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Was ist Kunst?

Kunst BlumeKunst liegt im Auge des Betrachters, und so kann man alles als künstlerisch gelungen betrachten, was im Betrachterauge als schön wahrgenommen wird. Ein anderes Auge sieht dies vielleicht wieder anders und verschliesst seinen Blick davor. Kunst hat etwas mit Ästhetik zu tun, denn ein Minimum an professioneller Strichführung sollte schon geboten werden, wenn ein Bild, ein Gemälde als wertvoll eingestuft wird.

Wussten Sie, dass man ein Recht auf künstlerische Freiheit besitzt? Es ist sogar in die Grundrechte der Verfassung aufgenommen worden, denn jeder hat das Recht auf künstlerische Freiheit. Kunst ist in erster Linie eine Sache der Schönheit, der Attraktivität, aber auch schockierende Kunst, die uns wachrütteln soll, liegt zunehmend im Trend.

In Japan bemalt man beispielsweise Kanaldeckel, was bei uns eine Unmöglichkeit darstellen würde. Bei uns ist ein Kanaldeckel mit dem Gedanken des Strassenschmutzes behaftet. In Japan malt man Szenen aus der Nachbarschaft drauf. So wird aus einem normalen Kanaldeckel ein hochwertiges Kunstwerk, womit man sich sogar einen Namen machen kann.

In Hochwassergebieten fotografieren Kunstfotografen nackte Männer und Frauen, die sich im Schlamm des übriggebliebenen Hochwassers aalen. Für den Normalverbraucher ist dies ein wirrer Zustand, denn man könnte sich Krankheiten einfangen, die Bakterien vermehren sich rasch im schmutzigen Wasser, aber für den Fotografen ist es wahre Kunst, die einmalig ist. Bitte, man muss erst einmal ein Hochwassergebiet finden, warten, bis es lange genug regnet, da bekommt diese Kunst einen wahren Kultcharakter, denn es handelt sich nicht um ein Alltagsgeschehen.

Es gibt Künstler, die malen mit Tierblut. Nicht geeignet für den eingefleischten Veganer, denn er bevorzugt Tiere im lebenden Zustand. Es existieren Fotografen, die Magermodels für eine Modelinie präsentieren, damit die Welt wachgerüttelt wird und wir wieder mehr Fleisch auf die Hüften bekommen. Sobald wir unsanft wachgeschüttelt werden, ist es einerseits Kunst und andererseits ein Skandal.

In Kunst investieren - das nachhaltige Kunst-Investment

Wer Kunst liebt, der kann sie auch als nachhaltiges Investment nutzen. Ein gutes Gemälde kann Millionen wert sein und seinen Wert im Laufe der Zeit steigern. Man sollte sicherstellen, ob der Künstler des Werkes, in welches man investiert, berühmt ist und noch berühmter wird, noch am Leben oder bereits verstorben ist, und ob es sich generell lohnt, dieses Werk zu besitzen. Auf Kunstmessen, in Kunstmuseen und in rrenomierten Kunstgalerien kann man sich fachlich beraten lassen, da oftmals nur spezialisierte Experten wissen, wie viel oder wenig ein Werk wert ist. Wer in junge, aufstrebende Kunst investiert, einen noch grossteils unbekannten Künstler finanziell fördert, indem er seine Werke kauft, geht zwar ein gewisses Risiko ein, aber er könnte profitieren, falls der Künstler eines Tages berühmt wird. Generell lohnt es sich, in gute Kunst zu investieren, da man nicht nur finanziell profitiert, sondern ein Kunstobjekt auch optisch betrachtet, damit die Wohnung verschönern und seine Seele positiv berühren kann.

Kunst erben

Wer ein altes Haus erbt, der erbt damit meist auch alte Gegenstände und Gemälde, Bilder und Statuen, altes Spielzeug, diverse Küchengegenstände und Haushaltsgeräte. Hierunter könnten sich wahre Kunstschätze verbergen. Achtung bei der Wahl des Kunsthändlers, da Erfahrungen gezeigt haben, dass viele Kunsthändler keine Ahnung vom tatsächlichen Wert eines Objektes haben. Da kann eine alte Truhe für ein Minimum den Besitzer wechseln, und in Wirklichkeit ist es um ein Vielfaches mehr wert. Der Normalverbraucher erkennt es als alten Schrott, auch wenn es antik ist und nur ein wenig restauriert werden müsste.

Kunst ausleihen - lohnt sich das?

Es lohnt sich durchaus, sich Bilder und Kunstobjekte auszuleihen, wenn man Besuch bekommt, ein grösseres Event plant, oder wenn man Leute damit kurzfristig beeindrucken will. Eine leere Empfangshalle wirkt traurig, Kunst erweckt sie zum Leben. Achtung, man muss sich vorab absichern, wenn man Kunst ausleiht. Eine gute Versicherung ist Gold wert, denn das Kunstwerk könnte versehentlich beschädigt werden, vor allem beim Transport. Es könnte gestohlen oder verunstaltet werden, und auch eine Restauration kostet Geld. Leihen Sie sich nichts aus, was nicht gut versichert ist, selbst wenn Sie es privat ausleihen oder aus einem Privatbesitz bekommen.

Speed Art boomt

Kennen Sie schon die schnelle Variante der Kunst? Sie nennt sich Speed Art und passt sich unserem schnelllebigen Zeitalter an. Man präsentiert seine Kunst während des Erstellens online, zeigt beispielsweise auf YouTube, wie man seine Kunstwerke erstellt. Damit die Videos nicht langweilig werden, muss es schnell gehen.

Ich habe gehört, die Kunstwerke sind hochwertig und können mit Kunst mithalten. Sogar für mich sind einige Künstler, welche Speed Art präsentieren, faszinierend, denn man muss heute nicht mehr einsam in seinem Kunstatelier verkümmern, man darf sich zeigen. Übrigens gibt es den neuen Senso Brush, einen Pinsel, mit dem man am Smartphone und am Tablet malen kann. Da sieht das Bild aus wie auf eine echte Leinwand gemalt.

Kunst als Mode liegt im Trend

Der neueste Modeschrei orientiert sich an der Kunst. Modedesigner haben bekannte Gemälde und Kunstobjekte für sich entdeckt. So kann man Kleider mit hochwertigen Motiven drauf kaufen, welche aus der Ferne wie ein Putzlappen aussehen und in der Nähe erst ihre teure Pracht enthüllen. Hosen, Overalls und Röcke mit Printmuster, welche sich an Kirchen, Gebäuden und historischen Bauten orientieren sind zu einem wahren Hype geworden.

Designer orientieren sich auch an der Naturkunst und kreieren Kleidung mit Naturmotiven drauf. Ich besitze mittlerweile ein Eifelturm-Kleid, einen Rock mit Elefanten und Giraffen drauf, eine Bluse mit Zug und Bus Motiven und ein Kleid, welches Venedig in seiner grössten Vielfalt zeigt. Beim Kleid muss man so lange hinsehen, bis man den Markusplatz entdeckt. Früher wurde Kunst auf Postkarten gedruckt, heute zieht man sie an und geht damit spazieren.

Museen für private Ausstellungen liegen im Trend

Der gut betuchte Kunstsammler steht mit seinem Geld im Mittelpunkt und bestimmt zunehmend, was in einem Kunstmuseum ausgestellt wird. Früher bedankte man sich für hochwertige Schenkungen. Heute ist man zufrieden, wenn man eine kostenlose Leihgabe erhält. Schlimm wird es erst, wenn der Sammler seine ans Museum geliehenen Kunstwerke zur Versteigerung anbietet, während eine Leihgabe noch am Laufen ist.

Heute zittern die Kunstmuseen, kämpfen ums Überleben und geben ihre Räumlichkeiten für private Kunstausstellungen her. Hier steht der Sammler im Mittelpunkt, denn seine erworbenen Kunstwerke werden einem hochwertigen Publikum zugänglich gemacht und erlangen somit Spitzenwerte, die man nicht mehr finanziell fassen kann, sondern nur noch idealistisch betrachten muss. Geht hier Kunst verloren, oder gewinnen wir neue dazu?

Privatausstellungen von unbekannten Künstlern boomen

Der Künstler ist irgendwann an dem Punkt angelangt, an dem sein Atelier zu klein wird und er nach Öffentlichkeit lechzt. Nur wo soll er seine Werke ausstellen, wenn die namhaften Galerien bereits voll mit bekannten Künstlern sind? Ein neues Modell hat sich aus der Not des unbekannten Künstlers heraus entwickelt. Private Räumlichkeiten, Wohnungen und leer stehende Galerien bieten sich an, um für eine monatliche Miete die Kunst zu präsentieren.

Der Künstler schliesst einen Mietvertrag auf bestimmte Zeit ab, die Sicherheitshinweise werden im Vertrag geregelt, das Objekt muss gewerblich genutzt werden dürfen, und der Künstler haftet selbst für seine Werke. Die Mieten hierfür sind nicht günstig, aber es könnte sich lohnen, denn wenn die Vernissage stimmt, ein artgerechtes Publikum eingeladen wird, die örtliche Presse informiert wird, dann muss nur noch das Buffet gut schmecken.

Das Buffet auf Vernissagen liegt im Trend

Neulich war ich auf einer Vernissage und hielt automatisch nach dem Buffet Ausschau, denn auch das ist Kunst. Ich habe mich schon immer darüber gewundert, dass das Buffet auf jeder Vernissage leer ist, bevor die Kunstwerke verkauft sind. Wenn man es autistisch genau nimmt, kommt man glatt auf die Idee, das Buffet wäre der Mittelpunkt einer Kunstausstellung. Kein Wunder rücken die Künstler immer in den seitlich so schwer erkennbaren Hintergrund, wenn sich das Buffet im Raum breit macht. Andererseits muss man direkt froh sein, wenn das Buffet leergegessen ist, denn dann sieht man auch den Künstler hinter den Schinkenröllchen und den leckeren Lachshäppchen wieder.

Wie kann sich nun ein Künstler ins Rampenlicht stellen, um nicht hinter dem Buffet versehentlich vergessen oder noch schlimmer verspeist zu werden? Sind Sie zufällig Künstler? Dann haben Sie bereits bemerkt, dass ein bisschen malen und gestalten nicht ausreicht, um sich einen Namen der Unvergessenheit in die Köpfe der Menschen zu meisseln. Mit Hammer und Meissel alleine schaffen Sie zwar ein prunkvolles Kunstwerk, aber für Ihren prunkvoll verzierten Namen benötigen Sie die Medien. Ich schwöre, jeder noch so kleinste Radiosender ist mehr wert als gar keine Öffentlichkeit. Am Buffet tummeln sich die Journalisten, Galeristen und Interessenten. Der Künstler sollte hier die Chance nutzen, sich ein Glas Champagner schnappen, sich Mut antrinken und auf die Medienleute zugehen. Mit Introvertiertheit verblasst man nur im eigenen Atelier.

Einst vermarktete ich eine Künstlerin, die meinte, mein eingeladener Radiosender wäre zu klein. Auch gut, dachte ich, dann laden wir ihn eben wieder aus und eröffnen die Kunstausstellung als Geheimtipp. Sie ahnen nicht, wie schnell die Künstlerin den kleinen Radiosender zu schätzen wusste.

Der Name des Künstlers liegt im Trend

Wenn Sie sich einen Namen in der Kunstszene gemacht haben, können Sie alles vermarkten, auch einen Bleistiftstrich, der quer durchs trockene Papier gezogen wurde, wenn Sie den Strich gut interpretieren und damit eine individuelle Aussage treffen, sozusagen Ihre ganz eigene Hundenote aufs Papier klatschen. Und wie unterscheidet man nun wertvolle Kunst vom Krempel? Es ist wieder nur der Name, der im Endeffekt zählt, denn namenlose Werke sind keine sachlich betonten Millionen wert, es sei denn, man findet jemanden, der bereit ist, viel Geld dafür zu bezahlen. Glücklicherweise unterscheiden wir auch den individuellen, herzensbetonten Wert eines Kunstwerkes.

Ich unterscheide neben dem Künstlernamen auch noch ein kaum zu erwähnendes zweites Detail, das Aussehen des Kunstwerkes selbst. Was nützt es mir, wenn ich ein Bild zu Hause hängen habe, welches ich mir täglich ansehen muss, wenn es mir nicht gefällt und ich nichts damit anfangen kann. Aber bitte, manche Leute kaufen sich auch Aktien und Anleihen, von denen sie nichts verstehen und wundern sich, wenn Lehmann Brothers pleite ist.

Kunstmessen liegen im Trend

Bei Kunstmessen muss man zwei Arten unterscheiden, die hochdosiert qualifizierte Messe, die mit ihrem uralten Charme jeden Trendsetter umwirft, und die kreative, moderne Messe, bei der neue Ideen willkommen sind. Dies musste ich schmerzhaft feststellen, als ich mich einst für die falsche Messevariante entschied. Ich betrat die Kunstmesse und erkannte, dass das billigste Kunstwerk für 250 000 Euro erhältlich war und sämtliche Künstler, deren Arbeiten ausgestellt wurden, bereits verstorben waren.

In Anbetracht der Preise war das billigste Werk förmlich Ramsch, denn man hätte auch drei Luxusvillen ausgeben können, wenn man dort ordentlich shoppte. Damals führte ich eine kleine, elitäre Kunstagentur und dachte, meine Künstler würden doch nicht erst sterben müssen, damit sie etwas wert sind. Ich fand keine einzige Galerie, die mich und meine Künstler in ihr Programm aufnahm. Ich fand nur einen Galeristen, der mit mir essen gehen wollte, weil ich in meinem himmelblauen Kostüm wie eine Wolke aussah.

Bei den kreativen Kunstmessen hatte ich mehr Glück. Ich wechselte die Stadt, ging von München nach Berlin, machte in Leipzig einen Zwischenstop und konnte einige meiner Künstler erfolgreich vermitteln. Kunstmessen sind nicht nur verstaubte Räumlichkeiten für Sammler, sie bieten auch jede Menge an Neuheiten, wenn man offen für gewagte Kreativität ist.

Online Kunst boomt

Seit das Internet auch Bilder darstellen kann, kennt man online Kunst. Der Markt hierfür hat sich vergrössert. Auf ebay kann man Bilder und Kunstobjekte ersteigern, die optisch schön aussehen und nicht teuer sind. Dies ist ideal für neue Wohnungen, die eingerichtet werden und weisse, kahle Wände aufweisen.

Ich hatte einst Künstler auf ebay angeboten. Zuerst lief es schleppend, aber nach und nach fand ich einen Käuferkreis, der sich dafür interessierte. Bei online Kunst kommt es auf die Fotos an, die scharf sein müssen. Anwälte und Notare kauften Werke für ihre Kanzleien, Ärzte kauften Bilder für ihre Arztpraxen, und kleine Restaurants kauften Objekte für ihre Innenausstattung.Kunst im Internet wird immer mehr zum Trendsetter.

Der Kunst Wert boomt

Ein Kunstsammler will Besitzen und legt Unsummen an Geld auf den Tisch, um wertvolle Kunst in seinen Besitz zu bringen. Der Künstler mag sie, seine eigene Kunst. Er will sie gewinnbringend verkaufen, da er, verliebt in sich und seine Kunst, glaubt, die anderen Menschen lieben seine Kunst auch. Und dann verlangt der Künstler von nebenan, den die Nachbarn vom Morgengruss her kennen, seine unbekannte Kunst nicht unter 1000 Euro pro kleinem Aquarellbild. Hier ist Kunst zwar billig, aber nicht immer günstig.

Sehen wir uns den Lebensweg des Künstlers von nebenan einmal genauer an. Wenn der Künstler einmal bekannt wird, steigen seine ersten Werke enorm im Wert und Preis an. Jetzt sind die 1000 Euro gut investiertes Geld gewesen. Wenn der Künstler aber immer nur der Nachbar von nebenan bleibt, waren die 1000 Euro hinausgeworfenes Geld.

Mit der Kunst ist es wie mit dem Aktienmarkt auf Venture Capital Basis, man gewinnt viel, man kann aber auch in 97% der Fälle voll daneben liegen. Es gibt ja auch noch den individuellen Wert eines Kunstwerkes. Wenn dem Käufer ein Kunstwerk unheimlich gut gefällt, ist jeder Preis gerechtfertigt, aber den Käufer muss mancher Künstler von nebenan erst finden.

Gute Kunst ist ein Handwerk, welches man zumindest ansatzweise einmal erlernt haben muss. Und genau das sieht man in den Kunstwerken und Bildern. Mit einem geschulten Blick lässt sich erkennen, ob ein Werk eines Tages Ruhm erlangt, oder ob es ein ewiger Vitrinensitzer bleibt. In vielen Künstlern steckt viel Potential, aber die Künstler müssen auch bereit sein zu lernen und Kritik zu ertragen.

Für Sie als Käufer und Kunstkonsument ist es von Vorteil, wenn Sie einen Kunstkenner oder Kunstkritiker beim Kauf eines Kunstwerkes hinzuziehen, denn sonst sind 1000 Euro bald ins Klo gespült.

Kunst begreifen

Kunst begreifen, Bilder für Blinde und Sehbehinderte, direkt zum Anfassen geeignet. Wenn ein Blinder plastisch über ein Bild gleiten kann, hat er endlich auch den Eindruck, er nimmt an der Interpretation des Kunstwerkes teil, denn was durch die Finger gleitet, kann man sich einfach besser vorstellen. Der Künstler Chris Stermitz produziert diese aussergewöhnliche Kunst.

Vernissage oder Finissage?

Wo feiert man besser, auf der Vernissage oder auf der Finissage? Wenn eine Kunstausstellung eröffnet wird, ist die Presse oft mit dabei, und da gibt man sich mehr Mühe mit dem Buffet. Die Medien, die Fotografen, die Journalisten, alles ist vorhanden und tummelt sich zwischen den Buffet-Häppchen. Die Künstler kann man eher hautnah treffen, wenn man auf die Finissage geht, denn da ist der Rummel halb so gross.


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Elisabeth Putz

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