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Tipps für den Sommerurlaub

Sommerurlaub mit DelphinenNicht jeder liebt es, in den heissen Süden zu fliegen und sich inmitten tausender halbnackter bis fast nackter Touristen bräunen zu lassen, denn inmitten der menschlichen Wärme beginnt man zu braten und verliert vor lauter Hitze den Verstand.

Manche Leute bevorzugen einen kleinen See, vielleicht einen Gebirgssee, hohe Berge, Urlaub auf einer Almhütte, eine nahezu menschenleere Wiese, den eigenen Garten oder die Dachterrasse. Ich muss gestehen, seit einigen Jahren zähle ich mich selbst zu diesen Einzelurlaubern, denn ich habe bemerkt, wie gut Ruhe tut. Ich brauche nur eine Wiese, ein wenig Sonne, ein gutes Hotel mit qualitativ hochwertigem Essen und meinen Frieden. Als ich dies auf Teneriffa suchte, buchte ich Urlaub im Februar, lag fast alleine am Strand und zierte mit meinem Körper den schwarzen Sand.

Heute ist man auf Teneriffa während der Hochsaison als Massentourist in billigen All-Inclusive Hotels untergebracht, in denen minderwertiges Essen im Keller des Hauses angeboten wird, süss und süffig, aber dafür reichlich vorhanden. Man nimmt ein eventuelles Diabetes-Risiko in Kauf, Hauptsache der Bauch ist rund und die Stimmung am Pool, welcher verdächtig nach Mensch riecht, stimmt. Während es einigen Leuten übel von diesem Anblick wird, achtet die Mehrheit der Leute auf den kleinen Preis, und die Umwelt heult.

Wichtig für den Urlaub ist ein guter Impfschutz, wenn man in ferne Länder fliegt. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt rechtzeitig, welche Krankheiten im jeweiligen Land lauern und welche Impfungen man braucht. Nehmen Sie eine gute Reiseapotheke und den obligatorischen Reiseversicherungsschutz mit, damit Sie im Falle von Unfall und Krankheit heil nach Hause kommen. Wichtig ist die gute Ausrüstung fürs jeweilige Reiseziel. Besonders in den Bergen benötigt man gute Schuhe. Da bleibt man in High-Heels im Gras stecken. Wichtig für den Urlaub, ob inmitten des angesagten Massentourismus oder in einsamer Stille, ist die Sonnencreme. Jeder weiss dies zu schätzen, aber nicht alle wenden ihn sorgsam an, denn man sollte sich 20 Minuten vor dem Sonnenbaden eincremen, keine noch so unscheinbare Körperstelle vergessen und reichlich Creme auftragen. Selbst im Gebirge und am Gletscher bekommt man einen Sonnenbrand, wenn man sich nicht eincremt. Die Höhensonne ist ohnehin intensiv genug, um der Haut mächtig zuzusetzen. Dies sollte man selbst beim Urlaub auf der Alm berücksichtigen. Übrigens sollte eine gute Sonnenbrille mit UV-Schutz nicht fehlen, denn auch die Augen sind empfindlich.

Es gibt Leute, die machen mitten im Sommer einen Städteurlaub und lassen sich am heissen Asphalt der Innenstädte zu Grillkohle verbraten. Städtereisen sollte man eher im Frühling und im Herbst unternehmen, da in dieser Zeit die Strassen und Hausmauern nicht von der Sonne derart aufgeheizt sind, dass man darin fast erstickt. Wen es dennoch im Hochsommer in die Stadt zieht, der sollte eine Wasserflasche bei sich tragen, denn es droht leicht ein Hitzekollaps, gefolgt von einem Kreislaufzusammenbruch. Nasse Erfrischungstücher sind auch zusätzlich ideal, damit man Arme, Beine und Gesicht anfeuchten kann. In den Innenstädten kann die Luft sogar stillstehen, wenn kein Lüftchen weht.

Wer im Gebirge urlaubt, muss sich für eventuelle Gewitter rüsten, denn in den Bergen kann aus einer einzigen, harmlos erscheinenden Wolke ein Gewitter werden. Hier muss man schnell handeln und einen passenden Unterschlupf suchen, wenn man es nicht mehr rechtzeitig bis zur Berghütte schafft. Regenschutz darf bei keiner Wanderung fehlen, das Smartphone sollte immer dabei sein, und ein gutes GPS-System kann sogar Leben retten, wenn man versehentlich wo eingeschlossen, halb verschüttet oder verloren gegangen ist. Immer wieder geraten Wanderer in Not, weil sie die Gefahren der Natur unterschätzen, ihre eigenen Kräfte nicht gut einschätzen oder vom Unwetter überrascht werden.

Wie meidet man den Massentourismus im Sommer

Viele Leute möchten den Massentourismus meiden, weil sie nicht wie die Ölsardinen eng aneinandergereiht am Strand liegen wollen. So entscheidet man sich dann für Italien im Juni, weil der Mai meist noch zu kalt ist. Wenn sich viele Leute aus Gründen der Massenflucht fürs gleiche Ausweichurlaubsland entscheiden, liegt man wieder wie nasses Laub nebeneinander, atmet die Sonnencreme vom Nachbarn ein und teilt sich die kaum noch vorhandene Sicht aufs Meer. In der letzten Sonnenschirmreihe am Strand liegt man eben nicht mehr fussfrei, sondern nur noch kopflos da und schaut sich die restlichen Sonnenschirme an.

Ich wollte den Massentourismus meiden, entschied mich ebenfalls für Italien im Juni und lag dann eng an einen Wiener angeschmiegt am überfüllten Strand. Ich fühlte mich im Bikini wie nackt, als ich mich von meinem Badetuch erhob und er mir zu Füssen lag. Er meinte dann, ich wäre ein toller Anblick. Am selben Abend dinierten wir im selben Hotel an zwei eng aneinander gestellten Tischen und sahen uns beim Essen direkt gegenseitig in unsere Teller hinein. Nachts fragte er meinen Lebenspartner, wieviel ich koste, da er einiges für mich hinblättern würde. Jetzt fühlte ich mich selbst im Abendkleid nackt, suchte mir tags darauf einen menschenleeren Strand am Ende der Riviera, verzichtete auf die Mahlzeiten im Hotel, suchte mir heimische Restaurants aus, in denen man unter sich speiste, und nie wieder buchte ich diesen elitären 5 Sterne Schuppen, der sich Luxushotel nannte.

Wenn man fernab des Massentourismus urlauben möchte, muss man sich ein hochwertiges Hotel ausserhalb des Stadtzentrums aussuchen. Man sollte die Monate Juni, Juli und August meiden, es sei denn, man fliegt in ferne Länder, in denen gerade die Nebensaison beginnt, aber im Sommer hat man diesbezüglich auf unserer Nordhalbkugel kaum Chancen, der Masse zu entgehen. Ich urlaube seit einigen Jahren auf Almhütten, an kleinen Seen, zu Hause auf meiner Lieblingswiese, wo ich ausser ein paar Menschen samt ihren Schosshunden niemandem begegne, und ich urlaube zwischendurch gerne auf der Terrasse.

Wo erlebt man im Sommerurlaub etwas?

Badeurlaub mit der EnteNicht jeder liebt die Ruhe. Tausende Urlauber brauchen den Massenstrand, das Abenteuer, die All-Inclusive Pauschalreise, das ausgelassene Partyleben und die Touristenhochburgen. Natürlich fliegt man nach Gran Canaria, Ibizza und nach Mallorca mitten im Hochsommer, denn man will ja auch etwas erleben. Ich erlebte damals auf Gran Canaria beispielsweise eine Time Sharing Immobilienschau, eine kostenlose Taxifahrt zu meinem zukünftigen Feriendomizil, welches ich mit anderen Urlaubern teilen sollte, und eine kostenpflichtige Taxifahrt zurück nach Playa de Ingles, als ich das Time Sharing Angebot nicht unterschrieb. Aber unterhaltsam war es, der heisse Strand, die noch heissere Sonne tagsüber und das kalte Abendessen am abgegrasten Buffet. Ich schwöre, ich buche nur noch im fünf Sterne Hotel a la card, und zum Frühstück will ich mein Rührei, sonst bin ich den ganzen Tag über mürrisch gut gelaunt.

Wer sich für einen Urlaub in einer Touristenhochburg entscheidet, sollte eine gute Vorrichtung für sein Geld mitnehmen, vielleicht ein wasserdichtes Täschchen für den Bauch, oder welches man sich um den Hals hängt, denn in der Masse geht die lose sitzende Geldbörse leicht verloren, weil zum Schluss ist das Geld verschwunden, niemand hat es genommen, und keiner hat es gesehen. Man benötigt auch starke Nerven am Buffet und ein schnelles Reaktionsvermögen, wenn das Essen fertig aufbereitet ist. Ich stand früher immer frühmorgens auf, damit ich als Erste beim Frühstücksbuffet ankam, denn dann war die Auswahl gross genug. Am Abend stand ich als Erste am Abendbuffet und schaufelte so viel ich konnte, auf meine vier gut im Arm liegenden Teller, damit ich nicht zu kurz kam, wenn die anderen Gäste nahten.

In den Touristenhochburgen muss man sich die Angebote gut anschauen, denn es befindet sich viel teurer Nepp darunter. Es werden Partys angeboten, die im Grunde nur aus einem Wetttrinken und Massenfressen in einer grossen Halle bestehen, wobei man sich am nächsten Tag ein teures Foto von seinem Saufabend käuflich erwerben kann. Es werden kostenlose Taxifahrten zu irgendwelchen Shoppingcentern angeboten, welche kostenpflichtig wieder zurückfahren, wenn man nichts gekauft hat. Es werden werbeintensive Kaffeefahrten angeboten, bei denen ein gesamter Urlaubstag verloren geht, weil man in einem geschlossenen Raum sitzt und sich von irgendwelchen Produkten berieseln lässt, die man am besten im Abo kaufen muss, um dort wieder herauszukommen. Wer ein wenig aufpasst, kann jedoch das rege Strandleben, das nächtliche Partyleben und das Buffet geniessen.

Was muss man an den Stränden beachten?

An vielen Stränden der Welt ist das Oben-Ohne Liegen verboten, aber auch der voll ausgestattete Bikini ist eine Augenweide. Wer nicht unbedingt fotografiert werden möchte und ungefragt eine ganze Set-Card erhalten will, der muss nach Smartphones, Digitalkameras und Fotoapparaten Ausschau halten, welche auf ihn gerichtet sind. Dies ist gar nicht so leicht, denn das heimliche Fotografieren liegt zunehmend im Trend. Besonders an indischen Stränden wird alles fotografiert, was annähernd nach Bikini und nackter Haut aussieht, während die indischen Frauen ihren Körper brav verhüllen. Überall dort, wo nackte Haut eine Seltenheit ist, scheint man verrückt danach zu sein.

Wo urlaubt man im Sommer besonders hochwertig?

Wer es in seinem Sommerurlaub luxuriös und qualitativ hochwertig haben möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen, denn die billigen Lockangebote beherbergen meistens auch billigste Quantität. Irgendwo muss ja gespart werden, wenn man für 300 bis 500 Euro eine ganze Woche Urlaub samt Flug, Hotel und Verpflegung unterbringen möchte. Es gibt Reiseziele, die noch keimen Massentourismus ausgesetzt sind, als Geheimtipp gelten und noch ein volles Pensum an sauberer Natur anbieten. Die Ostsee, die Nordsee, die schweizer und österreichischen Berge, einige österreichischen und bayrischen Seen, Teile von Kroatien und Slowenien, Süditalien und Teile von Spanien und Portugal, La Gomera und Fuerte Ventura zählen beispielsweise hierzu.

Ein weiterer Geheimtipp des exklusiven Luxusurlaubs ist Montenegro. Es ist fast schon das neue Monaco. Seit der hochwertige Tourismus das Meer an dieser Stelle der Adriaküste entdeckt hat, machen die Reichen und Schönen hier Urlaub. Die Luxushotels sind teuer, der Yachthafen ist von Luxusyachten belegt, und das Meer ist noch sauber. Die Strände sind bildhübsch, die Creme de la Creme ist reichlich vorhanden, die Geldbörse muss man nicht schützend festhalten, und den Urlaub darf man noch in vollen Zügen geniessen.

Welche Vorteile hat der Urlaub am See?

Urlaub am See hat seine speziellen Vorteile. Das Wasser ist nicht salzig, die Augen werden nicht von eventuellem Salzwasser gereizt, die Seenluft ist sauber, und das Gras auf den Liegewiesen ist nicht sandig, es sei denn, es wurde extra ein künstlicher Sandstrand angehäuft, aber den muss man ja nicht nutzen. Natürlich hat Meerwasser unter Umständen positive Auswirkungen auf die Gesundheit, wenn beispielsweise die Schuppenflechte und unangenehme Hautausschläge durch das Salzwasser und das Meeresklima gelindert werden. Seewasser kann jedoch auch positiv auf unsere Gesundheit einwirken, besonders das kalte, unverbrauchte Seewasser, welches direkt aus den Quellen stammt. Deshalb liebe ich Seen im Gebirge.

Was man im See beachten sollte, sind die Unterwasserströmungen, die heftig ausfallen können und sogar gute Schwimmer in die Knie zwingen. Auch sollte man Wasserschuhe tragen, da die Steinchen empfindlich am Fuss stören. Mit vollem Magen sollte man nicht unbedingt in der Mittagshitze rasch ins eiskalte Seewasser springen, sonst droht ein Herzinfarkt, da diese Temperaturunterschiede unserem Kreislauf zusetzen. Meerwasser ist oft wärmer, besitzt jedoch aufgrund der vielen Menschen einen Suppen-Charakter. Der Wörther See in Österreich ist zwar auch warm wie eine Suppe, aber hier schwimmt nicht jegliche Sorte von Sonnencreme auf der Wasseroberfläche, denn Seen können sich sehr gut selbst reinigen. In Österreich muss man übrigens unbedingt darauf achten, ein Wiener Schnitzel und einen Kaiserschmarrn zu essen, dann ist man gesättigt vom Land.

Welche Vorteile hat der Urlaub in den Bergen?

Urlaub im Gebirge kann Vorteile haben, denn die gute Höhenluft lindert viele Beschwerden. Die Bergmilch ist trinkbar und beinhaltet zahlreiche Nährstoffe, die wir aus unserer pasteurisierten Milch in der Packung nicht kennen. Die Tiere fressen ungedüngtes, unbehandeltes, natürlich gewachsenes Heu, frisches Berggras und sehen auch dementsprechend gesund aus, weil sie weit entfernt von unseren bekannten Masttieren sind. Im Gebirge wachsen die kräftigsten Heilkräuter, die man direkt ernten und essen kann, ohne dass man sie über Umwege als verarbeitete Nahrungsergänzungsmittel teuer kaufen muss. Nur der Allergiker muss aufpassen, da die Natur auf empfindliche Menschen wie eine Wucht einwirkt. Daran muss sich der Stadtkörper der Grossstadtmenschen erst gewöhnen.

In den Bergen kann die Sonne hellwach vom Himmel scheinen, Ihnen quasi ein Loch in den Kopf brennen, und in den nächsten zehn Minuten schlägt das Wetter um, sodass es Ihnen ins Kopfloch hinein regnet. Die Gewitter in den Bergen sind heftig, aber der Sonnenschein danach entschädigt uns für alles. Die Berghütten sind heute nicht mehr so spartanisch wie früher. Ganze Luxushütten können Sie buchen, wenn Sie Bergurlaub machen. Nur die Speisen sind noch so naturbelassen und gesund wie damals. Ein Urlaub am Bauernhof, vorzugsweise am Bergbauernhof kann entspannender sein als jeder Trendurlaub am überfüllten Strand. Das Lesachtal ist beispielsweise das naturbelassenste Tal Europas und bietet die sauberste Luft.

Tipps für den Strandurlaub

Sonnenhut für den StrandTipps für den Strandurlaub. Was muss man beachten? Zuerst sollte man sich sicher sein, dass man der pure Strandtyp ist, denn oft kommt es vor, dass jemand nur wenig bis kaum Sonne verträgt, die Hitze scheut, wie der Teufel das geweihte Wasser, und trotzdem macht man seinem Partner zu Liebe mit und urlaubt am Strand. Hier sind Frust und Probleme vorprogrammiert, denn der Partner liebt Sand und Meer, während man selber vom reinen Anblick des Salzwassers spröde Haare bekommt, und den Sand zwischen den Zähnen spürt, obwohl nur die Füsse sandig sind. Es gibt sie tatsächlich, die Leute, welche sich ungern in den Sand legen und Strände meiden. Hier wäre ein Seeurlaub angebrachter.

Wenn man sich doch für den Urlaub am Strand entscheidet, braucht man einiges, um gut durch die sandige Zeit zu kommen. Wichtig ist das passende Hotel in Strandnähe, denn der tägliche Fussmarsch kann anstrengend werden. Um den Sandstrand zu geniessen, wäre es von Vorteil, wirklich Urlaub am Sandstrand zu buchen, denn oft landet man am Kieselstrand, am Steinstrand oder gar auf einer Betonplatte, die künstlich ins Wasser ragt.

Für den Strand selber benötigt man einen Bikini oder eine Badehose zum Wechseln, denn wenn man aus dem Wasser steigt und sich nass in den Sand legt, sieht man aus wie eine rohe Muschel, von oben bis unten voll Sand. Das Badetuch sollte möglichst trocken bleiben, denn hierin sammelt sich der verwehte Sand wie in einem Schlupfloch, wenn er von der Nässe angezogen wird und kleben bleibt. Im Grunde hasse ich nassen Sand, der sich wie ein schlimmer Hautausschlag an meinem Körper und meinen Strandsachen anheftet, und deshalb sorge ich gründlich vor, weil den eigentlichen Strandurlaub liebe ich. Übrigens braucht man die obligatorische Sonnenbrille, denn die Augen müssen vor der Sonne geschützt werden.

Man braucht für einen langen Strandtag viel Wasser, und da man an der Strandbar viel Geld dafür bezahlt, jedoch bis zu drei Liter trinken sollte, nimmt man sich am besten eine Wasserflasche mit, welche man auch mit Eiswürfeln füllen kann, wenn das Wasser zu warm wird. Ich nehme mir auch immer vier Eisbeutel mit, die ich am Badetuch an den vier Enden festmache, damit ich von Kühle umgeben bin. Die Sonne entzieht dem Körper Flüssigkeit. Manche Leute behaupten sogar, dass man durch das reine Schwitzen abnehmen kann und sich die Diät erspart.

Wichtig sind auch kleine Snacks, sonst fällt man vom Fleisch. Natürlich verspürt man in der Hitze des Urlaubs kaum Hunger, aber der Körper braucht Nährstoffe, vor allem Vitamine. Ich nehme gerne etwas Obst mit, einen Apfel, auch wenn ich normalerweise kein grosser Obstesser bin. Gemüse ist noch besser, aber wer möchte schon an einer Paprika nagen, wenn ringsum die Südfrüchte mit ihrer schönsten Süsse winken. Ausserdem benötigt man etwas Geld für Kleinigkeiten, welches man niemals lose in der unbeaufsichtigten Geldbörse liegen lassen sollte, sonst verschwindet es womöglich, ohne dass es jemand gesehen hätte.

Man braucht etwas Unterhaltung, wenn man nicht gerade in der ersten Reihe knapp am Meer liegt, und man braucht eine Strandtasche, die Wind und Wetter übersteht, denn Salzwasser und Sand können hartnäckig sein. Ich miete mir liebend gerne einen Sonnenschirm und Liegen in der ersten Reihe, denn der pure Sand würde mich doch gewaltig stören. Ausserdem verleiht der Sonnenschirm den Eindruck, als wäre es drunter etwas kühler als in der prallen Sonne.

Man benötigt besonders als Frau das passende, wasserfeste Make-Up, oder wenigstens ein Spezialspray für die bessere Haltbarkeit der Schminke, wenn man schön aussehen will. Sonne, Wind, Sand und Meer können dem herkömmlichen Make-Up so zusetzen, dass man nach wenigen Stunden kahl im Gesicht ist. Man braucht zudem sein Smartphone, seinen Tablet, mindestens eine Zeitung und die professionelle Digitalkamera für die Selfies, die man sofort ins Internet hochlädt, damit jeder weiss, wir sind im Urlaub, zu Hause steht das Haus leer, der Einbrecher kann kommen. Ich brauche das nicht, denn ich möchte nur meine Ruhe haben, damit ich nachher erzählen kann, wie entspannt mein Urlaub war.

Das passende Hotel in Strandnähe

Wenn man seinen Strandurlaub bucht, sieht man in den Reiseprospekten, wie weit das Hotel vom Meer entfernt ist. Diese Entfernung ist jedoch oftmals nur als Luftlinie quer über alle Häuser, Wiesen und Gassen berechnet worden. Da der Mensch in der misslichen Lage ist, nicht fliegen zu können, muss er den Fussmarsch auf sich nehmen, und der führt womöglich durch viele Gassen, an zahlreichen anderen Hotels vorbei, bis man den Strand sieht. Wenn man vom Hotel aus Meerblick hat, heisst das noch lange nicht, dass man sich direkt am Meer befindet. Ich musste sogar einmal einen Pinienwald durchqueren, bis ich am Strand war. Da überlegt man sich in der Mittagshitze, ob man den Weg zurück ins Hotel geht, oder ob man unter einer freien Palme schläft, bis der Nachmittag vorüber ist und das erneute Strandleben beginnt.

Hotels direkt am Meer sind ideal, denn man hat hier entweder den Strand sofort vor sich, oder man muss nur eine Strandstrasse überqueren. Meistens findet man dort noch einen Obstladen, der einem mit süssen Früchten versorgt. Bitte, diese Variante hatte ich auch einst, und wenn das Stadtzentrum nicht meilenweit entfernt gewesen wäre, hätte ich auch ein ordentliches Nachtleben erlebt, aber stattdessen lag ich nachts am leeren Strand, leuchtete mit meinem Glitzerkleid den Mond an, der sein Licht an meinem Kleid reflektierte, und träumte vom Nachtleben.

Das Hotel ist wichtig, denn man verbringt nicht nur die Nachtruhe darin, sondern haust den gesamten Urlaub über drin. Ruhig, zentral gelegen, direkt am Strand, luxuriös ausgestattet, sauber und serviceorientiert muss es sein. Als ich einst so ein elitäres Hotel fand, bezahlte ich viel für meine Wünsche, aber dafür war ich restlos glücklich.

Die passende Strandbar

Wer im Urlaub etwas erleben möchte, der braucht auch tagsüber eine Bar, in der er sich wohlfühlt. Meistens gibt es Strandbars wie Sand am Meer, aber nur wenige davon sind brauchbar. Ältere Leute wollen hochwertige Snacks, ruhige Musik, ein tolles Ambiente und einen guten Service. Junge Leute wollen laute Musik, billige Drinks, viel Alkohol wenn er nötig ist, einen schnellen Service und Funfood für zwischendurch. Beide Generationen gleichzeitig zu befriedigen, schafft man kaum, aber dies wollen viele Strandbars erreichen. Ich mische mich gerne unter die gut betuchten Rentner, denn ich liebe Qualität.

Jetzt gibt es entdlich vermehrt Strandbars für Hunde. Die meisten Bars schreien ja bereits aus der Ferne nach Hundeverbot, und auch an den meisten Stränden sind Hunde nicht gerne gesehen. Aber wir tendieren dazu, den Hund als vollwertigen Menschen, als Partner oder Familienmitglied, als Wunschkind zu sehen, und deshalb haben sich einige Strandbars auf Hunde spezialisiert. Da braucht der Hund nur noch den passenden Sonnenschutz, denn auch er kann einen Sonnenbrand bekommen.

Wie rettet man sich vor dem Sand am Strand?

Der Strand ist verlockend, der Sand stört, und so müssen wir uns vor zu viel Sand schützen. Ich creme mich immer im Hotel ein, damit der Sand nicht zusammen mit der Sonnencreme auf meiner Haut klebt. Sonnenschutz ist wichtig, denn die Haut besitzt nur einen begrenzten Eigenschutz. Ausserdem sollte man den Kopf mit einem Sonnenhut schützen und sonnengeeignetes Haaröl oder Haargel ins Haar geben, denn Wasser und Strandluft können sogar die Kopfhaut schädigen. Die Fingernägel braucht man sich erst gar nicht zu lackieren, der Sand schabt den Lack schneller ab, als man dem Geschehen hinterherschauen könnte.

Smartphone und Tablet kann man in einen Gefrierbeutel stecken, denn durch das dünne Plastik hindurch ist das Telefonieren, Fotografieren und Nachrichtenlesen gut möglich. So bleiben die Geräte sandfrei und sauber. Kein Mensch möchte Sand zwischen den Tasten haben. Die Klamotten sollte man in eine dichte Tasche geben, nicht unbedingt in einen Korb oder eine Flechttasche, denn hier könnte der Sand hindurchrutschen. Ich bevorzuge saubere, sandfreie Kleidung, sonst kratzt das Strandkleid auf meiner empfindlichen Haut.

Wenn man Strandspiele und Strandspielzeug mit sich schleppt, kann das Ganze am Abend in einen Wäschesack gegeben und abgespült werden. Der Sand entweicht, und die Sachen werden wieder sauber. Duschen und Haare waschen sind nach einem ausgiebigen Strandtag fast Pflicht, denn der Sand verirrt sich sogar in die Haare. Die Füsse kann man vorab jedoch mit Babypuder einmassieren, damit der schlimmste Sand entweicht und das Hotelzimmer nicht zum neuen Strand wird.

Die perfekten Strandmöbel

Wie sehen die perfekten Strandmöbel aus? Sie müssen leicht, funktionabel und einfach sein. Eine Strandmatte ist zwar hart, liegt direkt am Boden, aber sie ist sehr einfach gestrickt. Wer ein Kopfkissen braucht, bläst einfach einen Wasserball halb auf, oder er legt sich auf ein extra Kopfhandtuch drauf. Bitte, es geht auch professionell, mit aufblasbaren Strandmöbeln, in denen man wie im Wohnzimmer sitzt oder wie im Bett liegt. Das aufblasbare Strandsofa braucht man nur ein wenig durch den Strand zu ziehen, und es bläst sich von ganz alleine auf. Allerdings ist es oft schwer, die Luft einzufangen, und so blase ich mein Sofa mit eigener Lungenluft auf. Es gibt ausserdem noch Strandliegen, die zwar lang und breit genug sind, aber zu hart, und es gibt weiche Strandmöbel, die jedoch oft zu kurz, zu schmal oder zu heiss sind, sodass man ungut darauf liegt. Wichtig ist, dass die Arme und die Beine nicht im tiefen Sand stecken müssen, sonst sieht man nach ein paar Stunden wie eine Sandburg aus. Ich entscheide mich meistens, einen Strandliegeplatz mit Liege und Sonnenschirm zu mieten, aale mich am Hotelpool, oder ich nehme meine Plastikliege mit, wenn ich einsam und alleine irgendwo liegen bleibe.

 


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Elisabeth Putz

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