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Wie gesund ist Musik?

MusikMusik ist ein Gesundheitsfaktor, egal, welche Musikrichtung man hört. Je nach Musiktyp kann der Mensch mit seinen individuellen Klängen entspannen, aus sich herausgehen, glücklich sein und sich des Lebens erfreuen. Sogar Studien belegen, dass man durch Musik gesünder lebt, und so werden Klänge oft zu Therapiezwecken eingesetzt. Das Belohnungssystem im Gehirn wird aktiviert, Glückshormone werden produziert, und diese können das Immunsystem stärken.

Welche Musik ist gesund? Kennen Sie schon die I-Doser? Als ich zum ersten Mal diese undefinierbaren Schwingungen hörte, war ich der Meinung, sie würden die angekündigte Wirkung in meinem Unterbewusstsein entfalten und mich high machen. Bei mir bewirkten die I-Doser nichts, ausser dass sie mich in Trance versetzten und mich glücklich stimmten. Den erwünschten AHA-Effekt erbrachten sie jedoch nicht. Andere Menschen hingegen verspüren bei dieser Art von Klängen ganze Höhenflüge. So erspart man sich auch den umstrittenen Hanf.

Sie werden es kaum glauben, aber neben diesen undefinierbaren Trance-Tönen ist die Volksmusik, gefolgt von der volkstümlichen Musik ein Gesundheitsfaktor. Andreas Gabalier, die Zillertaler Schürzenjäger und andere Volksmusikannten füllen riesengrosse Hallen aus. Auch wenn niemand den Musikantenstadel schaut, so haben ihn dann doch viele Leute gesehen, denn die Einschaltquoten sind hoch. Ich kaufte mir einst Tickets für den Silvesterstadel, ohne dass ich es jemals zugegeben hätte. Als mich ein Kameramann gross ins Fernsehbild brachte, konnte ich meine Neigung nicht mehr leugnen, denn alle, die diese Sendung nicht schauten, hatten mich live im Fernsehen gesehen.

Ein ziemlich umstrittener Gesundheitsfaktor sind die Musik-Castings, von denen es mittlerweile viele gibt, welche wiederum in unzähligen Staffeln im Fernsehen zu sehen sind. Wer nicht singen kann, darf trotzdem seinen Medienauftritt geniessen, denn jeder bekommt mindestens eine Chance zu singen. Das Publikum ist begeistert.

Wenn DSDS, das Supertalent, der Wettbewerb für Kinderstars, die grosse Chance und andere Shows über die Bühne gehen, kennt zwar nachher niemand mehr den Gewinner der vorherigen Staffel, aber der aktuelle Sieger wird als Superstar durchgereicht und in den Medien platt gewälzt. Die kurzfristig bis längerfristigen Stars fühlen sich seelisch motiviert, auf Höhenflügen und auf Beutezügen zugleich. So manch ein Star überwindet seine Einsamkeit, seine seelischen Probleme damit, und andere Stars bekommen erst durch den Ruhm so richtige Seelenprobleme.

Ein Gesundheitsfaktor fürs Gemüt ist die Chormusik. Sie beruhigt, bringt Menschen beim gemeinsamen Singen zusammen und dient als sozialer Kontaktfaktor, welcher die Seele belebt. Früher war sie ein traditionelles Instrument, um alte Leute zu unterhalten und die jungen fernzuhalten. Heute existiert sogar ein Wettbewerb der Chöre für junge Talente. Chormusik ist besser geworden, die Stimmen sind jünger und die Lieder hipper geworden. Wahrlich, der Chor ist gesellschaftsfähiger als je zuvor.

Wenn wir schon bei traditioneller Musik sind, so darf man den Schlager nicht vergessen. Schlager und Schnulzen liegen im gesundheitlichen Trend, auch wenn sich manche Schlagersänger dagegen wehren und sagen, sie möchten nicht ins Schnulzen-Eck gedrängt werden. Der Schlager ist moderner geworden und geniesst heute den guten Ruf deutscher Popmusik. Schlager und Pop haben sich nämlich vermischt und sind teilweise zu einer Einheit geworden. Sogar in den Charts, in der Hitparade finden wir den Schlager wieder. Neue Varianten des Schlagers sind Alpenrock, Volksrock und Alpenpop, ein wenig derber, aber sehr süffig mitzusingen.

Popmusik ist gesund. Wussten Sie, dass man mit guter Popmusik die Seele belebt, gegen Stress vorbeugt, und dass diese Musik sogar als Therapie dient? Das was morgens aus dem Radio kommt, hellt unsere Stimmung auf und macht uns unbewusst fröhlicher, zufriedener. Ich habe es ausprobiert und eine Woche lang anstatt der Nachrichten nur Radiomusik gehört. Ich wurde stabiler, und ich bemerkte, dass mich nicht mehr jeder seelische Windhauch umstösst.

Musiktherapie - gesund mit positiven Klängen

Musiktherapie ist eine anerkannte wissenschaftlich erprobte Therapieform zur Heilung von psychischen und psychosomatischen Krankheiten. Im stationären Bereich, in Krankenhäusern und Therapiezentren kommt sie oft zum Einsatz, während sie im ambulanten Bereich fast zum Sterben verurteilt ist, da nur wenige Therapeuten diese wertvolle Heilmethode anwenden.

Mit Musik kann man entspannen, sich regenerieren, man kann damit gute Laune erzeugen, gegen Traurigkeit ankämpfen, man kann Depressionen und Burn-out bekämpfen. Wichtig dabei ist die Art und die Lautstärke der Musik, denn zu laute Klänge machen eher wach und aggressiv, während leise Klänge beruhigend und entspannend wirken. Mit Musik kann man besser einschlafen, vorausgesetzt, sie ist meditativ.

Musik regt Emotionen an. Sie weckt Sehnsüchte in uns, sorgt für gute Stimmung und kann zum körperlichen Wohl beitragen, wenn man sie in Kombination mit Bewegung einsetzt. Musik regt unsere Hirnfunktion an. So können manche Chirurgen besser operieren, wenn im OP-Saal klassische Musik ertönt. Künstler malen kreativer, Autoren schreiben leichter, sogar Techniker und Programmierer leisten bessere Arbeit, wenn die richtige Musik im Hintergrund als positive Begleiterscheinung läuft.

Bei Kindern wirkt Musik auf das Lernzentrum, denn wenn ein Kleinkind spielerisch lernt, so bleibt das Erlernte besser im Gedächtnis, wenn Musik dabei eine Rolle spielt. Gedichte lassen sich leichter auswendig lernen, sogar lesen und schreiben lernen Kinder besser mit Musikbegleitung. Die Kleinen bekommen ein geordnetes Taktgefühl, was sich wieder positiv auf die Sprache auswirkt. Körper und Psyche sind eben eng miteinander verbunden.

In der Entwicklung der Musiktherapie ging man bereits in alter Zeit davon aus, dass depressive Menschen eine Art Unordnung in ihrer Psyche beherbergen, welche mit Musik geordnet werden kann. Kranke Menschen sind sozusagen nicht im inneren Gleichgewicht, welches man mit musikalischen Klängen wieder herstellen kann. Und so gab es bereits in alter Zeit in Kirchen eine Art Musiktherapie, die mit kirchlichen Gesängen und einfachen Instrumenten dafür sorgte, dass sich die Menschen im Gottesdienst seelisch erholten.

Musik als Heilmeditation

Musik dient als Heilmeditation. Man muss nicht immer in absoluter Stille verharren, sich in die pure Gedankenlosigkeit begeben, wenn man meditiert. Viele Leute können dies auch gar nicht, weil diese Stille nur noch tiefere Gedanken schürt. Mit Musik kann man gut meditieren. Sanfte Klänge, die wie ein Mantra wirken, legen sich wie ein seidenes Band um die Seele herum, umschmeicheln und streicheln sie. Mit monotonen Klängen, beispielsweise mit Meeresrauschen, Panflöte, Geige oder leiser Klaviermusik löst man schmerzende Blockaden im Körper und auf der Seele.

Ich musste es unbedingt ausprobieren, und so kaufte ich mir einige CDs mit Meditationsmusik drauf. Von Kurt Tepperwein besitze ich jetzt folgendes: Das Gesetz der Liebe, das Gesetz der Fülle, das Gesetz der Harmonie, das Gesetz des Glaubens, und das Gesetz des Glücks. Alle Heilmeditationen beginnen auf die exakt gleiche Weise, sodass ich anfangs dachte, ich hätte mir fünf Mal das Selbe gekauft. Mit musikalischer Begleitung gelangt man imaginär an einen Fluss, zu einem Berg, auf einen Regenbogen und schliesslich zur Erleuchtung des jeweiligen Gesetzes.

Nachdem ich diese Entspannungsmusik mehrmals hintereinander anhörte, jeweils abends damit schlafen ging und morgens damit aufstand, wirkte sich die Meditation positiv auf meine Gedanken und meine Handlungen im Alltag aus. Ich wurde lieber, stabiler, machte mir keine Sorgen mehr, ärgerte mich seltener, und die Dinge in meinem Leben verformten sich zu positiven Konstrukten. Sogar die Beziehung zu meinem Partner, in der der Wurm drin war, verbesserte sich, denn ich fand meine Bewunderung für ihn wieder.

Musik kann den Schlaf positiv beeinflussen

Ich schlafe besser, wenn ich mit Musik einschlafen kann. Seit ich das weiss, steht in meinem Schlafzimmer ein kleiner Kompaktplayer, auch wenn ich den Strom im Schlafzimmer am liebsten verbannen würde, aber für mein positives Einschlaferlebnis nehme ich dies in Kauf. Mit leiser Entspannungsmusik löst man im Schlaf Verspannungen, weil unser Unterbewusstsein alles aufnimmt und positiv verwertet.

Wir befinden uns nachts zuerst in der Einschlafphase, in der das Gehirn noch bewusst alle Klänge mitbekommt, bis wir in eine Art Trance geraten. In dieser Phase bekommen wir nur noch indirekt alles mit, verarbeiten jedoch trotzdem jeden Ton, der gespielt wird. In der Tiefschlafphase wirkt sich die Musik regenerierend auf unseren Körper aus, körperliche Verspannungen werden gelockert, vorausgesetzt, wir verwenden sanfte Meditationsklänge mit positiven Affirmationen. Wenn wir morgens aufwachen, können wir uns unter Umständen an positive Träume erinnern, denn die Traumphasen werden verbessert. Die Qualität des Schlafs erhöht sich nach einer Weile. Wenn man mit dieser Therapie jedoch aufhört, verschwindet der positive Schlafeffekt wieder.

Musik steigert die Kreativität

Übrigens kann uns Musik auch dabei helfen, kreative Gedanken zu bündeln, denn wenn man bei leiser Hintergrundmusik kreative Tätigkeiten ausübt, gelingen diese besser. Wenn ich Ihnen jetzt erzähle, dass ich dies hier bei den sanften Tönen von Metallica schreibe, zweifeln Sie womöglich an meinem einfühlsamen Verstand, aber meine Seele braucht es im Moment einfach. Keine Angst, ich besitze auch Helene Fischer, Roy Black und weitere musikalische Ohrwürmer, die als ewiger Kult dienen.

Kreative Gedanken bündelt man auch gerne in der Badewanne. Und genau hierfür habe ich mir einen Kompaktplayer ins Badezimmer gestellt. Wasser ist übrigens auch eine Art Musik, denn im Wasser fliesst immer etwas. Wer in der Badewanne sitzt, Musik hört und dazu singt, der entwickelt kreativere Gedanken, die ihm weiterhelfen.

Ich gestehe, ich bin ein toller Typ, ich habe nur ein kleines Problem. Mein musikalisches Talent reduziert sich auf die Badewanne, denn im Badezimmer scheint der Hall zusammen mit meinem musikalischen Echo eine rhythmische Einheit zu bilden, sodass mein Trällern richtig gut in den Ohren liegt. Ich kann nicht singen, aber meiner Kreativität zu Liebe tue ich es trotzdem und hoffe, die Nachbarn mögen es mir verzeihen.

Gesunde Musik für die innere Balance

Übrigens wirkt sich Musik tatsächlich beruhigend auf das seelische Befinden aus, wenn man leise ein Liedchen vor sich hinträllert. Ich habe einmal eine Ausnahme gemacht und während meiner letzten Augenoperation meinem Auge ein Lied vorgesungen. Geholfen hat es meinem Auge nicht, aber Sie ahnen ja nicht, wie frei sich nachher mein Herz fühlte, als ich mir meinen Frust von der Seele gesungen habe. Damals sagte ich zu meinem Augenarzt, er soll bitteschön meinem Auge ein Lied vorsingen, und zweieinhalb Jahre später reichte ich eine Schadensersatzklage ein. Bitte, nicht dass Sie jetzt versehentlich denken, die wäre für den schlechten Gesang gewesen.

Klassische Musik als Therapie

Klassische Musik beruhigt, aber sie wirkt auch gegen Traurigkeit und seelischen Stress. Die Intensität dieser Klänge, beispielsweise Mozart oder Strauss erwecken direkte Frühlingsgefühle in uns. Wer sich schon einmal eine Oper angehört hat, der weiss, wie intensiv Musik unser Herz berühren kann.

Klassische Musik hilft auch bei monotonen Tätigkeiten, denn sie wirkt sich nicht störend auf unser Denken aus. Man kann damit stundenlang im wachen Zustand verharren, ohne dass man bei eintönigen Tätigkeiten zu müde und zu unkonzentriert wird. Wenn ich wieder einmal meine Webseiten überarbeite, höre ich Klassik dabei, damit meine Konzentration nicht nachlässt.

Pop-Musik hilft gegen Stress

Musiktherapie auf eine ganz andere Weise geschieht mit Pop-Musik. Man mag es kaum glauben, aber diese Art von populären Klängen, die als Hintergrundmusik auf uns hernieder rieseln, können einen heilenden Aspekt beinhalten. Neueste Studien haben gezeigt, dass Pop-Musik gut gegen Stress und bei einem Burn-out wirkt. Es kommt auf die dosierte Lautstärke an, denn leise Popsongs wirken sich positiv auf unsere Psyche aus.

Ich habe es ausprobiert, als ich einst nahe einem Burn-out stand und mich richtig depressiv durchs Leben bewegte. Ich kaufte mir einige CDs von Pop-Stars, die ich gerne höre. Morgens stand ich mit diesen gut gelaunten Klängen auf und abends ging ich damit schlafen. Meine Schlafqualität verbesserte sich, meine Laune wurde besser, ich fühlte mich glücklicher, und mein Immunsystem reagierte positiv auf diese Musikrichtung.

Pop-Musik besitzt die Eigenschaft, sich positiv aufs Seelenleben auszuwirken. Wenn man beispielsweise zu guten Pop-Songs Sport treibt, haben meine Erfahrungen gezeigt, dass man am nächsten Tag fitter ist, als wenn man seine Fitnessübungen nur beim Fernsehen macht. Die Musik schwingt mit den Fitnessübungen im Takt, man hört intensiver auf seinen Körper und fühlt sich stressfreier. Ich tanze auch gerne zu Pop-Musik. Das befreit mich und hält zusätzlich meine Figur in Form.

Progressive Rockmusik macht uns glücklich

Progressiver Rock vereint Rockmusik mit Klassik, Pop, alternativen Klängen und anderen Musikstilen. Auch Jazz, Heavy Metal und Techno finden wir darin wieder, und der Synthisizer lebt darin auf. Mike Oldfield war einer der Wegbereiter dieser Musikrichtung. Zahlreiche Instrumente werden verwendet, sodass die Musik eine ganz eigene Note enthält. Wer sich progressiven Rock anhört, kann damit entspannen, Stress abbauen, Glücksmomente sammeln, träumen und bewusster leben. Manche Stücke klingen so entspannt, dass man glatt einen Tee daneben trinken kann, ein Glas Wein geniessen oder eine Tasse Cappuccino schlürfen könnte. Mir reicht die obligatorische Tafel Schokolade, denn ich schlafe bei progressiver Rockmusik schlagartig ein, als ob ich einen inneren Schalter hätte, der sich wie von selbst betätigt. Wer diese Musik zum ersten Mal hört, liebt sie entweder gleich, oder er muss sich erst an sie gewöhnen, aber sie ist auf jeden Fall eine geeignete Hintergrundmusik, um Räume zu beschallen oder die Seele baumeln zu lassen. Sie stört nicht, wirkt nicht aufdringlich, und sie lässt sogar den Klassikfan hoch leben.

Open Air und heisse Luft

Die Open Air Konzerte sind wieder da, weil es ein heisser Sommer ist. Und genau deshalb boomen dieses Jahr die Freiluftkonzerte, denn man wird seltener nass. Auf jeden Fall sollte man das Open Air Konzert -Wenn die Musi spielt- und die Starnacht in Kärnten besuchen. Ersteres ist eher für volkstümliche Musikliebhaber, und zweiteres für Schlagerfans geeignet. Man muss unbedingt gute Laune mitbringen und unempfindliche Kleidung, denn bei jedem Konzert unter freiem Himmel kann es regnen, die Gewitter entladen sich überall kurzfristig. Dann steht man mit einem Einheitsregenmantel da und sieht aus, als ob man gerade einen Eimer Wasser über den Kopf geschüttet bekommen hätte. Die beste Sonntagskleidung sollte man nicht unbedingt tragen, weil unter dem Regenmantel die feinen Fasern leiden. Übrigens sind dieses Jahr fast alle Konzerte gut gefüllt, weil das Wetter stimmt.

Opern und Operetten - gesund fürs Hirn

Lieben Sie zufällig Opern oder Operetten? Bei den Operetten besteht wenigstens noch die Chance, dass man von der Handlung ein wenig mitbekommt, bei Opern kann man zumindest die Arien geniessen. Als ich 14 Jahre alt war, fühlte ich mich reif genug, um in die Oper zu gehen. Im zarten Alter von 29 Jahren verstand ich dann allerdings zum ersten Mal das Phantom der Oper, denn mit 14 bin ich während der Vorstellung eingeschlafen. Heute kann ich die Oper geniessen, da sich meine Ohren weitergebildet haben und ich die Zwischentöne verstehe. Mich regt die Opernmusik derart an, dass ich nachher geistige Höhenflüge bekomme und mich gesünder im Hirn fühle. Ausserdem ziehen sich gute Arien durchs gesamte Nervensystem hindurch und wirken wie eine innere Massage auf den Körper.

Musik ist mobil geworden

Man hört sich heute beinahe alles online an, setzt sich vor seinen Tablet, nimmt sein Smartphone und hört mit Augen und Ohren. Das Smartphone hat mit seiner intensiven Nutzung sogar das Phänomen hervorgebracht, dass sich bei zu langer Videoansicht ein gewisses Schwindelgefühl im Körper entwickelt, weil man im ruhenden Zustand bewegte Bilder anschaut.

Das Internetradio ist auch einer der neuesten Modeschreie. Man hat tausende Radiosender zur Verfügung, welche man in einem herkömmlichen Radio niemals hören würde. Man hat alle Musikrichtungen gleichzeitig zur uneingeschränkten Verfügung, kann sich je nach Lust und Laune aus einem Optimum an Vielfalt etwas aussuchen, und das alles kostet nur die Internetgebühren, die man ohnehin kaum bemerkt, sobald man eine Flatrate nutzt.

Die Schallplatte ist wieder da

Kennen Sie noch zufällig die alte Schallplatte? Die hält ewig, kratzt heute noch anständig, wenn sie von der Nadel des Plattenspielers gekitzelt wird, und sie ist nicht tot zu bekommen. Haben Sie schon einmal eine Schallplatte aus Schokolade angehört? Bei ebay habe ich auch einst so ein Exemplar gesehen. Sie ist aus dunkler Schokolade gefertigt, ein trendiges Geschenk, falls Sie einmal eine Idee zum Verschenken brauchen. Ich habe meine Schallplatte nach einigen Umdrehungen aufgegessen, da mein Heisshunger auf Schokolade einfach grösser war als mein Drang, Musik zu hören.

Heute feiert die Venyl Schallplatte ein Come-back. Sie ist stabiler, hört sich besser an und ist in allen Farben erhältlich. Ich kaufte eine weisse, eine rote und eine pinke, damit mein optisches Auge auch etwas davon hat. Die Songs darauf sind gewöhnungsbedürftig, aber die Farben stimmen, weil das optische Auge hört mit.

Manche Leute behaupten, die Schallplatte wird überleben, die CD stirbt aus. Ich glaube zwar, dass die CD überleben wird, dennoch rate ich Ihnen, Ihre alten CDs zu archivieren, denn sie werden irgendwann kaputt. Meine ersten, die ich vor 20 Jahren kaufte, schwächeln bereits. Das hat die alte Schallplatte bis heute nicht geschafft.

Uralte Schallplatten besitzen mittlerweile einen Sammlerwert. Auch ein nettes Gesicht samt Dekollete und Kleidungsstück am Cover einer alten Schallplatte kann zum Sammlerwert beitragen. Einer meiner Geschäftspartner, mein ältester, ist Fotograf. Er ist so alt, dass er noch selbst Schallplatten gekauft hatte, als er jung war. Er kaschierte nach einem Shooting eine Sängerin per Bildbearbeitungsprogramm so perfekt,dass man nicht mehr wusste, wann ihre Oberweite diese Dimensionen angenommen hatte. Die Sängerin hatte innerhalb einer Stunde auf dem Plattencover eine doppelt so grosse Brust als in Natur. So schnell kann kein Schönheitschirurg operieren.

Musik online hören - per Streaming

Musik, die online gehört und aus dem Internet heruntergeladen wird, ist bis auf Weiteres der neueste Modeschrei. Hören Sie zufällig auch gerne von morgens bis abends Musik? Als ich das letzte Mal zusammen mit meinem Radio einschlief, wachte ich am nächsten Morgen mit einer Ladung elektrischer Energie auf. Sie ahnen nicht, wie wach ich war. Dasselbe können auch Sie machen, wenn Sie sich Musik aus dem Internet mieten. Man gönnt sich ja sonst nichts, also kann man sich ruhig ein sauberes Plätzchen für den neuen Laptop oder das Mac Book im Bett freihalten, vielleicht neben dem Hund, dann kann der Hund auch gleich mit Musik schlummern.

Musik Streaming nennt sich das, und es ist zumindest nach dem letzten Stand meines angeknacksten Wissens förmlich fast legal. Sie melden sich bei einem der grossen Musikportale wie beispielsweise Musicload an und können dann aus so vielen Musiktiteln wählen, dass Sie mehrere Leben bräuchten, um sich alles anzuhören.

Ein kleines kostenloses, zeitlich begrenztes Testabo ist schon drin, und ich hoffe für Sie, dass Sie es rechtzeitig wieder kündigen, bevor der eigentliche Vertrag ins Rollen kommt, denn wenn Sie es vergessen, bezahlen Sie für die geliehene Musik. Wenn Sie sich für ein kostenpflichtiges Abo entscheiden, können Sie sich so lange Ihre Lieblingsmusik online anhören, bis Sie das Abo kündigen, dann ist allerdings die schöne Dudelmusik auch weg.

Musik auf YouTube - auch für unterwegs

YouTube ist überall erhältlich, wo ein Internetanschluss aktiv ist, wo ein Smartphone per WLan ins Internet geht, wo ein Computer mit dem Netz verbunden ist. Neben den Selfie Videos, den Tutorials, den Hauling Videos und den unzähligen Kleinfilmen sind Musik-Videos der pure Hit zum zwischendurch anhören. Man braucht nicht viel, ausser gute Ohren, denn das kostenpflichtige Abo kann man sich in den meisten Fällen sparen, wenn man mit Werbung einverstanden ist. Ich höre mir ein Musik-Video zuerst auf YouTube an, bevor ich es kaufe, denn dann entscheidet das Auge gleich mit.

YouTube ist für die Künstler nicht gerade das finanzielle Paradies, denn mehrere tausend Downloads bringen nicht diesen finanziellen Erfolg wie ein paar verkaufte Tonträger, aber man kommt da nicht drum herum. Für unbekannte Interpreten ist die Plattform jedoch Gold wert, denn man verdient mit Werbung und kann seine Songs einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Musik ist einfach interaktiver geworden.

Eurovision Songcontest

Der Eurovision Songcontest zwischen Politik, Kunst und Gesang. Im Grunde sind es immer bewegende Lieder von Freiheit und Liebe, welche gewinnen, aber der politische Einfluss bewertet stets ein wenig mit. Alles über das Event, die Sieger und Verlierer, die grosse Freiheit und den Musikwettbewerb früher bis heute.

Sommerhit

Was ist ein Sommerhit? Wie entsteht er? Ohrwürmer, die man jeden Sommer wieder hört, Eintagsfliegen, die nur ein einziges Lied als Hit herausbringen, die wilden Partys und die Medien, die so einen Sommerhit pushen, die Leute, die ihn konsumieren, und das Leben auf der Überholspur in der Sommerhitze. Mitsingen, mittanzen, mitmachen, und schon merkt man sich den aktuellen Sommerhit, denn es gibt eine spezielle Erfolgsformel dafür.


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