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Was bedeutet Flirten?

FlirtWas ist ein Flirt? Es ist die charmante Kommunikation, die man mit seinem Flirtpartner führt, wobei hier die eindeutigen Zweideutigkeiten, eventuelle Gespräche unter der Gürtellinie, und humorvolle, schmutzige Witze zum Hauptthema werden könnten. Man macht sich gegenseitig Komplimente, berührt sich leicht zwischendurch unverbindlich, schaut sich tief in die Augen, hat Interesse an seinem Gegenüber und versinkt so ins Gespräch, dass man seine Umwelt kaum noch wahrnimmt.

Ein Flirt kann charmant und flüchtig sein, aber auch erotisch heiss und innig. Der prickelnd heisse Flirt endet oft mit heissen Küssen, der flüchtige Flirt mit netten Worten. Und wenn man sich in einer festen Beziehung befindet, sollte man nur mit dem eigenen Partner flirten, oder wenn der Partner nicht anwesend ist. Tabulos schlimm sind Leute, die sich auf einen Flirt einlassen, obwohl der eigene Partner danebensteht. Danke, von dem hat man dann bald genug.

Ein Flirt ist wirtschaftlich gesehen die Kunst, sich miteinander charmant zu unterhalten, dem Gegenüber ein behagliches, aber verunsichertes Gefühl zu geben, bis man ihn um den Finger gewickelt hat und mit ihm ins nächste Pelzgeschäft geht, denn der echte Nerz schmiegt sich so schmeichelhaft an die nackte Haut. Sachlich gesehen ist ein Flirt das harmonische Gespräch miteinander, mit welchem man einen bleibenden und vor allem positiven Eindruck hinterlässt. Das Gegenüber fühlt sich wohl und doch ein wenig verunsichert. Das macht die Sache so prickelnd.

Man kann einen Flirt aus vershchiedenen Blickwinkeln sehen, als eine Art Verkaufsstrategie, als charmantes Mittel zur Kommunikation, als Wegstrecke, die in Gemeinschaftsgassen mündet, oder als reinen Zeitvertreib, damit keine Langeweile aufkommt, wenn man an der Bushaltestelle wartet.

Der Flirt bezieht sich historisch gesehen auf den französischen Begriff Conterfleurette, was auf die Maitresse des französischen Königs Heinrich des 4. zurückgeht. Es ist die spielerische, unverbindliche, erotisch sexuell motivierte Annäherung zwischen zwei Menschen, gekennzeichnet durch Sprache, Mimik, Gestik, Körperhaltung und vor allem durch den Blickkontakt. Da es verschiedene Flirttypen gibt, und Menschen die Annäherungsversuche unterschiedlich deuten, kommt es gelegentlich zu Missverständnissen. Männer küssen gerne schnell, und somit glaubt die Frau dann, der Weg ins Bett ist nach einem Kuss nicht mehr weit. Frauen hingegen küssen erst spät, wenn der Flirt bereits in eine tiefere Phase übergegangen ist. Nur auf Flirtpartys weiss eigentlich jeder der dort hin geht, dass er zum Baggern und Anbandeln dorthin gekommen ist. Und auf Flirtseiten weiss man ohnehin, dass man sie nur besucht, um über die prickelnde Liebe, Lust und Leidenschaft zu plaudern, wenn man sich virtuell kennenlernt, online miteinander anbandelt und es sich im Flirtchat gemütlich macht.

Flirten in unserer heutigen Gesellschaft, ist die locker flockige, ungezwungene Begegnung zwischen zwei Menschen, die sich zueinander hingezogen fühlen. Es ist das prickelnde Gefühl in der Magengegend, das charmante Gespräch mit einem Gegenüber, von dem man fasziniert ist. Flirten ist die Kunst, Zweideutigkeiten so auszusprechen, dass der Flirtpartner vom Charme der Mimik und Gestik umgehauen wird. Der verführerische Augenaufschlag und das Lächeln im richtigen Moment öffnen uns Türen, da braucht man nicht mehr mit dem Zaunpfahl zeigen, dass man flirten will. Flirten ist die Kunst, ohne Vorurteile, richtig ungezwungen auf andere Menschen zuzugehen. Am besten flirtet man, wenn man vorerst keine gezielten Absichten hat und nur den Spassfaktor in einer Unterhaltung sucht. Sobald man Ziele anvisiert, wirkt man verkrampft und durchbohrt den Flirt mit einem unsichtbaren, aber spürbar merkbaren Band der totalen Verwirrung.

Flirten ist die Kunst, aus eindeutig harmlosen Situationen zweideutige, sich nahe der Gürtellinie befindlichen Situationen zu machen, nur alleine durch die richtigen Worte, die locker auf der frechen Zunge liegen. Ungeniert, pfiffig, mit Wortwitz gespickt, so sollten die Worte gewählt werden, die zu einem Flirt verführen. Dazu muss die Körperhaltung stimmen, wobei man sich auch verspielt durch die Haare fahren kann, den Blick senken, mit den Händen spielen und den Mund zum Schmollmund formen kann. Mimik und Gestik sagen oft mehr aus als verzweifelte Worte, aber wenn alles in der richtigen Kombination stattfindet, flirtet man wie ein Weltmeister.

Auch das Necken gehört zu einem Flirt dazu, selbst wenn sich der Geneckte unwohl dabei fühlt, errötet und nach einer Gelegenheit sucht, den Necker zurückzunecken. Hieraus entsteht eine gewisse Spannung, die mit Nervenkitzel, teilweise lustigen Situationen, einem verbalen Kleinkrieg und einem enormen Ideenreichtum einher geht. Man mag sich zwar im ersten Moment nicht mögen, kann aber nicht anders, als sich gegenseitig zu ärgern. Hieraus sind schon Beziehungen und Ehen entstanden.

Ein Flirt erzeugt Schmetterlinge im Bauch. Haben Sie auch schon des öfteren diese heiss umschwärmte Situation geniessen dürfen, einen Menschen kennenzulernen, der ein gewisses Prickeln in der Magengegend erzeugte? Da kann man sich verbiegen wie eine Banane, man wird dieses schmetterlingsbehaftete Gefühl im Bauch nicht los, und das hat nichts damit zu tun, dass man kein Frühstück im Bauch hat. Lieber Besucher, in diesen Momenten fällt es Ihnen bestimmt leicht, einen Flirt zu beginnen. Wer offen für solch intensive Flirtgespräche ist, der darf sich ruhig gehenlassen und geniessen.

Wer sich jedoch in einer festen Beziehung, quasi in eifersüchtigen Händen befindet, sollte sich hüten, solch prickelnde Flirts zu beginnen, selbst wenn er das Freundlichkeitssyndrom samt Charme und Wortwitz mit der Suppenkelle gefressen hat. Bitte, es gibt immer wieder Menschen, die ihr ausladendes Charisma nicht im Griff haben und einfach nur flirten, um den Ex-Partner zu vergessen, ihren individuellen Marktwert zu testen oder in ihrem Gegenüber so viel Interesse wecken wollen, dass sie angeschmachtet und wie ein Guru hofiert werden. Nein, die meinen es nicht ernst, sie schwelgen nur in einer soziopathisch angehauchten Phase des egozentrischen Egoismus. Ein Flirt ist für solche Leute nur das Einsammeln von Menschenherzen, das pure Erzeugen von Schmetterlingen im Bauch.

Ein Flirt braucht Natürlichkeit. Geben Sie sich beim Flirten so natürlich wie möglich, denn Ihr Gegenüber ist weniger an einer kunstvollen Vorstellung als an einer seelenbetonten Menschlichkeit interessiert. Ihr Gegenüber möchte Sie kennen lernen, wenn es gefunkt hat. Wer sich anfangs verstellt, der darf im Alltag als Schauspieler arbeiten, denn er muss sich ja dann für seinen Partner andauernd verstellen. Das könnte anstrengend werden. Ausserdem halten Beziehungen, welche auf kunstvoll verzierte Aufputschmodelle basieren, nicht lange.

Ein Flirt kann eine verspielte Sache, eine sinnliche Begegnung sein, gespickt mit sinnlichen Worten, wenn sich zwei Menschen überaus anziehend finden und diese Anziehungskraft verspielt durch den Raum schweifen lassen. Hier ist es wichtig, dass man sich fallenlassen kann, damit man entspannt wirkt. Nichts ist schlimmer, als wenn man einen Flirt in die gewisse Richtung hin lenken will, damit man das Spiel gewinnt. In solchen Fällen kommt schnell eine gewisse Verkrampftheit auf. Da weiss dann niemand mehr, was er als nächstes sagen oder machen soll, um dem Spiel den richtigen Schups zu geben. Spielen mit Strategie ist beim Flirten unerwünscht. Das Spiel als Spassfaktor anzusehen ist jedoch lebensnotwendig, um der Verkrampfung zu entgehen. Gefühle beim Flirten sollten Sie lieber vorerst in den Hintergrund stellen, denn im Vordergrund steht die reine Sympathie, die entspannte Kommunikation. Sie wollen ja nur spielen, oder? Sobald einer der Flirtpartner tiefere, sinnigere Gefühle ausser der puren Romantik ins Spiel bringt, wird der Flirt schwierig, denn ab diesem Zeitpunkt hat man Erwartungen.


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Elisabeth Putz

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