Wellness Ratgeber

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

Abnehmen

Entspannung

Ernährung

Fitness

Gesundheit

 

Welche Diät hilft beim Abnehmen?

Gesundes Essen für eine DiätEine Diät ist ein gezieltes und geplantes Abnehmprogramm, welches man mit einer reduzierten Ernährung durch führt. Einseitige Diäten sind meist dafür gedacht, um in kurzer Zeit viel abzunehmen, aber man muss sich schon an das einseitige Essen gewöhnen. Diäten die auf Fett oder Kohlenhydrate verzichten, sind dafür gedacht, als etwas längerfristige Ernährungsreduktion zu dienen, bei denen der gesamte Essensplan umgestellt wird, oft über mehrere Wochen hindurch.

Welche Diät ist gesund? Es ist diejenige, die personalisiert ist und auf den jeweiligen Stoffwechsel abgestimmt wird, dem individuellen Lebensstil entspricht und gut in den Alltag integriert werden kann. Schlank zu sein, kann glücklich machen, weil die Optik in der Gesellschaft eine grosse Rolle spielt und man dadurch oftmals bessere Chancen im Leben hat. Und so beginnen viele Leute ihre erste Abnehmkur mit einer Kohlsuppendiät. Was macht man aber, wenn einem die Kohlsuppe zum Hals heraus hängt? Dann muss man eine typgerechte, andere Diät wählen, seine Kalorienzufuhr reduzieren, indem man auf Fett, Kohlenhydrate oder Zucker zum Teil verzichtet, wobei jede Diät für sich nach einem geordneten Plan arbeitet. Wer durch Reduktion seiner Nahrung abnehmen möchte, sollte seine Blutwerte regelmässig untersuchen lassen, besonders aber das Cholesterin, denn dies steigt bei Low-Carb-Diäten manchmal stark an.

Gesund und nachhaltig nimmt man ab, wenn man sich dabei Zeit lässt. Man verzichtet beispielsweise auf grosse Portionen, entscheidet sich für die FDH-Diät, vorausgesetzt, man verhungert nicht beim kleinen Teller. Bei einer gesunden Diät kommt es darauf an, zu welcher Tageszeit man etwas isst, und wie oft, wieviel und in welchen Abständen man Nahrung zu sich nimmt. Süsses am Abend kann zu keinem Fettabbau führen, am Morgen jedoch schon, weil der Körper tagsüber Energie braucht und Fett verbrennt. Fetthaltige Speisen am Morgen sind ungeeignet, weil der Körper Zucker braucht, am Abend führt jedoch fetthaltiges Essen zur Fettverbrennung, weil dem Körper signalisiert wird, dass er keine Hungersnot erleidet und nichts horten muss. Je nach Diättyp braucht man zwei bis drei Mahlzeiten am Tag. Man sollte seinen Kalorienverbrauch ausrechnen, er variiert zusammen mit dem Körpergewicht und der Bewegung, und dann darf man nicht mehr Kalorien zu sich nehmen, als man täglich verbraucht.

Eine gesunde Diät könnte beispielsweise so aussehen: Morgens zwei Stück Vollkornbrot mit Marmelade oder süssem Brotaufstrich, dazu etwas Obst, Tee oder Kaffee. Mittags ein gemischter Salat, vielleicht je nach Kalorienverbrauch einige Kohlenhydrate, denn Mittags darf man auch Nudeln, Reis und Kartoffel essen. Abends Fisch oder mageres Fleisch mit Gemüse. Natürlich muss man zwischen den unzähligen gesunden Nahrungsmitteln variieren. Nur auf Fertiggerichte und ungesundes Fastfood sollte man verzichten.

Eine Diät beginnt im Kopf

Jede Diät ist im Grunde eine Kopfsache. Solange man den Schalter im Kopf nicht aktiviert hat, abnehmen zu wollen, verliert man kein Gramm, welches man sich nicht nachher wieder auf Bauch, Oberschenkel, Po und Hüfte züchtet. Der Gesundheitsgedanke muss sich im Gehirn einnisten, und bitte nicht erst, wenn man krank ist. Wer nach dem richtigen Zeitpunkt sucht, um eine Diät zu beginnen, verschiebt das Problem immer auf morgen. Man muss sofort beginnen, nur an Weihnachten, Ostern und zum eigenen Geburtstag bringen Diäten nichts, denn da wird gefeiert.

Eine Diät besteht aus mehreren Phasen

Wer mit einer Diät abspeckt, muss mehrere Phasen durchlaufen. In der ersten Phase sucht man sich die geeignete Abnehmkur aus, wobei man hier oft erst experimentieren muss, denn jeder Körper reagiert anders auf Nahrungsentzug. In der zweiten Phase beginnt die eigentliche Diät, gepaart mit dem Durchhaltevermögen, denn abgebrochene Diäten bringen nichts. Die dritte Phase ist die längste, denn sie besteht aus der Ernährungsumstellung. Nur mit einer dauerhaft angewandten gesunden Ernährung bleibt man auch schlank. Alte Gewohnheiten sorgen erneut für die Gewichtszunahme, sodass man wieder von vorne beginnen muss.

Wie hält man eine Diät durch?

Manche Leute sind der Meinung, keine Diät funktioniert. Das stimmt nicht, es sei denn, man hat kein Durchhaltevermögen, man wendet Diäten falsch an, oder man kommt gegen seinen inneren Schweinehund nicht an. Das Durchhalten einer Diät funktioniert nur dann, wenn man auf seinen Körper hört, ihm keine radikale Hungersnot zumutet und lieber langsam als zu schnell abnimmt. Jede Abnehmkur bedeutet für den Körper Krieg, und so hortet er jedes Gramm Fett für die nächste zu bekämpfende Hungersnot, denn der Körper kämpft, wenn er hungrig ist. Wer seine Diäten nicht durchhält, verfällt dem Jojo-Effekt und kann eines Tages seinen Ehering um den Hals tragen, weil der Finger zu dick ist. Vielleicht hängen Sie sich ein Foto eines bissigen Hundes an die Kühlschranktür, und ein Foto eines begehrten Models an die Zimmerdecke, dann halten Sie Ihre Diät samt Ernährungsumstellung leichter durch.

Beim gesunden Abnehmen geht es nicht unbedingt darum, dass man seinen radikalen Nahrungsentzug durchzieht, es geht vielmehr darum, dass man seinen Lebensstil ändert. Man muss sich langfristig gesund und schlank ernähren, wobei man 80% der Zeit gesund essen und nur 20% der Zeit schlemmen sollte.

Was darf man bei einer Diät essen?

Keine gängige Diät ist für eine Daueranwendung geeignet. Die grösste Hürde einer Diät ist der Heisshunger. Mit Gemüsesalaten, mageren Putenstreifen, Tofu, Seitan und magerem Fisch bekommt man das Hungergefühl jedoch in den Griff. Bei einer Diät sinkt und steigt der Blutzuckerspiegel oft rasant. Und schon wieder verspüren wir den Heisshunger. Obst beinhaltet viel Fruchtzucker, Nudel, Reis, Kartoffel, Karotten, Erbsen und Teigwaren beinhalten viele Kohlenhydrate. Wir benötigen von allem etwas, aber gerade bei Diäten reduzieren wir uns auf ein Minimum und lassen entweder Fett, Kohlenhydrate oder Zucker weg. Das ist falsch, denn so nehmen wir nachher wieder schnell zu. Besser ist es, alles zu essen, aber nicht zu oft und nicht zu viel davon.

Naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel helfen beim Abnehmen. Wasser und Tee helfen, um gesund abzunehmen. Obst und Gemüse helfen, mageres Fleisch von Huhn und Pute hilft notfalls, gesunde Salate mit Joghurt-Dressing, klare Gemüsesuppen, Knäckebrot, magerer Käse, Gemüseaufstriche aufs Brot, dies sind gesunde Nahrungsmittel, mit denen man abnimmt.

Wasser trinken kann eine Diät unterstützen, allerdings nur, wenn man sich an die 2 bis 3 Liter am Tag hält, die der Körper benötigt. Wasser ist ein Transportmittel und kann nur wirken, wenn man auf eine gesunde Kost umsteigt und nicht mehr als drei Mahlzeiten am Tag verspeist. Kleine Mahlzeiten sind nicht unbedingt besser, wenn man zu viele von ihnen über den Tag verteilt zu sich nimmt.

Mit Obst und Gemüse nimmt man nur ab, wenn man seinen Kalorienhaushalt im Überblick behält. Obst, besonders süsse Früchte, enthalten viel Fruchtzucker, der im Körper wieder als Fett abgelagert wird, wenn man ihn nicht in Energie umwandelt und verbrennt. Ananas ist übrigens ein ungünstiger Diättipp, weil sie sehr viel Fruchtzucker enthält. Sie entwässert den Körper, man muss oft aufs Klo, aber den gleichen Effekt bekommt man mit purem Wasser und einer Entschlackungskur auch hin.

Das Diät-Frühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit an Tag, da es Energie liefert und den Körper vor Heisshunger-Attacken schützt. Frühstücken Sie Vollkornbrot, Knäckebrot oder Pumpernickel Brot. In Weissbrot und Mischbrot ist viel Zucker, denn das Weizenmehl wird im Körper in Zucker umgewandelt, und der Zucker entwickelt sich sofort zu Fett weiter. Mischbrot oder gefärbtes Weizenmehl sind nicht zu empfehlen. Essen Sie Frischkäse statt Butter, Putenwurst statt normalem Schinken, Marmelade statt Schokocreme, und verzichten Sie auf die fertigen Aufstriche aus der Dose. Sie sind bequem, aber sehr zuckerhaltig und deshalb die reinsten Dickmacher. Verzichten Sie auf Aromastoffe in den Produkten, denn sie steigern das Hungergefühl und machen zusätzlich dick. Essen Sie dafür Frühstückslachs und echte Käsescheiben, die aus der Natur stammen und ohne chemische Farbstoffe sind. Eine Tasse Kaffe oder Tee sind in Ordnung, besser als Kakao.

Das Diät-Mittagessen

Trinken Sie Wasser statt Saft zum Mittagessen, aber natürliches Wasser ohne Zusatzstoffe. Essen Sie nur natürliche Lebensmittel und keine Fertiggerichte. Putenfleisch oder Fisch, Gemüsesuppe, unbehandelten Reis, Kartoffel statt Pommes. Essen Sie vegetarische Gerichte, wenn Sie auswärts essen. Verzichten Sie auf die Sossen und Cremes im Essen.

Das Diät-Abendessen

Am Abend braucht der Körper nicht mehr viel Nahrung, deshalb gibt es abends ein leichtes und übersichtliches Abendessen. Essen Sie Spinat mit Gemüse drin, Salat, wenn Sie ihn verdauen können, Reis mit Gemüse drin, Gemüseauflauf oder einfach Knäckebrot mit Gemüse und Frischkäse. Manche Menschen betreiben Dinner-Canceling und essen nach 16:00 Uhr nachmittags nichts mehr. Abends sollte man ohnehin wie ein Bettler dinieren, damit sich der Körper nachts erholen und Fett verbrennen kann.

Die ungesunde Diät ist out

Blitzdiäten sind out, langfristige Dauerdiäten sind in Mode. Die gemässigte Atkins Diät, die Low-Carb Ernährung, die Steinzeit-Nahrung, das sind die Schlankmacher der jungen Generation. Man ernährt sich konsequent bewusst, fettreduziert, zuckerreduziert, kaum Kohlenhydrate, und man achtet darauf, dass man nicht zu dünn wird. Das gesunde Gewicht liegt im Trend, und auch die aktuellen Models sind nicht mehr nur Haut und Knochen, sondern verkörpern eine Persönlichkeit.

Das Diät-Tagebuch fürs tägliche Abnehmen

Im Diättagebuch blätternEin Diättagebuch kann mental beim Abspecken helfen, damit man weiss, was man gegessen hat, wie viele Kalorien man zu sich nimmt, wieviel Bewegung man macht und wie sich das Ganze aufs Gewichtsmanagement auswirkt. Man teilt dieses Tagebuch in zwei Abschnitte ein, in ein reines Diättagebuch mit speziellen Speiseplänen, und in ein Fitnesstagebuch mit speziellen Fitnessübungen und Sporteinheiten. Wer sich alles aufschreibt, kann alles jederzeit nachlesen, weiss, wann er gesündigt und Genussmittel verspeist hat, und er weiss, ob er sich in den letzten Tagen genug bewegt hat. So ein Tagebuch verleiht auch Disziplin, denn man entwickelt einen gewissen Rhythmus, der ins Blut übergeht.

Ich habe so ein Diättagebuch über einen Zeitraum von drei Monaten geführt, und ich muss sagen, es hat mir geholfen. Jeden Abend setzte ich mich hin und notierte, was ich tagsüber gegessen hatte. Jede Woche las ich dann darin nach, wie meine Tage verlaufen sind. Ich konnte genau sehen, wann ich gesündigt hatte, wann ich Fleisch und Backwaren gegessen hatte, wann ich meine Süssigkeitenlade geleert hatte. Das ist wichtig, denn man vergisst schnell, wie oft und in welchem Umfang man gesündigt hat, wenn man feststellt, dass man kaum etwas abgenommen hat. Unser Gehirn erinnert sich nicht gerne an unsere Fehler und Fehltritte, es verdrängt, vergisst und schweigt sich quasi tot. Dann glaubt man, man hätte sich ohnehin gut ernährt, und dabei übersieht man die vielen süssen Kleinigkeiten, die man zu sich genommen hat.

Ich habe auch den zweiten Teil des Tagebuchs täglich notiert, nämlich mein Fitnesstagebuch. Ich schrieb auf, wann, wie lange und welchen Sport ich getätigt hatte, und wie viele Schritte ich gelaufen bin. Jede Woche konnte ich sehen, an welchen Tagen ich besonders faul war, und an welchen Tagen ich mein Abnehmprogramm ernst genommen hatte. Der Körper merkt sich zwar, wenn er Sport getrieben hat, man verdrängt und vergisst jedoch leicht, dass man sich vielleicht nicht genug bewegt hat, wenn man kaum abnimmt. Besonders für Leute, die gerne ihre Zeit am Bürosessel, auf der Couch, im Bett oder beim Esstisch verbringen, ist so ein Abnehmtagebuch ideal, denn sie sehen sofort, wie der innere Schweinehund zugeschlagen hat.

Welcher Diättyp sind Sie?

Bananen sind emotionalWir unterscheiden verschiedene Diättypen, und daraus ergeben sich wiederum gezielte Diäten, die auf den einzelnen Typen abgestimmt sind. Nicht jeder Mensch blüht bei jeder Diät auf, und so kann es passieren, dass man sein Abspeckprogramm nicht durchhält, weil man dafür nicht geeignet ist.

Auch spielt die Bakterienzusammensetzung im Darm eine wichtige Rolle, ob man für seine ausgewählte Diät geeignet ist oder nicht. Es gibt Menschen, die können Fleisch essen und gedeihen wunderbar damit. Andere nehmen durch den Fleischkonsum zu und wissen nicht, was sie bei der Atkinsdiät falsch machen. Und es gibt Menschen, die vertragen Kohlenhydrate sehr gut, ohne dick zu werden. Für sie ist eine Low-Carb Diät fehl am Platz. Andererseits werden viele Leute durch Kohlenhydrate dick und können mit einer Pizzadiät nichts anfangen. Es gibt sogar Leute, die nehmen mit Sushi zu, weil sie die Reissorte nicht vertragen und nachher Heisshunger bekommen. Und es gibt tatsächlich die psychische Komponente, welche eine Diät erfolgreich oder ermüdend macht.

Der emotionslose Diättyp kennt keine Gefühle. Er nimmt strikt nach Anleitung ab, kann ungeniert Kalorien zählen und muss keinen inneren Schweinehund bekämpfen. Er nimmt schnell ab, zieht sein Programm durch und widmet sich einer Diät sachlich kompakt, da in seinem Gehirn die emotionale Ebene nicht grossartig ausgeprägt ist. Die 24 Stunden Diät ist etwas für den sachlichen Diättypen, denn er zieht die Sache durch. Die Low Carb Diät ist auch gut geeignet für ihn, denn er achtet genau darauf, ob Kohlenhydrate im Essen stecken oder nicht. Die harte, eintönige Kohlsuppendiät tut dem sachlichen Typ auch gut, denn er verschwendet keine Emotion in anderes Essen, er zieht das Programm knallhart durch.

Der emotionale Typ hingegen benötigt eine Diät, die ihm Freude bereitet, eine abwechslungsreiche Kost mit vielen verspielten Details. Er kann auch besser in der Gruppe abnehmen, denn alleine schafft er es kaum, da jeder Tag eine ungünstige Emotion liefern könnte, die zum Abbruch der Diät führt. Da braucht nur der kleine Liebeskummer vorbeischauen, und schon nimmt der Gefühlstyp wieder zu. Für den emotionalen Diättypen sind Sendungen wie -the biggest looser- auf SAT1 gut, denn dort hat er eine Gruppe von Gleichgesinnten, denen er sein Leid klagen darf. Er benötigt Freunde, die ihm bei der Diät helfen, denn er kann schnell in alte Essgewohnheiten zurückfallen. Ein Ernährungsberater, der ihm zur Seite steht, kann da Wunder wirken. Für den emotionalen Typ wäre beispielsweise eine leichte Form der Atkinsdiät geeignet, vielleicht die Logi Diät. Fettreiches Essen zum Fett verbrennen, dazwischen gezielte, wenige Kohlenhydrate, damit die Abwechslung stimmt. Auch sollte der Emotionstyp eine Diät mit verschiedenen Sportarten begleiten, dann geht das Abnehmen schneller, Glückshormone werden ausgeschüttet, und die Diät macht mehr Spass.

Um herauszufinden, welcher Diättyp Sie sind, müssen Sie sich folgende Fragen stellen: Habe ich in meinem Leben schon Dinge von Anfang bis zum Ende durchgezogen? Kann ich 6 Stunden am Stück arbeiten, ohne eine Pause zu machen? Bin ich immer pünktlich, oder lasse ich andere oft warten? Mache ich Dinge auf den letzten Drücker, oder habe ich immer Zeit übrig? Entscheide ich mich oft um, oder bleibe ich bei meiner Meinung? Halte ich Termine ein?

Der sachliche Diättyp ist pünktlich, trifft seine Entscheidungen ohne zu schwanken, er hält Termine ein, er kann ausdauernd arbeiten, er lässt andere nicht warten, er zieht Sachen bis zum Ende durch. Der emotionale Diättyp lässt andere warten, ist nicht entscheidungsfreudig, er braucht Pausen, er ist oft unkonzentriert, er brennt jedoch für Dinge, die ihn seelisch berühren, und er ist nie fertig, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Wie ungesund leben Diäthopper?

Kennen Sie die Diäthopper? Es sind Menschen, die von einer Diät zur anderen hüpfen, mit keiner Diät zufrieden sind, mit dem Abnehmen allgemein nicht zurecht kommen, ständig ein wirres, ungeordnetes, aggressives Hungergefühl mit sich schleppen und trotzdem dick bleiben. Es sind jene Menschen, die im Grunde eine solide Ernährungsumstellung benötigen, aber keine Diät. Diäten machen uns hungrig und wütend, schlapp und leistungsarm. Sie zerren in der Magengegend, am Nervenkostüm, aber nicht unbedingt an den üppigen Hüften. Und so schlittern manche Leute von einer Diät in die nächste. Der Jojo-Effekt lässt grüssen. Wer eine Diät abbricht, danach wieder schlemmt, die nächste Diät beginnt, mitten drin wieder schlemmt, seinen inneren Schweinehund nicht bändigen kann, der hat laut einer amerikanischen Studie auch sonst wenig Durchhaltevermögen. Es ist eher der emotionale Typ, der die Dinge nicht unbedingt sachlich-kompakt bis zu Ende durchzieht. Und genau dieser Typ wird leicht zum Diäthopper. Abgebrochene Diäten machen uns dicker als wir es gewohnt sind, man kann Schwindelanfälle, Bluthochdruck, Herzprobleme, Kreislaufprobleme und Blutzuckerschwankungen bekommen, was gefährlich enden könnte. Der Diäthopper benötigt einen guten Ernährungsberater, einen persönlichen Coach, der darauf achtet, dass eine gesunde Kost gewährleistet ist, welche von einem strengen Fitnessprogramm begleitet wird.

Wie gut ist ein Diätberater?

Der ideale Diät-Coach ist selber schlankAllgemein gesehen ist ein Diät-Coach jemand, der uns beim Abnehmen hilft, gezielte Diätpläne aufstellt, leckere Diätrezepte zur Verfügung stellt, unsere Fragen beantwortet und uns zum Abspecken animiert. Das klingt gut, aber es gibt haushohe Unterschiede, vor allem im Internet. Hier findet man kostenlose und kostenpflichtige Diätprogramme, von Coaches begleitet oder einfach nur als Ratgeber zur freien Verfügung gestellt. Bei den kostenpflichtigen Programmen und Beratern sollte man Empfehlungen, Rezensionen, Beurteilungen und Meinungen anderer Nutzer einholen, damit man sein Geld nicht zum Fenster hinauswirft.

Mit dem richtigen Diätplan kann man abnehmen, mit einem ungeeigneten Plan nimmt man unter Umständen wieder zu oder wiegt nachher noch mehr. Einige Diätprogramme kann man per Handy-App herunterladen. Bitte, das ist praktisch, denn so hat man sein gesamtes Gewichtsmanagement im Überblick und kann jederzeit per App schauen, wie weit man mit seiner Diät ist, ob sie erfolgreich verläuft und ob man zufrieden damit ist. Manche Anbieter von Diätprogrammen schicken täglich oder zumindest wöchentlich einen kleinen Speiseplan per E-Mail, damit man nicht ganz mit sich alleine dasteht. Manche Anbieter schicken sogar Einkaufslisten mit. Da weiss man genau, was man noch besorgen muss. So ein Diätprogramm ist für den Allergiker nicht unbedingt geeignet, da er nicht alles verträgt, was auf der Einkaufsliste steht.

Die Online-Diätprogramme kosten zwischen 30 Euro und 150 Euro, vereinzelte sind auch teurer, und sie nehmen uns viel Arbeit ab, weil wir uns um nichts zu kümmern brauchen, ausser ums Gewichtsmanagement. Hier sollte man sich vorab informieren, ob andere Nutzer mit dem jeweiligen Programm zufrieden sind. Manche Programme besitzen kostenlose Testzugänge, damit man sich einen Überblick verschaffen kann, bevor man Geld bezahlt. Im Grunde ist es nämlich hinausgeworfenes Geld, wenn man wahllos zu einem Online-Abspeckplan greift, dafür viel Geld hinlegt, und am Ende festtstellt, dass er nicht geholfen hat.

Man sollte auch nicht mehrere Diätprogramme hintereinander testen, wenn sie nicht helfen, das Gewicht zu verlieren. Dies gilt besonders für stark übergewichtige oder adipöse Menschen. Sie benötigen medizinischen Rat, einen Ernährungsberater und fachgerechte Anleitungen, damit ihr Körper die Umstellung verträgt, denn bei Adipositas-Patienten könnte der übergewichtige Körper schlapp machen, wenn ihm eine Diät zugemutet wird. Hier muss man vorsichtig an die Sache herangehen, regelmässige Blutbild-Kontrollen machen und aufpassen, dass der Blutdruck, das Herz, die Organe nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch für Nierenpatienten sind die Online-Programme nicht unbedingt geeignet, da viele Diäten und einige Lebensmittel die Nieren belasten, die Nebennieren-Werte in die Höhe schiessen lassen und zu schweren Gesundheitsproblemen führen können.

Die kostenlosen Programme sind eher allgemein gehalten, geben allgemeine Tipps zum Abnehmen, stehen eher als Ratgeber oder Fachartikel zur freien Entnahme im Netz und bieten ein breites Wissen über Diäten und Gewichtskontrolle. Hier sollte man jedoch auch darauf achten, welchem Ratgeber man vertraut. Handelt es sich um gut recherchierte Ratgeber, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen, oder um Fake-News, Verschwörungstheorien, medizinisch unqualifizierte Aussagen, gefährdende Diäten, oder handelt es sich um renomierte, grosse Portale, welche journalistische Arbeit in den Mittelpunkt stellen und nicht irgendwelchen Kram zusammentragen. Oft bemerkt man erst beim Lesen, ob es Top oder Flop ist. In der Regel kann man auf grosse Magazine bauen, die viele User als qualifiziert oder als lesenswert einstufen.

Worauf man verzichten kann, sind spezielle Abnehmseiten, die mit ihren Tipps nur Geld verdienen möchten. Man erkennt sie an übermässig viel Werbung, sogar mitten im Text, und man erkennt sie daran, dass sie sich keinen Namen aufgebaut haben. Gezielte Affiliate-Seiten, welche sich nur darum bemühen, ein Produkt zu verkaufen, kann man getrost weglassen, hier arbeiten meist Textbroker oder Affiliates, die nur Geld verdienen wollen. Man erkennt diese Seiten oft schon am Domainnamen, an der Aufmachung, an den Amazon-Partnerlinks, an einer Ich-bezogenen Schreibweise, mit der man signalisieren will, dass man das Produkt selber getestet hat, was in der Regel eher nicht stimmt, denn die meisten Anbieter solcher Seiten kennen das beschriebene Produkt, die Dienstleistung, welche sie anpreisen, nicht einmal selber, nur die Provision stimmt. Man erkennt solche Seiten auch daran, dass sie bei Affiliate-Chellenges mitmachen und sich gegenseitig mit potentiellen Einnahmen übertrumpfen wollen, oder dass sie über ihre Einnahmen berichten. Natürlich gibt es auch seriöse Seiten im Netz, welche mit ihrer Werbung und ihren Programmen Geld verdienen, aber sie werden immer seltener.

Seriöse, begleitete Diätprogramme

Das bekannteste Diätprogramm ist die Methode von Weight-Watchers, mit welcher bereits zahlreiche Leute ihr Gewicht in den Griff bekommen haben. Man zählt hier keine Kalorien, muss nichts extra ausrechnen oder abwiegen, da man beim Essen nicht so drastisch aufpassen muss. Man ernährt sich nach einem geprüften Punktesystem, und so zählt man lediglich Punkte. Die einzelnen Punkte sind Speisen und Lebensmittel zugeordnet, sodass man wählen kann und nicht alles essen muss, was einem womöglich nicht schmeckt. Man kann sich mit anderen Mitgliedern zusammentun, sich austauschen und in der Gruppe abnehmen, denn zu zweit fühlt man sich einfach besser und hält das Programm eher durch als alleine.

Der persönliche Diät-Coach

Wer nicht unbedingt die irgendwie einseitig wirkenden, vorgefertigten Diätpläne aus dem Internet in Anspruch nehmen möchte, für den gibt es den persönlichen Abnehm-Coach. Der Vorteil daran ist, dass man ihn für sich alleine hat, dass man von ihm animiert und zum Abspecken angetrieben wird, und dass er einen Diätplan zusammenstellt, der individuell auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Der Nachteil daran ist, dass so viel Individualität Zeit und Geld kostet. Man bezahlt für seinen persönlichen Diät-Coach im Durchschnitt zwischen 150 Euro und 500 Euro, wobei nach oben hin keine Grenzen bestehen. Die gute Figur hat eben ihren Preis.

Der persönliche Diätberater ist für adipöse Menschen, für Allergiker, für sensible, emotional reagierende Menschen ideal geeignet. Sie brauchen individuelle Unterstützung. Am besten ist die Kombination aus Diät-Coach und Fitnesstrainer, da man zum Abnehmen auch Sport, wenigstens ein Minimum an gezielter Bewegung benötigt. Bei einer Diät werden die Muskeln indirekt strapaziert, weil der Körper Fett, Muskelmasse und Wasser abbaut. Jeder Mensch reagiert anders aufs Abspecken, und es gibt viele Leute, die kämpfen mit Schwindel, Unterzuckerung, Schlaflosigkeit, Nervosität, Aggressivität, Launenhaftigkeit und Heisshunger während einer Diät. Jeder Darm reagiert anders, und es gibt Menschen, die reagieren mit Verstopfung und Durchfall, mit Magenbeschwerden, Blähungen und Reizdarm auf eine Diät. Hier kann ein Blutbild und eine Darmbakterien-Untersuchung helfen, um zu bestimmen, welche Ernährung man am besten verträgt, und womit man gut abspeckt, ohne zu leiden. Dies ist die Aufgabe eines guten Diätberaters, und er begleitet seinen Kunden, seinen Patienten durch die gesamten Diätphasen hindurch.

Der Food-Trainer - Abnehmen per Handy

Mit einem speziellen Handyspiel, mit dem sogenannten Food-Trainer kann man jetzt bequem abnehmen. Das Spiel hat einen neurowissenschaftlichen Hintergrund und funktioniert bei einigen Leuten sehr gut. Fetthaltiges Essen und Süsswaren lösen im Gehirn einen permanenten Zustand des Heisshungers aus, und deshalb muss man kalorienreiche Nahrung aus seinem Kopf verbannen. Zu diesem Zweck drückt man am Handyspiel grüne und rote Kreise, wobei die grünen Kreise gesundes Essen, und die roten Kreise ungesundes Essen bedeuten.

Das Belohnungssystem im Gehirn wird umprogrammiert, sodass man mit der Zeit in grünen Kreisen denkt und mehr Gemüse verspeist. Kontrolle gibt es bei diesem Spiel keine, und so muss man sich vor jedem Essen selber dazu motivieren, es zu spielen, da man mit niemandem in Kontakt oder im Wettbewerb steht. Mit der Zeit könnte das Spiel langweilig werden, weil man nur Kreise drückt, aber immerhin kann man damit bis zu 200 Kalorien am Tag einsparen, wenn das Belohnungssystem im Kopf nicht mehr permanent angeregt wird.

Für wen ist der Food-Trainer geeignet? Leute, die ohnehin vieles oder fast alles mit ihrem Smartphone erledigen, werden dieses Handyspiel lieben und es immer wieder ansteuern, ohne dass es langweilig wird. Für Leute, die mit ihrem Smartphone nur telefonieren, sich eher der Offline-Kultur hinwenden, ist diese Abnehmmethode eher fehl am Platz, denn sie werden sich jedes Mal mit Überwindung an die zu drückenden Kreise herantasten und den Sinn dahinter schwer verstehen, da ihnen die Online-Kultur nicht zusagt. Junge Leute werden damit eher eine Freude haben als ältere Menschen, da sie ohnehin täglich mehrere Stunden mit ihrem Smartphone beschäftigt sind, während alte Leute lieber in der Natur sitzen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Welche Diät hilft beim Abnehmen?

Eine Gemüse-Diät macht schlankSinnige und unsinnige Diäten im Vergleich. Womit nimmt man schnell, erfolgreich, gesund, und womit nimmt man kurzfristig, samt Jojo-Effekt und ungesundem Nebeneffekt ab? Wie nimmt man heute ab? Fakt ist, die gesunden Methoden liegen im Trend, vor den schädlichen Methoden wird immer mehr gewarnt. Die Zeiten, in denen Appetitzügler und chemische Diätdrinks, Diättabletten und Abnehmshakes in Mode waren, sind vorbei. Das normale, gesunde, schlanke Gewicht gewinnt heute an Rang und Namen. Und die Zeiten, in denen zu Dürr im Trend lag, sind auch beinahe vorbei.

Fakt ist, je weniger man zu sich nimmt, desto schneller nimmt man ab. Fakt ist aber auch, dass der Körper nicht unterernährt, einseitig ernährt oder fehlerhaft ernährt sein darf, sonst funktioniert er nicht richtig. Zu den sinnlosen bis ungesunden Diäten zählt beispielsweise eine Blitzdiät, die man schnell durchführt, innerhalb von 1 bis 2 Tagen. Manche Diäten können aber auch zu einer langfristigen Ernährungsumstellung führen, wie beispielsweise die Lifestylediät oder die gemässigte Atkinsdiät. Hier nimmt man dann dauerhaft so viel ab, wie ein gesunder Körper an Gewicht haben sollte, wenn man den Idealfall annimmt.

Welche Diät hilft beim Abspecken? Wenn man die unzähligen Diäten miteinander vergleicht, so gibt es zahlreiche unsinnige und nur wenige sinnige Diäten. Welche Diät hilft wirklich? Es sind diejenigen, welche anschliessend auf eine Ernährungsumstellung abzielen. Man nimmt mit ihnen zwar nicht so schnell, dafür jedoch dauerhaft, ohne grossen Jojo-Effekt ab.

Eine Diät besteht entweder aus der Reduktion von Fett, Kohlenhydraten oder Zucker. Diese drei Hauptbestandteile sind die Basis jeder Abnehmkur. Je nach Diättyp verzichtet man auf Kohlenhydrate, Fett oder Zucker. Die Null Diät wird jedoch nie zum Erfolg führen, da unser Körper einen Stoffwechsel benötigt, damit er funktioniert. Wenn man sowohl Fett, als auch Zucker und Kohlenhydrate reduziert, fast gänzlich weglässt, leidet der Körper nach einigen Tagen wahrscheinlich zunehmend an Mangelerscheinungen. Sobald eine Unterzuckerung droht, wird es gefährlich. Deshalb sollten Blitzdiäten niemals länger als zwei Tage andauern.

Die radikalen Diäten, bei denen man seinen Körper förmlich auslaugt, führen nicht zum Erfolg. Bei diesen Abnehmkuren reagiert unser Körper aggressiv, Fett lagert sich hartnäckiger in den Fettzellen ein, ein Schwindelgefühl ist oft als unangenehme Begleiterscheinung dabei, und man fühlt sich schwach, leistungsarm und müde. Solche Diäten sind beispielsweise die Nulldiät, das hartnäckige Fasten, das Dinner Canceling, oder die 1 in 2 Diät, bei der man einen Tag fastet und nur jeden zweiten Tag essen darf. Hier wird der Körper extremen, seinem natürlichen Kreislauf entgegengesetzten Ernährungsverhältnissen ausgesetzt, sodass man Langzeitschäden davontragen kann.

Diäten wie die South-Beach-Diät, die No-Carb-Diät, die Low-Carb-Diät, die Atkins-Diät oder die Steinzeit Diät bringen nur etwas, wenn man sich ärztlich betreuen lässt. Wenn der Mensch auf wichtige Lebensmittel verzichtet, fehlen ihm auch Nährstoffe, die den gesamten Körper unter Druck setzen, wenn sie fehlen. Eine wirksame Diät zeigt ihre Wirkung in ungefähr drei Monaten. Man lernt, so viele Kalorien zu sich zu nehmen, wie man auch verbrennt. Man lernt, gesund zu essen. Die Weight-Watchers sind ein gutes Beispiel dafür. Schnelle Diäten, bei denen man weniger als 800 Kalorien zu sich nimmt, sind unsinnig, denn der Mensch benötigt mehr als 1000 Kalorien am Tag, um gut zu funktionieren.

Wer sich einseitig ernährt, verliert zwangsweise an Vitaminen, Mineralstoffen und wichtigen Nährstoffen. Der Vitamin B12 Haushalt kann verloren gehen, denn eine Abnehmkur bedeutet immer auch Stress für den Körper. Deshalb sollte man sich eher für eine nachhaltige, langfristige Abspeckmethode entscheiden. Hier verliert man zwar nicht sofort das fette Gewicht, aber man bleibt gesund dabei. Oft ist es jedoch so, dass man sich auf ein Minimum herunterhungert und nach einer Diät zu futtern beginnt. Hier lauert dann der Jojo-Effekt.

Diät machen

Was ist eine Diät? Wie funktioniert sie, und wie hält man sie durch? Üblicherweise muss man sich zuerst zu dick fühlen, sonst ist man für keine Diät der Welt bereit, denn das Abspecken findet in erster Linie im Kopf statt. Man muss sich für eine Diätform oder für mehrere kombinierte Formen entscheiden, entweder wenig Fett oder wenige Kohlenhydrate, und man macht im Prinzip vier Diätphasen durch, wobei die ersten drei Phasen die eigentliche Diät darstellen. Disziplin, Ausdauer, Struktur, das Einbauen des Diätplans und der einzelnen Mahlzeiten in den Alltag ist wichtig. Für Leute, die Struktur vorgelebt bekommen müssen, existieren ganze Einkaufs- und Menülisten im Internet. Und nach der Diät darf man nicht wieder schlemmen, sonst war alles umsonst.

Diätprodukte

Helfen Diätprodukte beim Abnehmen? Es kommt darauf an, für welches Produkt man sich entscheidet. Viele Diätprodukte bringen nichts, weil sie den Appetit nur kurzfristig zügeln, den natürlichen Körperkreislauf jedoch stören. In zahlreichen Produkten steckt Zucker drin, und Appetitzügler können sogar krank machen. Natürliche Abnehmprodukte helfen jedoch wirklich, wenn sie frei von Chemie, Zucker und Giftstoffen sind. Sie regen die Verdauung an und halten den Blutzucker konstant. So existieren Produkte mit Ananasextrakt oder Traubenkernextrakt, welche uns schnell auf den Klodeckel fesseln können, und zwischendurch eingenommen, sehr wirksam sind. Auch Leinsamen, Flohsamen, oder gezielte Darmbakterien, welche die Darmflora sanieren, können helfen, aber Vorsicht, diese Mittel sollte man immer unter ärztlicher Aufsicht einnehmen, wie beispielsweise die diätetischen Lebensmittel.

Blitzdiät

Bei einer Blitzdiät nimmt man in kurzer Zeit möglichst viel ab. Es kommt nicht darauf an, ob man dieses Gewicht hält, sondern darauf, wie schlank man in wenigen Tagen wird. Ein krasses Beispiel ist die Nulldiät oder das strenge Fasten. Man bekommt keine feste Nahrung, höchstens etwas Wasser zum Trinken. Die Pfunde purzeln, aber viele Leute machen schnell schlapp. Diese Methoden sollte man nur in einer adäquaten Diätklinik durchführen, unter ärztlicher Aufsicht, denn Fasten will gelernt sein. Ein weiteres Beispiel ist die 1-Tag-Diät. Sie klingt wie eine Eintagsfliege und verhält sich auch so. Bei der 24-Stunden Diät nimmt man bis zu 2 kg ab, darf keine Kohlenhydrate essen, ernährt sich ausschliesslich von Eiweiss und Gemüse, aber danach lauert der Jojo-Effekt, wenn man wieder normal futtert. Für zwischendurch sind solche Diäten ideal, damit man für die nächste Party ins Partykleid hinein passt. Sie sind aber nicht unbedingt gesund, und sie laugen den Körper aus.

Die Lifestyle Dauerdiät

Was ist eine Dauerdiät, und wie funktioniert sie? Dauerhaft abspecken, für immer schlank bleiben, ohne lästigen Jojo-Effekt. Man nimmt anfangs mit einer Diät ab, steigt anschliessend auf eine gesunde Ernährung um, welche man dauerhaft in seinen Alltag einbaut. Die Lifestylediät und die Atkinsdiät sind solche Dauerdiäten. Erstere ist ein ganzer Lifestyle, den man achtsam umsetzt, quasi bewusst auslebt. Zweitere ist eine Low-Carb Ernährung, bei welcher man Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, viel Gemüse, aber wenig Zucker und fast keine Kohlenhydrate verspeist.

Diabetikerdiät

Welche Ernährung hilft bei Diabetes? Eine spezielle Diät für Diabetiker kann den Blutzuckerspiegel so senken, dass man die Insulinzufuhr von aussen reduzieren kann. Kein Zucker, kaum Kohlenhydrate, kein Fastfood, keine Fertiggerichte und weiterverarbeiteten Lebensmittel, kein Süssstoff oder Zuckerersatz. Dafür regelmässige Mahlzeiten, Eiweiss, Gemüse, Fisch und Fleisch, Nüsse und viel pures Wasser. Ein Fitnessprogramm rundet diese Diät zusätzlich ab. Kohlenhydrate sollte man in Form von Vollkornprodukten essen, aber nicht zu viele, und schon gar keine kurzkettigen Kohlenhydrate wie Weissbrot.

Eiweissdiät

Wie funktioniert die Eiweiss und Protein Diät? Man nimmt ab, indem man Eiweiss und Proteine zu sich nimmt, auf Kohlenhydrate verzichtet oder diese nur in geringen Mengen verspeist. Was darf man essen? Fleisch und Fisch, Salate, Gemüse und Obst, Milch und Milchprodukte, Eier und Käse. Man sollte auf seinen Magen, den Darm und die Zellen bei dieser Diät achten, da sie sehr energiearm ist. Sport darf man natürlich treiben, aber nur in gemässigter Form, damit der Muskelaufbau gewährleistet ist, aber der Körper nicht schlapp macht.

Fleischdiät

Wie nimmt man mit der Fleischdiät ab? Man ernährt sich in den ersten zwei Wochen ausschliesslich von Fleisch und Fisch, am besten von magerem Fleisch. Man verzichtet auf Kohlenhydrate, auf Zucker und Fruchtzucker, auf dickmachende Beilagen wie Kartoffel und Reis, auf Nudel und Brot. Damit der Vitaminverlust nicht zu gross ist, sollte man das Fleisch mit Gemüse variieren. Viele Leute nehmen auch Vitaminpräparate zu sich, was jedoch bei einigen Menschen zu Herzproblemen führen kann. Diese Diät sollte man mit einem Vorsorgecheck beim Arzt machen, damit gewährleistet ist, dass der Körper mit Nährstoffen nicht unterversorgt ist. Länger als zwei Wochen sollte man diese Diätform nicht durchziehen. In dieser Zeit stellt sich der Körper auf die Energiegewinnung aus den Fettreserven um. Langfristig kann man auf die Atkins Diät umsteigen, die im Grunde einen gesunden Lifestyle darstellt.

Low-Carb Diät

Kann man durch weniger Kohlenhydrate, oder durch den totalen Verzicht auf Kohlenhydrate abnehmen? Mit der Low Carb oder gar der No Carb Diät ist es möglich. Der Körper verbrennt schneller Fett, wenn er nicht andauernd Energie durch Kohlenhydrate zugeführt bekommt. Nicht für jeden ist diese Diätform geeignet, denn die Nieren werden dabei stark belastet. Die Dukandiät, die Formula-Diät, die Steinzeitdiät, die Eiweissdiät, die Fleischdiät, die Atkinsdiät, die Glücksdiät, alle gehören zur Low-Carb Familie und versprechen einen raschen Gewichtsverlust.

Mentaldiät

Wie nimmt man mit der Mentaldiät ab? Der Kopf frisst immer mit, und genau hier liegt der innere Schweinehund begraben, den man überwinden muss. Die Psyche wird gedanklich auf Diät gesetzt, gute Gedanken an eine schlanke Figur regeln den Appetit, und Sport regt zusätzlich das Belohnungssystem im Gehirn an. Eine Diät beginnt im Kopf, und so helfen Mentaldiäten, wenn man innerlich auf Abspecken getrimmt wird. Die Farbdiät ist beispielsweise eine mentale Variante, denn man sortiert hier die Lebensmittel nach Farben und verankert diese im Gehirn mit dem Abnehmgedanken.

Obstdiät oder Gemüsediät?

Wie nimmt man mit Obst und Gemüse ab? Wieviel muss man essen? Wird man damit überhaupt richtig satt? Mit Obst und Gemüse lässt sich das Gewicht durchaus reduzieren, aber viele Leute halten diese Diätform nicht durch, da dem Körper doch einiges an Nahrung fehlt, um satt zu werden. Deshalb sollte man zwischendurch Fisch dazu essen. Wichtig dabei ist, dass man mindestens drei Sorten Gemüse und zwei Sorten Obst täglich verspeist. Die Weintrauben diät und die Ananasdiät können hilfreich sein, da sie Enzyme enthalten, welche die Verdauung und die Entschlackung anregen. Für den Allergiker, der auf Obst und Fruchtzucker empfindlich bis allergisch reagiert, sind diese Diäten nicht geeignet, da Fruchtzucker im Darm und in den Organen abgebaut wird.

Steinzeitdiät

Was darf man bei der Steinzeitdiät essen? Diese Diätform stammt aus uralten Ernährungsgewohnheiten und wird auch als Paleo Diät bezeichnet. Man ernährt sich so wie die damaligen Menschen in der Steinzeit. Fleisch, Wildfrüchte, Gräser, Kräuter, alles was die Natur hergibt. Allerdings ist die heutige Paleo Diät nicht mit der damaligen Ernährung zu vergleichen, denn die Bodenbeschaffenheit, die Tiere und die Nahrungsmittel haben sich verändert. Auch unsere Lebensgewohnheiten sind anders geworden. Früher erlegte man sein Mammut, verschlang es, nachdem man es unter schweren körperlichen Einbußen getötet hatte, und dann leckte man seine Wunden. Man legte lange Wegstrecken zu Fuss zurück, war ständig in der freien Natur unterwegs, bewegte sich den ganzen Tag über, und so baute man Fett ab und Muskelmasse auf. Heute sitzt man im Büro, kaut an seinem Masthuhn und legt sich danach schlafen.

 


Elisabeth Putz

Impressum

Datenschutz

Facebook

Twitter

Wellness