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Technikprodukte und technische Spielereien

Der Brief”ffner ist ein ntzliches TechnikproduktWieviel Technik brauchen Sie? Wie viele technische Spielereien besitzen Sie? Ich habe mir ein neues Handy gekauft, da mein altes aus dem letzten Jahrhundert stammte und nicht mehr zeitgem„ss telefonierte. Immerhin, das neue Handy spricht mit mir, diese Tatsache hat mir ber meinen „rgsten Trennungsschmerz hinweg geholfen. Technik und mich in den selben Topf zu werfen, das ist die reinste Zeitverschwendung, denn ich bevorzuge die alten Ger„te und nutze sie so lange, bis der Motor kein Ger„usch mehr von sich gibt. Gut, mein F”n musste beerdigt werden, er hatte beim letzten Trockendurchgang meine Haare an den Spitzen verbrannt, aber dafr hat mein neuer F”n zwei Kaltstufen, wobei eine einzige auch gereicht h„tte. Wieviel Technik macht uns eigentlich krank? Wer permanent unter Strom steht, weil er sein Smartphone zckt, um auf Facebook nach dem Rechten zu sehen, wer bereits eine Spielekonsolenhand besitzt, welche steif und doch beweglich ist, und wer s„mtliche Gadgets nutzt, um seinen K”rper zu optimieren, der k”nnte erkranken, denn unser Hirn ben”tigt Auszeiten, in denen es ohne jeglichen technischen Krempel entspannen kann.

Die Technik beherrscht zunehmend unser Leben, sodass wir eines Tages hervorragend wischen k”nnen, weil wir permanent auf unseren Smartphones und Tablets hin und her wischen, bis die Wischhand schmerzt, aber wir werden zunehmend an digitaler Demenz leiden, weil wir das Motorische verlernen. Studien zeigen, dass man die Motorik braucht, um sein Gehirn zu schulen und zu f”rdern. Und so sollte jeder fr sich nur die n”tigsten Technikprodukte in seinen Alltag integrieren, damit er gesund bleibt.

Das moderne Haus der Zukunft ist mit so vielen technischen Dingen ausgestattet, dass es vom Smartphone aus bedienbar ist. Wehe, man verliert sein Handy, dann hat man kaum noch Chancen, nach Hause zu kommen. Das intuitive Haus der Vergangenheit hatte zwar auch Sicherheitslcken, man konnte jedoch den Schlsseldienst holen, wenn man sich ausgesperrt hat. Und so leben wir eines Tages in einer Welt, in der wir zwar wissen, wie man sein Smartphone steuert, in der wir jedoch verlernt haben, wie man ein Fenster manuell ”ffnet. Unsere Motorik wird einseitig, verkmmert und macht uns zu unbeweglichen Wesen.

Technikprodukte sind Fluch und Segen zugleich. Wir fluchen ber die kaputten Ger„te, ber den Stromverbrauch und ber die hohe Stromrechnung am Monatsende. Wir segnen jedoch alle technischen Spielereien, die uns den Alltag versssen. Und so besitzen wir Messger„te fr die unm”glichsten Dinge in unserer Umgebung, beispielsweise ein Infrarot-Thermometer, mit welchem man die Temperatur aussen am K”rper messen kann, damit man weiss, wann das Hirn zu glhen beginnt. Oder wir besitzen elektrisch steuerbare Liebeskugeln, mit denen man eine Frau unerwartet in s„mtliche H”hepunkte der Welt schicken kann, ohne dass sie ihre Lust selber steuern muss. Solche und „hnliche technische Spielereien verschlingen Energie, die, wenn man sie massenhaft verbrennt, woanders fehlt. Aber dafr verschlingt uns wiederum der Klimawandel, welcher seinerseits uns Menschen steuert, und so erleben wir eine Art Ausgleich im System.

Technikprodukte im Wandel

Frher wurden Dinge noch per Hand gefertigt, mit viel Liebe und noch mehr Aufwand produziert, sorgsam behandelt und in den Alltag ntzlich integriert. Heute werden Massenprodukte in voller Automation gefertigt, lieblos behandelt, je nach Trend weggeworfen und erneuert, denn der neueste Schrei liegt bereits in den Ladenregalen. Frher ging ein Telefon kaputt, heute ersetzt man ein Smartphone im Jahrestakt. Technik ist pr„senter und allt„glicher geworden. Sie dient der Bequemlichkeit und der Spielerei. Daher sollten wir darauf achten, dass wir unseren K”rper noch gengend bewegen, unsere Muskeln trainieren, sonst frisst uns die Technik in Form von digitaler Demenz auf.

Wieviel Technik brauchen wir? Das Internet, technische Spielereien und Multimediaprodukte, Handy und Smartphone, Auto und Motoren, Computer und 3D-Drucker, s„mtliche Technikprodukte, die uns den Alltag erleichtern. Wir mssen nur aufpassen, dass wir nicht in eine Art digitale Demenz verfallen, wenn wir unser Gehirn nicht mehr vielseitig trainieren, sondern nur noch auf Kn”pfe drcken und Displays wischen. Andererseits sind Roboter ideal, wenn sie uns im Leben so manche Arbeit erleichtern, uns vor Einsamkeit im Alter schtzen und die Hausarbeit erledigen. Die Technik beeinflusst uns, macht das Leben bequemer und schneller, und wir gleiten sanft auf der šberholspur des Alltags dahin, bis wir erkennen, dass wir mit einem Minimum an technischen Ger„ten auch auskommen.

Unser Handy ist l„ngst zu einem multifunktionalen Smartphone geworden. Man kann von zu viel Smartphone krank werden, kurzsichtig, unfruchtbar werden, aber wir kmmern uns nicht sonderlich darum, weil wir es brauchen wie das t„gliche Brot. Ein weiteres t„gliches Brot ist unser Flachbildfernseher, gefolgt vom Self-Tracker, denn wir wollen interaktiv am Show-Leben teilnehmen und unseren K”rper vollends kontrollieren. Sogar unsere t„glichen Schritte werden digital erfasst, archiviert, per Internet-Forum pr„sentiert und diskutiert.

Wenn man sogar am Klo seine digitalen Spielereien mit sich fhrt, lahmt die Verdauung, weil man permanent unter Stress steht. Multimedia begleitet uns sogar ins Bett. Wir lesen die Zeitung online, streamen unser Einschlafverhalten im Internet, posten den letzten Gute-Nacht-Kuss in den sozialen Netzwerken und laden ein Selfie unseres neuen Pyjamas hoch. Fr Kinder kann diese digitale Welt gef„hrlich werden, da sie in all ihrer Freiheit verlernen, konzentriert zu sein, das natrliche Leben zu geniessen und ein Nein zu akzeptieren.

Moderne Technik begleitet uns durch den Alltag, denn wir wrden uns „rgern wenn wir beispielsweise die W„sche per Hand waschen, das Geschirr manuell splen, den Ofen aufheizen mssten, um zu kochen, und wenn wir s„mtliche Handgriffe des allt„glichen Lebens per Hand erledigen mssten. Dann wrden wir spartanisch essen, unsere Kleidung l„nger tragen und abends mde ins Bett fallen.

Technikprodukte am eigenen K”rper

Unser K”rper wird zuknftig mit allerlei Technik versehen sein, sodass wir einen oder mehrere Chips implantiert bekommen, mit welchen wir Lebensvorg„nge steuern. Technik und Mensch verschmelzen zu einer Einheit. Der Roboter mit knstlicher Intelligenz ist bereits geboren, und es wird der Tag kommen, an dem wir unser Gehirn und unseren K”rper in so einen Roboter stecken, in ihm weiterleben und seine F„higkeiten annehmen. Derzeit stecken wir den Roboter noch in unseren K”rper hinein, gehen den umgekehrten Weg, und dennoch verschmelzen wir langsam mit der vollen Automation.

Technikprodukte fr neue Stromquellen

Die Elektrizit„t ist eine der erfolgreichsten technischen Errungenschaften. Wir k”nnen nachts arbeiten, sind nicht mehr alleine auf das Tageslicht angewiesen, und so steigern wir die Produktion. Wir beleuchten Handtaschen, Autoinnenr„ume und Kleiderschr„nke, damit wir das Innenleben auch im Dunkeln betrachten k”nnen. Batteriebetriebene, handliche Lichtkugeln, welche man berall hin mitnehmen kann, kleinste USB-Sticks mit Beleuchtung, selbstleuchtende Uhren und Schlsselanh„nger, sogar leuchtende Stiefel, all das sind Dinge, die uns im Alltag helfen, zu sehen oder sichtbar zu werden.

Technikprodukte fr unsere Gesundheit

Technik kann unsere Gesundheit, den Fortschritt in der Medizin f”rdern, wenn sie ethisch hochwertig eingesetzt wird, jedoch kann sie auch im selben Bereich zur Verzweiflung fhren. Der Herzschrittmacher und die Herz-Lungen Maschine, der voll ausgestattete OP-Saal, die computeruntersttzten Medizinger„te, all das verl„ngert unser Leben. Die PEG-Sonde kann uns jedoch ungewollt ans Pflegebett fesseln, wenn wir keine gltige Patientenverfgung besitzen.

Technische Ger„te im Alltag

Wir mssen nicht alle Ger„te auf Standby Betrieb schalten, wenn wir Strom sparen wollen. Es gengt bei vielen Ger„ten, dass wir sie lediglich einschalten, wenn wir sie tats„chlich ben”tigen. Sie k”nnen Ihre berflssigen Ger„te fr eine Woche in den Keller r„umen und prfen, ob Sie diese noch ben”tigen. Sie werden bemerken, vieles braucht man kaum bis nie. Mit weniger Technik bleiben wir l„nger gesund, denn wir setzen uns nicht dem unsichtbaren, aber sichtbar sprbaren Elektrosmog aus.

In der Frh beginnen wir uns mit der elektrischen Zahnbrste die Z„hne zu schrubben, weil wir zu faul sind, eigene Umdrehungen im Mund zu machen. Dann schalten wir zwei Fernseher gleichzeitig ein, denn wir wollen ja im Wohnzimmer und im Schlafzimmer die Nachrichten anschauen, obwohl wir selten hinsehen, weil wir mit tausend anderen Dingen besch„ftigt sind. Wir k”nnten beispielsweise abends bei romantischem Kerzenlicht dinieren und nur zum Ausblasen der Kerzen eine App benutzen. Wir k”nnten Freunde pers”nlich treffen anstatt zu chatten, und wir k”nnten aufs EMS-Fitnessstudio verzichten und selbst unsere Muskeln trainieren. Nur den Selftracker brauchen wir, denn er beruhigt unser Gewissen, wenn wir gengend Schritte am Tag gelaufen sind.

Technikprodukte muss man lieben

Technikprodukte k”nnen unter Umst„nden die Alltagswelt bereichern, wenn man sie umweltfreundlich einsetzt. Dies beginnt beim optimalen Stromverbrauch, und es endet damit, dass wir auf jeglichen technischen Krempel verzichten, der uns nicht gut tut. Der Technikfan leistet sich mehrere Handys, denn mit dem Smartphone sieht man besser. Technische Spielereien wie ein Infrarot-Thermometer sind fr den Fanatiker lebenswichtig, w„hrend der Aussteiger mit einer selbst gebauten Lampe klarkommt. Fakt ist, unsere Erde ertr„gt nur ein gewisses Pensum an Chemie, bevor sie berquillt und sich erneuert. Meist l„sst sie dann den Menschen auch berquellen, und er erneuert sich wahrscheinlich nicht.

Was sind technische Spielereien?

Technische Spielereien sind Produkte, Gadgets und Apps, die man frs normale Leben nicht unbedingt braucht. Sie bereichern jedoch die Seele des kleinen Technikers, sind ideal fr verspielte und neugierige Leute, und sie erfllen ihren Zweck im sogenannten AHA-Effekt. Technische Spielereien zeichnen sich durch eine gute Farbwahl, Tonwahl, ein optimales Design, ein gutes Image und viel Prestige aus. Man zeigt, was man hat, beispielsweise das allerneueste Smartphone am Markt, oder die Kopfh”rer mit integrierter Heizung fr die Ohren im Winter.

Technikprodukte, Multimediaprodukte und technische Spielereien sind aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken. Wir brauchen Sie, um unseren Alltag zu erleichtern, um unser Image aufzubessern, um eventuelle Langeweile zu berbrcken, und um uns besser zu fhlen. Viele dieser Produkte sind zwar vollkommen berflssig, manche davon sogar nutzlos, aber sie st„rken unser Ego, wecken den Spieltrieb im Mann und sorgen dafr, dass wir uns trendig fhlen. Coolness ist alles. Und deshalb ist es auch gut zu wissen, welche Produkte es am Markt gibt, welchen Nutzen sie haben und wie sie unser Leben bereichern. Teure Marken sind nach wie vor eher gefragt als billige No-Name Produkte, da ein Technikprodukt funktionieren muss und nicht nur der reinen Optik dient. Design wird immer wichtiger, und die Langlebigkeit eines Produktes wird auch zunehmend wichtiger, weil wir umweltfreundlich leben wollen.

Besitzen Sie auch so unn”tige Dinge wie einen Kaffeew„rmer mit USB Anschluss? Meine Fussw„rmer mit integriertem USB Anschluss lagern derzeit im untersten Eck eines wenig genutzten Schrankes und warten auf ihre Delogierung. Einmal im Jahr miste ich alle technischen Spielereien, die nutzlos ihr Dasein fristen, aus, und gebe ihnen ein vorbergehendes Zuhause im Keller. šbrigens besass ich bis vor kurzem einen elektronischen Handtuchw„rmer. Ich suchte tagelang nach dem Stromfresser in der Wohnung, bis der Handtuchw„rmer sich outete und sein energiefressendes Wesen offenlegte.

Technische Spielereien frs Auto

Sie ahnen ja nicht, in wie vielen Kleinigkeiten des Lebens Technik drin steckt. Als ich mit dem ferngesteuerten Autoschlssel den Wagen meines aktuellen Lebenspartners aufschliessen wollte, blieben die Autotren verschlossen. Ich dachte schon, wir mssten unser Auto jetzt zu Fuss von Klagenfurt nach Wien schieben. Nicht dass ich zu dumm w„re, den richtigen Knopf zu drcken, aber mit leeren Batterien l„sst sich einfach jeder Knopf erfolglos bis ins Unendliche hinein drcken.

Technisch gesehen bin ich eine 100% Frau mit allen dazugeh”rigen Rundungen und technischen Macken, mit Null technischer Ahnung im Gehirn, aber dafr mit vielen technischen Spielereien am K”rper, welche der M„nnerwelt technisch gesehen riesengrosse Augen verleihen. Mein Partner kennt mich und meinen weiblich angehauchten Dickkopf. Deshalb nahm er mir wie selbstverst„ndlich den Autoschlssel aus der Hand, um selbst Hand anzulegen und die Tren zu ”ffnen. Diesen fatalen Fehler h„tte er nicht machen drfen, denn in solchen Situationen fhlt sich mein m„nnlich angereichertes Ego zutiefst verletzt und beginnt weiblich zu zicken.

Ich wusste es besser, wartete einen Moment sanft ruhend in meinem elendslangen Geduldsfaden, bis ich tatkr„ftig in Aktion trat und die Autotren per Hand mit dem Schlssel aufsperrte, den ich in meiner nie enden wollenden Geduld meinem Lebenspartner aus der Hand nahm. Jawohl, meine Methoden wirken immer, und w„hrend der gesamten Autofahrt kostete ich meinen Triumph verbal l„sternd aus. So eine Fahrt nach Wien kann ganz sch”n lange dauern, wenn eine Frau am Beifahrersitz ihren Etappensieg ber die m„nnlich dominante Technikwelt feiert.

Ich gelobe mich zu bessern, aber vorher baue ich noch schnell unseren alten Geschirrspler aus und schliesse den neuen an, wenn es der Elektriker nicht rechtzeitig schafft, zu uns zu kommen. Ich sage Ihnen, mit geschlossenen Augen schaffe ich diese Kleinigkeit sogar mit links.

Technische Spielereien im Alltag

Die kleinen Technischen Spielereien wie das Smartphone, das Infrarot-Thermometer, der blinkende Schlsselanh„nger mit eingebauter Kamera, oder der batteriebetriebene Hund mit integrierter Weckfunktion, die interessieren doch ohnehin niemanden, denn die hat man einfach. Es geht auch anders.

šbrigens kaufte ich mir neulich eine Jacke mit goldenen Reissverschlssen. Die faszinierten mich derart, sodass ich jede Zacke der Reissverschlsse einzeln begutachtete. Wenn sie einmal kaputt gehen sollten, weiss ich genau, was zu tun ist, denn ich bin mittlerweile ein Reissverschluss Profi. Dann tausche ich sie aus oder kaufe mir eine neue Jacke. Wussten Sie eigentlich, dass man mit einem Stck Schneiderkreide oder einem Stck Kerzenwachs defekte Reissverschlsse sanft einmassieren kann, damit sie besser nach oben gleiten?

Notfalls kaufen Sie sich eben eine Jacke mit Klettverschluss, falls Sie kein Reissverschluss Profi sind, dann brauchen Sie bloss zu warten, bis der Klettverschluss im Laufe der Zeit so verschmutzt ist, dass Sie sich endlich eine neue Jacke kaufen drfen.

Vor kurzem entdeckte ich selbst die kleine unscheinbare Technik, die in einer simplen Streichholzschachtel steckt. Als ich meine Schneem„nner, welche als Adventskranz dienten, anzndete, machte ich zu diesem heiss brennenden Zweck die Streichholzschachtel auf und staunte ber die Technik, welche sich in und um die Schachtel herum verbirgt. Man kann das Sch„chtelchen auf und zu schieben, die Streichh”lzer am seitlichen Rand reibungsvoll entflammen, und man kann sich aus Langeweile ein Schachtelhaus aus mehreren Streichholzkartons basteln, in welchem die kleinen Schneemann-Kerzen Zuflucht finden, wenn sie abgebrannt dastehen, damit niemand zu Weihnachten obdachlos auf der symbolisch kalten Strasse des nackten Adventstellers steht.

Unn”tige technische Spielereien

Wer braucht in der Umkleidekabine unbedingt eine extra Digitalkamera, mit welcher er seinen neu gestylten Luxusk”rper auf Facebook pr„sentieren kann, wenn die beste Freundin ohnehin zum Shoppen mitkommt? Wer braucht schon drei Notebooks extra, wenn der PC am Nachttisch wartet? Wofr ben”tigt man vier Handys, wenn man am Klo ohnehin selten telefoniert? Erst wenn die Umwelt auch atmen darf, hat der dauerhafte technische Alltag eine gesunde Balance gefunden.

Apropos Umwelt: Nicht jeder hat ein Herz fr umweltfreundliche Technik. Als ich einen tieferen Blick in die Welt der HIFI Musikkomponenten warf, entdeckte ich eine direkt sch„dliche Disharmonie zwischen Umwelt und Technik. Da kaufen sich Leute chemische Sprays, damit die Musik auf der Schallplatte besser klingt, obwohl dies fr das menschliche Ohr kaum wahrnehmbar ist.

Und da kaufen sich Leute einen teuren Netzstromfilter, damit angebliche Stromdisharmonien die Musik nicht beeintr„chtigen. šber 10 Jahre hinweg bin ich ohne gr”sseren Geh”rschaden davongekommen, obwohl ich keine dieser technischen Spielereien nutzte, aber als mein Partner diesem Wahnsinn verfiel, trmten sich mehr als 25 Kleinger„te um unsere Stereoanlage herum, die angeblich den Klang verbessern. Seither besitze ich Elefantenohren. Techniktrends fr eingefleischte Nerds k”nnen ganz sch”n ins Ohr und zus„tzlich ins Geld gehen.

 


Elisabeth Putz

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