Wer jedoch auf seine Hygiene achtet, kann durchaus einen gesunden Flug geniessen. Gute Reise, und verpassen Sie Ihren Flieger nicht.

In Wien lahmt der Flughafen

Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen fehlt am Wiener Flughafen das Personal. Die Fluggäste sind nicht sonderlich nervös, da sie das Warten bereits gewohnt sind. Bitte, in Österreich geht alles ein wenig langsamer voran, aber es geht stetig voran, besonders dann, wenn man es laufen lässt. Wir verzichten auf Masken, auf Tests, auf Abstandsregeln, also so liberal hätte ich den Staat gar nicht eingestuft. Und wir nehmen die Krankenstände, das fehlende Personal am Flughafen, die chaotischen Zustände hin, weil niemand aus der Regierung es wagt, die Lockerungen wieder zurückzunehmen. Immerhin, es gibt im Herbst vorgezogene Landtagswahlen in Tirol, und die derzeitige Regierung steht mit einem Bein im selbst geschaufelten Grab. Wenn ich jetzt fliegen würde, ich hätte mich längst für einen Privatjet entschieden und könnte damit auf jedem Hausdach landen, welches nicht unbedingt einem Giebeldach gleichkommt.

Am Gipfel der Corona-Zahlen angekommen, werden wir uns wohl wieder zur FFB2-Maske bekennen, welche das Gesicht so schön verdeckt, dass man die Leute nicht mehr am Lachen erkennt. Bitte, ich atme ja durch meine Kiemen, da ich ein aalglatter Fisch bin, der sich durch die schwierigen politischen Gewässer hindurch schlängelt und peinlichst darauf achtet, niemandem wehzutun. Wenn ich ein Mensch wäre, würde ich an den Masken ersticken, Gott sei Dank bin ich ein Fisch. Im Grunde bin ich ja ein verkannter Schütze, der alles so positiv sieht, dass die negativen Leute kotzen könnten.

Und wenn ich als Flughafenpersonal arbeiten würde, wäre ich spätestens jetzt in den Streik getreten, denn für das Personal am Wiener Flughafen sind schwere Zeiten angebrochen. Es ist schlimm genug, während der Arbeit die Passagiere abzufertigen und zuzuschauen, wie die Leute, die man bedient, in den heiss ersehnten Urlaub fliegen, braun gebrannt mit Sonnenbrand und Sonnenstich im Gepäck wieder nach Hause fliegen und sich trotzdem amüsieren. Schlimmer ist es nur noch, wenn Personalmangel herrscht und man während der Arbeit übermüdet den Passagieren beim urlauben zuschaut. Keine Angst, wenn die Corona-Welle wieder abgeflacht ist, schwebt sie nicht mehr meterhoch über unseren Köpfen, dann gibt es auch wieder mehr Flughafenpersonal. Und dann findet sich die Oma auch wieder am Selbstbedienungs-Check-In zurecht, weil sie Hilfe erwarten darf, solange ihr Ticket gültig ist.


Elisabeth Putz

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