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Wohnung einrichten - der individuelle Wohnstil

Die Wohnung einrichtenTipps rund ums Einrichten. Wie schafft man ein gemütliches Wohnflair in seinen vier Wänden? Beim Gestalten des eigenen Zuhauses sind einige Dinge wichtig. Die Möbel sollten aus Naturmaterialien bestehen, gesund und funktionabel sein, und sie sollten auch für Allergiker geeignet sein, denn manche Möbel machen uns direkt krank. Die Wohnräume dürfen nicht überladen werden, sonst geht das angenehme Raumflair verloren und der Raum gleicht einer Rumpelkammer. Hier helfen geschlossene, hohe Regalwände, die bis zur Zimmerdecke hinauf reichen. Und die Möbel sollten zum Raum passen, sich farblich und stilistisch nicht gegenseitig auffressen, sonst tut dies auf Dauer in den Augen weh. Wichtig ist das freie Raumzentrum, denn hier sammeln sich alle positiven Energien. Ein Raum braucht seine eigene Persönlichkeit.

Welcher Wohnstil passt zu Ihnen?

Unter dem Begriff Wohnstil versteht man ein einheitliches Wohnflair, welches durch eine gewisse Zeitepoche, ein Design oder durch eine kreative Idee geprägt ist. Die Möbel sind im Einheitslook gestaltet, oder sie weisen zumindest eine einheitliche Form, Farbe oder Grösse auf. Wohnstile gehen mit der Mode oder sind eng mit Kunst und Kultur verbunden.

Wenn man von Wohnstil spricht, so verbindet man damit eine gewisse Einheitlichkeit, eine optische Brillianz, etwas Kultur, andere Sitten, fremde Länder, Accessoires, den eigenen Lebensstil und eine kühle Brise an Eleganz, denn man will ja zeigen, was man hat. Die meisten Leute leben zeitlos bis modern, damit sie jederzeit Besuch empfangen können, denn die Freunde mögen es aufgeräumt.

Wohnstile haben sich im Laufe der Zeit geändert. Früher war der antike Stil der Biedermeier Möbel modern, heute sieht man sie teilweise nur noch in antiken Kunstausstellungen und im Museum. Heute geht ein Trend hin zum Vintage Style, aus neu mach alt. Ein weiterer Trend der heutigen Zeit sind Gartenmöbel im Wohnzimmer, weil das Wohnzimmer immer mehr mit Terrasse und Gartenanteil verschmilzt. Man lebt sozusagen im überdachten Garten. Fakt ist, dunkle, kleine Räume mit vollgestellten Möbeln sind out, helle Räume im Style des modernen Passivhaus Flairs sind in.

Ein Trend geht zurück zur Natur, ein weiterer Wohntrend geht hin zu funktionellen Möbeln mit viel Design, und einer der neuesten Trends ist der verspielte Wohnstil, gepaart mit modernen, klassischen Elementen. Man wohnt heute individueller, weil die Möglichkeiten vielfältiger sind. Zunehmend kann man jedoch beobachten, dass viele Leute auch einen vorgefertigten Lebensstil von der Stange ausleben, bequem, zeitsparend und herzeigbar. Das Ikea Wohnprogramm bietet beispielsweise so einen funktionellen Style an.

Im Trend liegt auch der reduzierte Wohnstil, der es zulässt, dass altes durch neues ersetzt wird. In den USA lebt ein Mann, der durch die ganze Welt reist, sich ausgefallene, extravagante Möbel kauft und diese direkt in seiner eigenen Wohnung wieder verkauft. Bei ihm zu Hause ist ständig Tag der offenen Türe. Mögliche Interessenten und Kunden kommen einfach zu ihm nach Hause, suchen sich ein Möbelstück aus, kaufen es und nehmen es gleich mit. Als er sein Bett verkaufte, schlief er ein paar Tage am Boden auf einer Matratze, bis er loszog, um ein neues, ausgefallenes Bett zu kaufen, welches eines Tages vielleicht den Besitzer wechselt. So einen freizügigen Wohnstil muss man lieben, sonst kann man in so einer Wohnung kaum existieren, ohne sich beobachtet zu fühlen.

Neue Trends aus aller Welt lassen sich gut miteinander kombinieren, sodass man klassische, orientalische, moderne und antike Styles farblich perfekt zusammenstellen kann. Beispielsweise kann man ein grosses Sofa neben eine orientalische Statue stellen, einen Bonsai direkt neben den Esstisch platzieren, und eine grosse Lavalampe mitten in den Raum stellen, welche dann als Meditationslampe dient. Man kann sich auch einen Kleiderständer in Form einer menschlichen Figur ins Schlafzimmer stellen, welche man nach Belieben an- und umkleidet. Eine riesengrosse Soundanlage mit sündteuren Boxen füllt das Wohnzimmer aus, und rote Möbel im Teak-Style peppen den Wintergarten auf.

Der Hüttenstil - Wohnen im Trachtenlook

Kennen Sie schon den rustikalen, alpinen Wohnstil, den sogenannten Hüttenstil? Man richtet sein Zuhause quadratisch praktisch, in einer Art Bauerntischdecken-Look ein. Man wählt Wohnaccessoires im sogenannten Heidi-Stil, im Dirndl-Look, im urigen Lederhosentrend. Modernität verschmilzt mit altem Bauerntum, alte Traditionen verschmelzen mit neuen Stilen. Viel Holz, wenig Plastik, urig bärig, ein Wohnerlebnis im Landhausstil. Bitte, es ist eine reine Geschmackssache, denn man verbindet diesen Wohnstil gerne mit Käse, Wurst und einer üppigen Brotzeit. Wenn Sie Wohnaccessoires im Trachten-Look lieben, wenn Sie das Leben im Landhausstil bevorzugen, dann ist dieser Style der Richtige für Sie.

Der mediterrane Wohnstil

Kennen Sie den mediterranen Wohnstil? Leichte, warme Farben, eine Brise Italien oder Spanien, als ob man gleich in den Flieger steigt und abhebt. Zu toppen ist er nur durch den maritimen Wohnstil, wenn man sich das Meer nach Hause holt. Ein Italiener wohnt in einer Wohnung mit eine riesen Muschel, einem kleinen, künstlich angelegten Sandstrand, umgeben mit Palmen und einer Sitzecke, die einer Strandbar gleicht. Da fühlt man sich wie im Urlaub. Wenn Sie ohnehin immer mal wie am Meer wohnen wollten, dann ist dies das geeignete Wohnflair für Sie.

Der edle Designerstil fürs Zuhause

Kennen Sie den luxuriösen Wohnstil? Er verbindet alles, Hauptsache ein Architekt war am Werk und hat seine helfenden Hände ausgebreitet. Immer mehr Menschen lassen sich ihre Wohnung designen, denn ein Designer hinterlässt seine eigene kreative Note und hat meistens einen guten Geschmack. Marmorböden oder ein aufwendig gestalteter, teurer Schiffsboden, Marmorbäder mit Goldapplikationen, Spiegel an den Zimmerdecken, aufwendig gestaltete Kronleuchter, eine Designerküche aus Granit, ein Wasserbett, ein Whirlpool auf der Terrasse, viel Glas, Leder, eine sterile in weiss gehaltene Atmosphäre, all dies kann man sich gönnen, wenn man Geld hat. Notfalls heiratet man reich ein. Wenn Sie es elegant und edel mögen, das nötige Kleingeld dafür übrig haben, dann passt dieser Lebensstil zu Ihnen.

Der Designerstil ist oft futuristisch angehaucht. Wie wäre es mit Magnetmöbeln? Die sehen kunstvoll, manchmal etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber man sitzt stabil auf so einem Magnetstuhl. Ein echtes Designerwerk. Ein Wohnprogramm mit hochwertigen Designermöbeln sollte ohnehin in keiner Penthouse Wohnung fehlen, weil es dem Raum ein futuristisches, edles Flair vermittelt. Wir hätten auch noch die leuchtende Tapete, die den Raum zum Nachthimmel oder zum heissen Sommertag werden lässt. Übrigens ist das Wohnprogramm mit den leuchtenden Elementen auch ideal für ein Kinderzimmer geeignet, damit das Kleinkind schneller einschläft. Und wenn noch keine Kinder da sind, könnte man es für die erste romantische Wohnung zu zweit nutzen, damit man seinem Partner beim Dinner nahe ist.

Der luxuriöse Wohnstil

Wer luxuriös wohnt, gönnt sich eine Wohnung, die einen integrierten Autolift besitzt, damit der Luxuswagen direkt vor der Türe des Penthouses steht. Möbel aus echtem Elfenbein übersteigen zwar den guten Geschmack und drehen dem Veganer den Hals um, aber vereinzelte Leute besitzen sogar so etwas, auch wenn niemand nachvollziehen kann, dass man Elefantenzähne zu einem Sofa verarbeiten kann. Da kriecht man förmlich am Zahnfleisch dahin, wenn man über die Couch gleitet. Es gibt Zimmerdecken aus echtem Blattgold, und manche Menschen wohnen gleich auf einer Luxusyacht, damit sie mobil sind. Dekadenz kennt keine Grenzen.

Das offene Wohnmodell

Kleine, geschlossene Räume sind out. Das offene, direkt offenherzige Raumkonzept ist in Mode. Man kombiniert zwei bis drei Räume miteinander und macht eine Art Halle daraus. So kann man die offene Küche mit dem Wohnzimmer verbinden. Das Arbeitszimmer kann man mit einem grosszügigen Flur verbinden. Das Schlafzimmer verbindet man mit dem Badezimmer und macht einen grosszügigen Wellnessbereich mit Wellnessbad und Whirlpool daraus. Verschiedene Bodenarten gleiten ineinander, Fliessen im Bad und in der Küche, Parkett im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Teppiche runden das Raumflair ab, aber der ungesunde Teppichboden, der uns den alten Staub in die Nase weht, der ist out.

Der skandinavische Wohnstil

Kennen Sie den nordländischen, skandinavischen Wohnstil? IKEA hat für uns alle vorgesorgt, indem wir in einer funktionellen, übersichtlich gestalteten, nicht so überteuerten Wohnlandschaft residieren dürfen. Der skandinavische Style ist wirklich gemütlich, besser ist es wahrscheinlich nur noch im Iglu. Der Blockhaus-Stil mit viel Holz gehört übrigens auch zu diesem nordländischen Wohnflair dazu. Man muss es schon mögen, dieses übersichtlich ruhige Wohnerlebnis, sonst geht man darin kaputt.

Der amerikanische Wohnstil

Da hätten wir noch den amerikanischen Wohnstil mit Pool am Hauseingang, mit einer integrierten Sauna, dem Flair von Hollywood, dem Charme von edler Prominenz und dem Preis eines halben Lebens. Viele Amerikaner verschulden sich fürs Eigenheim, Hauptsache man hat etwas, das man herzeigen kann. Wenn Sie gerne auf grossem Fuss leben, jede Menge an technischen Spielereien lieben, dann müssen Sie dieses Zuhause unbedingt haben.

Der asiatische Wohnstil

Neben dem pompösen amerikanischen Wohnstil existiert der asiatische Style, der orientalisch und mystisch auf uns einwirkt. Orientalische Teppiche, der Kimono, das tägliche Essen am Boden auf breiten Sitzkissen, und bitte ziehen Sie immer die Schuhe aus, denn das ist höflich. Haben Sie eigentlich schon einmal Ihr Zuhause im Feng Shui Stil eingerichtet? Die Asiaten lieben Feng Shui, denn da fliessen positive Energien durch den Raum, vorausgesetzt, man lässt das Zentrum des Raumes frei, denn das will atmen.

Wohnen im Feng-Shui Stil

Wer im Feng-Shui Stil lebt, sammelt positive Energie und vertreibt negative Schwingungen. Wichtig sind hier die verschiedenen Farben von Böden, Zimmerdecken und Wänden, welche je nach Raum individuell zusammengestellt werden und miteinander harmonieren.

Gestalten Sie Ihr Schlafzimmer in Grüntönen, denn Grün beruhigt, ist gesund für die Augen und verleiht Ihnen einen ruhigen Schlaf. Rot sollte weder das Schlafzimmer, noch die Bettdecke sein, denn Rot ist eine energiegeladene, aggressive Farbe und gehört eher in den Fitnessraum, weil sie uns aufweckt und unruhig macht. Das Arbeitszimmer sollten Sie in Blautönen gestalten, das Badezimmer in Gelbtönen, die Küche in Weiss und das Wohnzimmer in Rosatönen bis Violett, Braun oder Grün. Indirekte Beleuchtung verstärkt die Farben zusätzlich.

In der Mitte des Raumes ist das Energiezentrum. Hier möchte die Energie frei fliessen, deshalb sollten in der Mitte eines Raumes keine Gegenstände stehen. Wasser ist ein Symbol des Reichtums. Stellen Sie in Ihrer Wohnung irgendwo ein Gefäss mit Wasser auf, oder einen Zimmerbrunnen, der leise vor sich hin plätschert. Klangschalen sind ebenfalls eine Bereicherung und sollten in jedem Raum vorhanden sein. Im Zentrum des Raumes sollte ein runder Teppich zum Meditieren liegen, da er positive Energie an den Raum abgibt. Und in der Küche sollte man alle vier Herdplatten zum Kochen benutzen, damit die Energie gleichmässig fliessen kann.

Nach Feng Shui teilt man die Wohnung in Zonen ein, die Familienzone oder Partnerzone, die Karrierezone, die spirituelle Zone. Wer sein Haus plant, kann die Zonen miteinplanen. In einer bereits vorhandenen Wohnung ist dies schwierig, denn die Planquadrate lassen sich nicht immer mit den Räumen vereinen, sodass im schlimmsten Fall das Karrierezentrum im Klo ist. In diesem Fall sollte man sich nicht an die Feng-Shui-Quadrate halten, sondern nur die einzelnen Räume nach diesen Lehren einrichten.

Der minimalistische Wohnstil

Der minimalistische Wohnstil ist geprägt von gähnender Leere, meist reduziert auf einige wenige Gegenstände im Raum. Dieser Style ist in seiner puristischen, spartanischen Ausprägung gekennzeichnet durch den Besitz von weniger als 100 Dingen. Eine simple Sitzgelegenheit, eine einfache Schlafgelegenheit, ein Schrank, ein Tisch, ein Fernseher, ein Notebook, ein Smartphone und eine Kaffeemaschine, mehr braucht man nicht. Ein Bad mit Klo, eine Garderobe und ein paar wenige Habseligkeiten, damit sind manche Menschen schon glücklich. Der Minimalismus kennt bekanntlich keine Grenzen nach unten hin.

Der praktische Wohnstil

Der praktische Wohnstil passt zu jungen Leuten, die Stauraum und Schlichtheit lieben, zu Studenten, zur ersten Wohnung, zu Menschen, die praktisch veranlagt sind. Er passt aber auch zu Familien, denn mit Kindern braucht man immer genügend Stauraum. Funktionsmöbel dienen als Multifunktions-Accessoires. Da hätten wir den Sessel, der zum Hocker und gleichzeitig zu einer kleinen Matratze umgebaut werden kann. Das Bett kann zum Sofa und gleichzeitig zur Aufbewahrung von Bettzeug und Bügelbrett umgebaut werden.

Da hätten wir das praktische Steckregal, welches in wenigen Minuten zusammengebaut ist, wenn man die hohe Kunst des Steckens beherrscht. Immerhin erspart man sich Hammer, Nägel und Schrauben. Solche Steckregale sind zwar nicht ganz so stabil wie ein rustikales Regal aus Echtholz, aber wenn man die Gewichts- und Belastungsgrenze nicht überschreitet, halten sie lange. Den praktischen Wohnstil kann man im Baumarkt konsumieren, oder man schaut bei einem kreativen Möbelhaus vorbei, da tummelt sich alles, was annähernd multifunktional eingesetzt werden kann. Da dient ein Zimmerbrunnen als Trinkwasserquelle, und am Rasenteppich werden direkt im Wohnzimmer Kräuter angebaut, die mit Hilfe eines ausgeklügelten Hydrosystems gedeihen.

Der chaotische Wohnstil

Nicht immer muss es minimalistisch im Haushalt aussehen. Es geht auch anders. Manche Menschen leben erstaunlicherweise gerne zwischen unzähligen Möbelteilen, Kleinmöbeln und Ziergegenständen. Dieses Wohnflair kann schnell in den Wohnstil des sammelfreudigen Messies ausarten, der sich von nichts und niemandem trennen kann. Eine Engländerin, die gerne alles sammelt, lebt so ein chaotisches Dasein in vollen zügen aus. Da stapeln sich sogar die Zeitungen wie Museumsarchive im Flur, sodass man bloss auf den kleinen Gänsestegen bis ins Wohnzimmer vordringen kann.

Wieviel Nippes kann ein Wohnraum ertragen? Wenn die Hauskatze nicht mehr zwischen den unzähligen Blumenvasen hindurch huschen kann, müssen einige Vasen weg, oder die Katze darf nicht mehr so viel fressen. Wenn der Staubsauger, der kleine Putzroboter zwischen den Blumenvasen nicht ordentlich saugen kann, müssen die Vasen unbedingt weg. Dann darf die Katze futtern, denn dann hat sie genügend Platz, um sich körperlich auszuweiten. Nur vor dem Staubsauger muss sie sich in Acht nehmen. Lieber Besucher, Sie sehen schon, zu viel Nippes ist auch nicht gesund, da saugt man dann versehentlich die Katze ein.

Der romantische Wohnstil

Wie richtet man seine Wohnung romantisch ein? Man sollte einen femininen Style wählen. Es gibt Puppen, die als Kleiderständer dienen, männliche und weibliche Puppen, sodass man sie ohne Kleidung auf ihre Anatomie hin prüfen kann. Es gibt Betten im Engelslook, da liegt man wie im Himmel, direkt auf Wolke 7. Es gibt Statuen in Menschengrösse, welche griechische Götter darstellen, sodass man die Göttin der Liebe direkt im Schlafzimmer platzieren kann. Es gibt Sektgläser in menschlichen Posen, welche man nur für ein romantisches Dinner zu zweit auf den Tisch stellen sollte. Der romantische Wohnstil ist gekennzeichnet durch ein blumiges Flair, mit vielen Herzen, rot und rosa Tönen, mit vielen Pflanzen und sinnlichen Accessoires. Auch der Landhausstil ist romantisch, denn das ländliche Flair signalisiert Ruhe und Natur.

Man erkennt den Wohnstil am Sternzeichen

Der individuelle Wohnstil ist wie das Sternzeichen eines Menschen, gefolgt von seinem Aszendenten. Das Wohnflair kennzeichnet den Charakter, die individuellen Eigenschaften und Wesenszüge einer Person. Somit ist Wohnen eine Persönlichkeitssache. Man kann ungefähr sagen, welches Sternzeichen in einer Wohnung lebt, wenn man nur das Zuhause der Person gesehen hat.

Der Schütze wohnt chaotisch, gefolgt vom Widder und dem Löwen. Auch der Wassermann liebt es kreativ, gefolgt vom Zwilling und der Waage. Jungfrau, Stier und Steinbock leben minimalistisch, puristisch, spartanisch, hochwertig bis luxuriös. Sie lieben es ordentlich und sauber. Skorpione, Krebse und Fische leben einen verspielten Style aus, der eher in die Tiefe und nicht in die oberflächliche Breite geht. Im Grunde kann man sagen, dass die Feuerzeichen es kreativ und überfüllt lieben, dass die Erdzeichen es übersichtlich und neutral mögen, die Wasserzeichen mögen es leicht und verspielt, und die Luftzeichen brauchen ein Wohnflair, welches immer neu und modern aussieht.

Arbeitszimmer

Wie richtet man das Arbeitszimmer ein? Es sollte hell und sachlich gestaltet sein, denn dort drin möchte man seine Denkerarbeit erledigen. Möbel, die funktionabel sind, die man aufeinanderstapeln und sogar mobil nutzen kann, sind von Vorteil, denn so kann man den Raum notfalls auch zu einem Besprechungsraum umfunktionieren, falls man sein Arbeitszimmer als Büro nutzt. Regalsysteme verstauben, besser sind Kästen, die man schieben kann, oder geschlossene Regalsysteme, beispielsweise mit Glastüren. Das Licht sollte dem Tageslicht entsprechen, wofür man Tageslichtlampen nutzen kann, denn sie sind gesund und gaukeln uns Sonnenlicht vor.

Badezimmer

Wie richtet man das Badezimmer ein? Es könnte eine grosszügig eingerichtete Wellnessoase sein, denn im Bad lebt man zwischen den Zeiten, beim Duschen, beim Entspannungsbad, bei der täglichen Körperhygiene. Wer sein Bad vernachlässigt, der achtet auch nicht so genau auf seinen Körper und seine Gesundheit. Das Badezimmer sollte der wärmste Raum sein, denn sonst geht man gerne wieder schnell hinaus. Mit Kunstpflanzen und farbigen Accessoires peppt man den Raum auf, und ein funktionabler Handtuchhalter, der erwärmt werden kann, hält unsere Badetücher warm, sodass man nicht friert, wenn man sich abtrocknet. Die Amaturen sollten hochwertig sein, damit sie nicht aufgrund der hohen Feuchtigkeit rosten, und der Boden im Bad sollte mit einer Bodenheizung beheizbar sein, damit die Füsse auf den Fliessen nicht frieren.

Balkon und Terrasse

Wie gestaltet man den Balkon, die Terrasse, die Veranda und den Wohngarten? Manche Leute verbringen ja ihr halbes Leben am Balkon. Wenn man da so einen geschlossenen Wintergarten besitzt, träumt man ewig von einer offenen Terrasse. Balkonmöbel sind heute fast so bequem wie die Wohnzimmermöbel, jedoch mit mehr Stabilität, denn sie sollten jedem Wetter trotzen. Die Balkon-Dekoration sollte ebenfalls wetterfest sein, sonst verblassen die Farben und das Zeug verwittert. Pflanzen und Grünzeug muss man eventuell im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte schützen. Dies gelingt am besten mit Spezialfolien, die man über die Bepflanzung gibt. Ein automatisches Bewässerungssystem hält alles frisch und grün, da braucht man sich ums Giessen nicht zu kümmern.

Klo

Wie richtet man sein WC stilvoll ein? Das Klo, das stille Örtchen mit Niveau, sollte trotz seines schlechten Rufes wie ein Wellnessklo eingerichtet werden. Man liest gerne Zeitung, wenn man längere, wichtige Geschäfte erledigt, und ein guter Kloduft macht das beste Geschäft zum neutralen Ding. Beim Klopapier muss man auf die Qualität achten. Es muss weich sein, einen guten Duft haben, und es darf nicht zu schnell reissen. Ein Klopapierständer, ein Duftspender, ein kleines Waschbecken im WC, all das macht das Örtchen wohnlich. Ein Zeitungsständer ist praktisch, aber eine Klo-Umpuschelung kann zur Bakterienschleuder werden, da man die Toilette sauber halten sollte, und hier sind Stoffelemente hinderlich.

Küche

Wie sieht die ideale Küche aus? In New York kochen die Leute selten, dort stapelt man seine High Heels im Backofen und im Geschirrspüler. Bitte, die kreativen Ideen für weibliche Treter kennen keine Grenzen. Die Küche sollte auf jeden Fall Platz für einen Kühlschrank, eine Kaffeemaschine und einen Teekocher, eine Mikrowelle und eine Arbeitsfläche bieten, dann kann man wenigstens das Frühstück zubereiten. Bei der Küchenplanung darf man nicht immer nur auf den billigsten Preis achten, obwohl es die Standardküche bereits ab 2000 Euro gibt, aber besser ist es, man achtet auf Genauigkeit, Funktionalität, die Raumgestaltung, die hochwertigen Küchengeräte und den üppigen Stauraum. Wer sich eine kleine Bar mit Hocker und Bartisch in die Küche stellt, kann dort auch frühstücken und kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Wer seine Arbeitsflächen mitten in den Raum stellt, muss darauf achten, dass die Kabel im Boden verschwinden, sonst werden sie zur Stolperfalle.

Möbel

Welche Möbel passen zu Ihnen? An der Inneneinrichtung erkennt man den Wohntyp. Im Grunde lieben wir es naturbewusst, nachhaltig und gesund, aber wir lieben auch neue Trends und peppige Möbel. So kauft man heute vermehrt Billigmöbel ein, die man nach kurzer Zeit wieder entsorgt. Leider schaden wir mit den Plastikmöbeln der Umwelt und sollten endlich umdenken. Möbel können zeitlos sein, wenn sie ein edles Design aufweisen, aus gutem Material gefertigt sind und lange halten. Hier bezahlt man zwar mehr, aber man wohnt nachhaltig. Bunt zusammengewürfelte Möbelstücke lassen einen Raum schnell klein wirken, wenige grosse Möbelstücke machen einen Raum optisch grösser, und helle Möbel wirken nicht so erdrückend wie dunkle.

Schlafzimmer

Wie richtet man das Schlafzimmer ein? Der Schlafraum ist tabu, denn dort sind die intimen Dinge des Lebens verstaut. Der Raum sollte möglichst keine aggressiven Farben haben, denn sonst schläft man unruhig. Blumen sollte man keine ins Schlafzimmer stellen, weil sie uns nachts die Luft wegatmen, da ihre Photosynthese nur bei Tageslicht stattfindet. Die Möbel sollten aus Naturmaterialien, beispielsweise aus Holz sein, und die Matratze muss zum jeweiligen Körpergewicht passen, welches draufliegt. Naturmatratzen sind gesund. Geräte sollte man im Schlafzimmer keine haben, denn Elektrosmog stört den Schlaf.

Wohnaccessoires

Welche Wohnaccessoires peppen den Raum auf? Fakt ist, Zimmerpflanzen sind gesund, spenden Sauerstoff, reinigen die Luft und passen wie Möbelstücke in einen Raum hinein, wenn sie gross genug sind. Zu viel Nippes sieht schnell überladen aus, einige wenige Ziergegenstände hingegen sehen hochwertig aus, wenn sie die richtige Grösse haben. Polstermöbel sollte man sparsam einsetzen, da sie schnell zu Staubfängern werden.

Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist derjenige Raum, in dem man seinen Besuch gerne empfängt, wenn man nicht eine grosszügige Empfangshalle besitzt. Und so sollte der Raum sein, grosszügig gestaltet, einladend eingerichtet, hochwertige Möbel, damit man zeigen kann, was man sich geleistet oder erarbeitet hat. Im Wohnzimmer stehen meistens die vorzeigbaren Schätze, der breite Flachbildfernseher, die Stereoanlage, das Ledersofa, der Glastisch, die edle Glasvitrine, die Sammlungen diverser Accessoires, die teuren Statuen. Wer seine Modellautos präsentiert, sollte sie in einer Glasgarage lagern, sonst verstauen sie und werden quasi unlenkbar. Das Licht im Wohnzimmer sollte warm und entspannend sein, am besten man verwendet indirekte Beleuchtung, die harmonisch den Raum von der Seite aus bestrahlt.

 


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Elisabeth Putz

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