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Was ist Multimedia?

TabletWieviel Technik erträgt der Mensch eigentlich? Wenn wir den normalen Heimwerker fragen, so ist ein Maximum an technischen Spielereien noch zu wenig, denn der frisch gebackene Heimwerker ist richtig verliebt in die Technik. Wenn wir den Normalverbraucher fragen, nehmen wir vielleicht zu diesem Zweck eine Frau, dann muss Technik gut bedienbar sein, nicht so üppig ins Detail gehen und vor allem ein edles und trendiges Design haben, denn die Verpackung macht das Produkt erst zum Renner.

Ich habe mir überlegt, wie es wohl wäre, wenn unser gesamtes Leben volltechnisiert werden würde. Wie würden wir leben? Welche Aufgaben hätten unser Körper und unser Gehirn noch zu erledigen? Die Muskeln würden sich lauthals aufregen, weil wir doch kaum mehr etwas von selbst anfassen müssten, ausser die Fernbedienung. Übrigens sind solche ferngesteuerten technischen Elemente im Haus der Zukunft bereits realisierbar. Da müssen Sie dann nicht mehr vom bequemen Sofa aufstehen, Ihre Pobacken bewegen, um abends die Fensterläden zu schliessen.

Sie haben ja dazu Ihre Fernbedienung griffbereit, die ständig an Ihrem Körper klebt, wie eine lästige Klette. Die Hausarbeit würde sich von ganz alleine erledigen, denn dann hätten wir für sämtliche Erledigungen einen ferngesteuerten Roboter, einen Arbeitsmecha, einen Unterhaltungsmecha, eine elektronische Putzfrau, eine verkabelte Köchin und einen technisch einwandfreien Waschboy. Da bekommt die kleine Waschmaschine glatt eine ernst zu nehmende Konkurrenz.

Für mich persönlich könnten Sie so ein Hausmodell gleich aufstellen, denn ich drücke mich vor der Hausarbeit, wie ein Aal, der sich zwischen den Schlingpflanzen hin und her windet, wie ein Lachs, der sich in der Pfanne vor Schreck verkleinert. Gäbe es vielleicht auch einen Liebesmecha, der die Arbeit im Bett erledigt, oder dürfen wir dieses zwischenmenschliche Detail noch selbst erledigen?

Zu viele technische Spielereien schaden dem Körper und machen den Geist zusammen mit den restlichen Muskeln müde. Unser Gehirn ist auch nur ein Mensch, ein Muskel, der träge werden kann, wenn er sich bloss noch auf ein paar Knöpfe einer Fernbedienung zu konzentrieren braucht. Technik ist aber ein wichtiger Faktor in unserer heutigen Zeit, wenn man sie sinnvoll einsetzt.

Welche Multimedia Produkte braucht man wirklich?

Unsere Gesellschaft ist zunehmend multimedial geworden, weil uns die Technik neue Wege aufgezeigt hat, an denen wir kaum noch vorbeikommen. So sind wir auch multitaskingfähig geworden, auch wenn wir nicht bemerken, dass unsere Konzentrationsfähigkeit dadurch nachgelassen hat. Im Wort Multimedia steckt Multi drin, sozusagen ist auch der Multimillionär multimedial, wenn er mit seinem Privatjet nach New York fliegt, um an der Börse nach seinen gestiegenen Aktienkursen zu sehen.

Im Grunde ist alles Multimedia, sogar meine Hand, denn die hat die Weisheit mit dem Suppenlöffel gefressen und kann telefonieren und tippen zugleich. Neulich erzählte mir ein Bekannter am Telefon vom Beate Uhse TV. Danach erzählte er mir, dass er im Google um drei Suchergebnisse weiter nach oben gestiegen ist, seit er seine Website kreativ optimiert. Ich tippte während dieses Gesprächs einen meiner Artikel in den PC ein und hörte meinem Bekannten nur mit einem viertel Ohr zu. Ich kombinierte dann die übriggebliebenen Wortfetzen, die zwischen meinen Gehirnwindungen Platz fanden. Ich kombinierte: Beate Uhse optimiert jetzt die Website fürs Fernsehen und steht ohne optimiertem Titel in Google ganz vorne. So multitasking bin ich.

Was ist Multimedia?

Unter Multimedia versteht man Produkte, mit denen man die digitale Welt bequem durchquert, visuelle und auditive Produkte, die uns den Alltag technisch gesehen erleichtern, wenn wir mit ihnen navigieren. Multimedial ist übrigens alles, was wir ein wenig umformen, doppelt und dreifach für mehrere Zwecke nutzen können, alles, was im aktuellen Trend unseres digitalisierten Zeitalters liegt. Ich habe einmal angefangen, meinen Lebenspartner zu digitalisieren, indem ich seine Gespräche mit mir auf Band aufzeichnete und anschliessend archivierte. Bitte, das wurde schnell langweilig, aber als er etwas behauptete, gesagt zu haben, was nie gesagt wurde, holte ich ihn aus meinem Archiv heraus und überprüfte die Sachlage. Die Bänder habe ich längst vernichtet, denn ich darf sie Dritten nicht zugänglich machen.

Multimediale Dinge sind praktisch. In der TV Welt haben wir heute nicht nur unseren Fernseher im Wohnzimmer, sondern ein ganzes Heimkino. Die Tüte Chips kaufen wir im Supermarkt und treffen uns anschliessend mit unseren virtuellen Freunden, um unser Heimkino voll auszunutzen. Vergessen Sie aber bitte unter dem ganzen Multimedia Rummel nicht, vor die Haustüre zu gehen, sonst wissen Sie eines Tages nicht mehr, ob es draussen Sommer oder Winter ist.

Welche Multimedia Produkte liegen im Trend?

Es gibt wieder kleine verspielte Neuheiten, die unser Leben technisch und praktisch verbessern. Theoretisch sind sie bereits erhältlich, praktisch sind sie noch zu teuer, aber sie sind immerhin schon praktisch in der Anwendung. So gibt es beispielsweise die singende Glühbirne. Man kann sie als Lichtquelle und als MP3 Player verwenden und per Fernbedienung zum Leuchten und zum Singen bringen. Da können Sie gleich morgens zusammen mit Ihrer Nachttischlampe Ihr Lieblingslied trällern, denn die musikalische Lampe singt gleich mit Ihnen mit.

Auch das trendige Touchpad für unterwegs ist voll in Mode, denn wir alle werden ja immer mobiler, jetzt wo wir endlich neue Designerbeine bekommen haben. Das Notebook für die kleine Handtasche wird immer winziger. Apple hat es uns vorgemacht, und andere Hersteller machen die Sache mit den Kleinigkeiten einfach frech nach, aber das Rad wurde ja auch nur einmal erfunden. So wird der portable Laptop immer kleiner, sodass er eines Tages vielleicht in die Klatschbag passt, in die kleine Frauenhandtasche, in die nicht einmal eine ordentliche Brieftasche hinein passt. Frauen kaufen ohnehin meistens mit der Kreditkarte des Mannes ein und brauchen keine Geldbörse, ausser sie verwalten darin ihr eigenes Geld für das dicke Bankkonto. Die neuen Tablets werden immer handlicher, dafür bekommen wir auch mehr Leistung geboten.

Die Fernbedienung, die unseren Haushalt steuert, ist auch in Planung. Da kann man seine Kartoffelsuppe dann von unterwegs aus bereits kochen, und wenn man nach Hause kommt, ist das Essen löffelfertig portioniert. Realistisch sind das Überprüfen von eingeschalteten Geräten, das Öffnen und Schliessen der Fenster und andere Kleinigkeiten, die man zukünftig von unterwegs aus steuern kann. Mit dem Smartphone kann man jederzeit einen Blick ins eigene Haus werfen, da die Digitalkameras mit dem Handy verknüpft sind, und wenn etwas im Haus schief läuft, greift man blitzschnell ins Geschehen ein, indem man Hilfe holt.

Das Haus der Zukunft ist übrigens schon so multimedial eingerichtet, dass man ganze Raumszenen programmieren kann. Dann schaltet man morgens die Küchenszene ein, der Kaffee wird gekocht, die gewünschten Lichter gehen an, der Kühlschrank spuckt das Frühstücksei aus, und der Eierkocher weiss, was er zu tun hat. Bitte, das erspart den teuersten Butler. Und wenn der Gärtner den Schlüssel vergessen hat, sperrt man ihm per Handy von unterwegs die Haustüre auf. Und wehe, es ist nicht der Gärtner, dann ist der Goldschmuck weg.

Wie viele Multimedia Produkte brauchen wir?

Manche Menschen fühlen sich unwohl inmitten der digitalen Technik und werden bewusst zu Minimalisten, aber das Smartphone ist immer dabei. Wenn der Radiowecker am Morgen klingelt und uns mit seinem Musikprogramm weckt, wachen wir auf, zücken unser Smartphone, legen uns neben den Tablet oder rennen zum Notebook und schauen auf Facebook und Co nach Neuigkeiten, weil wir während des Schlafens etwas verpasst haben könnten.

Bereits beim Kaffee trinken schütten wir Adrenalin in uns hinein, wenn die Espressomaschine, die Kaffee in allen Sorten zaubert, die Milch aufschäumt und den Zucker beimischt, unsere tägliche Tasse heissen Kaffee zubereitet, so wie wir ihn lieben. Die elektrische Ultraschallwellen-Zahnbürste hat schon längst das multimediale Zeitalter der Welt erblickt, denn die kann neben dem Zähneputzen auch die Zunge schrubben, die Zahnhälse polieren und dient zusätzlich als ultrastarke Munddusche. Eines Tages erlernt sie das Bohren, wird also zusätzlich eine Bohrmaschine und ersetzt uns den Zahnarzt.

Ich glaube, ohne unsere teils überflüssigen Multimedia Spielereien wäre das Leben halb so aufregend. Und wenn das neue Smartphone abstürzt, weiss man nicht, was auf Facebook los ist, denn alle virtuellen Freunde sind online und trinken zusammen Kaffee. Und wenn mein Smartphone abstürzt, sagt mir meine Diät App nicht mehr, was ich heute essen darf, also trinke ich nur noch Kaffee und warte auf neue Anweisungen. Wahrlich, ohne Multimedia Spielereien wären wir arm dran, kaum noch lebensfähig. Wie haben wir das früher bloss alles geschafft?

All-inclusive Multimedia Geräte

Ein Trend in der Technik geht zum All in One. Man besitzt ein Gerät, mit dem man viele Dinge erledigen kann. Ich bevorzuge hier eindeutig das Handy mit den vielen nützlichen und unnützen Apps. Was kann das Handy noch nicht? Selbst kochen kann man mit Hilfe einer App, die uns zeigt, wie wir uns gesund ernähren sollen. Übrigens, haben Sie den Film Switch gesehen? Wenn es eine Fernbedienung gibt, mit welcher ich mich in die Zeit versetzen kann, in der ich Milliarden Euros auf meinem Konto habe, dann lassen Sie es mich bitte wissen, denn ich schalte mich sofort dorthin.

Hoffentlich bin ich dann nicht eine alte Frau, abgearbeitet und frustriert, weil ich so viel Energie ins Geld gesteckt habe, dass ich vollkommen vergessen habe zu leben. Gut, bei dieser Betrachtung baue ich dann doch lieber auf weniger Geld, vielleicht nur auf ein paar Millionen Euros. Der Mensch ist von Natur aus bestrebt, mit wenig Aufwand viel zu erreichen, am liebsten im Schlaf, denn da bemerken wir die Arbeit nicht. So ein Zeit-Beamer ist reinste Zukunftstechnik, aber man wird doch noch träumen dürfen.

 


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Elisabeth Putz

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