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Internet - Leben im Netz

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LebenLeben Sie vorwiegend im Internet? Wie schafft man es, pausenlos online verfügbar zu sein? Ein Experiment hat gezeigt, dass es möglich ist, denn Tablet und Smartphone sind auch am Klo mit dabei, damit man keine Sekunde im Netz verpasst. Heute existieren bereits die Picture Phones, mit denen man telefonieren und surfen kann, ohne auf Qualität und Design verzichten zu müssen. Die Welt wird immer virtueller.

Das 24 Stunden online Experiment hat gezeigt, dass man zwar permanent im Internet leben kann, dass jedoch damit ein entscheidendes Stück an Lebensqualität verloren geht, denn die Netzwelt ist nur zweidimensional. Reale offline Kontakte verschwinden, da man seine Freunde nur noch in den sozialen Netzwerken trifft. Die Lebensmittel werden bis vor die eigene Haustüre geliefert, und so schmecken sie dann auch. Im Grunde könnte man sein gesamtes Leben vom Sofa aus managen, denn nach draussen zu gehen wäre für den Internetfanatiker die reinste Zeitverschwendung.

Das online Experiment hat uns auch gezeigt, dass wir zunehmend Fähigkeiten verlieren, die uns im realen offline Leben helfen. Wir entwickeln eine Art digitale Demenz, flitzen mit Maus und Fingerspitzen blitzschnell über Tastatur und Display, wir schreiben in kürzester Zeit SMS-Nachrichten und posten jede Sekunde unseres Lebens als Text oder Selfie auf Facebook. Wir verlernen jedoch die wichtigen motorischen Fähigkeiten wie das Gespür für Menschen, die soziale Intelligenz, die normalen Muskelbewegungen, mit denen wir uns im Alltag fortbewegen, denn wir sitzen nur noch vor dem Computer. Wer den ganzen Tag im Sitzen verbringt, seinen Körper kaum bewegt, weil er nur noch wenige Handgriffe zum Steuern des Internets benötigt, der verkümmert seelisch und körperlich. Genau hier liegt die Gefahr des permanenten Internetlebens.

Im normalen Alltag bewegen wir uns schon deshalb, weil wir zur Arbeit, zum Sport, zum Einkaufen, zum Freunde treffen, zu den verschiedensten Aktivitäten gehen. Da müssen wir zwangsläufig die Beine bewegen. Im Internet fällt dies gänzlich weg, wenn man sich nur noch auf den Bildschirm konzentriert. Ich muss sagen, ich bin ein Paradebeispiel für dieses pausenlose Onlineleben. Schon berufsbedingt sitze ich früh morgens vor dem Computer. Ich bewege mich täglich bis zu 10 Stunden und mehr im Netz, sitze dabei nahezu regungslos am Schreibtisch und bewege nur meine Finger. Als Online-Autorin verkalkt man körperlich, wenn man sich keinen Ausgleich gönnt.

Ich musste mich durchringen, mir einen alternativen Bewegungsplan aufzustellen, denn nach einigen Monaten bemerkte ich, dass meine Beine schwer wurden, dass sich meine brutal auftrainierten Muskeln verabschiedeten und ich kaum noch Kraft hatte, das reale Leben zu bewältigen. Ich bemerkte, dass ich krank wurde. Heute sorge ich regelmässig abends für den Ausgleich, indem ich offline bin, Sport treibe, wieder am realen Leben teilnehme und die frische Luft samt Natur und Vogelgesang in den Alltag integriere. Ich bin wieder gesünder geworden.

Das Internet ist wie ein goldener Käfig, in dem man sich wie zu Hause fühlt, weil man alles hat, was man braucht, nur keine Frischluft. Zu mir sagte einst jemand, ich bräuchte ja nur das Fenster zu öffnen. Auf jeden Fall lockt uns das Netz mit tausenden von Infos, die wir am liebsten in uns aufsaugen möchten, mit Shoppingangeboten, mit virtuellen Freunden, mit lukrativen Geschäftsideen, sodass jeder ein YouTube Star werden möchte, und es lockt uns mit Neuheiten, die uns hipp machen. Wer pausenlos alles nutzt, was online verfügbar ist, kann süchtig werden. Und so entsteht leider die Internetsucht, die heute eine anerkannte Krankheit ist, denn man überschreitet so schnell die Grenze des Gesunden und lebt plötzlich in einer zweiten Welt.

Das Leben im Internet verändert das Gehirn

Wer pausenlos online ist, quasi im Internet lebt, muss damit rechnen, dass sich sein Gehirn verändert. Der Stirnlappen bildet sich nicht richtig aus. Bis zum 25. Lebensjahr bildet sich der Stirnlappen mit all seinen wichtigen Funktionen richtig aus. Wer besonders in dieser Zeit, als junger Mensch im Internet lebt, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Das Multitasking ist ohnehin keine gute Idee, und genau das wird beim Onlinekonsum gefördert, wenn wir zwischen Mails, Facebook und unzähligen Infos hin und her schreiten. Unsere Konzentration lässt nach, wir werden aggressiv, ermüden schneller, können uns nicht mehr lange einer Aufgabe widmen, und unsere Haptik wird gestört. Dafür ist jedoch unser Mausfinger ständig in Bewegung, was eine Art digitale Demenz zur Folge hat. Der digitale Mensch lebt wahrlich ungesund, und deshalb rauchen wir einen Ausgleich. Freunde treffen, Kaffee trinken, Hobbies in freier Natur, Sport und ein soziales Leben offline. Wenn wir nicht frühzeitig an Alzheimer erkranken möchten, sollten wir Frischluft konsumieren und den Internetkonsum einschränken.

Wie lebt man im interaktiven Web?

Seit es das Web 2.0 gibt, das interaktive Netz, tummeln sich alle drin, präsentieren sich online, laden pausenlos Selfies hoch, posten und chatten, plaudern in sozialen Netzwerken und leben in der virtuellen Zweidimensionalität. Der Mensch wird förmlich zu einem Selfie platt gewälzt, damit er als E-Mail verschickt, auf Facebook geliked und kommentiert werden kann. Im Internet ist es wie im Lotto, alles ist möglich.

Bis jetzt bin ich leidenschaftlich auf Xing zu finden, noch leidenschaftlicher auf Twitter präsent, und bemitleidenswert auf Facebook vertreten. Ich kann es mir selbst nicht erklären, aber ich finde mich auf Facebook noch immer nicht zurecht.

Wussten Sie eigentlich, dass sich die Leute vorwiegend auf ein bis zwei soziale Netzwerke konzentrieren, sich förmlich reduzieren? Als ich diese Netzgesellschaft kennenlernte, glaubte ich, jetzt muss ich überall, wo es etwas mitzuteilen gibt, ein Profil eröffnen. Ich vergass, dass der Tag nur 25 Stunden hat, abzüglich einer Toleranzstunde, der sogenannten Überstunde, und aus diesem Anlass schaffte ich es nicht, täglich auf allen Netzwerken meine Kontakte zu pflegen. Unterhalten Sie sich einmal jeden Tag mit mehr als 1000 Leuten gleichzeitig. Da reicht die Zeit nur noch für einen kurzen Morgengruss aus.

Ich kenne Leute, die sind nirgends im Internet präsent, die suchen nur nach Infos, gehen vielleicht noch hin und wieder online einkaufen, auf amazon.de und scheuen Facebook, Twitter und Co. Sind dies Aussteiger, oder ist es eine neue Generation, die sich wieder auf die Realität der vermenschlichten Welt konzentriert?

Ich sehe ein, man kann sich im Internet nicht riechen, man muss sich online nicht einmal riechen können, und trotzdem stimmt die Chemie. Und genau hier lauert die Gefahr, sich seelisch auf Leute zu konzentrieren, die im normalen Leben nie zu Freunden werden würden und es auch online nicht sind. Zunehmend verfügt man dann über einen Freundeskreis, der aus lauter inaktiven Karteileichen besteht, lauter unbrauchbare Datensätze.

Kann man das Web 2.0 verschlafen?

An manchen Leuten geht der Hype des interaktiven Mitmach-Webs spurlos vorbei. Es sind diejenigen Internetnutzer, die sich vorwiegend nur informieren, jedoch nicht persönlich am Geschehen teilnehmen.

Ich gestehe, der Hype rund um die tausend Neuerungen im Netz interessiert mich nur bedingt. Ich surfe vorwiegend auf den immer gleichen Seiten und ärgere mich, wenn hin und wieder das Design geändert wird. Ich präsentiere Meinesgleichen eine uralte Website, nutze keinerlei moderne Blog-Software und fühle mich nach wie vor zu den alten HTML Dokumenten hingezogen. Das Wiener Schnitzel und die Sachertorte sterben ja auch nicht aus. Ich wäre ein Kandidat, der das Web 2.0 verschlafen könnte, wenn ich wollte.

Lesen Sie Blogs? Ich bekenne mich bis auf Weiteres zu den Seo-Blogs, damit ich weiss, wie schlecht es mir auf den hintersten Plätzen in den Suchmaschinen geht. Bitte, ich kann nicht klagen, denn im Kino sind die hintersten Sitzplätze die begehrtesten, also kann es meiner eigenen Website nicht so schlecht gehen.

Schreiben Sie gerne Kommentare in Foren und Blogs? Ich lese mich fast täglich durch frag-mutti.de durch, denn im Haushalt bin ich eine handwerkliche Niete mit zwei linken Händen. Dann lese ich gutefrage.net, denn ich habe auch viele unbeantwortete Fragen, die ich hier beantwortet bekomme. Selbst schreibe ich allerdings selten etwas in Foren hinein, da ich ohnehin nur schnell und oberflächlich im Netz unterwegs bin. Und so ist es mit dem gesamten interaktiven Netz, wenn man genau hinschaut, erkennt man eine gewisse Oberflächlichkeit in der Tiefe der sozialen Gemeinschaft.

Was macht man pausenlos im Internet?

Shopping, Info-Hopping, Chatten, dies sind Leidenschaften, die der Internetfanatiker braucht. Gerade eben war ich wieder auf meinen bebilderten Lieblingsmagazinen. Gut, man sollte sich nicht öffentlich dazu bekennen, ein leidenschaftlicher Leser von sinnlichen Magazinen zu sein, aber ich kann nichts für meinen illustrierten Intellekt, und deshalb liebe ich Nachrichten eben plastisch anschaulich, damit ich sofort weiss, worum es geht.

Gestern war ich in meinen Lieblingsläden zum Onlineshopping, denn offline traue ich mich als bekennender Spiesser dort nicht hin. Bitte, auch wenn Sie sich dafür öffentlich schämen würden, ich finde in diesen Onlineshops jedes Mal etwas Passendes. Ich habe mir auch gleich ein nettes Negligee und ein kurzes, eng anliegendes Kleid gekauft, denn bei mir ist das ganze Jahr über Sommer, im Winter im Bett und im Sommer auf der Strasse.

Modekataloge haben sich gewandelt, quasi verkleinert, da der Onlinehandel den offline Versandhandel eingeholt hat. Bitte, da muss man sich ja quasi ans Internet halten, denn online kann ich mir die Bilder mit den angezogenen Models wenigstens grösser zoomen. Dem Model passt meine gekaufte Klamotte immer wie auf die Haut gepinselt, ich muss manche Kleider retournieren, weil ich so ein unförmiger Mensch bin. Übrigens gibt es jetzt Gott sei Dank den Ganzkörperscanner für die Konfektionsgrösse, dann passt wenigstens jedes zweite Teil aus dem Internetversand.

Ich tummle mich auch auf wissenschaftlich relevanten Internetseiten. Gerade war ich auf der wikipedia, denn die weiss alles, was ich nicht weiss, die weiss alles besser. Übrigens, bei der Gelegenheit muss ich Ihnen WikiLeaks empfehlen, die Webseite klingt melodisch betrachtet fast wie die Wikipedia, hat jedoch semantisch gesehen mehr zu bieten, denn WikiLeaks weiss mehr als uns allen lieb ist.

Ich gehe sogar im Internet ins Fernsehen. Natürlich sehe ich lieber auf meinem brandneuen Flachbildfernseher fern, denn da sind die Soaps besonders flach ausgelegt, aber im Web tummle ich mich dann doch wieder auf rtl.de, auf n-tv.de und auf sat1.de, denn man will ja nichts versäumen. Die Sendung nach der Sendung finde ich manchmal spannender, als die Sendung selbst, weil ich in den Foren echte Leute treffe, mit denen ich mein Soap-Laster teilen kann, mich mitteilen kann.

Wie versteigert man sich im Internet?

Einst liess ich mich selber im Internet versteigern. Für 99 Überraschungseier und ein Abendessen ersteigerte mich jemand, mit dem ich heute noch Kontakt habe. Wahrlich, als Autorin ist man sich für keine Marketingstrategie zu Schade. Einst entdeckte ich auf einer Online Auktionsplattform sechs Frauen, die sich selbst samt einem Kasten Bier versteigerten, sozusagen als doppeltes Sixbag. Dies brachte mich erst auf die Idee, mich samt Buch zu versteigern.

Ich biete gerne bei ebay mit. Neulich dachte ich mir, ich hätte eines der uralten, begehrten Grafikprogramme ersteigert, als mir in letzter Sekunde so ein Schneller meine Errungenschaft vor der Nase wegschnappte. So schnell kann man nicht bieten, dachte ich, und trotzdem wars weg.

Lieber Besucher, ich habe aber jetzt bemerkt, dass die Produkte mit Rechtschreibfehlern, welche auf ebay rumdümpeln, weniger Bietende und damit höhere Chancen auf eine eventuelle Errungenschaft haben. Neulich wurde ein Paninibild fehlerhaft angeboten, und voila, der Schreibfehler gehörte mir. Das Internet bietet derart viele Möglichkeiten, dass es schwierig wird, nicht pausenlos online zu sein.

Was ist das Internet?

Internet bedeutet Internetwork und ist ein weltweiter Zusammenschluss von Rechnernetzwerken, die wir nutzen, um mit Internetdiensten zu arbeiten. Wir nutzen das www., das Telnet, das Usenet, E-Mail Dienste, das FTP Transfer Protokoll, wenn wir etwas hochladen oder downloaden, und wir bewegen uns im Netz wie in einer real gewordenen virtuellen Welt. Manche Internetportale bieten ganze Zweitwelten an, in denen man sich eine zweite Präsenz aufbauen kann. Damit wir Daten übertragen können, nutzen wir die Technik des Internetprotokolls, wodurch neue Kommunikationswege und gewinnbringende Wirtschaftszweige entstanden sind.

1969 entstand das Arpanet, ein Vorläufer des Internets, wodurch Universitäten und Forschungsinstitute miteinander verbunden wurden. Technisch sind wir durch administrative Netzwerke und Providernetzwerke miteinander verbunden, welche Glasfaserkabel nutzen und Router verwenden, die wir selber zu einem Teil konfigurieren können. Dadurch surfen wir schneller im Netz, können ein enormes Datenvolumen in kurzer Zeit übertragen und sind nicht mehr von alten Übertragungswegen per Kupferkabel abhängig.

Das Internet, so wie wir es heute nutzen, ist interaktiv geworden. Man tauscht seine Erfahrungen in Foren aus, holt sich Rat bei Gleichgesinnten und tauscht Informationen aus. Man lernt neue Leute in sozialen Netzwerken kennen, chattet und erweitert seinen Kontaktkreis online. Und man schaut sich Videos an, die mittlerweile nicht nur als Unterhaltungsfaktor, sondern auch als Informationsquelle dienen.

So interaktiv das Netz auch geworden ist, so transparent ist es auch. Mittlerweile gilt zwar das Recht auf Vergessen als rechtlich einklagbar, aber das Netz speichert trotzdem fast alles und vergisst kaum etwas. So sollte man diskret bleiben und auf seine Privatsphäre achten. Besser ist es, man gibt keine privaten Informationen von sich preis, schon gar keine peinlichen Fotos oder Momente aus seinem Leben. Bei Gesundheitsinfos und Krankheiten sollte man besonders vorsichtig sein, denn über Umwege könnten Krankenversicherungen an die Daten gelangen und die Versicherungsbeiträge erhöhen.

Datenschutz ist wichtig im Internet, auch wenn dies von den grossen Unternehmen nicht gerne gewünscht ist. Wenn wir transparent, quasi gläsern werden, sind wir angreifbar. Und so sollte man im Browser alles blockieren, was man nicht unbedingt fürs eigene Surfverhalten benötigt. Es gibt Leute, die nutzen aus Datensicherheitsgründen keine sozialen Netzwerke, sperren sämtliche Cookies aus und nutzen das Internet zur reinen Informationsbeschaffung. Sie blockieren Bilder und Videos, geben nichts von sich preis und hoffen, dass niemand Infos über sie sammelt. Trotzdem sind auch diese Menschen transparent, denn bereits der Internetprovider sammelt Daten, und am Smartphone wird inzwischen ohnehin fast alles mitprotokolliert.

Ein guter Virenschutz, ein professioneller Spamschutz, eine Firewall und ein E-Mail Schutz erhöhen die Sicherheit im Netz. Trotzdem hat man auch hier keine 100% Sicherheit. Im Grunde können wir aber zufrieden sein, dass wir das Internet haben, denn schneller und günstiger an Informationen sind wir noch nie gekommen. Der normale User kümmert sich um diese extrem hohe Sicherheit ja ohnehin nicht, er surft und ist zufrieden im Netz.

Was muss ein Browser bieten?

Welcher Internetbrowser liegt im Trend? Welcher passt zu Ihnen und Ihren Webbedürfnissen? Womit gehen die meisten Leute ins Internet? Der ideale Internetbrowser muss leicht zu bedienen sein, Sicherheit bieten und multimediale Funktionen bereitstellen. Besonders schlanke Browser, mit denen man schnell surft, sind in Mode. Datensicherheit und Werbeblocker, das sind Highlights, die wir bevorzugen, aber die Online-Inhalte wollen wir gratis konsumieren. Der Trend geht hin zu bezahlten Abos, da Inhalte nicht immer gratis und werbefrei angeboten werden können, und so wird der Browser der Zukunft intelligent genug sein, die Abos zu erkennen und ungewollte Werbeinhalte zu blockieren, ohne dass man seine Privatsphäre umständlich schützen muss.

Welcher Internetbrowser liegt im Trend?

Mit welchem Browser surfen Sie? Ich lernte damals meinen ersten Browser, den Internetexplorer kennen. Der konnte Text lesen, aber für mehr reichte sein damaliger Horizont nicht aus. Damals brauchte man auch nicht viel mehr als ein wenig Text und ein paar Bilder, denn ich hatte damals nicht einmal ein Virenprogramm auf meinem PC installiert.

Heute surfe ich immer noch mit dem Internetexplorer. Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ein bekennender Spiesser bin? Übrigens machte ich auch die Bekanntschaft mit Firefox und Google Chrome, aber was macht man mit so einem engstirnigen Menschen wie mir, der das Neue scheut, wie der Bauer die Stadt!

Auch Google hat jetzt endlich den Trend der heutigen Internetzeit entdeckt und hat zu diesem Zweck einen Internetbrowser auf den Markt geworfen. In der Betaversion ist er ab jetzt erhältlich. Google hat entdeckt, dass man die Suchmaschine immer mit einem Browser erreichen kann, wieso dann nicht gleich mit dem eigenen Browser, der alles enthält, was Google glücklich macht.

Im Grunde ist es vielen Leuten egal, mit welchem Browser sie ins Internet gehen. Hauptsache, die Fenster gehen auf und die Onlineangebote und Internetseiten können gut gelesen werden. Das ist es, was der Normalverbraucher heute will. Aber die Zeit bleibt nicht beim Öffnen der Internetseiten stehen, deshalb möchten viele Internetnutzer plötzlich mehr als einen Browser alleine.

Multimedial muss er sein, der Internetbrowser von heute, denn er muss alles können, was in der virtuellen Welt des Internets angeboten wird. So muss er ganz von alleine alle gängigen Formate anzeigen können, ohne dass man viel Software selbst installieren muss. Videos möchte man anschauen, denn Fernsehen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens. Interaktive Sachen möchte man machen, ohne dass der Browser zickt und murrt.

Früher war alles viel früher, da hatte man seinen Netscape Browser und war glücklich damit. Das Internet bestand aus informativem Text und einigen kleinen Bildern fürs optische Auge, mehr konnte man sich gar nicht vorstellen. Der Computer war eine hochmoderne Schreibmaschine mit einigen bequemen Extras. Doch die Zeit blieb nicht stehen und plötzlich eroberte Microsoft Internetexplorer den Computerbildschirm. Die Blder wurden grösser, Flash kam auf die Welt und entwickelte sich zu einem grossen Marktschreier.

Der Internetbrowser von heute sollte leicht zu bedienen sein. Das kann der Microsoft Internetexplorer bereits, aber auch hier sind Funktionen versteckt, die der Laienanwender nicht versteht. Die Oberfläche des Internetbrowsers sollte freundlich und übersichtlich gestaltet sein. Zu viele Funktionen verwirren bloss, aber die wichtigsten Funktionen möchten wir übersichtlich auf einem Blick griffbereit haben. Mal sehen, wie Google seinen Internetbrowser aufgebaut hat.

Für Webmaster und Suchmaschinenoptimierer muss der Internetbrowser natürlich andere Funktionen bieten, als für den normalen Internetsurfer, denn der Webentwickler möchte den Pagerank jeder Website sehen, möchte Vergleiche in Suchmaschinen aufstellen und braucht mehr Tools und Extras zum Arbeiten als der normale Mensch, der nur einen Streifzug durch das Web macht und manchmal etwas im Internet einkauft. Eine wichtige Sache des Internetbrowsers ist auch die Sicherheit.

Die Zertifikate sollen Sicherheit vermitteln, aber nicht verwirren oder stören. Der normale Internetnutzer weiss nämlich mit vielen Sicherheitseinstellungen nicht umzugehen und erschreckt vor den verschiedenen Meldungen. Der Internetbrowser von Morgen und Übermorgen zeigt die Meldungen nicht mehr an, sondern erkennt Gefahren und behandelt sie unsichtbar im Hintergrund.

Trends im Internet

Meine sinnfreien YouTube Videos teile ich natürlich online mit meinen Freunden, damit sie einen Sinn ergeben. Ein boomender Online-Trend ist das Liken, Sharen und Teilen im Internet. Wer befindet sich eigentlich noch nicht mit einem kleinen Profil auf Facebook? Doch, ich kenne einige sich strikt verweigernde Leute, die sich mit Händen und Füssen gegen die Öffentlichkeit des www wehren und keinen Facebook Account besitzen. Hier haben wir ihn auch schon, den Gegentrend. Besonders in den USA ist die Onlineplattform schon derart gewachsen, dass man sich bereits wieder an dem Freundesboom sattgegessen hat und hungrig nach realen Freunden ist, welche Freude und Leid mit einem teilen und eine echte Träne vergiessen.

Bitte, wenn ich mich auf Facebook, Twitter und Xing präsentiere, dann weiss ich, das dies nichts mit meinem wirklichen Privatleben zu tun hat, aber ich amüsiere mich doch manchmal köstlich darüber, wenn ich auf Facebook lese, dass man jetzt seine gekauften Klamotten bereits in der Umkleidekabine mit den zuhause gebliebenen Freunden teilt, indem man per SMS und Foto das neue Outfit auf Facebook schickt.

Neulich las ich mit Entsetzen, dass ein Dauer-Twitterer innerhalb von drei Jahren ununterbrochen Meldungen ins Netz stellte und mehr als 25 000 Follower bekam, bis er ausgebrannt war und resignierte. Ein Unternehmen würde sich die Hände reiben, wenn es so viele Kontakte sein Eigen nennen dürfte. Ich frage mich jedoch, wie man als Privatperson so viele Freunde verwalten kann, wenn das Jahr nur 365 Tage hat und jeder der Freunde mindestens einmal wenigstens am Geburtstag mit Aufmerksamkeit belohnt werden sollte?

Ein intensiver Trend sind die Selfies. Haben Sie heute schon ein Selfie von Ihnen gemacht? Es sind Fotos, Schnappschüsse von sich und seinem Leben, welche man auf Facebook und Co zur Schau stellt. Es gibt Menschen, die präsentieren fast jede Minute ihres Lebens im Internet. Bitte, ich gehöre dazu, aber ich mache das nur beruflich. In meiner Freizeit könnte ich mich nämlich nur beim Schlafen und Liegen liegen fotografieren. Einfach zum Schiessen.

Unsere Lebenstrends haben sich gewaltig verändert. Man geht online, trifft sich einsam zu Hause vor dem Tablet mit seinen Freunden, und wenn man noch einsamer wird, nimmt man sein Smartphone und sucht sich per App einen genauso einsamen Single in seiner Nähe. Dann sitzt man zu zweit vor dem Tablet zu Hause und verwaltet seine 5000 Freunde im Internet.

Facebook oder Twitter?

Facebook oder Twitter, was ist besser? Freunde auf Facebook, Nachrichten auf Twitter. Coole Trends, neue Funktionen. Das virtuelle soziale Leben in den Netzwerken, vom Selfie bis hin zur Wohlfühloase. Man kann sein Leben sogar vererben. Manch ein Mensch versteht das Onlineleben kaum, andere sind süchtig danach.

 


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