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Reiseziele - Wo macht man richtig Urlaub?

Wo machen wir gerne Urlaub? Der Trend zum Verreisen hat sich gewaltig gewandelt. Früher machte man den halben Sommer über Campingurlaub, und den Rest des Sommers verbrachte man am Bauernhof, vorzugsweise bei Oma und Opa, denn die backten ihr Brot noch selber. Ganze Reisegruppen verirrten sich auf den Bauernhof um den Tieren näher zu sein.

Heute hat man weder die Zeit, noch die Lust auf langweilige, lang anhaltende Campingurlaube mit Zelt oder Wohnwagen. Man möchte in kurzer Zeit möglichst viel von der Welt sehen. Und so haben sich Reiseziele wie Kuba, Afrika, Australien, Japan, China, die USA, Mexico und viele weitere aufregende Urlaubsplätze etabliert.

Urlaub in Österreich fällt jetzt kürzer aus, mit mehr Wellness Komfort, denn wenn das Hotel nichts zu bieten hat, kann der See noch so schön sein, da will man dann nicht länger hin. Ausserdem regnet es in Österreich auch im Sommer mehrmals, und man will heute die kurze Urlaubszeit so intensiv wie möglich verbringen, weil man sich ja in der Arbeit ohnehin langweilt, das braucht man im Urlaub nicht auch noch. Österreich hat das Problem erkannt und setzt jetzt auf Erlebnis-Sight-Seeing, auf ein Schlechtwetterprogramm und auf Kultur. Sogar im Museum erlebt man etwas, denn die geführten Touren sind spannender geworden.

In Deutschland haben sich die Reiseziele auf die Spassbäder, die Freizeitparks und die zahlreichen Erlebnisangebote ausgedehnt. Der Starnberger See ist zwar nach wie vor der Vorzeigeort für Prominente und betuchte Leute, die sich gerne an der Strandpromenade zeigen, aber langweilig wird dies auf Dauer auch, sodass das Jet Set Publikum wieder nach Nizza, nach Ibiza und Marbella fliegt. Auch Deutschland hat das Problem erkannt und setzt jetzt vermehrt auf Wellnessurlaub mit hochwertigem Hotelambiente, auf gutes Essen und den obligatorischen Strandkorb an der Ostsee und an der Nordsee, denn die Strandkörbe sind wieder in Mode gekommen.

Reiseziele von heute sind Safariparks in Afrika, obwohl hier seit kurzem der Umweltgedanke und der Tierschutz höher im Kurs stehen. Der Elefant hat grössere Chancen, sein Elfenbein zu behalten, und das Zebrafell befindet sich zunehmend am Zebra selber, nicht immer nur auf dem echten Zebramantel. Afrika kämpft mit Dürreperioden, sodass es immer schwieriger wird, dort Urlaub zu machen, weil das Klima zu heiss wird. In Südafrika kann man jedoch bei Deutschen urlauben und das eigene Obst ernten, da hier einige Auswanderer Plantagen und kleine Hotelanlagen betreiben. Man sollte sich jedoch impfen lassen, denn Tropenkrankheiten lauern überall.

Bitte, die Reiseziele im Süden sind nach wie vor vom Massentourismus besetzt. Man bekommt alles, einen heissen Flirt in weniger als 5 Minuten, der auch genau so schnell wieder vorbei ist, wenn man es eilig hat, man bekommt das Bananaboot fast gratis, nur der Platz am Strand ist so klein, dass man sich nahezu auf seinen Nachbarn legen muss. Manche Leute lieben dieses Sardinen-Flair, da es mittlerweile sogar Anti-Sand Sonnencremes gibt, welche den Sand abweisen, sodass man nicht sandig am Nachbarn klebt. In Teneriffa sind die schwarzen Strände so begehrt, dass man auf jegliche Qualität verzichtet, wenn man seinen Billigurlaub dort bucht, aber die Parks sind ein High-Light.

Das Solarium als Urlaubsort

Wer gerade keinen Urlaub hat, sich jedoch mit gesund aussehender Bräune bedecken will, geht ins Sonnenstudio. Mein ungewöhnlichstes Reiseziel war über Jahre hinweg das Sonnenstudio in Salzburg. Meine Haut wurde immer dicker, wie ein Elefant sah ich aus, aber ich war süchtig nach der Urlaubsbräune. Meine Haut hätte sich lieber in einem kühlen Nordland erholt, aber mein Ego war schneller. Übrigens kenne ich viele Leute, die sich nach der ewigen Bräune sehnen, vor und nach dem Urlaub im Solarium urlauben, denn das Braunsein gehört zum Verreisen dazu.

Mittlerweile begegnen mir zahlreiche Hotels, die ein Solarium anbieten, sozusagen als erweitertes Wellnessangebot. Neulich entdeckte ich in Italien so ein Hotel, welches ein Sonnenstudio im hauseigenen Keller führte. Da geht man zuerst unter die künstliche Sonne im Solarium, denn dort ist man den gierigen, teilweise lästernden Blicken der Leute nicht ausgesetzt. Danach legt man sich in die natürliche Sonne an den Strand, an den hauseigenen Pool, um sich von den gierigen Blicken der Neider bestaunen zu lassen.

Der Norden als kühles Reiseziel

Ein Geheimtipp für all diejenigen Leute, die nicht den grössten Wert auf knackig gebräunte, heiss umschmeichelte Haut legen, ist der Norden. Im Norden Deutschlands bekommt man direkt noch Service geboten. In manch überfüllten Südländern, in denen sich der Massentourismus wie eine Wolke aus Sonnencreme und Spassfaktor bewegt, bekommt man Nepp zu Luxuspreisen. An der Nordsee oder Ostsee bekommt man Luxus zu günstigen Preisen. Bitte, wer sich für Sylt entscheidet, der sollte aber trotzdem eine dickere Brieftasche mitnehmen, denn die Insel ist bekannt für ihre Prominenz. Die Strände sind naturbelassen, oft menschenleer, und das Klima ist ausgezeichnet.

Im Norden ist der Tag im Sommer unendlich lang, er endet nicht, und sogar um Mitternacht ist es noch hell, sodass man das Hotelzimmer abdunkeln muss, weil die Polarsonne scheint. Norwegen, Schweden, Finnland, Island, hier kann man entweder im Blockhaus residieren, wenn man die Ruhe liebt, oder man schaut sich zusammen mit einer Reisegruppe das Land an, denn bei geführten Touren sieht man mehr vom Urlaubsland. Wussten Sie eigentlich, dass der Sommer-Finne ganz anders ist als der Winter-Finne? Das liegt daran, weil die Finnen im Sommer die Zeit der lang anhaltenden Sonne nutzen und kaum arbeiten. Im Winter arbeiten sie dafür umso länger. Der Sommer-Finne ist ausgelassen und fröhlich.

Wer es ganz kalt liebt, der bucht seinen Winterurlaub in Schweden, genau zu der Zeit, in der das Eishotel seine Pforten öffnet. Bitte, bei diesen Temperaturen braucht man dringend einen Urlaubsflirt, damit man nicht versehentlich erfriert. Das Eishotel in Schweden wird jährlich im Winter aufgebaut, mit dicken Eisplatten errichtet, und es hält mehrere Wochen hindurch. Also Einsturzgefahr droht keine, solange das Eis nicht schmilzt.

Hochwertige Hotels für den Wellnessurlaub

Man erwartet heute ein qualitativ hochwertiges Wellnesshotel für seinen Kurzurlaub, und gerade hier sollte man wählerisch sein. Grado ist bekannt für seine gute Luft und das Wellness-Flair, aber der Urlaubsort ist so gut besucht, dass man nicht viel Platz zum Relaxen hat, weil sich die meisten Poolanlagen am Hoteldach befinden. Wer im Wellnessurlaub nicht gerade das Meer vor der Nase braucht, bucht ein Hotel in den Alpen, beispielsweise in Tirol. Dort kann man Qualität mit schöner Landschaft verbinden, und in Kufstein oder Kitzbühl geniesst man sogar den Promi-Status.

Der traditionelle drei Wochen Urlauber, wie wir ihn von früher her kennen, stirbt langsam aus. Abenteuer, Entspannung im Spa Bereich, Luxus pur, das rundum Verwöhnprogramm, das ist gross in Mode. Wenn ich mir drei Wochen Urlaub am Stück oder mehrere Urlaube im Jahr aussuchen könnte, dann würde ich mich für zweite Variante entscheiden, denn ich erhole mich gerne zwischendurch. Ich halte ja auch gerne den kleinen Mittagsschlaf zwischen meinen Snacks.

Was erwartet man am Urlaubsort?

Die Urlaubsorte sind attraktiver geworden, die Hotels sind hochwertiger geworden, der Urlauber ist wählerischer geworden. Früher genügte es, wenn man zum Frühstück Semmel, Marmelade, Butter, Wurst und Käse, einen Kaffee oder einen gesunden Tee erhielt. Meine Mutter frühstückte immer mit unseren Urlaubsgästen, mit den Stammgästen, damit sie selber auch satt wurde. Nachher spülten alle gemeinsam das Geschirr und machten die Küche sauber, auch die Stammgäste.

Heute könnte ich mir in meinen bevorzugten 5 Sterne Luxushotels nicht mehr vorstellen, das Geschirr zu spülen. Neulich bekam ich eine Flasche Champagner gratis, weil ich eine viertel Stunde auf mein Zimmer warten musste. Bitte, das ist Service. Ich hätte für einen zweiten Champagner gerne noch länger aufs Zimmer gewartet, aber ich bekam dann die beste Suite des Hauses. Hotels kämpfen heute um jeden Gast, weil die Konkurrenz gross ist.

Reiseziele im Wandel

Heute geht man nicht mehr in den Wald, höchstens in den Pinienwald im Süden, nur um Ruhe vor dem Massentourismus zu haben. Heute geht man in die Shoppingcenter an den Urlaubsorten und sammelt Klamotten, Hüte und modische Accessoires. Ich werde aus reinster Gewohnheit von meiner Schwiegermutter in Spe jedes Mal nach dem Urlaub gefragt, was ich gekauft habe. Bitte, das neue Urlaubskleid stand mir letzten Sommer wie auf den Leib gemeisselt, ich habe im Urlaub drei Kilo zugenommen.

Reiseziele in Krisenzeiten

Die traditionellen Reiseziele sind derzeit in Gefahr, und so buchen die Leute Alternativen, weil es immer wieder Reisewarnungen für die ansonsten üppig besuchten Länder gibt. Auf eigene Gefahr kann man sich zwar auch in ein Kriegsgebiet legen und die Sonne geniessen, aber davor schrecken die meisten Urlauber zurück. Aufgrund der Unruhen in der Türkei sind die Touristen eher vorsichtig und buchen woanders ihren Urlaub. Auch Tunesien und Ägypten sind nicht mehr die Renner, da sie zunehmend gefährlicher werden. Bis sich dieses Bild wieder ändert, boomen Italien, Spanien und Südfrankreich, Portugal, Österreich und Süddeutschland. Bitte, sogar Norddeutschland boomt, denn der traditionelle Strandkorb wird wieder gerne belegt, wenn im Süden die Unruhen toben. Einige Touristen lassen sich jedoch nicht abschrecken und sagen, der Terror lauert überall. Sie legen sich trotzdem in die türkische Sonne und strecken alle Viere von sich. Übrigens toben in Norditalien die Quallen, weshalb man Abstand vom direkten Meerwasser braucht, aber man kann ja auch den Strand geniessen, denn dort liegt man eng beieinander, wie die Sardinen, da haben Quallen keinen Platz. Neue Reiseziele sind unter anderem Slowenien, Kroatien, Rumänien und Bulgarien geworden, da hier die Gastfreundschaft, die Luft, die Wasserqualität und das Preis-Leistungsverhältnis stimmen.

Reiseziele im neuen 21. Jahrhundert

Wohin geht die Reise im 21. Hahrhundert? In Mode sind derzeit idyllische Urlaubsorte, die viel Ruhe, Gastfreundlichkeit, Service und Sauberkeit versprechen. Hier boomen Deutschland, Österreich und die Schweiz. Eher aus der Mode sind die Massenurlaubsorte wie man sie in Italien, Spanien und Griechenland, in der Türkei und auf den spanischen Inseln vorfindet. Hier verirren sich zwar noch tausende Touristen hin, aber im Trend liegen sie nicht mehr, da der Reisende Individualität sucht und hierfür mehr Geld ausgibt als für den durchzechten Pauschalurlaub. Mallorca sorgt aktuell dafür, dass sein gutes Image wieder hergestellt wird, mahnt unmöglich unangenehm wirkende Touristen ab und will die Saufpolitik in den Urlaubsorten abschaffen, damit auch wieder der gut zahlende Wellnessurlauber kommt.

Versteckte Reiseziele sind Ungarn, Polen, die Nordländer, Kanada, kleine Inseln im indischen und pazifischen Ozean, und wer die Natur liebt, der reist hin zu den Bergen und Seen. Hier bietet Österreich eine gute Möglichkeit. Das Lesachtal ist das naturbelassenste Tal, welches bereits mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Und wer den See liebt, bucht beispielsweise in Kärnten oder in Salzburg seinen Urlaub. Der Wörther-See, der Ossiacher-See, der Weissensee, der Presseggersee, Traunsee, Attasee, Mondsee, diese Seen führen klares, sauberes Wasser, sind warm bis mittelwarm und bieten ein gesundes Urlaubsflair.

Beim Verreisen sollte man auf Qualität, auf den Preis, auf den passenden Flug oder das Transportmittel, auf die vielen Extras, die Nebenkosten, die gute Verpflegung am Urlaubsort, und auf die passenden Freizeitangebote achten. Am wichtigsten ist der Entspannungsfaktor, und den erlebt jeder Mensch anders. Oft ist es besser, man bucht im Reisebüro, anstatt sich im Internet alleine durch zahlreiche Angebote zu klicken. Trotzdem ist das Internet eine gute Wahl für Sparer, da die Onlineangebote oft sehr günstig sind, wenn man darauf achtet, dass die Bearbeitungskosten nicht hoch ausfallen. Bei Onlinebuchungen muss man auf versteckte Kosten achten und Zusatzsangebote, die man nicht konsumieren will, wegklicken.

Wo entspannt man am besten im Urlaub?

Lieber Besucher, Sie müssen die Welt nicht unbedingt einmal umrunden, um Urlaub zu machen. Ich habe festgestellt, dass auch hier zu Hause, in Deutschland, Österreich und Italien Urlaubsflair herrscht. Und wenn Sie es extravagant und gesund haben möchten, besuchen Sie den Alpöhi in der Schweiz. Wenn der zufällig einen Designeranzug trägt, fragen Sie ihm nach dem Passwort des Schweizer Nummernkontos, denn da lagert mein vermisstes Geld.

Gut, nicht jeder möchte daheim auf Balkonien bleiben. Steuern Sie ferne und sonnige Reiseziele an und entspannen Sie sich im Luxus- oder Wellnessurlaub. Reisen gehört zu einem aufregenden Leben dazu.  Wenn wir in den Urlaub fahren, möchten wir gut behandelt werden, lecker essen und gut durchschlafen. Aber wenn wir uns das im Ausland erwarten, weil wir da unser Geld liegen lassen, erwarten sich das Gleiche auch die Touristen, die bei uns Urlaub machen.

Ich war in Österreich in Velden und bestellte mir ein Eis. Die Kellnerin war bestimmt sauer, dass ich bloss ein Eis bestellte und meinte:” Dei scheiss Biefke, wolln imma lei des Beste!” Das habe ich gehört, da wir ja alle fast die gleiche Sprache sprechen. Wenn die Kellnerin selbst in Italien Urlaub macht, denn die Österreicher zieht es immer in den Urlaub nach Italien, dann möchte sie nicht hören, dass die Schluchtenscheisser immer nur das Beste wollen. Und im Grunde sind wir ja alle Österreicher, auch ich, das Schaf im Wolfspelz, die Österreicherin eingehüllt in hochdeutschem Dialekt.

Übrigens mache ich auch jeden Samstag Shoppingurlaub in den Cityarcaden in Klagenfurt und bestelle mir bei meinem Lieblingsitaliener mein Lieblingseis auf meinem Lieblingsstammplatz. Das Eis heisst Alba, und wie der nette Italiener heisst, weiss ich nicht, denn ich habe ihn noch nie nach seinem Namen gefragt, wobei ich allerdings nicht davon ausgehe, dass der Mann Gelato heisst, denn so nennt sich mein Lieblingsitaliener. Und hier drin bin ich noch nie mürrisch bedient worden. Das liegt bestimmt daran, dass ich bloss ein einzelnes Eis bestelle.

Haben Sie schon einmal ausgiebig Shoppingurlaub gemacht? Ich gönne mir diese Entspannung auch jedes Mal, wenn ich in Wien bin und losgelöst, direkt seelenbaumelnd durch die Läden im 1. Wiener Bezirk schlendere. Besonders entspannt kann ich den Schlussverkauf am Samstag nachmittag geniessen, wenn ich wie eine Hornisse den kleinen Preisen bei Zara hinterher jage. Wahrlich, das ist Urlaub.

Urlaub im absoluten Nichts

Wo und wie verbringen Sie Ihren Urlaub? Sind Sie sogar im Urlaub aktiv? Wenn man sich nach Entspannung sehnt, dann soll es auch bitte die pure Entspannung im Leben sein, denn gearbeitet hat man das ganze Jahr hindurch. Der neue Trend, richtig entspannt Urlaub zu machen, geht dahin, dass man irgendwo urlaubt, wo es nichts gibt. So kommt man nicht auf den Gedanken, irgend etwas tun zu müssen.

Machen Sie einmal Urlaub in einer so richtigen ereignislosen Gegend, in einem verschlafenen Nest. Da können Sie wirklich ereignislos in den Tag hinein leben. Oder Sie machen dort Urlaub, wo es Ihnen überhaupt nicht gefällt. Dann bleiben Sie gleich den ganzen Tag auf dem Hotelzimmer und entspannen sich im Bett. Hier sollten Sie sich allerdings ein tolles Hotel aussuchen, denn die Aussicht auf den Balkon und den edlen Flachbildfernseher muss schon stimmen.

Der Anti-Stress Urlaub liegt im Lifestyle Trend und wird immer öfters gebucht. Wenn Sie dann nach dem wochenlangen Nichtstun die Nase voll vom Urlaub haben, sehnen Sie sich wieder nach der Hektik in Ihrem Büro. Dann freuen Sie sich womöglich wieder auf die Arbeit, und das freut Ihren Chef, der gestresst vom Wellenreiten aus Australien wiederkommt.

Deutschland

Urlaub und Leben in Deutschland bedeutet gute Qualität, grosse Städte, viel Kultur, Tradition, Seen, Wiesen, und natürlich die Ostsee und die Nordsee, wo die Strandkörbe boomen. Berlin steht für seine multikulturellen Eindrücke, Düsseldorf steht für Shopping pur, Frankfurt glänzt mit seiner Bankenlandschaft, Köln feiert Karneval, München steht fürs Oktoberfest, den Krustenbraten und für sein Traditionsbier. Die Hotels der gehobenen Klasse sind überdurchschnittlich luxuriös und bieten viel Raum für einen Wellnessurlaub.

Österreich

Österreich steht für Urlaub bei Freunden, für Tradition und Moderne zugleich. In Salzburg sollte man das Mozart-Geburtshaus und die Mozartkugeln wahrnehmen, in Wien muss man unbedingt den Stephansdom zu Fuss hochsteigen und anschliessend im Hotel Sacher dinieren, oder man geht zum Heurigen, auf die Donauinsel und streckt alle Viere von sich. Österreich ist charmant, auch wenn die Wiener manchmal grantig sind, sozusagen genervt von sich selbst. Topfenknödel, Kirchtagssuppe am Villacher Kirchtag, Kultur bei den Salzburger Festspielen, Käsnudel, Topfengulatsche, Strudel, Reindling und Kaiserschmarrn, das muss man gegessen haben, wenn man in Österreich urlaubt, und die Sachertorte findet auch noch Platz im Magen. Man kann in Kärnten am Wörther See Urlaub machen, in Velden im Schlosshotel residieren und sich wie am Meer fühlen. Man kann aber auch Urlaub am Bergbauernhof machen und der Sennerin helfen.

Schweiz

Die Schweiz steht für Luxus, ein gutes Leben, eine hohe Lebensqualität, für die Alpen, die Schweizer Almen, für eine ausgeprägte Tradition, für ihr zuverlässiges und ziemlich neutrales Bankensystem, für gewinnbringende Unternehmen, und sie steht für saubere Luft und grüne Almwiesen. Man sollte unbedingt im Urlaub den Schweizer Käse, die Schweizer Pralinen und die Schweizer Schokolade probieren, ein Traum an Genuss. Schwöbli, Kipferli, das Bündnerfleisch und die traditionellen Marmeladen sind Pflicht beim Frühstück, aber man kann sich die überschüssigen Pfunde wieder abtrainieren, denn die Schweiz bietet zahlreiche Wanderwege am Land.


Elisabeth Putz

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