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So bekommen Sie schöne Fingernägel

Schöne FingernägelWie bekommt man schöne, lange, gepflegte Fingernägel? Man muss sie geduldig wachsen lassen, wenn man Naturnägel bevorzugt. Die Fingernägel brauchen ein regelmässiges Beauty-Programm. Feilen ist oft besser als schneiden, das obligatorische Nagelöl ist Pflicht, und Nagellack muss hochwertig sein. Wenn man seine Nagelhaut zurückschieben möchte, weil sie wuchert, sollte man dies behutsam, mit einem Nagelhautschieber machen, da sie sonst einreisst, verletzt wird und sich der gesamte Nagel entzünden kann.

French Nails sehen toll aus. Eine eiserne Regel besagt, dass man seine Fingernägel nicht länger als ein Drittel des gesamten Nagels über den fingereigenen Tellerrand hinaus wachsen lassen sollte, sonst droht die Bruchgefahr. Sozusagen darf die weisse Nagelspitze ein Drittel der gesamten Nagellänge betragen, was durchaus im Rahmen der Möglichkeiten liegt, denn gesunde Nägel sind so hart, dass sie diese Länge ertragen.

Unsere Fingernägel wachsen aus dem Nagelbett nach vorne, aus der Nagelwurzel heraus. Sie bestehen aus vielen Hornzellen, welche die feste, harte Hornschicht bilden. An der Nageloberfläche sind sie glatt und spiegeln sich im Licht. Sie bestehen aus Keratin, Horn, Biotin, Magnesium, Kalzium und können sich nur gesund entwickeln, wenn sie weder beschädigt, noch mit Krankheiten befallen sind.

Gesunde Fingernägel haben weder Längsrillen, noch haben sie Querrillen, denn dies sind Anzeichen von Mangelerscheinungen oder Krankheiten. Bitte, so ein Nagelpilz kann ganz schön grausam sein und langwierig in der Behandlung, da der Fingernagel normalerweise nur zwischen 0,5 und 1,5 mm in der Woche wächst. Man sollte die Nagelhaut seitlich gut eincremen, damit sie nicht spröde wird und einreisst, denn sonst ist der Fingernagel schutzlos Bakterien und Keimen ausgesetzt, kann sich entzünden oder erkranken.

Lange Fingernägel sind wie eine optisch einladende Visitenkarte, stehen für Prestige und ein gutes Image, kennzeichnen bei der Frau eine sinnliche Weiblichkeit, sehen gut aus, symbolisieren Luxus, Gesundheit und Gepflegtheit, und sie leisten ihre Dienste, wenn man eine Kirsche aus einem tiefen Glas holt. Nur Autos sollte man damit nicht zerkratzen. In vielen Bereichen des repräsentativen Arbeitslebens benötigt man Fingernägel in Überlänge, beispielsweise am Empfang, auf Messeständen, in allen Berufen, welche direkt mit anspruchsvollen Kunden zu tun haben, oder im Beautysalon und Kosmetikstudio. Handmodels lassen sich ihre Hände samt Fingernägel sogar versichern und tragen permanent Handschuhe, um sich nicht zu verletzen, denn in der Werbung ist Perfektion wichtig.

Lange Fingernägel kann man mit Tattoos schmücken. Nageltattoos sind selbstklebende Motive, welche auf den Nagel aufgetragen werden. Man sollte die Nägel vorher gut entfetten, waschen, mit einem Unterlack versehen und dann erst das Tattoo auftragen, sonst klebt es nicht lange, oder es beschädigt den Naturnagel. Solche Nageltattoos sehen auch auf Gelnägeln gut aus, und manche Nagelstudios bieten wahre Meisterwerke an. Das Tattoo für die Fingernägel liegt im Trend, sieht gut aus, verleiht den Fingern Farbe, leuchtet unter Umständen in der Nacht, ist gut geeignet für den Discobesuch, und es verleiht uns Jugendlichkeit. Wenn man das Nageltatto wieder entfernt, sollte man seine Hände mit einer Kartoffelcreme versorgen, die Nägel mit einem Hanföl eincremen, oder man verwendet spezielle Hand und Nagelcreme, damit sich die Nagelplatte gut regeneriert.

Fingernägel lackieren

Wie lackiert man seine Fingernägel richtig? Zuerst muss man sie reinigen, damit keine Fettschicht dran klebt. Dann gibt man einen schützenden Unterlack, dann den Nagellack und zum Schluss einen glänzenden Überlack auf die Nägel. Es gibt zahlreiche exotische Varianten, seine Nägel zu lackieren, und manche Leute mögen es auch schlicht transparent. Den Nagellack sollte man schonend entfernen, und sowohl beim Lack, als auch beim Nagellackentferner ist Qualität wichtig, sonst werden die Nägel spröde.

Fingernägel feilen

Wie feilt man seine Nägel richtig? Es gibt mehrere Nagelformen, welche man sich gezielt zufeilen kann, die etwas spitz zulaufende Form, die Ellipsenform, die eckige und die runde Nagelform. Man kann jedoch noch so gut feilen, die Fingernägel sind ein Naturprodukt, und jedes Mal, wenn sie zwei Drittel aus dem Nagelbett herausgewachsen sind, brechen sie ab. Fingernägel sollte man immer schräg unterhalb feilen, damit man die Nagelplatte nicht angreift. Es kommt auch auf die richtige Nagelfeile an, denn oft ist eine Glasfeile besser als eine Metallfeile. Alternativ kann man seine Nägel auch mit dem Nagelclip oder mit der gut gebogenen Nagelschere kürzen, aber hier hat man nicht viel kreativen Spielraum für die perfekte Nagelform. Und nach dem Kürzen muss man seine Nägel mit etwas Nagelöl pflegen, weil die gefeilten und geschnittenen Stellen aufgerauht sind.

Kaputte Fingernägel

Wie repariert man kaputte, rissige, spröde und gespaltene Nägel? Wer an seinen Nägeln kaut, die Nagelhaut wegknabbert, die Nagelplatte mit den Zähnen aufrauht und glaubt, er würde damit seinen inneren Druck abbauen, der irrt sich, weil das Nägelkauen von der Umwelt als ungepflegt und unschön wahrgenommen wird. Man assoziiert damit eine labile Persönlichkeit. Manche Leute kauen aus Langeweile, aus Gewohnheit, vor dem Fernseher, beim Musik hören, in der U-Bahn. Und schon sind die Nägel kaputt. Man kann sie durch Kunstnägel ersetzen, aber das ist keine Dauerlösung. Man kann sie wachsen lassen, vor Wind und Wetter mit Handschuhen schützen, und man kann sie gut von innen und von aussen nähren. Kieselerde, Keratin, Biotin, Kalzium, viel Gemüse, Proteine, spezielle Nahrungsergänzung für Haare, Haut und Nägel, das nährt den Fingernagel von innen. Nagelöl und Nagelsalben nähren die kaputten Nägel von aussen, Und ein Nagelhärter sorgt dafür, dass die Nagelplatte schön fest bleibt. Mit einem Nagelstift, welcher Mandelöl enthält, kann man seine Fingernägel richtig glänzend und elastisch machen.

Künstliche Fingernägel

Kunstnägel sehen gut aus, brechen nicht sofort ab und verlieren nicht gleich ihre Farbe, aber sie können mit Naturnägeln oft nicht mithalten. Die meisten Leute bevorzugen Gelnägel und nicht unbedingt die harten Plastiknägel. Der Gelnagel ist elastischer, wenn er dünn aufgetragen wird, und er sieht natürlicher aus. Er wird unter UV-Licht angebracht, getrocknet und gehärtet, nachdem die Nagelplatte vollständig aufgerauht wird. Danach wird der Nagel je nach Wunsch mit groben und feinen Feilen in die richtige Form gebracht. Man sollte beachten, dass der eigene Nagel darunter leidet, weil er nicht atmen kann. Und so sind künstliche Fingernägel eher nur ein Party-Gag, nicht für die dauerhafte Anwendung geeignet, da unterhalb der Naturnagel krank werden kann.

Weisse Nagelspitzen - French Nails

Wie bekommt man French Nails? Von Natur aus wachsen sie nur wenigen Leuten so exakt, dass man nicht mit Kosmetik nachhelfen muss. Weisse Nagelspitzen benötigen Keratin, Kalzium und einen weissen Nagelstift, mit welchen man die Spitzen unterhalb der Nagelplatte nachmalt. Einige Leute lackieren auch nur die Nagelspitzen weiss, damit das Ergebnis länger anhält. Für French Nails sind lange Fingernägel besonders gut geeignet, da sie so weit nach draussen gewachsen sind, dass man die weisse Nagelplatte gut sieht. Ultrakurze Nägel eignen sich nicht für diesen elitären Look, aber dafür können diese mit dunkelrotem Nagellack wie echte Krallen wirken. Übrigens kann man seine Nagelspitzen mit Zitrone und diversen Hausmitteln nur schlecht bis gar nicht weiss bekommen, man schadet damit nur der Nagelplatte, weil man sie durch die Zitronensäure aufrauht.


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Elisabeth Putz

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