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Wie bekommt man schöne Fingernägel?Die Fingernägel sind wie eine Visitenkarte, und sie werden optisch wahrgenommen, wenn man jemandem eine Visitenkarte überreicht. Abgekaute Fingernägel spiegeln innere Unruhe wieder, gepflegte, lange Fingernägel zeigen, wie gut wir uns seelisch fühlen. Und so spiegeln die Nägel die optisch sichtbare Farbpracht unserer Seele wieder. Wer beim Fernsehen Nägel kaut, sollte sich dünne Baumwollhandschuhe anziehen, dann kaut er wenigstens nur an der Baumwolle weiter. Wie bekommt man schöne, lange, gepflegte Fingernägel? Man muss sie geduldig wachsen lassen, wenn man Naturnägel bevorzugt. Die Fingernägel brauchen ein regelmässiges Beauty-Programm. Feilen ist oft besser als schneiden, das obligatorische Nagelöl ist Pflicht, und Nagellack muss hochwertig sein. Wenn man seine Nagelhaut zurückschieben möchte, weil sie wuchert, sollte man dies behutsam, mit einem Nagelhautschieber machen, da sie sonst einreisst, verletzt wird und sich der gesamte Nagel entzünden kann. French Nails sehen toll aus. Eine eiserne Regel besagt, dass man seine Fingernägel nicht länger als ein Drittel des gesamten Nagels über den fingereigenen Tellerrand hinaus wachsen lassen sollte, sonst droht die Bruchgefahr. Sozusagen darf die weisse Nagelspitze ein Drittel der gesamten Nagellänge betragen, was durchaus im Rahmen der Möglichkeiten liegt, denn gesunde Nägel sind so hart, dass sie diese Länge ertragen. Unsere Fingernägel wachsen aus dem Nagelbett nach vorne, aus der Nagelwurzel heraus. Sie bestehen aus vielen Hornzellen, welche die feste, harte Hornschicht bilden. An der Nageloberfläche sind sie glatt und spiegeln sich im Licht. Sie bestehen aus Keratin, Horn, Biotin, Magnesium, Kalzium und können sich nur gesund entwickeln, wenn sie weder beschädigt, noch mit Krankheiten befallen sind. Gesunde Fingernägel haben weder Längsrillen, noch haben sie Querrillen, denn dies sind Anzeichen von Mangelerscheinungen oder Krankheiten. Bitte, so ein Nagelpilz kann ganz schön grausam sein und langwierig in der Behandlung, da der Fingernagel normalerweise nur zwischen 0,5 und 1,5 mm in der Woche wächst. Man sollte die Nagelhaut seitlich gut eincremen, damit sie nicht spröde wird und einreisst, denn sonst ist der Fingernagel schutzlos Bakterien und Keimen ausgesetzt, kann sich entzünden oder erkranken. Lange Fingernägel sind wie eine optisch einladende Visitenkarte, stehen für Prestige und ein gutes Image, kennzeichnen bei der Frau eine sinnliche Weiblichkeit, sehen gut aus, symbolisieren Luxus, Gesundheit und Gepflegtheit, und sie leisten ihre Dienste, wenn man eine Kirsche aus einem tiefen Glas holt. Nur Autos sollte man damit nicht zerkratzen. In vielen Bereichen des repräsentativen Arbeitslebens benötigt man Fingernägel in Überlänge, beispielsweise am Empfang, auf Messeständen, in allen Berufen, welche direkt mit anspruchsvollen Kunden zu tun haben, oder im Beautysalon und Kosmetikstudio. Handmodels lassen sich ihre Hände samt Fingernägel sogar versichern und tragen permanent Handschuhe, um sich nicht zu verletzen, denn in der Werbung ist Perfektion wichtig. Lange Fingernägel kann man mit Tattoos schmücken. Nageltattoos sind selbstklebende Motive, welche auf den Nagel aufgetragen werden. Man sollte die Nägel vorher gut entfetten, waschen, mit einem Unterlack versehen und dann erst das Tattoo auftragen, sonst klebt es nicht lange, oder es beschädigt den Naturnagel. Solche Nageltattoos sehen auch auf Gelnägeln gut aus, und manche Nagelstudios bieten wahre Meisterwerke an. Das Tattoo für die Fingernägel liegt im Trend, sieht gut aus, verleiht den Fingern Farbe, leuchtet unter Umständen in der Nacht, ist gut geeignet für den Discobesuch, und es verleiht uns Jugendlichkeit. Wenn man das Nageltatto wieder entfernt, sollte man seine Hände mit einer Kartoffelcreme versorgen, die Nägel mit einem Hanföl eincremen, oder man verwendet spezielle Hand und Nagelcreme, damit sich die Nagelplatte gut regeneriert. Wie feilt man die Fingernägel richtig?Wie feilt man die Fingernägel richtig? Es kommt auf die perfekte Feiltechnik an, seitlich unterhalb der Nagelplatte entlang feilen, niemals oberhalb, da sonst die Nagelplatte aufgerauht und rissig wird. Alternativ kann man seine Nägel auch schneiden, mit einer extra hierfür vorgesehenen, gut gebogenen Nagelschere, oder man kürzt sie mit einem Nagelklips. Das beste Ergebnis erntet man jedoch mit einer Glasfeile, welche sehr fein geschliffen ist. Rauhe Metallfeilen machen den Nagel kaputt, er reisst ein oder bekommt brüchige Stellen. Rauhe Holzfeilen oder Metallfeilen verwendet man eher dafür, damit künstliche Fingernägel besser auf der eigenen Nagelplatte haften bleiben. Nach dem Kürzen oder Feilen der Nägel braucht die Nagelplatte Ruhe, Vitamine und Feuchtigkeit, besonders an den gefeilten Stellen. Hierfür eignet sich Mandelöl, oder wenigstens eine feuchtigkeitsspendende Handcreme, aber am besten ist ein Nagelgel, welches den Fingernagel zusätzlich härtet. Nagelhärter sollte man eher meiden, da er die Nägel brüchig macht, trotz dass sie härter werden. Überhaupt ist jegliche Chemie Gift für die Fingernägel. Nägel feilen ist eine Kunst, denn es dauert eine Weile, bis sie die gewünschte Form erhalten. Man sollte seine Nägel immer an der Unterseite feilen, denn die oberste Schicht der Nagelplatte gibt ihnen den nötigen Halt. Wenn der Nagel bereits zwei Drittel über das eigentliche Nagelbett herausgewachsen ist, bricht er leicht ab, da erspart man sich glatt das Abkauen. Ideal sind Fingernägel, die ein Drittel übers Nagelbett hinausgewachsen sind. Damit kann man noch gut arbeiten, alles anfassen, und sie sehen gepflegt aus. Mit gut gefeilten Nägeln kann man eine Kirsche aus dem tiefsten Champagnerglas holen, diese zusammen mit einem edlen Tropfen Champagner in den Mund stecken, ohne dass die Finger schmutzig werden, und nachher muss man bloss noch die Fingernägel polieren. Man feilt unterhalb der Nagelplatte dahin, achtet darauf, dass die Nägel eine gelungene Form erhalten, poliert anschliessend mit einem sehr feinen Schleifpapier die rauhen stellen glatt, wäscht sich die Hände und cremt sie gut ein. Gefeilte Fingernägel sind nämlich empfindlich, neigen zu spröden Stellen und müssen mit rückfettendem Nagelöl und Feuchtigkeit versorgt werden. Hierfür nimmt man am besten ein Nagelbad in Olivenöl, Kokosöl, Hanföl oder Mandelöl. Spezielle Nagelkuren mit Keratin, Biotin und Kalzium sind auch ideal, aber sie kosten etwas mehr. Der Nagel wächst hinten aus dem Nagelbett heraus, wächst auch seitlich, nicht nur nach vorne, und deshalb muss man regelmässig, vielleicht einmal pro Woche die seitlichen Wucherungen wegfeilen. Sie setzen die Nagelfeile seitlich am Fingernagel an und feilen die Ecken weg, sodass der Nagel eine einheitliche rundliche, nach vorne zulaufende Form bildet. Bitte feilen Sie die Nagelhaut nicht versehentlich weg, und feilen Sie immer strukturiert, nicht ungeordnet in alle Himmelsrichtungen, sonst rauhen Sie den Nagel auf, und er schliesst nicht mehr ordentlich vorne ab. Man kann seine Nägel auch nach dem Feilen unter fliessendem Wasser glatt polieren, damit sie gut versiegelt sind. Manche Leute lieben eckige Fingernägel und ersparen sich das ewige ellipsenförmige Zufeilen. Andere sagen, mit solchen Nägeln würden sie überall anecken, aber die Form der Fingernägel ist quasi eine reine Geschmackssache. Spitz zulaufende Fingernägel sind auch eine Rarität am Menschenmarkt der wohlgeformten Nagelkultur. Wer spitz zulaufende Nägel liebt, braucht sie bloss seitlich schräg zur Mitte feilen, aber Achtung, solche Nägel sind tödlich, direkte Werkzeuge, mit denen man foltern kann. Man kann damit den Rücken des Partners sinnlich streicheln, man kann damit aber auch jede Seidenstrumpfhose in die Knie zwingen, wenn die Laufmaschen dahinlaufen. Und so entscheiden sich die meisten Leute für ellipsenförmige oder rund zulaufende Fingernägel in einer moderaten Länge. Auch die richtige Nagelfeile ist wichtig. Feilen gibt es in allen Grössen, Stärken und Körnungen. Die Metallfeile ist praktisch für alle groben Schliffe, lässt sich jedoch schwer reinigen und beginnt im Laufe der Zeit zu stinken, wenn sie rostet. Spezielle Beschichtungen verhindern bei teuren Feilen das Dahinvegetieren, aber besser ist eine Keramikfeile. Sie ist für Grobschliffe und Feinschliffe geeignet, je nach Körnung und Stärke, beginnt jedoch auch nach kurzer Zeit zu stinken, wenn man sie nicht artgerecht reinigt. Am besten sind Glasfeilen geeignet, da man mit ihnen so fein schleifen kann, dass der Nagel gut versiegelt wird. Die Glasfeile lässt sich rückstandslos reinigen, entwickelt keine unangenehmen Gerüche, und sie ist am hygienischsten. Leider bricht sie leicht, weshalb man sie immer in einem weichen Behälter aufbewahren sollte. Alternativ kann man seine Nägel auch mit einer Nagelschere kürzen, oder man verwendet einen Nagelclip. Damit könnte man jedoch den Nagel ruinieren, denn bereits ein falscher Schnitt sorgt dafür, dass der Nagel restlos ab ist und Wochen braucht, um nachzuwachsen. Eine gute Alternative zur herkömmlichen, manuell bedienbaren Nagelfeile ist die elektronische Feile. Sie besitzt mehrere Feilen in verschiedenen Schärfen, ist bequem anwendbar, man spart Zeit damit und erntet sehr gute Ergebnisse. Allerdings sollte man ein wenig üben, da der Nagel schneller weg ist, als mit einer bequemen Glasfeile. Fazit: Nägel feilen ist Pflicht, wenn man sie als Visitenkarte nutzt, denn regelmässig gefeilte Fingernägel wachsen gesund nach. Es gibt mehrere Nagelformen, welche man sich gezielt zufeilen kann, die etwas spitz zulaufende Form, die Ellipsenform, die eckige und die runde Nagelform. Man kann jedoch noch so gut feilen, die Fingernägel sind ein Naturprodukt, und jedes Mal, wenn sie zwei Drittel aus dem Nagelbett herausgewachsen sind, brechen sie ab. Fingernägel sollte man immer schräg unterhalb feilen, damit man die Nagelplatte nicht angreift. Es kommt auch auf die richtige Nagelfeile an, denn oft ist eine Glasfeile besser als eine Metallfeile. Alternativ kann man seine Nägel auch mit dem Nagelclip oder mit der gut gebogenen Nagelschere kürzen, aber hier hat man nicht viel kreativen Spielraum für die perfekte Nagelform. Und nach dem Kürzen muss man seine Nägel mit etwas Nagelöl pflegen, weil die gefeilten und geschnittenen Stellen aufgerauht sind. Wie repariert man kaputte Fingernägel?Wie repariert man kaputte Fingernägel? Nägel kauen, trockene Raumluft, Kälte, Sand und Wind, Spülwasser und Scheuermittel, Nagellack und Entferner, all das kann die Fingernägel rauh, rissig, brückig und zerfleddert aussehen lassen. Man sollte es schlichtweg meiden, obwohl das Nägel kauen viel Disziplin erfordert, wenn man damit aufhören möchte. Im Winter sollte man Handschuhe tragen, und wer im Sand spielt, muss seine Nägel danach gut eincremen. Auch die richtige Ernährung macht unsere Fingernägel gesund, sorgt dafür, dass kaum bis keine Rillen entstehen und gibt dem Nagel die Nährstoffe, die er braucht. Hierzu gehören Kalzium, Keratin, Vitamin A und E, Folsäure, und wer viel Gemüse, vorzugsweise roh, zu sich nimmt, pflegt seine Nägel von innen nach aussen. Zu lange Fingernägel brechen übrigens ab einer Länge, welche über zwei Drittel über die Fingerkuppen hinausreichen, meistens ab, da sie spröde werden. Rissige, brüchige, gespaltene Nägel sind kaputt und sollten in der Regel gekürzt, gefeilt oder geschnitten werden. Wer jedoch einen kaputten Fingernagel über eine gewisse Zeit restaurieren will, sollte dies mit einem Keratin-Gel oder einem guten Nagelhärter tun. Auch selbstklebende Nagelstreifen, welche mit einem Keratin-Gel versehen sind, können die kaputte Stelle reparieren. Dies macht man meist, wenn der Nagel nachwachsen soll und in dieser Zeit unentdeckt bleiben will. Es sieht nämlich nichts schlimmer aus, als wenn die Fingernägel unterschiedlich lang sind, wenn einige abbrechen und die anderen überlang hervorstehen. Ideal sehen Nägel gleicher Länge aus, selbst wenn man sie kurzzeitig streng kürzen muss. Kaputte Fingernägel kann man von innen und von aussen nähren. Kieselerde, Keratin, Biotin, Kalzium, viel Gemüse, Proteine, spezielle Nahrungsergänzung für Haare, Haut und Nägel, das nährt den Fingernagel von innen. Nagelöl und Nagelsalben nähren die kaputten Nägel von aussen, Und ein Nagelhärter sorgt dafür, dass die Nagelplatte schön fest bleibt. Mit einem Nagelstift, welcher Mandelöl enthält, kann man seine Fingernägel richtig glänzend und elastisch machen. Wer seine geklebten und restaurierten Fingernägel optisch brillant glänzen lässt, verwendet am besten einen dunklen Nagellack, dunkelrot, pink, lachsrosa, hellbraun, grün, blau, oder gar gewöhnungsbedürftiges Schwarz, damit eventuelle Risse und Bruchstellen nicht mehr zu sehen sind. Hier wird der Nagel zusätzlich gestärkt, besonders wenn man einen dickflüssigen Lack verwendet. Achtung, solche Nägel brechen in der Regel innerhalb einiger Wochen ab, da sie keine Stabilität im natürlichen Sinn haben. Besonders wenn die Nägel seitlich einreissen, haftet der Nagel nicht mehr lange, da der Riss immer grösser wird. Man kann hier zwar mit einem Unterlack die Bruchstelle versiegeln, aber nur kurzfristig. Kaputte Fingernägel bekommt man bei Kälte, Wind, Regen und schlechtem Wetter, weil die Nagelplatte aufgerauht, spröde und angegriffen wird. Ab ca 5 Grad Aussentemperatur sollte man Handschuhe tragen, vielleicht leichte Satinhandschuhe, in denen man nicht schwitzt. Fingernägel reissen auch gerne ein, wenn man sie Erde, Sand, Putzmitteln, Wasser, Gestein, Pappe, Styropor, etc. aussetzt. Hier wird auch gerne eventueller Nagellack abgerieben. Und wenn man mit den Nägeln Dinge öffnet, Knoten entfernt, scharfe Gegenstände anfasst oder an der Mauer entlang gleitet, brechen sie gerne ab. Auch Nagellack, Kunstnägel, Nagelverzierungen und Nagelgel machen die Fingernägel kaputt. Sie brauchen dann mehr Pflege als ein Naturnagel, und hier helfen Nagelkuren und Nagelöle mit Jojoba, Sheabutter, Aloevera, Nussöl oder Kakaobutter. Nägel kauen macht die Fingernägel kaputtNägel kauen wird von der Umwelt als ungepflegt und unschön wahrgenommen. Man assoziiert damit eine labile Persönlichkeit. Manche Leute kauen aus Langeweile, aus Gewohnheit, vor dem Fernseher, beim Musik hören, in der U-Bahn. Und schon sind die Nägel kaputt. Abgekaute Fingernägel sehen gewöhnungsbedürftig aus, auch wenn sie signalisieren, dass man vielleicht psychische Probleme hat, den enormen Innendruck auf der Seele abbauen muss und aus diesem Grund seine Nägel bis zur Unendlichkeit abbeisst, demoliert und förmlich auffrisst. Es gibt Menschen, die kauen bis zur Unendlichkeit, endlos hemmungslos an ihren Nägeln, sodass die Finger schon blutig aussehen. Manche Fingerkuppen sind rot bis violett, blau bis grün, weil sich durch das extreme Nagelkauen und Hautkauen Blutergüsse bilden. Hier kann man etwas dagegen tun, wenn man sich entscheidet, kein Nervenbündel mehr zu sein. Man darf nicht an seinen Nägeln kauen, und man sollte auch die Haut um den Nagel herum in Ruhe lassen, wenn man schöne Nägel haben will. Bei manchen Nägel-kauenden Leuten hilft es, wenn sie den abgekauten Zustand in der Öffentlichkeit nicht ertragen, falls sie ein Dokument unterzeichnen, oder ihre Kaunägel anderweitig herzeigen müssen, dann hören sie auf zu kauen, wenn sie mitleidig angestarrt werden. Bei anderen hilft spezielles Nagelkaugel, welches aufgetragen wird und einen bitteren Geschmack besitzt. Man kann auch Handschuhe anziehen, und die Naturfanatiker geben sogar Hühnermist auf die Kaunägel, damit sie sich davor ekeln und die Nagelplatte in Ruhe lassen. Es gibt auch Spezialmethoden, um abgekaute Fingernägel wieder zum Leben zu erwecken. Man lässt sich mit einem Skalpell, mit Hilfe eines Peelings oder mit einem Nagelhautentferner die überschüssige Haut an den Fingerkuppen entfernen. Im Grunde ist es dicke, hart gewordene Hornhaut, welche sich bildet, wenn man den Nagel zu kurz zurückkaut. Der Nagel kann über die Hornhautschicht nicht mehr richtig drüberwachsen und bleibt kurz, oder er wächst sogar ein. Das muss nicht sein. Wer seine Haut wieder weich macht, muss warten, bis die Fingernägel wieder wachsen, oder er probiert natürlich aussehende Gelnägel aus, die man hübsch dekorieren und verzieren kann. Mit diesem Look bekommt man ein neues Selbstbewusstsein, fühlt sich sicherer im Auftreten, und das sorgt dafür, dass man zu Kauen aufhört. Trockene Raumluft macht die Fingernägel kaputtFingernägel reagieren sensibel, beleidigt, zickig, fast schon depressiv auf trockene Raumluft, und deshalb ist gerade im Winter die ungünstigste Zeit für Fingernägel. Lange Nägel sind eher betroffen als kurze, weil sie spröde und rissig werden, wenn sie zu lange der trockenen Luft ausgesetzt sind. Wir bemerken es zuerst an den trockenen Handflächen, Körperstellen, am trockenen Gesicht, an ausgetrockneten Schleimhäuten in der Nase und im Mund, dann an der trockenen Nagelhaut, und erst später, fast schon zu spät an den Fingernägeln selber, wenn sie zu trocken sind. Sie brechen ab, hinterlassen tiefe Furchen, reissen ein und lassen sogar üppig aufgetragenen Nagellack abplatzen. Wer im Winter schöne Fingernägel haben will, muss seine Nägel täglich mit einem gut feuchtenden und fettenden Nagelöl einmassieren, beispielsweise mit Mandelöl. Lüften schadet im Winter nicht, besonders dann nicht, wenn es schneit und regnet, denn so kommt frische, etwas feuchtere Luft in die Innenräume und beseitigt die schlimmste Trockenheit. Wie gesund sind künstliche Fingernägel?Künstliche Fingernägel sind nicht unbedingt gesund, aber sie sehen brillant aus, und man glänzt damit auf jeder Party. Sogenannte Partynägel gibt es in allen Grössen und Formen, bunt bis elegant und schlicht, edel bis glitzernd und schimmernd, und man kann sie bequem aufkleben, nach einigen Stunden wieder entfernen und risikolos tragen. Lediglich der Allergiker sollte vorsichtig sein, denn der Nagelkleber könnte zu Rötungen und Reizungen der Nagelhaut führen. Wer seine Kunstnägel länger tragen will, entscheidet sich meist für Acrylnägel, Gelnägel oder Metallnägel, welche auf die aufgerauhte Nagelplatte geklebt werden, fast immer in aufwendigen Verfahren, die extrem viel Geschick abverlangen. Der Anfänger sollte üben, vielleicht an einer Modellhand, oder man lässt sich seine künstlichen Fingernägel im Nagelstudio anbringen, da kann man nichts falsch machen. Wer seine echten, naturbelassenen Fingernägel abkaut, sie vernachlässigt, sie nicht mit genügend Vitaminen und Nährstoffen versorgt, greift vielleicht irgendwann einmal zu künstlichen Fingernägeln. Kunstnägel sehen gut aus, brechen nicht sofort ab und verlieren nicht gleich ihre Farbe, aber sie können mit Naturnägeln oft nicht mithalten. Die meisten Leute bevorzugen Gelnägel und nicht unbedingt die harten Plastiknägel. Der Gelnagel ist elastischer, wenn er dünn aufgetragen wird, und er sieht natürlicher aus. Er wird unter UV-Licht angebracht, getrocknet und gehärtet, nachdem die Nagelplatte vollständig aufgerauht wird. Danach wird der Nagel je nach Wunsch mit groben und feinen Feilen in die richtige Form gebracht. Man sollte beachten, dass der eigene Nagel darunter leidet, weil er nicht atmen kann. Und so sind künstliche Fingernägel eher nur ein Party-Gag, nicht für die dauerhafte Anwendung geeignet, da unterhalb der Naturnagel krank werden kann. Kunstnägel lassen sich entweder mit Plastiknägeln zaubern, welche man mit Hilfe von Spezialklebstoff am eigenen Nagel anbringt, oder man greift zu Gelnägeln oder Acrylnägeln, die mit Hilfe von UV-Licht am eigenen Nagel gehärtet und getrocknet werden. Es gibt auch weiche Gelnägel, welche wie Plastiknägel mit einem Spezialkleber angebracht werden, ohne den Naturnagel aufzurauhen. Beides schadet jedoch auf Dauer der Gesundheit, weil der naturbelassene eigene Fingernagel unter dem Kunstnagel kaputt geht. Fakt ist, Kunstnägel sind schädlich, egal, ob es sich um Gelnägel, Plastiknägel, Acrylnägel oder gar Silikonnägel handelt. Die Nagelplatte wird beschädigt, die Nagelhaut leidet, und der gesamte Fingernagel kann nicht richtig atmen. Der Nagel kann sich im schlimmsten Fall braun färben, er kann jucken, schmerzen, er zerbröselt, beginnt zu eitern, und rund um den Nagel herum können schmerzhafte Rötungen und Schwellungen entstehen. Angegriffene, zerstörte Naturnägel sollten nicht mehr mit Kunstnägeln behandelt werden, denn die Krankheit könnte voranschreiten, sodass man den gesamten Fingernagel verliert. Bakterien, Pilze und chemische Substanzen lagern sich im kaputten Nagelbett ein und fressen sich durch bis in die untersten Schichten. Wer sich trotzdem immer wieder für Kunstnägel entscheidet, muss den Naturnagel zwischendurch gut pflegen. Zwischen zwei Anwendungen mit künstlichen Fingernägeln sollte man eine einwöchige Pause machen, damit der eigene Nagel wieder Luft bekommt und sich erholen kann. Im Idealfall macht man zwei Monate Pause, damit der gesamte Nagel wieder gesund nachwächst. Bitte beachten Sie, dass man bei Gelnägeln den Fingernagel anrauht, und dass auch bei der Anwendung von Klebstoff das Nagelbett leidet, denn immerhin arbeitet man mit Chemie. Wie bringt man Gelnägel richtig an? Zuerst wird die Nagelplatte mit einer rauhen Feile angerauht. Dann kommt der Nagel auf eine Schablone, damit die Gelschicht aufgemalt werden kann. Zehn Minuten lang trocknet der Gelnagel unter einer UV-Lampe. Danach wird die Schablone abgenommen und der künstliche Nagel mit mehreren Feilen unterschiedlicher Härte zurechtgefeilt, bis das Ergebnis stimmt. Die Kosmetikerin nimmt einen Mundschutz, denn die künstlichen Partikel, der Nagelstaub, können sonst in die Lunge kommen und die Atemwege schädigen. Diesen Mundschutz sollten auch Sie verwenden, wenn Sie Kunstnägel selber anbringen. Übrigens fühlt sich so ein Gelnagel härter als der eigene Fingernagel an und wirkt zuerst wie ein Fremdkörper am Finger. Man braucht Spezialfeilen, denn die herkömmliche Nagelfeile versagt kläglich. Gelnägel kann man auch zu Hause selber machen. Die Sets kosten zwischen 20 Euro und 90 Euro, wobei alle Sets mehr oder weniger brauchbar sind. Die Gelnägel der teuren Sets lassen sich jedoch leicht wieder abziehen. Übrigens kann man brüchige oder kaputte Fingernägel auch mit einem Keratingel reparieren und verlängern, oder man gibt dick aufgetragenen Nagelhärter auf die Bruchstellen. Man kann auch spezielle Käsenägel, sogenannte Kunstnägel in Käseform anbringen. Zuerst sollte man eine Packung von Kunstnägeln kaufen, welche nicht zu hart sind, am besten sind vorgefertigte Gelnägel. Plastikfingernägel sind zu hart. Dann formt man die Nägel so, dass sie sich dem natürlichen Nagelbett anpassen. Dann schneidet oder bohrt man Löcher in die Kunstnägel, klebt sie auf und lackiert sie in einer Nagellackfarbe, welche einer Käsefarbe sehr ähnlich ist, vielleicht hellgelb, kräftiges gelb, gelb-orange oder cremiges Dunkelweiss. Durch die Löcher sieht der Fingernagel wie ein Käse aus, sodass man glaubt, jemand hätte Käsestücke auf seinen Fingern. Für Fasching oder Halloween ist dies eine gute Idee. Alltagstauglich sind diese Nägel jedoch nicht, da sie eher gewöhnungsbedürftig als einladend wirken. Gelnägel können leider auch Krebs auslösen oder das Krebsrisiko erhöhen, da sie unter dem UV-Licht gehärtet und getrocknet werden. Das UV-Licht für die Fingernägel ist genauso kräftig wie das im Solarium. Ausserdem weiss man nie so genau, was sich unter dem Gelnagel abspielt, weil chemische Substanzen direkt auf den aufgerauhten Nagel gegeben werden. Wie bekommt man weisse Nagelspitzen?Wie bekommt man French Nails? Von Natur aus wachsen sie nur wenigen Leuten so exakt, dass man nicht mit Kosmetik nachhelfen muss. Weisse Nagelspitzen benötigen Keratin, Kalzium und einen weissen Nagelstift, mit welchen man die Spitzen unterhalb der Nagelplatte nachmalt. Einige Leute lackieren auch nur die Nagelspitzen weiss, damit das Ergebnis länger anhält. Für French Nails sind lange Fingernägel besonders gut geeignet, da sie so weit nach draussen gewachsen sind, dass man die weisse Nagelplatte gut sieht. Ultrakurze Nägel eignen sich nicht für diesen elitären Look, aber dafür können diese mit dunkelrotem Nagellack wie echte Krallen wirken. Übrigens kann man seine Nagelspitzen mit Zitrone und diversen Hausmitteln nur schlecht bis gar nicht weiss bekommen, man schadet damit nur der Nagelplatte, weil man sie durch die Zitronensäure aufrauht. French Nails sehen gut, stabil, gesund, gepflegt und kosmetisch perfekt aus, signalisieren Reichtum und eine gewisse Dekadenz, und sie symbolisieren die Gesellschaft der Oberklasse, die Creme de la Creme. Man kann sich seine Nagelspitzen weiss lackieren lassen, wobei man hier einen Überlack genötigt, damit der Nagellack nicht künstlich aufgetragen wirkt. Man kann sich weisse Nagelspitzen aufkleben, oder man trägt sie mit einem weissen Nagelstift unterhalb des Nagels auf. Sie sehen natürlich aus und entfalten ihre volle Wirkung, wenn man einen transparenten Nagellack aufträgt. Nicht jede Nagelspitze wächst so günstig, dass sie auch in der Farbe weiss glänzt, aber jeder Nagel kann auf Hochglanz getrimmt werden, sodass man glaubt, es wäre ein Naturnagel. Wer einen Nagelstift verwendet, muss mehrmals täglich nachmalen, da sich die Farbe nach dem Händewaschen löst, es sei denn, man verwendet einen gut haftenden Spezialstift. Übrigens wird die natürliche Nagelschicht an der Nagelspitze nach dem Duschen und Waschen auch etwas transparenter, da sich die natürliche Kalziumschicht kurzzeitig verflüchtigt, wenn sie mit Wasser in Kontakt kommt. Und so sollte man seinen Nagelstift immer mit dabei haben, damit eventuelle transparente Stellen wieder weiss gemacht werden können. Die richtige Ernährung sorgt ohne einen Nagelstift zu benutzen dafür, dass die Nagelspitzen weiss glänzen. Lebensmittel mit viel Kalzium, Keratin, Biotin, Kieselerde, Vitamin A, E, D und K, Mineralstoffen, viel Obst und Gemüse sorgen für gesunde Nägel. Fastfood macht die Nägel weich, spröde und brüchig. Kalziumtabletten stärken die Nagelplatte, sollten jedoch nicht unkontrolliert eingenommen werden, nur bei einer Mangelerscheinung. Die Nagelspitzen werden umso weisser, desto dichter und dicker ein Fingernagel ist. Deshalb sollte man seine Fingernägel stumpf zufeilen anstatt spitz zuzuschneiden oder gar zu kauen. Man sollte auch das Nagelstudio meiden, denn Kunstnägel, Gelnägel und aufgerauhte Nagelplatten sind Gift für French Nails. Und wer seine Nägel ohne den schützenden Unterlack behandelt, vielleicht noch mit einem dunklen Nagellack, der erntet Flecken und Verfärbungen, welche nur durch viel Geduld oder durch Bleichen verschwinden. Chlorbleiche und Putzmittel sind vollkommen ungeeignet, auch Waschmittel und Scheuermittel tun den Fingernägeln nichts Gutes. Mit einer Zitrone, welche man ausdrückt, samt Fruchtfleisch in ein Gefäss gibt, worin man dann seine Fingernägel für 10 Minuten badet, sorgen für die nötige Bleiche. Danach sollte man seine Nägel mit einem Nagelöl behandeln, damit sie nicht spröde werden. Manche Leute verwenden Backpulver, wenn sie nicht gerade die lästigen Ameisen darin platzen lassen, aber das Backpulver ist gewöhnungsbedürftig. French Nails kann man sich auch mit sogenannten Mini-Nail-Tips zaubern. Man klebt die Tips vorne am Nagel auf und erntet ein gutes optisches Ergebnis. Bei genauerer Betrachtung sehen die Nagelspitzen jedoch aufgeklebt und künstlich aus. Im Nagelstudio kann man sich seine professionelle French Nail Maniküre übrigens bequem abholen, wenn man keinen Wert auf gesunde Fingernägel legt. Der Nagel wird angerauht, es kommt ein durchsichtiges Nagelgel, ein Gelnagel drüber, unter dem UV Licht wird das ganze Teil gehärtet, und nachher wird die Nagelspitze weiss dekoriert, mit speziellen Lacken versehen. Fingernägel lackierenWie lackiert man seine Fingernägel richtig? Zuerst muss man sie reinigen, damit keine Fettschicht dran klebt. Dann gibt man einen schützenden Unterlack, dann den Nagellack und zum Schluss einen glänzenden Überlack auf die Nägel. Es gibt zahlreiche exotische Varianten, seine Nägel zu lackieren, und manche Leute mögen es auch schlicht transparent. Den Nagellack sollte man schonend entfernen, und sowohl beim Lack, als auch beim Nagellackentferner ist Qualität wichtig, sonst werden die Nägel spröde.
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