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Was ist Multimedia?

TechnikUnter Multimedia versteht man Produkte, mit denen man die digitale Welt bequem durchquert, visuelle und auditive Produkte, die uns den Alltag technisch gesehen erleichtern, wenn wir mit ihnen navigieren. Multimedial ist brigens alles, was wir ein wenig umformen, doppelt und dreifach fr mehrere Zwecke nutzen k”nnen, alles, was im aktuellen Trend unseres digitalisierten Zeitalters liegt. Ich habe einmal angefangen, meinen Lebenspartner zu digitalisieren, indem ich seine Gespr„che mit mir auf Band aufzeichnete und anschliessend archivierte. Bitte, das wurde schnell langweilig, aber als er etwas behauptete, gesagt zu haben, was nie gesagt wurde, holte ich ihn aus meinem Archiv heraus und berprfte die Sachlage. Die B„nder habe ich l„ngst vernichtet, denn ich darf sie Dritten nicht zug„nglich machen.

Multimediale Dinge sind praktisch. In der TV Welt haben wir heute nicht nur unseren Fernseher im Wohnzimmer, sondern ein ganzes Heimkino. Die Tte Chips kaufen wir im Supermarkt und treffen uns anschliessend mit unseren virtuellen Freunden, um unser Heimkino voll auszunutzen. Vergessen Sie aber bitte unter dem ganzen Multimedia Rummel nicht, vor die Haustre zu gehen, sonst wissen Sie eines Tages nicht mehr, ob es draussen Sommer oder Winter ist.

Wieviel Multimedia ben”tigt man?

Manche Menschen fhlen sich unwohl inmitten der digitalen Technik und werden bewusst zu Minimalisten, aber das Smartphone ist immer dabei. Wenn der Radiowecker am Morgen klingelt und uns mit seinem Musikprogramm weckt, wachen wir auf, zcken unser Smartphone, legen uns neben den Tablet oder rennen zum Notebook und schauen auf Facebook und Co nach Neuigkeiten, weil wir w„hrend des Schlafens etwas verpasst haben k”nnten.

Bereits beim Kaffee trinken schtten wir Adrenalin in uns hinein, wenn die Espressomaschine, die Kaffee in allen Sorten zaubert, die Milch aufsch„umt und den Zucker beimischt, unsere t„gliche Tasse heissen Kaffee zubereitet, so wie wir ihn lieben. Die elektrische Ultraschallwellen-Zahnbrste hat schon l„ngst das multimediale Zeitalter der Welt erblickt, denn die kann neben dem Z„hneputzen auch die Zunge schrubben, die Zahnh„lse polieren und dient zus„tzlich als ultrastarke Munddusche. Eines Tages erlernt sie das Bohren, wird also zus„tzlich eine Bohrmaschine und ersetzt uns den Zahnarzt.

Ich glaube, ohne unsere teils berflssigen Multimedia Spielereien w„re das Leben halb so aufregend. Und wenn das neue Smartphone abstrzt, weiss man nicht, was auf Facebook los ist, denn alle virtuellen Freunde sind online und trinken zusammen Kaffee. Und wenn mein Smartphone abstrzt, sagt mir meine Di„t App nicht mehr, was ich heute essen darf, also trinke ich nur noch Kaffee und warte auf neue Anweisungen. Wahrlich, ohne Multimedia Spielereien w„ren wir arm dran, kaum noch lebensf„hig. Wie haben wir das frher bloss alles geschafft?

Welche Multimediaprodukte passen zu Ihnen?

Unsere Gesellschaft ist zunehmend multimedial geworden, weil uns die Technik neue Wege aufgezeigt hat, an denen wir kaum noch vorbeikommen. So sind wir auch multitaskingf„hig geworden, auch wenn wir nicht bemerken, dass unsere Konzentrationsf„higkeit dadurch nachgelassen hat. Im Wort Multimedia steckt Multi drin, sozusagen ist auch der Multimillion„r multimedial, wenn er mit seinem Privatjet nach New York fliegt, um an der B”rse nach seinen gestiegenen Aktienkursen zu sehen.

Im Grunde ist alles Multimedia, sogar meine Hand, denn die hat die Weisheit mit dem Suppenl”ffel gefressen und kann telefonieren und tippen zugleich. Neulich erz„hlte mir ein Bekannter am Telefon vom Beate Uhse TV. Danach erz„hlte er mir, dass er im Google um drei Suchergebnisse weiter nach oben gestiegen ist, seit er seine Website kreativ optimiert. Ich tippte w„hrend dieses Gespr„chs einen meiner Artikel in den PC ein und h”rte meinem Bekannten nur mit einem viertel Ohr zu. Ich kombinierte dann die briggebliebenen Wortfetzen, die zwischen meinen Gehirnwindungen Platz fanden. Ich kombinierte: Beate Uhse optimiert jetzt die Website frs Fernsehen und steht ohne optimiertem Titel in Google ganz vorne. So multitasking bin ich.

Welche Multimedia Produkte liegen im Trend?

Es gibt wieder kleine verspielte Neuheiten, die unser Leben technisch und praktisch verbessern. Theoretisch sind sie bereits erh„ltlich, praktisch sind sie noch zu teuer, aber sie sind immerhin schon praktisch in der Anwendung. So gibt es beispielsweise die singende Glhbirne. Man kann sie als Lichtquelle und als MP3 Player verwenden und per Fernbedienung zum Leuchten und zum Singen bringen. Da k”nnen Sie gleich morgens zusammen mit Ihrer Nachttischlampe Ihr Lieblingslied tr„llern, denn die musikalische Lampe singt gleich mit Ihnen mit.

Auch das trendige Touchpad fr unterwegs ist voll in Mode, denn wir alle werden ja immer mobiler, jetzt wo wir endlich neue Designerbeine bekommen haben. Das Notebook fr die kleine Handtasche wird immer winziger. Apple hat es uns vorgemacht, und andere Hersteller machen die Sache mit den Kleinigkeiten einfach frech nach, aber das Rad wurde ja auch nur einmal erfunden. So wird der portable Laptop immer kleiner, sodass er eines Tages vielleicht in die Klatschbag passt, in die kleine Frauenhandtasche, in die nicht einmal eine ordentliche Brieftasche hinein passt. Frauen kaufen ohnehin meistens mit der Kreditkarte des Mannes ein und brauchen keine Geldb”rse, ausser sie verwalten darin ihr eigenes Geld fr das dicke Bankkonto. Die neuen Tablets werden immer handlicher, dafr bekommen wir auch mehr Leistung geboten.

Die Fernbedienung, die unseren Haushalt steuert, ist auch in Planung. Da kann man seine Kartoffelsuppe dann von unterwegs aus bereits kochen, und wenn man nach Hause kommt, ist das Essen l”ffelfertig portioniert. Realistisch sind das šberprfen von eingeschalteten Ger„ten, das ™ffnen und Schliessen der Fenster und andere Kleinigkeiten, die man zuknftig von unterwegs aus steuern kann. Mit dem Smartphone kann man jederzeit einen Blick ins eigene Haus werfen, da die Digitalkameras mit dem Handy verknpft sind, und wenn etwas im Haus schief l„uft, greift man blitzschnell ins Geschehen ein, indem man Hilfe holt.

Das Haus der Zukunft ist brigens schon so multimedial eingerichtet, dass man ganze Raumszenen programmieren kann. Dann schaltet man morgens die Kchenszene ein, der Kaffee wird gekocht, die gewnschten Lichter gehen an, der Khlschrank spuckt das Frhstcksei aus, und der Eierkocher weiss, was er zu tun hat. Bitte, das erspart den teuersten Butler. Und wenn der G„rtner den Schlssel vergessen hat, sperrt man ihm per Handy von unterwegs die Haustre auf. Und wehe, es ist nicht der G„rtner, dann ist der Goldschmuck weg.

All-inclusive Multimedia Ger„te

Ein Trend in der Technik geht zum All in One. Man besitzt ein Ger„t, mit dem man viele Dinge erledigen kann. Ich bevorzuge hier eindeutig das Handy mit den vielen ntzlichen und unntzen Apps. Was kann das Handy noch nicht? Selbst kochen kann man mit Hilfe einer App, die uns zeigt, wie wir uns gesund ern„hren sollen. šbrigens, haben Sie den Film Switch gesehen? Wenn es eine Fernbedienung gibt, mit welcher ich mich in die Zeit versetzen kann, in der ich Milliarden Euros auf meinem Konto habe, dann lassen Sie es mich bitte wissen, denn ich schalte mich sofort dorthin.

Hoffentlich bin ich dann nicht eine alte Frau, abgearbeitet und frustriert, weil ich so viel Energie ins Geld gesteckt habe, dass ich vollkommen vergessen habe zu leben. Gut, bei dieser Betrachtung baue ich dann doch lieber auf weniger Geld, vielleicht nur auf ein paar Millionen Euros. Der Mensch ist von Natur aus bestrebt, mit wenig Aufwand viel zu erreichen, am liebsten im Schlaf, denn da bemerken wir die Arbeit nicht. So ein Zeit-Beamer ist reinste Zukunftstechnik, aber man wird doch noch tr„umen drfen.

3D-Drucker

 

Datenbrille

 

Digitalkamera

 

Fernseher

 

Infrarot-Thermometer

 

 


Elisabeth Putz

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