Wellness Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Abnehmen

Entspannen

Ernährung

Fitness

Gesund

Kochen

Medizin

Wie gesund ist Sport?

FitnessDer Sport Ratgeber, Tipps rund um sportliche Aktivitäten. Gymnastik, Aerobic, Fitness, unzählige Sportarten, Bewegung allgemein ist gesund für Körper und Geist. Muskelaufbau, Fettverbrennung, Konditionstraining, Leistungssteigerung und Ausdauersport, alles sorgt dafür, dass wir schlank, fit und schön bleiben.

Manche Leute behaupten, Sport ist Mord, das Sofa ist viel bequemer und ungefährlicher. Ich behaupte das Gegenteil, denn das Sofa kann ganz schön gefährlich werden, wenn man nur darauf liegt, sich kaum bewegt und der Körper immer labiler wird. Die Muskeln schwinden, denn sie benötigen Training, um gut gebaut zu sein. Der Kreislauf funktioniert nur noch schleppend, der Blutdruck ist niedrig, denn im andauernden liegenden Zustand funktioniert der Körperkreislauf nur noch unzureichend.

Mit der richtigen Sportart, welche uns Freude macht, bleiben wir fit und geniessen den positiven Nebeneffekt, dass unser Körper schlank bleibt. Schlanke, durchtrainierte Menschen wirken gesünder und haben es oftmals leichter im Leben. Studien haben ergeben, dass schöne Menschen sogar bessere Jobs bekommen und mehr verdienen, weil man ihnen aufgrund ihres durchtrainierten Körperbaus mehr zutraut.

Sport regt unsere Hirntätigkeit an. Wenn ich am Heimtrainer sitze und mir einen sachlich kompakten Bericht im Fernsehen ansehe, merke ich mir die Dokumentation viel besser, als wenn ich am Sofa liege und irgendwann mittendrin einschlafe. Im liegenden Zustand neigt man dazu, einzunicken, im bewegten Zustand kann dies nicht passieren.

Übrigens rundet man das optimale Sporttraining mit einem Warm-Up und einem Cooldown ab. Zuerst wärmt man sich auf, wobei hier die Menschen unterschiedlich reagieren. Was für den einen als kleiner Warm-Up dient, ist für den anderen bereits ein vollwertiges Sportprogramm. Beim Cooldown sollte aber jeder darauf achten, dass sein Puls entschleunigt und sein Herz etwas langsamer schlägt, damit man wieder in den normalen Zustand kommt.

Welcher Sport ist gesund?

Im Grunde ist jeder Sport gesund, der nicht übertrieben wird, denn nur der intensive Leistungssport macht unseren Körper auf Dauer kaputt. Als ich einmal über zwei Monate hindurch intensivstes Fitnesstraining machte, um acrobatische Übungen zu vollbringen, streikte meine Wirbelsäule. Ich hörte damit auf und bewegte mich kaum noch, bis meine Rückenwirbel streikten und ich mich gar nicht mehr bewegen konnte. Seither treibe ich es mit der Fitness nicht mehr auf die Spitze, sondern höre auf meinen Körper, denn er signalisiert mir, wann ich Bewegung brauche, und wann ich Entspannung nötig habe.

Sport ist ein Jungbrunnen, ein Anti Aging Faktor, vorausgesetzt, man bewegt sich regelmässig, mindestens 5 bis 7 Stunden pro Woche. Gemütliche Sportarten sind beispielsweise gesund. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Menschen, welche sich in Bewegung befinden, bessere Gehirnleistungen vollbringen. Wenn Sie sich auf den Hometrainer setzen, lernen Sie dabei leichter etwas auswendig, denn Sie verknüpfen in diesem bewegten Zustand mehrere Gehirnströme miteinander.

Ausdauersport ist gesund, er steigert die Kondition und die Konzentration. Verschiedene Sportarten miteinander zu kombinieren ist auch gesund, da man so seine Konzentration noch weiter steigert und seine Multitasking-Fähigkeit ausbaut. Wenn ich mein Sportprogramm samt Pezziball, Theraband und Stepper durchziehe, fühle ich mich nachher so fit, dass ich am nächsten Tag leichter aufstehe und mich besser artikulieren kann.

Wann soll man Sport treiben?

Im Grunde sollte man täglich Sport treiben, wenn man sich gesund und wohl fühlt. Bei Erkältung, bei Grippe oder im allgemein kränkelnden Zustand sollte man jedoch lieber auf das Sporttraining verzichten und stattdessen leichte Dehnungsübungen machen, damit der Körper nicht einrostet. Das Immunsystem hat nämlich in Krankheitszuständen viel zu tun und muss geschont werden. Schauen Sie Ihrer Katze über die Schulter, denn sie beherrscht das Rekeln und Strecken wie ein Profi.

Jeder Mensch besitzt seinen eigenen Biorhythmus, die innere Uhr, die den Tagesablauf regelt. Der Morgenmuffel sollte eher abends Sport treiben und nachher mit Musik oder einem entspannenden Vollbad, mit Meditation oder einer beruhigenden Tätigkeit den Abend ausklingen lassen, denn knapp vorm Schlafengehen kann Sport hinderlich beim Einschlafen sein. Der absolute Morgenmensch sollte die frühen Morgenstunden nutzen, um Sport zu treiben, da sein Kreislauf in Schwung ist und er genügend Power besitzt.

Morgensport oder Abendsport - was ist besser?

Was ist nun besser, der Morgensport, der uns unsanft aus dem Bett, auf die Beine hilft, oder der Abendsport, mit dem wir müde und ausgepowert einschlafen? Früher sagte eine Bekannte andauernd zu mir, ich würde meiner Gesundheit schaden, wenn sie mir bei meinen abendlichen Fitnessübungen zusah. Ich lebe heute noch, wahrlich, es erstaunt mich selbst.

Die Vorteile von Morgensport sind die gute Durchblutung in der Früh, denn eines ist sicher, der Kreislauf kommt in Schwung. Und wenn ich morgens mehr Zeit hätte oder bereits um halb fünf Uhr aufstehen würde, dann wäre ich fast in der Lage, das Lebenswerk der Fitnesstrainerin Ilse Buck weiterzuführen. Kennen Sie Ilse Puck? Sie trainierte jahrelang am frühen Morgen im österreichischen Radioprogramm die Morgenmuffel. Selbst mich brachte sie mit ihren Übungen und ihrer guten Laune aus dem Bett. Vielleicht war es auch die Volksmusik, die mich aufschreckte.

Die Vorteile von Abendsport sind irgendwie schwer zu erklären. Am Abend hat man meistens mehr Zeit, zumindest kann ich dies von mir behaupten. Abends haben manche Menschen, besonders die Morgenmuffel, mehr Power, und wenn man kleine Entspannungsübungen oder Meditationen nach dem Sportprogramm macht, schläft man auch gut. Bitte, ich plappere nachts manchmal wie ein Wasserfall, nachdem ich den Hometrainer verlassen und nahtlos ins Bett übergegangen bin.

Morgens verschlafe ich trotz Disziplin und drei Weckern jedes Mal, also bitte setzen Sie eventuelle Termine mit mir erst gegen Mittag an. Ich denke, es hängt vom individuellen Kreislauf, von der inneren Uhr und dem Biorhytmus eines Menschen ab, ob er sich morgens oder abends bewegt.

Manche Menschen sind morgens fit wie ein neuer Turnschuh, andere fühlen sich abends wach wie eine Batterie. Und zu welcher Sorte Mensch gehören Sie? Wenn Sie der geborene Morgenmuffel sind, tut Ihnen der leichte Morgensport gut, jedoch sollten Sie auf die grosse Anstrengung in der Früh verzichten, denn der Kreislauf ist auch nur ein Mensch, der in Ihnen wohnt. Ich mache beispielsweise Sport, bevor ich ins Bett gehe, also meistens abends, und dann träume ich nachts davon, wie mein Spitzbauch sich von mir verabschiedet und meine Figur zur Traumfigur mit den idealen Maßen wird.

Abendsport bringt den Körper in Wallung

Die Morgenmenschen machen am besten gleich ihren Morgensport, wenn der Tag beginnt, dann sind sie ausgelastet und zufrieden. Der Abendmensch braucht eigentlich den ganzen Tag, um richtig fit zu werden, aber am Abend ist er bereit für seine Fitness. Abends haben die meisten Menschen noch einmal so ein richtiges Hoch in ihrem Körperkreislauf. Dieses Hoch nutzen wir für gemütliche Bewegungen am Abend.

Setzen Sie sich abends für eine viertel Stunde auf Ihren Hometrainer und fahren Sie den Gedanken des Tages einfach davon. Auf dem Hometrainer kann man sich nicht nur abstrampeln, sondern auch entspannen. Danach machen Sie ein paar leichte Übungen für den Rücken, den Bauch und den Po, denn diese Zonen werden am Hometrainer etwas vernachlässigt.

Wenn Sie zufällig eine Frau sind, machen Sie auch bitte Brustübungen, denn dann sehen ihre zwei Hingucker auch aus wie echte Hingucker. Abendgymnastik soll entspannen und die Muskeln anspannen, damit man wieder weiss, dass man welche besitzt.

Morgensport kurbelt die Durchblutung an

Der Morgensport für den richtigen Morgenmuffel darf auf keinen Fall anstrengend sein, denn der Morgenmuffel braucht Ruhe. Leichte Bewegungen, die den Körper sanft wecken, sorgen für ein angenehmes und wacheres Körpergefühl. Recken und strecken Sie sich zuerst im Bett, damit Ihr Körper aufwachen kann. Dann stehen Sie auf und dehnen Ihren Körper. Gehen Sie mit den Händen vorne über bis zum Boden und lassen dabei die Beine ausgestreckt. Dann greifen Sie mit den Händen in die Luft, als wollten Sie einen Apfel vom Baum pflücken. Dann laufen Sie ganz leicht und gemütlich am Stand.

Und fertig ist der Morgensport für den Morgenmuffel. Wichtig für den Morgenmuffel ist es, dass er leichte und behutsame Morgengymnastik macht, damit sich sein Körper und der Kreislauf an den Sport gewöhnen. Morgens kann man nämlich seinen Kreislauf auch mit Bewegung in Form bringen. Die kleine Tasse Kaffee hat man sich danach aber doch verdient. Auch bringen die Morgenmuffel ihren Kreislauf in Schwung, wenn sie nach den leichten Dehnungsübungen warm und kalt duschen, und dabei mit dem kalten Duschwasser ihren Duschvorgang beenden.

Sport im Biorhythmus ist gesünder

Man sollte niemals Sport gegen den eigenen Biorhythmus betreiben, denn das ist auf Dauer ungesund. Wer seinen Biorhythmus kennt, sollte ihn nutzen, um bei sportlichen Aktivitäten in Hochform zu sein. Nachtmenschen machen den Sport lieber abends, Morgenmenschen sind Frühsportler. An freien Tagen ist die ideale Zeit für Fitness um 11:00 Uhr am Vormittag, und an Arbeitstagen zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr abends, denn in dieser Zeit sind wir normalerweise ausgeruht oder in Hochform. Mittags, am frühen Nachmittag, spät nachts oder zu früh am Morgen sind keine idealen Fitnesszeiten, denn hier sind wir normalerweise müde oder sehen verschlafen aus. Wer gegen seinen eigenen Biorhythmus Sport treibt, riskiert ein höheres Risiko, an Schlaganfall oder Herz-Kreislauf Erkrankungen zu leiden.

Der individuelle Sporttyp

Manche Menschen sind die reinsten Morgenmuffel. Wenn die sich in der Früh noch bewegen müssten, würden sie den ganzen Tag an nichts anderes denken, als an ihren lästigen Morgensport. Diese Menschen sind abendaktiv und nachtaktiv. Für sie ist die Abendgymnastik wunderbar. Und dann haben wir noch die beweglichem Morgenmenschen, die bereits mit einem Lächeln im Gesicht aufwachen. Das ist für manch einen Morgenmuffel der Horror im Schlafzimmer, wenn der Partner zu früh unter der Bettdecke heraus lacht.

Morgensport für die gute Figur im Frühling

Machen Sie schon Morgensport, oder liegen Sie noch immer faul im Bett bis zur letzten Minute? Manche Menschen kommen morgens kaum bis nicht aus dem Bett und schleppen sich dann mühevoll ins Bad, zur Kaffeetasse und in die Arbeit. Und so schleppen sie sich dann durch den ganzen Tag, bis sie am Abend draufkommen, dass sie zu müde für den Abendsport sind. Lieber Besucher, fangen Sie gleich mit ein bisschen Morgensport an, dann sind Sie fit für den ganzen Tag. Sie müssen sich nicht sonderlich anstrengen.

Machen Sie es so wie die Katzen, die sind schlau und machen beim Erwachen gleich an Ort und Stelle ihren gemütlichen Morgensport. Strecken Sie sich gründlich für ein paar Minuten im Bett, an Ort und Stelle, dann kommen Sie schon einmal leichter aus dem Bett heraus und müssen nicht immer mit dem linken Bein aufstehen. Und dann können Sie gleich ein paar leichte Fitnessübungen machen, wenn Sie schon so bequem bei der Sache sind. Überanstrengen Sie sich nicht. Einst gab es in einigen Radiosendern eine richtige Fitnesswelle.

Da konnte man schon früh am Morgen mit einigen motivierenden Fitnesstrainern seinen Morgensport machen. Vielleicht kennen Sie Ilse Puck. Die Frau gehört direkt in die Retro Lifestyle Ecke. Motivieren Sie sich zu einer Portion Sport, und motivieren Sie Ihren Partner gleich mit, denn wenn Sie sich bewegen, muss der ja nicht unbedingt faul im Bett zuschauen, wie Sie schwitzen. Vielleicht lassen Sie sich auch von Ihrer Hauskatze zum Morgensport überreden.

Welche Sportart passt zu Ihnen?

Der Sportmuffel fragt sich, welche Sportart zu ihm passt, der Aktive trippelt los und handelt. Radfahren ist beispielsweise eine gemütliche Sportart, die fast jeder ausüben kann, sogar ich, wenn ich zu Hause am Heimtrainer strample. Beim Radfahren benötigt man jedoch Ausdauer, denn nur mit mindestens 3 Stunden wöchentlichem Training tut man etwas für seinen Körper.

Schwimmen muss man auch zügig, um Trainingserfolge zu erzielen, aber es tut den molligen Leuten gut, denn es schont die Gelenke. Joggen ist intensiv, aber nicht jeder liebt das Laufen, und nicht jedem tut es wirklich gut. Da bleibt nur noch das Tanzen, was ideal ist, da man dabei viele Kalorien verliert und nicht täglich tanzen muss. Bitte, der Flirtwillige findet bei dieser Sportart womöglich einen Lebenspartner, mit dem er sein Training im Bett fortsetzen kann, ganz ohne Tanzschuhe.

Sport und Musik

Wer Sport treibt, sollte dazu Musik hören, am besten schnelle Musik, welche gute Laune verbreitet. Durch die Kombination von Sport und Musik verbrennt man bis zu 7% mehr an Kalorien als ohne Musik. Die schnellen Klänge regen das Glückszentrum im Gehirn an, sodass man leistungsfähiger wird, schneller trainiert und die Sportübungen geniesst.

Wir sind Sportmuffel

Laut einer neuen Studie ist jeder Zweite von uns ein Sportmuffel, und nur wenige Leute machen ausreichend Bewegung oder trainieren ihren Körper intensiv. Im Grunde kommen wir nach einem harten Arbeitstag nicht vom Sofa hoch, selbst wenn wir es uns vornehmen, und am Wochenende verkriechen wir uns auf die Couch, weil wir dies als Erholung empfinden.

Wer im Urlaub viel und üppig speist, sich auf den Liegestuhl setzt, in der Sonne liegt und abends sein Bier geniesst, braucht bis zu sechs Wochen, um das angefressene und eingesessene Gewicht wieder abzutrainieren. Deshalb ist es besser, bereits vor dem Urlaub abzuspecken, damit man genügend Muskelreserven besitzt, um das grosse Schlemmen zu geniessen. Dies sollte man auch vor Ostern, vor Weihnachten und vorm Geburtstag tun, denn ein schlanker Körper verträgt mehr Energie als ein üppiger Körper. Ein regelmässiges Sportprogramm mit Freunden hilft uns dabei, denn alleine trainiert man nicht gerne.

Sport muss Spass machen

Damit man seinen inneren Schweinehund überwindet, muss das Sportprogramm Spass machen. Manche Leute legen sich mit einer Tüte Chips aufs Sofa und schauen die Sportschau im Fernsehen. Das ist für sie bereits ein derartiger Kraftakt, dass es einer Sporteinheit in der Kraftkammer gleichkommt. Besser wäre es, man gewinnt Freude am aktiven Sport, setzt sich auf den Heimtrainer oder stellt sich auf den Crosstrainer, damit man keine Hand mehr für die Chipstüte frei hat.

Jedes Sporttraining ist anfangs eine Qual, wird jedoch mit der Zeit angenehm und steigert sich in Richtung Glücksgefühle, weil Bewegung Endorphine freimacht, die dem Gehirn signalisieren, dass man sich rundum wohl fühlt. Im Laufe der Zeit kann Sport glücklich machen, richtig Spass machen, vorausgesetzt, man wählt die passende Sportart für sich aus. Kinder und Jugendliche sollten bereits dahin trainiert werden, sich für gewisse Sportarten begeistern zu können. Dies gelingt nur, wenn man den Kindern nicht jede Sportart im Turnunterricht aufzwingt und sie ständig vor versammelter Mannschaft blossstellt, wenn sie eine Sportübung nicht so gut ausführen können.

Die sportliche Motivation

Wer sich zum Sport motivieren muss, sollte zuerst seine innere Einstellung ändern. Es muss im Gehirn Klick machen, erst dann entstehen die nötigen Glücksgefühle, die sich während des Trainings noch steigern. Studien zeigen, dass man mit Geld und Geschenken nicht motiviert werden kann, sich sportlich zu betätigen. Materielle Dinge sättigen uns bald, nur das Glücksgefühl hilft uns dauerhaft weiter. Trotzdem wird viel Geld eingesetzt, um Sport attraktiv zu machen, denn er kostet einiges. Der Breitensport und der Vereinssport sind zu wahren Wirtschaftsfaktoren geworden, denn eine ganze Industrie ernährt sich davon. Golfclubs und Tennisclubs boomen, und man zeigt, was man hat. Das Sport-Outfit kostet Geld, die Sportgeräte auch, und der Trendsport und Nischensportarten sind ohnehin teuer.

Sport beeinflusst die Gene und die Hormone

Sportliche Aktivität beeinflusst unsere Gene und die Hormone. In einer Studie durften die Probanden nur ein Bein trainieren, andere Probanden mussten sportliche Aktivität aussetzen und dann erst wieder trainieren, und eine dritte Gruppe durfte richtig hart trainieren. Die Gene wurden ein und ausgeschalten. So kann der Sportmuffel seinen Körper genetisch schädigen, denn die Gene, die für die Fettbildung und die Kohlenhydrate verantwortlich sind, werden eingeschaltet. Andererseits werden die Gene, die Diabetes und Herz-Kreislauf Erkrankungen begünstigen, bei sportlicher Aktivität heruntergefahren, und die schützenden Gene heraufgefahren. So schützt uns ein regelmässiges Training und hält uns genetisch fit. Auch die Gene und Hormone, die unseren Gemütszustand beeinflussen, werden mit Sport aktiviert, sodass wir glücklich sind, wenn wir trainieren. Übrigens werden auch unsere Zellen durch ein gutes Training positiv beeinflusst und besser geschützt.

Sport steigert die Spermienqualität

Sport steigert laut einer Studie die Qualität des männlichen Spermas. Die Spermien werden gestärkt, fliessen intensiver und tragen zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei. Wer die Familienplanung in Gang setzen will, einen Kinderwunsch hegt, sollte 8 Wochen hindurch täglich für eine Stunde Sport treiben, dann ist die Spermienqualität und die Spermienintensität höher.

Sport treiben während der Periode

Wenn eine Frau während ihrer Periode Sport treibt, hat dies eine positive Wirkung auf ihren Muskelaufbau, denn die Muskeln entwickeln sich während der Tage intensiver, wenn man sich bewegt. Sport wirkt auch entkrampfend. Viele Frauen leiden unter Bauchkrämpfen während der Periode und könnten durch mehr Bewegung ihre Schmerzen lindern.

Sport ist gesund für die Wirbelsäule

Unsere Wirbelsäule stützt unseren Körper, hält uns aufrecht und sorgt dafür, dass wir uns bewegen können. Sie ist sozusagen die wichtigste Säule im Leben. Wer seine Wirbelsäule stärken will, muss gezielte Übungen für den Rücken machen, die Rückenmuskulatur stärken und bloss kein Hohlkreuz machen. Ständiges Sitzen schwächt unsere Wirbelsäule, Bewegung stärkt sie, da der Mensch nicht unbedingt fürs reine Sitzen ausgelegt ist.. Die Nackenwirbel entspannt und stärkt man mit Massagen und leichten Dehnübungen, aber man sollte den Kopf nicht zu schnell und nicht zu intensiv dehnen.

Beim Sport zusehen animiert uns zu eigener Aktivität

Wer anderen bei sportlichen Aktivitäten zuschaut, bekommt auch Lust, aktiv Sport zu treiben. So kann man ein Fitnessvideo anschauen, einem Fitnesstrainer im Internet zuschauen, wie er seine Leute trainiert, die Sportschau geniessen, ein Fussballspiel mitverfolgen und anschliessend selbst Sport treiben. Besonders die durchtrainierten Fitnesstrainer, die man in Videos sieht, animieren uns, den eigenen Körper zu trainieren, weil wir uns auch nach so einer durchtrainierten Figur sehnen. Es sind auch die Spiegelneuronen, die beim reinen Zuschauen aktiviert werden und uns zum nachahmen anregen.

Sport regt die Gehirntätigkeit an

Wer Sport treibt, kann sein Gehirn damit auf Touren bringen. Natürlich kann man Gehirnjogging auch mit Rätselraten, Gedichte auswendig lernen und Bildung sowie mit Multitasking und Parallel-Lernen betreiben, aber Bewegung regt die Gehirnmuskulatur ebenso an.

Wer Sport treibt und nebenher etwas lernt, merkt sich die Dinge besser, als wenn er nur still dasitzt und die Dinge lernt. Das Gehirn ist ein Muskel und lässt sich so wie jeder andere Muskel trainieren. Forschungen haben ergeben, dass Bewegung und Gehirnleistung eng miteinander verbunden sind, was unter anderem auch daraus resultiert, dass die Durchblutung mit sportlichen Aktivitäten besser funktioniert und so das Gehirn besser durchblutet wird.

Sport wirkt nicht bei jedem Menschen gleich gut

Manche Menschen reagieren auf Sport nicht so effektiv wie andere, nehmen damit in den ersten 90 Tagen kaum ab und sind gefrustet. Diese sogenannten Non-Responder reagieren auf sportliche Reize von aussen deshalb nicht, weil ihr Körper ungeübt dafür ist und erst sensibel für Bewegung gemacht werden muss. Für solche Menschen sind Standardübungen und allgemeine Fitness nicht das Beste. Sie brauchen einen individuellen Fitnessplan, Sportarten die Spass machen, damit der Glücksfaktor hoch ist. Wer also in den ersten drei Monaten trotz Sport nicht schlanker und muskulöser wird, braucht mehr Zeit und sollte zusätzlich einen Fitnesscoach aufsuchen, der mit ihm einen Sportplan erarbeitet.

Regelmässiger Sport hält uns fit

71% der Deutschen treiben regelmässig Sport. Zu den beliebtesten Sportarten bei uns zählen Radfahren, Jogging und Schwimmen, wobei die meisten Leute das Radfahren bevorzugen. Und wenn wir mindestens dreimal pro Woche das Sportbein schwingen, bleiben wir gesünder. Radeln kann man auch am Heimtrainer, dann ist der Fernsehabend gerettet, und man tut auch im Winter etwas für seine gute Figur. Beim Radeln verbrennen wir Fett, steigern unsere Kondition und bauen Muskelmasse auf. Ich trainiere für den nächsten Triathlon, aber wenn ich weiterhin so viele Kaffeepralinen fresse, bin ich zwar hyperaktiv und durchs Koffein bedingt high, aber zu träge, um zu laufen, zu radeln und zu schwimmen, obwohl Fett bekanntlich oben schwimmt.

 


Wellness

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Sponsoren