Telekommunikation ist der zusammenfassende šberbegriff fr alles, was wir telefonisch, im Sinne des Telemedia Zeitalters erledigen. Hier spielt das gesprochene Wort, das berlieferte Bild, die digitale Anwendung eine grosse Rolle.
Wie telefoniert man heute? Handy und Smartphone machen uns mobil, selbst am Klo und in der Badewanne. Und wie telefoniert man billig? Mit VOIP, mit Skype, mit Billigtarifen, mit billigen Vorwahlnummern, oder man l„sst sich anrufen. Die Telefonzelle stirbt langsam aus, aber das Internet wird zunehmend zum Kommunikationsmodell.
Billig und leistungsf„hig telefonieren, videofonieren, der Videochat als Alternative zum Telefon, das Picturephone fr Taubstumme, die bequeme IP-Telefonie. Man telefoniert heute zunehmend ber das Internet. Das Smartphone dient als Lebensorganizer, nur zum Telefonieren wird es kaum noch benutzt, und das digitale Telefon, welches an einen Standort gebunden ist, verflchtigt sich zunehmend in den Firmenbereich. Im privaten Haushalt boomt das Internet als Telekommunikationsmittel.
Das Telefon im herk”mmlichen Sinn stirbt aus, das Handy wird vom Smartphone berrollt, man spricht heute per Onlinechat, per Internet, per sozialer Netzwerke miteinander, und die Armbanduhr der Zukunft wird zum neuen Allrounder-Telekommunikationsinstrument.
Die Telekom hat l„ngst nicht mehr die Monopolstellung, was wirklich gut fr den Wettbewerb und schliesslich auch fr den Endverbraucher ist, weil Konkurrenz belebt den Markt. In ™sterreich war das Telefonieren mit dem Mobilnetz fr einige Zeit so spottbillig, dass man ber das herk”mmliche Telefon spottete und es gegen ein Smartphone austauschte. Als der Markt fr die Mobilfunkanbieter neu verteilt wurde, war Telefonieren wieder teurer, man schaffte sich wieder ein Festnetz an, aber dafr surfte man dann im Internet, denn das Netz wurde am Mobilfunk immer billiger. Und so verschieben sich Kosten, Tarife und Preise, so lange, bis der Kunde die Nase voll hat und sich an den Verbraucherschutz wendet.
šbrigens kann man auch heute Kosten sparen und Preise berwachen. Neue Apps machen dies m”glich. Sie suchen eigenst„ndig die billigsten Vorwahlnummern, die gnstigsten Tarife, und der Kunde ist berechtigt, sich seine Roaming Gebhren im Ausland detailliert auflisten zu lassen. So kann man im Ausland nie wieder ber sein finanziell m”gliches Budget hinaustelefonieren.
Natrlich kennt die Telekommunikation nur Vorteile, wenn man die Gesundheitsfanatiker nicht beachtet. Ich beachte sie trotzdem. Jeder neu errichtete Handymasten, Sendemasten beherbergt eine gewisse Strahlung in sich, die unserer Gesundheit schaden kann. Manche Menschen haben ein sensibles Nervensystem und nehmen diese Strahlung wahr. Einst existierte ein Mann, der mit seinen unz„hligen Handys prahlte. Heute ist er schwer erkrankt und meidet die Handystrahlen. Auch das WLAN strahlt, sogar durch mich hindurch, denn meine Nachbarn nutzen es. Wer seine Gesundheit sch„tzt, schaltet wenigstens nachts alle Ger„te samt WLAN aus, denn der Schlaf sollte uns heilig sein.
Ein Trend in der Telekommunikation geht hin zur Videotelefonie. Zwar hat sich das Picture-Phone bis jetzt nur bei den taubstummen Menschen als wirklich ntzliches Instrument etabliert, aber wir wollen uns zunehmend real sehen, wenn wir miteinander telefonieren. Da die Welt durch die Globalisierung enger zusammengerckt ist, wir unsere Freunde weltweit sehen m”chten, kommunizieren wir mit ihnen per Videochat. Und so wird das Picture-Phone zuknftig in irgendeiner Form den Markt erobern. Heute schicken wir uns noch Selfies und Videos, morgen sehen wir uns im Live-Chat und kommunizieren per Live-Streaming miteinander. In manchen Schlafzimmern boomen die Live-Stream-Chats bereits, da der Intimfaktor hier sehr hoch ist und der Voyeurismus boomt.
Wie wichtig ist das Smartphone? Es muss alles bieten, was wir im Alltag ben”tigen. Wir benutzen es, um ins Internet zu gehen, fernzusehen, in den sozialen Netzwerken nach Neuigkeiten zu suchen, mit Freunden zu chatten, um zu shoppen, Videos und MMS zu verschicken, Selfies zu posten, wir benutzen es als Kalender, als Wecker und als Lebenshilfe, und wir steuern unseren Alltag mittels unz„hliger Apps. Vielleicht benutzen wir das Smartphone auch zum Telefonieren, aber seit das alte Handy ausgedient hat, liegt es oftmals nur noch als nostalgischer Hingucker neben dem verwahrlosten Telefonh”rer, weil wir so virtuell geworden sind, dass wir kaum noch reale Kontakte wahrnehmen.
Stirbt die herk”mmliche Telefonzelle aus? Vereinzelt findet man noch kleine, verlassen wirkende Telefonh„uschen, aber hierfr muss man genau hinsehen. Die alte Telefonzelle kann man als nostalgisches, romantisch angehauchtes Ding erwerben, ins eigene Haus stellen, als Sauna umbauen, als Duschkabine verwenden, als Liebesh„uschen der besonderen Art besudeln, oder man diniert drin, wenn man ein romantisches Finner zu zweit plant. Die uralten, vergilbten Telefonbcher, und die leeren Telefonwertkarten gibt es auf Wunsch dazu, die kann man mittlerweile sogar im Internet ersteigern.