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Was ist Literatur?

Buch lesenAls Literatur wird ja das mündliche oder schriftliche Wort bezeichnet, welches überliefert wird, wobei ich mir bei Ersterem nicht sicher bin, wie lange das Ursprungswort in seiner tatsächlichen Form Bestand hat. Kennen Sie das Phänomen, dass sich eine Geschichte im Laufe der Zeit wandelt, wenn sie durch viele Menschengehirne gewandert ist? Da verliert das Ende der Geschichte oftmals die ihm zustehende Pointe.

Literatur hat seinen Namen aus der Wissenschaft, es bedeutet Wissen aller Art. Und so liegen heute die zahlreichen Ratgeber im Trend, denn wir sind zu einer wissensdurstigen Gesellschaft geworden, die Informationen wie Fast Food in sich hineinschlingt.

Ich kaufte mir einen Ratgeber zum Thema Schminken, laufe heute noch mit kahlem, ungeschminkten Gesicht herum, aber ich besitze ihn wenigstens, den elitären Ratgeber. Heute boomen Info-Bücher, vorwiegend online als e-bboks erhältlich, die sich in den Bereichen Beauty und Wellness, Karriere und Finanzen, Körperkult, Flirttechniken und Lifestyle bewegen. Wir möchten schön und erfolgreich sein. Da verzichten wir gerne auf den Liebesroman und legen uns stattdessen das neue Aktienbuch zu, damit uns unser Geld attraktiver macht.

Auf einem harten, brutal auftrainierten Sixbag, welches manche Leute vorweisen können, kann man sich nicht ausruhen und ein gutes Buch lesen, denn das Kopfkissen ist zu hart. Trotzdem boomen die Anleitungen für straffe Bauchmuskeln, die zahlreichen Fitness-Ratgeber, denn man will sehen, gesehen werden und den attraktivsten Partner abbekommen. Ob man mit ihm gemeinsam ein Buch lesen will, bezweifle ich, denn der Geist ist zwar willig, aber das Fleisch ist nicht in der Lage dazu, die Hände voneinander zu lassen. Dann lesen wir das Buch eben danach..

Literatur boomt auch in einer speziellen Form online auf YouTube, als gesprochenes Wort, verpackt in kleine Videos, die als nützliche Ratgeber in Wort und Bild bereitstehen. Wenn ich auf YouTube über den perfekten Kuss spreche, gerät allerdings der gute Rat in den Hintergrund. Heute verdient der Autor nicht mehr vorwiegend am Buchverkauf, sondern durch Werbung auf seinem YouTube Kanal oder auf seiner Website, denn grosszügig gesehen ist jede noch so dünne Website, die Informationen enthält, als Literatur zu sehen.

Bestseller als Buch und Film liegen im Trend

Als ich mir Harry Potter als Buch kaufte, hoffte ichmit sehnlichster Erwartung, dass doch endlich dieses Buch verfilmt wurde. Und als ich dann im Kino sass, wünschte ich mir das Buch zurück, weil ich versehentlich falsche Vorstellungen von den einzelnen Szenen hatte. Harry Potter stellte ich mir attraktiver vor. Übrigens wurde ich von Band zu Band, von Kinofilm zu Kinofilm glücklicher, denn ich entdeckte, dass Harry Potter immer attraktiver wurde.

Lieber Besucher, oft liest man ein Buch und malt sich die einzelnen Szenen, die Darsteller und Schauplätze in seinem eigenen Kopf kreativ aus. Andere Leute haben vom selben Buch eine ganz andere Vorstellung. Der Regisseur hat wieder eine andere Vorstellung, und so passiert es, dass man vom verfilmten Buch enttäuscht ist. Dies passierte mir übrigens auch beim Film: Das Parfum, gefolgt vom Wunderweltwerk: Die Säulen der Erde.

Bitte verzeihen Sie mir meine literarisch geschwungene Offenheit, aber als ich die Verfilmung der Tore zur Welt von Ken Follet gesehen habe, verstand ich das gesamte Buch nicht mehr, denn ich hatte sämtliche Szenen anders in Erinnerung, und an manche Darstellungen konnte ich mich nicht erinnern, diese jemals im Buch vorgefunden zu haben. Ich wette, wenn man mein bisheriges Leben auf eine Dauer von drei Stunden zusammenpresst, kann ich mich an meine Lebensstationen auch nicht mehr erinnern. Und so passiert es, dass Buch und Verfilmung oft kaum mehr etwas miteinander zu tun haben.

Haben Sie eigentlich schon Twilight gelesen? Bitte beissen Sie mich nicht, ich bin schon ein Vampir. Bevor ich es vergesse, ich bin ein begeisterter Twilight Fan, und auch Herr der Ringe ist für mich wie das Erscheinen des Weihnachtsmannes und des Osterhasens zugleich. Bestseller werden immer boomen, denn die breite Masse macht den Gewinn aus.

Stirbt das herkömmlich gedruckte Buch?

Was macht das in schwarze, gut lesbare Buchstaben gepresste Wort plötzlich im Internet? Es geht online, es verfolgt die gleichen Gepflogenheiten wie der Mensch, denn wenn der Mensch virtuelle Wege geht, läuft ihm das Wort hinterher.

Nur meine Wörter laufen mir wie wild gewordene Hunde voraus, denn ich spreche und schreibe, ohne vorher an eventuelle Konsequenzen zu denken, richtig kopflos.

Das auf Papier geschriebene Wort hat es heute schwer, sich am Buchmarkt durchzusetzen, denn online ist alles jederzeit verfügbar. Die Printmedien kommen da kaum mehr hinterher, denn wenn eine Ausgabe erschienen ist, kann man sie nicht ändern. Kein Mensch kauft sich jede Stunde am Kiosk seine neue Zeitung. Keiner kauft sich einen Ratgeber im Buchhandel jedes Monat neu. Aber im Internet besuchen die Menschen eine Website im Minutentakt, wenn Sie News darin vermuten.

Es ist ein kleiner Schritt zum Klick im Web, es ist jedoch ein grösserer Schritt ins Buchgeschäft. Was ist passiert? Ganz einfach, wir sind faul geworden. Deshalb rüsten die klugen Verlage bereits um. Sie bieten neben den Printbüchern auch E-Books und Hörbücher an. Auch die schlauen Autoren denken bereits um. Von einem Verlagshaus alleine zu leben ist manchmal ein hungriger Weg nach oben, aber nebenbei im Internet auch noch Werke zu veröffentlichen, bringt zusätzliche Werbeeinnahmen.

Das e-book liegt im Trend

Ein e-book ist schnell geschrieben, noch schneller aufbereitet und mit wenigen Klicks online zu kaufen. Man erspart sich lange Wartezeiten, bis das Buch verlegt wird. Man erspart sich die Vorfreude darauf, das Werk endlich im Buchhandel zu erwerben. Es ist fast so, als würde man den Dezember streichen und sofort Weihnachten feiern, denn die Wartezeit davor könnte man sich sparen.

Das e-book hat vor allem für Autoren, die sich selbst verlegen, Vorteile. Man bestimmt den Preis, meldet sich bei einem e-book Dienst an, macht sein eigenes Marketing in den sozialen Netzwerken, wobei hierfür Xing gut ist, und schon verdient man am eigenen Buch. Bitte, die Kosten für den Kaffee sind damit gedeckt.

e-book reader liegen im Trend

Heute kauft sich der Schlaue ein Tablet, ein Smartphone, oder er legt sich zu seinem alten Notebook dazu und liest Bücher online. Deshalb boomen die e-book-reader. Ich kaufte mir ein Tablet in schwarz weiss, denn ich höre mir die Literatur ohnehin nur akustisch an.

Das Hörbuch liegt im Trend

Die Kopfhörer werden anspruchsvoller, denn die heutige Literatur geht mitten durchs Ohr hindurch. Ich sitze meistens mit meinem Smartphone in irgendeiner Warteschleife, oder zu Hause im Wintergarten und höre mir ein Buch an. Als die Hörbücher aus dem Nährboden der Verlagswelt keimten, glaubte niemand an ihr Überleben, und heute zweifelt man daran, ob das gedruckte Buch überleben wird.

Literatur im Internet boomt

Die Literatur im Internet darf man mit herkömmlicher Literatur nicht vergleichen. Online muss ein Text informativ sein, technisch gut aufbereitet sein, mit Multimedia Elementen versehen werden, denn der Leser ist ein Ästhet und möchte unterhalten werden. So entstehen Fluten an Informationsseiten im Netz. Mittlerweile gibt es zu jedem Begriff mindestens eine Infoquelle, meist hat man jedoch die Qual der Wahl und wühlt sich durch unzählige Informationen hindurch. Bitte, die Tiefenrrecherche dürfte heute kein Problem mehr darstellen.

Online Blogs, die entweder kommerziell geschrieben oder als Hobbyprodukt online gestellt werden, liefern täglich die neuesten Informationen, nach Kategorien sortiert, gut aufbereitet, anschaulich mit Bildern gestaltet. Den Leser freut es, die Verlagshäuser müssen umdenken, umstrukturieren, sonst sind sie von der Bildfläche verschwunden. Mit dem Tempo, in welchem Texte online gestellt werden, kann kein Buch, keine Zeitung der Welt mithalten.

Die sozialen Netzwerke wie Twitter liefern noch schnellere Informationen, denn hier entsteht Literatur quasi im Sekundentakt. Jeder postet weltweit alles, was ihm gerade in den Sinn kommt. Auf Facebook schreiben dann die Freunde noch mit, teilen die Infos, und so verbreitet sich ein Text wie ein Lauffeuer, dessen Beine alles überragen, was der herkömmliche Buchmarkt bis jetzt auf die Beine gestellt hat.

Die Aufbereitung von Literatur online boomt

Das gedruckte Buch geht ins Internet. Google Books ist ein Beispiel dafür. Buchseiten werden eingescannt und für die Welt gratis online sichtbar gemacht. Man kann zu jedem Fachthema die passende Fachliteratur einsehen, ohne dass man sich mühsam in die jeweiligen Universitäten begeben muss. Bitte, die Zeitersparnis ist enorm, und wenn man bloss eine kleine Information benötigt, bezahlt man nicht das gesamte Werk, sondern schlägt schnell kostenlos nach.

Der Vorteil daran ist, dass Wissen öffentlich zugänglich gemacht wird und Infos nicht mehr teuer erworben werden müssen. Wir tendieren dazu, klüger zu werden. Der Nachteil daran ist, dass die Autoren nicht mehr viel am Verkauf der Bücher verdienen. Wenn dann niemand mehr für lau schreibt, bleibt die Information weg. Da bleibt einem dann das Restwissen im Hals stecken.

Männer oder Frauen Literatur - was liegt im Trend?

Ist das Buch weiblich oder männlich? Bitte, man merkt, ob ein Werk von einer Frau oder einem Mann geschrieben wurde. Eine Frau umschreibt die Dinge, sie redet schriftlich um den Brei herum, damit der Brei nicht so heiss gegessen wird. Die Frau ist klug und weiss, wann man sich die Zunge verbrennt. Sehen Sie mich an, ich verwende tausend und mehr Sätze, um eine Kernaussage zu treffen, und selbst dabei vergesse ich den Punkt.

Wenn ein Mann ein Buch schreibt, sind darin tausend Sachlichkeiten beschrieben, so dass die Sache bis ins kleinste Detail hinein wortwörtlich bei der Sache genannt wird. Manchmal fallen mir da die einzelnen Sachen so plump auf den Kopf, dass ich das Werk zweimal lesen muss.

Männer lieben es, wenn eine Szene ihren Höhepunkt erreicht, sobald das Licht am Ende des Tunnels heller wird. Wenn sich die Frau noch im Tunnel befindet und seitlich die Notrufsäulen betrachtet, ist der Mann bereits gedanklich und körperlich aus dem Tunnel herausgefahren und gibt Gas, denn auf der Autobahn fährt man mit seinem Porsche links an der weiblichen Ente vorbei. Bitte, stellen Sie mir ein Bett auf die Autobahn, denn auf der Strasse und im Bett herrschen die gleichen Verkehrsregeln. In der Literatur schreiben Mann und Frau jedoch oftmals aneinander vorbei.

Oberflächliche Literatur liegt im Trend

Wenn man die Menschen fragt, was sie so lesen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. An erster Stelle steht die Zeitung. Die hat mit echter Literatur nicht viel zu tun, die fällt in den Medienbereich. In der Zeitung findet das tägliche Horoskop einen richtigen Massenandrang. Das kann ich verstehen, denn ich lese es auch.

Wenn die Zeitung nun kein Buch im herkömmlichen Sinn ist, dürften eigentlich viele moderne Bücher und Broschüren, die heute verfasst werden, auch nicht mehr in der Sparte der Literatur geführt werden. Alles greift heutzutage auf das Wort der Sensation zurück, die Fantasie bleibt dabei auf der Strecke, denn die nackten und vor allem kalten Tatsachen locken ein grösseres Leserpublikum an.

Das singende Buch liegt im Trend

Stellen Sie sich vor, wir würden unsere Bücher nur noch singen anstatt zu lesen. Viel mehr Freude würde unseren Alltag durchziehen, denn wer singt, ist fröhlicher eingestellt. Eine neue Software ist so reif, dass sie den passenden Gesang zu einem Text liefert. So kann man jedes gesprochene Wort als Song herausgeben. Ich bin fasziniert von dieser neuen Technik, denn jetzt kann ich meine Ratgeber singen.

Prominente Biografien liegen im Trend

Ich habe meine Memoiren bereits geschrieben, also verschonen Sie mich. Es liegen übrigens tatsächlich Biografien im Trend, die von jungen Prominenten geschrieben wurden, oder zumindest diktiert wurden, denn meistens steckt zusätzlich ein Journalist oder Ghostwriter dahinter. Auf der Frankfurter Buchmesse boomen solche Werke, denn das hungrige Volk möchte mit den privaten Einzelheiten seiner Stars gefüttert werden.

Diese neuen Biografien haben nichts mit den alt eingesessenen Werken zu tun. Sie sind pfiffig, manchmal skandalös verfasst, denn der Fan möchte gut unterhalten werden. Eckdaten findet man nur am Rande erwähnt, aber die emotionalen Höhepunkte des Promilebens werden ausführlichst beschrieben. Ich liebe diese heiss umgarnten Bettgeschichten, denn dann bin ich mir sicher, nicht traurig sein zu müssen, wenn ich nicht prominent genug geworden bin. Irgendwann eilt mir mein Nachruf voraus, dann machen meine Memoiren einen Sinn.

Frauen und Männer Literatur

Die Frau und der Mann in der Literatur. Früher war sie die Kupplerin, die feine Adelige, und er war der König, der Minnesänger, aber sie war immer die Venus und er der Held. Dies hat sich bis heute kaum geändert, obwohl ich dem Feminismus den Vorrang geben würde. Welche Literatur lesen Frauen, welche lesen Männer bevorzugt?

Kriminalroman

Wer einen guten Krimi liest, der braucht keinen starken Kaffee mehr, denn der Pulsschlag erhöht sich automatisch bei der ersten Leiche. Erhöht der Kriminalroman das Herzinfarkt Risiko? Fakt ist, Stieg Larssonn ist mitten in seiner hochgradig kriminaltechnischen Werke an einem Herzinfarkt gestorben. Welche Krimis muss man eigentlich nachts unbedingt lesen? Ich schaue mir die Nachrichten an, die sind oft wie Kriminalromane, wenn es um Steuerhinterziehung und Politik geht.


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