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Der Schlaf - So schlafen Sie besser

LiegematteWie schläft man gesund? Wie schläft man besser? Wer seine Gesundheit liebt, schläft auch regelmässig, überlastet sich nicht und sorgt dafür, dass er genügend Entspannungsphasen im Alltag abbekommt. Unsere Seele benötigt den Schlaf genauso wie unser Körper, unser Gehirn und unser Nervensystem. Wichtig ist, dass wir schnell einschlafen, ordentliche Tiefschlafphasen haben, gut durchschlafen und gesund liegen. Musik und Entspannungsübungen können helfen, besser zu schlafen, aber auch die richtige Ernährung zum Abendessen entspannt uns. Zucker und Kohlenhydrate sind schlecht, Gemüse und pflanzliche Fette sind gut, um besser durchzuschlafen.

Der Schlaf - Ein entspannter Ruhezustand

Was ist der Schlaf? Der Schlaf ist ein entspannter bis angespannter Zustand, der vom Wachzustand stark unterschieden wird, da man nicht bewusst mitbekommt, was in der Umgebung passiert. Wir schliessen unsere Augen, die Organe arbeiten weiter, der Puls verlangsamt sich, das Herz schlägt ruhig, die Gehirntätigkeit sinkt, und dann befinden wir uns in der Non-Rem-Phase, in der Tiefschlafphase.

Wenn wir träumen, knapp bevor wir aufwachen, befinden wir uns in der Rem-Phase, die unserem Wachzustand ähnlich ist. Die Augen bewegen sich schneller, das Herz kann unter Umständen rasen, der Puls kann sich beschleunigen, denn wir könnten etwas wunderschönes, etwas mitreissendes, oder gar etwas Schlimmes träumen. Gerade die Albträume bewegen uns im Schlaf besonders heftig.

Gott sei Dank können wir uns im Schlaf nicht wie im Wachzustand bewegen, sonst gäbe es womöglich Mord und Totschlag, weil wir einen schlimmen Traum ausleben. Unsere Muskulatur ist während des Schlafens lahmgelegt. In besonders belastenden Lebenssituationen kann es passieren, dass man während der REM Phase erwacht, alles bewusst mitbekommt, sich jedoch aufgrund der Muskellähmung nicht bewegen kann. Ich habe dies einst erlebt und muss sagen, es ist erschreckend.

Wie funktioniert der Schlaf?

Beim Einschlafen schütten wir vermehrt Melatonin aus, das Serotonin wird gehemmt, einige weitere Stoffe und Hormone werden im Körper aktiviert, andere wiederum werden gehemmt. Unsere Augen sorgen für den Schlafrhythmus, denn in der Netzhaut wird uns signalisiert, dass es Zeit zum Schlafen ist. Drei Hirnregionen spielen hierbei ausserdem eine entscheidende Rolle, wobei zwei davon, der Thalamus und der Hypothalamus besonders auf den Schlaf-Wach-Rhythmus einwirken.

Der Schlaf kündigt sich an, entweder, wenn es draussen naturbedingt dunkel wird, oder wenn die innere Uhr des Biorhythmus danach verlangt. Wir arbeiten heute oft nachts, sind nicht mehr ans Tageslicht gebunden und haben unsere natürlichen Schlafgewohnheiten geändert. Besonders der unregelmässige Schlaf bei der Schichtarbeit wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Frauen können sich von der Schichtarbeit schwerer erholen als Männer, da sie nach der Nachtarbeit schwerer zur Ruhe kommen. Haushalt, Erledigungen und die Kinder halten die Frau wach.

Wie schläft man gesund?

Wie funktioniert der gesunde Schlaf? Mit der richtigen Bewegung, der richtigen Ernährung und einer Entspannungsphase abends schläft man besser ein und gut durch. Wir brauchen Ruhe, Sauerstoff, eine geordnete Umgebung, ein gutes Kopfkissen und eine gesunde Matratze zum Schlafen. Und wir brauchen ein Aufwachritual, damit wir anständig wach werden, wenn morgens der Kreislauf in Schwung kommen muss.

Gesund schläft man im richtigen Bett, mit einer auf das Körpergewicht abgestimmten Matratze, mit Feng Shui Elementen im Schlafzimmer, mit beruhigenden Düften, mit einer bequemen, nicht am Körper liegenden Nachtwäsche, und vor allem mit einer nicht zu warmen und nicht zu kalten Bettdecke, sowie dem passenden Kopfkissen. Wer im Hotel übernachtet, sollte sein eigenes Kissen mitnehmen. Man schläft gesünder mit der richtigen Raumtemperatur, welche bei 18 Grad liegen sollte. Zu kalte und zu warme Räume sind schlecht fürs Schlafgefühl. Und warme Socken helfen, schneller einzuschlafen.

Gesund schlafen mit der richtigen Ernährung

Wer besser schlafen möchte, vor allem durchschlafen will, der sollte zwei bis dreimal pro Woche zu fettreichem Fisch oder zu fettreichem Gemüse greifen. Thunfisch, Lachs, Aal, Hering und Sardinen sind reich an ungesättigten Fettsäuren und tun unserer Schlafqualität gut. Avocado, Milch, Samen und Keimlinge, Melanzani und Pflanzenölsind auch zu empfehlen. Zu fetthaltiges, schweres Fleisch liegt hingegen nur schwer im Magen, darauf kann man verzichten. Kohlenhydrate, Zucker, Schokolade, Süssigkeiten aller Art, Kuchen und Nudel hingegen sind Gift für den ausgewogenen Schlaf. Mein Lachs wirkt Wunder, der begleitet mich sogar durch die Wechseljahre.

Wenn Sie gut schlafen möchten, trinken Sie doch ein Glas warme Milch mit Honig vor dem zu Bett gehen. Die Wärme der Milch und die Süsse des Honigs lösen Schlafhormone in uns aus. Ich putze mir wenigstens noch schnell die Zähne, wenn ich diese Einschlafhilfe in Anspruch nehme, weil ich Karies hasse.

Mit Tryptophan besser schlafen und entspannen

Es gibt Lebensmittel, die enthalten Tryptophan, womit der Serotonin- und der Melatoninspiegel ausgeglichen wird. Mit ihnen schläft man leichter ein, entspannt im Schlaf besser und schläft leichter durch. Fetthaltige Lebensmittel, die ungesättigte Pflanzenfette enthalten, Fisch und Ei, aber auch Müsli und Nüsse gehören dazu. Ich horte meine Schokolade nur noch unter dem Kopfkissen, damit ich wenigstens davon träume, wenn ich sie schon nicht mehr esse.

Besser schlafen mit Bewegung

Probieren Sie es einmal mit Bewegung. Mit täglichem, ausdauernden Sport steigert man nicht nur seine Kondition, sondern schläft auch gleichmässiger, einfach besser. Dies haben Studien gezeigt. Ich mache, entgegen aller Warnungen abends Sport, setze mich eine halbe Stunde auf den Heimtrainer, selbst wenn ich vor Müdigkeit glaube, ich falle vom Rad, meditiere anschliessend eine Weile vor mich hin, bis ich vor lauter Müdigkeit ins Bett falle. Wichtig ist, dass man sich nachher mit Seelennahrung, guter Musik oder einem Entspannungstraining zur Ruhe bringt.

Manche Leute behaupten, guter Sex entspannt uns vor dem Schlafengehen. Ich könnte schwören, die haben recht. Im Grunde sollte man aus Gesundheitsgründen abends seinen Heimtrainer gegen seinen Partner eintauschen und nicht umgekehrt, denn in der zwischenmenschlichen Liebe bewegt sich vieles, vor allem der Körper. Wer ein intaktes Privatleben hat, schläft besser.

Gut schlafen mit Hilfe der Homöopathie

Man schläft auch mit homöopathischen Mitteln, wie beispielsweise Johanniskraut Kapseln oder Baldrian Tropfen ein. Bitte, zu diesen Mitteln sollten Sie jedoch nur greifen, wenn die Schlafsituation verschärft in einen Dauerwachzustand übergeht, denn ich halte von jeglichen Kapseln, Säften und Tropfen nichts, welche aufgrund von chemischen oder fast natürlichen Zusammensetzungen in der Apotheke abzuholen sind.

Was stört den gesunden Schlaf?

Im Schlafzimmer sollten Sie keine Störquellen beherbergen, auch wenn diese noch so auf verzweifelter Herbergssuche sind. Pflanzen gehören nicht ins Schlafzimmer, denn sie atmen nachts den selben Sauerstoff ein wie wir Menschen, und so saugen sie uns die frische Luft vor der Nase weg. In manchen Schlafzimmern ist morgens auch ohne pflanzliches Zutun die Luft raus. Deshalb sollte man abends und am nächsten Morgen das Schlafzimmer gut lüften.

Tablet, Smartphone, Handy, der Funkwecker und sämtlicher Elektrosmog müssen aus dem Schlafzimmer verbannt werden, da sie unseren Biorhythmus beeinflussen.

Der Fernseher sollte sich auch nicht im Schlafzimmer einnisten, denn sobald die Sendung mit der Maus läuft, verschwindet das Intimleben, sodass an Schlaf im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr zu denken ist. Wer nachts vorm Einschlafen die Nachrichten schaut, weil das Angebot an Nachtnachrichten so gross ist, tut seinem Schlafrhythmus nichts Gutes, da unser Unterbewusstsein die Nachrichten mit all ihren schlimmen Ereignissen speichert.

Eventuelle Heizdecken, die im Grunde nur wärmen wollen, sind für einen gesunden Schlaf auch nicht förderlich, denn sie werden per Strom betrieben, könnten bei zu langer, unsachgemässer Anwendung nur ein Loch in unseren Po brennen, und sie hemmen durch die extreme Wärme unseren natürlichen Körperkreislauf. Besser ist es, wir schlafen in gut gelüfteten Räumen bei konstanter Temperatur mit 18 Grad. Gute Nacht.

Schnarchen hemmt den gesunden Schlaf

Das Schnarchen kann zu einem Problem werden, den Schlaf empfindlich stören, zu Atemaussetzern führen und den Nachtfrieden beeinträchtigen. Wer schnarcht, schadet nicht nur der Gesundheit seines Partners, sondern auch sich selbst. Entweder sind Erkrankungen die Ursache, Übergewicht, die Zähne, Disharmonien im Mund und Rachenraum, schwere Erkältungen oder ein unruhiger Schlafrhythmus.

Eine neue spezielle Zahnspange, die Anti-Schnarchspange hilft. Es kann auch eine Gewichtsreduktion helfen, das Schlaflabor oder im schlimmsten Fall eine spezielle Sauerstoffmaske. Auf jeden Fall schläft man ruhiger ohne zu schnarchen, und auch der Partner hat seine Ruhe. Ich wollte meinen Partner einmal beim Schnarchen auf Band aufnehmen, aber mein Aufnahmegerät funktionierte genau in dieser Nacht nicht. Und so behauptet er bis heute, er schnarcht nicht.

Wie ungesund ist Schlafentzug?

Bei extremer Anspannung und bei Schlafmangel haben wir einen enorm erhöhten Bedarf an Vitamin B12, und wenn wir einen Mangel dieses Vitamins erleiden, kann dies schwerwiegende Folgen für unsere Gesundheit haben. Wir brauchen den Schlaf, damit wir leistungsfähig bleiben. Experimente mit gewolltem Schlafentzug zeigen, dass wir nicht mehr funktionieren, krank werden und sogar sterben könnten, wenn wir nicht mehr schlafen. So ist der Schlaf überlebenswichtig. Selbst die Katze braucht ihren Schönheitsschlaf, damit sie fit bleibt. Schlafentzug kann daher auch als Folterinstrument eingesetzt werden.

Was hilft bei Schlafstörungen?

Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte das Bett niemals tagsüber aufsuchen und darin ein Weilchen ruhen, denn dann verschieben sich die Schlafphasen, sodass man nachts hellwach ist. Das Sofa sollte man nur sitzend, niemals liegend benutzen. Leute mit Schlafstörungen legen sich kurz aufs Sofa, lesen ein Buch, schlafen kurz ein und verschieben dadurch wieder ihre Schlafphasen. Eine Lichttherapie kann übrigens auch helfen. Licht, besonders die Tageslichtlampe und das Sonnenlicht macht wach. Wer sich regelmässig diesen Lichtquellen widmet und eine Weile dort verweilt, wird seine Depressionen los, ist gut gelaunt und kann nachts besser schlafen. Es gibt auch spezielle Wecker mit einem integrierten Hochleistungslicht, mit denen wacht man leichter auf.

Ein leichter Pyjama aus Baumwolle hilft uns beim Durchschlafen. Die Baumwolle saugt Feuchtigkeit und Schweiss auf, sodass man nicht schweissgebadet mit Herzrasen mitten in der Nacht wach wird. Manche Leute schlafen mit Socken, weil warme Füsse den Schlaf fördern. Es ist besser, nicht zu heiss zu schlafen, denn heisse Raumluft wirkt störend auf den Schlaf. Und Leute, die unter Reflux leiden, sollten ein höheres Kopfkissen verwenden, damit sie nachts keine Erstickungsanfälle bekommen. Eine Schnarchmaske hilft gegen das Schnarchen, und eine Augenbinde hilft, wenn es im Schlafzimmer zu hell ist, vor allem, wenn der Vollmond durchs Fenster kriecht.

Der gesunde Schlaf macht uns fit

Schlaf ist ein Erfolgsfaktor, da wir uns während des Schlafes am besten erholen können. Wer nur noch weniger als 5 Stunden schläft, wird sich zwar durch Yoga, Reiki und andere Mentaltechniken anfangs fit und gesund fühlen, aber im Laufe der Zeit kippt die Stimmung, da der Körper an die Grenzen seiner Reserven stösst. Einige Mentalfanatiker sagen, sie benötigen nur noch 3 Stunden Schlaf pro Nacht, aber ich habe auch schon gehört, dass viele Leute davon krank geworden sind.

Schlafen ist gesund für Kopf und Körper

Schlaf fördert unsere Gedächtnisleistung. Wir merken uns Dinge leichter, die wir vor dem Schlafengehen gelernt haben, da sie vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis überwandern. Ich schlafe gerne mit einem Buch unterm Kopfkissen.

Schlaf heilt, stärkt das Immunsystem und lässt Infektionskrankheiten schneller auskurieren. Wer bei einer Grippe viel schläft, erholt sich besser, weil das Schlafgedächtnis Immunzellen bildet.

Warum schläft man von Sonntag auf Montag schlecht?

Viele Leute schlafen von Sonntag auf Montag nicht gut. Sie denken an die neue, teilweise in Stress ausartende Woche, an die Arbeit, die lästigen Kollegen, den cholerischen Chef, den Stapel voller unerledigter Dinge. Manchen Leuten wird bereits am Sonntag nachmittag schlecht, weil ihnen vor dem Montag graut.

Hier ist es sinnvoll, sich eine to-do Liste zu machen, alle Erledigungen für die nächste Woche zu notieren, am Sonntag Abend zu meditieren, gute Musik zu hören, ein wenig Sport zu treiben, einen guten Duft zu inhallieren, denn das macht uns ruhiger und lässt die Sorgen in den Hintergrund treten. Eine Methode ist, sich bereits am Donnerstag aufs Wochenende zu freuen, am Freitag die Erledigungsliste zu erstellen und danach das Wochenende zu geniessen.

Mit Rotwein schläft man nicht gesünder

Wer glaubt, mit einem Glas Rotwein besser schlafen zu können, der irrt sich gewaltig. Drei Schluck Rotwein können zwar beim Einschlafen helfen, aber sie bauen sich im Körper über die Leber ab und der Alkohol wird durch die Nieren und den Darm geleitet, wenn er ausgeschieden wird. Dies belastet den Körper, bringt den Blutzucker durcheinander und stört den Elektrolüthaushalt. Man schläft schlechter durch, wacht oft nachts auf, fühlt sich schlapp und durstig, und manche Menschen bekommen sogar Herzrasen. Ohne Rotwein schläft man besser.

Der Schlafrhythmus

Unser Schlafrhythmus ist von unserem Biorhythmus abhängig. Die Lerche, der sogenannte Morgenmensch, muss früh ins Bett gehen und ist morgens hellwach. Die Eule, der sogenannte Nachtmensch, muss morgens länger schlafen, weil sein Biorhythmus erst langsam in die Gänge kommt, wenn der Tag anbricht. Zu wenig Schlaf ist ungesund, und zu viel ebenfalls, weil sich hier Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausbreiten können und Durchblutungsstörungen, sowie psychische Erkrankungen entstehen. Und Männer und Frauen haben individuelle Schlafbedürfnisse, welche nicht unbedingt zusammenpassen. Deshalb leben viele Paare in getrennten Schlafzimmern. Dann darf er wenigstens ungehemmt schnarchen, während sie das Licht anhat und im Krimi liest.

Wann sollten wir ins Bett gehen?

Normalerweise geht man ins Bett, wenn die Müdigkeit ruft. Da wir jedoch einem geregelten Alltag nachgehen, sind Schlafenszeiten geregelt. Die meisten Leute gehen um 23:00 Uhr ins Bett. Kleinkinder gehen schon um 8:00 Uhr schlafen, Jugendliche werden erst um 1:00 Uhr nachts müde, und alte Menschen schielen bereits um 19:00 Uhr abends nach dem Bett.

Wieviel Schlaf brauchen wir?

Männer und Frauen benötigen ein unterschiedliches Ausmass an Schlaf, da sie unterschiedlich in ihrem Biorhythmus ausgeprägt sind. Frauen leiden oft an Schlafstörungen, Männer eher weniger. Das kommt daher, weil Frauen einen leichteren Schlaf haben, eher wach werden und schwerer wieder einschlafen. Männer hingegen schlafen oft wie Murmeltiere und können am nächsten Morgen kaum begreifen, warum die Frau zickig, launisch und unausgeschlafen ist.

Zu wenig Schlaf schadet, zu viel aber auch. Die Schlafforscher sind sich nicht einig darüber, wie viele Stunden der individuelle Mensch tatsächlich benötigt, um ausgeschlafen zu sein, denn die allgemeine gesunde Schlafdauer schwankt zwischen 5 und 9 Stunden.

In Stressphasen benötigen wir mehr Schlaf. Gerade der andauernde Stress führt jedoch zu Schlafstörungen, weil sich der Körper vor lauter Anspannung nicht in den Ruhezustand versetzen lässt. Wer Probleme wälzt, schläft nicht ein. Das weiss ich, weil ich dies bereits eine gesamte Nacht hindurch aushalten musste und ohne Schlaf am nächsten Tag ins Büro schlich, wo ich erschöpft am Tisch lehnte und unfähig war, konzentriert zu arbeiten. Hier benötigt der Körper einen ruhenden Ausgleich. Bei mir waren es nachts darauf ganze 9 Stunden Schlaf, die nötig waren, um mein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen.

Zu viel Schlaf kann schaden

Es klingt wie ein Hammer, der einem auf den Kopf fällt, aber zu viel Schlaf kann auch schaden. Zwischen 7 und8 Stunden ist optimal, ausreichend für genügend Erholung und Regeneration des Körpers. Wer länger schläft, riskiert Krankheiten wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Schäden, Pulsbeschleunigung im Ruhezustand, zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck, Schlaganfall, Durchblutungsstörungen, Muskelschwäche, Stoffwechselerkrankungen und mehr.

Der Körper wälzt sich nur noch im Bett, wenn man über das Maximum hinausschläft, er ist nicht mehr richtig in Bewegung. So kann eine gute Durchblutung nicht mehr gewährleistet werden.

Warum brauchen Frauen mehr Schlaf?

Neue Studien zeigen, dass Frauen mehr Schlaf benötigen, weil sie ein grösseres Gehirn besitzen. Auch ist das weibliche Gehirn in der Lage, überdimensional multitasking-fähig zu reagieren, mehrere Dinge gleichzeitig zu koordinieren, und das macht müde.

Das weibliche Wesen ist kreativ und emotional zugleich, oftmals viel emotionaler als das männliche Wesen, wobei ich hier nicht behaupte, dass Männer keine Gefühle hätten. Männer denken jedoch in der Regel strategischer, blenden für sie unwichtige Dinge aus und sind daher ausgeruhter. Bitte, dafür sind wir Frauen schöner, wenn man uns ausreichend Schlaf gönnt.

Das Schlafverhalten von Mann und Frau

Forscher prüften das Schlafverhalten von Frauen und Männern, untersuchten die Tiefschlafphasen, den Traumzustand, die REM Phasen, den unruhigen oder ruhigen Schlaf der holden Weiblichkeit und turbulenten Männlichkeit.

Frauen haben einen unruhigen Schlaf, wenn sie zusammen mit ihrem Partner das Bett hüten. Dies kommt aus uralten Zeiten, in denen die Frau als Behüterin des kleinen Nachwuchs galt, und so musste die Frau in der Antike wachsam sein, damit ihr Nachwuchs überlebte. Frauen haben ohnehin einen wachsamen siebten Sinn, wenn es um ihren Nachwuchs geht.

Männer hingegen schlafen ruhig und gut dosiert in der Nähe ihrer Partnerin. Sie fühlen sich geborgen, direkt wohl behütet. Jetzt weiss ich endlich, warum ich nachts meinem Lebenspartner so oft beim Schnarchen zuhöre.

Frauen sollten laut den neuesten Forschungsergebnissen alleine schlafen, damit sie die nötige Nachtruhe einhalten können. Männer sollten jedoch lieber bei ihren Partnern/Partnerinnen schlafen, denn das ist besser für ihre Nachtruhe. Ich frage mich jedoch, wie die Frau zu ihrem verdienten Schlaf kommt, wenn ihr der Mann ständig auf die Pelle rückt? Da hilft nur viel Liebe.

Wie schläft man besser ein?

Wie schläft man abends besser ein? Wie bekämpft man Schlafmangel? Das Einschlafen sollte man nicht erzwingen, denn wenn man sehnsüchtig darauf wartet, wälzt man seine Probleme im Bett und kommt nie zur Ruhe. Wer jedoch glaubt, er hätte die ganze Nacht nicht geschlafen, der irrt sich, denn man schläft trotzdem ein wenig. Der Trugschluss des ewigen Wachbleibens ergibt sich nämlich daraus, dass man nicht bemerkt, wann man kurzfristig eingeschlafen ist.

Fakt ist, im Schlaf kommen wir so zur Ruhe, dass wir uns rundum regenerieren, und somit ist der gesunde Schlaf, der eine gute Schlafqualität beherbergt, eine der besten Entspannungsmöglichkeiten.. Weil gerade das Einschlafen Probleme bereitet, sollte man hier ruhige Musik hören oder Entspannungsprogramme in sein Schlafritual integrieren.

Männer schlafen in der Regel besser als Frauen, weil sie sich, besonders in einer guten Beziehung, vom weiblichen Teil im Bett beschützt fühlen und dadurch das Gefühl der innigen Geborgenheit verspüren. Die Frau hat in der selben guten Beziehung hingegen oftmals einen leichteren Schlaf, wird nachts mehrfach wach und kann unter Umständen schwer wieder einschlafen. Ich habe mir angewöhnt, nachmittags eine Stunde zu ruhen, damit ich das Schlafdefizit ausgleiche.

Schlafmangel kann zu chronischen Krankheiten führen, wenn man es mit dem Wachbleiben übertreibt. Der Körper schüttet nämlich das Stresshormon Cortisol aus, welches umgehend abgebaut werden muss, und hierzu benötigt man Schlafphasen. Wer regelmässig schlecht schläft kann an Diabetes Typ 2 erkranken. Studien haben jedoch auch gezeigt, dass das Risiko für Diabetes wieder gesenkt wird, wenn man an zwei hintereinander folgenden Nächten wieder ausreichend schläft.

Schlafmangel kann zu Depressionen führen. Wenn der Melatonin und der Serotonin Haushalt durcheinander geraten, kann dies zu Gereiztheit, Aggressivität, Konzentrationsstörungen, Tagesmüdigkeit, Leistungsabfall und sogar schweren Depressionen führen.

Wer schlecht schläft, ist nervlich angespannt und verbraucht mehr Vitamin B12 als jemand, der entspannt und stressfrei ist. Wenn der Vitamin B12 Spiegel im Blut sinkt, kann dies gravierende Folgen für den gesamten Körper haben, vor allem für die Nerven, die Verdauung, die Muskeln, den Vitamin D Haushalt und das Gehirn. Ich lasse mir regelmässig einmal im Jahr ein Blutbild erstellen, damit ich weiss, wo meine Defizite liegen.

Tipps zum Einschlafen

Womit schläft man besser ein? Musik hat sich als Einschlafhilfe bewährt, aber sie muss leise genug sein, und die Klänge müssen beruhigend sein. Frische Luft kurz vom Einschlafen kann unterstützend wirken, und so sollte man das Schlafzimmer gut lüften, eine Raumtemperatur von 18 Grad haben und keine störenden Geräte neben dem Bett lagern. Smartphones, Tablets, Fernseher und Computer stören den Schlaf, und auch die nächtlichen SMS-Nachrichten, sowie Facebook Benachrichtigungen stören den gesunden Schlaf. Daraus kann sich schnell eine Schlafstörung entwickeln.

Sport sollte man nicht direkt vor dem Schlafengehen machen, da er den Kreislauf anregt, das Herz samt Puls schneller schlagen lässt, und schon können wir nicht mehr einschlafen, weil wir aufgezwirbelt und aufgedreht sind. Wer abends Sport macht, der sollte beim Einschlafen meditieren oder sich etwas Entspannendes anhören.

Nachrichten sind übrigens Gift für den gesunden Schlaf. Ein Glas Milch kann aber helfen. Alkohol hilft hingegen nicht, weil er uns nicht in die Tiefschlafphase bringt, sondern den Körper nur auslaugt. Süssigkeiten helfen auch nicht, weil so der Blutzuckerspiegel rasch ansteigt, Energie frei wird, und wir wach werden, weil wir diese Energie nicht schnell verwerten. Dadurch wird man nur dick, weil sich der Zucker in Fett anlegt und auf unseren üppigen Hüften sowie am Bauch ruht. Eine Tasse Kamillentee, Salbeitee, oder ein Tee mit beruhigenden Kräutern kann helfen. Übrigens sollte das Schlafzimmer ruhig und dunkel sein. Den Strassenlärm und das Mondlicht lassen wir draussen.

Schneller Einschlafen mit Visualisierung

Ein Tipp für Ihre schlaflosen Nächte ist das Träumen mit offenen Augen. Visualisieren Sie vor Ihrem inneren, geistigen Auge, was Sie sich wünschen. Stellen Sie sich Ihre Ziele vor und sehen Sie sich bereits in Ihr Ziel einlaufen. Ich schwöre, in einem dieser geistreichen Gedanken schlafen Sie ein. Vielleicht träumen Sie von Ihren Zielen. Damit lassen sich Wünsche und Ziele schneller verwirklichen. Wer positive Gedanken beim Einschlafen pflegt, ruht besser.

Ich bestelle in meinen schlaflosen Nächten oft Dinge beim Universum, manchmal auch ausreichend Schlaf, welcher mir dann in der darauffolgenden Nacht geliefert wird. Wer beim Universum symbolisch gesehen Dinge bestellt, die ihn glücklich machen, denkt automatisch an positive Gegebenheiten und baut Stress ab. Der Stressabbau bewirkt eine innere Entspannung, und diese begünstigt den besseren Schlaf.

Sie können auch Schafe zählen, aber schneller geht es, wenn Sie sich das Feld mit den Schafen als Quadrat oder Viereck vorstellen, dann die erste Reihe längs und quer abzählen und dann die Schafe miteinander multiplizieren. Schafe zu zählen, geniesst den Vorteil, dass man monoton vor sich hinzählt, was wiederum den guten Schlaf begünstigt. Nicht alle Leute können mit Schäfchen zählen einschlafen, aber wer sich die Schafherde samt Hirten bildlich vorstellt, die gute Luft auf der Weide gedanklich einatmet, die Natur imaginär geniesst, der fällt leichter in den Tiefschlaf, weil uns die satte Natur ein Gefühl von Geborgenheit verleiht. Ich zäle immer Geld, welches ich mir gedanklich beim Universum bestelle.

Videos zum Einschlafen

Der letzte Schrei sind langweilige Einschlafvideos, welche uns zum Entspannen oder gar zum besseren und schnelleren Einschlafen animieren sollen. Da schaut man beispielsweise zu, wie ein Zug durch die Landschaft fährt, wie eine Frau ein Kopfkissen streichelt, wie sich Blumen im Wind biegen, oder wie jemand spazieren geht. Einige Leute schlafen wirklich damit ein, weil die Szenen so langweilig und monoton ausgelegt sind, dass die Augen zufallen. Aber nicht jeder schafft es, damit einzuschlafen. Viele Leute sind neugierig, ob sich auf dem Video noch etwas Spannenderes befindet und spulen immer wieder vor und zurück. Das hilft dann weniger.

Leichter Einschlafen mit Meditation

Das Meditieren hilft beim Einschlafen. Wer viel meditiert, kann sich aus einem aufgewühlten Zustand in einen ruhenden bringen, wieder ins innere Gleichgewicht zurückfinden und ins Lot kommen. Bei der Meditation denkt man vorwiegend an nichts, oder man schmiegt sich gedanklich intensiv in monotone Sätze und Gebete ein.

Monotone Tätigkeiten helfen uns beim Einschlafen, denn Sie bringen unser Gehirn in eine Art Ruhezustand. Das Gebet ist beispielsweise so eine monoton ausgeführte Tätigkeit. Meine Mutter schläft andauernd beim Rosenkranz-beten ein, selbst in der Kirche. Und so hat sie sich das Gebet als Einschlafhilfe angeeignet.

Auch der Nichtgläubige kann beten, in einer Art mentaler Affirmation. Wer lange genug hintereinander monotone Erfolgssätze, positive Sätze vor sich hinspricht, schläft auch schneller ein. Positive Sätze generieren positive Gedanken im Hirn, welche ein gutes Gefühl im Körper erzeugen und Stress abbauen. Als ich einst hundertmal hintereinander vor mich hinbetete, dass ich schön, reich und klug bin, glaubte ich dies am nächsten Tag fast schon selber. Auf jeden Fall hat es mich dazu gebracht, in einen zufriedenen Tiefschlaf zu fallen und zu träumen, dass ich Kleopatra wäre.

Helfen Schlaftabletten beim Einschlafen?

Schlaftabletten sollte man nur im äussersten Notfall nehmen, da jedes Medikament Nebenwirkungen hat. Lassen Sie lieber die Finger weg von Schlaftabletten, denn manche sind krebserregend, und manche machen auf Dauer krank, da sich die biologische Uhr des Körpers verändert. Übrigens führt der dauerhafte Konsum von Schlaftabletten zu Depressionen, und damit möchte man gar nicht mehr leben. Besonders Barbiturate sind gefährlich, da sie den Schlaf erzwingen,sie hemmen das zentrale Nervensystem, und es kommt nicht zum erholsamen Tiefschlaf.

Ich nutze beispielsweise die Alternative des Mentaltrainings. Ich höre mir vor dem Einschlafen gerne irgendeine mental beglückende CD an und schlafe mitten drin ein. Manche Mentaltrainer wirken auf mich wie eine Schlaftablette. Ich entnehme den Mentaltrainings positive Effekte, glaube, erfolgreich und schön zu sein, und das macht mich so glücklich, dass ich gut einschlafe.

Die Schlafschule ist auch eine gute Alternative zu Schlaftabletten, denn dort lernt man in speziellen Seminaren, wieder gut zu schlafen. Wurzeln, Nüsse und basische Pflanzen sind eine weitere Alternative zur Schlaftablette, denn die kann man langfristig einnehmen.

Schlafmangel aufgrund von Stress

Stress ist ein Schlafkiller. Er macht uns krank und sollte möglichst schnell beseitigt werden. Experimente haben gezeigt, wer stressfrei lebt, kann seine Schlafstörungen beseitigen. Private und berufliche Probleme lösen übrigens auch Stress aus und sollten nicht abends besprochen werden, ohne dass eine Lösung in Sicht ist.

Chronischer Schlafmangel wurde bereits experimentell im sogenannten Bunker Experiment gut behandelt. Leute, die sich für einen Monat in die absolute Abgeschiedenheit zurückzogen, ohne Medien und Tageslicht, schliefen anfangs noch unruhig, aber mit der Zeit pendelte sich ihr Schlaf-Wach-Rhythmus ein, sodass sie wieder zu einem gesunden Schlaf gefunden haben.

Das Bunker Experiment zeigte so eine positive Wirkung, dass 80% der Probanden wieder in diesen Zustand zurück wollten. Man konnte sich seinen Tagesrhythmus selber einteilen, lesen, Sport treiben, entspannen, sodass man versehentlich glaubte, man hätte ein Power-Napping gehalten, tatsächlich hat man aber 9 Stunden durchgeschlafen. Der Cortisol-Spiegel ist bei den Probanden gesunken, denn zwischen Essen, Schlafen und Entspannen entsteht nicht viel Stress. Wenn der Biorhythmus nicht mehr streng nach äusseren Einflüssen geregelt wird, verschwinden Schlafstörungen in der Regel.

Schlafmangel in den Wechseljahren

Wie haben Sie letzte Nacht geschlafen? Seit ich mich in den Wechseljahren befinde, existieren bei mir Nächte, in denen ich wie ein Gespenst durch die Wohnung schleiche und dem Schlaf hinterherhechte. Besonders Frauen in den Wechseljahren haben vermehrt Schlafprobleme, wenn der Hormonhaushalt durcheinander gerät und sich erst wieder neu orientieren muss.

Eine Hormonersatztherapie ist nicht für jede Frau das Richtige, weil einige sensible Frauen die Ersatzhormone, seien sie chemischer oder auch pflanzlicher Natur, nicht gut vertragen. Besser ist es, wenn man Sport treibt, auf eine gesunde Ernährung umsteigt und auf Süssigkeiten und Kaffee, sowie Alkohol und Nikotin verzichtet.

Schlafmangel aufgrund beruflicher Tätigkeit

Im Schichtdienst, in Krankenhäusern, bei Chirurgen, bei Taxifahrern und zahlreichen weiteren Berufsbildern ergibt sich ein beruflich bedingter Schlafmangel. Experimente haben gezeigt, dass Schlafmangel zu schweren nervlichen Schädigungen führen kann, und dass die Aufmerksamkeit sinkt. Wer zwei Tage und zwei Nächte hintereinander nicht schläft, weil er berufsbedingt wach bleiben muss, nimmt die Umwelt wie ein Betrunkener wahr. Seine Reaktionsfähigkeit sinkt, die Fehlerhäufigkeit nimmt zu, und er ist anfällig für aggressive Ausbrüche. Überarbeitete Ärzte haben manchmal diese Probleme, nehmen oft Medikamente zur Leistungssteigerung und machen sich damit kaputt. Für Patienten, die an so einen überarbeiteten Arzt geraten, kann das auch gefährlich werden, da der Arzt Fehler machen könnte.

Als ich ein schlaflos Experiment startete, brach ich es nach 36 Stunden ab, weil ich an der Supermarktkasse einschlief. Die Welt fühlte sich so unwirklich an, mir war kalt, ich hatte Dauerhunger, war ständig überhungrig, hatte ein starkes Bedürfnis nach Schokolade und war nicht mehr zu ertragen. Die letzten Stunden konnte ich mich im Büro kaum noch konzentrieren, obwohl sich in mir ein Gefühl der Aufgedrehtheit und Wachheit breit machte. Als ich im ausgeschlafenen Zustand einen meiner letzten Artikel durchlas, flogen mir die Fehler nur so um die Ohren. Das wäre mir mit Schlafmangel gar nicht aufgefallen. Hier sieht man, wie wichtig unser Schlaf ist.

Schlafmangel bringt den Biorhythmus durcheinander

Wer unter Schlafmangel leidet, nimmt gewichtsmässig zu, weil durch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol der Heisshunger angetrieben wird und man mehr isst. Wer ausgeschlafen ist, bewegt sich tagsüber mehr und verbrennt Fett. Bei Schlafmangel arbeitet unsere Fettverbrennung auf Sparflamme, weil sie denkt, eine Hungersnot droht.

Das Immunsystem wird geschwächt, weil sich die Immunzellen nicht mehr ordnungsgemäss bilden können. Und die Gedächtnisleistung wird geschwächt, weil der Kanal zwischen Kurzzeitspeicher und Langzeitspeicher nicht mehr richtig frei ist.

Besonders die Traumphasen sind wichtig, denn wir verarbeiten darin Gefühle, steigern unser Gedächtnisvermögen, wenn wir Gelerntes mit gefühlsmässigen Gedanken und Träumen verbinden, und wir verarbeiten im Traum vieles, was im Alltag untergeht. Wenn wir aufgrund fehlenden Schlafs nicht träumen, werden wir krank.

Besser einschlafen bei grosser Hitze

Wenn im Sommer die Hitze bis ins Schlafzimmer kriecht, kann man kaum schlafen. Raucher sollten zwei Stunden vor dem Einschlafen keine Zigarette mehr rauchen, da das Nikotin es verhindert, dass der Körper sich ordentlich herunterkühlen kann. Es wirkt sozusagen wie ein Ofen. Am Abend sollte man nichts Saures und nichts Salziges essen, da das Natrium für eine unruhige Nacht sorgt. Und man sollte auch nicht bei einer nervigen Klimaanlage schlafen, sonst könnte man am nächsten Morgen erkältet sein.

Wie wacht man morgens leichter auf?

Ob wir ein Morgenmuffel oder ein Nachtmensch sind, bestimmen unsere Gene. Beim Chronotypen des Frühaufstehers ist ein spezielles Gen namens PER3 länger als beim Morgenmuffel. Und so bestimmt die innere Uhr genetisch gesehen unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, während wir uns gequält mit der äusseren, umweltbedingten und arbeitsbedingten Uhr auseinandersetzen müssen.

Im Laufe des Lebens kann sich unser Biorhythmus jedoch ändern, so etwa ab dem 20. Lebensjahr, und im höheren Alter ändert sich ohnehin bei den meisten Menschen die innere Uhr. So kann aus dem Morgenmuffel ein Frühaufsteher werden. Alte Menschen neigen dazu, eher früh aufzustehen, da sie nicht gut durchschlafen, aber dafür früh abends müde werden und um 8:00 Uhr abends schon nach dem wärmenden Bett schielen.

Die Super-Nachteulen bringen es nicht fertig, morgens wach zu werden, schlafen jedoch erst in den frühen Morgenstunden ein. Dies liegt daran, dass sie ein doppelt verkürztes Gen besitzen und damit genetisch vorbelastet fürs Frühaufstehen sind. In meiner Jugend konnte ich jede Nacht durchfeiern, schlief aber in der Schule ein. Heute kann ich mich wenigstens morgens aus dem Bett bewegen und bin am Vormittag fit.

Die Gene können uns hilfreich zur Seite stehen, wenn wir auf unseren inneren Wecker hören. Wir müssten uns nur für den richtigen Beruf entscheiden. Wir unterscheiden zwei Typen, die Lerche und die Eule, den Nachtmenschen und somit Morgenmuffel, und den Morgenmenschen, den Frühaufsteher. Der Lerchentyp hat keine Probleme beim Aufwachen, der Eulentyp schon.

Der richtige Wecker für den Morgenmuffel

Wer ein Morgenmuffel ist, überhört prinzipiell seinen Wecker, weil seine innere Uhr gegen den Uhrzeigersinn der leistungsorientierten Gesellschaft tickt. Es gibt Gott sei Dank neue Wecktechniken, die auch den grössten Morgenmuffel aus dem Bett holen.

Hier hätten wir den Mehrphasenwecker, einen Lichtwecker, der die Aufwachphasen begleitet. Achtung, bei diesem Wecker können Sie bis zu einer halben Stunde zu früh oder zu spät aufwachen, deshalb ist er eher für Rentner geeignet, denn die müssen selten pünktlich in den Tag starten. Wenn man mit Licht geweckt wird, signalisiert es unserem Körper den Tagesbeginn, sodass Serotonin gebildet wird und die Melatoninausschüttung gestoppt wird. Bitte, das ist nichts für Blinde, denn aus Erfahrung weiss ich, dass mich so ein Wecker kalt lässt.

Der Schlummerton ist Gift fürs Aufwachen, denn mit ihm schlafen wir wie Murmeltiere. Ein lauter Wecker ist auch nicht ideal, denn damit reizen wir nur unser Herz und wachen ruckartig auf. Mein Wecker singt mir täglich ein Vogellied vor, und bis heute weiss ich nicht, ob ich einen Vogel habe.

Der Wecker sollte für den Morgenmuffel nicht direkt neben dem Bett stehen, sonst drückt man im Halbschlaf drauf, schläft weiter und wacht irgendwann ruckartig auf, weil man bemerkt, dass man zu spät zur Arbeit kommt. Besser ist es, wenn man aufstehen muss, um den Wecker abzustellen.

Früher besass ich zwei Kultwecker, ein Motorrad und einen Rennwagen. Sie weckten sogar Tote. Als ich sie zu meinen Eltern mitnahm, glaubten sie, vor dem Haus würde ein unverschämter Kerl sein Motorrad rücksichtslos starten und nicht weiterfahren. Ich besass früher auch einen lauten Klingelwecker, den ich jedoch schnell wieder entsorgte, weil ich davon Herzprobleme bekam. Eine Zeit lang weckte mich ein Radiowecker, aber bei ihm habe ich bemerkt, dass ich nicht aufstehe, weil mir die Morgenshow samt Musik so gut gefiel.

Tipps zum Aufwachen

Wer morgens schwer wach wird, sollte schnell Licht und Frischluft ins Schlafzimmer hinein lassen. Solange wir im Dunkeln liegen, wird der Aufwachrhythmus nicht in Gang gesetzt. Ein Glas frisches Leitungswasser hilft auch beim Aufwachen, weil es den Körper erfrischt und den Kreislauf anregt. Wer an frischen Kräutern riecht, der atmet gute Düfte ein und wacht auch schneller auf. Ich stelle mir im Sommer immer ein paar Töpfe mit Kräutern ans Fenster, an denen ich morgens schnüffle, während ich den Vögeln zuhöre.

Für den Morgenmuffel ist Frühsport das richtige Aufwachinstrument, denn leichte Fitnessübungen regen die Hirnmuskulatur ebenso an wie die Körpermuskulatur. Die Fitnessübungen sollten nicht allzu schwer sein, eher an das Streckverhalten einer Katze erinnern, denn zu intensiver Morgensport kann uns schnell wieder müde machen. Raubkatzen machen es richtig, wenn sie sich morgens sportlich rekeln und strecken, damit sie wach werden.

Ich schnappe morgens nach frischer Luft, weil Sauerstoff macht mich munter. Das erspart mir sogar den Kaffee, der übrigens auch Tote weckt, wenn man ihn richtig zubereitet. Matcha-Tee, Schwarztee und Obstsaft sind morgens echte Wachmacher, sogar für den schlafwütigsten Morgenmuffel. Eigerichte sind auch Wachmacher, da sie Energie liefern und uns lange satt machen.

Eine kalte Dusche ist Gold für den Morgenmuffel, auch wenn sie etwas Überwindung kostet. Kaltes Wasser regt den Kreislauf an, nur bei Herzkranken sollte man es nicht mit Kälte übertreiben. Ich beginne immer mit warmem Wasser und beende meinen Duschvorgang mit kaltem Wasser, danach bin ich erst fit fürs Büro.

Laufen macht den Morgenmuffel wach. Wer zu Fuss zur Arbeit geht, wacht während des Gehens schneller auf und schläft nicht versehentlich im Büro weiter. Verzichten Sie aufs Auto, steigen Sie aufs Fahrrad, gehen Sie die letzten Meter in die Arbeit zu Fuss, nehmen Sie die Stiegen anstatt dem Lift, und Sie kommen ausgeschlafen im Büro an. Ganz nebenher tun Sie etwas für Ihre Gesundheit, weil Bewegung hält uns fit.

3 Methoden, um morgens schneller aus dem Bett zu kommen

Wie kommt man morgens schneller aus dem Bett, wenn man die herkömmlichen Methoden bereits ausprobiert hat? Zuerst sollte man sich einen angenehmen, nicht zu leisen, aber auch nicht zu schrillen Weckton aussuchen. Es gibt Wecker mit Lieblingsmusik, Wecker mit Lieblingsklängen und Lieblingstönen, und es gibt nervige Wecker, die sofort abgeschaltet werden, damit man sie nicht hören muss. Dann sollte man mit dem linken Fuss zuerst aufstehen, denn so beginnt der Tag emotionaler. Ich schlafe auf der rechten Bettseite und müsste die Füsse kreuzen, um mit links aufzustehen, aber ich übe bereits. Und zuletzt sollte man seine Bettwäsche in der Lieblingsfarbe wählen, nur rot ist kontraproduktiv, weil rot uns so aufwühlt, dass man nachts nicht schlafen kann. Ich benutze weisse Wäsche, weil sie pflegeleicht ist, in der Waschmaschine nicht schmutzt, und weil ich ein praktischer Typ bin, aber ich stelle mir einfach vor, meine Bettwäsche wäre pink. Gelb und blau sind übrigens auch vorteilhafte Farben, denn sie signalisieren dem Gehirn einen wolkenlosen, blauen Himmel mit viel Sonnenschein, da steht man gerne auf.

Schlaftrunkenheit - ein wirrer Zustand

Die Schlaftrunkenheit ist ein Zwischenzustand zwischen Schlaf und Erwachen, die sogenannte Aufwachphase. Wir sollten in dieser Zeit keine Entscheidungen treffen, keine anspruchsvollen Dinge erledigen, da unser Gehirn erst wach werden muss. Manche Menschen schaffen in dieser Phase nur den Gang ins Klo, ins Bad und zur Kaffeemaschine. Ich schaffe es gerade einmal ans offene Fenster, und dort bleibe ich morgens so lange stehen, bis ich wach bin.

Wann sollte man aufstehen?

Zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr morgens sollte man aufstehen, dann ist der Körper fit. Unsere Arbeitszeiten beginnen aber in der Regel früh, und so sind wir bis zum Beginn des Vormittags so leistungsfähig wie um Mitternacht. Wenn der Schulbeginn und der Arbeitsbeginn nur um eine Stunde später anfangen würde, wären wir sofort leistungsfähig.

Wachstum nach dem Aufwachen

Beim Aufwachen kommt unser Wachstum in Gang. Haare und Nägel regenerieren sich, die Haut erholt sich, die Zellen werden erneuert, und wir gedeihen wie Pflanzen, ohne dass man uns giessen muss. Regeneration findet auch während der Schlafphasen statt, aber einen richtigen Schub bekommen wir beim Aufwachen.

Morgens schütten wir Cortisol aus, der Serotoninspiegel steigt an, während abends der Melatoninspiegel ansteigt, weil Schlafhormone ausgeschüttet werden, die sich in der Netzhaut bilden. Beim Einschlafen frösteln wir, während wir beim Aufwachen gerne Schwitzen.

Es macht einen grossen Unterschied, ob wir von selber wach werden, oder von einem Wecker, einem Stresshormon geweckt werden. Wenn man einen Partner hat, der nachts unterwegs ist, unruhig schläft und den Schlaf stört, kann man dadurch krank werden. Es gelingt uns nämlich nicht, zwischen den Aufwachphasen den Schlaf zu summieren, und dies merken besonders Mütter mit Babys, die ständig geweckt werden. Hier kann die Wachstumsphase gestört sein, und dies merken wir vor allem an Haut und Haaren.

Frühes Erwachen ist ungesund

Wir benötigen zwar in der Regel 7 bis 9 Stunden Schlaf, aber es hängt vom individuellen Gesundheitszustand, von den Genen, vom Alter und von der Jahreszeit ab. Wir haben Probleme mit dem frühen Aufwachen. Deshalb schadet uns die Winterzeit nicht, die Uhrumstellung auf die Sommerzeit kann unseren Biorhytmus jedoch aus dem Gleichgewicht bringen.

Kaffee oder Tee zum Aufwachen?

Wer morgens leichter fit werden möchte, braucht nicht unbedingt Kaffee. Schwarzer Tee, Honig, Haferflocken, Bananen, Vollkornbrot, Nüsse, Himbeeren, Schokoladenaufstrich aus dunkler Schokolade mit Nüssen, Marmelade, Obst, Grüntee mit Zitrone, all dies macht uns auch wach. Käse und Milchprodukte, Proteine, Zucker, das sind wahre Wachmacher, weil sie den Energiehaushalt in Schwung bringen. Natürlich macht uns Kaffe auch wach, da wir durch das Koffein Stresshormone ausschütten. Morgens ist unser Adrenalinspiegel niedrig, da brauchen wir ein wenig Stress, um wach zu werden. Abends sollte man jedoch darauf verzichten, sonst schläft man schlecht und ist am nächsten Morgen müde. Ich brauche seit einiger Zeit meinen geliebten Rosenduft. Im Sommer kommt er aus dem Rosenstock vorm Fenster, und im Winter kommt er aus der Duftkerze.

Power-Napping - Wie gesund ist der Mittagsschlaf?

Das Power-Napping ist ein effektives Instrument, um nach einem intensiven Vormittag neue Energie zu tanken. Der Mittagsschlaf sollte aber nicht länger als 20 bis 30 Minuten dauern, sonst fällt man in die Tiefschlafphase und ist nachher müder als vorher. Ich schlafe trotzdem eine ganze Stunde am Nachmittag, da ich mein Schlafdefizit der jeweils vorangegangenen Nacht ausgleiche. Nachts bin ich oft aktiv, bin wie eine Eule, ein absoluter Nachtmensch, und am Nachmittag überkommt mich pünktlich um 14:00 Uhr das Schlafbedürfnis.

Wer ein Power-Napping benötigt, dieses jedoch ständig unterdrückt, laugt sich und seinen Körper langfristig aus. In erhöhten Stresssituationen benötigen wir ohnehin einen Ausgleich, um neue Energie zu tanken. Unser innerer Biorhythmus, die natürliche innere Uhr, ist so eingestellt, dass zu Mittag der Blutzuckerspiegel absinkt und am Nachmittag der niedrigste Blutzuckerspiegel zu verzeichnen ist. Hier herrscht dann Energielosigkeit, sodass man sich nur noch bis zum Abend durchschleppt. Der gesunde Mittagsschlaf verhindert, dass die Energiereserven vollends verbraucht werden, weil sich unser Körper im Schlaf am besten regeneriert.

Ein gesundes Mittagessen, Salat, Suppe, etwas Stärkendes, das hilft uns vor dem Power-Napping, den Blutzuckerspiegel wieder zu heben. Danach sollten wir ruhen, auch wenn einige Leute anstatt des Mittagsschlafs ins Fitnessstudio gehen und Sport treiben. Beides ist zu empfehlen, es kommt auf die individuellen Gewohnheiten des Einzelnen an. Ungesund ist nur, wenn man aufs Mittagessen, auf den Sport und aufs Power-Napping verzichtet, von morgens bis abends durcharbeitet und dann ein üppiges Abendessen zu sich nimmt.

Warum ist das Power-Napping so gesund?

Der kleine Mittagsschlaf in der Mittagspause erhöht das Denkvermögen und die Konzentrationsfähigkeit am Nachmittag. Der kurze Schlaf macht uns klug. Wer zu Mittag ein kleines Nickerchen hält, ist Nachmittags topfit und erinnert sich an kurz zuvor Geschehenes viel besser. Wer also am Vormittag lernt, behält nach dem Mittagsschlaf das Gelernte besser im Gedächtnis.

Auch die Power steigt nach dem Mittagsschlaf stark an, deshalb wird das feine Schläfchen auch Power-Napping genannt. Einige Büros stellen bereits sogenannte Schlafstellen zur Verfügung, welche bitte nicht zu anderen Zwecken genutzt werden sollten. Wichtig ist, dass man auf einer gesunden Unterlage liegt. Die zu weiche Ledercouch, das elegante Designersofa, zwei simple Bürosessel zusammengestellt, dies sind nicht die gesündesten Schlafstellen. Allerdings bin ich auch schon im Büro einfach so am Schreibtisch eingeschlafen, habe mir ein Kissen auf die Tischplatte gelegt und wachte auch voller Energie auf, als das Telefon klingelte.

Der Mittagsschlaf gegen Bluthochdruck

Ein Power-Napping kann gegen zu hohen Blutdruck helfen. Er sorgt dafür, dass wir aus dem Mittagstief erholt herauskommen, er verlangsamt den Puls und reguliert den Blutdruck. Im Schlaf regeneriert sich ja der gesamte Körper. Beginnende, schleichende chronische Erkrankungen können vermieden oder gelindert werden.

Studien haben gezeigt, dass man mit einem regelmässigen Mittagsschlaf sogar seine Medikamente gegen zu hohen Blutdruck reduzieren kann, wenn auch andere Faktoren wie ausreichend Bewegung, frische Luft und ausgewogene Ernährung zusätzlich den Tag begleiten. Wenn ich mich künstlich aufrege, werde ich zum Choleriker und mein Blutdruck steigt. Wenn ich mich jedoch zu Mittag für mein Power-Napping fertig mache, entschleunigt sich mein Körper wieder, sodass ich nachher viel entspannter bin, selbst wenn mich etwas aufregt und zum Choleriker macht.

Wie lange darf das Nickerchen sein?

Das Power-Napping kann so kurz ausfallen, dass manche Menschen nach 10 bis 15 Minuten wieder fit sind. An Kindern können wir sehen, wie unser Schlafbedürfnis aussieht. Wenn Mütter mit ihren Kindern das gemeinsame Mittagsschläfchen halten, sind sowohl Mutter als auch das Kind fit bis in den Abend hinein. Natürlich benötigen Kinder eine längere Mittagspause, aber der erwachsene Büroalltag erlaubt es oft nicht, dass man ausgiebig ruht. Trotzdem sagen einige Leute, sie benötigen mehr als eine Stunde Schlaf zu Mittag.

Wenigstens die Mittagspause, wenn schon kein Power-Napping

Wissenschaftler haben entdeckt, dass wir gentechnisch so zusammengesetzt sind, dass wir Pausen zwischen unseren Arbeitszeiten benötigen. So braucht man seine verdiente Mittagspause im harten Büroalltag, da sonst die Sitzoberfläche des Schreibstuhls wahrlich an der Konzentrationsfähigkeit des Büroangestellten nagt.

Viele Leute machen jedoch keine Mittagspause mehr, da die Auszeit nicht im Dienstvertrag als Arbeitszeit inkludiert ist. Das lässt uns an die gesundheitlichen Grenzen stossen, denn wer über einen längeren Zeitraum die Mittagspause absetzt, könnte krank werden, ein Burnout bekommen. Der Körper benötigt die kleine Auszeit, um neue Ressourcen für den Nachmittag aufzubauen. Bitte, an mir dürfen Sie sich kein gutes Beispiel nehmen, denn ich schlafe einen ausführlichen Schlafmarathon von mindestens einer Stunde, wenn ich Zeit habe. Schöner bin ich noch nicht geworden, aber dafür abends wacher.

Der Mittagsschlaf gegen Krankheiten

Der Mittagsschlaf kann das Risiko für Krankheiten wie Infektionen, Depressionen, Herzerkrankungen und Kreislauferkrankungen minimieren. Wir besitzen eine innere Uhr, in welcher das tägliche Power-Napping von Natur aus angelegt ist. Ältere Menschen benötigen aufgrund ihres Biorhythmus ohnehin vermehrt ein Nickerchen zu Mittag, da sich der Körper entspannt, Anspannungen und Stress abgebaut werden und sich der Blutdruck normalisiert. Die Japaner sind klug. Sie schlafen mit überkreuzten Armen am Tisch und sind glücklich, wenn sie sich diese kleine Auszeit gönnen.

Das Power-Napping im Büro

Es gibt mittlerweile Arbeitgeber, die errichten ihren Angestellten eine Schlafoase mit Couch und Entspannungsmöglichkeiten, denn das fördert das gute Arbeitsklima am Nachmittag. Im eigenen Büro kann man sich auch fürs Power-Napping rüsten, mit einem Kissen, einem Sofa, oder mit seiner Lieblingsdecke, mit der man vertrauensvoll schnell einschläft. Einige Leute legen die Füsse auf den Tisch, lehnen sich zurück und benötigen nur einen ergonomischen Sessel. Andere brauchen eine Matratze, um einnicken zu können. Ich kenne jemanden, der schläft am Aktenstapel, was mir persönlich zu hart wäre, aber der Büroalltag ist so monoton, dass man nicht viel braucht, um einzuschlafen.

Alternativen für den Mittagsschlaf

Nicht jeder kann ein Mittagsschläfchen halten. Deshalb gibt es Alternativen für Leute, die in Eile sind und keine Zeit zum Schlafen haben. Wasser anstatt Kaffee zu trinken hilft, denn ein Kaffee kann zwar aufpushen, aber er macht uns gleich wieder müde. Frischluft hilft auch gegen eventuelle Müdigkeit, denn das Hirn benötigt Sauerstoff. Bewegung hilft gegen die Mittagsmüdigkeit, und so kann man sich mit einem kurzen Spaziergang um den Häuserblock herum fit halten. Ich habe angefangen, in meiner Mittagspause ein wenig Sport zu treiben, damit mein Power-Napping nicht zu lange dauert.

Ein gesundes Kopfkissen fördert den Schlaf

Ein Kopfkissen darf nicht zu prall und nicht zu flach sein, aber die meisten Kissen lassen sich individuell mit Füllmaterial befüllen. Ein Kissen ist eine Bakterienschleuder, weil die Sekrete aus Augen, Nase und Mund unbewusst im Schlaf draufträufeln. So muss der Kissenbezug jede Woche gewaschen werden, und es ist ratsam, einen Unterbezug zu haben, der ebenfalls waschbar ist. Jedes Jahr oder spätestens alle zwei Jahre sollte das Kopfkissen erneuert werden, sonst entstehen Hausstaubmilben, Keime und unangenehme Bakterien, da mit dem Waschen alleine nicht alles entfernt wird. Das Kopfkissen sollte aus Naturstoffen bestehen, denn Chemie könnte zu Allergien führen, da wir direkt mit dem Gesicht draufliegen.

Je nach Schlaftyp benötigt man verschiedene Kissen. Wer auf dem Bauch schläft, braucht ein ultraflaches Kissen, sonst wird der Halsbereich überdehnt. Dies merkt man am nächsten Tag, wenn der gesamte Nackenbereich schmerzt. Wer am Rücken liegt, braucht ein flaches Kissen, damit die Halswirbelsäule nicht nach vorne geschoben wird. Und wer seitlich schläft, braucht ein dickes Kissen, welches gut gefüllt ist, denn der Bereich zwischen dem Kopf, dem Hals und den seitlichen Schultern muss so ausgefüllt sein, dass man gerade liegt. Wer in dieser Position ein ultraflaches Kissen benutzt, wird am nächsten Tag vermutlich mit Kopfschmerzen aufwachen. Übrigens schlafen einige Leute, die am Bauch liegen, ganz ohne Kissen, weil sie dies als angenehm empfinden.

Ein gesundes Kopfkissen besteht aus Baumwolle, und das Futtermaterial besteht aus Federn oder atmungsaktiven, antibakteriellen Füllstoffen, die auch für Allergiker geeignet sind. Das Kissen muss sauber sein, frisch bezogen, und es darf nicht allzu sehr nach Parfum oder chemischen Düften riechen, sonst schläft man nicht gut drauf. Zu intensive Gerüche können nämlich den Schlaf stören. Das Kissen darf nicht zu weich und nicht zu hart sein. Wer zu hart schläft, kann mit Kopfschmerzen und Verspannungen im Rückenbereich aufwachen, und wer zu weich schläft, fühlt sich am nächsten Morgen, als hätte er eine kleine Grippe, weil der Kopf dröhnt. Ausserdem sollte man nicht so tief ins Kissen hineinsinken, sonst könnte es passieren, dass man durch die Nase keine Luft mehr bekommt und mit erstickungsartigen Anfällen erwacht. Das zerrt am Nervenkostüm und lässt uns unausgeschlafen am nächsten Morgen erwachen. Und wer unter einem Zwerchfellbruch leidet, unter einem Reflux-Syndrom, der sollte ein wenig erhöht liegen, vielleicht auf zwei Kissen, damit die Magensäure nicht im Schlaf nach oben stösst. In diesem Fall erwacht man und glaubt, ersticken zu müssen.

Wer viel unterwegs ist, sollte sein eigenes Kissen mitnehmen. Im Hotelzimmer liegen meist vollkommen unbrauchbare Kissen im Bett, auf denen man schlecht schläft. Hier kann ein mitgebrachtes Kopfkissen dafür sorgen, dass man schneller einschläft und besser durchschläft, weil der eigene Geruch von zu Hause beruhigend wirkt. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte auch ein Kissen bei sich haben, damit er ein Nickerchen halten kann, denn übermüdet macht man schneller schlapp und baut aus Unaufmerksamkeit oder wegen des Sekundenschlafs Unfälle. Auf dem Autositz alleine schläft man nicht gut, der ist zu hart. Hier kann ein gutes Kissen helfen, wieder fit zu werden. Ich brauche sogar ein weiches Kissen für meine empfindlichen Pobacken, wenn ein Autositz zu hart und zu kalt ist, denn ich liebe es allumfassend weich und kuschelig.

Wie bekämpft man das Schlafwandeln?

Was versteht man unter dem Begriff des Schlafwandelns? Das Schlafwandeln gehört zur Gruppe der Schlafstörungen. Man nennt es auch Somnambulismus, da es Schlaf und Wandern bedeutet. Einst nahm man an, dass diese Störung mit dem Vollmond zusammenhängt, und man nannte es daher auch Mondsucht oder Lunatismus. Heute weiss man, dass der Mond nicht unbedingt einen grossen Einfluss darauf hat.

Schlafwandler irren nur wenige Minuten umher, längere Ausflüge sind die Ausnahme. Wer nachts oft aufs Klo muss, könnte auch zum Schlafwandler werden. Die Unfallgefahr ist übrigens sehr hoch, da der Betroffene immer geradeaus geht, selbst wenn der Weg zu Ende ist, Hindernisse im Weg stehen oder eine Treppe naht. Trotzdem hat man Leute beobachtet, die zielgerichtet jedem Hindernis aus dem Weg gingen.

Im Kindesalter ist das Schlafwandeln normal, da man annimmt, dass es mit einem noch nicht komplett ausgereiften Nervensystem zu tun hat. Die Gene spielen auch eine Rolle, denn wenn die Eltern Schlafwandler sind, könnte das Kind auch so ein Phänomen entwickeln. Neben den Genen können Medikamente und äussere Lärmreize eine Rolle spielen. Auf jeden Fall erledigen Schlafwandler häufig Tätigkeiten im Haushalt, wobei mir dabei gerade einfällt, mein Geschirrspüler müsste wieder einmal gereinigt werden.

Grosser Stress, übermässige Belastungen und ausserordentlich belastende Lebenssituationen können zum Schlafwandeln führen. Ich bin zwar bis jetzt immer in meinem eigenen Bett aufgewacht, selten in einem anderen, aber ob ich schlafwandle, weiss ich nicht, denn der schlafende Mensch, der nachts unterwegs ist, weiss ja nichts davon. Stress hätte ich auf jeden Fall genug.

Wie geht man mit einem Schlafwandler um?

Soll man einen Schlafwandler wecken? Nein, bitte bloss nicht, denn er würde sich vollkommen desorientiert und entblösst vorkommen. Er ist in diesem Moment orientierungslos, weiss nicht, was gerade geschieht, und das kann zu einem Trauma führen. Bringen Sie ihn lieber liebevoll und fürsorglich ins Bett zurück und erzählen Sie ihm am nächsten Tag, was er in der Nacht für Ausflüge gemacht hat. Dann ist er wenigstens soweit bei Bewusstsein, dass er ordentlich darauf reagieren kann.

Was macht man beim Schlafwandeln?

Das Schlafwandeln kann unter Umständen durch ein erhöhtes Hungergefühl ausgelöst werden. Man irrt zum Kühlschrank, gönnt sich einen leckeren Happen, speist und trinkt nachts im Schlaf und legt sich wieder hin. Dies hat mein Partner des Öfteren bei mir beobachtet. Heute gönne ich mir abends ein gutes Abendessen, verzichte auf Zucker, Kohlenhydrate, Kaffee und Schokolade am Abend, denn dies sind Heisshunger-Quellen, und seither bewege ich mich nicht mehr nachts zum Kühlschrank. Die Schokolade ist trotzdem immer leergegessen.

Was macht ein Schlafwandler noch, wenn er sich nicht gerade an Kühlschränken vergreift? Einmal hat jemand im Tiefschlaf gemordet, aber das kam bis jetzt nur einmal vor. Beim Schlafwandeln ist der Bereich im Gehirn, der für die vollständige Lähmung im Körper verantwortlich ist, ausser Kraft gesetzt. Man kann sich jedoch leicht verletzen, und es gab bereits Leute, die in diesem mobilen Zustand die Treppe hinuntergefallen sind.

Sie müssen bedenken, dass das Wahrnehmungsvermögen eingeschränkt ist, die Augen normalerweise geschlossen sind und man trotzdem ziemlich zielsicher umher irrt. Wir durchleben verschiedene Schlafphasen, darunter auch die REM-Phase, in der wir träumen. Normalerweise ist unser Geist in dieser Phase wach, es herrscht Gehirntätigkeit in uns, aber die Muskulatur ist gelähmt. Beim Schlafwandeln wird diese Lähmung ausser Kraft gesetzt.

Wann wird man zum Schlafwandler?

Wann besteht die Gefahr des Schlafwandelns? Forscher haben herausgefunden, dass die ideale Zeit zum Schlafwandeln eine stressintensive Zeit ist, in der Geist und Körper überarbeitet sind. Verkehrslärm, allgemeiner Lärm, eine Reizüberflutung, ein traumatisierter Seelenzustand, die Verarbeitung vom Tod eines geliebten Menschen, ein Burnout, das alles sind Faktoren, die zum Schlafwandeln führen können. In einer schwierigen Lebenssituation sollte man sich Hilfe holen, damit der Körper nicht aus Überlastung seine eigenen Wege geht.

Was macht man gegen das Schlafwandeln?

Lieber Besucher, Sie können dem Schlafwandeln entgegenwirken, indem Sie regelmässige Entspannungsübungen machen, Autogenes Training, Yoga, viel Bewegung, Sport, den Stress abbauen, dann beruhigt sich die körperliche Situation wieder.

Wer ein Trauma zu verarbeiten hat, sollte sich nicht scheuen, zur Psychotherapie zu gehen, denn professionelle Hilfe hat noch nie geschadet. Manchmal schafft man es nicht alleine, aus einer ausweglosen Situation herauszukommen, dafür muss man sich nicht schämen, das kommt in den besten Kreisen der Gesellschaft vor. In den USA nehmen die Leute ihren Psychotherapeuten als Coach in Anspruch und fühlen sich gut dabei.

Als ich nach einer meiner Augenoperationen in einem seelischen Ausnahmezustand war und diesen verdrängte, wachte ich eines nachts in der REM Phase auf. Ich erschrak mächtig, denn mein Körper war gelähmt, ich bekam meine Traumphase bewusst mit und bekam eine enorme Angst, da ich bewusst spürte, wie ich wehrlos im Bett lag. Das ist das andere Extrem, wenn man sich in absoluten Stressphasen befindet, und jeder Körper reagiert anders. Manche werden zu Schlafwandlern, manche zu Angsthasen, aber der Körper reagiert auf jeden Stress, denn er will uns damit zeigen, dass wir eine Situation ändern müssen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Ich war reif für den Psychiater.

Ideal finde ich Entspannungstechniken, die man in den Alltag integrieren kann. Spazieren gehen, die Natur geniessen, eine sanfte Musik hören, ein Entspannungsseminar auf CD hören, einen kurzen Mittagsschlaf machen, sich mit Freunden treffen, tief ausatmen, gezielte Atemübungen trainieren, sich Stress und negative Dinge von der Seele reden, Kunst, Literatur und Kultur in den Alltag integrieren, herzhaft Lachen, und notfalls ein Lachtraining, ein Lachseminar besuchen. Dies alles kann helfen, dem Schlafwandeln zu entkommen.

Schlafwandler sind multitasking-fähig

Wer schlafwandelt, kann mehrere Dinge gleichzeitig mit voller Konzentration erledigen, da beim Schlafwandeln alle Sinne gestärkt werden. Man entwickelt eine Art Lockerheit, eine richtig coole Gelassenheit, und so ist man auch tagsüber entspannter und multitasking-fähig. Wer keinen Stress empfindet, ist aufnahmefähiger. Ausserdem entwickelt man beim Schlafwandeln ein sensibilisiertes Nervensystem, welches uns erlaubt, viele Dinge gleichzeitig im Gehirn zu verarbeiten. Dies sollte jetzt aber keine Anregung dazu sein, schlafzuwandeln, denn besser ist es immer noch, wenn man nachts ruhig schläft.

Auf welcher Matratze schläft man am besten?

Eine gesunde Matratze darf nicht zu hart und nicht zu weich sein, man darf darauf nicht schwitzen, und sie sollte möglichst aus Naturfasern bestehen, für Allergiker geeignet sein und lange halten.

Wie hart darf die Matratze sein? Der normalgewichtige Mensch schläft gut auf einem Härtegrad von 2 bis 3. Wer viel am Bauch schläft, sollte eher eine härtere Unterlage wählen, denn sonst bekommt man ein Hohlkreuz. Das gerade ausgestreckte Liegeverhältnis, welches die Wirbelsäule nicht krümmt oder in Schieflage bringt, sorgt für einen angenehmen Schlaf. Wenn man daliegt, wie eine Banane, ist die Matratze zu weich, und Wenn es am ganzen Körper nach einer gewissen Liegezeit zu schmerzen beginnt, ist sie zu hart. Wer eher seitlich liegt, für den ist ein mittlerer Härtegrad ideal, denn sonst stösst man sich die Ellenbogen und wälzt sich viel zu oft im Bett.

Normalerweise kann man eine Matratze nicht innerhalb von wenigen Minuten vollends auf ihre Tauglichkeit testen, aber ein geschulter, ergonomisch ausgebildeter Berater kann sehen, ob man in der Matratze versinkt, hart auf ihr aufprallt, ob Rücken und Becken gut liegen, oder ob man ein anderes Matratzenmodell benötigt. Kein Konsument möchte, dass ihm der Verkäufer beim Schlafen zuschaut, und so entscheiden sich viele Leute zu schnell für eine bestimmte Matratze. Übrigens kann man bei vereinzelten Anbietern Matratzen nach Hause bestellen, um sie mehrere Tage zu testen, und bei Gefallen nimmt man sie, jedoch wenn sie kneift, kann man sie wieder zurück bringen.

Achten Sie auch auf den Lattenrost, denn er ist unter anderem entscheidend für die Schlafunterlage. Und kaufen Sie sich einen Matratzenschoner aus Naturbaumwolle, falls Sie so allergisch sind, dass Sie die pure Matratze nicht ertragen, auch wenn sie noch so rein ist.

Achten Sie auf Rückgaberecht, Garantie und Fehlerlosigkeit der Matratze. Wenn sie geliefert wird, lassen Sie die alte Schlafunterlage gleich entsorgen, das spart Zeit und Nerven. Bitte, wenn Sie online bestellen, können Sie nicht zur Probe liegen und müssen das Produkt womöglich umständlich zurückschicken.

Rosshaar und Schafwolle, oder gleich beides zusammen sind ideale Schlafunterlagen, da sie naturbelassen sind und ein gutes Schlafgefühl vermitteln. Schafwolle stinkt zudem nicht, weil sie sich selbst reinigt, Schafe sind quasi immer sauber und stubenrein. Die Rosshaarmatratze entwickelt besonders am Anfang Gerüche, an welche sich eine empfindliche Nase erst gewöhnen muss.

Eine Matratze aus Schafswolle und Rosshaar ist selbstreinigend, atmungsaktiv, schweisshemmend und warm zugleich, ein etwas hochpreisigeres Modell, aber dafür liegt man lange gut auf ihr. Eine reine Rosshaarmatratze hat den Vorteil, dass sie im Sommer kühlt, im Winter jedoch nicht unbedingt wärmt. Eine reine Schafswollmatratze hat den Nachteil, dass man im Sommer eventuell vermehrt darauf schwitzt.

Es gibt spezielle Naturmatratzen für Veganer, denn der Veganer beginnt zu heulen, wenn er in die Verlegenheit käme, auf einem Tier schlafen zu müssen. Vegane Matratzen sind keine Herausforderung, denn Latexkern, Schaumstoffprodukte, Baumwollprodukte, Kunststoffmatratzen, all diese Unterlagen beinhalten kein Tier. Manche Leute schlafen sogar auf Stroh.

In manchen Natur-Latexkern-Matratzen stecken Stoffe drin, die für Allergien sorgen könnten. Man sollte sich vor dem Kauf erkundigen, ob die Matratze für Allergiker geeignet ist. Manche Matratzen besitzen Mottenschutzmittel, oder sie sind mit schädlichen Innenraumstoffen versehen. Allergiker haben es schwer, wenn sie auf einer Schlafunterlage ruhen müssen, welche zu Reizungen führt. Hautausschläge, Juckreiz, tränende Augen, Schnupfen, eine verstopfte Nase, Brennen auf der Haut, all das kann Ihnen im Schlaf passieren, wenn Sie die falsche Unterlage wählen. Achten Sie auf ein EU-Siegel oder auf ein Umweltsiegel und informieren Sie sich genau über die Schadstoffe in Ihrer Schlafunterlage.

Es kann vorkommen, dass eine gerade erst gekaufte Matratze stinkt. Sie lagert in Plastik, entwickelt Gerüche, oder sie ist aus einem intensiv riechenden Material gefertigt, beispielsweise aus Rosshaar. Man sollte daher seine Matratze vor der Benutzung einige Stunden auslüften lassen. Eine Rosshaarmatratze kann so intensiv stinken, dass man glaubt, auf einem Pferd zu schlafen, oder gar auf einem Pferdeapfel. Hier hilft nur eins, alle drei Tage die Bettwäsche wechseln und abwarten, bis der Geruch verschwindet. Eine Rosshaar Matratze schützt gegen das Schwitzen, denn sie kühlt, während die Schafwolle im Winter dafür sorgt, dass es schön warm im Bett bleibt. Übrigens sollten Sie die Matratze öfters wenden, damit der Körperdunst optimal entweichen kann und das Material gleichmässig abgenutzt wird. Und nach ca 10 Jahren sollte man sich ohnehin nach einer neuen Matratze umsehen, denn dann ist die alte reif für die Entsorgung.

Wie reinigt und pflegt man seine Matratze richtig? Hierfür gibt es spezielle Reinigungsmittel in Form von Schaum, welche oberflächig für Sauberkeit sorgen. Immerhin tummeln sich Staub, Milben, Hautschuppen und Körpersekrete im Matratzeninneren, was auf Dauer nicht gesund sein kann. Hier ist die Latexmatratze ideal, da man sie herkömmlich reinigen kann. Naturmatratzen kann man nicht ohne grössere Schäden mit einem chemischen Mittel oder einem Desinfizierungsspray reinigen. Die Schafswolle reinigt sich von alleine, und alle anderen Naturmatratzen sollte man nur mit einem Spezialstaubsauger absaugen, oder im Winter in den Schnee legen und beidseitig mit einem Teppichklopfer abklopfen. Im Grunde stinkt ja nicht die Matratze, sondern der Mensch, der sich täglich drauflegt und bis zu einem Liter an Körperflüssigkeit verliert, wenn er sich nachts im Bett wälzt.


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