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Roboter - die menschliche Maschine

Der Mensch als RoboterDer Roboter, welcher uns jeden Handgriff abnimmt und für mehr Service sorgt, rundet den Fortschritt ab. Allerdings sollte man hierbei auf seine Gesundheit achten, denn zu viele vollautomatisierte Bewegungen versetzen uns in einen ruhenden, meist sitzenden Zustand, und das ist ungesund.

Maschinen werden eines Tages einen Grossteil unserer Bevölkerung darstellen, vielleicht sogar einen Teil der Menschheit verdrängen, wenn nicht mehr genügend Arbeit, Einkommen und Lebensraum für uns alle vorhanden ist. Einerseits fasziniert uns die vollautomatisierte Welt, in der uns spezielle, menschenähnliche Roboter sämtliche Handgriffe abnehmen, die Produktion und somit das Wirtschaftswachstum ankurbeln, auf der anderen Seite merken wir jedoch, dass dies alleine nicht der richtige Weg ist, um menschenwürdig zu leben. Roboter können in der Pflege alter Menschen und in der Medizin viel Gutes bewirken, sie können aber auch Arbeitsplätze vernichten. Und so bauen wir auf ein bedingungsloses Grundeinkommen, welches von der Maschinensteuer finanziert wird und hoffen, der Staat möge damit nicht pleite gehen.

Der humanoide Computer - Roboter auf zwei Beinen

Die humanoiden Computer, die zweibeinigen Roboter, welche aussehen wie echte Menschen, sind am Vormarsch. Sie ersetzen in der nächsten Zeit jeden 4. Arbeitsplatz, sie dienen uns als Dienstleister in allen Lebensbereichen, und sie sind 24 Stunden, rund um die Uhr zuverlässig, wenn sie funktionieren. So ein Roboter kann je nach vorinstallierter Software Hausarbeiten erledigen, Putzen, Bügeln, Spülen, Kochen, Wäsche waschen, oder er unterhält sich mit uns. Für einsame Menschen ist er ein guter Freund, für Menschen mit Handicap bringt er viel an Lebensqualität, wenn er als Assistent dient, und in der Arbeitswelt sorgt er für Verwirrung und Angst, weil er Arbeitsplätze verschlingt. Es gibt Menschen, die streiten sich sogar mit ihrem Roboter-Computer, sodass dieser ein Trauma davonträgt und neu programmiert werden muss. Ich glaube, wir müssen uns langsam mit den neuen Mitmenschen anfreunden, da sie vermehrt unter uns weilen, mit einer extrem klugen, digitalen Gehirnmasse ausgestattet sind, an Intelligenz kaum zu übertreffen sind, und viele Leute lieben sie bereits wie eigene Kinder oder eigene Partner. Wenn der Love-Roboter kommt, bin ich dabei, den angle ich mir als Freizeitpartner.

Der Roboter als Servicekraft

In Japan bedienen und servieren, putzen, bügeln und staubsaugen sie schon, die neuen vollautomatischen Roboter, die Haushaltsroboter. Bei uns stecken wir noch in den Kinderschuhen, aber der Staubsauger-Roboter funktioniert schon. Meine Mutter wollte sich neulich einen Rasenmäher-Roboter kaufen. Und wenn der Garten nicht so unförmig und steil wäre, hätte sie ihn bereits in Betrieb. Ich riet ihr, den Nachbarn zu fragen, der ist meiner Meinung nach der bessere Rasentrimmer.

Meine Cousine hat einen Staubsauger-Roboter. Neulich kam sie nach Hause und musste das arme Kind aus einer misslichen Lage befreien, denn der Staubsauger hatte sich unter einem Stuhl verkrochen. Dort lag er, bis ihm der Saft ausging, und die stärkende Ladestation war doch so weit entfernt. Meine Cousine staubsaugte dann selber. Ich schwöre, eines Tages wird sämtliches Personal weltweit durch mechanische Roboter ersetzt, dann sind wir alle arbeitslos und können uns keinen Roboter mehr leisten. Jawohl, auch die Anschaffung einer mechanischen Haushaltshilfe kostet Geld, selbst wenn sie auf den monatlichen Lohn verzichtet. Bringen uns die neuen Techniktrends um?

Der Robo-Butler als treue Servicekraft

Kennen Sie schon den vollautomatischen Robo-Butler? Er wird als computergesteuerter Mensch produziert, sieht aus wie ein Mensch und benimmt sich auch so. Die neueste Robo-Butler kommen direkt aus dem 3D Drucker und leisten schon einiges. Man muss nur darauf achten, dass sie im Hotel am Putzwagen der Putzfrau vorbeikommen, ohne sich dran zu verletzen, aber defekte Bauteile lassen sich schnell nachdrucken. Das erinnert mich an den Film: Der Tod steht ihr gut, denn darin geht es um die Schönheit bis zur Unendlichkeit, um die Unsterblichkeit. So ein Robo-Butler kann im Gastgewerbe an der Reception eingesetzt werden, als Stubenmädchen arbeiten, bis er ins höhere Management einzieht und das Denken übernimmt. Man sollte bitte darauf achten, dass er nicht eines Tages alle Jobs übernimmt, sonst sind wir arbeitslos und können uns kein Hotelzimmer mehr leisten. Dann rostet sogar der Robo-Butler ein. Bis jetzt ist ja der Gast noch begeistert, denn das Hotelzimmer samt Personal ist billig, und er erspart sich das Trinkgeld.

Cobots - die neuen Roboter

Cobots, sogenannte neue und vielseitige Co-Roboter sind die allerneuesten Roboter am Markt. Mit ihnen könnte man sogar eine Marsmission durchführen, zur Venus fliegen oder den Weltraum noch genauer erkunden. Sie sind unempfindlich, stabil, beliebig programmierbar, und sie leisten all das, was Mensch, Tier und Natur zusammen ausmachen. Sie können wie Insekten sein, oder auch wie Steine. Der Salamander-Cobot kann beispielsweise im Wasser, an Land, in der Luft und im Weltraum eingesetzt werden. Die Gottesanbeterin als Cobot kann unheimlich gut greifen und ist derzeit eine Rarität. Die Roboter können aber auch Menschengestalt annehmen, damit wir uns besser mit ihnen identifizieren können.

Diese Cobots können schwimmen, fliegen, kriechen, gehen, krabbeln, sich winzig klein oder riesengross machen, und sie können als Ersatz für Raumsonden eingesetzt werden. Sie besitzen keinen Organismus, sind nicht auf Sauerstoff angewiesen und könnten den Astronauten ersetzen. Cobots ersetzen auch sogenannte Lander und Raketen, mit denen wir bis jetzt die Planeten erforschten. Sie sind auch in ungünstigstem Gelände einsetzbar und könnten uns am Mars und am Mond den Weg ebnen, quasi die Vorarbeiten erledigen. Gesteuert werden diese Cobots von der Erde aus, alleine durch unser Denkvermögen. Da zieht man sich einen Skelettanzug an, in welchem man die Bewegungen durchführt, die auch der Cobot im All durchführen muss. Man erhält ein elektrisches Feedback, sodass man glaubt, man wäre selbst im Weltall unterwegs. Mittlerweile testet man die Greiftechnik der Vierfinger-Cobots, denn ein fünfter Finger hätte ohnehin keine brauchbare Funktion. Ich würde fast schon sagen, den Weltraum haben wir im Griff, nur an der Mutter Erde müssen wir noch arbeiten.

 


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Elisabeth Putz

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